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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR-Günstig Programmieren


Autor: µCStarter (Gast)
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Hallo Leute,

Ich bin noch ganz neu in dem µC Bereich und habe mir auch schon das AVR 
Studio geladen. Nun will ich aber nicht gleich 100€ für ein 
Programmiergerät hinlegen.

Ich habe schon etwas von Selbstbauvarianten für sogenannte 
ISP-Programmer gelesen.

Nun wüsste ich gerne:

#Was ist der Unterschied eines ISP-Programmers zum normalen 
Programmiergerät?

#Könnt ihr mir eine Bestimmte einfach zu Bauende Selbstbauvariante 
nennen

(Elektronik-Erfahrung habe ich schon, also wäre es kein Problem für mich 
auch mal eine größere Schaltung zusammenzubasteln, wenn es nicht anders 
geht)

Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
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Pollin hat für 15€ n Board zum AVR Controller Programmieren das wär doch 
was für dich.

Ein ISP Programmer ist acuh ein Programmiergerät. ISP ist eine 
Schnittstelle mit 3 Datenleitungen (MOSI, MISO, SCK) und dann noch 
Spannung, GND und Reset. Damit kannst du einen Controller in deiner 
Zielschaltung drin Programmieren ohne ihn ausbauen zu müssen.

Ich weiß jez net was  du unter normalem Programmiergerät verstehst. Aber 
es gibt noch eine Möglichkeit AVR Controller Parallel zu Beschreiben  ( 
Da brauchst du 16 Datenleitungen - Also nicht mehr so leicht in einer 
Zielschaltung zu Programmieren) Dann gibts noch JTAG und High Voltage 
ISP. JTAG musst du etwas mehr Geld ausgeben kannst aber dafür mehr 
machen und auch größere Controller Prorgammieren. High Voltage ISP ist 
wie ISP nur wird 12V an dem Reset Pin angelegt wodurch man auch 
bestimmte Fuses und so beschrieben kann ( so wie beim Parallelen 
Programmieren)

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

Gruß Karl

Autor: Der Hubert (Gast)
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Für nen Appel und n Ei gibbts ja noch die Atmel Sommeraktion, die über 
diverse Händler weitergegeben wird.

Spörle und Segor z.B. haben das Starterkit STK500 (seriell) und Dragon 
(USB) im Programm.

Guck mal im Markt oder so, da sind des öfteren Sammelbestellungen, da 
z.B. bei Spörle nur an Gewerbe verkauft wird. Lohnt sich IMHO aber 
trotzdem mal zu gucken, denn z.B. bei Spörle kostet das KIT nur 39€ + 
Steuer + Versand.

Autor: Der Hubert (Gast)
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Ach ja, das STK500 und der Dragon kosten ZUSAMMEN nur 39€ + Steuer + 
Versand.

Autor: µCStarter (Gast)
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Danke für die antworten, das ist ja schon einmal recht informativ.

Das stk500 finde ich immer nur zu preisen von 80-100€ , dragon liegt 
bei spoerle so um die 70€ und dieses Kit finde ich gar nicht (hab ich 
irgendwie falsch gesucht???). Da im "Markt" im Moment offenbar keine 
STK500 Sammelbestellung läuft, werde ich vermutlich erst einmal den 
Bausatz von Pollin nehmen.

Brauche ich da noch irgendwelche spezielle Programmiersoftware, die das 
programm in den µC überträgt? Das AVR Studio kennt zwar stk500,dragon 
und ein paar boards mehr, aber wie ist das mit dem Bausatz? Ist da 
irgendwie eine spezielle software nötig?

Autor: µCStarter (Gast)
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Uuups, hab die Sammelbestellung und den günstigen preis doch noch 
gefunden. Werde mir aber trotzdem erst mal das Pollin board besorgen.

Software-frage bleibt aber bestehen

Autor: Philipp Karbach (Gast)
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Mit welcher sprache möchtest du denn programmieren? Wenn es C wäre dann 
ist deine Wahl sicherlich WinAVR, das geht alles SEHR einfach damit, es 
unterstützt mehrere programmiergeräte und alle controller. Das 
einrichten dauert vielleicht 30sekunden :).

