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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP TAS3xxx - Digitaler Audio Prozessor


Autor: Max (Gast)
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Hallo,

ich denke schon längere Zeit über einen neuen Vorverstärker für meinen 
PC nach. Er muss 6 Kanäle beherrschen können und schön wäre auch ein 
Equalizer. Der Subwoofer Kanal soll umschaltbar entweder direkt von der 
Quelle kommen oder aus den 5 andere Kanälen zusammengemischt werden.

Da der Aufwand um diese Funktionalität analog zu realisieren doch recht 
hoch sein dürfte, wollte ich das Ganze mit Hilfe eines digitalen Audio 
Prozessors umsetzen und bin auf die TAS3000er Serie von TI gestoßen.

Die eierlegende Wollmilchsau aus dieser Serie ist der TAS3108, 
allerdings ist im Datenblatt ständig von der tollen Entwicklungsumgebung 
die Rede, die ich aber nirgendswo gefunden hab. Die wird man wohl nich 
so ohne weiteres bekommen - oder hab ich mich nur dumm angestellt?
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich wo ich die IDE herbekomme?

Die alternative besteht in 2 TAS3103, die dann jeweils 3 Kanäle 
beackern, allerdings müsste ich dann die Umschaltung und 
Zusammenmischung des Subwoofer Kanals vorher analog erledigen.


Die nächste Frage stellt sich mir bei der Signalübertragung vom PC zum 
PreAmp. Moderne Soundkarten haben ja alle einen digitalen S/P-DIF 
Ausgang. Die Decoder ICs die ich so gefunden hab können aber immer nur 
Stereo decodieren. Es gibt aber Geräte die über diesen Anschluss 
angeschlossen werden und 6 Kanäle beherrschen. Irgendwo hab ich gelesen, 
dass die Bandbreite bei S/P-DIF nicht ausreicht um mehr als 2 
unkrompimierte Kanäle zu übertragen und das für mehr Kanäle die Daten 
komprimiert mit Dolby Digital übertragen werden. Dolby Digital Decoder 
ICs bekommt man natürlich nicht, da es lizenzgeschützt ist.
Das Bandbreitenargument leuchtet mir aber auch nicht wirklich ein 
schließlich wären 6 Kanäle mit je 24 Bit, 96KHz gerademal knapp 14 
MBit/s, das sollte doch heutzutage kein Problem mehr sein.
Hat hier noch jemand einen Hinweis für mich?


Max

Autor: TheMason (Gast)
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also die tas3103 sind echt klasse. in meiner alten firma haben wir die 
dinger verbaut. die klingen echt gut (hängt natürlich auch von den 
wandlern ab) und sind einfach anzusteuern. kann ich nur empfehlen

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Es bestünde die Möglichkeit, eine Soundkarte mit einem ADAT-Ausgang zu 
nehmen.
ADAT unterstützt 8 Kanäle mit einem optischen Protokoll. Für die
Empfängerseite gibts ADAT-Empfänger von Wavefront Semiconductor
(AL 1402 oder 1401?!?), die aus dem ADAT-Signal den Takt rekonstruieren
und ein Audiosignal ganz nach Wunsch  (I2S, left- oder 
right-justified...)
zusammenstellen.

Greetz
KMT

Autor: TheMason (Gast)
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>Nur dass der Tas3108 etwas mehr benötigt. Im Tas3103 waren die Filter
>weitestgehend fest und boten wenig Spielraum. Der Tas3108 ist ein voller
>DSP.

der tas3103 ist einfacher anzusteuern und somit schneller nutzbar. ok 
das fest-verdrahtete routing ist ein manko, aber ansonsten ein recht 
guter audio-dsp. beim 3108 sehe ich das problem die sw dafür zu 
bekommen. aber wenn für das dingen irgendwie per matlab programme 
geschrieben werden können ists ja ok. (da habe ich leider keine 
erfahrungswerte)


Autor: Max (Gast)
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Gut das hilft mir schon mal sehr viel weiter.

