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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Füllstandsanzeige


Autor: MTArens (Gast)
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Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich probiere es mal.

Also ich möchte eine Füllstandsanzeige bauen und zwar nach folgendem 
Prinziep. Ich habe einen kleinen Tank und möchte diesen in 10 schritten 
aufteilen( Also nachher Anzeige 10%, 20%, ..., 100% ).
Für die Signalisierrung möchte ich LED's nehmen. Um das Signal 
einzusammeln möchte ich zwei Drähte in den Tank hängen, einen auf den 
Grund als Masse und denn anderen Draht möchte ich in 10 Schritten 
abisolieren und dann über die Wiederstandsänderung den Füllstand messen.

Mit was für einem Microcontroller könnte man das realisieren???
Ich brauche also 5 Ausgänge und einen Eingang.

Ihr könnt mir antworten auch gerne per eMail zukommen lassen.

Gruß
Arens

Autor: nur so (Gast)
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Das kannst du mit jedem mc realisieren, nehmen würd ich aber irgend nen 
Tiny..

Autor: Patrick (Gast)
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Ich weiss ja nicht, aber reicht bei einem normalen Kupferdraht die 
Widerstandsänderung aus?
R=rho*l/A
=>rho=0.0178 Ohm*mm2/m
l=ca. 0.5m (vielleicht eher weniger)
A=1mm2 (oder weniger?)
=> R=0.0178*0.5/1=0.0089 Ohm (nach Adam Riese).
Wäre es nicht einfacher, 10 Drähte in den Tank zu hängen und dann 
einfach als digitalen Eingang des uC zu verwenden? dann musst Du auch 
keinen analogen Wert auswerten. Oder ein Flachbandkabel mit 10 Adern.

Autor: Patrick (Gast)
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Oder wie wäre es mit einem Schwimmer, der einen Potentiometer bewegt?

Autor: chris (guest) (Gast)
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Kupfer + Tank => was ist da drin ?
Kupfer "rostet", reagiert ggf. mit dem Inhalt, der Luft, ...

Tankmaße = ?
Bewegt sich das ?  (Autotank, Trabbi mit Tankanzeige ? :-)
   da gab es mal Bauvorschläge in der Funkamateur: Anregung ?
   Wann = ?


Gießen/Flüssigkeit in einem Blumentopf wurde mal diskutiert:
  das Forum kann eventuell einiges an Anregung enthalten.
Wo es ist = ?

Gruß
C.

Autor: MTArens (Gast)
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Also das mit dem Flachkabel gefällt mir gut.
Am anfang habe ich an einen ATtiny13 gedacht, aber der hat nicht genug 
ein und Ausgänge. Welchen könnt Ihr mir da empfehlen???

Autor: MTArens (Gast)
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Das ist für einen Wassertank.
Der Tank ist ca. 3 Meter tief.

Autor: Hans (Gast)
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Hi Arens,

wie wärs mit Ultraschall-Abstandsbestimmung?

Autor: Joe (Gast)
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Am besten eignet sich ein Drucksensor. Wenn die Möglichkeit besteht 
diesen unter dem Tank anzubringen dann kannst du mittels Drucksensor den 
Füllstand linear ablesen. Das Ganze ist dann nicht durch 10 Schritte 
limitiert. Vorteil, der Sensor ist außerhalb des Tank.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Drucksensor würde ich auch empfehlen, allerdings nicht ganz 
Wartungsfrei, muss ab und zu gespült werden, da sich im unteren Bereich 
des Tanks oft Algen und andere Sedimente absetzen.
Du kannst das auch Kapazitiv machen. Ein Stahlrohr in dessen Mitte ein 
isolierter Draht gespannt ist. Oben drauf eine Schaltung mit dem NE555, 
dessen Kapazität zur Frequenzbestimmung das Rohr mit dem Draht ist. 
Diese Frequenz kannst du bequem mit jedem µC auswerten.

