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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ic's verbauen. Grundlagen


Autor: Jens (Gast)
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Guten Abend,

ich habe mich bereits in logische Schaltungen eingearbeit. Nun möchte 
ich das ganze in der Praxis umsetzen. Wenn ich mir jetzt Ic's bestelle, 
wie bekomm ich dann einen high pegel zu stande?
Ein And Gatter leitet ja nur, wenn an an Eingang 1 und auch Eingang 2 
ein Signal anliegt. Was ist mit Signal genau gemeint, kann ich da eine 
Baterie irgedwie anschließen oder wie?

Wie siehts bei Nand gatter aus? Die leiten ja nur, wenn an keinem 
Eingang was anliegt. Woher soll dann aber der high Pegel am Ausgang 
plötzlich kommen?

Ich bedanke mich !

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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siehe TTl Pegel: 
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0205171.htm

Wenn ein Signal anliegt --> High
sonst Low

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Solche Gatter sind in ICs untergebracht, die über 
Versorgungsspannungsanschlüsse verfügen.

Mal ein Datenblatt eines solchen Logikgatters angesehen?

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/sn7400.pdf

ist beispielsweise ein NAND-Gatter.

Autor: Jens (Gast)
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Danke für Eure Antworten.

Könnt ihr mir helfen und mir evtl mal sagen was ich alles brauche um 
eine ganz einfache Schaltung zu machen in der eine Glühlampe nur dann 
leuchtet wenn Leitung a und leitung b auf high sind (also ein Ang 
gatter).

Wie diese Schaltung aussieht ist mir schon klar, aber es geht mir jetzt 
um die genaue Umsetzung, damit man das auch in Wirklichkeit bauen kann.

Autor: +++ (Gast)
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1. Du brauchst eine Schaltung, die dir deine Logik-ICs versorgt. Also 
ein kleines Netzteil, das 5V Spannung liefert. (An besten eines kaufen)

2. Du baust deine Logikschaltung auf, die durch 1. versorgt wird und auf 
die Taster/Schalter reagiert.

3. Da du Neuling bist, rate ich dir nicht mit 220V Lampen zu arbeiten. 
Deine Lampe ersetzen wir mal durch eine rote LED. An den Ausganng des 
Gatters schließt du deine LED mit einen 350 Ohm Widerstand in Reihe nach 
GND an.

Fertig!

Autor: Gast (Gast)
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1.) Mit welcher Technologie arbeitest du? CMOS oder TTL??

2.) Ein Logik Baustein (Or,And,Nand,Inverter,etc.) hat 14 Anschlüsse 
(egal welche Technologie) Davon sind Nr. 7 (Masse, also Minus) und 14 
(Versorgungsspannung CMOS: 4-18, TTL am besten 5V), Der Rest sieht 
meistens so aus:

Eingänge    Ausgang
1,2             3
5,6             4
8,9             10
13,12           11

Noch Fragen? Frag ruhig mehr

Autor: Axel (Gast)
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Noch nicht gewusst, dass Strom mit NAND-Kraftwerken erzeugt wird :)

Autor: hereinspaziert (Gast)
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Aber nur wenn man nichts angeschlossen hat..

Autor: Jens (Gast)
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Danke für eure Unterstützung.
Könntet ihr mir einen Anbieter und die Artikelbeschreibungen (Netzteil 
Gatter Led, Widerstand) nennen, dann bestell ich mir das mal  und dann 
sehen wir am besten weiter wenn ich die Teile vor Ort habe.

Ich freue mich, dass ihr mir helft, an der UNI haben wir sowas nie 
gemacht, da haben wir reinweg die Theorie behandelt und mich 
interessiert das ganze praktisch sehr.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Jens

>Ich freue mich, dass ihr mir helft, an der UNI haben wir sowas nie
>gemacht, da haben wir reinweg die Theorie behandelt und mich
>interessiert das ganze praktisch sehr.

Dann solltest du dir dennoch erstmal die Grundlagen in Büchern/Internet 
erarbeiten, vor allem was die elektrische Seite angeht.

MFG
Falk


Autor: Jens (Gast)
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ich kann das so speziell leider nicht finden, wenn du mir ein Buch 
nennst ist das ja auch gut. Außerdem wurde gesagt, dass ich ruhig fragen 
darf.

Gibt es auch ein Tastenpad, wo man als Benutzer Zahlen drücken kann und 
am Ausgang dann dann der Binärcode anliegt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: Jens (Gast)
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die Grundlagen (theoretisch) sind mir doch klar.

Also wenn ich so ein Gatter mit einer Versorgungsspannung anschließe, 
hat das ja reinweg nur einen Versorgungseffekt !?

Was muss ich genaz am Eingang anlegen, damit das ein high Pegel wird?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Jens

>Also wenn ich so ein Gatter mit einer Versorgungsspannung anschließe,
>hat das ja reinweg nur einen Versorgungseffekt !?

Ja. Und bitte 100nF Kondensator nciht vergessen.

>Was muss ich genaz am Eingang anlegen, damit das ein high Pegel wird?

Praktisch VCC, also 5V oder 3,3V. LOW ist dann 0V.

MFG
Falk


Autor: yalu (Gast)
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Wie wär's für den Anfang mit so etwas:

  http://www.spielundlern.de/product_info.php/cPath/...

Da ist sicher auch ein Handbuch dabei, das alle deine Fragen leicht 
verständlich beantwortet.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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> die Grundlagen (theoretisch) sind mir doch klar.
> Was muss ich genaz am Eingang anlegen, damit das ein high Pegel wird?

Theorie: Am beiden Eingängen eines NAND legt man eine "1" an, damit der 
Ausgang zu "0" wird

Praxis: man nehme zwei "Pullup-Widerstände" (1 Kilo-Ohm sollten gut 
sein). Die lötest du an einem Ende an der Versorgungsspannung fest (+5 
Volt)

Theorie:
der momentane Schaltzustand  ist (da es sich um ein NAND-Gatter handelt) 
NOT (A and B). das ergibt aufgelöst: 0 AND 0 = 0, sowie NOT 0 = 1.
Praxis:
Die LED sollte leuchten, und ein Vielfachmeßgerät sollte das auch 
belegen.

dann nimmst du das andere Ende des einen Widerstandes, und legst ihn an 
ersten Eingang des Gatters. Die LED sollte weiterhin leuchten. Dann 
nimmst du den 2. Widerstand, und führst ihn ebenfalls an den 2. 
Gattereingang.

Und schwupps-sollte die Lampe ausgehen, denn (wieder Theorie:)

1 AND 1 = A, sowie NOT 1 = 0, also ---> LED aus



Darf ich dir jetzt auch noch beim Schuhe zubinden helfen oder dir dir 
Haare kämmen?




Autor: Dan Is (Gast)
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>Könntet ihr mir einen Anbieter und die Artikelbeschreibungen (Netzteil
>Gatter Led, Widerstand) nennen, dann bestell ich mir das mal  und dann

Schau mal unter www.reichelt.de und such mal nach Widerständen, LEDs und 
Logik-Gattern, da wirst Du als Anfänger vielleicht am Anfang auch von 
der Masse erschlagen, hilft aber nix, da mußt Du durch. Kannst ja 
weiterfragen, wenn Du was nicht findest. Netzteil wird wohl eher 
schwierig zu finden sein.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

das, was der Hersteller des betreffenden ICs in seinem Datenblatt als 
H-Pegel angibt...

Bsorg Dir ein Steckbrett, stabile 5V, eine Handvoll Standard-TTL-ICs (LS 
oder HCT-Typen), ein paar Low-Current LEDs, etliche 100n Cs und ein paar 
1k Widerstände als PullUp und für die LEDs und ein paar Taster noch dazu 
und eine Rolle Draht für die Verbindungen.

Als ICs so zum Spielen: 74LS00 (4xNAND), 74LS04 (6xINV), 74LS08 (4xAND), 
74LS32 (4xOR), dazu noch 74LS74 (2xD-FF), 74LS390 (2xDEC-CNT), 
74LS590(8Bit BIN-CNT) und was Dir noch so einfällt. Können auch die 
HCT-Typen sein, was es gibt und was billiger ist.

Die Dinger kosten selbst bei www.segor.de nur 40 Cent pro Stück.
Dann steck Deine Logik auf dem Brett zusammen und spiele damit rum...

Steckbrett und Netzteil werden Dich zusammen wohl so 15-20 Euro kosten, 
der Kleinkram wohl so 10 Euro.

Die Gatter werden wohl später nur selten Verwendung finden, der Rest ist 
gleich Grundausstattung für µC-Basteleien oder ähnlich...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Vielleicht wäre so was auch für dich

http://www.swisseduc.ch/physik/entdecken/digital/d...

Im Web gibt es massenhaft seiten, die speziell den Einstieg
in Digitaltechnik vermitteln.

Autor: +++ (Gast)
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Wenn es dir nur um den Lerneffekt geht, empfehle ich dir ein Steckbrett 
z.B. von Conrad. Sind zwar teuer, aber ihr Geld wert. Um Dinge 
auszuprobieren steckt man einfach die ICs im DIL-Gehäuse rein und 
verdrahtet in Sekunden mit ein wenig Klingeldraht. Das Spielen macht 
damit besonders viel Spass, weil man so einfach Dinge ändern kann.

Autor: Jens (Gast)
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So, danke für die vielen  Antworten.

Ich habe mir jetzt bei Conrad einiges bestellt. Wie in dem Link von yalo 
(s.o) kann man das ganze auch mit einer 4,5 V Batterie machen, deswegen 
habe ich die dann bestellt.