Autor: µCStarter (Gast)
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Danke, werde es mir mal ansehen!

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Es ist ausgesprochen "dumm", sich gerade als Neuling nicht für das 
ATMEL-Kit für 39EUR zu entscheiden und lieber das Pollin Board zu 
kaufen. In spätestens 2 Wochen wirst Du wissen, warum. Kleiner Tip am 
Rande: der Dragon und das STK500 werden 100% vom AVR-Studio unterstützt 
und sind immer _ auf dem neusten Stant und können _alle aktuellen 
AVR-Controller programmieren und teilweise sogar debuggen (Dragon). Das 
kann Dir das Pollin Board nicht bieten. Als Probierboard ist es aber 
absolut geeignet. Nur nicht als Programmer :-/

Autor: µCStarter (Gast)
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Danke für den Hinweis.

Wenn ihr meint, dass man mit STK500 + Dragon wesentlich mehr kann, werde 
ich mir das wohl noch mal überlegen.

Ach, ja:

habt ihr noch irgendwelche Tipp´s für ein typisches Anfängerprojekt (In 
der Analogen Elektronik ist ja die Blinkschaltung [Astabiler 
Multivibrator] das typische Startprojekt)?

Autor: Patrick (Gast)
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Versuch doch mal ein Lauflicht à la KnightRider ;-)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Arbeite doch einfach mal das Tutorial durch. Aber nicht nur lesen, 
sondern verstehen und eigene Ideen einfließen lassen, also mit den 
Codebeispielen spielen und dabei vorhersagen, was bei Änderungen 
passieren wird.

...

Autor: Christoph (Gast)
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@ Travel Rec.

Wieso ist das dumm? Ich habe mir zuerst das myAVR-Board (ATmega8) 
besorgt und das ganze mit dem GCC in C und AVRDUDE unter Linux (bis 
dahin habe ich eigentlich immer unter Windows gearbeitet) zum Leben 
erweckt. Bin dann auf das Pollin-Board mit einem ATmega32 umgestiegen. 
Bisher hatte ich keine Probleme, habe 'ne Menge gelernt und kann alles 
machen... also wüßte ich gerne die Antwort auf meine Frage.

Gruss
Christoph

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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@Christoph:
Es geht hier um ein zeitlich begrenztes (bis Ende August) Sonderangebot 
zu einem unschlagbar günstigen Preis. Das Pollin-Board ist schön und 
gut, aber wenn man für etwas mehr Geld Entwicklungstools in dem Umfang 
bekommt, dann sollte man sein Geld besser da investieren. Das STK500 hat 
gegenüber dem Pollin-Board einige Vorteile, kostet aber normalerweise 
das fünffache. Und wenn man dann noch nen Dragon, der normalerweise auch 
schon 60 € kostet, dazukriegt, braucht man darüber nicht zu diskutieren.

Wie gesagt, gegen das Pollin-Board ist an sich absolut nichts 
einzuwenden, aber im Moment ist es "zweite Wahl"...

Autor: Gast (Gast)
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@Travel Rec.

Warum soll das Pollin board nicht als Programmer zu benutzen sein 
???????

Wenn ein Programm vom PC in Pollin board übertragbar ist, so kann statt 
des µC im Pollin board per Adapterfassung eine entsprechenden 
Zielhardware kontaktiert und programmiert werden. Es muss hat nur drauf 
geachtet werden, dass die Kabellängen nicht unnötig lang sind. Habe auch 
schon Programmieradapter aus IC-Testklammern (SO8 / SO20 zur 
Programmierung von Kleinserien (<500 Stück) auf Boards, bei denen aus 
Kosten-/Platzgründen der Programmierstecker weggelassen wurde) gebastet, 
es funktioniert einwandfrei.