Ein abisolierter Draht wird sich mit Wasser vollsaugen (Kapillareffekt) 
und oxidieren, dann ist kein Unterschied mehr messbar.

Autor: Klaus (Gast)
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Informationen zu Ultraschallfüllstandsanzeigen findest du unter

http://www.icplan.de/seite11.htm

Als Auswertung und Anzeige könntest du auch einen Chip aus der PICAXE
Serie verwenden.

http://www.rev-ed.co.uk/picaxe/

http://www.roboter-teile.de/Shop/index.php

Autor: MTArens (Gast)
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Das mit dem Draht klingt logisch, das das nicht so gut ist. Es soll halt 
eine lowkost Lösung werden ist Privat für einen Freund.

Aber zu den anderen vorschlägen. ich kann nichts unter dem Tank 
anbringen, da es sich um eine Zisterne handelt.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>ich kann nichts unter dem Tank anbringen
Dann würde ich die kapazitive Methode empfehlen. Bauteilkosten ca. 5€ + 
Rohr und Draht. Alles wird von oben in die Zisterne gebaut und ist 
wartungsfrei. Die Elektronik auf dem Rohr vergießen, dann kann nichts 
mehr passieren.

Autor: chris (guest) (Gast)
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Das mit dem Druck ist sicher gut.

Alternativ:
 zwei isolierte(!) Leitungen, breit, senkrecht rein.

Das wasser soll zwischen diese gelangen => das ändert die kapazität, 
linear
(annähernd).

Mit einer entsprechenden Frequenz braucht es dann nur noch eine
Pegelmessung.


Mit Edelstahldrähten (gute, wegen Rost) kann man denn Widerstand messen.
Wasser leitet gut, daher wird die Spannung bei kleinen Strom gering 
sein:
Tipp:
  Wechslsoannung nehmen, dann kann man filtern.
 Die Dräht/Stangen einfach parallel ins Wasser halten.
(Elektrolyse: ja, aber: kleiner Strom & nur zur Messung

Gruss,
c.

Autor: MTArens (Gast)
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Hast du dafür ein Schaltungsbeispiel???

Autor: bascom (Gast)
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Autor: chris (guest) (Gast)
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bascom hat die erste Frage beantwortet
  einfach!


die zweite Variante:
  ein milli-ohm-meter
(ich gehe jetzt nicht von dest. Wasser o.s. aus)


Gruß
C.

Autor: bascom (Gast)
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die zweite Variante:
  ein milli-ohm-meter
würde ich nicht machen oxidation-galvanisches element

Autor: Fred (Gast)
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Hi,

also statt Kupferdraht wäre evtl auch Konstantan oder ein anderer 
Widerstandsdraht möglich. Und wenn der Elektrolyse und diversene 
Redoxvorgängen vorgebeugt werden soll, dann kommt der Widerstandsdraht 
isoliert in ein Rohr und in 10%-Füllmenge-Abständen wird das eingefüllte 
Medium (wohl Wasser) über Edelstahlplättchen/Kontakte kontaktiert.
Ist sicherlich immernoch nicht die eleganteste Lösung, aber ein paar 
Probleme der ursprünglichen Idee wären damit schonmal aus der Welt.
Gruß

Fred

Autor: Falk (Gast)
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@ Fred (Gast)

>also statt Kupferdraht wäre evtl auch Konstantan oder ein anderer
>Widerstandsdraht möglich. Und wenn der Elektrolyse und diversene
>Redoxvorgängen vorgebeugt werden soll, dann kommt der Widerstandsdraht
>isoliert in ein Rohr und in 10%-Füllmenge-Abständen wird das eingefüllte

Solche Messungen würde ich NUR kontaktlos machen. Also entweder 
kapazitiv, Ultraschall oder mit schnöden Reed-Kontakten. Wie solchen.

LEVELSENSOR 2

http://www.reichelt.de/?SID=27iKp@kKwQARsAAC8Geoc2...

