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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR - Multiplexing (Helligkeit)


Autor: Timo (Gast)
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Hallo,

ich befasse mich gerade erstmals mit dem Multiplexing von 
7Segment-Anzeigen. Dazu gibt es ja hier und auch im Netz eine
ganze Reihe von Beiträgen. Prinzipiell scheint es leicht.
ATMega16 (vorgegeben), 330R an die Ausgänge, Transistoren
(BC368 o.ä.) zum Schalten der Anoden/Kathoden, fertig.
Leider werde ich auch nach langer Suche nicht ganz schlau, aus
den vielen Beiträgen:

Ich muss einen Wertebereich von 0 bis 120 mit einer Nachkommastelle
darstellen können, also 3,5 Stellen. Brauche ich dafür an einem AVR
(Mega16) bei Multiplexing zwingend Low-Current-Anzeigen, um eine
ausreichende Helligkeit zu erhalten? Wo sind die überhaupt erhältlich?
(Vielleicht google ich auch nur mit den falschen Stichworten...)
Oder reichen normale wie die Kingbright von Reichelt? Erkennt man
dann noch brauchbar etwas?

Da ich an der Hunderterstelle nur die "1" brauche, könnte ich auch
diese Stelle über einen Pin schaltbar machen und nur drei statt vier
Stellen multiplexen. Bringt das (sichtbare) Helligkeitsvorteile?

Ist Multiplexing das Mittel der Wahl? (Brainstorming folgt...)
4511er und vielleicht ein Baustein zwecks Stellenauswahl wären
auch eine recht preiswerte Möglichkeit. Bringt das deutliche Hellig-
keitsvorteile?

Danke im Voraus. Mir fehlt leider einfach völlig die Erfahrung
auf diesem Gebiet.

Gruß
Timo

Autor: Power (Gast)
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Hi Timo,
benutze doch Schieberegister (74594) zur Ansteuerung, dann musst du 
nicht multiplexen und kannst die Daten seriell (SPI) 'rausgeben. Das 
spart pins am µC und einiges am Display-Layout.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

4 Stellen an einem AVR Multiplexen ist mit üblichen kleinen Anzeigen 
(bei mir 8 mm) kein Problem. Die sind bei weiten hell genug mit R = 180 
Ohm.
Das sind bei roten 18mA, also noch kein Problem für ein Portpin. Bei 
grünen ist es etws weniger (höhere Flußspannung), dafür sind grüne 
subjektiv heller bei geleichem Strom.

Wenn es große Anzeigen sind -> einen ULN2804 als Segmenttreiber nehmen.
Setzt dann natürlich Anzeigen mit gemeinsamer Anode voraus.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Timo (Gast)
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Hallo,

>benutze doch Schieberegister (74594) zur Ansteuerung, dann musst du
>nicht multiplexen und kannst die Daten seriell (SPI) 'rausgeben. Das
>spart pins am µC und einiges am Display-Layout.

Pins habe ich eigentlich "reichlich". Um Erfahrungen mit JTAG zu 
sammeln,
wird es ein Mega16, obwohl ein kleinerer (Mega8) reichen würde. Daher
sind noch ein paar Pins "über.

Danke, ist eine interessante Alternativ. Dann hätte ich im Prinzip
wieder einen Timer über, den ich beim Multiplexing spare. Die Schaltung
soll im Endeffekt "nur"

- dauerhaft einen Rotary Encoder abfragen
- den damit eingestellten Wert auf den Siebensegmentanzeigen darstellen
- wenn mind. 0,5s nicht am Rotary Encoder gedreht wurde, einen Schalt-
vorgang (abhängig vom eingestellten Wert) ausführen.

Das steht nämlich als nächstes auf der Todo-Liste: Komme ich dafür
mit zwei 8Bit-Timern und einem 16Bit-Timer hinkomme. (Wie man sieht,
fehlt mir leider jegliches Gefühl für Hardware nahes entwickeln...)

Danke!

Autor: Timo (Gast)
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Hallo,

>4 Stellen an einem AVR Multiplexen ist mit üblichen kleinen Anzeigen
>(bei mir 8 mm) kein Problem.

8 oder allerhöchstens 10mm würden reichen.

>Die sind bei weiten hell genug mit R = 180 Ohm.
>Das sind bei roten 18mA, also noch kein Problem für ein Portpin.

Verständnisfrage: Deine 18mA ergeben sich aus (5V-1,6V)/180Ohm?
(Gut, ich komme dann auf 18,8mA=19mA ;-)

Gruß
Timo

PS: Ich bin jetzt schon mehrmals über Schaltungen "gestolpert",
in denen man in Zusammenhang mit Mega16/Mega32 noch einen 74LS48
verwendet hat. Bewirkt der "nur", das man sich einige Pins sparen
kann?

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