Ich hab auch mal ne ganze Menge nach dem 3208 gegoogled und nichts 
wirklich brauchbares gefunden.
Ich werd also zwei 3103 verbauen. Die Steuerung, das User Interface usw. 
wird dann ein Atmel SAM7S256 übernehmen. Vielleicht etwas 
überdimensioniert, aber der liegt noch rum :)

Beim googlen hab ich einen interessanten Thread gefunden, wo jemand mit 
dem 3103 und einem PIC einen in Echtzeit einstellbaren grafischen EQ 
baut:

http://www.diyaudio.com/forums/showthread.php?threadid=81558

Sowas in der Art schwebt mir dann auch vor.

Autor: TheMason (Gast)
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@max

also einen equalizer mit dem 3103 zu realisieren ist eigentlich 
"peanuts" (wenn man das dingen einmal angesteuert hat)
man hat dann nur noch das problem das die koeffizienten für die biquads 
berechnet (egal ob zur laufzeit, dürfte für einen arm7 kein thema sein, 
oder per tabelle abgerufen).
wenn du formeln für filterkoeffizientenbechnung brauchst kannst du im 
buch "Digitale Signalverarbeitung" von Udo Zölzer nachschauen.
Alternativ kannst du dir auch anhand von Delphi Programmen (die unter 
dem Audio-Projekt hier im Forum zu finden sind) die Programmteile für 
die Koeffizientenberechnung rausholen. Allerdings benötigst du dann 
Floating-Point Routinen um diese auszurechnen.

Gruß
Rene

Autor: Max (Gast)
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Ich wollte die Koeffizienten zur Laufzeit berechnen. Floating Point 
sollte ja mit C kein Problem sein. Wie gesagt in dem Forums Thread den 
ich da gefunden hab hat das jemand mit nem PIC16 gemacht und sagte 
irgendwas von 5ms für die Berechnung von 5 Koeffizienten. Wirklich mit 
rumspielen werd ich aber eh erst können wenn die Hardware so weit is.

Jedenfalls erstmal besten Dank für die Tipps
Max

Autor: TheMason (Gast)
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>5ms für die Berechnung von 5 Koeffizienten

diese 5 koeffizienten bilden einen biquad (filter 2.ordnung).
aber 5ms ist schon recht flott. (habe mit optimierung und auslagern von 
berechnungen 1.xx ms auf einem msp430 geschafft, da sind 5 ms dann schon 
recht fix).

viel erfolg :-)

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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hi
ich bastel auch mit dem TAS3103 rum ..
bin mir aber noch unschlüssig ob es der am ende wird ...

stehe zwischen  AD1954    und
SRC4xxx(AD189x)/TAS3103 /PCM17xx

das 2te wäre vom layout her aufwändiger

der 3108 ist auch ok , nur für mich zu schwer denk ich ...
nur wäre er viel universeller einsetzbar


was schauen .. solche projekte find ich jedenfalls interessant

Autor: TheMason (Gast)
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@dirk

ich weiß zwar nicht ob es was für dich wäre aber (muß mal eben etwas 
schleichwerbung machen) ich habe einen kleinen audio-prozessor mittels 
fpga realisiert. das teil liegt mit quellcodes hier als artikel im 
forum.
vom lötaufwand her ist es einfacher wenn man das spartan 3 fpga-board 
hat, oder totaler overkill wenn man keines hat, da noch keine standalone 
platine existiert, aber das kommt evtl. auch noch.

gruß
rene

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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hi
hab das schon gesehen


möchte aber versuchen das ganze mit einem AVR zu programmieren ..
eben selbst
einfach aus lernzwecken

mein layout ist bisher noch modular ausgelegt
das ich beide platinen baue .. und so erstmal testen kann


da ich aber den 3108 interesant finde werde ich u-U. auch mir den 
nochmal vorher ansehen

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo,

Sorry das ich jetzt nicht den ganzen Post gelesen habe, aber falls es um 
den Bau einer digitalen Endstufe geht (PurePath, Class-D...) evtl mit 
Lautsärkeregelung/Equilaizer.. würde ich mich mit einklinken.
Ich würde auch paar ICs beisteuern:
TAS 3004
     - DSP mit Equilaizer, Lautstäreeinstellung,
     - zwei Stereo A/D-Wandler,
     - I2S Schnittstelle für In/Out für Audio
     - I2C für Steuerung