MfG
Falk

Autor: Thilo M. (Gast)
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>mit schnöden Reed-Kontakten
Genau, da gibt's doch die JOLA-'Pimmel' :)
Schwimmerschalter die wie'n Dildo aussehen, am Kabel hängend. Wenn die 
Aufschwimmen schalten sie.
Wenn's nur um 4 Punkte geht wären die sicher die einfachste (wenn auch 
nicht billigste) Lösung.
http://www.jola-info.de/titel_d/d_schwscha/d_ss_ts.htm

Autor: Dennis (Gast)
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...ich hab auch mal eine variante mit einem schrittmotor gesehen.

schwimmer - seil - umlenkrolle - gegengewicht... könnte man sicher auch 
mit einer scheibe mit löchern machen....

oder eine stange mit einem schwimmer - magnet in den schwimmer drücken, 
und alle x cm einen reed kontakt in das rohr an dem der schwimmer 
aufschwimmt. rohr unten schließen, reed kontakte in einer matrix 
anordnen und abfragen, vorteil wartungsfrei und berührungslos.

baumarkt:

kunsttoffrohr für aufputzkabelführung, schwimmer ein stücken styropor 
mit loch, magnet reindrücken, 10 reed kontakte, ca 20 cent bei 
reichelt...

oder magnet vom lautsprecher, ringmagnet...

d.

Autor: bascom (Gast)
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schnur mit poti und schwimmer

Autor: Mueller (Gast)
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OOo das Problem kennt man und jeder hat(te) eine andere perfekte Lösung.
Also ich hatte auch Rolle, Schnur, Poti.... Nach zwei Jahre ging
das Poti nicht mehr weil Wasser/Rost , Drucksensor gab es auch (Dreck),
Ultraschll hat eine (warscheinlich) Spinne mit Nestbau lahmgelegt,
Kapazität messen war vom Tom am besten, nur ein Gewitter machte dem Ding 
das Garaus.. usw. nur der Opa von Kumpel lacht uns alle aus.
Hatte vor ,was weis ich, 30 Jahre oder mehr mal eine große Weinflasche 
leergetrunken, dann genommen, ich glaube es ist eine Glasfieberstange 
(Gardinenstange) reingesteckt und ein Loch oben in den Boden gebohrt und 
ober an der Wand die Liter drangeschrieben. Die Farbe hat er wohl schon 
mal nachgepinselt. Geht, ich würde mal sagen besser als unsere aller 
hochtechnischen Lösungen und braucht kein Strom. Ich habe jetzt am 
meinem Strick einen Tischtennesball als Zeiger und eine Skala dahinter 
an der Wand. Ein wenig peinlich, ich weiß, aber es geht gut.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hier noch eine Beschreibung einer anderen Methode die sich bei mir schon 
seit Jahren bewährt hat. Habe einen dünnen beschwehrten PVC Schlauch in 
den Tank gelegt der mit Hilfe einer kleinen Aquariumpumpe und 
Druckeinstellventil gerade so viel Luft einbläst um unten kleine 
Luftblasen ausströhmen zu lassen. Die Wasserhöhe wird mit einem 
Manometer mit 0-15in H2O Messbereich  angezeigt. Das Manometer könnte 
man natürlich auch mit einem elektronischen Drucksensor ersetzen. Wenn 
die Luftauströmung so eingestellt ist, dass ab und zu kleine Luftblasen 
austreten, dann ist der hydrostatische Druck in der Leitung proportional 
zur Wasserhöhe und man kann den Fuellstand bequem von der Ferne messen. 
Der Vorteil dieses Systems ist, dass kein Sensor am Boden des Behälters 
gewartet werden muss. Sollte Schlamm die Öffnung des Schlauchs 
verschliessen, braucht man nur den Druck aufdrehen und der Schlauch ist 
gleich wieder frei (War bei mir noch nie notwendig). Habe zufällig das 
Glück gehabt, dass ich schon den Druckmesser hatte. Sonst ist dieses 
System spottbillig.

