Hallo,
Ich schreibe einen neuen Beitrag, weil die alten zu unübersichtlich
werden und man sonst Infos lesen muss, die für das eigentliche Problem
irrelevant sind und man sonst durch einen ewig langen Text scrollen
muss.
Ich habe mir eine Uhr mit einem Mega 8 gebaut.
Ich habe Port C als Kontrollport genommen, mit dem ich jeweils 4
gelatchte 4543 ICs ansteuere, die jeweils mit einer großen 50mm
Segmentanzeige verbunden sind.
Mit Port B gebe ich die Zahlen an jeden IC aus, jedoch nimmt nur
derjenige die Daten auf, der gerade dran ist.
Die ICs haben alle 100er Abblockkondensatoren, genau wie der MC der auf
den externen Quarz eingestellt ist.
Die Uhr funktioniert mit einer schwachen 9 V batterie (die so ca. 8 V
noch ausgibt). Wenn ich ein auf 9 V intern stabilisiertes Netzteil
nehme, funktioniert es nicht, die Uhr zweigt 00:00 an und geht nicht
weiter. Es scheint an der Eingangsspannung zu liegen, die zu hoch ist.
Wie kann das umgangen werden?
Grüße Jochen
Das Netzteil gibt doch stabilisierte 9 V aus die Spannung ist im
netzteil geregelt. Außerdem funktioniert es ja auch mit einer batterie
nur ab 8 V geht nichts mehr
Vielleicht erstmal grundlegende Elektronikkenntnisse raufschaffen bevor
man durch MuP diverse Hardware himmelt?!?
(MuP = Methode unbekümmerten Probierens)
Kann ich dann die 4543er mit 9V versorgen, damit die Anzeige hell
blibt, den AVR aber nur mit 5,5 V (geregelt). gann man da also den mit
9V versorgten Ics ein 5,5 als high Pegel geben, sodass am Ausgang dann
aber 9 V anliegen?
Wie regel ich die Spannung herunter, ich haben einen 7806ct und b8dc 800
dm
Ich würde mutmaßen das dein schwache Batterie auf eine Spg. von ca. 6V
zusammenbricht, und du damit gerade eben noch in den max. Ratings aus
dem Datenblatt liegst.
Mit einem stabilisierten Netzteil liegst du hingegen auf jeden Fall
ausserhalb der zulässigen Betriebsspg.
Wenn der Mega8 einen 5V-Regler hat, dann ist das Problem die fehlende
Pegelanpassung an die mit 9V versorgten CMOS-Dekoder.
High-Pegel sollte mindestens 70% sein, also 6,3V bei 9V.
Der Mega8 an 5V kann logischer Weise aber nur 5V.
Hier mal ne funktionierende Schaltung mit Pegelwandler und Treiber-IC,
der mehr als VCC schalten kann:
Beitrag "Jumbo-LED Uhr"
Peter
Was meinst du mit 5V Regler? Meinst du damit einen extern aufgestellten
oder im AVR internen? Ich versuche jetzt mal wieder die ganze MC
Steuerung wieder auf das AVR Board zu bringen (da ist diese Regelung mit
drin) und wenn es dann funktioniert, scheint es ja bei den 4543ern als
high Pegel anzukommen. Dann würde ich versuchen anhand der AVR Platine
die Regelsteuerung herauszubekommen und poste sie Euch mal. Ich würde
dann mti den bauteilen auskommen die ich schon hier habe und muss nicht
wieder bestellen.
wo gibts AVRs mit internem 5V Regler? Jochen, hast du auch nur eine
annähernde Ahnung von Dem was du da tust oder wars einfach nur cool mal
was mit elektrisch zu machen?
lerning by doing
praktisch lernen und nicht immer nur vor theoriebüchern. Sagt dir das
was?
Ich habe in letzter Zeit viel mehr gelernt als in den ersten beiden
Semestern zusammen an der Uni. Dadruch, dass man sich praktisch damit
befasst lernt man es schneller als wenn man NUR Diagramme und
Schaltkizzen sich ansieht.
Verstehst Du?
Bist du mit dem Wissen zur Welt gekommen, das es keine AVRs mit interne
Regelung gibt? Ich nicht.
>Bist du mit dem Wissen zur Welt gekommen, das es keine AVRs mit interne>Regelung gibt? Ich nicht.
Nein, aber nachdem man sein Vokabular um die Wörter "Datenblatt" und
"absolutes Maximum" bereichert hat, eignet man sich dieses Wissen durch
Lesen an.
was heißt studieren? Das wusste ich mit 3 Jahren schon ( Das hat was mit
lernen zu tun und nicht gelernt haben!) Ich habe aber keine Lust solch
selbstverständliche Dinge zu diskutieren.
jochen wrote:
> lerning by doing>> praktisch lernen und nicht immer nur vor theoriebüchern. Sagt dir das> was?
