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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Prozessor 8085 MFA-Mediensystem


Autor: Torsten Mähl (Gast)
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Hallo Freaks,

hm, ist schon eine Weile her, da gab es mal den 8085er..  Ich habe
einst eine Ausbildung an diesen Tierchen gemacht und somit das
MFA-System auf sympathischer Weise kennen gelernt.

Nun suche ich Gleichgesinnte, die  - wie ich -  nicht die Finger von
diesen 8-bit-Tierchen lassen können. Mich interessiert einfach alles
rund um diesen Prozessor  - einschließlich seiner möglichen
Hardware-Peripherie. Ich bin auf der Suche nach Schrittmotor,
AD/DA-Wandler und sonstigen Eigenentwicklungen zum Anschalten an diesen
8085-Kerlchen. Die verrücktesten Bauideen stammen ja meist noch aus den
Zeiten um 1980-1993 herum. Ich liebe einfach diese modulare
19’’-Bauweise..  Außerdem eignet sie sich nach wie vor für interessante
Schüler- (Ausbildungs-)projekte. Hier kann man noch jedes einzelne Bit
nachverfolgen und verstehen...    Denn, dort setze ich es noch ein..

Selbstredend, dass ich auch mittlerweile über viele Dinge zum Thema
verfüge und somit auch gerne anderen Freaks weiterhelfen kann. Ich habe
eine stattliche Bibliothek von mittlerweile fast 300 Büchern über MFA,
Interfacing und eben den Prozessoren mit seinen Familienangehörigen
Peripheriebausteinen. Außerdem besitze ich alle (!!) mc-Hefte
(Franzis-Verlag) und c’t-Heft aus dieser Zeit. Da kann man schon einmal
einen (gefragten) Artikel finden...

Also, ich hoffe mal, dass der eine oder andere unter Euch „dabei“ ist
und freue mich auf vergnügliche Unterhaltung  - in 8 Bit...

Torsten

Autor: Jörg Moosmann (Gast)
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Hallo,

Das MFA System brauche ich für meine theoretische und praktische
Prüfung die kurz bevor steht.

Hast du irgend welche übungen die ich mal durcharbeiten kann damit ich
die Sache endlich mal verstehe.

Ich wäre dir echt dankbar!!

MfG Jörg

Autor: tecdroid (Gast)
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danke, mir hats gereicht, ein Akku-Ladegerät zu programmieren. Ein
Prozessor, dem 2 der 4 Grundrechenarten fehlen, ist für mich nicht
wirklich brauchbar - auch wenn man da improvisieren kann..

naja, jedem das Seine :)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@tecdroid

> Ein Prozessor, dem 2 der 4 Grundrechenarten fehlen, ist für mich
nicht
> wirklich brauchbar

Dann hast Du keine Ahnung von MCs und bist hier völlig fehl am Platz.

Die meisten MCs haben keine Division und Multiplikation und das stört
hier auch kaum jemand.

MCs sind nämlich nicht dazu konzipiert, die Wetterlage oder sonstige
komplizierte numerische Algorithmen zu berechnen.

Ihr Hauptfeld sind Steuerungen und da braucht man sowas nur selten. Und
das man in diesen seltenen Fällen eine Unterroutine aufrufen muß ist
kein Nachteil und erst recht keine Improvisation.


Wen Du also viel rechnen mußt, solltest Du besser einen DSP verwenden.
Und dafür gibts bestimmt auch ein entsprechendes Forum.


Peter

Autor: Bernd Schmidt (Gast)
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Und zu 8080 Zeiten habe ich noch gelernt das der nichtmal subtrahieren
kann, sondern einfach nur das zweierkomplement addiert.

Dann wären das nur noch eine Grundrechenart.

Gruss
Bernd

Autor: TOM (Gast)
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hoho...  Na, da habe ich ja etwas ins Rollen gebracht..  Vielen Dank!
Mir scheint, dass sich hier eine eigene Newsgroup "herumbildet"..

Nun, Rechnen brauchten die Tierchen wahrlich nicht können. Vielen Dank,
Peter, Du sagst es..! Aber: ein MC ist der 8080/8085 nicht!!

Jörg, bitte versuche mir mal zu beschreiben, was Du da genau
bräuchtest.. und um was für eine Prüfungsart es sich dabei handelt. Es
würde mich auch interessieren, wer noch  - außer mir -  universitär
oder in sonstiger Lehre mit diesen Kerlchen arbeitet und prüft! Die
sind mir auf Anhieb sympathisch! Es wären ansonsten TONNEN an
Material...