Blitze, Spinnen, Korrosion, Dreck, Elektrolyse, Rost und alles Mögliche 
macht dieser Anlage nicht aus:-)

Die Genaugigkeit ist um 10mm.

Ich schalte die Pumpe nur ein wenn ich den Wasserstand messen möchte.

Diese Methode heisst im Englischen übrigens "Bubbler Tube Back 
Pressure". Im Anhang eine Link die das genau beschreibt. Der Schlauch 
kann sehr lange sein.

http://info.ngwa.org/GWOL/pdf/8901495951.pdf

Ich habe übrigens auch einen kapazitiven Wassersensor mit dem QT300 
(SPI-Interface) und AVR ATMEGA32 mit LCD entwickelt. Funktioniert auch 
sehr gut. Kann auch eine Pumpe automatisch steuern und mit RS-485 
ferngesteuert werden.

Wollte hier nur meinen Senf beitragen...

Gruss Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Sehr ausführlich beschrieben hier:

http://www.icsm.gov.au/tides/SP9/links/ioc3_pressure.pdf

Autor: fnah (Gast)
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Autor: Mueller (Gast)
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Ich ahne schlimmes...;-) Werde bestimmt am Wochenende mit Schlau, der 
Aquariumpumpe und Manometer über den Hof "rennen". Hatte doch das Thema
Wasserstandmessen abgeschlossen. Es ist aber recht interessant, da ja
selber reinigend und alles technische außerhalb der Gefährlichen Zone
des Wassers und der Luftfeuchtigkeit. Ich muß nur aufpassen das das Ende
nicht in den Schlamm reinkommt. Habe so etwas 10 cm in zwei Jahren drin
und mache dann erst sauber. Blöde Frage: geht das eigentlich auch
problemlos für die Jauche (Grube). Da sind ja viele Feststoffe dabei.
Sollte eigentlich, da ja sebstreinigend, gehen.

Autor: Mueller (Gast)
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Also mein Nachtbar ist Tankwagenfahrer und hat mich mit dem Schlauch 
gesehen und nun was soll ich sagen, mich leicht angeschmunzelt.
Wir sind dann zu seinen Tankwagen gegangen, an dem so was wie eine 
Steckdose, nur andersrum, dran ist. Kurz: An der Dose liegt eine 
Spannung an 12..24V,das wuste er nicht, dabei wird der Strom überwacht. 
Im Tank ist ein PTC. Wenn er an die Dose angeschlossen wird erwärmt der 
sich und wird Hochohmig. Wenn aber der Diesel die Wärme gleich abführt 
bleibt der PTC niederohmig und der Strom ist somit hoch. Das ist nun 
auch der Grund warum die immer so lange am Anfang warten müssen bevor 
das Tanken los geht. Ist der PTC im Diesel oder ist noch nicht warm, 
wird die Pumpe sofort ausgeschaltet, Damit kann dann kein Diesel(Heizöl) 
überlaufen. Die PTC gibt es in Edelstahlgehäuse oder in Glas, Je nach 
Medium (mit TÜV Zulassung). Und das Ganze ist in praktisch jeder 
Flüssigkeit möglich. 10 PTC in den Tank, die Abstände nach Liter oder 
Prozent gewählt und schon hat mein  eine lineare Anzeige.
Man lernt einfach nie aus.
Leider weiß ich jetzt nicht wo man PTC als  Einzelbauelement herbekommt, 
Reichelt hat leider keine. Die mit TÜV sind sicher zu teuer, das man 10 
Stück schmerzfrei kaufen kann

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Leider weiß ich jetzt nicht wo man PTC als  Einzelbauelement herbekommt,
>Reichelt hat leider keine.

Hier gab es mal einen Thread, wo ein Motorradfahrer etwas über seinen 
Tankpegel-Geber wissen wollte, weil der nicht mehr funktionierte.
Jetzt weiß ich zumindest, wie der funktioniert...

Autor: Gerhard. (Gast)
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@ ...Frage: geht das eigentlich auch
problemlos...