Genau das machst du aber nicht.
Auch bei 'learning by doing' braucht man einen gewissen Background.
> Bist du mit dem Wissen zur Welt gekommen, das es keine AVRs mit interne> Regelung gibt? Ich nicht.
Deine Einstellung ist seltsam.
Du scheinst davon auszugehen, dass du dir nur irgendetwas
wünschen brauchst und der Chip hat das dann magisch
integriert.
Schau doch mal ins AVR-Tutorium. Dort ist die Spannungs-
regelungs-Schaltung enthalten:
Das sind alle Bauteile rund um den 7805
7805
2 * 100nF Kondensator
1 * 10µ Kondensator
1 Diode
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung
Nicht böse sein. Aber noch einfacher als ein Tuorial dafür
zu schreiben können wir dir das nun wirklich nicht machen.
Lesen und anwenden musst du das dann aber schon selbst.
>Ich habe in letzter Zeit viel mehr gelernt als in den ersten beiden>Semestern zusammen an der Uni.
So einen Beitrag habe ich von "Alex" erwartet.
Was für ein Uni?
Hoffentlich nicht Elektrotechnik oder Informatik.
> Nicht böse sein. Aber noch einfacher als ein Tuorial dafür> zu schreiben können wir dir das nun wirklich nicht machen.> Lesen und anwenden musst du das dann aber schon selbst.
Ich finde, in diesem Forum wird Arroganz und Unhöflichkeit noch viel zu
viel belohnt.
Etwas nicht zu wisssen kann ja passieren, aber daraus auch noch eine
Tugend zu machen ...
Was ist daran unhöflich, wenn ich sage, dass ich es nicht weiß und weil
es so nicht verstanden ist es halt noch erklären muss, was dieser Satz
bedeutet?
jochen wrote:
> Was ist daran unhöflich, wenn ich sage, dass ich es nicht weiß
Das Problem ist, dass du solche Dinge eigentlich schon wissen
solltest.
OK, Niemand wird mit diesem Wissen geboren. Aber von jemandem
der auf die Uni geht (*), erwarte ich schon, dass er sich das
Datenblatt ansieht, bevor er an einen Baustein von dem er
nichts weis Spannung anlegt.
(*) Eigentlich hat die Uni gar nichts damit zu tun.
Ich erwarte eigentlich von jedem Elektronik-Bastler, dass
er zumindest im Datenblatt nachsieht wie hoch die Spannung
für einen Chip maximal sein darf. Denn dass ein Chip nur
eine begrenzte Spannung aushält, sind die absoluten Basics
der Elektronik.
> weil es so nicht verstanden ist es halt noch erklären muss, was dieser Satz> bedeutet?
Der Satz erinnert mich an meinen Lieblingssatz von Hannibal Lector:
"es soll sich seine Haut mit der Lotion einreiben!"
Die MKS Kondensatoren mit 100nF sind vielfach teurer als
Vielschichtkondensatoren (Keramik) - und sind hier als
HF-Abblockkondensatoren eher ungeeignet.
Sprich: Nimm 100nF Vielschicht/Keramik
jochen wrote:
> Antworter, ich danke Dir. Ist der Rest gut so?>>> Was passiert wenn ein Kondensator valsch angeschlossen wird (Elko)?
Dann fliegt er dir um die Ohren.
Aber keine Angst. Auf dem Gehäuse ist deutlich markiert
welcher Anschluss an - muss.
jochen wrote:
> Ist der Rest gut so?
Ja,
achte nur darauf, das die zwei 100nF Keramik C's so dicht wie möglich
am Spannungsregler sitzen.
> Was passiert wenn ein Kondensator falsch angeschlossen wird (Elko)?
dann macht's nach einer gewissen Zeit ganz laut BUMMMMM :-))
vorher werden die saumäßig heiß und werden dicker ;-)
lg
Peter
Wenn ich dir was raten darf:
Kauf nicht jedes Teil immer einzeln ein.
Es gibt ein paar Standardbauteile die man beim Basteln
immer wieder braucht.
Dazu gehören Kondensatoren (100nF, 10µF Elko, 470µF Elko), ein
paar Widerstände (1k, 10k, 100k), Potis (100k), ein
paar LED und auch 2 oder 3 Stück 7805.