Demnächst  - ich kann aber wirklich noch nicht einmal genau sagen, wann
-  werde ich jede Menge Zeug zur MFA auf meine WWW. einstellen. Zur
Zeit versuche ich aber erst einmal einige lizenztechnischen Details mit
Essen (BFZ) zu klären..

Autor: Jörg Moosmann (Gast)
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Also Ich absolviere gerade meine Ausbildung als
Kommunikationselektroniker mit der Fachrichtung Informationstechnik.
Am 11.11 bis 13.11 hab ich theorie prüfung und da werden kleine
Unterprogramme Sprünge und Zeitverzögerungen (schleifen) abgefragt.
Wenn du mir vielleicht was dazu hast.
Zur Praktischen Prüfung wirds dann nochmal Happig da ist dann eine
Arbeitsprobe von vieren dem MFA System gewitmet.
Mein Problem ist halt das mir schon das Grundlegende fehlt, z.B. Aufbau
und Funktionsweise  (architektur, glaub ich sagt man)

In der Schule ist unser Lehrer krank geworden und deshalb fehlt uns
jede Menge Stoff. also bei uns in der Klasse blickt das fast niemand.

Wäre echt dankbar wenn mir das gelingen würde bis zur Theorieprüf.


Danke MfG!!!

Autor: TOM (Gast)
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Jörg, da bist Du ja an den richtigen gekommen.. Als Hochschullehrer
wird's sicherlich klappen. Per persönlicher eMail melde ich mich bei
Dir...

ToM

Autor: tecdroid (Gast)
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also dass ich keine Ahnung von Controllern hab, würd ich nicht behaupten
- auch wenn ich lange nicht alles weiß.

übrigens, die von ATMEL haben multiplikation und division, die 8051er
Reihe afaik auch, bei den PIC's bin ich nicht ganz sicher.

Der 8085 ist (im übrigen auch kein Controller) imho einfach überaltet,
aber das ist jedem seine eigene Meinung ;)

bYE
Tec

Autor: Jörg Moosmann (Gast)
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Des ist natürlich super!!

Ich warte.... :-)

Danke!!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Tec,

die 8051 haben Multiplikation und Division, bloß nützt dir das z.B. bei
16 oder 32 Bit Division gar nichts.
Die meisten AVRs haben weder noch, sondern nur die ganz neuen ATMegas
haben Multiplikation (der ATMega103 nicht).


Das der 8085 veraltet ist, da stimme ich Dir zu. Aber nicht wegen der
fehlenden *,/ sondern hauptsächlich weil es ihn nicht mit internem
Flash gibt.


Und da kann ich auch nicht Torstens Lob der 19’’-Bauweise verstehen.
Ich kann mich noch gut an den Ärger erinnern, den man ständig mit
korrodierten oder verbogenen Bussteckverbindern hatte.
Manchmal half ein Schlag mit dem Gummihammer, manchmal mußte man doch
das Gehäuse öffnen und an allen Karten rütteln.

Aber der Übergang zu der heutigen 1-Chip-Bauweise hat die
Zuverlässigkeit drastisch erhöht. Wo keine 1000 Steckkontakte, da auch
keine 1000 Fehlerquellen, so einfach ist es.

Egal ob AVR oder 8051 ohne internen Flash kommt bei mir nichts mehr auf
den Entwicklungstisch.

Einen ATMega8 per Bootloader neu zu flashen dauert etwa 2s für 7kB und
das darf man mindestens 10.000 mal.


Peter

Autor: Thomas Zepf (Gast)
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Peter,
dieses 8085 System ist speziel für den Ausbildungsbetrieb konzipiert
worden. (Irgendwann 1985). Dazu gibt es sehr gut aufbereitete Literatur
für Anfänger. Auch wenn das ganze heute veraltet ist halte ich es immer
noch für eines der besten Lehrsysteme in Sachen Mikroprozessor
Technik.
Praktische Bedeutung hat das System wohl keine. Ich habe darauf meine
ersten Erfahrungen gesammelt und wie man ja in den News Groups sieht,
sind es doch wohl in den meisten Fällen wohl die Basics die die meisten
Schwierigkeiten machen.
Ich kann eigendich auch heute nur jedem raten der Zugang zu diesem
System hat sich die Unterlagen näher anzuschauen.