Absolut. Wird ja for solche Sachen kommerziell benutzt. Man muss nur von 
Zeit zu Zeit den Schlauch ausblasen. Wird oft automatisch gemacht.
Das Ende des Schlauch muss ja auch nicht unbedingt am Boden liegen. Bei 
solchen Anwendungen ist angeblich Fettansatz ein Problem.

Mir gefaellt die Weinflaschenloesung;-) Opa hat immer recht!

Gerhard

Autor: Martin Thomas (mthomas) (Moderator) Benutzerseite
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> Die mit TÜV sind sicher zu teuer, das man 10 Stück schmerzfrei kaufen kann
Die Teile heissen Grenzwertgeber, haben eine Bauartzulassung der PTB und 
kosten so ab ca. 10EUR netto (mit Schutzhülle, Halterung/Rohr und inkl. 
dem für die Anwendung überflüssigen "Tankwagenstecker"). Bei 10 Stück 
wohl tatsächlich etwas teuer für ein Bastelprojekt und auch aufwendige 
Montage in der Bauform. Wenn richtig erinnert, gibt es PTCs einzeln bei 
Conrad.

Würde auch Sensor mit Ultraschall-Messung nehmen aber habe sowas noch 
nie selbst gebaut, sondern fertige Sensoren genommen. Sensoren für die 
(Ab-)Wassertechnik auf dem Prinzip arbeiten recht zuverlässig, da nicht 
im Kontakt mit dem Medium. Die "professionellen" von z.B. E+H, Nivus 
u.a. sind recht solide aufgebaut aber auch teuer. Dafür sind "Mikrofon" 
und "Lautsprecher" gut geschützt und Auswerteelektronik inkl. 
Temperaturkompensation inklusive.
Nie selbst ausprobiert aber falls es nicht selbstgebastelt sein soll: 
Bei ELV gibt es das "USF 1000". Ultraschallgeber und -empfänger sind bei 
diesem allerdings nicht sonderlich gut geschützt aber dafür ist es 
relativ günstig und Funkübertragung und Anzeige sind auch gleich dabei.

Und nur weil das Prinzip bisher nicht erwähnt wurde: es gibt noch 
Radarsensoren. Fertig teuer, Selbstbau mit vertretbarem Aufwand wohl 
nicht möglich.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Zwar etwas abweichend vom Hauptthema, aber vielleicht doch interessant:
Habe vor zwei Jahren einen Ultraschallentfernungsmesser mit dem 
Transducer und der Steuerplatine aus einer ausgeschlachteten Polaroid 
635 Kamera gebaut. Die Messablaufsteuerung übernimmt ein PIC18F452. 
Falls jemand an Näheres interessiert ist, lasst es mich bitte wissen. 
Der Entfernungsbreich ist 0.5m bis 10m. Die Firmware wurde in CCS C 
geschrieben. Kommunikation ist via 9600 Baud RS485 Link.
Ich verwende diesen Sensor schon seit zwei Jahren in meiner 
Wetterstation zur Schneehöhenmessung. Den Transducer und die Platine 
kann man auch neu von Senscomp beziehen. Bei uns findet man in 
Gebrauchtgeschäften oft diese alten Polaroid Kameras für ein paar 
Dollar.

Ich empfehle allerdings diesen Transducer nicht für dreckige 
Anwendungen, da die Membrane sehr empfindlich ist, was der Lebensdauer 
nicht zugute kommen dürfte.

Grusss
Gerhard

Autor: Thilo M. (Gast)
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Die Überfüllsicherungen habe ich im Geschäft bei den Tanks der 
Notstromdiesel imer geprüft, da ist meines Wissens eine Diode drin, kein 
PTC, jedenfalls sieht das Gehäuse so aus (ist von außen gut sichtbar). 
Das Prüfgerät schickt einen Kostantstrom von 80mA drüber, Die Spannung 
über dem Geber wird gemessen. Vielleich könnte das auch mit einer 
stinknormalen 1N4148 gehen? Oder Germaniumdiode? Muss mir mal die 
Temperaturkennlinien angucken. Vielleicht nicht soviel Strom 
drüberschicken, müsste man mal expreimentieren.

