Hallo!
Ich möchte einen Programmieradapter so machen, dass ich den Stecker
(LPT) direkt auf der Platine habe und die Platine so nur noch am PC
anschließen muss. (Ohne langes Kabel)
Meine Frage: Welcher Programmieradapter funktioniert 100%ig mit dem
Mega32? (Ich habe nämlich nicht die Möglichkeit, mehr als 2 oder 3
Platinen fräsen zu lassen, das muss deshalb passen!)
Würde mich über Tipps freuen ;-)
Mach doch da nen normalen ISP Stecker drauf, und bau dir mal nen
ordentlichen ISP, die Bitbaning ISPs kann man als anfänger mal schnell
zusammenwurschteln aber besonders schnell und genau sind die nie.
Hallo,
grabble Dich mal durch diesen Thread durch:
Beitrag "Problem mit Mega32"
Mitten drin ist auch ein längeres Posting von mir, indem ich meinen
Vorschlag zu Parallelport-ISP usw. dargelegt habe.
Vielleicht hilft Dir das und die andern Links dort etwas weiter.
Gruß aus Berlin
Michael
das ist ein Buffer/Treiber. Der schuetzt deinen PC vor deiner Schaltung
und umgekehrt. Ausserdem ist diese Variante gut fuer lange Leitungen vom
Programmer zur Schaltung... dein Parallelport wird halt nicht belastet.
Ist auch nicht "meine" Schaltung. Das ist ne Schaltung die dir hier
ueberall um die Ohren fliegt. Softwaretechnisch identisch mit dieser
3-Wiederstandsloesung.
Du kannst gerne die Eagle Layout Dateien haben wenn du magst.
cu Tarzanwiejane
Okay.
Also, was brauch ich jetzt alles für Teile (hab noch nichts da, gar
nichts)
und wo gibts nen schaltplan? (kein layout) wenns geht mit beschreibung
ich hoffe mal, dass das ding klappt! ;-)
noch ne frage: würdet ihr es so machen, dass ihr ne extra Platine macht,
auf der ihr nur die PRogrammierschaltung habt, oder würdet ihr die
richtige Schaltung da auch mit drauf machen?
@thomas831
klick mal links oben auf AVR. Und dann bei Starterkits auf STK200. Da
haste die Schaltung fuer "mein" Layout.
Programmer immer extra, da kannste den auch mal noch fuer
Experimentierboards und weitere Schaltungen verwenden. Da kaufste die
Teile nur einmal. Spart auch Platz auf den Platinen. So ein 25-poliger
Sub-D klaut da doch schon mehr als ein 10 oder 6 poliger.
cu Tarzanwiejane.
Ja kannst du machen, nur musst du deinen Mega32 immer aus der
Zielschaltung nehmen und in den Programmer stecken. Ansonsten würdest du
nur deinen Programmer mit einer beliebigen Zielschaltung (mit ISP-Con.)
verbinden müssen und könntest via ISP programmieren ohne den AVR heraus
zu nehmen.
Hallo,
ISP würde ich aus 2 Gründen nicht auf eine Schaltung mit rauf bauen.
Wenn sich herausstellt, daß der ISP gewechselt werden muß (die Version
läuft am neu gekauften Rechner nicht mehr, die benutzte Software läuft
unter dem neuen Betriebssystem nicht mehr, der ISP oder die Software
kann gebau den neuen AVR nicht mehr, den ich benutzen will als
Beispiele), dann werfe ich mehr oder weniger die ganze Schaltung weg.
Wenn ich die nächste Schaltung baue, muß ich wieder eine ISP-Schaltung
drauflöten statt einer minimal 6pol. Kontaktleiste.
Wenn ich nicht jedesmal hinter den Rechner krauchen will, muß ich ein
Anschlußkabel mit meist unbekannten Eigenschaften benutzen.
Wer sich noch an die Zeiten von Parallelport-Scannern, ZIP-Laufwreken
usw. erinnert, weiß was ich meine: deht, geht nicht...
Das ZIP-Laufwerk hatte nicht ohne Grund nur ein 60cm langes ziemlich
dickes Anschlußkabel.
Ich will das keinem aufzwingen, aber wenn einfacher ISP, dann einer mit
Treiberbaustein direkt im Parallelportstecker.
Der HCT hat noch folgenden Vorteil: es ist ein Treiberbaustein, der mit
1m Leitung in dieser Anwendung noch keine Probleme hat, er steckt auch
Zusatzlasten weg, die zusätzlich an den SPI-Pins hängen (Display oder
so) und er schlatet seine Ausgänge in Tristate, meist schon, wenn der
Rechner an ist, spatestens wenn Ponyprog gestartet ist.
