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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM


ARM
Autor: Kay Strange (Gast)
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Hi Leute,
ich könnte nun sagen was ich will, da ich euch aber eher auf euer Können 
vertraue, sage ich wo ich hinterher landen möchte.
Mein Projekt soll zwischen dem Netz und dem PC angeschlossen werden (2 
Netzwarkbuchsen also) und eine CF-Karte lesen können. Außerdem muss (um 
eine schnelle Datenverarbeitung zu garantieren) die Mhz zahl hoch sein 
(ARM9?).

Hoffentlich habe ich alles wissenwerte genannt.
Ach ja, ich arbeitete Bereits mit AVRs und will mich nun steiger.
Ich will hinterher auf alle fälle selbst eine Plattform entwickeln. Bloß 
der weg dahin ist schwer und ich kenne ihn nicht, deßhalb: was nun?

Autor: Robert Teufel (Gast)
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Bist du bereit Dich mit hochpoligen BGAs rumzuschlagen, dann bleib bei 
deiner ARM9 Vorstellung, wenn nicht, schau dir mal den STR9xx (ist auch 
ein ARM9 aber viel aehnlicher wie die sonstigen ARM7) oder den SAM7Xxx 
oder the LPC23xx oder den LPC24xx an. Die gibt es alle auch im QFP 
Gehaeuse. Alle haben Ethernet und  USB.

Robert

Autor: Rooney Bob (rooney)
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AT91RM9200 gibts auch im TQFP Gehäuse, ARM9 mit 180MHz. Einen Ethernet 
Switch im LQFP von Micrel (z.B. KSZ8842) dran und Aufgabenstellung 
gelöst.


Das du mit AVR arbeitest ist zwar schön, aber Kinderkram!!! ARM9 ist 
schon eine Herausforderung!!!
Ich bin von PIC auf ARM7 und anschließend auf ARM9 umgestiegen und da 
ist eben doch ein gewaltiger Unterschied. Wennst bei AVR schon nicht 
sattelfest bist, dann wirst bei ARM9 relativ lange Einarbeitungszeit 
haben. JEDOCH absolut zu empfehlen!!!

Viel Erfolg!!!






_______________________________________________
http://www.poms-engineering.at

Autor: JojoS (Gast)
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ich habe mir das Eddy Board aus einer c't Werbung bestellt:
http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_in...
ist mit 52€ recht günstig, ich habe es aber noch zum Laufen bekommen. 
Die uCLinux Distri ist nicht dabei, ich habe mir die mal von uclinux.org 
runtergeladen aber der Einstieg ist nicht so einfach wie bei AVRs. Diese 
Distri scheint auch nur für Linux zu sein, nix Windows. Da muss ich 
erstmal wieder die Suse anwerfen, habe ich mal installiert und dann 
nicht mehr angerührt. Für Einstiegshilfen und Tutorials wäre ich auch 
dankbar (am schönsten ware natürlich eine Virtual Machine mit 
installierten Tools).
Eine andere Variante dürfte aber noch eine Standard Router Hardware sein 
und diese mit OpenWRT zu betreiben. Die Router haben ja auch 
typischerweise mehrere Netzwerkports und ein SPI um eine SD-Card 
anzusteuern wird sich da auch finden lassen.

Autor: Kay Strange (Gast)
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Danke euch dreien.
Thomas P.: Ich bin mit den AVRs noch nicht soo vertraut, bin aber schon 
an ihre Grenzen gestossen. Das enttäuscht mich zimlich. Ich will auf ARM 
umsteigen. Dein Vorschlag ein AT91RM9200 mit 2 Ethernet
Switches zu nehmen hört sich interessant an. Bloß: Woher bekomm ich das 
Knowhow um zu wissen wo was (anwelchen Pin) was angeschlossen wird? Klar 
im datenblatt stehen tolle abkürzungen an jedem pin, doch woher soll man 
wissen was das heißen soll und wo man das anschließt? Desweiteren müssen 
da ja auch wiederstände, Quarz und sonstige sachen allein schon für die 
grundschaltung rein. Woher will ich wiederum das wissen? Ich würde gerne 
auf ein einsteigerset verzichten, da es zimlich teuer ist und mir 
(zumindest bei den AVRs) NULL geholfen hat. Gibt es dazu irgendwelche 
Bücker/Links?

Autor: Kay Strange (Gast)
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Ach ja,
was haltet ihr von den LPC-P2378 oder EP9391

Autor: Tishima (Gast)
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Hallo!

>Ich bin mit den AVRs noch nicht soo vertraut, bin aber schon
an ihre Grenzen gestossen.

Ahja

>Bloß: Woher bekomm ich das
>Knowhow um zu wissen wo was (anwelchen Pin) was angeschlossen wird? Klar
>im datenblatt stehen tolle abkürzungen an jedem pin, doch woher soll man
>wissen was das heißen soll und wo man das anschließt? Desweiteren müssen
>da ja auch wiederstände, Quarz und sonstige sachen allein schon für die
>grundschaltung rein. Woher will ich wiederum das wissen?