Schau auch mal in diese Aufstellung hinein:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Absolute_beginner#Grundausstattung_f.C3.BCr_das_Elektroniklabor
Dich frisst sonst das Porto auf :-)
@ antworter ( @ jochen (Gast) )
Er soll ruhig die größeren Kondensatoren nehmen, die kann man oft aus
und wieder einlöten ... für Versuchsaufbauten sind die besser geeignet.
( 7ct sind doch kein Vielfaches, 100nF Keramik kosten 6ct und die kann
man recht schlecht wieder auslöten und handhaben)
@ jochen (Gast)
Also bevor ich mir ein Bauteil (und sei es ein Widerstand) kaufe, dann
lade ich mir vorher das Datenblatt runter.
... man muss ja wissen was man da gekauft hat. ;)
Nimm dir mal das Datenblatt vom µA7805 und schau es dir an, du wirst da
mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Beispiel-Schaltung für den
µA7805 finden. Ist doch echt praktisch ... oder ?
Ja das Porto ist echt teuer, aber wenn man einsteigt weiß man nicht, was
einen so erwartet und was man noch alles braucht. Ich bestelle jetzt
aber die von euch empfohlenen Bauteile aus Ausrüstung. Dann wrde ich das
von mir aufgelistete mitbestellen, allerdings einen Keramik 100er
Kondensator.
Woran erkenne ich bei eine Diode den Plus und Minuspol? Woran bei einem
Kondensator (in Real und im Schaltbild)
Was meint ihr mit es knallt? Kann der eine Gefahr werden z.B. in die
Augen fliegen?
Ich danke Euch!
Zu Widerständen Datenblätter runter laden? wo findet man die denn? O_o
zB zum wald-und-wiesen Kondensator oder Widerstand alle Kennwerte zu
bekommen ist gar nicht so einfach.
jochen wrote:
> Ja das Porto ist echt teuer, aber wenn man einsteigt weiß man nicht, was> einen so erwartet und was man noch alles braucht.
:-)
Das kommt mit der Zeit. Drum gibts ja auch die Seite im Wiki
> Woran erkenne ich bei eine Diode den Plus und Minuspol?
Auf der Diode ist rundum ein Ring aufgedruckt.
Der entspricht dem Strich im Schaltsymbol.
Bei Leds kann ich mir aus irgendeinem Grund nie merken,
ob jetzt das längere oder das kürzere Bein an + muss.
Dann nehm ich einfach einen 330 Ohm Widerstand (von denen
solltest du auch noch ein paar mitbestellen) und probiers
einfach mal an 5V aus (schon wieder 5V, also mit einem
Standardnetzteil + Gleichrichter + Elko + 7805 liegt
man nie verkehrt :-) Das geht schneller als gross
nachdenken oder nachschlagen und durch die 330Ohm
ist der Strom soweit begrenzt, dass der LED nichts
passiert.
+ ------------+
|
---
| | 330
---
|
o
Led von der ich mir die Polung nicht merken kann
o
|
- -----------+
> Woran bei einem> Kondensator (in Real und im Schaltbild)
Bei einem Nicht-Elko ist es egal. Der hat keine Polung. Genauso
wie ein Widerstand.
Ein Elko oder ein Tantal (eine Sonderform eines Elko)
hat eine eindeutige Markierung.
>> Was meint ihr mit es knallt?
Na, das es knallt!
So richtig mit Bumm-bumm und Rauch und Stinken.
> Kann der eine Gefahr werden z.B. in die> Augen fliegen?
Könnte er. Wenn du nahe genug mit den Augen am Elko bist.
hallo Jochen,
bitte sei mir jetzt nicht böse über diesen Post.
......
oh man, noch so ein DAU.
was lernt ihr den heute in der Schule ????
gibt es den keinen vernümftigen Physik Unterricht mehr ????
oder habt ihr alle da einen Fensterplatz ???
gibt es den alten klassischen Werk Unterricht nicht mehr ???
ihr lernt heute wie man einen µC programmiert und so ein Zeug
und es fehlen euch sämtliche Grundlagen, wie Bauteilkunde,
Ohmsches Gesetz ( Idiotendreieck URI ), Mess und Regeltechnik
...... usw.
..............
da haut es mir wirklich die Sicherung raus.
..............
wenn das wirklich so ist, lasst euch euer Schulgeld wiedergeben und
schickt
die Pauker zum Straßenkehren oder zum Steine schleppen auf den Bau.
mehr sind sie dann nicht wert.
