Hallo,
Ich möchte mir ein UV-Belichtungsgerät bauen, wie es bei Elektor
vorgestellt wurde. Elektor bezieht die Leds von Reichelt.
Ich habe nun bei Ebay geschaut, da mir die Leds zu teuer sind. Bin ja
auch noch Schüler, da hat man nicht so viel in der Tasche. Bin auf
folgenden Artikel gestoßen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=250108147847&fromMakeTrack=true
In der Bungard Anleitung beispielsweise steht, dass die Fotoschicht von
Bungard - Platinen ihre höchste Entfindlichkeit bei max. 400 nm haben.
Die Leds in dem Ebay Artikel besitzen soweit ich es sehen kann typisch
400 nm und max. 405 nm.
Als Anmerkung steht in dem Artikel ja: "Devices are sorted by 5 nm
wavelenght ranges".
Bedeutet also so viel wie "sortiert nach Stufen" ... also, dass man nur
gleiche bekommt von der Wellenlänge her, oder?
Über die Intensität steht bei den von Elektor verwendeten Leds bei
Reichelt nix.
Reicht die Intensität der ebay leds für mein vorhaben aus?
Würde ihr mir von einem Kauf abraten oder zu raten? Hat es sinn soetwas
zu bauen? Belichte also im Hobbybereich. Habe schon einen Timer und
alles fertig und wollte weg von den Röhren. Da die Leds hier so
preiswert sind hab ich mir gedacht, dass das was wäre.
Wäre dankbar für eine schnelle fachliche Antwort, da die Auktion nicht
mehr all zu lange läuft.
Vielen Vielen Dank
Hallo Timo,
ich bin der Meinung es müsste gehen.
Die LED's müssen nur ein bischen dichter gesetzt werden,
dann sollte es gehen. Vieleicht währe es auch sinnvoll die
Glasplatte ein wenig näher an die LED's zu setzen.
Habe das Teil von Elektor selber nachgebaut und Belichtungszeiten
mit Platinen von Reichelt so um 5min herausgefunden.
Klappt jedenfalls wunderbar.
Bis denn
Holger
Danke Holger,
Also kann ich das Layout von Elektor nicht übernehmen ;) ...
Was fürn Rastermass würdest empfehlen?
Wie ist die Konturenschärfe bei dir? Hast vielleicht ein Layout oder
Foto oder was auch immer von dem Belichter? Vielleicht hilft es mir.
Möcht mein Taschengeld nicht umsonst ausgeben ;).
Danke
Hallo Timo,
ich habe eine PunktrasterPlatine im EURO-Format
benutzt. Die Platine erst mit ALU-Folie beklebt und dann
mit einem Teppichmesser die Positionen der LED's aus
der frisch, aufgeklebten ALU-Folie ausgeschnitten.
Ausserdem habe ich eine Sortierkiste aus dem Hagebau von innen
ebenso mit Alufolie beklebt. Als Glasplatte im Hagebau einen
billigen Bilderahmen gekauft. (Rahmen weggeschmissen und Scheibe
verwendet.)
Platine mit LED's auf Abstandröhrchen gesetzt und in Sortierkiste
eingeklebt. Übrigens die Vorwiderstände sind unter
der Platine angelötet.
Dann einen Timer mit SiebenSegment, LED Anzeige, Relais
und 89S8252 gebaut (auf Lochraster) und in ein Pultgehäuse eingebaut.
Es klappt tatsächlich!???
Na ich werde nachher (vieleicht) wenn ich wieder Zuhause bin
mal ein Foto hier einstellen. (wenn es von Interesse ist)
bis denn
Holger
Hi!
Die LED's von eBay sind gut geeignet (vorausgesetzt die Daten stimmen)
für einen Platinenbelichter. Ich habe selber in meinem Belichter solche
"Billigware" verbaut, und es funktioniert sehr gut! Super Schärfe, ich
komme bis unter 0,2mm Leiterbahnbreite. Dabei drucke ich nur mit einem
Tintenstrahler (Canon IP4200) auf Folie und verarbeite das ganze unter
Hobby-Bedingungen.
Die Belichtungszeit nimmt mit der Packungsdichte der LED's ab, mit 100
Stück auf 10x10cm brauche ich ca. 70-90sek.!
Etwas Theorie zu dem Thema gibt's
hier:Beitrag "Theorie zu LED-Belichter (Elektor)"
Und ne komplette Anleitung hier:
http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=19870
Viel Spaß damit!
Da ich die 50 Leds nun bestellt habe mache ich mich an die Platine.