TAS5010
     - PCM (I2C) nach PWM Wandler für ein Stereokanal
TAS5100
     - 30W @ 4Ohm Sinus Klasse-D Endstufe im SO32 ähnlichen Gehäuse
     - 19V Betriebsspannung, sonst alles 3,3V. keine Kühlkörper nötig
WÜrde nämlich gern eine digitale Endstufe mal haben wollen.
Hat bisher nur an der Zeit gescheitert...

Autor: TheMason (Gast)
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@dirk

der tas3108 wird aber sicherlich schwere kost sein, da man den komplett 
von hand programmieren muß (ist eher ein dsp ohne irgendwelche vorgaben, 
im gegensatz zum 3103 der schon eine vorprogrammierte struktur hat) 
kannst aber gerne dein glück versuchen.

@matthias

in meiner alten firma hat jemand mit dem 5104 einen class-d verstärker 
gebaut (plus noch dem pwm-treiber, weiß allerdings nicht mehr wie der 
heißt). das dingen könnte eigentlich alles was man für einen verstärker 
braucht (filter/equalizer/loudness/volume/und und und ...)
der klang auch recht gut (hat allerdings sehr lange gebraucht bis das 
dingen lief, tlw. mit evaluation board von ti gekoppelt zwecks 
fehlersuche, war nicht ganz so trivial)
den 3004 habe ich selbst mal ausprobiert. schickes teil. allerdings bin 
ich an den filtern gescheitert (bin mir aber nicht sicher ob das teil 
nicht evtl. ne macke hat [obwohl schon etwas unwahrscheinlich] da die 
filter entweder nur lautstärke oder rauschen konnten und ich mir 
eigentlich sicher bin das ich keinen fehler gemacht habe) aber ansonsten 
recht witzige dinger.

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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jo hab mal etwas durchs datenblatt geschaut
bleibe beim 3103 oder beim AD1954 .. mal schauen


tendiere eher zum TAS   da etwas flexibler  und ich den upsampler 
nez´tzen kann inklusive einem PCM DAC

Autor: Steven Wetzel (steven)
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TheMason wrote:
> @dirk
>
> der tas3108 wird aber sicherlich schwere kost sein, da man den komplett
> von hand programmieren muß (ist eher ein dsp ohne irgendwelche vorgaben,

Die Struktur kann per Hand "gemalt" werden. Dafür gibt es ein grafisches 
Tool.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi. Da hier die SigmaDSP Reihe auch paarmal genannt wurde möchte ich 
hier mal kurz nachfragen: Ich finde diese SigmaStudio Software zur 
Programmerstellung ganz interessant. Aber wie bekommt man diese? Kann 
man die auch privat zum rumspielen bekommen, oder muss man ein teures 
Evalboard bzw. ganz viele Chips kaufen?

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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Steven Wetzel wrote:
> TheMason wrote:
>> @dirk
>>
>> der tas3108 wird aber sicherlich schwere kost sein, da man den komplett
>> von hand programmieren muß (ist eher ein dsp ohne irgendwelche vorgaben,
>
> Die Struktur kann per Hand "gemalt" werden. Dafür gibt es ein grafisches
> Tool.

wie heißt das ? und bekommt man es for free

wäre DANN sicherlich nicht uninteressant

Autor: TheMason (Gast)
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@stefan

>Die Software ist kostenlos und gibt es derzeit nur für ausgewählte
>Kunden, also wenn du einen Absatz von mehreren tausend im Jahr hast.

genau das meinte ich ja ... von daher muß mal als otto-"normal" kunde 
das dingen von hand programmieren doer habe ich da was falsch verstanden 
?!

gruß
rene

Autor: Matthias (Gast)
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Danke für die Info Steven.

