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Forum: FPGA, VHDL & Co. Altera Entwicklungskit


Autor: Newbie (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde mir gerne ein Entwicklungsboard von Altera kaufen . weiss 
jemand welches Kit ist mehr verbreitet??? bei XILINX ist wohl Spartan3/E
wie sieht es denn mit Altera ??
ich habe mich erst gestern entschieden, diese Richtung einzuschlagen
deswegen bräuchte Hilfe worauf ich beim Kauf diese Kits achten soll bzw. 
ob welche emfehlungswert sind.


MFG

Autor: Artur Funk (Gast)
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Ein Altera-Chip der vergleichbar ähnlich zum Xilinx Spartan-3 ist der 
Cyclone II (soweit ich mich nicht täusche, kenne mich mit Alterazeugs 
nciht so gut aus). Ein Board kann ich dementsprechend nicht empfehlen, 
wobei ein Kumpel von mir gerade ein Cyclone-II Eva-Board entwickelt hat, 
welches bald zur Verfügung stehen wird.

Autor: Dirk (Gast)
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Das DE1 Board ist ganz nett und preiswert.

http://www.altera.com/products/devkits/altera/kit-...

Autor: Frank (Gast)
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Bei Altera gibts das DE1 mit einem Cyclone II. Kostet ca 150 $ + Versand 
und evtl. Zoll. Die Ausstattung ist durchaus brauchbar: 24 bit Audio 
Codec, VGA, RS232, 7-Segment, 18 Leds, 10 Schalter, 4 Taster, PS/2, SD 
Slot, SRAM, SDRAM, Flash, USB-Blaster ist integriert. Wenn du mehr 
investieren möchtest, sind nach oben keine Grenzen :(

Autor: FPGA Spezialist (Gast)
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ich finde dort das de2 gar nicht mehr - gibt es das nicht mehr?

Bei mir liegt dieses hier rum:
http://www.ge-research.at/hpe_mini_ac2.html

Autor: high_speed (Gast)
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> ich finde dort das de2 gar nicht mehr - gibt es das nicht mehr?

http://www.terasic.com.tw

MfG
Holger

Autor: Valerij Matrose (fpga-dev)
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Ein von mir entwickeltes Altera-Board steht bereits in den Startlöchern:

http://www.fpga-dev.de/index.php?site=ep2c35_beschreibung

Über zahlreiche Kommentare und Kritik jeglicher Art würde ich mich 
freuen!

Die Leiterplatten sind in der Fertigung und die Doku wird im Augenblick 
überarbeitet.

Gruß, fpga-dev

Autor: Kest (Gast)
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@Valerij Matrose (fpga-dev):

das board sieht schon schick aus :-) Für meinen Geschmack fehlen aber 
die Speicher (SRAMs), wenigstens 512 kByte (onboard)

Na ja, letztendlich ist alles eine Preisfrage


Gruß,

Kest

Autor: Valerij Matrose (fpga-dev)
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@ Kest:

Meiner Erfahrung nach, ist der Aufwand einen SDRAM-Kontroller mit Hilfe 
der Altera-SOPC-Builder einzusetzen deutlich geringer als bei 
Xilinx(-EDK). Und für dessen Einsatz wird keine (NIOS II)-CPU benötigt. 
Deshalb habe ich auf SRAM verzichtet.

Gruß, fpga-dev

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Valerrei,

ich finde dein Board gut gelungen. Sieht sehr professionell aus.
Das es SDRAM statt SRAM benutzt finde ich positiv, da mir beim SRAM doch 
schon häufiger die Bandbreite gefehlt hat. 64Bit klingt da gut. 
Ansonsten gefällt mir der USB High Speed noch. KÖnnte man z.B. nen Logic 
Analyzer implementieren ;)
Das große FPGA ist natürlich auch toll.
Was imho fehlt ist ne RS232 zum Softcore debuggen.  Man könnte die zwar 
an die GPIO Leisten bauen, aber direkt auf dem Board ist doch irgendwie 
schöner. Das der Stecker aber zuviel Platz verbraucht kann ich 
nachvollziehen. Aber vielleicht auf ne extra Stiftleiste legen.
Für Multimedia Sachen(Audio,Video) sind halt leider keinerlei 
Schnittstellen vorhanden. Aber da könnte man notfalls was an die 
Buchsenleisten hinbauen.

Willst du das Board dann bestücken lassen und an andere verkaufen?
Wenn ja, welchen Preis peilst du ungefähr an?

Autor: Kest (Gast)
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@fpga-dev:

es ging mir nicht nur um S/D/RAM-Controller oder nicht, sondern um 
Speicher auf der Platine (ohne So-DIMM Modul). Ich habe schon oft 
SDRAM-Controller mit Altera implementiert und tatsächlich, es ist nicht 
so schwer.