Thomas

Autor: Tommy Kurita (Gast)
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Hi,
finde das MFA eigentlich immer noch ziemlich praktisch, benutze es
teilweise heute noch, zum testen meiner Roboter Arme. Und auch so finde
ich die 19" Bauweise einfach genial.

Autor: Hans Gehrts (Gast)
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Also ich fand das Teil super. Ich hab selbst noch dran gelernt.
Eigentlich wollte ich immer mal wieder anfangen daran rumzubasteln und
hatte mir seiner Zeit mal diverse Platinen gebraucht gekauft, aber
mitterweile fehlt einfach der Platz und Zeit dafür.

Deshalb hab ich meinen in das Marktforum gestellt:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-3-76182.html

bis denne
Hans

Autor: Hermann-Josef Revermann (Gast)
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Hallo Torsten,

möchte seid langem das MFA-System wieder im Unterricht einsetzen, die
vielen Vorteile wurden ja schon genannt. Dazu suche ich aber eine
moderne Entwicklungsumgebung, die ich über die serielle Schnittstelle
anbinden will. Hast Du dazu Tips oder eine Linkempfehlung?

Danke
h-j

Autor: Dr. ToM (Gast)
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Jo, die hab' ich!

Ich habe sie selber in der Schule und an der Uni noch im Einsatz!

Nun, eine Entwicklungsumgebung  - wie beim 8051 (und seine Derivate)-
wirst Du nicht so (oder garnicht?) schnell finden. Es gibt zwar
ziemlich pfiffige Simulatoren  - jedoch nichts, um mit der Maus den
Code direkt zu "verschieben". Die MFA  - und dies dürfte Dir ja
bekannt sein - hat bei der Weiterentwicklung beim CP/M aufgehört.
Selbstredend, das CP/M ermöglichte auch komfortablere
Editiermöglichkeiten in Assembler, Basic, SPS...

Didaktisch finde ich's nicht weiter tragisch. So kann man wenigstens
mal wieder von "INFORMATIK-Unterricht" sprechen; ohne Hex geht
nix...

Den "MFA-Kom" hast Du? Dies ist ein DOS-basierter Terminal. Läuft
genial, unterstützt alle Funktionen des MAT85 und des MAT85+.

Aber, Hermann, wenn Du eventuell das 8085er-Tierchen gegen einen 80C537
wechseln möchtest, so kann ich Dir mit einem Link weiterhelfen. Die
Winsener Berufsschule hat sich da mittlerweile gewerbsmässig (?) mit
befasst. Sehr zu empfehlen. Durch die Substitution 80-85/537 kommst Du
erfahrungsgemäß mit den modernen Entwicklungsumgebungen (meinetwegen
KEIL) weiter.

Schau mal rein:  http://www.goblack.de

Solltest Du weitere Links brauchen, so bitte noch einmal Mail an mich,
dann schicke ich Dir eine gezippte Favoritenliste von meinem Server.

Beste Grüße und viel Erfolg weiterhin

Dr. ToM

Autor: Robert Valentin (Gast)
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Na was ist das denn ? Sollte ich meinen Augen trauen ?
Um mit einigen Vorurteilen aufzuräumen, das MFA-Mediensystem war
ursprünglich dazu gedacht Kommunikationselektroniker richtig gut
auszubilden. Dazu gab es drei dicke Bände Literatur zum MFA, in denen
wurde beschrieben wie man den Trafo-Einschub (Trafowinkel aus Blech
biegen...), die Schnittstelle(n), CPU-Karte, Grafikkarte,
RAM-Karte,..., und Baugruppenträger (Blech biegen, schrauben,
verdrahten,...) von Grund auf aufbaut. Wer ein MFA von Null an mal
selbst aufgebaut hat, der hat wirklich richtig Ahnung was RAM/ROM/CPU
usw. ist, wie das aussieht und wie es wirklich funktioniert.
Es ging auch nicht darum mit dem Dingens CD's zu brennen (was durchaus
auch realilsierbar wäre), sondern die Funktion zu kapieren.
Ich lache mir immer Tränen wenn ich einem sage er soll doch mal die
Adress-/Datenleitungen an einem Atmel-irgendwas oder AVR-irgendwas auf
dem Oszilloskop darstellen, denn die sind unter einem dicken Klecks
Kunststoff verborgen. Man wird damit also nie verstehen wie sowas
funktioniert. Oder die CPU 'mal per Hand takten' und gucken was da so
passiert bei jedem Takt (!).
Viele Leute hier im Forum urteilen über etwas, was vielleicht nicht
mehr UpToDate ist, aber selber keine Ahnung haben wie man eine
Multiplikation, nur mit einem Addierer zur Hand, löst.
Ich würde hier durchaus öfter reinschauen wenn das sinnvoll weiter
diskutiert wird, damit andere auch etwas essentielles davon haben.
Vielleicht hat ja jemand noch die beschriebenen 3-Bände Literatur zur
Hand und kann sie online stellen. Oder weiter gute Links zum Thema
wären auch nicht schlecht. Weiter so !
Gruß  Robert