Das heißt dann für mich, dass für Hobbybastler die z.B. nen EQ oder 
ander Audiosachen basteln wollen der TAS3103 die erste Wahl ist, man da 
nicht auf ne spezielle Software angewiesen ist. Alternativ die Variante 
von TheMason, mit Signalverarbeitung im FPGA. Oder vielleicht nochn 
Blackfin programmieren. Aber die letzten beiden Varianten  haben 
eindeutig nen deutlich höheren Aufwand :)

Autor: TheMason (Gast)
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>Aber die letzten beiden Varianten  haben
>eindeutig nen deutlich höheren Aufwand :)

leider :-(

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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schade ...
hätte so gerne 2 3108 eingesetzt ..
weil damit viel mehr möglich gewesen wäre ..
die SW bekommt man leider nich so ...
schade :-(

so bleib ich jetzt beim 3103 ...
+ eben PCM1738 DAC's  oder einem PCM1606
hab noch ein paar andere liegen die es auch wert wären



aber mal generell zu den teilen ..
werden die überhaupt verbaut?
bisher ist mir kein gerät bekannt

Autor: TheMason (Gast)
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ich kenne zwar die pcms nicht so gut, aber was spricht dagegen einen 
codec (z.b. den tlv320aic23b) zu benutzen ? der ist von der ansteuerung 
her ziemlich einfach und von der qualität gar nicht mal so schlecht. 
oder sollte die schaltung eher bessere qualität haben ?

gruß
rene

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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hi

also ich würde womöglich auch einen "Strom"DAC einsetzen
es soll so zielmich gut werden
also sehr gut im vergleich mit DIY-projekten

so ein dudeldei DAC ist mir nix ..
entweder richig , oder garnicht
deswegen auch die burrbrown DAC's
( von AD liegen auch noch welche rum ... )

die codecs sind einfach zu beschalten , ja ...
aber es muss einen grund haben das ding zu bauen

wenn ich nur einen 0815 DAC nehm .. kann ich mir lieber einen DAC  oder 
sowas von ebay für kleines geld holen
der klingt dann womöglich noch besser
und so viel komplexer sind die auch nicht zu beschalten



meines soll werden :
- opisch/koax digitaler eingang
- 4kanal sereo ausgang ( also 8 kanäle )
- EQ / LZK /crossover



auch das netzteil wird etwas stärker ausgelegt
( was manche "tuning" nennen würden )

Autor: TheMason (Gast)
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ok ... dann hat sich der vorschlag erledigt :-))

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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zumal es die PCM1606 und PCM17xx auch als sample von TI gibt
und ich diese mal mitbestellt hatte
nun hab ich ~20 TAS3103 liegen und 20-30 verschiedene DACs

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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nix neues?

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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hmm ok
ich dachte man kann dieses hier gleich fortführen ...
also ideen sammeln und ideen "teilen"


wobei ich auch noch nen 1804 hab ...
dann könnte man als option einen analog eingang mit einbauen

Autor: Max (Gast)
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> Wie sieht es denn mit dem Dreamteam AD1938/40 aus?

> Das Problem ist doch immer die Software für die DSP.

Damit hast du doch deine Frage schon selber beantwortet ;) Der AD1940 
scheint schon sehr schick zu sein nur kommt man eben als Privatmensch 
nich an diese Design Software.
Außerdem hätte ich keine Idee wie ich in das Teil 6 Kanäle einspeise. 
Durch das TDM Interface kann ich da ja nur einen ADC ranhängen und einen 
mit 6 Kanälen hab ich noch nirgendswo gesehen...

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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du ich mittlerweile auch etwas mit dem gedanken gespielt habe einen 
digitalen AMP zu nutzen

wie sieht das mit dem signal aus ?
könnte man dieses halbwegs störungsfrei übertragen ?

alternativ bleib ich erstmal bei analog ausgabe ...


Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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innerhalb wollt ich das net machen

eher getrennt
also immer 2kanal endstufen

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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naja mal schauen ...
derzeit sind nur analoge in aussicht  ( mit absicht)


Autor: Max (Gast)
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> Man kann auch ein Evalboard mit SigmaDSP kaufen. Da ist dann SigmaStudio
> dabei.