Was mir noch "fehlen" würde:
- COM-Port (Terminal, ist immer von Vorteil)
- anstelle vom CPLD würde ich an Deiner Stelle AVR hinknallen - ist 
kleiner und hat COM/I2C/SPI gratis
- LEDs
- und eben SRAM

Du weist schon: eierlegende Wollmilchsau :-)

Ach so, habe jetzt nicht im Schaltplan genau angeschaut, gut wäre, wenn 
Du schon die Migration auf 2C70 einplanen würdest -> sehr wichtig

Kest

Autor: Valerij Matrose (fpga-dev)
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Bemerkungen zu

RS232: Die meisten Notebooks haben bereits keine mehr, Desktops werden 
sicher folgen. Übertragungsraten nicht zeitgemäß und für längere 
Enfernungen nimmt man sowieso LAN. Zum Debuggen von NIOS bietet sich 
JTAG-UART an. Kann auch sehr einfach mit printf() angesprochen werden 
und die Ausgaben werden in NIOS-IDE Terminal umgeleitet.

EP2C70: Nicht geplannt, da bereits EP3C im Anmarsch.

LEDs: drei sind vorhanden, gebe ich zu, daß ein Dutzend besser wäre...

Multimedia: Dann kommt man bei dem DE2-Board (TerAsic) an, und das 
wollte ich vermeiden. Das Board wollte ich durch sehr viele IOs und den 
Preis hervorheben.

Preis: angepeilt sind weniger als 200 Euronen.

AVR: Einverstanden, lieber wäre mir ARM9 (AT91...) mit eigenem SDRAM und 
einer schneller Schnittstelle zu FPGA. Im Augenblick ist jedoch nichts 
geplannt.

Insgesamt wollte ich ein Board haben, mit dem die meisten Benutzer 
zufrieden sind. Es enthält bereits Komponenten, die die meisten 
Schaltungen benötigen. Der Rest (ADCs, DACs, RS-232, LEDs, Displays) 
kann mit einem recht geringen Aufwand auf einer Zwei-Lagen Platine 
untergebracht werden. Und mit so was eine 6-Lagen LP voll zu pflastern 
ist eine recht teure Angelegenheit ;)) -> Also schon wieder keine 
eierlegende Wollmilchsau :))

Autor: Kest (Gast)
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zu RS232: ja, ich meinte eigentlich USB-Seriell (also FTDI-Chip oder 
ähnliches). Über JTAG kann man zwar debuggen (mache ich immer so), aber 
wenn man keinen JTAG-Programmer hat, sieht es schlecht aus.

zu 2c70: das Ding ist ja, dass sie Pinkompatibel sind, also ohne großen 
Aufwand austauschbar sind. Bis die Cyclones III kommen, vergeht noch ne 
Weile... war nur eine Idee.

Ja, ARM wäre gut, nicht unbedingt ARM9 aber vielleich ARM7? Irgendwas 
SAMs von Atmel? Na ja.


Grüße,

Kest

Autor: TobiFlex (Gast)
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Das Board sieht sehr gut aus. Meine Hauptanwendung für FPGAs ist 
Retrocomputing. Und darum gucke ich auch immer noch 5V Kompatibilität 
oder wenigstens Toleranz. Die IO-Pin des Cyclone auf der linken und 
rechten Seite des Gehäuses lassen sich als PCI-IO und somit mit einer 
Clampingdiode configurieren. Leider sind die Steckverbinder 
hauptsächlich oben und unten angeschlossen. Ist für mich zumindest für 
die 2,54mm Buchsenleisten ein Minuspunkt. Wären die über einen kleinen 
Widerstand links oder rechts angeschlossen hätte man sehr einfach durch 
den Widerstand und die Clampingdiode eine 5V-Toleranz.

Den SRAM würde ich auch nicht vermissen. Mit SDRAM im Burstmode läßt 
sich sehr schön arbeiten.

Viele Grüße
TobiFlex

Autor: Valerij Matrose (fpga-dev)
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TobiFlex wrote:
> Das Board sieht sehr gut aus.

Danke!

> Die IO-Pin des Cyclone auf der linken und
> rechten Seite des Gehäuses lassen sich als PCI-IO
> und somit mit einer Clampingdiode configurieren.

Es gibt eine weitere Möglichkeit bei Altera low-voltage FPGAs eine 5 
Volt-Kompatibilität zu erreichen: Die betreffenden IOs werden als 
open-drain IOs konfiguriert. Das geht mit Pins aller IO-Bänke. Außerhalb 
des FPGAs wird noch ein pull-up-Widerstand auf 5 Volt benötigt. Genauere 
Infos in der Altera Application Note 107.

Gruß, fpga-dev

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