Ich möchte eine Platine mit Eagle fertigen. Es soll eine Europlatine
werden. Ich weiß jedoch noch nicht wie ich die Leds anordne ... 50 Stück
geschickt unterbringen ist schwer... probiere schon die ganze zeit herum
... abstand 2 cm, dann passen 4 leds in der breite x 7 leds in der
länge, dann bin ich aber erst bei 28 leds von 50 leds, die ich zu
Verfügung habe. Also enger packen ... finde bloß dass optimale Maß net.
Muss nochmal probieren.
Kann ich die Schaltung nicht mit ca. 2 V betreiben, also ohne
Vorwiederstand. Und ich hänge dann direkt in die Zugangsleitung einen
gesamtvorwiderstand, der mir die 5 V Eingangsspannung auf 2 V "bremst".
Klar muss der mehr Leistung abkönnen.
Das hört sich echt gut an, ich glaub ich werd mir da auch mal ein paar
bestellen und ausprobieren. Wenn das Ergebnis stimmt, dann wirds in
Markt bald einen Gesichtsbräuner von mir geben, denn das Monstrum
brauche ich dann nicht mehr.
Mach das Jupp. Ich warte nun auf die Leds. Denke mal, dass ich sie
nächste Woche habe. Also gesamtkosten belaufen sich dann auf ca. 12,00
€. Dass find ich nicht so teuer. Und wie die User hier berichten soll es
ja super gehen.
@Holger
Genau so wird meiner wohl auch aussehen, allerdings: Hast Du das Teil
schon mal getestet? Belichtungszeit? Sind das die Reichelt-LEDs? Hab
nämlich welche von lumitronix.de gekauft, für <50 ct./St., die
allerdings Disco-mässiges (sichtbares) UV abstrahlen. Aber wenn es
heisst, die Wellenlänge (peak) sei 395 nm, dann wird das schon gehen...
Hoffe ich : )
Wegen des anderen Abstrahlwinkels hab ich Abstand und Höhe anpassen
müssen. Abstand an RM orientiert, in der Höhe ist man ja (relativ) frei.
Hab so 72mm Platine->Basismat.
Sag dann mal bitte, ob Deiner funktioniert.
Henk
Okay. Leds sind auf dem Weg. Hat vielleicht wer schon ein Layout in
Eagle für eine Europlatine mal gemacht und würd sie reinstellen ? Habe
50 Leds zur Verfügung.
Hallo Henk,
tut mir leid hat ein bischen gedauert bis ich antworten konnte!
Also zu deinen Fragen:
- getestet habe ich das Teil schon öfter.
Ich benutze das Teil schon ca. 1/2 Jahr.
- Belichtungszeiten sind so mit "Original Bungard-Basismaterial"
ca. 5 - 6 min.
Ich benutze als Layoutprogramm SprintLayout von ABACOM gedruckt
auf HP-LASERJET 1100A, Laserfolie von HP(HP92296U)(waren teuer).
Früher habe ich eine alten Gesichtsbräuner benutzt, damit hatte
ich Belichtungszeiten von 2,5 - 3 min!
- Ja die LED's sind von Reichelt waren für über 30 Euro (schluchz...).
- Habe die LED's in einen 30mm Abstand auf eine
EuroLochrasterplatine gesetzt. Der Abstand von der LED-Spitze
bis zur Glasscheibe ist 70mm. Die ALU-Folie war ein Klebeband
von Conrad (Restposten).
- ES FUNTIONIERT Tatsächlich !!??????
Ich habe hier mal ein Foto von damit belichteten Platinen
drangehängt.
Die untere Platine ist 45x40 mm die obere ist 60x30mm.
Bis denn
Holger
Denn hoffe ich mal, dass ich für die LED´s bei Ebay nicht vergebens 6 €
ausgegeben habe. So die Forumeinträge, die ich hier bei
mikrocontroller.net lese lasse mich nicht grad optimistisch sein.
Also Holger du hast ja 24 Leds. Ich packe dass doppelte drauf, oder
meinst du, dass ist quatsch?
Das sind ja die Angaben zu den bestellten LEDs:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ih=015&sspagename=STRK%3AMEWN%3AIT&viewitem=&item=250108147847&rd=1&rd=1
Bei was fürn Strom soll ich die an besten betreiben? Bei 20 mA, oder?
Wie viel Spannung fällt da dann ab? Ich betreibe die ganze Schaltung mit
12 V oder 5 V mal sehen.
>Bei was fürn Strom soll ich die an besten betreiben? Bei 20 mA, oder?>Wie viel Spannung fällt da dann ab? Ich betreibe die ganze Schaltung mit>12 V oder 5 V mal sehen.