731,52€ bei digikey
das isses mir nich wert ;)

Autor: Dirk Frerichs (dirk-frerichs)
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mir auch net

es sei denn die SW für den 3108 wäre günstig zu erwerben
dann würd ich was mit dem bauen
die vorprogrammierten 3103 und AD1954 sind aber auch sehr gute dinger

werde jetzt denk ich 2 platinen bauen ...

eine digitale , und eine gestackte die eben den analogteil + DACs 
beeinhaltet

später wäre diese platine auszutauschen durch eine SPdif platine um eben 
den digitalen ausgang bereitzustellen , wenn gebraucht



ich hoff nur das teil klingt dann auch brauchbar gut

Autor: gast (Gast)
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hi ich bin mehr am überlegen wie ich das alles bau ...
also .. ich möchte unterbekommen :


1x DIR9001  ( s/pdif receiver)
1x AD1896 / oder SRC4193  ( sample rate converter auf 96Khz 24bit )
2x TAS3103A
4x PCM1738 DAC
4x PGA 2310


also controller 1x ATMEGA 16
netzteil sind bisher schaltregler

jetzt versiuch ich das ganze irgendwie aufzuteilen
ohne die masterclock in den "müll" zu ziehen  ( wegen lötbrücken ect... 
)
aber alles auf eine platine wird mir zu viel ...
masterclock würde ja dann 24,576MHz werden

intern soll komplett mit 24bit 96KHz gearbeitet werden

habt ihr ideen ?

Autor: Matthias (Gast)
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Ne kleine: Nimm keine Schaltregler, wenn du dich nicht sehr gut mit 
denen auskennst. Die zicken meist etwas rum, und gerade für Audio Sachen 
sollte man eine SEHR saubere Spannungsversorgung haben. Strombedarf ist 
bei deinen Bauteilen ja auch nicht gerade hoch.
Wenn mans aufteilen will, würde sich auf jeden Fall anbieten die 
Lautstärkeregelung auf ne extra Platine zu bauen, wiel die nicht den 
Takt braucht. Beim Rest ists etwas doof, weil du ja überall den 
schnellen Takt brauchst.

Autor: gast (Gast)
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war auch schon eine meiner überlegungen

die PGA und die ausgangs -buffer / -filter    sowie die analogversorgung 
auf eine extra platine zu machen

schaltregler hab ich als "ansatz" empfohlen bekommen
da das ganze aber an gesammt 12-13V soll ( KFZ)
muss ich irgendwas basteln ...

meine zweite idee war ein komplettes schaltnetzteil
dann hätte ich auch komplett getrennte spannungen / massen

brauch ja : 3,3V / 5V digital  ; und 5V /   +/- 12V  analog


also mit SG3525 und 2 FETs  + einen übertrager mit mehreren wicklungen
und linearreglern dahinter

oder hat jemand noch eine idee ?

Autor: gast (Gast)
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hi
ich schonwieder


wie bedenklich ist es

spdif receiver + ASRC + TAS ( inkl reclock )

auf einer platine

DAC und analog auf eine 2te platine

unterzubringen


verbindung wäre dann über steckverbinder übereinander
also gestackt das ganze

bei doppelseitigen platinen mit großen masseflächen würde ICH das nicht 
soo eng sehen

Autor: gast (Gast)
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hi
also 4layer hab ich keine möglichkeiten ...
selbst duallayer wird schon schwer
es sei denn ich klebe mehrere platinen übereinander

ob alle mit 3,3V laufen ist fraglich
einige brauchen aber 5V logik

Autor: gast (Gast)
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werde erstmal testplatinen bauen wo eh alles in gruppen drauf ist
also erstmal nur
1x DIR9001 ; 1x AD1896 ; 1x TAS3103A ; 1x PCM1738 ; 1x PGA2310
als prototyp

wenn das läuft auf irgend eine art und weise .. dann wed ich 
weitermachen mit der großen platine

Autor: gast (Gast)
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ich geh nchmal alle datasheets durch ...

problemquelle istder TAS der glaube 3,3V brauch
der rest gibt sich mit 5V zufrieden