Das Brett war leider mit über 30 Euro recht  teuer aber es war das 
einzige in einer einigermaßen angemessenen Größe. Ich hoffe, ich komme 
damit klar.

Beim Widerstand habe ich mich leider vertan, es ist ein 150 k ohm bei 
Conrad der 403512-62 geworden. Gibt das mit den normalen Leds Probleme?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jens wrote:

> Beim Widerstand habe ich mich leider vertan, es ist ein 150 k ohm bei
> Conrad der 403512-62 geworden. Gibt das mit den normalen Leds Probleme?

Ja. Du wirst nichts sehen, sprich: die LED wird nicht leuchten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jens wrote:
> So, danke für die vielen  Antworten.
>
> Ich habe mir jetzt bei Conrad einiges bestellt. Wie in dem Link von yalo
> (s.o) kann man das ganze auch mit einer 4,5 V Batterie machen, deswegen
> habe ich die dann bestellt.

Das ist keine so gute Idee.
Die Batterie ist ständig leer und wenn nicht hat sie trotzdem
keine stabile Spannungslage.

Um dasselbe Geld hättest du auch einen 8V Travo, Gleichrichter
1000µV, 2 Stück 100nF und einen 7805 kaufen können.

Der 7805 ist ein Spannungsregler. Bei einer Eingangsspannung
von > 8Volt liefert der stabile 5 Volt am Ausgang. Die Verschaltung
ist ein Kinderspiel und danach hast du von der Spannungsversorgung
her zunächst mal Ruhe und die Probleme weg.

Anstatt des Trafos + Gleichrichter könnte man auch ein billiges
8Volt Steckernetzteil nehmen. Wenn ich mirs recht überlege, wäre
das die Kombination die ich dir ans Herz legen würde:

8V Steckernetzteil, 1000µF Siebkondensator, 7805 und die dazugehörigen
2 STück 100nF. Dazu als Einschaltkontrolle noch eine rote LED samt
220 Ohm Vorwiderstand und deine Spannungsversorgung steht erst mal.

Kostet in Summe wahrscheinlich auch nicht mehr als 2
dieser 4.5V Batterien.

Autor: nemon (Gast)
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wenn du mit logikics experimentiers, oder allgemein ics auf "spontanen" 
platinen verwenden willst, amch gebracuh von sockeln! einen 20poligen ic 
auszulöten, weil er "geschossen" ist, ist nervig und kostet zeit. du 
könntest auch ein steckbrett verwenden.

Autor: Jens (Gast)
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Also ich habe jetzt

http://www.conrad.de/script/steckplatine_profi_c.sap

bestellt. Das sollte das Löten dann doch vermeiden

Autor: Jens (Gast)
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@ Karl heinz Buchegger

ich bin leider absoluter Neuling auf dem Gebiet, kannst du mir die 
Bestellnummern durchgeben, damit ich nichts falsches bestelle?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Noch ein kleiner Tip:

Conrad hat nicht umsonst den Beinamen "die Apotheke"

http://www.reichelt.de/?SID=208TumfKwQARQAAGgri9Q1...

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Nachteil: Reichelt führt keine passenden Kabel...

Ich nutze die Innereien eines Meters von 606464 - 62 (vom großen C, 
wollte eh dort bestellen) für die Verkabelung, das passt, aber spezielle 
Verkabelungssets wie beim großen C oder CSD-Electronics sind deutlich 
komfortabler. Alternativ kann man sich auch was mit Silberdraht und 
Schrumpfschlauch basteln...

Autor: M. M. (miszou)
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Hi

das tut mir aber leid. Hätte ich den Theread früher gesehen hätte ich 
dich aucf ELV aufmerksam machen können.
http://shop.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&d...
viel billiger, genauso gut.


Und bei Bauteilen solltest du z.B. reichelt mit den Preisen vom Conrad. 
Da können teilweise zu sehr großen Unterschieden kommen.

Gruß MISZOU

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Na zum Beispiel

Steckernetzteil 9V/18W           510821 - 62  13.23
Kondensator 1000µF/35V           471771 - 62   1.18
Kondensator 100nF                500774 - 62   0.19
Widerstand 330 Ohm (100er Pack)  408107 - 62   1.81
LED rot 3mm                      184560 - 62   0.07
7805                             179205 - 62   0.57


Bei den 330 Ohm hab ich mal den 100-er Pack bei Conrad
rausgesucht. Das ist Standardware, so wie es auch 1k Ohm
Widerstände sind. Wenn du basteln willst, ist es Nonsense
die einzeln einzukaufen. Die braucht man alle Nase lang.
(Genauso wie 10k oder Led oder Dioden 1N4148)

Autor: Jens (Gast)
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okay, danke. Kannst du mir dann sagen wie ich das ganze zusammen bastel 
?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Standardaufbau


  8V                            1      3                  5V
  o------------+----------+------ 7805 -----+------+-----o
               |          |         |2      |      |
               |          |         |       |     +-+
              +|          |  ||     |   ||  |     | | 330
       1000µ -----        +--||-----+---||--+     | |
             =====           ||     |   ||        +-+
               |         100n       |     100n     |
               |                    |             ---
               |                    |             \ /
               |                    |             ---
               |                    |              |
   o-----------+--------------------+--------------+------o GND


Links kommst du mit den 8V vom Steckernetzteil rein (auf
Pin 1 vom 7805), rechts (Pin 3 vom 7805) gehen die 5V raus.

Bei den 1000µ aufpassen. Der Elko muss richtig gepolt
sein. Am Gehäuse ist aber markiert, welcher Anschluss -
ist.

Den 7805 legst du vor dich hin: Kuhlfahne von dir weg,
so dass du die Aufschrift am schwarzen Gehäuse lesen kannst.
Dann sind die Pins von links nach rechts: 1, 2 und 3 (sind
oben in der Zeichnung markiert).

Die Led: probier einfach aus wie rum sie rein muss, in der
einen Stellung leuchtet sie in der anderen nicht. Wenn sie
verkehrt herum drinnen ist, dann passiert ihr nichts.

Du kannst die ganze Schaltung problemlos am Steckbrett
zusammenstecken. Du kannst die Led ruhig umstecken
während Spannung drauf ist.

Vom Steckernetzteil schneidest du den Stecker ab und
isolierst die Kabel ein Stück ab. Die Bananenbuchsen
auf deinem Board haben eine Bohrung: Die Kunststoff-
Überwurfmutter in die Höhe schrauben, dann wird die
Bohrung frei: Kabel durchstecken und wieder festschrauben.
Das hält und gibt auch guten Kontakt. Von dort gehts dann
mit Schaltdrahtstückchen auf das eigentliche Steckbrett
weiter. Diese Kabel ebenfalls im Loch festklemmen.

Bananenbuchsen: Rot ist Plus, schnwarz ist Minus.
Beim Kabel vom Steckernetzteil ist meist eine der
beiden Adern markiert: entweder sie ist geriffelt
oder da ist ein weisser Strich drinnen. Das ist dann
meist Minus. Aber verlass dich nicht auf meine Beschreibung.
Nachmessen!

Ein Multimeter hast du?
Wenn nicht. Besorg dir im nächsten Baumarkt eines. Ein
Billiges für unter 10 Euro ist fürs Erste mehr als
ausreichend.
Du brauchst es um beim Steckernetzteil die beiden Adern
zu unterscheiden und um zu kontrollieren ob hinten am 7805
auch wirklich 5V rauskommen. Und dann braucht man es immer
wieder (und sei es nur um Widerstände zu identifizieren :-)

Autor: Dominik (Gast)
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Also das stimmt mich doch ein bisschen pessimistisch für unsere zukunft, 
wenn uni-absolventen die behaupten die theoretischen grundslagen zu 
verstehen, solche fragen stellen können... meine bei einem 
elektronikerlehrling im ersten lehrjahr ok, aber bei einem 
uni-absolvent????

Autor: Mitleser (Gast)
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>Ich freue mich, dass ihr mir helft, an der UNI haben wir sowas nie
>gemacht, da haben wir reinweg die Theorie behandelt und mich
>interessiert das ganze praktisch sehr.

>Ich freue mich, dass ihr mir helft, an der UNI haben wir sowas nie
>gemacht, da haben wir reinweg die Theorie behandelt und mich
>interessiert das ganze praktisch sehr.

Aber nahe bis ans Diplom oder den Magister sind wir schon gekommen, was?
Seit wann gibt es eigentlich im Grundstudium keine Grundlagen der 
Elektrotechnik mehr? Nach EINEM! Semester weiss jeder, der mal so ein 
Studium begonnen hat, wie man eine einfach Schaltung zusammenstrickt!
Für jemanden an an Uni ist die ganze Art und Weise wie hier gefragt wird 
einfach nur noch unterirdisch (um mal einen Begriff von Dieter Bohlen* 
hier zu verwenden, der hätte den Kandidaten nämlich schon nach der 
ersten Aussage nach Hause geschickt!).

* Bohlen deswegen, da hier wohl gerade ein "Menderes" am fragen ist

"Ich habe mich in logische Schaltungen eingearbeitet .. und was ist mit 
Signal genau gemeint?"

Gehts noch???!!!

Wenn man den Begriff "UNI" durch "7. Klasse" ersetzt stimmt vielleicht 
der Rest (womöglich isses auch schon Klasse 9 - es gibt ja PISA!).

Leute, ihr werdet hier nach Strich und Faden verarscht! Habt ihr das 
noch nicht bemerkt?!