Autor: Elektrikser (Gast)
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Adress-/Datenleitungen könntest du mit einem geeigneten Atmega128 schon
realisieren. Oder nimm einen 8051er (89s53 oder mit Bootloader).
Allerdings so einfach wie beim MFA ist das Takten nicht. Aber man
könnte es schon darstellen und manche Lehrer machen das auch
(Technikerschule 8051er).
Die Multiplikation und Division von Binärzahlen wie es Controller
machen ist doch noch im Lehrplanfür Elektroniker, oder? Was
komischerweise öfters verblüfft ist die "russische
Bauernmultiplikation". Ich sehe öfters die seltsamsten Programme für
das Multiplizieren/Dividieren einer Binärzahl mit einer 2 oder einer
Vielfachen.

Gruß Elektrikser

Autor: Einer der Bernds (Gast)
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@Peter: Ich bin auf jeden Fall froh das ich in meiner
Elektronikerausbildung mit dem MFA konfrontiert wurde.

Ich habe zwar den C64 in und auswendig gekannt (Programmiertechnisch
gesehen), aber um die Hardware im Speziellen habe ich mich nie
gekümmert.

Dank MFA habe ich da schnell den Durchblick bekommen.

Auch wenn beim AVR alles in einem und vergossen in Plastik ist, so kann
ich immernoch auf die erkenntnisse von damals zurückgreifen.

Ich habe damals dem MFA einen Z80 spendiert, weil ich die vielen
weiteren Befehle einfach gut gefunden habe die er im gegensatz zum 8085
bietet.

Das "Betriebssystem" des MFA habe ich allerdings nicht angepasst,
weil ich keine Zeit hatte und der Ausbildungsmeister es auch nicht
sinnig gefunden hat. (Ich hätte ja eigentlich nur die zwei Befehle des
8085 die der Z80 nicht hat "austauschen" müssen.) Wäre ja e nur eine
Insellösung gewesen, aber die Lehrlinge nach mir hätten nicht
zweigleisig (Betrieb 8085 / Schule Z80) fahren müssen. (Die Befehle
hatten ja auch bei gleicher Funktion eine andere schreibweise...)
Man mußte wegen dem nicht vorhandenen Betriebsystem also das Z80-Proggi
auf einem Eprom in die Eurokarte mit der CPU stecken. Allerdings hatte
wir in der SChule ein Z80 Lernsystem und die entsprechende Ausrüstung.
Außerdem wollte ich ja nur sehen ob ichs hinbekomme das beim MFA die
LEDs vom Z80 am blicken gehalten werden. :-)

Nun ja, lange ists her...
...und der AVR ist mir inzwischen auch lieber... ;-)

Autor: D.N. (Gast)
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@Jörg Moosmann

habe auch Kommunikationselektroniker /Informationstechnik vor meinem
Studium gelernt. Wenn du Glück hast habe ich noch Prüfungsunterlagen
von 97-99. Wir hatten das MFA System in der betrieblichen Ausbildung
und etwas in der Berufsschule. Für das technische Verständnis was wo
und wie genau funktioniert ein tolles System, auch die Funktion der
Peripherie wurde prima erklärt AD-Wandler etc.
Habe noch diesen uralten MFA Wälzer (der in telefonbuchstärke :-) )

@Hermann-Josef Revermann

Wir haben in der Berufsschule den Asm-Code am PC geschrieben und ihn
per RS232 in den MFA geladen - zumindest konnte man mal eben nen Code
abspeichern. War schon recht konfortabel im Gegensatz zur Lösung mit
Monitor und Taststur die direkt am MFA angeschlossen war.

Autor: Dr. ToM (Gast)
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Ho ho,

na, da freue ich mich aber!

Vor fast zwei Jahren eröffnte ich diesen Thread...