Autor: Mueller (Gast)
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Hmm das mit der Diode glaub ich nicht da ich für hohe Temperaturen
(von 150 bist 300.(400)°C)immer die  N4148 nehme.(Glasgehäuse) Der 
Wiederstand bzw. genaugenommen die Flußspannung geht gegen Null, wenn 
die Diode warm wird. Also ein NTC und  PTC^s sind in Fernseher und 
Monitore (nicht LCD/Plasma) drin und "schalten" die Entmagnetsierspule 
beim einschalten kurz ein (eigentlich aus). Auch in Netzteile sind 
solche Teile manchmal eingebaut als Sicherung. Aber die sind als 
Füllstandanzeiger sicher nicht brauchbar, da sie viel zu viel Strom 
verkraften. Das gleiche Problem ist mit den NTC von Conrad die ich im 
Katalog gefunden habe.  Mit dem Konstantstrom ist sicher besser. Das 
verhindert ein Überlasten und ich denke jetzt zu verstehen warum die 
alten Anlagen noch dann gingen wenn der Stecker nicht gesteckt war und
das heute nicht mehr geht. Früher konnte man manchmal noch ein paar 
Liter mehr reinmachen wenn der Stecker gezogen wurde.... Das war 
Verboten!!
Aber wenn es gerade billig war... Dann hat einer im Keller gestanden und 
halt dann Halt gebrüllt wenn WIRKLICH voll war. Ich habe so was nie 
gemacht!!

Autor: Fritz123 (Gast)
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Hallo,

schlage forlgendes vor:

10 Dioden 1N4148 ind Serie  im Tank anordnen und über einen Vowiderstand 
mit 100mA erwärmen. Falls eine Diode in der Flüssigkeit ist, wird die 
Eigenerwärmung nicht so stark ausfallen und die Spannung wird ansteigen.
Die Auswertung erfolgt über einen ADU.
Mit 4 Sioden habe ich das schon mit einem 12 Bit Wandler (USB6008) 
erfolgreich gemacht.
Falls jedoch die Temperatur der Flüssigkeit im Tank jenseits von 100 
Grad C ist, kann diese Methode nicht eingesetzt werden.

Gruß
Fritz

Autor: Fred (Gast)
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Hi Falk,

das mit den Edelstahlkontakten war ja auch nur als Notlösung, wenn sich 
jemand unbedingt auf die Widerstandslösung stürzen möchte, gedacht.
Ich denke auch, dass Ultraschall/kapazitiv die wesentlich elegantere 
Lösung ist.
Ausprobiert habe ich bisher weder das Eine noch das Andere, war also 
mehr Gedankenspielerei.
Gruß

Fred

Autor: Thilo M. (Gast)
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Die Kapazitive Methode gibt's schon seit min. 30 Jahren professionell 
von Endress & Hausser und wurde weltweit sicherlich millionenfach 
verbaut. Die Auswerteelektronik (Sondenkopf) ist eine kapazitive 
Messbrücke und überlagert die Versorgungsspannung mit einer dem 
Füllstand proportionlen Frequenz, diese wird vom Messumformer in 0..20mA 
(0..5V) umgeformt.

Ich wollte mir eine preiswerte Alternative für daheim bauen (auch 
Zisterne), darum der Vorschlag mit dem NE555. Messumformer ist bei mir 
ein mega32, Anzeige über LCD, Kalibrierung über Taster (0% und 100%), 
Alarmausgänge und Pumpensteuerung inclusive.
Das Rohr ist ein einfaches Alu-Gerüstrohr, unten und oben eine 
PVC-'Brücke' in die der isolierte Draht gespannt wird. Alles recht 
einfach und die Elektronik in der Zysterne ist vergossen, so kann auch 
bei Feuchtigkeit nichts passieren.

Im Anhang ein Bild von der Steuerung und dem Sondenkopf 
(Versuchsaufbau).