Autor: Sardaukar (Gast)
Datum:

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aber unterhaltsam ists alle mal.
Ich kann mich noch an den mittlerweile leider geschlossenen Thread in 
einem Haushaltsforum erinnern, wo nach einem Klo gefragt wurde, das 
besonders schluckfreudig ist ;-)
Gibts eigentlich nicht mehr die Kinderspielkästen für Elektronik von 
Cosmos? Oder wir fangen besser mit Lego an, damits nicht zu 
anspruchsvoll wird...

Autor: schönesWetterheute (Gast)
Datum:
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Wenn jemand Fragen stellt könnt ihr diese beantworten oder ihr lasst es, 
aber lasst doch bitte diese unötige Datenbank vollmülleriei. Das sind 
alles kostbare Bytes die ihr hier verschwendet mit eurem gespamme :D

Ein Netzteil das direkt mit 230V verbunden werden kann könnte aussehen 
wie im Dateianhang. Es erzeugt +12V,-12V,+5V und -5V, für den Anfang 
sollten aber +5V reichen :)
So wie es im Schaltplan ist läuft es schon seit Monaten im Dauerlauf 
ohne Probleme.
Falls du sowas aufbauen solltest, entweder einen Netztrenntransformator 
benutzen oder die 230V Lötstellen und Kabelenden mit Isolierband ein 
paar mal Überkleben, also einfach vorsichtig sein. 230V können ausserst 
unangenehm sein, oder gar zum Tod führen.
Für Schaden an Mensch oder Material übernehm ich keine Haftung !

Gruß,

Autor: Andreas Lang (andi84)
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@Jens:
Also an 230V würde ich mich an deiner Stelle erst mal nicht ranwagen.
Da kann einfach zu viel passieren. Die Bauteile sind bei reichelt.de
oft nur halb so teuer wie beim C. Als Netzteil tut es jedes billige 
Steckernetzteil mit so 250-500mA vom Wühltisch oder Reichelt, weil 
Logik-ICs nur sehr wenig Saft brauchen. Wenn man einen 7805 auf dem 
Steckbrett hat, kann man einfach irgendwas mit 8-12V am Ausgang nehmen 
(unstabilisiertes Netzteil, so um die 5 Euro).

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andreas Lang wrote:
> @Jens:
> Also an 230V würde ich mich an deiner Stelle erst mal nicht ranwagen.
> Da kann einfach zu viel passieren. Die Bauteile sind bei reichelt.de
> oft nur halb so teuer wie beim C. Als Netzteil tut es jedes billige
> Steckernetzteil mit so 250-500mA vom Wühltisch oder Reichelt, weil
> Logik-ICs nur sehr wenig Saft brauchen. Wenn man einen 7805 auf dem
> Steckbrett hat, kann man einfach irgendwas mit 8-12V am Ausgang nehmen
> (unstabilisiertes Netzteil, so um die 5 Euro).

Aber drauf achten, dass es eine Gleichstromwarze ist.
Ist mir zwar selbst noch nicht passiert aber es gab hier im
Forum schon Berichte, dass manche dieser Warzen Wechselstrom
(oder zumindest pulsierenden Gleichstrom) abgeben.


Autor: undercover (Gast)
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@Mitleser:

So traurig das auch ist: an der Uni wird meist wirklich nur Thorie 
vermittelt. Bei uns sieht man im 4. Semester zu ersten Mal einen 
Transistor von außen. Vorher gibt es zwar jede Menge Theorie bis hin zum 
gegengekoppelten Gegentanktverstärker und Parallelmultiplizierer, aber 
enebn auch nur das. Rechnen von vorne nach hinten und wieder zurück, 
Ergebnis hinschreiben und das wars. Da wundert's mich auch nicht, dass 
dann bei uns im Grundlagenpraktikum (4. Sem) öfters mal was im Praktikum 
abraucht. Wer vorher nicht schonmal selber was gemacht hat, hat vorher 
ggf. wirklich noch kein IC so richtig aus der Nähe kennengelernt. Aber 
Schaltfunktionen minimieren, das kann er freilich.

Autor: hereinspaziert (Gast)
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Yep!
Kann ich auch voll bestätigen. Okay ich studiere Informatik, aber auch 
wir haben 2 Elektronikvorlesungen und eine davon war ungefähr so, als 
wolle der Prof einem den C-Katalog in einem Semester komplett vorlesen. 
Die Übungen waren ein Witz. Das eigentliche (und immer noch zu wenige) 
Verständnis hab ich mir dann durch viel lesen und basteln selbst 
angeeignet.

Autor: Dan Is (Gast)
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Im Gegensatz zu wahrscheinlich vielen, die sich hier so rumtreiben, bin 
ich vom Studium zum Basteln gekommen und nicht umgekehrt.
Während des 4.Semesters hat's mich dann genervt, dass ich praktisch 
absolut gar nichts kann. Man kann zwar Differentialgleichungen lösen und 
Laplace-Transformieren, von verschiedenen Gehäuseformen und dem 
Unterschied zw. Elkos und Kerkos hat man aber noch nie was gehört. In 
meinem Fall noch schlimmer: Ich wusste nicht mal, dass es überhaupt 
verschiedene Arten von Kondensatoren gibt! Dementsprechende Probleme 
hatte ich dann halt auch auf meinen ersten Erkundungen auf der 
Reichelt-Seite...Hat viel Zeit gekostet und das Lesen der Beiträge in 
diesem Forum war auch enorm hilfreich.

Tja, ich gehöre halt leider nicht zu der Fraktion, der direkt nach der 
Geburt die Weisheit von einem silbernen Tablett in den A**** geblasen 
wurde, ich musste mal ganz unten angefangen.
Sorry, das war total OT, aber die Fragen sind glaub' ich eh alle 
beantwortet.

Autor: Kanzler Gorkon (Gast)
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Das ist schon richtig so, auf der Uni lernt man nicht mehr löten und 
Bauteile zusammenstecken.
Ich hab auch studiert, nur wurde damals noch vorausgesetzt, dass man 
sich mit der Basismaterie auskennt.
Nur als Vergleich: Addieren wird auf der Uni wohl auch nicht mehr 
gelehrt, oder?

Wenn man was nicht weiss hilft das Rumjammern um die lückenhafte 
Ausbildung auch nichts und in den A*** geblasen kriegt niemand was.

Aber Respekt, dass hier so viele hilfsbereite Leute schreiben!

Autor: Mitleser (Gast)
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@undercover und andere

Das man an der UNI nicht damit anfängt mit Wiederständen und 
Transistoren zu basteln, sondern nahezu ausschliesslich mit Mathe und 
Herleitungen gequält wird, mag für viele zuerst ein Schock sein, ist 
aber allgemein bekannt. Und dennoch, wer da nicht schon nach dem ersten 
oder spätestens zweiten Semester das Handtuch wirft, der hat gelernt und 
ist gewohnt sich STETS und KONSEQUENT mit zu wenigen Informationen durch 
komplizierte Materie zu wühlen. KEINER von diesen Leuten würde derart 
doof und kinderhaft in die Runde fragen, wenn es um ein wenig Neuland 
geht. Schaut euch doch mal den genauen Wortlaut an! Den Vorwurf wegen 
meiner Kritik hier "rumzuspammen" verbitte ich mir! Hilfsbereitschaft 
ist gut, aber eine ANGEMESSENE Hilfe ist BESSER. Wenn die UNI nur noch 
solches "Material" zu bieten hat, dann gute Nacht Zukunft! Hilfe zur 
Selbsthilfe, so soll es sein, nicht den Leuten fertige Lösungen auf dem 
Silbertablett liefern. Was IHR einem "dumm" (und dreist!) fragenden 
Schüler versagt, weil sofort auffällig ist, dass es dem Schüler nur 
darum geht, vom Forum seine Hausaufgaben gemacht zu bekommen, das 
solltet ihr auch nicht einem vorgeblichen UNI-Studenten so mir nix dir 
nix gewähren! Im Gegenteil, lasst ihn mal zeigen was er kann, welches 
Semester (welches Studium) er bestreitet und was ANDERE bis dato im 
Vergleich drauf haben. Wenn einer der sagt die Theorie sei ihm 
"vollkommen klar" noch nicht mal weiß wofür man eine Betriebsspannung 
bei einem Integrierten Schaltkreis benötigt (mal abgesehen davon, dass 
hier die theoretischen Grundlagen in Sachen "wie verstärke ich ein 
Signal ohne Hilfsenergie?!" wohl doch nicht so fest sitzen, nicht 
wahr?!), wie will derjenige denn dann mit all den gegebenen Tipps hier 
klarkommen??? Stichworte wie "stabilisiert", "CMOS", "Pullup", 
"Vielfachmessgerät", "7805", "Siebkondensator", "Bananenbuchsen", 
"Reichelt" :)  usw. werden nichtssagende Böhmische Dörfer für ihn sein. 
Vielleicht mal bei Toys'R'us "eins, zwei, drei, Elektro ist nicht 
schwer" für den aufgeweckten 5.Klässler in Betracht ziehen oder mal bei 
Lego umschauen, aber Vorsicht! Da muss inzwischen spürbar mitgedacht 
werden!!!

Autor: He Ro (Gast)
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Da lob ich mir doch die Elektrotechnik für Maschinenbauer - da gibts 
Kondensatoren zum Anfassen in verschiedensten Varianten, Lobhymnen auf 
GoldCaps, demnächst wohl Dioden, Transistoren und Operationsverstärker - 
alles theoretisch und im Praktikum auch praktisch untermauert.