..............
jochen wrote:
> Ja das Porto ist echt teuer, aber wenn man einsteigt weiß man nicht, was> einen so erwartet und was man noch alles braucht. Ich bestelle jetzt> aber die von euch empfohlenen Bauteile aus Ausrüstung. Dann wrde ich das> von mir aufgelistete mitbestellen, allerdings einen Keramik 100er> Kondensator.>> Woran erkenne ich bei eine Diode den Plus und Minuspol? Woran bei einem> Kondensator (in Real und im Schaltbild)>> Was meint ihr mit es knallt? Kann der eine Gefahr werden z.B. in die> Augen fliegen?>> Ich danke Euch!
..............
so und jetzt hier mal ein kleiner Link um deine Grundlagen aufzufrische
http://www.elektronik-kompendium.de/http://www.elexs.de/index.htmhttp://www.elektronik-bastelecke.de/
und fang mal an etwas vernünftiges zu lesen.
http://www.elektor.de/
lg
Peter
Hallo Karl Heinz,
also die markierung zeigt so wie ich gerade gelesen habe den Minus Pol
an, der in Schaltsymbolen, wie das was ich bauen möchte
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung
mit dem nicht ausgemalten Rechteck gekennzeichnet ist? Stimmt es? Ich
würde das gerne exakt wissen weil das ja anscheinend extremst gefährlich
ist, den falsch einzulöten
jochen wrote:
> Hallo Karl Heinz,>> also die markierung zeigt so wie ich gerade gelesen habe den Minus Pol> an, der in Schaltsymbolen, wie das was ich bauen möchte>> http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung>> mit dem nicht ausgemalten Rechteck gekennzeichnet ist? Stimmt es?
Ganz genau.
Wenn du das Teil in der Hand hälts, wirst du es sehen.
Das kannst du nicht übersehen. Auf dem dunklen Bauteilgrund
ist eine weisser Strich und in dem Strich ist immer wieder
der Text - - - - enthalten. Der führt zum Anschluss, der
nach Minus muss.
(Ach ja: Minus und GND sind in dem Fall dasselbe)
> Ich> würde das gerne exakt wissen weil das ja anscheinend extremst gefährlich> ist, den falsch einzulöten
extremst ist etwas übertrieben :-)
Mir ist in 20 Jahren noch nie einer explodiert :-)
Einfach kurz überlegen, wo den die negativere Spannung ist,
dort muss der - Anschluss vom Elko hin.
jochen wrote:
> Hallo Karl Heinz,>> also die markierung zeigt so wie ich gerade gelesen habe den Minus Pol> an, der in Schaltsymbolen, wie das was ich bauen möchte>> http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung>> mit dem nicht ausgemalten Rechteck gekennzeichnet ist? Stimmt es?
NEINNNNNNNNNN
das nicht ausgemalte Rechteck ist der + Pol
das ausgemalte Rechteck ist der - Pol
>Ich> würde das gerne exakt wissen weil das ja anscheinend extremst gefährlich> ist, den falsch einzulöten
das ist nicht so gefährlich. das Knallt nur.
Probiers halt mit nem kleinen Elko aus.
lg
Peter
Karl heinz Buchegger wrote:
>> http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung>>>> mit dem nicht ausgemalten Rechteck gekennzeichnet ist? Stimmt es?>> Ganz genau.
Quatsch mit Sosse.
Was glaubst du, warum beim nicht ausgemalten Rechteck am
Elko ein + dabei steht, der dann auch noch zufällig mit +
der Versorungsspannung verbunden ist.
In einem vernünftigen Schaltplan ist es immer so,
dass die obere waagrechte Linie die postive Versorgungsspannung
darstellt, während die untere waagrechte Linie die negative
Versorgungsspannung (= minus, GND) darstellt.
Im Zweifelsfall verfolgt man einfach die Linien bis man entweder
auf ein Vcc ( = +) oder ein GND ( = -) stoesst.
@Peter S*
www.elektronik-kompendium.de fuer nen Anfaenger? Kuhler Tipp. Ich wuerde
das bestenfalls als Nachschlagewerk fuer Leute die Wissen worum es geht
bezeichnen. Einem (total blutigem) Anfaenger dieses reudige Machwerk mit
absolut paedagogischer Wertlosigkeit zu praesentieren ist echt ein
starkes Stueck. 8-)
Verdient hat er es ja...
cu Tarzanwiejane
Ja da habe ich mich nur vertan, also der Plus Pol ist sogar
kekennzeichnet. Wie erkenne ich den am Kondensator selber, ich habe
nämlich jetzt keinen zum Stellen sondern einen de liegt, bestellt. Da
ist ja eine Kerbe drin. Kennzeichnet sie den Pol?
vielen Dank, das heißt die Kerbe ist der Plus Pol.
Eine abschließende Frage hab ich dann doch noch.