Hmm, da beist sich der Hund in den eigenen Schwanz, waerst Du bei den 
AVR an die grenzen gestossen, wuerden diese Fragen nicht mehr 
auftauchen.
Wenn Du ne Fertiglösung möchtest:

http://www.nwlab.net/art/embedded-pc/wrap-soekris.html

Die Wrap Boards haben alles drauf was Du brauchst und sind mit minimalen 
Linux kenntnissen zum laufen zu bringen.
Zumindest habe ich das hinbekommen und ich bin noch nicht an die grenzen 
eines AVR gestossen.

gruß,
Bjoern








Autor: Kay Strange (Gast)
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Hmm, was fertiges wollt ich noch doch eher nicht.

Autor: Tishima (Gast)
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>Hmm, was fertiges wollt ich noch doch eher nicht.

Dann wirst Du wohl nochmal die stützräder fuer dein Fahrad aus der 
Garage holen muessen. Ein Paar runden drehen. Bevor Du in ein Porsche 
einsteigen willst.

gruß,
Bjoern

Autor: Kay Strange (Gast)
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Schluss nun Tishima ... von dir höre ich nur "schaffst du nicht" "ist 
nicht deine Liga". Ich brauche tipps, keine demotivation -.-

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Für den AT91RM9200 gibt es ein Evalboard von ATMEL. Man lade sich 
einfach den Schaltplan runter, ließt einige Application Notes und kann 
sich dann selbst ein Board zusammen schustern. Ich hab das gemacht und 
funktioniert tadellos.

Autor: Jörn Kaipf (joern)
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Ich habs wie Thomas gemacht. Allerdings mit einem AT91SAM9260. Das 
Ergebnis kannst du dir hier anschauen:

sam9eval.joernonline.de

Obs tadellos läuft weis ich noch nicht wirklich, da ich grad an der 
Inbetriebnahme bin ;)

Gruß Jörn

Autor: Tishima (Gast)
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Sorry, wollte mit meinem Sarkasmus lediglich die relationen aufzeigen.

Hier ein konstruktiver Vorschlag, der auch nicht viel kosten wird.
Da Du anscheinend alles fuer den AVR Einstieg besitzt und Du alle Dinge 
die Du dort erarbeitest auch fuer alle anderen Mikrocontroller nutzen 
kannst.

Bring ne CompactFlash Karte mit FAT16/32 unterstützung am AVR zum 
laufen.
evtl. noch die Ethernet Verbindung z.B mit nem ENC28J60.

Beides machbar und noch finaziel im Rahmen.

In Arm7/9 gegend wird es nachher teuer, da Du meines erachtens nicht 
mehr mit  08/15 Handwerkszeug beigehen kannst, da werden JTAG Debugger, 
ne Vernünftige Entwicklungsumgebung fällig. Wenn Du selber die Hardware 
machen willst DSO oder Logikanalyzer nötig.

Um mit meinen Worten zu reden.
Bin mit meinem Porsche schon einmal um den Block gefahren, aber als ich 
Tanken und das erst mal in die Werkstatt musste, bin ich lieber wieder 
in meinem Golf eingestiegen. :-)

Viel Erfolg,
Bjoern








Autor: Kay Strange (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
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Die Stromrechnungen sind mir inzwischen zu hoch. Im netz liest man immer 
wieder von solar und brennstoffzellen. Der wirkunkgsgrad reicht aber 
nicht.
Nun habe ich gelesen das man diese probleme mit fusionsreaktoren lösen 
könnte.
Kann mir jemand einen link nenen wie ich mir so ein teil bauen könnte?
Das sollte aber möglichst nachbausicher sein da ich mich mit 
Stromspannung nicht so auskenne. Verlängerungskabel habe ich mir aber 
schon oft selbst gebaut.



Autor: Marko (Gast)
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AVR 32, bsp: NGW100

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Kay Strange wrote:
> Thomas, redest du hiervon:
> http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/... ?

Ja genau. Hier siehst du mal das Grundgerüst wie es aussehen soll. Das 
Datenblatt zu lesen wird dir dennoch nicht erspart bleiben. Wenn du 
andere oder größere Speicher nimmst, dann musst du eben ein wenig 
anpassen. Viele der Komponenten auf dem Evalboard kannst du streichen 
sofern du sie nicht benötigst.

Ich denke, so eine Hardware zu bauen ist nicht wirklich schwer. Man muss 
nur etwas Ahnung von Hardware haben. Wennst dir beim Layout nicht ganz 
sicher bist, würde ich dir davon abraten. Am besten wäre dann irgendeine 
fertige Lösung kaufen, aber die kann schon mal zwischen 100 und 1000€ 
kosten.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Kay Strange wrote:

> Thomas P.: Ich bin mit den AVRs noch nicht soo vertraut, bin aber schon
> an ihre Grenzen gestossen. Das enttäuscht mich zimlich.


Solange Du Dich nicht auskennst, kannst Du auch nicht an die Grenzen 
gestoßen sein.
Die Grenzten sind also einzig und allein in Deinem Kopf.


Es geht eigentlich jedem so, der sich etwas länger (Jahre) mit MCs 
beschäftigt:
Irgendwann faßt man sich an den Kopf, wie umständlich man vieles in 
seinen ersten Programmen gemacht hat und wieviel Rechenzeit, RAM und 
Code man unnötig verschwendet hat.


Man kann natürlich einfach nen Boliden nehmen und damit die Lernschritte 
erstmal nach hinten verlagern.
Bloß hat man dann eben auch schon mehr Müll programmiert, ehe der 
Groschen fällt.


Peter

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