Geht nur keiner hin, denn "wozu muss ich als Maschinenbauer wissen, wie 
ein Elektromotor funktioniert? Und wegen sowas fall ich durch die 
Klausur" (Zitat)

MfG, HeRo

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Was passiert denn mit den besungenen Goldcaps, wenn die ein bisschen zu 
viel Spannung abbekommen (was bei Goldcaps wohl recht schnell geht)? 
Knallt das wie beim Elko?
Elko-Sprengen ein beliebter "Scherz" im Elektronikpraktikum, die basteln 
alle möglichen Arten von Hochspannungsgeneratoren (oder zumindest etwas, 
das mehr Spannung aus den 60V/5A-Netzteilen generiert) und probieren 
aus, wann und wie es richtig oder falsch rum gepolt knallt. Wird aus dem 
Fenster gehalten und wenn jemand vorbei geht hochgefahren...

Ansonsten... das Zitat hat mich beeindruckt. Ist halt echt krass...

Ich hatte als Physikstudent im Grundstudium die Wahl zwischen Elektronik 
und Informatik. Leider habe ich dann Informatik genommen, für das ich 
nichts lernen musste (war dann sogar noch schmalspuriger als ich 
erwartet hatte), jetzt fehlen mir die ganzen Standardschaltungen...

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Leute, die sich als Uni-Studenten ausgeben, mit etlichen Erfahrungen 
protzen und dann Fragen eines 6-Klasslers stellen gab es hier ja schon 
öfter. Es spricht ja eigentlich nur für die Geduld derjenigen, die diese 
Fragen beantworten.
Platzt dann doch jemand mal der Kragen und legt er/sie die Fakten auf 
den Tisch (und die sehe ich auch als naiv an), dann kommen noch die ganz 
Schlauen mit dem erhobenen Zeigefinger, reden von Spam, von 
verplemperten Bytes und müllen einem absoluten Anfänger eine Schaltung 
hin, die er noch gar nicht braucht und wo er sich mit verschiedenen 
Spannungen auch noch vertun kann.
Aber die Typen hatten wir hier auch schon öfter. (Gääähn)

Autor: Jens (Gast)
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Ich habe mein Vordiplom in Aachen gemacht und die Leute die hier 
behaupten ich verasche euch hier, haben keine Ahnung.
Wir haben diverse Schaltungen in der Theroie aufgebaut nur mit ICs noch 
absolut und überhaupt garnichts in der Praxis gemacht. Ich kenne die 
theorie nur wir haben immer einen high Pegel als gegeben gesehen und NIE 
überlegt, wie er überhaupt zu stande kommt. Dass er an eien 
Versorgungsspannung muss höre ich hier zum ersten male.
Ich möchte mich hier auch nicht rechtfertigen, sondern lernen, wie ich 
praktisch sowas umsetze. Und ich möchte auch bitten, dass die Leute, die 
hier meinen eine Diskussion draus zu machen, in ein anderes Forum gehen 
sollten. Entweder ihr helft (was ich sehr bregrüßen würde) oder aber ihr 
sagt einfach garnichts.
So ichhabe mir jetzt die Sachen bestellt wenn sie da sind melde ich mich 
noch einmal.

Danke Euch!

Autor: Mitleser (Gast)
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>Ich habe mein Vordiplom in Aachen gemacht

Au Backe! Erstsemester hätte ich dir noch abgenommen ..

>Wir haben diverse Schaltungen in der Theroie aufgebaut

Wenn ich Schaltungen aufgebaut habe, hatte ich immer was in der Hand

>wir haben immer einen high Pegel als gegeben gesehen und NIE
>überlegt, wie er überhaupt zu stande kommt. Dass er an eien
>Versorgungsspannung muss höre ich hier zum ersten male.

Sorry, aber das nehme ich dir NIE und NIMMER ab. Dass ein Studierender 
an einer angesehenen deutschen Uni NACH DEM VORDIPLOM nicht soviel 
gelernt haben soll, um zu wissen, dass Logikpegel etwas mit elektrischen 
Spannungen zu tun haben. Wenn dem wirklich so ist, dann gehört das in 
die Kultusminister-Konferenz, in sämtliche Uni-Spiegel und in alle 
bekannten deutschen Talkshows unter den Titel

"Deutschen Studenten technischer Fakultäten fehlt elementares Wissen - 
die Welt lacht über uns!"

Autor: Power (Gast)
Datum:

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Was hast du eigentlich studiert? Klingt eher nach einem Studiengang wo 
Elektronik keine Rolle spielt (Maschinenbau oder so).
Falls das ein Elektrotechnik-Studium ist, sollte die Pisa-Studie 
dringend auf Unis erweitert werden! ;-)

Die Pegel kann man anhand der CMOS-Serie 4000 gut erklären:

Vss (Versorgungspin) ist der Lowpegel und Vdd (Versorgungspin) der 
Highpegel.
Die Spannungen können hier zwischen 0 und 18V variieren. Die Differenz 
zwischen Low- und Highpegel sollte min. 2.5V sein.

Beispiel:

Low (Vss):   5V
High (Vdd): 11V

Das sind die gebräuchlichen Werte für die 4000er-Serie.

Autor: Netbird (Gast)
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Hallo,

fehlende Praxis (warum auch immer)bekommt man durch Selbsttun. 
Kennenlernen und Verarbeitung von Bauteilen ist dabei sehr wichtig. Das 
Internet ist voll mit Anleitungen, Erklärungen und kleinen geeigneten 
Schaltungen.

Erst beim Ausprobieren stellt man sich als Anfänger die Frage, ob es 
gleichgültig ist, wie herum man einen Widerstand, einen Kondensator, 
einen Elko ... einbaut.

Alle "Nicht-Anfänger" sollten bedenken, dass es heute nicht leicht ist, 
einen Einstieg zu finden, da viele elektronische Geräte hochkomprimiert 
sind, das war in der "RöhrenZeit" und frühen Transistorzeit noch anders! 
Die Schwelle für echte Einsteiger liegt ziemlich hoch ...

Wenn bestimmte Praxiselemente an einer TH tatsächlich nicht vorkommen, 
ist das allerdings bedenklich, aber kein Grund, über einen Fragesteller 
herzufallen! Überlest doch den Beitrag dann einfach ...
Motto: Man kann sich darüber aufregen, ist aber nicht verpflichtet dazu.

@Jens:
In diesem Sinne: Viel Erfolg, auch wenn er Dich -wie viele andere- ein 
gewisses Lehrgeld durch "zerschossene" Bauteile und nicht 
funktionierende Schaltungen kosten wird, das ist allen hier (die 
Superausnahmen natürlich ausgenommen!), aber das ist es mehr als wert!!!

@ Alle anderen:
Bleibt ruhig, sachlich und genießt ein schönes HOBBY (ohne daraus 
weltanschauliche Probleme zu machen ...)

In diesem Sinne: Hohen Wirkungsgrad an alle

Autor: Netbird (Gast)
Datum:

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... allen hier so gegangen ... muss es natürlich heißen ...

(damit nicht die Frage nach sprachlichen Kompetenzen diskutiert werden 
muss :))

Autor: yalu (Gast)
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> Was hast du eigentlich studiert? Klingt eher nach einem Studiengang
> wo Elektronik keine Rolle spielt (Maschinenbau oder so).

Ich tippe eher auch Romanistik. Ich kenne nämlich eine
Romanistikabsolventin, die wusste auch nicht, woher die Eingangspegel
für Digitalschaltungen kommen :D :D :D

@Jens:

Entschuldige bitte diesen saublöden Kommentar. Der ist nicht gegen
dich gerichtet, sondern eher gegen die knapp 50 Vorposter, von denen
sich viele wundern, dass man als Student solche Fragen stellen kann,
ohne dass einer mal nachgefragt hätte, WAS du überhaupt studierst und
wie lange schon. Power war der erste ...

Autor: Mitleser (Gast)
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>Entschuldige bitte diesen saublöden Kommentar. Der ist nicht gegen
>dich gerichtet, sondern eher gegen die knapp 50 Vorposter, von denen
>sich viele wundern, dass man als Student solche Fragen stellen kann,
>ohne dass einer mal nachgefragt hätte, WAS du überhaupt studierst und
>wie lange schon. Power war der erste ...

Er hat doch gesagt die Theorie sei ihm klar und er habe alles bereits 
theretisch durchlaufen, also hat sein Studiengang auch den Stoff 
vollzogen. Dennoch kann uns Jens ja nochmal genau informieren (aber nich 
schummeln, du pöser! :))

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Nun bleibt noch zu Hoffen, daß du weißt wierum man eine LED
anschließt ;-)


Übrigens ich hab ein Steckboard so groß wie DIN A5 für 10 euro gekauft.
www.ETT-online.de Versandt. Bluff mal,du seist ne Firma,vielleicht 
kriegste
nen Katalog. Mir ist der ohne zu fragen zugeflogen ;-)

und laß dich nicht von gewissen Herren ärgern ;-)

viel Glück auch

nette Grüße

Andreas

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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Hallo, die Sachen sind da.
Ich habe mit einem nand Gatter angefangen. Er wurde schon ganz heiß, 
irgendwas hab ich falsch gemacht. Wie schnell gehen die Teile kaputt?

woher weiß ich nun, wie ich den anschließen muss. oben  wurde ja schon 
gesagt:


Eingänge    Ausgang
1,2             3
5,6             4
8,9             10
13,12           11


nur, woher weiß ich, wo die einzelnen Pins liegen?

Danke Euch!