Auf der ebay-Seite steht: working current 20 mA -> Forward-Voltage 3.4V
- 4V
Hallo,
na dann kannst du ja die LED's dichter packen
und hast auch eine gleichmässigere Ausleuchtung des Layout's.
Ich würde mit einem Strom von 20mA und 3,4V Spannung rechnen.
Dann 4 x LED in Reihe | 10 Reihen -> Billigsteckernetzteil (12V/500mA)
ohne Stabilisierung dran. Müsste vermutlich passen.
Bis denn
Holger
Also kann ich die auch so packen.
Vier LEDs in der Breite mit nem Abstand ca. 2 cm und in der Länge 10 mit
einem Abstand von 1,5 cm. Darf es so ungleichmäßig sein? Also Rastermaß
in der Länge anders als in der Breite, oder ist das schlecht?
Na,
"Letzten Endes" ist der Lichtkegel der LED ausschlagebend für die
Ausleuchtung. Bei 15 Grad 7,5 Grad in die eine und 7,5 Grad
in die andere Richtung und das in Abhängigkeit zum Abstand.
Ich habe es mir auf einem Blatt Papier aufgezeichnet und so den besten
Abstand bei 7cm ausgetüftelt.
Ich würde aber den Abstand etwas geringer wählen ca. 4-6cm zur
Glasplatte
und daraus den Abstand zwischen den LED's "Ausfuchsen", ein wenig
Überschneidung der Lichtkegel inbegriffen.
Holger
Ja das habe ich mir auch so überlegt.
Muss ich denn die gesammte Fläche ausleuchten? Ich meine, wenn man
Kreise nebeneinander packt hat man ja immer Lücken, es sei denn man
packt sie ganz ganz dich oder den Abstand anpassen. Will man aber keine
Lücken haben, so gibt es großer Überschneidung. Dann hab ich doch sehr
sehr sehr unregelmäßige intensität, was mir die platine überbelichtet,
oder?
Muss ich das berücksichtigen?
Hab da mal zwei Fragen:
1.) Warum ordnet Ihr die LEDs nicht "optimal" an, d.h. im Mittelpunkt
von Sechsecken - wie bei Bienenwaben?
2.) Was bringt das Auskleiden mit Alufolie wirklich? Wird dadurch nicht
das Ergebnis verschlechtert durch schräg einfallendes Streulicht?
Grüße,
Friedrich
Hallo Friedrich,
mit dem Streulicht ist ja gewollt. Die LED's liefern ja keinen
"sauberen" Lichtkegel. (Kreisringe)
Nimm mal irgendeine LED mit sichtbaren Licht und leuchte mal gerade auf
ein Blatt Papier...
Daß das Ergebnis schlechter geworden ist kann ich nicht gerade sagen.
Das Layout was ich auf Folie drucke, drucke ich sorum daß die
Ausgedruckte Seite immer auf der Kupferseite der Platine zu liegen
kommt. In Folge dessen ist dieser Effekt minimal.
Holger
Hi,
Ich bin es nocheinmal. Nun habe ich mir mal etwas überlegt zur Anordnung
der 50 Leds auf einer Europlatine und möchte eure Meinung gern hören.
1. Möglichkeit:
5 Leds in der Breite in einem Abstand von 20 mm.
9 Leds in der Länge in einem Abstand von 20 mm.
In der Breite fange ich Links, sowie Rechts auf einem Streifen von
jeweils 10 mm Rand mit den Leds an.
In der Länge fange ich Links, sowie Rechts auf einem Streifen von
jeweils 10 mm Rand mit den Leds an.
Somit ergeben sich Quadrate von 20 mm x 20 mm. Ich verbaue 45 Leds.
Bei einem Abstrahlwinkel von 20° (also zweidimensional gesehen zu beiden
Seiten einen Abstrahlwinkel von 10°)
Damit sich die "Kreisflächen" (Kegelgrundflächen), nun berühren kann man
mit der Geometrie ausrechnen, wie weit die Glasplatte entfernt sein
muss, damit dieses gegeben ist. Natürlich muss ich ein wenig weiter mit
der Platte weggehen, da die Kreisflächen sich ja überschneiden sollen um
Lücken zu schließen.
2. Möglichkeit:
Ich ordne die Leds wieder in Quadraten an, jedoch setze ich diesesmal
jeweils eine Led in die Mitte des Vierecks (so wie die fünf auf einem
Würfel). Mit dieser Anordnung verspreche ich mir besseres schließen der
"Lücken" und damit eine homogenere Beleuchtungsfläche.