Nun, ich kann mich eh nur wiederholen: das Mediensystem aus der Essener
Schmiede war das Beste! Wer irgendwelche Literaturhinweise benötigt, dem
kann geholfen werden...  Nur, ins Netz stellen, das geht rechtlich nicht
sauber zu. Oftmals hilft da www.amazon.de. Die oben beschriebenen Bücher
 - übrigens einige Kilo Papier!-  sind in den Folgejahren noch erweitert
worden. So gab es für viele Karten einzelne Hefte (Bücher) im selben
Outfit. Es dürften so etwa 10 Stück sein. Ferner wurde auch noch bis
ca. 1992 (?) weitere Karten entwickelt. So z.B. die Zusatzkarte für
einen Z80-Derivaten (sitze im Moment nicht neben meiner Hardware -
komme nicht auf die genaue Typbezeichnung).

Gruß

ToM

Autor: Robert Valentin (Gast)
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Na das ist ja ein Ding, dass so viele Leute immer noch das MFA-System
kennen hätte ich nicht im Traum gedacht. Klar sind die heutigen uC eine
feine Sache, keine Frage. Aber man bedenke die 80er Jahre, da gab es nur
ganz wenige Controller, außerdem niemandem der mit Interna über
Assembler oder Programmiertechniken herausgerückt hätte. Und man findet
immer zuhauf Leute um einen herum mit Kommentaren wie "ja ja, ganz
einfach...das ist easy zu lösen..." aber wenn es dann um konkrete
Lösungsansätze geht fällt diesen Leuten dann plötzlich nichts mehr
ein.
Wie ich sehe hatte Hermann-Josef Revermann die gleiche Idee wie ich vor
ein paar Jahren, ich fand es auch ganz praktisch den Code am PC zu
schreiben/speichern und dann per 'Starthilfekabel' hinüber zum MFA
durchzunudeln, das war eine feine Sache. Ich kenne Leute die den MFA in
der Ausbildung real aufbauten (jede einzelne Schraube) und am Ende der
Ausbildung das MFA mit nachhause nehmen durften, und die heute sehr
froh darüber sind.
Ich hatte das mit der MFA-Literatur angesprochen, klar das ist eine
lizenzrechtliche Sache. Ich persönlich habe auch keinen Bedarf daran da
ich das System aus Erinnerung einfach noch gut kenne. Aber ich kann mich
an die Bussignale oder Schnittstellenaufbau erinnern welche in diesen
Büchern einfach gut neben dem Aufbau erklärt wurden. Ich glaube die
nannten sich 'Fachpraktische Übungen, Band I ... Band III'. Ich
bleibe dabei, es gibt keine bessere Möglichkeit
Systemaufbau/Funktion/Programmierung besser als mit dem Original-MFA zu
verstehen. Die MFA-Derivate später wie 8051 o.ä. sind zwar Notlösungen,
kommen aber an das Original I8085 m.E. nicht heran.
Allen ein schönes Wochenende. Gruß Robert
Übrigens, schönes Forum, ohne Geblinke und Schnick-Schnack, schick.

Autor: Dr. ToM (Gast)
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Na Robert,

wo soll denn auch dieser Schnick-Schnack herkommen, wenn man auf seinem
Monitor nur bersteinfarbene alphanummerische Zeichen darstellen kann...
da ist man doch froh, dass man mit der MFA gerade mal ins Internet
gekommen ist!

Kleiner  - aber durchweg lösbarer!- Scherz zum Wochenende!

Beste Grüße an alle MFAler

Dr. ToM

Autor: Studento (Gast)
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Hallo,Bitte helfen Sie mir die Lösung folgender Aufgabe zu finden !!Das
ist sehr DRINGEND !!!!

Screiben Sie ein Programme (Assemblersprache 8085)das,in einer
Endlosschleife am seriellen Ausgang SOD eines RECHTECKGENERATORS
(Square Wave Genarator).Die Frequenz des Rechtecksignals beträgt 1 Hz.

Danke

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Pin setzen,
0,5ms warten,
Pin rücksetzen,
0,5ms warten,
zum Anfang springen...

Wartezeiten realisiert man mit Zeitschleifen. Dazu rechnet man sich aus
Taktfrequenz und Instruktionszeit (Anzahl der Takte für den jeweiligen
Befehl, siehe Befehlsliste) aus, wie lange ein Schleifendurchlauf
dauert. Daraus kann man dann berechnen, wie oft man diese Schleife
durchlaufen muss.