Autor: Netbird (Gast)
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Jedes IC hat eine Markierung (Punkt). Leg es so hin, dass diese oben 
liegt, dann ist links daneben Pin 1, danach zählt man im Uhrzeigersinn 
einmal durch.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Lad dir am besten erstmal das datenblatt dazu runter.
Das findest du entweder direkt bei Conrad/Reichelt/Whatever verlinkt 
oder per Google oder auf alldatasheet.com


  14 13 12 11 10 9  8
  |  |  |  |  |  |  |
+---------------------+
|                     |
|\                    |
| |                   |
|/                    |
|                     |
+---------------------+
  |  |  |  |  |  |  |
  1  2  3  4  5  6  7


Bei Logik-ICs ist das meist so:
Bei 14-Pin:
Pin 14: +5V
Pin 7: Masse (0V)

Bei 16-Pin:
Pin 16: +5V
Pin 8: Masse (0V)

Also immer +5V oben links,
Masse unten rechts.

Aber es gibt auch andere Belegungen. Daher DATENBLATT


MfG
Andreas

Autor: Thomas (Gast)
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@Netbird:
Gegen den Uhrzeigersinn, oder?

@Jens:
Außerdem guckt du da direkt ins Datenblatt. Das ist äußerst wichtig, 
sich damit auseinander zu setzen. Stehe viele wichtige Dinge drin und 
glücklicherweise sind nahezu alle identisch aufgebaut.

Ziemlich am Anfang ist da auch ne Skizze mit der Pinbelegung. Da erkennt 
man auch die Markierung von Pin1 und die Zählrichtung.

Das Datenblatt findest du für gewöhnlich genau da, wo du die Teile 
bestellt hast. Also auch unter der gleichen Artikelnummer.

MfG

Autor: Roland Praml (pram)
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Hi Netbird, deine Uhr geht wohl anders rum ;-)

So zählt man:
http://zone.ni.com/cms/images/devzone/tut/a/ada3fe69933.gif

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

heiß werden darf da nichts.

Wie wäre es mit einem Blick in das Datenblatt?
Tyenbezeichnung bei google eintippen sollte schon zum Erfolg führen...

Da ist normalerweise auch eine Abbildung mit der Zählweise.
Ansonsten: DIL-ICs werden von oben gesehen gezählt.
An einer Seite ist eine Kerbe oder ein Punkt ins Gehäuse geprägt.
Wenn Du von oben draufschaust und die Kerbe nach links zeigt, ist Pin1 
links auf der Seite, die zu Dir zeigt. Dann gegen den Uhrzeigersinn 
weiterzählen.
Beim 74xx00 also

14 13 12 11 10 9 8
)
1  2  3  4  5  6 7

Üblicherweise ist bei TTL rechts der letzte Pin (hier alos die 7) GND, 
also -
und links oben (hier die 14) der letzte Pin +5V.

Vorsicht!!! Es gibt etliche Ausnahmen, immer das Datenblatt befragen!

Wenn Du z.B. beim 74xx00 die 5V (richtigrum!) anschließt und an Pin 8 
über einen Widerstand von ca. 270 Ohm die Katode einer LED anschließt 
und deren Anode an +5V, sollte diese leuchten (L am Ausgang, weil beide 
Eingänge H sind, TTL interpretiert offene Eingänge als H, bei 74HC-Typen 
klappt das nicht unbedingt mehr so).
Wenn Du jetzt mit einem Stück Draht GND mit Pin 9 oder 10 verbindest, 
muß die LED ausgegen (ein Eingang L, damit die Und-Bedingung beide H 
nicht mehr erfüllt, weil negierend Ausgang auf H).

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Netbird (Gast)
Datum:

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OHA, das war ein übler Konzentrationsfehler!!! Sorry und Danke für die 
schnelle Korrektur! Bei mir mache ich es aber seit 30 Jahren richtig...

Autor: Jens (Gast)
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Danke, ich glaube ich habe es jetzt geschafft.

Allerdings ist das sehr wackelig, manchmal leuchtet die LED nicht, 
obwohl sie eigentlich leuchten sollte. Wenn ich dann einmal an den 
Kabeln wackle und die Batterie drehe usw geht es wieder. Die 
Verbindungen sind aber zu 100% alle richtig gesetzt. Die LED flackert 
auch gelegentlich. Was kann das sein?

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Hallo, die Sachen sind da.
>Ich habe mit einem nand Gatter angefangen. Er wurde schon ganz heiß,
>irgendwas hab ich falsch gemacht. Wie schnell gehen die Teile kaputt?

>woher weiß ich nun, wie ich den anschließen muss. oben  wurde ja schon
>gesagt:

Du weißt also nicht, wie die Pins durchnummeriert sind, hast aber 
dennoch den Chip in Betrieb genommen?

Und Du behauptest, dass du studierst hast und dich auch schon mit der 
Theorie von logischen Schaltungen beschäftigt hast?

Sorry, ich habe diesen Thread nur überflogen, aber ich denke Du willst 
uns alle auf den Arm nehmen!

Autor: Jens (Gast)
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nerv nich
Ich habe die Chips nach obigem Link in Betrieb genommen nur wusste ich 
nicht, wie rum es richtig ist, durch Probieren hab ich es 
herausgefunden. Aber dank dem letzten Beitrag weiß ich jetzt wie ich es 
erkennne.
wieso spamst du?

Kann mir jemand helfen, woran der beschriebene Wackelkontakt liegt?

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

welches IC hast Du genau?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Thomas (Gast)
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Wahrscheinlich wackelt beim Wackelkontakt ein Kontakt.

Da dies in den seltensten Fällen im IC passiert, gehe ich mal stark 
davon aus, dass das an deiner fliegenden Verdrahtung liegt.

Ich tippe mal auf den dritten Draht von links. Überprüf den doch bitte 
mal.

Nein, nicht den. Den daneben!


MfG

Autor: Papa Schlumpf (Gast)
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>Kann mir jemand helfen, woran der beschriebene Wackelkontakt liegt?

Nein!
Nur Du alleine sitzt vor deiner Hardware.
So lange Arme das sie bis zu Dir reichen um an den Drähten zu wackeln 
haben wir noch nicht.
Gruß.....

Autor: Jens (Gast)
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So, jetzt reicht es.
Was willst du mit deinem Beitrag aussagen? Was willst du erreichen?
Ich habe gesagt, dass ich alles richtig angeschlossen habe, aber es 
einen Wackler drin gibt. Wenn du keine Lösung parat hast, SCHREIBE 
einfach NICHTS.  Ich habe den eindruck einige wollen hier eine 
Diskussion starten, aber dabei machen sie den Thread nur kaputt und 
stören mich und diejenigen, die ernsthaft helfen wollen. Also wenn man 
nicht weiß woran es liegt, sollte man auch nicht auf die Frage 
antworten.

Wie gesagt, die Schaltung funktioniert grundlegend, jedoch sehr 
wackelig. Kann es sein, dass hier die 4,5 V Batterie falsch am Platze 
ist? Die Kontakte sitzen soweit alle 100%ig, also die Kabel sind fest 
verbunden. Es muss ein rein technisches Problem sein. Kann jemand 
helfen?

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Michael,

ich habe den CMOS 4x NAND von Conrad. Reicht das als Angabe?
Danke für deine Mühe

Thomas, auch Dir danke. Die Kabel sind aber richtig verbunden.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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Fas hab ich den Beitrag von Michael vor lauter Spam übersehen. Bitte 
last es doch einfach, ihr erreicht doch nichts

Autor: Papa Schlumpf (Gast)
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Ein Wako ist kein tech. Problem, sondern ein mechanisches!

Autor: Jens (Gast)
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toll

Autor: Papa Schlumpf (Gast)
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Kannst Du mir verraten wie jemand ein mech. Problem finden soll, ohne 
deine Hardware vor sich auf dem Tisch zu haben?

Autor: Roland Praml (pram)
Datum:

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einfach nochmal alles neu aufbauen, dann ist der Wackelkontakt 
vielleicht weg (oder wo anders)

Autor: Michael U. (Gast)
Datum:

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Hallo,

in diesem Fall reicht es als Angabe, einfacher und eindeutiger wäre die 
Typenbezeichnung gewesen.

Ich nehme an, ein 74HC00 oder ist es gar ein 4011?

Egal, CMOS-ICs sind in einer anderen Technologie gefertigt als die alten 
Standard oder LS-TTL ICs.

Die Eingänge sind hochohmig und regagieren so schon auf statische 
Aufladungen.

Verbinde alle Eingänge (NUR die Eingänge!) über je einen Widerstand von 
ein paar kOhm mit dem + Anschluß der Betriebsspannung. Dann haben die 
erstmal ein definiertes Potential.

Die von Gattern, die Du nicht benutzt, kannst Du auch miteinander 
verbinden und über einen Widerstand an + legen. Die zu benutzenden 
brauchen also entweder einen Widerstand oder die Verbindung zu einem 
anderen Gatter-Ausgang, sonst kommt kein eindeutiger H oder L Pegel 
zustande.

Genaugenommen darf es ja sowieso keine nicht angeschlossenen 
Gatter-Eingänge geben, die wüßten ja nicht, ob es L oder H sein soll. ;)

Bei "echten" TTL konnte man das aber zum Experimentieren so machen, weil 
die einen offenen Eingang immer als H angesehen haben.

Bei den CMOS-Serien geht das nicht mehr so.

Dein Wackelkontakt ist also nur H oder L-Pegel, der durch statische 
Aufladung entstehen.

Gruß aus Berlin
Michael


Autor: Wolle (Gast)
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> nerv nich

> So, jetzt reicht es.