3. Möglichkeit:
Anordnung in Sechsecken.
Was haltet ihr von den Möglichkeiten und welche macht am meisten Sinn?
Eine Nachfrage:
Ich benutze Bungard Basismaterial. Da ist ja das Überbelichten
unkritisch. Dann muss ich doch gar net so drauf achten, dass sich net so
viel überschneidet,oder
Will ja einen Belichtungstimer mit einbauen. Dieser brauch 5 V
Betriebsspannung.
Wenn ich die Leds nun auch auf 5 V betreibe, dann gilt:
U_Led etwa 4,3 V bei etwa 25 mA.
Dann gilt für R_Vor= 0,7V/0,25A = 2,8 Ohm ... aus der E-Reihe 3,3 Ohm
bei etwa 21 mA. Es sind 1/4 Watt Widerstände, dass müsste reichen.
Aber ist das ne gute Lösung?
Ich weiß jetzt nicht, ob deine LEDs auf Dauer 25mA abkönnen (wirst
angegebene Spannung und Stromstärke ja hoffentlich wissen), aber ich
würde keine 10 LEDs an einem Vorwiderstand parallel schalten (oder wie
sonst ist die "0,25A" zu interpretieren?)
Bei Parallelschaltung mit einem gemeinsamen Widerstand leuchten die LEDs
recht unterschiedlich hell, die hellste steigt irgendwann aus, falls sie
dabei hochomig wird leuchten daraufhin die anderen heller und sterben
schneller, wird sie niederohmig bleiben die restlichen dunkel und mit
Glück raucht dein Vorwiderstand ab.
Also lieber in den sauren Apfel beißen und einen Widerstand pro LED,
gibt eine gleichmäßigere Ausleuchtung :)
Hallo Johannes,
Also meine Leds haben folgende Daten:
I_F = 30 mA
V_R = 5 V
Power Disspaion = 120 mW
Arbeitsstrom liegt bei 20 mA, dabei sind folgende Angaben gültig:
V_F Typisch 3,4 V und V_F max 4 V
Wellenlänge Typisch 400 nm und max. 405 nm.
Habe mich dort oben im Post vertan. Ich arbeite mit 3,4 V, also mit den
typischen Angaben.
Haben nun drei Varianten angehängt.
Bild_1 : Parallelschaltung von 45 Leds. (jede hat einen Vorwiderstand).
Bild_2 : Parallelschaltung von jeweils 2 in reihe geschaltetetn Leds.
Bild 3 : Parallelschaltung von jeweils 3 in reihe geschaltetetn Leds.
Bevorzuge die erste Variante und ihr?
So,
Das nun mein Board. Abstand Led - Led = 20 mm. 5 x 8 Leds. Denkt ihr,
dass kann ich so aufbauen? Habe Variante Bild_1 genommen, in der jede
Led einen Vorwiderstand bekommt.
Muss ich die Widerstände zwingend unter die Platine setzen oder darf ich
die auch wie abgebildet auf die seite der Leds bauen?
Lackiere die Platine mit weißem Lack um eine bessere Reflektion zu
erzielen.
Habe mal ganz eben den Anschlußwert der Schaltung überschlagen. Wenn nun
der Strom I_F = 20 mA durch jede Led fließt bei 45 parallel
geschalteten Leds, dann haben wir einen gesamtstrom von 45 x 20 mA =
0.9A. Bei einer Betriebsspannung von 5 V ergibt das P= U*I = 4,5 Watt,
bei einer Betriebsspannung von 12 V ergibt sich P = 10,8 Watt.
Mache ich bei meiner überlegung etwas falsch. Naja bei den Leds scheint
das okay,oder?
Das ist eben das Problem mit Vorwiderständen, hier wird die Energie
einfach verheizt, kannst ja deinen Belichter als Heizung für das Ätzbad
benutzen ;-)
Stimmt schon. Mal für 3,4V Durchflussspannung gerechnet:
Bei 5V werden insgesamt 3,06W an den LEDs verbraten (davon wird ein Teil
zu UV-Licht, ein anderer zu Wärme), 1,44W gehen an den Widerständen als
Wärme weg. Bei 12V sinds dann immer noch 3,06W an den LEDs, aber 7,74W
an den Widerständen (hier würden winzige 1/8W-Rs abrauchen). Wird
jedenfalls etwas warm.