Also sag nicht es geht nicht :-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich sage nicht, daß es nicht geht, sondern daß es nicht taugt. Nach ein 
paar verfusten Controllern (da man das Board ja nur mit PonyProg als 
Programmiersoftware nutzen kann) ärgert man sich grün und blau. Im 
Vergleich zu dem Sonderangebot von SPOERLE hält es in keinster Weise 
stand. Deswegen mein "ausdrücklicher" Hinweis für den Neuankömmling ;-). 
Hätte ich nicht schon ein STK und ein Dragon, müßte ich nicht überlegen.

Autor: µCStarter (Gast)
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Na, Jetzt kloppt euch mal nicht.

Ich glaube Travel Rec. meinte einfach nur, dass es sich im Moment 
preislich lohnt, STK50+Dragon zu kaufen, weil es a) mehr kann, b)im 
Sonderangebot ist und c) man sich damit mehr Möglichkeiten für die 
Zukunft freihält

Ohne das Sonderangebot währe das Pollin-board sicherlich erste Wahl(rein 
preislich gesehen) aber so ist es das halt nicht mehr

Außerdem habe ich gelesen, dass Pollin im Moment stark erhöhte 
Lieferzeiten hat, da die ihr Lager umbauen. Da haben ´ne menge Leute 
Probleme mit denen (Seht euch mal Pollin´s Gästebuch an!!!).

Autor: Stephan Bauer (stephan_bauer)
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Hallo,

wer das STK500 nicht mehr günstig bekommen hat, der kann es
mal mit dem AVR-Doper versuchen:
http://www.obdev.at/products/avrusb/avrdoper.html

Grüße

Stephan

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich muss Travel rec vollkommen Recht geben was die Hardware angeht.
Als Einsteiger, falls man vor hat richtig tief einzusteigen, sollte man 
mit Assembler anfangen um die Hardware und Funktionsweise der AVRs 
richtig zu verstehen. Dafür eignen sich die kleinen und billigen Tinys 
hervorragend! Dann klappt's nachher mit C (z.B. WINAVR) umso besser.

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Wenn man für 39€ 2 Programmer (eigentlich mehr,da HV/HV-ISP auch möglich 
ist) + Experementierboard + JTAG-ICE + Debugwire + volle 
AVR-Studio-Unterstützung bekommt, dann hat Travel Rec volkommen 
recht.Gerade für Anfänger dürften die Debugmöglichkeiten sehr hilfreich 
sein.

MfG Spess

Autor: ABC (Gast)
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Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Autor: Hannes Lux (hannes)
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Travel Rec. wrote:

>
> Kein Vergleich zu einem echten STK und / oder dem Dragon.

Lass sie doch, sie denken sonst, Du bekämest Prozente von ATMEL. ;-)

...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Nein, bekomme ich nicht. Es sind nur meine Erfahrungen mit den 
Original-Tools, die mich so reagieren lassen ;-) Gruß an die Elbe!

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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ich würde aber vor einem Kauf erst mal die Programme installieren und 
sehen, was funktioniert und was nicht. Das Studio hat bei mir nicht 
funktioniert, deshalb wäre dann ein Kauf der Atmel Geräte 
rausgeschmissenes Geld. Ich habe das Pollin Bord und bin bis jetzt 
zufrieden. Ich hatte zwar zu Anfang auch einen der üblichen Fuse Fehler, 
aber wenn man das begriffen hat, dann kann man auf eine Hochvolt 
Programmierung auch verzichten. Nachteilig ist die fehlende Simulation, 
aber irgendwie geht es bisher schon. Kommt dann auf den Umfang der 
Programme an.

mfg

Autor: µCStarter (Gast)
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Das AVR Studio läuft bei mir 1a, dass wäre also kein Problem

Autor: pumpkin (Gast)
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Keine Frage: STK500! Robust, vielseitig, erweiterbar. Den Dragon hab ich 
leider nie probiert, kann aber definitiv nicht verkehrt sein.

http://cgi.segor.de/user-cgi-bin/sidestep2.pl?foto...

pumpkin

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