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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SchmittTrigger


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo ,

ich möchte eine Schaltung nachbauen und habe hier 
http://www.strippenstrolch.de/1-2-10-der-schmitt-t... 
eine mit einem Schmitttrigger gefunden. Nun habe ich mich gefragt, wie 
sich der Widerstand R2(8k2) ausrechnen lässt. Den Vorwiderstand der Led 
kann ich ausrechnen, aber wie setzt sich R2 zusammen?
Habt ihr da eine Idee und könnt mir das erklären oder sogar einen Tipp 
geben?
Gruß Thomas

Autor: Micha (Gast)
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Schitt-Trigger?

AH!

Eine Schaltung fürs Klo...


Sorry :)

Autor: Thomas (Gast)
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Entschuldigung,

ist mir erst aufgefallen, als ich es abgeschickt habe. NUn kann ich es 
leider nicht editieren.
Aber hast du eine Lösung auf die Frage?

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Das ist der Basisvorwiderstand für den Transistor. Er muss so 
ausgerechnet werden, dass genügend Strom in die Basis fließt, um bei 
gegebenen Stromverstärkung des Transistors genug Strom für die LED 
fließen kann. Der Genaue wert ist vor allem bei normalen LEDs nicht 
kritisch. Meistens werden werte im berech von 4,7k bis 10k verwendet.
Am besten liest du dir jedoch nen paar Grundlagen zum Transistor durch.

Autor: ozo (Gast)
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Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Der Transistor wird über seinen Basisstrom gesteuert. Der Kollektorstrom 
errechnet sich aus dem Basisstrom und der Stromverstärkung des 
Transistors. Durch die Last (LED) ist ein erforderlicher Kollektorstrom 
gegeben. Nun muss man dafür sorgen, dass wenn die LED leuchten soll 
(also der Ausgang des Logikgatters HIGH-Pegel hat) ausreichend 
Basisstrom fließt, um den zum Betrieb der LED nötigen Kollektorstrom zu 
treiben. Da das Logikgatter im HIGH-Zustand eine bestimmte Spannung 
ausgibt (in diesem Falle 5 V), kann man unter Berücksichtigung des 
Ohmschen Gesetzes und dem (weitgehend konstanten) Spannungsabfall über 
der Basis-Emitter-Strecke (~0,5 V) ausrechnen, wie groß der Widerstand 
sein muss, um den benötigten Basisstrom fließen zu lassen, andererseits 
aber auch nicht zu viel davon.

Das kann man alles ausrechnen anhand der Angaben in den betreffenden 
Datenblättern. Bei Standard-Schaltungen im Kleinleistungsbereich mit 
Standard-Transistoren und Lasten wie LEDs nimmt man oft Standard-Werte 
und lässt v.a. i.d.R. deutlich mehr Basisstrom fließen, als erforderlich 
wäre, um die Verluste am Transistor klein zu halten (was allerdings in 
diesem Fall kaum eine Rolle spielt). Standard-Werte liegen im Bereich 
einiger kOhm (4,7 kOhm geht eigentlich in solchen Fällen fast immer, 
ergibt ungefähr 1 mA Basisstrom bei 5 V), aber wie schon gesagt, 
abhängig von der tatsächlichen Anwendung und den Schaltungsparametern.

Ansonsten schau Dir mal die Grundlagen bei
http://www.elektronik-kompendium.de
an.

Autor: Thomas (Gast)
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Vielen Dank,

ich werde mir das mal durchlesen

Autor: Tishima (Gast)
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Hallo!

@Johannes

Das mit dem Logikpegel von 5V würde ich mal überdenken !!

gruß,
Bjoern

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Tishima wrote:
> Hallo!
>
> @Johannes
>
> Das mit dem Logikpegel von 5V würde ich mal überdenken !!
>
> gruß,
> Bjoern
Und warum? Ich glaub, ich weiß, was Du meinst, aber die Werte für die 
Logikpegel gelten für Eingänge (d.h. sie besagen, welche Werte ein 
Eingang als High bzw. Low erkennen muss). Bei einem Ausgang eines 
Gatters, das mit 5 V versorgt wird, kann man aber erwarten, dass im 
High-Zustand auch gut 5 V rauskommen.

Autor: Tishima (Gast)
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Darum:
VDD ist in der Schaltung 9V.

gruß,
Bjoern

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Tishima wrote:
> Darum:
> VDD ist in der Schaltung 9V.
Ach so, hatte ich jetzt nicht so drauf geachtet. Deshalb natürlich auch 
8,2 kOhm anstatt 4,7. Gibt auch ziemlich genau 1 mA Basisstrom...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo nochmal,

wenn ich nun den Transistor durch einen Thyristor austausche und dieser 
nun beim "Zünden" 5mA verbraucht muss ich dies dann so ausrechen.
(9V-V_BE)/5mA=1k7 ??
Be=0,5 (wie von Johannes geschrieben)

Das mit dem Zünden ist mir beim Thyristor nicht ganz klar.Heißt das, 
dass er einmalig 5mA benötigt und durchschaltet

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Ein Thyristor ist etwas ganz anderes als ein Transistor. Erstens braucht 
er tatsächlich einen Stromimpuls zum Zünden, andererseits lässt er sich 
bei Gleichstrom ohne Zusatzbeschaltung auch nicht wieder löschen. 
Abgesehen davon benötigt ein Thyristor einen gewissen Haltestrom. Wenn 
dieser unterschritten wird, geht der Thyri wieder in den Sperrzustand 
über.

Bevor Du Dich mit Thyristoren befasst, solltest Du Dir vielleicht 
erstmal die wichtigen Grundlagen von TRANSIStoren aneignen.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

danke für deine Antowort. Ich hätte noch eine Frage. Mein Gedankengang 
war folgender (Bezogen auf den Dämmerungsschalter): Wenn ich den 
Transistor durch einen Thyristor austausche, ob die LED auch noch 
brennt, wenns schon wieder hell ist.
Quasi eine Anzeige ob's mal dunkel war.
Bei der Schaltung die da aufgebaut wurde leutet ja die LED, wenns dunkel 
wird und wenns hell wird, geht die LED wieder aus.

Autor: Thomas (Gast)
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Achso,

wegen dem Löschen habe ich gelesen, dass man diesen (bei kleinem Strom) 
kurzschließen kann.(Vielleicht ja auch mit nem Kondensator)
So könnte man die Anzeige wieder zurücksetzen.

Ehrlich gesagt:mit nem AVR habe ich sowas ähnliches schon aufgebaut, 
aber nicht mitsowas g

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Thomas wrote:
> Entschuldigung,
>
> ist mir erst aufgefallen, als ich es abgeschickt habe. NUn kann ich es
> leider nicht editieren.
> Aber hast du eine Lösung auf die Frage?

Ja,
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