Autor: gast (Gast)
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also  mit ganz kleinen änderungen
kann ich so ziemlich alles mit 3,3V laufen lassen .
was mir auch recht ist

einzig der DAC muss mit 3,3V logik und 5V analog versorgt werden
die PGA2310 auch mit 5V
das trifft sich ganz gut

also ist das netzteil auch schon etwas anders dimensioniert

Autor: gast (Gast)
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ja ..

nur hab ich gerade einen denkfehler was den DIR9001 angeht
weil ich nur ein einziges signal habe ..
ein optisches aus einem CD-Player
also 44,1KHz 16bit am eingang des DIR


WAS gibt der DIR mir jetzt am ausgang ?
die 44,1KHz vom eingang  oder die eingestellten werte des ausgangs

was gibt er mir wenn ich  24,576MHZ als CLK gebe und dann 24bit 96KHz 
als ausgang einstelle?
das bereitet mir kopfweh

Autor: gast (Gast)
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hi
mitlerweile bin ich auch  schon drauf gekommen :-)
das datenblatt  finde ich sehr unübersichtlich


habe nun eine testplatine geroutet die noch mit vielen brücken auskommen 
muss um eben zu testen welche konfiguration überhaupt läuft , und welche 
garnicht geht
ich kann so zwischen verschiedenen frequenzen wechseln und auch mal 
andere dinge probieren

auch lassen sich so mal andere DACs testen zum vergleich
da der AD1896 auf einem stecker sitzt , der TAS und auch der DAC

also ist als reine experimentierplatine gedacht

Autor: gast (Gast)
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bauen wirklich so wenige mit diesen teilen ?
ich könnt auch einige abgeben .. da es samples sind würde nur porto 
anfallen

Autor: pumpkin (Gast)
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Ich will mich demnächst mal mit sowas beschäftigen - so ein Sample würde 
ich dir gerne abluxen  :^)

pumpkin

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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hi
kannst gerne bekommen
hab hier so ~15 liegen ...

Autor: pumpkin (Gast)
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Hört sich gut an. Weiteres am besten über testicals{at}gmx{dot}de.

pumpkin

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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@gast
ich wuerde drueber nachdenken einen Sample Rate Converter zu nehmen.
Ich plane momentan auch grade sowas... hier mal ein paar Gedanken 
vielleicht helfen sie dir ja weiter.
An sonen optischen oder koaxialen Eingang lassen sich Geraete mit 
unterschiedlichen Sample-Frequenzen anschliessen. Dein DAC hinten hat 
aber nur eine feste Frequenz ueber seinen externen Oszillator. Ich habe 
deshalb den DAC fest an 192khz/24bit -> 24.576 MHz. Davor habe ich nen 
Sample Rate Converter und SPDIF-Reveiver in einem. Nennt sich TI/BB 
SRC4392. Es gibt auch Leute die den CS8416 oder aehnliche einsetzen. 
Vorteil egal was vorne als Frequenz reingeht, hinten kommt immer ein 
fester Wert raus. Und nebenbei hat der auch gleich 4 SPDIF Eingaenge.
Den TAS DSP kannste nun zwischen SRC und DAC klatschen.
Wenn du eh schon mit Mikrocontrollern als Steuerung rumspielst, dann 
nimm doch einen DAC von TI mit SPI/I2C Schnittstelle, beispielsweise den 
PCM1796. Da kannste uebrigens als Vorteil verbuchen den 
Lautstaerkeregler gleich mit drin zu haben. Kannste also den PGA2310 
rauswerfen. Mein PGA2310 der hatte uebrigens noch +-15V. Die darfste bei 
der Netzteilplanung nicht vergessen. Die OPAMPS die hinter dem DAC als 
I/V Converter arbeiten brauchen die aber eh.

cu Tarzanwiejane

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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ist ja auch sehr ähnlich wie bei mir

der DIR9001 empfängt die daten und leitet sie an den AD1896 weiter der 
ein ASRC ist

der TAS3103 verträgt nur 96kHz deshalb bei mir diese begrenzung

verwende auch einen 24,576MHz oszilator

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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was man beachten sollte bei mehreren Leiterplatten ist das die 24,576MHz 
sich nur ungern ueber Kabel zwischen den Platinen uebertragen lassen.
DAC auf andere Platine ist ok, aber mit separatem Oszillator.

