Hallo Leute!
Habe die letzten Tage damit verbracht eine kleine Schaltung zu löten.
Heute habe ich sie das erste mal getestet, und es geht natürlich NICHTS
:-(
Also hab ich mein Multimeter zur Hand genommen, und angefangen alles
nachzumessen. Dabei bin ich auf folgende Anomalie gestoßen:
1)
Mein Testprogramm setzt alle AVR-Pins auf 1 (also 5V). Wenn ich aber mit
dem Multimeter nachmesse, sind ein paar Pins auf komischen Werten wie
0,4V. Die anderen sind OK.
Habe schon getestet ob besagte Pins vielleicht einen Kurzschluss oder
ähnliches haben, aber die hängen definitiv in der Luft, wie alle anderen
auch.
Wo kann also dieser Spannungsabfall herkommen?
2)
Noch komischer ist folgendes: ein Pin des AVR ist über ein stück draht
mit dem Fuß eines anderen ICs verbunden. So wie es sein sollte meldet
mir das Multimeter, dass zwischen den beiden Pins 0 Ohm Widerstand sind.
Auch beim Durchgangstest piepts fröhlich.
Trotzdem sind an den Pins nicht die gleichen Spannungen!!!
Am AVR sinds 0,7V, am anderen IC 2,3V. Das ist doch absolut
unmöglich!?!?!
Ich wäre wirklich froh, wenn ihr ein bisschen Licht ins Dunkel bringen
könntet! Ich verzweifle hier schon!!! 8-|
Danke!
1.: Was für ein AVR ist das und bei welchen Pins tritt das auf? Bei den
ATMegas mit JTAG-Interface ist dieses im Auslieferungszustand aktiviert
und die betreffenden Pins sind durch Software nicht zugänglich.
2.: Mit einem Durchgangsprüfer kann man in einer Halbleiterschaltung
eine Menge Schaden anrichten.
> Mein Testprogramm setzt alle AVR-Pins auf 1 (also 5V). Wenn ich aber mit> dem Multimeter nachmesse, sind ein paar Pins auf komischen Werten wie> 0,4V. Die anderen sind OK.
Hast Du die Pins als Output geschaltet. Nicht alle Pins lassen sich als
Ausgang programmieren, z.B RESET, XTAL, AREF etc.
> Trotzdem sind an den Pins nicht die gleichen Spannungen!!!> Am AVR sinds 0,7V, am anderen IC 2,3V. Das ist doch absolut> unmöglich!?!?!
Kalte Lötstellen? Anders nicht zu erklären.
Gruss
Mike
Hallo,
@Dominik: 7,16,23,31,42,46
Dummerweise weiß ich die Woche nicht mehr, wo die gezogen werden
sollen...
Gruß aus Berlin
Michael
Mann zum Arzt: Herr Doktor, ich kann hellsehen!
Ach ja? Seit wann wissen Sie denn das?
Seit kommenden Donnerstag...
Welcher AVR? Ist doch egal, sind eh alle gleich ;-) In meinem Fall ist
es ein ATMega16
Schaltung? Keine! Wie gesagt, die Pins habe zum testen alle in der Luft
hängen lassen, um möglichst viele Fehlerquellen auszuschließen.
An welchen Pins das Problem auftritt? A0, A1, A2 und C3. Alle anderen
sind in Ordnung.
"Hast Du die Pins als Output geschaltet?"
Natürlich :-) Und hier geht es auch nur um die Pins ABCD 0-7.
@Volker
Mein AVR hat 4 Ports, genauer A, B, C und D. Jeder dieser Ports hat 8
Ausgänge, durchnummeriert von 0 bis 7. D.h. mit "Pins ABCD 0-7"
bezeichne ich die 32 Ausgänge meines Mikrocontrollers.
"AVCC an +5V angeschlossen?"
Das habe ich. Das Programm läuft auch einwandfrei (blinken der
Ausgänge). Nur das wei gesagt an ein paar Pins die Spannung viel zu
niedrig ist.
Habe auch schon den µC ausgetauscht, doch das Problem besteht weiterhin
:-(
Noch irgendwelche Ideen?
Programmfehler! Was anderes bleibt sonst nicht mehr, wenn die
betroffenen Pins unbeschaltet sind und AVcc korrekt angeschlossen und
JTAG deaktiviert ist.
Dass PC3 nicht richtig funktioniert liegt höchstwahrscheinlich
am eingeschalteten JTAG, im Auslieferungszustand ist soweit ich mich
recht erinnere nämlich die FUSE JTAGEN gesetzt und damit wird die
normale
Portfunktion überschrieben.
Dies hat aber bereits Johannes geschrieben.
Ansonsten poste doch mal dein Programm, vielleicht ist da noch ein
Fehler drin.
Und eine Liste der Fuses kann auch nicht schaden.
Juhu! Ihr seid genial! Ich hab einfach in Ponyprog das JTAG Fuse
ausgeschaltet, und schon gings.
Da wär ich im Leben nicht drauf gekommen! Tausend Dank euch allen!!! :-D