Da ich mich seit 7 Jahren nicht mehr mit dem 8085 beschäftige, habe ich
den ASM-Befehlssatz nicht mehr im Kopf. Und zum "Trockentraining"
mittels Westermann-Tabellenbuch, Papier und Bleistift habe ich jetzt
keine Lust. - Sorry...

...

Autor: Studento (Gast)
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Danke schön sehr für die Hilfe.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Hat es denn geholfen?

...

Autor: Renasco (Gast)
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Hallo alle zusammen ich hab ein paar fragen zur 8085. Warum wird als
Register Maschine bezeichnet. Wofür sind die einzellnen Register
da?????

Autor: Renasco (Gast)
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Noch was ist der unterschied zu 6502.

Autor: Rahul (Gast)
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Er ist von einem anderen Hersteller...
Für einen Verleich nehme man sich die Datenblätter beider Prozessoren
(falls überhaupt noch zu bekommen), und studiere diese.

Nur so als Hinweis:
http://de.wikipedia.org/wiki/6502
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_8085

Autor: Binky (Gast)
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Ga Hey!
ja, der MFA ist ne feine sache. bloss etwas (naja) unpraktisch nur zum
assembler lernen. Bin da in der schule liebend gerne dran (auch wenn
andere ihn hassen) und versuche Fischertechnik robotarme u.Ä. zu
atomatisieren.... ja das macht spaß ;)
Hab aber mal ne frage an euch: Kennt ihr nen guten MAT85 Emu?
na klar direkt davor sitzen und den 20 Jahre festgesetzten Staub
riechen ist am schönsten, aber ich hab halt keinen eigenen zuhause.

Autor: EightBitWitch (Gast)
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Hallo, ich habe auch noch ein recht angestaubes MFA-System hier stehen, 
dem ich gerne wieder etwas Leben einhauchen würde.

Ich habe die Standalone-Variante mit Bildschirm, ASCII-Tastatur und 
3.5"-Diskettenlaufwerk. Zum hinstellen uns ansehen ganz nett, zum dran 
"arbeiten" nicht mehr wirklich zeitgemäß, da ich keine Anbindung an den 
PC habe (nix RS232).

Ich habe lange nicht mehr in die Unterlagen geschaut und daher meine 
Frage:
Könnte ich das MFA-System mit einer MC80535-Karte auf eine halbwegs 
aktuellen Stand bringen und was wäre zusätzlich notwendig?
Wäre schon toll, wenn ich damit wieder Assembler und/oder C (ich habe da 
auch noch einen Pascal-Compiler + Buch für 8051-Derivate) programmieren 
könnte.

Weiß jemand ob man das MC80535-System der BBS Winsen/Luhe evtl. (noch) 
als Komplett-System oder auch als Bausatz erwerben kann? - Es juckt grad 
zwischen den Fingern ...

Gruß
EightBitWitch

Autor: ExS (Gast)
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Wegen der Lieferbarkeit des MC80535-Systems fragen Sie doch einfach bei 
Herrn Schwarzer in Winsen an, ich habe ihn als sehr hilfsbereit in 
Erinnerung.
Hier noch seine Homepage mail@GoBlack.de und die E-Mail-Adresse 
mail@GoBlack.de

Autor: Dr. ToM (Gast)
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Moin,

genau, Herrn Schwarzer auz Winsen. Allerdings, warum willst Du wechseln? 
Auch der 8051-Derivat ist bereits nicht mehr aktuell.

Eine RS232-Schnittstelle ist doch schnell hergestellt. Und, ich bin mit 
meinem 8085 sogar im Internet...  kein Witz!

ToM

Autor: Wilhelm (Gast)
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Hallo,

bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin überrascht wieviel
Interesse am MFA noch besteht. MFA steht für " Mikrocomputer für die 
Facharbeiterausbildung" und wurde im BFZ-Essen Anfang der 1980er Jahre 
entwickelt und in der Ausbildung von Elektronikern eingesetzt. Ich 
selber habe dort einige Geräte selbst mit aufgebaut. Wer an Literatur, 
Geräte und Schnittstellen interessiert ist, sollte sich mal an die 
BFZ-Essen GmbH, Abteilung E&A wenden.Dort müssten noch Geräte und 
entsprechende Literatur vorhanden sein.

Gruß

Wilhelm

Autor: Route 66 (route_66)
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Wilhelm schrieb:
> und bin überrascht wieviel
> Interesse am MFA noch besteht.

Hast Du mal aufs Datum geschaut?

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