So etwas hatten wir schon öfter hier im Forum. Zuerst kindische Fragen 
stellen, und dann ausfallend werden.
Hier geht ja alles schief: Zuerst bei der Bestellung, dann bei der 
Schaltung und jetzt soll der Schaltkreis warm werden.
Schade um die Zeit, die sich jeder gemacht, um Hilfe zu leisten.

Autor: Mitleser (Gast)
Datum:

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ein absolutes Schauspiel :)))

Ein angeblich vordiplomierter Student bekommt eine 
Kleine-Kinder-Schaltung nicht auf die Reihe

schon der ganze Wortlaut verrät alles!

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Mir ist ansisch egal, op er nun ein Vordiplom einen Bachelor oder einen 
Doktorentitel hat. Was ich aber nicht abkann,ist wenn Leute hier was 
fragen (auch wenn es total simple Fragen sind) und dann hier sofort 
wieder bestimmte Leute ("Gäste") rumtrollen müssen. Wer nicht fragt 
bleibt ja bekanntlich dumm. Und diejenigen, die rumtrollen/flamen 
müssen, sollten mal dran denken, dass auch sie mal gaaaaaaaaaaanz klein 
angefangen haben und damals vieleicht froh über so ein Forum gewesen 
wären.

MfG
Andreas

Autor: Jens (Gast)
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@Michael,

danke. Ich habe die Wiederstaende am Eingang zwar auf Masse gelegt, aber 
jetzt klappt es !
Ich habe den zweiten genannten Gatter.
Wo finde ich den ein Datenblatt zu meinen Ics, denn ich möchte jetzt ein 
Flip Flop betreiben aber auch da fehlen mir die Belegungen (nein sowas 
wird nicht in der Klausur abgefragt an alle, die jetzt wieder das Nerven 
anfangen)

Danke

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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speziell das Danenblatt für das  IC 4013 DIP suche ich

Autor: anonymous (Gast)
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www.alldatasheet.com
übrigens auch für alles andere, wenn du z.B. wissen möchtest, was ein IC 
in einer Schaltung so macht.

Autor: Michael Niegl (bigmike47)
Datum:

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wie wärs mal mit onkel google? und nein, das lernt man auch in keiner 
vorlesung...

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,
bei diesen Standard-Dingern kannst Du auch problemlos Google bemühen.

CD4013 .pdf eintippen (Leerzeichen vor .pdf) führt meist direkt auf 
einen Download-Link.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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okay Miachel , das habe ich gemacht

http://www.doctronics.co.uk/4013.htm#pins

Ich habe das so angeschlossen. Und obwohl ich am Eingang keine Spannung 
anliegen habe, ist der Ausgang auf eins, also die Led leuchtet. Sie 
leuchtet auch, wenn sie auf Q (nicht) angeschlossen ist ?!

Autor: Mitleser (Gast)
Datum:

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>Mir ist ansisch egal, op er nun ein Vordiplom einen Bachelor oder einen
>Doktorentitel hat. Was ich aber nicht abkann,ist wenn Leute hier was
>fragen (auch wenn es total simple Fragen sind) und dann hier sofort
>wieder bestimmte Leute ("Gäste") rumtrollen müssen. Wer nicht fragt
>bleibt ja bekanntlich dumm. Und diejenigen, die rumtrollen/flamen
>müssen, sollten mal dran denken, dass auch sie mal gaaaaaaaaaaanz klein
>angefangen haben und damals vieleicht froh über so ein Forum gewesen
>wären.

Mit "rumtrollen/flamen" hat das gar nichts zu tun, übertrag dein 
Beispiel mal auf einen Handwerker

"mir ist eigentlich egal ob einer eine abgeschlossene Berufsausbildung 
oder gar einen Meistertitel im Elektrohandwerk hat, wenn er nicht weiß 
wozu das Grün-Gelbe Kabel am Schukostecker ist, dann muss man ihm halt 
helfen, dazu ist doch ein Forum da"

anderes Beispiel

"mir ist eigentlich egal ob jemand bereits kurz vor dem Abitur in Mathe 
steht, wenn er nicht weiß, was der Satz des Pythagoras ist, da muss man 
ihm halt helfen, dazu ist doch ein Forum da"

weiteres Beispiel

"mir ist egal ob jemand bereits 30 Fahrstunden in der Fahrschule hinter 
sich hat, wenn der Fahrschüler (wie gerade festgestellt wird) nicht 
richtig weiß, wo Bremse und Kupplung ist und wie sich das mit den Gängen 
verhält, dann muss man es ihm halt sagen, dazu ist doch ein Forum da."

Ein altes Beispiel aus der Fahrschule (verkürzt):

Fahrlehrer: "So, Sie wollen den Führerschein für ein Motorrad machen? 
Fahren Sie bereits Auto?

Fahrschüler: "Nein!"

Fahrlehrer: "Sind Sie schon mal Mofa gefahren?"

Fahrschüler: "Nein!"

Fahrlehrer: "Sind Sie schon mal Fahrrad gefahren?"

Fahrschüler: "Nein!"

Fahrlehrer: "Gut! Dann fahren Sie erstmal ein paar Runden Fahrrad! Dort 
hinten steht ihr Arbeitsgerät! Auf denn!"

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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Ich lerne das, und ich weiß nicht wo ich fragen soll, wenn nicht hier. 
Jetzt hast du durch den Spam aber wieder meinen letzten Beitrag 
underdrückt. Wenn du mir nicht helfen möchtest, LASS ES DOCH EINFACH UND 
STÖRE NICHT DIE LEUTE DIE MIR HELFEN WOLLEN. SAG EINFACH NICHTS. Wie oft 
muss ich das noch sagen.



Also ich habe das Flip Flop angeschlossen, auf dem Clock eine 1, auf dem 
D eine 0 und die Betriebsspannung dran. Dennoch ist auf Q und auch auf 
Q(nicht) ein high pegel, zumindest leuchtet die LED auf beiden 
anschlüssen.

Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum:

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@Mitleser:

Der Vergleich mit dem Elektriker stinkt.
Wenn Jens beim experimentieren einen Chip falschrum reinsteckt, ist der 
Chip futsch, dann hat er Pech gehabt.
Wenn ich einen ausgelernten Elektriker dabei erwischen sollte, dass er 
den grün-gelben draht nicht kennt, dann erstech ich ihn höchtpersönlich 
mit dem DUSPOL, bevor er irgenwen mit seinem Murks grillt.

Passt aber alles irgendwienicht ganz. Hier in dem Forum gibt es einen 
Haufen Leute, die recht viel (warum wohl) über Elektronik wissen. Wenn 
Jens sich nun mal damit beschäftigen will und hier fragen stellt, werde 
ich ihm diese wohl auch beantworten.
Das mit dem egal bezog sich übrigens in erster Linie auf das "bäh, der 
sagt er hätte ein Vordiplom, der lügt doch beswtimmt". Das ist mir in 
diesem Fall nämlich tatsace 100% schnurz, ob er nun ein Vordiplom in 
Mathe, ETEC, Bio, Philosophie oder von mir aus auch gar keins hat. 
Fragen darf er. Und falls er tatsächlich ETEC studiert ist es nur gut 
für ihn, wenn er jetzt und hier fragt, statt nach dem Diplom bei seinem 
Arbeitgeber.

Und jeder fängt klein an. Ich persönlich glaube, dass man mit 
Logikgatter am wenigsten Schaden anrichten kann und deren Funktion nch 
am verständlichsten ist (es gibt nur Strom an/Strom aus). Mit 
Transistoren was sinnvolleres als eine Blinkschaltung zu bauen erfordert 
dann doch etwas mehr Grundkenntnisse.

MfG
Andreas

Autor: Andreas Lang (andi84)
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> Dennoch ist auf Q und auch auf
> Q(nicht) ein high pegel, zumindest leuchtet die LED auf beiden
> anschlüssen.

Das ist irgendwie komisch. Bist du dir sicher, dass du alles richtig 
verdrahtet hast? Normalerweise ist immer nur einer davon auf high.
Was liegt denn an deinem Eingang? Wenn du deine Nerven schonen willst, 
dann hänge alle Eingänge immer über einen Widerstand auf Plus oder Masse 
und gib die Signale mit einem Taster. Parallel zum Taster schließt du 
einen Kondensator mit rund 100nF an. Der sorgt dafür, dass der CHip das 
"Prellen" des Tasters nicht so sehr mitbekommt. Auch parallel zur 
Versorgungsspannung des Chips sollte immer ein kleiner Kondensator mit 
100nF. Der Verhindert auch so manches komisches Verhalten.

Evtl. schwingt dein Flipflop ja? könnte bei einem nicht beschalteten 
Eingang gut sein. Pass auf mit R oder S Eingängen, dass die auf dem 
Pegel liegen, der dafür sorgt das sie nichts tun. Manche Eingänge 
reagieren nämlich auch auf Low-Pegel (siehe wie immer im Datenblatt).

ansonsten kannst du dir auch einen sehr einfachen Logiktester auf deinem 
Steckbrett aufbauen.

+5V 0--[ 470 Ohm  ]------>|--------*------>|---[ 470 Ohm]----o Masse
                        grüne LED  |     rote LED
                                   |
                                Eingang

Wenn nichts dranhängt leuchten beide LEDs, wenn ein festes Signal 
anliegt leuchtet eine von beiden und wenn z.B. ein Takt anliegt leuchten 
wieder beide.

Folglich darf an den Ausgängen deiner Gatter immer nur eine von beiden 
leuchten, sonst schwingt da was.

