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Forum: Offtopic Touchpad, worauf reagiert das?


Autor: Student (Gast)
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Hallo, schon öfters habe ich mir die Frage gestellt, warum das Touchpad 
an meinem Notebook nur auf meinen Körper reagiert, aber nicht auf einen 
Stift, oder sonst irgendetwas anderes, das gleiche ist es auch bei 
diesen berührungsempfindlichen Lampen, vielleicht kann mir das jemand 
erklären, aber bitte nicht all zu kompliziert

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Es reagiert auf Kapazität, also auf leitfähige Gegenstände. Zusätzlich 
sind die Toucpad Controller so intelligent und erkennen das eine 
Metallspitze zu klein für ein Finger ist und ignorieren daher alles 
unter einer bestimmten Größe.

Mer Infos gibt es beim einzigen (?) Hersteller von Touchpads:
http://www.synaptics.com/

Autor: Student (Gast)
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Joa das stimmt, wenn ich einen Löffel nehme klappt es, allerdings nur 
mit dem Löffelstiel nicht, gibt es vielleicht irgendwo eine Anleitung, 
wie man sich solch einen kapazitiven Schalter selbst bauchen kann, mein 
Freund Google spuckt dazu leider nichts aus.

Autor: fnah (Gast)
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Autor: Der Hubert (Gast)
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Es wird eben die Fläche berücksichtigt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Benedikt:
Auch ALPS stellt Touchpads her, aber die Informationen und Datenblätter 
von Synaptics sind schon bemerkenswert.

Eine typische japanische "Informations"-Seite:
http://www3.alps.co.jp/WebObjects/catalog.woa/HTML...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Vermutlich gibt es noch dutzende weitere Hersteller, aber in geschätzt 
>99% aller Notebooks sind die Synaptics Touchpads verbaut. Ich habe 
zumindest noch nie ein anderes Touchpad gesehen.
Dank den Infos auf der Seite, kann man diese wunderbar an einem µC oder 
an einem normalen PC betreiben. Selbst für die uralten Dinger aus P1 
Notebooks sind noch die Anleitungen zu bekommen. Es scheint fast schon 
so, als wenn die an uns Bastler gedacht hätten...
Die neueren Touchpads erkennen mehrere gleichzeitige Berührungen, die 
Intensität des Drucks usw. Auf deren Seite gibt es auch einige 
interessante Spielereien was man mit den Touchpads machen kann.

Autor: ameise (Gast)
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The TouchPad sensor's sensitive analog electronics measure the amount of 
capacitance in each of the electrodes. By sensing when the capacitance 
increases, the TouchPad can tell when your finger is touching. By 
measuring which electrodes have the most capacitance, the TouchPad can 
also locate your finger to an accuracy of better than 1/1000th of an 
inch. The capacitive sensing ASIC chip incorporates a proprietary 
microprocessor that computes the finger's position and speed and reports 
them to the host computer in the form of cursor motion.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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Simon Küppers wrote:
> Kennt ihr das hier?
> http://thomaspfeifer.net/avr_sensor_touchpad.htm

was benutzt er da als pad? ne normale leitfähige platte aus einem 
spezifischen metal?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Vor allem: Wie erkennt er die Position ?
Die Synaptics Pads nutzen eine Matrix aus sehr vielen einzelnen Sensoren 
die mittels Leiterbahnschleifen anscheinend vom Timing her sehr genau 
angepasst sind, damit alle die gleiche Laufzeiten haben. Das ganze 
scheint recht aufwendig zu sein, immerhin bestehen die Touchpads aus 
einem ASIC + PIC für PS2, die neueren haben die Funktionen des PICs 
allerdings im ASIC integriert.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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So wie das aussieht reagiert er nicht auf die Position, sondern er hat 4 
Pads die die Intensität wahrnehmen, und navigiert damit den Mauszeiger

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Aha, dann ist es also mehr so eine Art Joystik. Das ist dann 
uninteressant für eine praktische Anwendung.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hauke Radtki wrote:
> So wie das aussieht reagiert er nicht auf die Position, sondern er hat 4
> Pads die die Intensität wahrnehmen, und navigiert damit den Mauszeiger

Leider erkennt man nicht mehr, aber die Beschreibung lässt auf anderes 
deuten.

Autor: gast (Gast)
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Wir haben spasseshalber mal einen test mit einem blatt papier, einem 
weichen bleistift, einigen krokidilklemmen und einem oszi gemacht:
papier dick mit graphit beschmiert (dick! und halbwegs lueckenlos), 
oszi an die graphitflaeche angelegt und geschaut, was passiert, wenn man 
mit dem finger (oder irgenwas anderem) auf der graphitschicht 
rumstreicht.
das reicht definitiv aus, um daraus halbwegs zuverlaessig eine position 
berechnen zu koennen. aber ein kurzerhand aus einem alten notebook 
ausgebautes touchpad ist genauer und -oh wunder- (nicht nur langfristig) 
sicherlich weniger stoerungsanfaellig als dieser versuchsaufbau. 
ausserdem bekommt man schrecklich dreckige finger dabei ;)

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