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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fragen zur Magnetkraft?


Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo,

ich möchte gerne einen Hallgeber einsetzten und gegenüber einen Magneten 
positionieren Abstand wird so um die 1 -2Zentimeter sein, damit ich da 
ein Zahnrad als Hallblende dazwischen einsetzen kann.

Was meint ihr was für einen Magneten ich brauche um dieses Abstand 
überbrücken zu können?
Was beeinfluss die Magnetkraft?
Muss der Magnet ein möglichst großes Volumen haben und an der Seite wo 
der Hallsensor ist einen möglichst kleine Fläche um die Kraft zu 
bündeln.

Kenne mich mit Magneten überhaupt nicht aus. Der Hallsensor benötigt 
eine Magnetkraft von ca. 18 mT um umzuschalten. Jetzt würde ich gerne 
wissen wie stark muss mein Magnet sein um das über 1-2 cm Entfernung zu 
erreichen.

Autor: DerJan (Gast)
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Mit magnetischer Kraft meinst du wohl den magnetischen Fluss.
Wie Stark der ist hängt unter anderem von deinem Zahnrad ab.
Wie breit, welches Modul und wieviel Zähne hat es?
18mT sind schnell erreicht. Wenn du deinen Sensor direkt vor einen 
Magneten montierts wird er wohl ständig durchgeschaltet sein.

Sag mir wie dein Zahnrad aussieht und ich sag dir wie und wo der Sensor 
hin muss und was für ein Magnet passt.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Es handelt sich um ein Kurbelwellenrad bzw. um einen Anlasserkranz, es 
soll ja so sein das der Magnet auf den Hallsensor wirkt nur sobald ein 
Zahn des Zahnkranzes dazwischen ist wird das ausreichend abgeschwächt. 
Meine Frage ist nur welche Stärke ich brauche um diese Luftstrecke zu 
brücken.

Ich müsste das jetzt erstmal genau abmessen. 1-2cm war jetzt eher ne 
Schätzung.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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bei eBay laufen in kürze einige Neodymmagnete mit einen Durchmesser von 
6mm und eine Länge von 5mm aus. Weiß nicht obs reicht.

Bei meinem Versuch hatte ich einen Stabmagneten mit 3 mm Durchmesser und 
einer Länge von 4mm in eine Scheibe gesetzt und davon einen Hallsensor 
ca. 2mm davon entfernt befestigt, da funktionierte das ganze einwandfrei 
wenn sich diese Scheibe drehte wenn ich dann den Abstand auf 3-4mm 
erhöhte war es vorbei. Jetzt suche ich also einen Magneten der die große 
Entfernung überbrücken kann. Evtl. könnte ich auch einen Elektromagneten 
wickeln, wenn ich nichts passendes finde.

Meinst du das das Volumen des Magnetes eine Rolle spielt? Also 
angenommen ich habe nen Stabmagneten mit einem Durchmesser von 3mm 
einmal in 5mm und einmal 30mm lang, haben die dann unterschiedliche 
Kräfte an ihren Enden oder ist das bei beiden gleich?

Autor: DerJan (Gast)
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Nützlich wäre die Typenbezeichnung hat deines Sensors.
Hall Sensoren sind nur in einer Raumachse empfindlich.
Jene mit interner Auswerteschaltung dann meist auch nur in einer 
Magnetisierungsrichtung (Nordpol/Südpol).

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Es handelt sich um den TLE4905L ist kein Latch Typ er fällt also wieder 
von alleine zurück wenn das Magnetfeld nicht mehr auf ihn wirk, die 
anderen Typen im Datenblatt sind Latch typen die brauchen dann das 
entgegengesetzte Magnetfeld damit der Ausgang wieder abfällt.

Autor: DerJan (Gast)
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Dein Sensor ist schlecht geeignet. Er muss in einem magnetischen Kreis 
mit einem kleinen Dauermagneten verwendet werden. Dafür passt seine 
Schaltschwelle aber schlecht. Entweder wird der magnetische Fluss zu 
gross oder die Flussänderung (durch zu grossen Luftspalt) zu klein. Ich 
kriege da kein zufriedenstellendes Ergebnis für 6 bis 17mT.
Der TLE4905 ist nur zum erfassen vom Magneten gut.

Optimal ist der KMI15 und ähnliche. Der ist speziell für das erfassen 
vom Nocken und Zahnrädern optimiert.

Autor: eProfi (Gast)
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Thomas, dafür gibt es spezielle fertige Sensoren mit eingebautem Magnet.
Diese werden an den Ritzeln der Schwungscheibe  und  als ABS-Sensor auf 
einem Zahnkranz verwendet.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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nen Induktivgeber wollte ich nicht verwenden da ich dann wieder nen 
LM1815 für die Flanken brauche, der Hallgeber hat das schon alles drin 
und liefert saubere und hohe Flanken unabhängig von der Drehzahl.

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