Wie schließe ich den Spannungsregler an, d.h. wieder in Bezug auf
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Stromversorgung
Anschluss 2 ist in der Mitte, das ist mir klar ;-)
Aber woher weiß ich, wo 1 und wo 3 liegt?
Im Zweifelsfall: Im Datenblatt des Spannungsreglers nachschauen. Das
findet man bei Reichelt direkt im Katalog oder per Google mit "7805
datasheet".
So langsam glaube ich, dass wir hier einem Fake aufsitzen.
@Karl heinz Buchegger
> Bei Leds kann ich mir aus irgendeinem Grund nie merken,> ob jetzt das längere oder das kürzere Bein an + muss.
Eigentlich ganz einfach.
Der (k)urze Anschluß ist die (K)athode.
Manchmal ist auch der Kragen abgeflacht.
Ich muss nochmal nachfragen, sorry.
In dem Tutorial ist als zweiter Pin der Pin 2. Im Datenblatt ist als
zweiter Pin aber der Pin 3. Was stimmt denn?
anders:
(von links anch rechts)
Datenblatt:
1, 3 2
Tutorial
1,2,3
jochen wrote:
> Ja da habe ich mich nur vertan, also der Plus Pol ist sogar> kekennzeichnet. Wie erkenne ich den am Kondensator selber, ich habe> nämlich jetzt keinen zum Stellen sondern einen de liegt, bestellt. Da> ist ja eine Kerbe drin. Kennzeichnet sie den Pol?
Auch an einem liegenden Elko gibt es besagte Markierung
Guckst du ins Bild.
GeraldB wrote:
> @Karl heinz Buchegger>>> Bei Leds kann ich mir aus irgendeinem Grund nie merken,>> ob jetzt das längere oder das kürzere Bein an + muss.>> Eigentlich ganz einfach.>> Der (k)urze Anschluß ist die (K)athode.
OK. Aber was war noch mal die Kathode :-)
jochen wrote:
> Ich muss nochmal nachfragen, sorry.> In dem Tutorial ist als zweiter Pin der Pin 2. Im Datenblatt ist als> zweiter Pin aber der Pin 3. Was stimmt denn?> anders:>> (von links anch rechts)> Datenblatt:>> 1, 3 2>> Tutorial>>> 1,2,3
Ansicht, so dass du die Beschriftung lesen kannst
+--------+
| |
| +--+ |
| | | |
| +--+ |
| |
**********
** 7805 **
**********
**********
|| || ||
|| || ||
|| || ||
1 2 3
1 Eingang - dort wird die ungeregelte Spannnug hineingejagt
2 Masse
3 Ausgang - dort kommen die 5V raus
jochen wrote:
> Ich muss nochmal nachfragen, sorry.> In dem Tutorial ist als zweiter Pin der Pin 2. Im Datenblatt ist als> zweiter Pin aber der Pin 3. Was stimmt denn?> anders:>> (von links anch rechts)> Datenblatt:>> 1, 3 2>> Tutorial>>> 1,2,3
Nummerierungen sind Schall und Rauch.
Vergleich einfach die Funktion der einzelnen Pins.
Die ist in beiden Fällen identisch. UNd wenn die im
Datenblatt ihre Pins mit 22, 34 und 68 beschriftet
hätten, wäre die Funktion der Pins immer noch identisch.
@Karl Heiz Buchegger...
Da kann ich dir auch mal mit ner Eselsbruecke helfen: Bei Lumis
Kathode - Kurzer Anschluss - Kerbe - Kelch - Kein Potential (Masse) -
Kwerstrich. 8-)
cu Tarzanwiejane
Thomas Otto wrote:
> Kathode - Kurzer Anschluss - Kerbe - Kelch - Kein Potential (Masse) -
******* **************
Das ist gut. Das kann ich mir noch merken.
Merci vielmals
Karl heinz Buchegger wrote:
> jochen wrote:>> Ich muss nochmal nachfragen, sorry.>> In dem Tutorial ist als zweiter Pin der Pin 2. Im Datenblatt ist als>> zweiter Pin aber der Pin 3. Was stimmt denn?>> anders:>>>> (von links anch rechts)>> Datenblatt:>>>> 1, 3 2>>>> Tutorial>>>>>> 1,2,3>> Ansicht, so dass du die Beschriftung lesen kannst>> +--------+> | |> | +--+ |> | | | |> | +--+ |> | |> **********> ** 7805 **> **********> **********> || || ||> || || ||> || || ||>>> 1 2 3>>> 1 Eingang - dort wird die ungeregelte Spannnug hineingejagt> 2 Masse> 3 Ausgang - dort kommen die 5V raus
hallo Karl Heinz,
du Irrst da.