Autor: Falk (Gast)
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@ Fritz123 (Gast)

>10 Dioden 1N4148 ind Serie  im Tank anordnen und über einen Vowiderstand
>mit 100mA erwärmen. Falls eine Diode in der Flüssigkeit ist, wird die

Naja, prinzipiell interessant, aber der Energieverbrauch . . .?

MFG
Falk

Autor: Condor (Gast)
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Hallo

Ich würde gerne einem Benzintank den Inhalt messen.
der Original Geber (Bild) hat nur einen schaltkotnackt.
wie würdet ihr das realisieren ?

Autor: Thomas B. (froms)
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Hallo,

bin neu hier im Forum und wollte das Thema nochmal nach oben bringen, da 
es mich privat interessiert. Der USER Gerhard. hat geschrieben, dass er 
schon einmal eine Schalung mit einem QT300 und einem Atmel aufgebaut hat 
und die auch funktioniert.
Ich habe mich in den QT300 eingelesen und mir einen bestellt. Das System 
wollte ich mit einem ATMega8 betreiben und per SPI verbinden. Die 
one-wire Verbindung via UART erscheint mir etwas kompliziert. Jetzt 
wollte ich fragen, ob Gerhard. mir den Quelltext zur Verfügung stellen 
könnte oder jemand anders das Problem auch schon geöst hat und mir 
helfen kann.
Ich habe schon ein kleines System aufgebaut, welches mit einem SensorIC 
der Firma Edisen (Ee102p) arbeitet. Wollte jetzt jedoch noch einen 
Schritt weiter gehen.
Es geht dabei auch um Füllstandsmesungen.

Ich hoffe, dass das Thema jemand liest und mir dort weiter helfen kann.
gruß
Thomas

Autor: Michael Lavalle (cybertracker)
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Hallo,
genau so etwas bin ich auch gerade dran.
Ich hab mal mein
Ablaufdiagramm angehängt.
Gedacht ist ein 60L Fass Automatisch zu befüllen.
Der Füllstand wird per Ultrasachall gemessen. Damit es nicht überlauft 
ist ein Schwimmschalter noch drin der bei Maximaler Höhe auslöst.
Was halltet Ihr davon?

Autor: Marko (Gast)
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Das Beste ist immer noch der Tankanzeiger von der Piper Cub: ein 
Schwimmer (ursprünglich ein Korken) mit einem Draht drin, der durch ein 
Loch oben aus dem Tank rausguckt.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Marko schrieb:
> Das Beste ...

Für einen 3m tiefen Tank? ;-(

MTArens schrieb:
> Das ist für einen Wassertank.
> Der Tank ist ca. 3 Meter tief.

Autor: ggfhfkj (Gast)
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Das war fuer den OP vor etwa 10 Jahren interessant.

Nur soviel: Stoerungsfreie Fuellstandsmessung in fast beliebigen 
Fluessigkeiten funktioniert am besten ueber einen aussen liegenden 
Drucksensor und einen Schlauch, in den Luft gepumpt wird, am Grund des 
Gefaesses perlt die Luft heraus. Damit ist der Druck im Schlauch immer 
gleich dem Druck am Boden des Gefaesses und der Sensor kann im Trockenen 
montiert werden.
Wenn man anstatt des Schlauches ein Rohr verwendet, kann je nach 
Materialwahl fast jede Fluessigkeit gemessen werden.

ggfhfkj

Autor: Marko (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Marko schrieb:
>> Das Beste ...
>
> Für einen 3m tiefen Tank? ;-(
>
> MTArens schrieb:
>> Das ist für einen Wassertank.
>> Der Tank ist ca. 3 Meter tief.