Ahso SRC haste schon. Naja ich fand diese integrierte Loesung von 
4xSPDIF und SRC in einem chip schon toll. Die koennen ja auch 96/24 
ausgeben muss ja nicht 192/24 sein. Und wie gesagt die PGA2310 wuerde 
ich mir sparen.

cu Tarzanwiejane.

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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weiter oben steht ja wie ich es vorhabe

DIR9001-> AD1896 -> TAS -> PCM1738

zumindest diese komponenten werde ich auf eine einzige platine setzen
wegen eben den 24,xx Mhz
analogfilter + buffer kommen auf extraplatine

der SRC4192 ist pinkompatibel mit dem AD1896
beide habe ich hier


die onechiplösung ist auch sehr gut , nur lass ich mich auch mal gerne 
von high endern "beraten"
bei einigen aussagen klingt der SRC41xx grausam
DIR1703 + AD1896  soll dagegen das wahre wunder sein


die PGA dienen eben zur lautstärkeregelung , da ich das nicht digital 
lösen möchte  ( rauschen )

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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@dirk
 wo du nu digital die Lautstaerke regelst ist ja wohl egal. Nur das du 
wenn du das interne vom DAC auf volle Lautstaerke drehst und den Kram 
danach noch mal durch ein externes schickst, dann haste das defacto 2 
mal Lautstaerkegeregelt. Oder biste der Meinung das das eingebaute ne 
schlechtere Qualitaet hat?

cu Tarzanwiejane

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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@dirk
habe mir grade noch mal das Datenblatt vom pcm1796 reingezogen. Sieht 
tatsaechlich so aus als wuerde er den digitalen Datenstrom 
Lautstaerketechnisch runterrechnen. Da sind Spitzenpoties extern so wie 
die PGA2310/11 wohl die bessere Wahl. Da muss ich wohl meine Plaene noch 
mal ueberarbeiten. Da fahre ich ja wahrscheinlich besser wenn ich mir da 
jumperbare pcm1794 hole. Der Mikrocontroller war ja nur fuer 
Lautstaerkeregelung gedacht. 8-(

cu Tarzanwiejane

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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aus dem grunde nutze ich die PCM1738
oder auch die PCM1794 , mal schauen


also lautstärketechnich teste ich das mal durch was da maximal durchgeht 
an"digital"pegel
weil der TAS kann auch die lautstärke regeln
ich möchte das aber wie gesagt extren über die PGAs lösen weil es etwas 
eleganter ist und ich mir kein digitales rauschen mit einfange

ein mega16L  muss dennoch mit drauf allen wegen den TAS und einiger 
anderer sachen


ich kann soweit geplant alles was digital ist bei 3,3V laufen lassen
werde dazu ein "starkes" NT bauen was zu jedem bereich nochmals mittels 
L und C gesichert ist
habe dazu einige gute schnelle Elkos gefunden
die eigentlich auf mainboards eingesetzt werden
1000µF / 6,3V  und schön klein

werde nun  einen 5V schaltregler einsetzen  und einen 3,3V linearregler 
dahinter

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
Datum:

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Als Spannungsregler kann ich die REG101 empfehlen. Sehr rauscharm, fuer 
Audioanwendungen erste Sahne. Koennen zwar nur 100mA. Aber die Audio-ICs 
brauchen ja nicht viel.
Als Kondensatoren habe ich bei mir die Panasonig FG und FK Serie. Machen 
sich super. Allerdings habe ich da "leicht" spannungsfestere Varianten.

cu Tarzanwiejane

Autor: Freak (Gast)
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Hättest Du mal einen guten Spannugsregler für mal mindstens 500mA ?
Bräuchte ich für Mikrofonspeisungen ...

Autor: dirk-frerichs (Gast)
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panasonic FC und FM sind auch sehr gute ...


wenn man einen spannungsregler brauch der wenig rauschen soll tu es ein 
transistor und ein TL431 auch oder ein OPV als reg.

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