das Pinning ist 1 3 2
1= eingang
2= ausgang
3= GND
hier ist doch ein anderes Datenblatt.
http://www.andreas-schweizer.de/wxnet/download/78xx.pdf
.....
bei dem ganzen dummen gefrage, kann man schon selber ein bissel kirre
werden.
da hast vollkommen recht. ich seh das auch immer so.
von links nach rechts.
eingang, masse, ausgang.
aber laut pinning ist das 1,3,2
so siehts richtig aus
+--------+
| |
| +--+ |
| | | |
| +--+ |
| |
**********
** 7805 **
**********
**********
|| || ||
|| || ||
|| || ||
1 3 2
lg
Peter
Peter S* wrote:
> du Irrst da.>> das Pinning ist 1 3 2>> 1= eingang> 2= ausgang> 3= GND
Recht hast du.
(Aber du musst zugeben, dass diese Nummerierung für
mehr Verwirrung sorgt als sie hilft.)
Ich seh schon. Da muss im Tutorial zumindest noch eine Zeichnung
des Bausteins rein, der die Nummern eindeutig den Pins zuweist.
Sonst fällt der Nächste, der stur nach den Nummern im Datenblatt
geht und sich die Funktion der Pins nicht ansieht, darauf herein.
Hallo,
wenn ein 78xx mit den Beinen zu mir und der Schrift oben vor mir liegt,
ist links Eingang, Mitte GND, rechts Ausgang. ;)
Ist auch schon 25 Jahre so, was interessieren mich da Nummerierungen...
Steht ja auch im Datenbaltt lesbar dran: Input, Ground, Output, reicht
doch.
Gruß aus Berlin
Michael
Karl heinz Buchegger wrote:
> Recht hast du.> (Aber du musst zugeben, dass diese Nummerierung für> mehr Verwirrung sorgt als sie hilft.)>> Ich seh schon. Da muss im Tutorial zumindest noch eine Zeichnung> des Bausteins rein, der die Nummern eindeutig den Pins zuweist.> Sonst fällt der Nächste, der stur nach den Nummern im Datenblatt> geht und sich die Funktion der Pins nicht ansieht, darauf herein.
:-))
so is das nu ma mit die nummern ;-)
isch hab da eben auch erst drei ma gucken müssen.
bei nem 7905 hätte das aber gepasst.
bloß was wollen die jetzt mit ner negativen Spannung grübel
( ja ich weiß, die kann man auch umdrehen )
aber das wird jetzt dann " OT "
lg
Peter
Michael U. wrote:
> Hallo,>> wenn ein 78xx mit den Beinen zu mir und der Schrift oben vor mir liegt,> ist links Eingang, Mitte GND, rechts Ausgang. ;)>> Ist auch schon 25 Jahre so, was interessieren mich da Nummerierungen...>> Steht ja auch im Datenbaltt lesbar dran: Input, Ground, Output, reicht> doch.>> Gruß aus Berlin> Michael
hi Michael,
passt schon. genau seh ichs auch.
aber die jungen Buben ham heute von nix mehr ne Ahnung und müssen sich
halt
ihr wissen mühselig erarbeiten genau wie wir.
nur das Problem is halt, das die lib#s zb. von EAGLE genau so aufgebaut
sind.
un wen du da mist baust, qualmt dann die LP und du weißt nit warum.
einem alten Hasen fällt so was natürlich beim rooten auf.
aber so nem Jungspund ?????
@ jochen
fand ich aber gut, das du noch mal gefragt hast. top
( auch wenn ich erst ma stinkig war )
( ist ein Zeichen dafür, das du dir gedanken darüber machst, was du tust
)
( und nit einfach stur was nachbaust )
also nix für ungut
lg
Peter
Kleiner Tip:
Verzichte einfach auf Axial-Elkos und nimm Radiale - da ist "Minus"
immer super-eindeutig-nicht-fehlintepretierbar markiert.
Radiale nehmen auch weniger Grundfläche auf der Platine ein...
okay danke ich habe nicht beachtet, dass es bei Leds anders ist als bei
Kondensatoren. Ich habe jetzt schon einen Axial bestellt, egal Kerbe =
positiver Pol. Das ist ja auch eindeutig...
danke
Jochen, auf Deinem myAVR-Board ist doch alles drauf, was Du für den
Spannungsregler brauchst. Dazu gibt es Schaltplan und Layout, und
anfassen (angucken) kann man das Ding auch. Somit sollte es relativ
einfach sein, Teile davon zu "kopieren".
...
Hallo,
wie wichtig würdet ihr in dem Spannungsregler vom Tutorial den Elko
einschätzen? Ich habe noch Angst, damit zu arbeiten weil ich mir eben
mal so durchgelesen habe, was alles passieren kann.