Falls dir grad kein Netzteil mit 0,9A zur Verfügung steht:
Reihenschaltung von jeweils drei LEDs am schwachen (300mA) 12V-Netzteil
geht zumindest im Beleuchtungssektor auch, dürfte auf deine UV-LEDs
übertragbar sein. Großer Nachteil: Ein Fehler an einer Stelle legt den
Strang lahm...
Johannes das sehe ich nicht als Problem. Das doch grad das gute an einer
paralellschaltung. Fällt ein Strang aus, laufen die anderen weiter.
Darf ich die Widerstände nun auf die Platine löten oder sollte ich sie
darunter löten?
Geht auf beiden Seiten, ist nur unpraktisch, wenn man die Oberseite mit
Alufolie bekleben will. Ansonsten gibts keine Probleme...
Und das mit der Reihenschaltung war einfach nur ein Vorschlag, falls man
ein schwaches 12V-Netzteil übrig hat. Liegen bei mir mehr davon rum als
welche mit irgendeiner Spannung und min. 0,9A.
Hi,
Schlatung ist aufgebaut.
Nun eine Frage zur Glasauswahl. Bei Elektor schreiben die Autoren, dass
man "normales" Glas nehmen kann. Im Beispiel ist die Rede von einem Glas
eines Bilderrahms.
Nun habe ich aber diesen Artikel gefunden:
"
Lichtdurchlässigkeit
Im Glas liegen keine freien Elektronen vor, d.h. das Licht im sichtbaren
Bereich hat nicht genügend Energie um die Elektronen anzuregen. Glas ist
somit im Normalfall durchsichtig. Im UV-Bereich ist die Energie des
Lichts groß genug um Elektronen anzuregen, weshalb es undurchlässig für
UV-Strahlung ist.
Enthalten Gläser Nebengruppenelemente, so treten Elektronensprünge schon
bei geringerer Energie ein, so dass es schon im sichtbaren Bereich zu
einer Färbung des Glases kommt.
Quarzglas:
Einziges Einkomponentenglas mit technischer Bedeutung. Geringe
Wärmedehnung, hohe Temperaturbelastbarkeit und UV - Durchlässigkeit.
"
Quelle:
http://www.uni-bayreuth.de/departments/ddchemie/umat/glas/glas.htm
Da ich ja extra UV-Leds verbaut habe wäre es doch Schwachsinn "normales"
Glas zu nehmen, oder?
Jetzt möchte ich auf Quarzglas ausweichen. Ich habe eine Scannerscheibe,
die ich mir zurechtschneiden möchte. Weiß jemand, ob Scannerscheiben aus
Quarzglas sind?
Bei 400nm bist Du gerade am Rand des sichtbaren Spektrums, würden diese
Gläser dort bereits stark absorbieren gäbe das bei Scannern oder
Bilderrahmen eine sichtbare Farbverfälschung ins Gelbliche rein. Der
Scanner hat sowieso Empfindlichkeitskurven für alle drei Farben, die er
in Software näherungsweise ausgleicht, aber der Bilderrahmen hat keine
Software :)
Schwache Absorption, die in der Gegend vielleicht beginnt, erkennt man
aber nicht, denn dort ist das Auge kaum noch empfindlich.
Egal, jedenfalls ist die Absorption nicht grade riesig und das Bisschen
gleicht man dann mit Belichtungszeit aus ;)
Scannerglas dürfte sich nur durch eine hohe Planparallelität und
praktisch keine Welligkeit auszeichnen, die wären in der Optik störend.
Die Genauigkeit eines Bilderrahmenglases reicht für einen Belichter aber
locker aus...
hi,
bilderrahmengläser der billigklasse sind wohl am ehesten mit fensterglas
vergleichbar, gute bilderrahmen haben glas mit uv-schutz drinne, uv ist
der grosse feind von magenta und gelbtönen. ich habe in meinem
belichtungsrahmen mal makrolon eingebaut, 12mm stark wegen
formstabilität, hat absolute uv-durchlässigkeit. aber so kritisch ist
das alles nicht, die höchste empfindlichkeit liegt ja bei 400nm, in
allen anderen bereichen ist das zeug ja auch empfindlich, die
belichtungszeit wird halt länger. was sagen platinen eigentlich zu den
ultrahellen blauen leds? schon mal jemand probiert?
grüssens, harry
Hi,
Ne erste Tests habe ich noch nicht gefahren. Werd mir morgen mal ein
Bilderrahmglas holen und ein Kleinsortimentekasten und dann
zusammenbauen. Werde die nächsten Tage mit Foto berichten.