Ich habe das Kabel beim Basteln noch nie abziehen müssen, nur wenn der
Rechner aus ist oder beim Start von Windows gibt es einen Reset für den
AVR.
Der STK200-ISP steckt bei mir immer am Parallelport, das ISP-Kabel liegt
dann eben nur rum. Das hat an verschiedenen Boards über die Jahre noch
nie irgendeine erkennbare Nebenwirkung gehabt.
Gruß aus Berlin
Michael
>Ja kannst du machen, nur musst du deinen Mega32 immer aus der>Zielschaltung nehmen und in den Programmer stecken.
genau so wollte ich das machen :-)
>Achso, so wie ich gerade lese willst du das nicht.^^
jep
>Wenn sich herausstellt, daß der ISP gewechselt werden muß (die Version>läuft am neu gekauften Rechner nicht mehr, die benutzte Software läuft>unter dem neuen Betriebssystem nicht mehr, der ISP oder die Software>kann gebau den neuen AVR nicht mehr, den ich benutzen will als>Beispiele), dann werfe ich mehr oder weniger die ganze Schaltung weg.
jo, das war meine Befürchtung und deshalb will ich einen extra Adapter
mit extra Sockel machen. Wenn mein AVR programmiert wird, kommt er da
rein und sonst in die Schaltung...
>Ich will das keinem aufzwingen, aber wenn einfacher ISP, dann einer mit>Treiberbaustein direkt im Parallelportstecker.
welchen Treiberbaustein kannst du empfehlen? hab hier schon viele
versch. gesehen
Vielen Dank für die ausführlichen Posts!
Hallo,
IC wurde schon genannt, ansonsten halte ich mich wohl jetzt raus, jeder
ist seines Glückes Schmied. ;)
ISP-Adapter mit AVR-Sockel heißt für mich: entweder mehrere Sockel, da
man vermutlich nicht nur mit einem Typ arbeiten will.
Schlechtes Handling, weil man mit dem Kram zum Parallelport wandern muß
(die Portbuchsen im PC sind nicht für 10x stecken am Abend gedacht und
so oft flashe ich beim Debug durchmal), Kabel dazwischen, daß für
unsichere Verbindung durch die Leitungslänge/-qualität führt, fällt für
mich aus.
Stromversorgung für den ISP mit dem AVR zusätzlich (wird sonst aus der
Zielschaltung gespeist), Spannung von Parallelport ist für mich nichtmal
theoretisch eine Option, daß ist ein Port mit Logikpegeln, für die der
Hersteller garantiert, daß da Datenpegel rauskommen, aber kein externer
Stromversorgungsanschluß.
Also AVR von Experimentierboard runter, auf den ISP rauf, hinter den
Rechner krauchen, anstecken, Netzteil ran, alles wieder zurück und das
dann unter Umständen etliche Male am Abend oder Wochenende...
Da bleibe ich doch bei meiner Version: ISP-Kabel gegriffen, Testboard
auf den Tisch, Kabel ran und dann den Abend auf Software und Schaltung
konzentriert.
Gruß aus Berlin
Michael
also mehrere Sockel brauch ich nicht. Ich hab nur den einen Prozessor
(Mega32)
Das mit hinter den PC ist auch kein Problem, da er bei mir auf dem Tisch
steht.
Kann ich die Spannung auch aus einer Batterie nehmen? Ich habe kein
Netzteil und billig ist sowas sicher auch nicht!
Also ich habs jetzt so vor:
1 PLatine direkt an den Paralellport. (darauf befindet sich der ISP
inklusive Sockel für Prozessor und natürlich der Prozessor selbst.)
Wenn ich dann den Prozessor programmieren will, stecke ich ihn auf den
Sockel auf meiner Platine und danach in die Schaltung, um sie zu testen.
Eigentlich müsste das doch gehen... Oder?
Hallo,
ich kann nicht beurteilen, was für Dich billig ist oder nicht.
Ein Mega32 erscheint mir durchaus noch als relativ billig.
Zumindest stellt man unter Umständen schnell fest, daß man die für die
Zutaten gepsparte Summe in den nächsten Mega32 investiert, weil der
erste nicht mehr mit dem ISP redet.
Forensuche dazu sollte genug Auskünfte liefern.
Gruß aus Berlin
Michael
Irgendein übrig gebliebenes Steckernetzteil/Handyladegerät mit 8-12V
wird sich ja wohl noch finden lassen. Spannungsregler 7805 dahinter und
fertig ist die Stromversorgung. Letztlich billiger als Batterie.
Programmiersockel sind etwas archaisch. Wer alt genug ist, die Hin- und
Hersteckerei schon mal zu mitgemacht haben (ging früher nicht anders)
ist froh, das heute hinter sich zu haben.