Hallo,
wie misst man den Wellenwiderstand eines Kabels mit einem
Mikrocontroller? Wie wird das in einem Oszi gemacht? Ich hab einmal das
positive und einmal das negative Datensignal - misst man vor oder nach
dem Pegelwandler?
Gruß
Angie
Den Wellenwiderstand eines Kabels misst man in der Regel nicht, den
weiss man. Der Vorgand ist nicht trivial. Wenn das Kabel auf der anderen
Seite abgeschlossen ist, kommen von dort keine Reflexionen. Man kann mit
einem Scope die Signale vor dem Kabel messen. Die Reflexion des fernen
Endes kommt um die doppelte Zeitverzoegerung spaeter.
Für die üblichen Kabeltypen gibt es Berechnungsformeln.
Messung von komplexen Impedanzen macht man entweder im Frequenzbereich
mit einem "Vektor-Netzwerkanalysator" VNA oder im Zeitbereich mit der
"Time-domain-reflectometry".
Das letztere geht wie oben schon gesagt auch mit einfachen Mitteln, wenn
das Kabel ausreichend lang ist. Ein schneller Rechteckgenerator wird
über ein BNC-T-Stück ins Kabel eingespeist, das andere Ende zum Beispiel
mit einem 50 Ohm-Anschlußwiderstand abgeschlossen. Am zweiten Anschluß
des T-Stücks wird hochohmig ein Oszilloskop angeschlossen. Als
Rechteckgenerator reicht ein Gatter eines 74AC14 mit R und C.
Wer Zugang zu einem VNA hat, kann folgendes ausprobieren:
Here is a quick way to test.
Connect to your network analyzer or impedance meter. Find the
frequency at which the cable is 1/4 or 1/2 wavelength. Then adjust your
network analyzer or impedance meter to a frequency so that your cable is
1/8 wavelength.
Note the reactance when you short or open the far end will be equal and
opposite. The magnitude of reactance you measure equals the
characteristic impedance. Example, you measure 0.5 +j42 and 0.5 -j42
you now know that the cable Zo is 42.
On a vector network analyzer you can do this really quickly without need
to KNOW your frequency. Set the analyzer to 0 Hz sweep and polar
display. Keep alternating between shorted and open at the far end and
watch the display. Vary the frequency until you see that the capacitive
reactance is the same as the inductive reactance (the 'dots' on the CRT
will be exactly vertically aligned) as you switch from short to open.
Then
read the reactance and you have the answer.
For example I have found rolls of RG58 as low as 42 ohm and as high as
62 ohm. It is a lesson to never pay attention to "RG" numbers ever
again.
Es ist kaum moeglich ein Vektornetzwerkanalyzer funktionalitaet nur mit
einem Controller durchzufuehren. Sonst waere ja alle, die 20kEuro fuer
einen Vektornetzwerkanalyzer rauswerfen bescheuert.
Also wie gesagt, mit TDR, einem ordentlichen Oszilloskop und
Rechteckgenerator gehts, wenn das Kabel mehr als 10m hat, für kurze
Stücke reicht das nicht.
Mikrocontroller sind zu langsam, es geht ja um Anstiegszeiten im
Nanosekundenbereich. Ein 20MHz-Mikrocontroller hat 50 ns Periodendauer,
das ist zu grob für eine direkten Messung. MIt Video-AD-Wandler könnte
man die Flanke schnell in einen Zwischenspeicher einlesen und mit dem
Controller auswerten. Preiswerte 8Bit-Typen sind TDA8703 oder, leider
nicht mehr im Reichelt-Programm, der ADS820. Deren 40 MHz
Samplingfrequenz heißt 25ns Auflösung, auch das ist noch etwas zu wenig.
Schnellere ADCs sind leider im Lieferprogramm der Einzelhändler noch
rar.
Wie´s mit dem Oszi funzt, guckst Du hier:
http://www.afug-info.de/Tipps-Tricks/Impedanz-messen/
Eventuell könnte man diese Methode für einen µC nutzen.
Ich überleg mir mal was und lass es euch wissen, wenn was sinnvolles
dabei rumgekommen ist ;-)
Chris
Der PIC-Fan
@ Christian L.: Solange bis das Problem gelöst ist
Offenbar hat Christian L. den Sinn dieser Plattform nicht verstanden. Es
gibt IMMER Leute, die nach derselben/vergleichbaren Lösungen suchen wie
der einstige Fragensteller und es gibt nichts Nervigeres als endlich in
einem Forum diesselbe Frage, die man selbst auch beantwortet haben
möchten, gefunden zu haben und dann keine Antwort darunter zu lesen.
Aber für manche sind Foren wohl eben kein Mittel zur Problemlösung,
sondern ein Weg, um das eigene Gequatsche, das offline sonst offenbar
keiner hören will, im Internet doch noch loszuwerden.
Das Mikrocontroller-Forum ist echt eines der Besten, für
Null-Sinn-Poster hat aber keiner, den ich kenne, Verständnis.
Wer nichts Konstruktives zu sagen hat, sollte einfach die Finger von der
Tastatur lassen, alles andere schadet nur dem Forum. Kein Leser hat
Lust, sich mit leeren Worten aufzuhalten.
Christian schrieb:> Wer nichts Konstruktives zu sagen hat, sollte einfach die Finger von der> Tastatur lassen,
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
Christian schrieb:> Solange bis das Problem gelöst ist
Dumm nur, dass deine Leichenfledderei nichts dazu beiträgt. Dein Link
beschreibt nur das TDR Verfahren. Das wurde hier aber bereits als
möglicher Lösungsansatz genannt. Ansonsten enthält dein Post keinerlei
weitere Informationen - erst recht keine, wie man das ganze mit einem
Mikrocontroller löst.
> Offenbar hat Christian L. den Sinn dieser Plattform nicht verstanden.
Doch, nur bin der Bedienung einer Suchmaschine mächtig. Wer sich für das
Thema interessiert, findet auch die anderen Threads dazu. Es reicht also
wenn den Linke einmal postet. Vorausgesetzt der Post bringt das Thema in
irgend einer Form weiter, was bei deinem nicht der Fall ist. Auch weiß
ich im Gegensatz zu dir, dass das Ausgraben von Threadleichen hier
verpönt ist.
> Aber für manche sind Foren wohl eben kein Mittel zur Problemlösung,> sondern ein Weg, um das eigene Gequatsche, das offline sonst offenbar> keiner hören will, im Internet doch noch loszuwerden.
Für manche scheint es auch ein Mittel zu sein sich mal zu Wort melden zu
können - auch wenn man nichts neues zu sagen hat. Solche redundanten
Post braucht eben auch niemand.
> Wer nichts Konstruktives zu sagen hat, sollte einfach die Finger von der> Tastatur lassen,
Dann geh mit gutem Beispiel voran.
> Kein Leser hat> Lust, sich mit leeren Worten aufzuhalten.
Aber x-mal das Gleiche zu lesen?