Ist der Spannungsregler absolut abhängig von dem Kondensator oder
funktioniert es grundsätzlich auch ohne?
Grundsätzlich funktioniert das auch ohne - vielleicht.
Der Elko ist dazu da, kleinere Spannungseinbrüche zu kompensieren und
ein evtl. schlecht geglättetes Netzteil auszugleichen. Baut man ihn
nicht ein, kann das zu unvorhersehbarem Verhalten des µC führen, bei dem
man dann tagelang in der Software einen Fehler sucht, der sich in der
Hardware versteckt... genauso wichtig sind auch die 100nF-Kondensatoren
direkt am Spannungsregler und am µC.
Nur keine Panik - wenn Du nicht gerade ein riesen-Netzteil dranhängst,
kann nicht viel passieren. Eine LED im 5V-Kreis zur Kontrolle ist da
ganz nützlich, denn bei falsch gepoltem Elko ziehts das Netzteil
wahrscheinlich so runter, dass nicht mehr viel ankommt.
Ach was ..
ein Elko ist doch keine Atombombe. Nicht verpolen und gut ists. Und
selbst wenn, in aller Regel passiert nicht viel außer massig Sauerei und
Gestank. Also Körperteile reissen dir so kleine Elkos nicht ab, bei
größeren ist allerdings etwas Respekt geboten, der beschränkt sich aber
auf 2x nachschauen ob korrekt gepolt.
Ahja mit groß meine ich "Kategorie Coladose"
Du kommst in der Elektronik nicht ohne Elkos aus...
Gruß,
Christian
hallo Jochen,
der ist sehr wichtig. mach dir nit so einen Kopf um den blöden Elko.
du bekommst das schon hin.
so schnell fliegt dir das Teil nicht um die Ohren.
der macht sich vorher schon akustisch ( leichtes Zischen ) und vor allem
durch seinen Geruch bemerkbar. ;-)
selbst wenn du es schaffst den falschrum einzubauen passiert eigentlich
erst mal nix, auser das der Elko anfängt warm zu werden.
das dauert aber schon ein bissel.
bei deine Schaltung mit dem Spannungsregler auf und klemm nur ein
Messgerät
( Voltmeter ) zwischen Ausgang und masse an. Dann schaltest du das
Netzteil ein.
Wenn nun auf dem Messgerät die Spannung von 5Volt angezeigt wird, is
alles im grünen bereich und du kannst deinen µC mit dem teil betreiben.
wunder dich bitte nicht, wenn der Spannungsregler im betrieb mit deinem
µC warm wird. das ist normal und muss so sein. Nur die Finger solltest
du dir nicht drann verbrennen können. dann braucht der noch nen
Kühlkörper.
Welche daten hat eigentlich dein Steckernetzteil das du verwenden
möchtest ???
( Ausgangsspannung und Strom )
lg
Peter
@Peter S* (sandmannnn)
>was lernt ihr den heute in der Schule ????>gibt es den keinen vernümftigen Physik Unterricht mehr ????>oder habt ihr alle da einen Fensterplatz ???>gibt es den alten klassischen Werk Unterricht nicht mehr ???>ihr lernt heute wie man einen µC programmiert und so ein Zeug>und es fehlen euch sämtliche Grundlagen, wie Bauteilkunde,>Ohmsches Gesetz ( Idiotendreieck URI ), Mess und Regeltechnik>...... usw.
Ganz recht, die Grundlagen der Elektrotechnik werden in Schulen nur noch
spärlich bis gar nicht behandel.
Den Lehrern und Schülern kann man das kaum zum Vorwurf machen.1-2
Stunden Physik pro Wochen reichen halt nicht um Lehrstoff zu festigen.
Vorallem nicht wenn man für 1 Thema nur 4-5 Stunden zeit hat.
Also ist es nicht verwunderlich das Menschen die neu in die Elektronik
einsteigen sich mit scheinbar dummen Fragen bemerkbar machen.
Weiter kommt erschwerend hinzu das es für Laien teilweise problematisch
ist sich selbst zu belesen.Da man nicht weiß wo man anfangen
soll.Desweiteren habe ich festgestellt das Dinge oft mit Fachausdrücken
erklärt werden für die man(als Laie) wiedrum eine Erklärung braucht.
Thema Datenblätter:
Nen Datenblatt lesen ohne die englischen Fachbegriffe zu kennen und ohne
zu wissen was die ganzen Abkürzugen bedeuten?!
Da kann man genauso gut ne stunde die Wand anstarren.
Ich hatte das alles selbst durch als ich mit meiner Ausbildung zum
Elektroniker angefangen habe.