Autor: Mitleser (Gast)
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@Andreas Lang

Ich sage nichts gegen eine angemessene Hilfe und wenn hier ein Schüler 
aus der 5. Klasse schlichte Fragen stellt, dann bin ich der letzte der 
ihm die Hilfe versagen würde, vorausgesetzt er missbraucht das Forum 
nicht als Hausaufgaben-Löser. Ich finde aber man kann einem Studierenden 
höheren Semesters eines technischen Studienganges der selbst von sich 
sagt "die Theorie sei ihm klar" gewisse Kenntnisse unterstellen und ihm 
eine ANGEMESSENE Hilfe* zu Teil werden lassen. Sorry, aber ich kann 
einfach nicht glauben, dass das Nivau in der TH-Aachen derart in den 
Keller gerutscht sein sollte. Das tut einem doch in der Seele weh.

*Darunter verstehe ich jedenfalls nicht jemanden alles vor die Füße zu 
tragen!

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

 was heißt "keine Spannung"???

<inzwischen etwas gelangweilt>
 CMOS-Eingänge dürfen nicht offen sein
</inzwischen etwas gelangweilt>

Hast Du die Eingänge (ALLE! auch Set und Reset) auf einem SINVOLLEN 
Potential für das erwartete logische Verhalten, also per Widerstand auf 
GND (L) oder +5V (H)?

Selbst in der Theorie der Verknüpfungen ist in keiner Tabelle der 
Zustand "weder L noch H" definiert, in der Praxis kann ein offener 
Eingang das aber eben durchaus.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jens (Gast)
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ok danke, das klappt jetzt, hab alles auf 0 bzw 5 V gesetzt.

Ein letztes Problem habe ich noch, beim JK Flip flop. Es Funktioniert 
soweit, jedoch hat der Takt keinen Einfluss. Egal ob er 0 oder 1 ist, 
ich kann entweder setzen oder nicht setzen. SET / RESET.

Wir haben ein JK flip Flop bisher mit

J, K, C, Q(Q nicht) gesehen.
Das von conrad hat diese Anschlüsse, aber auch noch dazu SET / RESET. 
Meine Versuche lassen schließen, dass SET dem enspricht, was ich bisher 
unter J verstanden habe und RESET ist das, was ich unter K verstanden 
habe.
Ok damit komm ich klar. Aber was soll dann noch der zusaetzliche J und K 
eingang in der Praxis?

Und wieso hat der clock nichts zu sagen?

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

falsch...

J und K ist J und K.
S(et) und R(eset) machen das, was der Name sagt: sie setzen bzw. setzen 
zurück, unabhängig von J/K/C.

Datenblatt, Wahrheitstabelle. S und R sind statische Eingänge und 
gewinnen immer. Im normalen Betrieb müssen sie inaktiv sein, 
normalerweise H, Du hast den Typ Deines JK-Flip-Flops nicht verraten...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Nepi (Gast)
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J und K sind die, die mit dem Takt arbeiten. Die anderen beiden kannst 
du z.B. nehmen um nach dem Einschalten der Schaltung einen definierten 
Anfang zu erzeugen usw.

Autor: Der Dude (Gast)
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Wirklich amüsant, das hier zu lesen... besser als fernsehschauen.

@Mitleser:

Solche Typen gab's bei uns an der FH München auch. Der eine hat im 2. 
Praxissemester zum ersten mal (!!) selbständig mit einem Labornetzgerät 
gearbeitet. War eine einfache Schaltung drangehangen mit einer LED.

Als er den Schalter vom Netzgerät ausgemacht hat, wunderte er sich, 
warum die LED noch eine Weile nachglimmte. Aber er wusste sofort eine 
Erklärung: Die Zuleitungsdrähte, ca. 1 m, bilden eine Kapazität und 
diese speichert Ladung...

Der andere hatte während der Diplomarbeit mit Netzspannung zu tun. Für 
den haben sie extra einen Trenntrafo bestellt. Der Depp hat es aber 
trotzdem eines Tages geschafft, schön an 220 V zu hängen.

So weit, so lustig.

Was aber weniger lustig ist: Diese beiden Knilche haben es mittlerweile 
ziemlich weit nach oben geschafft und entscheiden massgeblich mit, wenn 
es um die Neueinstellung eines Ingenieurs geht. Und da könnt Ihr Euch ja 
vorstellen, welche Kriterien für diese Typen wichtig sind.

So wird das nix mehr mit Deutschland.

Der Dude

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Michael,

ich habe das JK Cmos 4027 auch von Conrad.
Wie gesagt, über die Reset/Set kann ich den Ausgang steuern aber nicht 
über J bzw K. Der Clock liegt auf 1. Hast du eine Idee?

Grüße,

Jens

Autor: jack (Gast)
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Habe heute morgen den ganzen ärgerlichen Thread durchgelesen, und muß
leider feststellen, daß hier das Forum zum Kindergarten verkommt.

Seit wann muß man einem angeblichen Studenten ein Datenblatt Wort für
Wort erklären?

Ist es wirklich notwendig, daß man jemand bei der Hand nimmt, und ihm
erklärt was + und - ist?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Absolute Unfähigkeit oder Verstellung.

In beiden Fällen ist jede noch so gut gemeinte Hilfe verschwendet.

Autor: ab (Gast)
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Schau mal ob Deine Uni ne Amateurfunkgruppe hat.
Die Leute dort basteln gern und können Dir sicher helfen.

Es ist halt leichter Grundlagen direkt zu erklären als über so ein 
Forum.

Autor: Mitglied einer Uni-Amateurfunkgruppe (Gast)
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> Schau mal ob Deine Uni ne Amateurfunkgruppe hat.
> Die Leute dort basteln gern und können Dir sicher helfen.

NNNNNNNNNNNEEEEEEEEEIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!!!

       =8-O  =8-O  =8-O  =8-O  =8-O  =8-O  =8-O

Bitte, bitte, bitte nicht!!!

Ja, wir basteln gerne. Und das möchten wir auch weiterhin tun.

Autor: Jens (Gast)
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das Forum kommt einem wie eine spammfabrik vor und wieso?

Wie oft soll ich noch sagen, dass manche Leute einfach garnichts 
schreiben sollen wenn sie das nicht möchten. Trinkt euch einen Kafee.

Hat jemand eine Idee warum das J und K nicht klappt`?

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

wundern Dich die Kommentare wirklich?
Du sitzt vor Deiner Schaltung.
Du sagst "es klappt nicht".
Das könnte ein Schüler der 6. Klasse sein...

Welche Pegel hast Du an welche Eingänge angelegt?
Was hast Du an den Ausgängen erwartet und was statt dessen vorgefunden?
Welche Pegeländerungen an den Eingängen hast Du gemacht, was hätte 
passieren sollen, was ist statt dessen passiert?

Hint: im Datenblatt des 4027 findet man die Wahrheitstabelle, diese 
beschreibt die Reaktionen eindeutig, sonst könnte man das Teil nämlich 
nicht real einsetzen.

Ich weiß aus dem Kopf auch nicht (mehr), wie sich der 4027 konkret 
verhält, dazu ist das zu lange her, ich kann aber durchaus nachschauen.

Allerdings besitze auch ich keine dieser brühmt berüchtigten 
Glaskugeln...

Gruß aus Berlin
Michael


Autor: Visitor (Gast)
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@Jens,

Du könntest Dir einfach das Buch "Experimente: Elektronik" aus dem 
vgs-Verlag (Herausgeber Jean Pütz, ISBN 3-8025-1266-9) zulegen. Da sind 
derartige Schaltungen für Anfänger wirklich ausgezeichnet mit Versuchen 
beschrieben.

Autor: jack (Gast)
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Leute, füttert doch keinen Troll.

Wer's jetzt nocht nicht kapiert hat, dem ist nicht zu helfen

Das Schlimmste ist doch für ihn, wenn man ihn mit seinem dämlichen
Quatsch alleine läßt.

Autor: Michael Niegl (bigmike47)
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Deine Clock ist dauernd auf 1? Na dann ist das nicht wirklich ein 
wunder, dass mit J und K nix passiert. Brauchst du jetzt auch noch eine 
Erklärung was eine Clock ist? Ach nein, du bist in den theoretischen 
Grundlagen ja eh total sattelfest...

so, ich werde mir jetzt erst mal einen kaffee trinken gg

Autor: Jens (Gast)
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ich kenne den clock nur als "Freigabe " des FF's.
Er geht ja mit den normalen Eingaengen in einen AND Gatter rein.

Das JK FF ist ja aus dem RS gebaut.
und das RS schaltet nur z.B. von Set auf reset wenn S = 0 und R = 1.
Jetzt geht eben S und R in einen AND Gatter rein mit dem Clock.
D.h. doch sobald der Clock auf 1 ist, liegt die Steuerung bei den 
Steuereingaengen ?!
Bei JK FF ist das ja dann doch auch so ?

Autor: Thomas (Gast)
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Ist dein FF Taktzustands- oder Taktflankengesteuert?

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

>ich kenne den clock nur als "Freigabe " des FF's.
>Er geht ja mit den normalen Eingaengen in einen AND Gatter rein.

Wer sagt das so konkret? Die Theorie des JK-FlipFlops oder die 
praktische Realisierung im 4027? :)

Das 4027 ist Taktflankengesteuert, nicht Taktzustandsgesteuert.

Studien zur Innenschaltung des 4027 habe ich nicht betrieben, wozu auch?
Aktuelle ICs sind längst so komplex, daß es sowieso keine Innenschaltung 
mehr gibt. Sie sind letztlich eine BlackBox.