Guter Punkt. In dem Fall würde ich einen Hebelmechanismus verwenden, um 
den Weg zu reduzieren. Etwa so:

                           |
                           |
 __________________________|________
 |  ___________________o___|        |
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 |__________________________________|

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Ich hab nur 30cm Füllstandshöhe zu messen, mache es dennoch mit einem 
US-Sensor und einem Attiny45. Läuft seit Jahren stabil. Also wenn es mit 
uC sein soll ;)

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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ggfhfkj schrieb:
> Damit ist der Druck im Schlauch immer
> gleich dem Druck am Boden des Gefaesses und der Sensor kann im Trockenen
> montiert werden.

Wie verhält sich das da eigentlich mit Verdunstung?
Bekommt man da nicht Kondensat im Schlauch und gar auf der Membran des 
Sensors?

Autor: Michael Lavalle (cybertracker)
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Klappt das in einem Fass mit Ultraschall überhaupt?
Ich meine nicht das es dauernd wieder hallt.

Autor: ggfhfkj (Gast)
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Rudolph R. schrieb:
> Wie verhält sich das da eigentlich mit Verdunstung?
> Bekommt man da nicht Kondensat im Schlauch und gar auf der Membran des
> Sensors?

Natuerlich, deswegen pumpt man ja Luft hinein, bis diese unten austritt.
Das muss man ja aber sowieso, weil durch z.B. Abkuehlung die Luft im 
Schlauch schrumpft und damit Fluessigkeit in den Schlauch kommt, dann 
wuerde nur noch der Druck ueber den Fluessigkeitsspiegel im Schlauch 
gemessen werden.


ggfhfkj

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Hmm, dann müsste man doch aber dauerhaft die Pumpe installiert haben und 
laufen lassen?

Autor: Der Andere (Gast)
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Rudolph R. schrieb:
> Hmm, dann müsste man doch aber dauerhaft die Pumpe installiert haben und
> laufen lassen?

Ja du hast eine kleine Membranpumpe dauerhaft an dem System. Immer vor 
dem Messen pumpst du kurz (1-2 Sekunden) und stellst damit sicher daß 
der Schlauch bis zum unteren offenen Ende voll Luft ist. Dann misst du 
den Druck.
Man muss ja wohl kaum alle paar Sekunden messen.

Autor: wolle g. (wolleg)
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ggfhfkj schrieb:
> Das war fuer den OP vor etwa 10 Jahren interessant.
> Nur soviel: Stoerungsfreie Fuellstandsmessung in fast beliebigen
> Fluessigkeiten funktioniert am besten ueber einen aussen liegenden
> Drucksensor und einen Schlauch, in den Luft gepumpt wird, am Grund des
> Gefaesses perlt die Luft heraus.

Das Prinzip ist schon Jahrzehnte alt.
Welcher Füllstand soll denn eigentlich jetzt gemessen werden?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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MTArens schrieb:
> Mit was für einem Microcontroller könnte man das realisieren???
> Ich brauche also 5 Ausgänge und einen Eingang.

Ich würde es nicht so machen wie du vorgeschlagen hast.

1. Problem: Elektrolyse (Das Problem kann man aber mit Hilfe von 
Wechselstrom recht stark lindern)

2. Oxidation (Durch eine Oxydationsschicht auf der Oberfläche verändert 
sich der Widerstand und macht die ermittelten Werte unbrauchbar.)

Es können sich an der Oberfläche der Isolierung leicht Salze ablagern 
durch die der Strom geleitet wird und die Werte ebenfalls verfälschen.



Ich würde die kapazitive Lösung nehmen.
Theoretisch reicht eine Alufolie am Boden (unter der Tonne, nahe an der 
Plastikoberfläche der Tonne) und ein einziger Draht (U-förmig gebogen 
und verdrillt) der mit seiner Isolation in die Flüssigkeit gehangen 
wird.

Je höher der Wasserstand, desto höher ist die Kapazität.

Beispiel:
Youtube-Video "Füllstandssensor"

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Michael L. schrieb:
> Klappt das in einem Fass mit Ultraschall überhaupt?
> Ich meine nicht das es dauernd wieder hallt.

Ja, denn jede Refelexion kommt auch mit einer prima Dämpfung daher. ;)

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