Ich kannte noch nichtmal das Ohmsche Gesetz.
Im gegensatzt zu vielen die hier Hilfe suchen, hatte ich aber meinen
Ausbilder der mir meine "dummen" Fragen beantwortet hat.
Grundwissen aneignen:
ich kann da (aus eigener Erfahrung früher) nur die alten Anleitungen zu
den Philips-Elektronikbaukästen empfehlen:
z.B.
http://ee.old.no/library/EE2003-de.pdf
Der Vergleich Diode <-> Rückschlagventil ist bis heute hängengeblieben
;-)
Gruss, ingo.
Hallo,
die Bauteile sind angekommen.
Ich habe eine Frage.
Eine DIode leitet Strom nur ab einer bestimmten Spannung (0,6V). Dann
fällt über der Diode diese Spannung ab und wenn man noch einen
Widerstand in Reihe hat der Rest (z.b. bei eienr Versorgungsspannung von
12 V dann 12-0,6V ) über dem Widerstand.
Wozu ist die Diode aber im Tutorial genau gut? Mir ist der Sinn nicht
erkenntlich.
Ausserdem wird man dann unabhängig davon, ob das
Netzteil Gleichstrom oder Wechselstrom liefert.
Bei Gleichstrom ist die Diode einfach nur Verpolschutz
Bei Wechselstrom wirkt sie als Einweggleichrichter.
Auf jden Fall: Die 0.6V Verlust sind gut angelegt.
jochen wrote:
> werden da dann nicht 0,6 V verschenkt?
Kann es sein, dass Du BWL studierst? Das würde natürlich Deine
Sichtweise auf technische Dinge erklären... ;-)
...
Es kommt mir so vor, als würde man an der Uni nur Theorie pauken.
Ich stehe vor der entscheidung, ob ich auf die Uni oder auf die FH gehen
soll. Denn wenn ich mir ansehe, dass ein Unistudent überhaupt keine
Ahnung von praktischer Arbeit hat, dann würde ich eher zur FH gehen.
Ich kann selber bestätigen, dass wir im Physikkurs ( 12 Stufe,
Grundkurs) fast nichts mit Elektrotechnik machen. Da ich mich in der
Freizeit damit beschäftige, hab ich davon natürlich Ahnung, aber den
Klassenkamaraden geht das am Ar*** vorbei. Viele meinen, dass sie das
net lernen müssen, weil sie ja eh nie was damit machen werden. Eher
würden die sich sowas kaufen oder nen Kollegen rufen, der das kann.
Spasstis halt. Dem Uni-Prof , der nem Studenten netmal sagt, wie man nen
7805 anschließt, den würd ich Köpfen.
Gruß Alex
Holger Krull wrote:
> Mhh, wo nehmt ihr die Gewissheit her, das jochen etwas studiert?> Vielleicht ist er ja einfach nur ein Hobbyeinsteiger....
Ich ging davon aus, dass Jochen uns nicht belügt:
Beitrag "Re: Spannung zu hoch, Mega 8 geht nicht"
...
Von Jochen:
>Ich habe in letzter Zeit viel mehr gelernt als in den ersten beiden>Semestern zusammen an der Uni. Dadruch, dass man sich praktisch damit>befasst lernt man es schneller als wenn man NUR Diagramme und>Schaltkizzen sich ansieht.
Ich hab in nem halben Jahr Ausbildung mehr gelernt, als Jochen bis
heute.
Aber ich geh ma schwer davon aus das Jochen eher ne Ausnahme ist.
@Jochen
Lass dich nicht ins Boxhorn jagen.
Du hast 9V Eingangsspannung. Hinten kommen 5V raus.
D.h. 4V müssen vernichtet werden. Ob
* die 4V jetzt im 7805
* oder 0.6V an der Diode und 3.4V im 7805
* oder 0.3V an der Diode und 3.7V im 7805
in Wärme umgesetzt werden, ist völlig egal.
Na eigentlich nicht. Wenn die Diode schon 0.6V verbrät,
muss der 7805 nur 3.4V in Wärme umsetzen -> er bleibt
ein kleines bischen kühler.
Ein 7805 braucht eine Eingangsspannung die 3V höher
als die Ausgangsspannung ist. Die Differenzspannung
zusammen mit dem Strom der durchfliesst ergibt die
elekt. Leistung die in Wärme umgesetzt werden muss:
P = U * I
Deine Schaltung braucht angenommen 100mA. Bei 9V
minus 0.6V = 8.4V - 5V = 3.4V macht das 3.4 * 0.1
= 0.34 Watt die der 7805 verheizt.