Zum 4027: R und S sind H-aktiv und haben höchste Priorität.
Wenn also R oder S oder beide auf H liegen, ist der Zustand von J,K,C 
egal, Q und /Q werden NUR von R und S bestimmt.
Datenblatt Wahrheitstabelle untere 3 Zeilen.

R UND S müssen also auf L sein, damit J,Kund C überhaupt wirken können.

Dann übernimmt Q den Zustand von J bzw, /Q den Zustand von K mit der 
steigenden (L->H) Flanke von C.
Die fallende Flanke (H->L) bewirkt keine Änderung.

Eigentlich fehlen mir in der Tabell 2 mögliche Zustände:
J = K = Low -> keine Änderung von Q /Q bei Taktänderung
und J = K = High -> Q und /Q wechseln den Zustand bei Taktänderung
Zumindest kenne ich das so von anderen JK-FlipFlops.

PS: der Takt muß prellfrei sein, ein normaler mechanischer Taster ist 
alles andere als ideal.
Der 4027 kann mit mehreren MHz schalten, der erkennt das Prellen eines 
Tasters sauber als Impulsfolge...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Power (Gast)
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Vielleicht löst das Datenblatt einige Fragen.
Der Clock-Eingang dient z.B. zum Realisieren von taktgesteuerten Zählern 
und wird bei verwendung der J/K-Eingänge nicht unbedingt benötigt.
Im datenblatt sind zwei Beispiele drin.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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PROST

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Besonders die angehängte Tabelle aus dem Datenblatt solltest du dir mal 
gaanz genau ansehen. Da steht ansich auch alles drin, was man braucht.

Autor: Jens (Gast)
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Also wir haben an der UNI das JK aus dem RS gebastelt. Im Anhand dabei.
Und da sollte es doch egal sein, ob ich nun erst den Takt setzte und 
dann z.B. J = 1 und K = 0 mache oder umgekehrt (d.h. J= 1 K = 0 und dann 
erst den Takt setzen)

Eine andere Sorte kenne ich nicht.
KWas muss ich bestellen, damit ich genau so ein FF bekomme?

Wie bekommt man denn aus dem RS ein Flip Flop gebastelt, dass nur auf 
steigende Flanken reagiert?

Autor: Michael Niegl (bigmike47)
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in dem man ein RS-FF nimmt, das auf steigende Flanken sensitiv ist :-)
nein, da sind halt ein paar Transistoren im FF ein bisschen anders, 
damit wird das durch Clk-Flanken getriggert. Schaltungstechnische 
Details des Spaßes lasse ich mal unerwähnt.

die partnr. für ein level-triggered FF solltest du dir schon selbst 
suchen, is ja wohl wirklich ned so schwer mal in einen Web-Katalog von 
Conrad, farnell, ... zu schauen und zu lesen was dort so steht

Autor: Power (Gast)
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>dass nur auf steigende Flanken reagiert?
GENAU DAS macht der 4027 doch! Siehe Wahrheitstabelle. :-|

Autor: jack (Gast)
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@Axel

Als ich Deinen Schreibtisch (naja Basteltisch) mußte ich lachen:
Genauso sieht meiner aus, nur nicht so aufgeräumt :-(

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Bin extra dicht ran gegenagen, damit man das Chaos nicht gleich erkennt 
:)

Autor: egal (Gast)
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moin zusammen!

Ich spam auch mal ein bischen... Weils so schön ist...

Ich bin schon schwer verwundert über diesen Thread!!!

1. Wesentlich anspruchsvollere Themen werden mit dummen Sprüchen 
vollgemüllt.

2. Ihm ist nicht geholfen wenn ihr ihm ALLES erklärt. Er lernt nix. 
Sorry, wenn ich Jens nerv! ;-)

3. Mit sicherheit wurde im Studium die Existenz von Datenblättern 
erwähnt. Es wird auch eine Bibo mit weniger komplexen (im Sinne von 
schweren) E-Technik-Büchern, z.B. Über Logik-ICs geben. Wie oben erwähnt 
lernt man auch, sich selbst zu helfen.

4. Gibt es keine Studenten in Aachen, die schon einmal gelötet haben? 
Wundert mich nicht, wenn jetzt keiner schreit. Die hätte ich doch zuerst 
gefragt.

5. Wenn ich Behaupte, die Theorie zu kenne, KENNE ich sie.

6. Und das meine ich ERNST: Mach ein Praktikum in den Semesterferien. 
Einige Firmen (Siemens) bieten soetwas an. Mit Sicherheit hilft dir das
mehr als dieses Forum.

Grüße von egal

Autor: anonymous (Gast)
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Nur zur Information für alle:
Ich studiere Informatik im 4. Semester und kann deswegen Jens Position 
bestätigen. Es ist nicht ganz so unglaubwürdig wie es scheint.
Ein Mosfet wurde in der Vorlesung "Technische Informatik" so erklärt:
"Das ist ein Schalter, der bei jedem Schalten ein wenig Energie 
verbraucht und bis zu x andere Schalter schalten kann".
Das war's, kein push-pull CMOS o.ä.

Anderseits stellt er sich wirklich etwas unselbstständig an. Zumindest 
sollte er gewohnt sein, die Lösungen für Aufgaben bei google zu suchen. 
Die Methode kann man  leicht auf Suchen-nach-flip-flops übertragen.

Und noch etwas produktives:
Schau dir mal die Anleitung unter 
http://www.modding-faq.de/index.php?artid=2510 an.
Es ist vielleicht nicht genau das was du suchst, aber um zu lernen wird 
das wohl reichen.
Weiter kannst du nach "Multivibrator" googlen. Es hilft vielleicht, die 
Funktionsweise zu verstehen, dann erklärt sich die Anwendung von selbst.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Jens: Wurde zwar schon öfters gesagt, aber ich glaube dass das 
untergegangen ist:

Das was du da hast ist ein Pegelgesteuerts Flipflop (auch 
Zustandsgesteuertes-). Dein IC ist aber ein flankengesteuertes Flipflop.

Der Unterschied liegt im Namen: Beim pegelgesteuerten Flipflop, wirken 
sich J und K erst dann auf den Ausgang aus, wenn C = 1 oder C = 0 (kommt 
auf das Flipflop an)
Beim flankengesteuerten Flipflop passiert prinzipiell das Gleiche, nur 
halt nicht bei einem 1- oder 0- Pegel, sondern bei einer steigenden 
Flanke bzw. einer fallenden Flanke. Sprich: J und K wirken sich erst 
dann auf den Ausgang aus, wenn das Signal an C von 0 auf 1 steigt oder 
von 1 auf 0 steigt.

Der Wikipedia-Artikel ist ganz okay, du kannst auch nach beiden 
Flipflop-Arten mal bei Google suchen.

Hier noch ne Seite, wo du mit den Flipflops "spielen" kannst.
http://www-ihs.theoinf.tu-ilmenau.de/~sane/projekt...
(Edge-trig. transp. = Flankengesteuert, State-trig. transp. = 
Pegelgesteuert)

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Schau mal,

ein solcher Lokik Tester wäre hilfreich für dich!
Hab schon viele Fehler damit gefunden.

Gruß Andi

Autor: Mitleser (Gast)
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>das Forum kommt einem wie eine spammfabrik vor und wieso?

>Wie oft soll ich noch sagen, dass manche Leute einfach garnichts
>schreiben sollen wenn sie das nicht möchten. Trinkt euch einen Kafee.

>Trinkt euch einen Kafee.

einfach drollig :)))

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Hey Andi,
Sandalen mit Socken, schmuck :))

Gruß

AxelR.

Autor: Der Dude (Gast)
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>Wie oft soll ich noch sagen, dass manche Leute einfach garnichts
>schreiben sollen wenn sie das nicht möchten.

Sag doch einfach selber erst wieder was, wenn Du gelernt hast, wie man 
ein IC anschliesst.

Oder solltest Du besser doch bei einer Glühbirne anfangen?

Autor: Der Dude (Gast)
Datum:

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Aber frag dann bitte nicht wieder, wo Signal und wo Masse hin muss.

Aber ist wurscht, geht auch mit Wechselstrom. Hattet ihr das schon?

Autor: nemon (Gast)
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Beitrag "Re: Ic's verbauen. Grundlagen"

@schoenes wetter: faszinierend, wo man seine schaltpläne überall 
wiederfindet, aber lass dir noch gesagt sein, dass der glättungselko 
tendentiell überdimensioniert ist und ein 10-100nF parallel dazu auch 
nicht schaden würde ;) ansonsten habe ich das teil hier mal aufgebaut 
und für ströme bis 0,5A ist es ganz ok, um mal eben was anzuklemmen, 
eine neue version mit strombegrenzung ist aber schon geplant. aber erst 
wird der teststand gebaut

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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Danke an die Kollegen, die mir geholfen haben.

Autor: Power (Gast)
Datum:

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@nemon:
Offtopic: hast du 'ne Zeitmaschine? Wie ist denn der Timestamp bei 
deinem Posting entstanden???

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

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 Hi,

das mit der telnummer ist echt ärgerlich. hätte die vorschau angucken 
sollen. Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, daß der Betreffende dem 
Jens helfen kann ;-)
Ist nun wirklich ne andere Sparte.

Grüße

ANdi

Autor: Didi (Gast)
Datum:

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>das mit der telnummer ist echt ärgerlich.

Schreib doch ne Mail an Andreas Schwarz, der kann das Foto wieder 
rausnehmen

Autor: nemon (Gast)
Datum:

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@power: wo ist das problem? das timestamp ist doch chronologisch in 
ordnung.

Autor: Power (Gast)
Datum:

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Jo, stimmt. hatte mich 'verguckt'. :-(

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