Meine Frage gehört nicht hierher trotzdem vielleicht interessiert es den
einen oder anderen. Von dem Link
http://www.begriffslogik.de/logiktest.html beschäftigt mich Frage 5
Vorrausetzug 1:Einige A, die B sind sind keine C, die D sind
Vorrausetzug 2:Alle A sind C
Schlussätze : folgt / folgt nicht
a) Einige A, die D sind, sind C, die B sind
b) Einige C sind keine D
c) Einige B sind keine C
d) Einige A sind D
Wer von euch würde das auf Anhieb hinkriegen.
Oh weh, so was hatten wir schonmal:
Beitrag "Logiktest"
Nach der vorgegebenen Methode "Versuchen Sie in einem ersten Durchgang
zu raten, zu vermuten." würde ich sagen: alles falsch.
> 21 von 26 beantworteten Fragen wurden richtig beantwortet!>> Gratulation! Sie sind entweder ein Naturtalent oder haben technische> Hilfsmittel eingesetzt!
...oder einfach nur Glück gehabt?
> Vorausetzug 1:Einige A, die B sind sind keine C, die D sind> Vorausetzug 2:Alle A sind C
Wenn man das etwas verkürzt...
> Vorausetzug 1: Einige A sind keine C> Vorausetzug 2: Alle A sind C
...erkennt man, dass sich die beiden Voraussetzungen widersprechen (wenn
alle As BuChstaben sind, ist es unmöglich, dass einige As keine
BuChstaben sind). Deshalb ist für alle Schlusssätze "folgt nicht" die
richtige Antwort.
@AVRFan
Leider Unsinn, Beispiel:
- C in zwei Untermengen aufteilen
- Untermenge C1 ist auch in D
- Untermenge C2 ist nicht D
zur Schlussfolgerung:
- alle A sind C: die Aussage wäre auch war, wenn alle A aus C2 sind
- einige A (...) sind keine C die D sind: ist auch wahr, wenn alle A aus
C2 sind, ddeswegen sind aber immer noch alle A aus C
Man kann die Schlussfolgerung auch weniger scharf ziehen (einige A sind
aus C1) auch dann wäre sie auch noch wahr.
Wie ich neidlos anerkennen muss, hast Du völlig recht mit diesem
Einwand. Es stimmt, was Du sagst. Habe gestern nicht gemerkt, dass meine
Verkürzung aus dem von Dir genannten Grund nicht zulässig ist ärger.
Also: Aufgabe verhauen :-(
Danke für den Hinweis :-)
Ich muß alles bentworten mit "ich weiß nicht".
Grund: es wurde nirgendwo definiert was die Operatoren
manche, einige, alle, die, sind
bedeuten.
Man kann diese Fragen also erst beantworten wenn man diese Operatoren in
einen Logischen Kontext gesetzt hat. Zb. per Beispiele die Semantik
definiert.
Der Fragesteller brilliert also mit einer Logik deren Sprache wir
garnicht kennen. So lange er uns nicht erklärt wie seine Sprache logisch
aufgebaut ist können wir ihm seine logischen Ableitungen nicht
beantworten.
Gruß Hagen
Wir können es zwar versuchen, also aus den Vorausetzungen zu den
gestellten Fragen schließen, indem wir unsere eigene logische Sematik
der Operatoren versuchen darauf anzuwenden. Aber das ist Rätselraten und
ergibt nie logisch wahre Aussage von denen wir wissen können das sie
richtig oder falsch sind. Dazu müsste der Fragende uns vorher seine
Semantik als Axiome erklären.
Gruß Hagen
Ich finde zudem, dass die sich Aufgabe durchaus eindeutig in Begriffe
der Mengenlehre übersetzen lässt.
1: Einige A, die B sind sind keine C, die D sind
=> Schnittmenge(A,B) ist echte Obermenge von Schnittmenge(C,D).
2: Alle A sind C
=> A ist Teilmenge von C.
Natürlich geht das auch. Wenn dieser Test zum Beispiel für eine
Bewerbung gedacht ist, wird jeder, der auf eine exakte Darstellung von
Axiomen beharrt, gleich aussortiert.
;) klar ist Pfennigfuchserei das gebe ich unbestritten zu.
Aber mal ehrlich die Fragen sind für 99% der Menschen nicht so leicht zu
beantworten, obwohl sie reine Logik und Mengenlehre sind, und das jeder
können sollte.
Es ist nun so das gerade dieser Test speziell aus Sicht der Mathematiker
gemacht wurde und da könnte man den "Vorwurf" durchaus gelten lassen das
dieser Mathematiker eben nicht definiert hat in welcher Semantik er
spricht. Aber exakt diese Festlegungen sind wichtige logische Grundlagen
der Mathematik.
Man kann nun nicht voraussetzen das ein x'beliebiger Nicht-Mathematiker
sofort weiß wie man das lösen soll.
Als Mathematiker müsste man also erstmal fragen welche Bedeutungen die
Operatoren besitzen, erst dann könnte man wahre Aussagen treffen.
Gruß Hagen
>Ich finde zudem, dass die sich Aufgabe durchaus eindeutig in Begriffe>der Mengenlehre übersetzen lässt.
Jo das stimmt auch, nur machst du da eben exakt den Fehler den wohl die
meisten Menschen machen. Du legst fest das es Mengenlehre sein könnte
obwohl das nirgends vorher durch den Fragenden klar axiomiert wurde.
Jede der "Voraussetungen" in den Fragen sind Axiome, Behauptungen die
durch die Fragen richtig oder falsch beantwortet werden.
Allerdings benutzen diese "Voraussetzungen" Operatoren willkürlich ohne
das sie selber durch vorausgegangene Axiome festgelegt wurden. Die
Fragen sind also aus Sicht der Mathemtik nur dann zu beantworten wenn
wir schon von Anfang an mit Vermutungen arbeiten müssen.
Zb. ich vermute mal die Worte sind detusch
ich vermute das sind bedeutet Untermenge
ich vermute das die Anzahl von Alle bedeutet die Kardinalität einer
Menge
ich muß also vermuten es geht um Mengen
Im Test wurde das nirgends axiomiert. Sowas wie wenden Sie die
Mengenlehre der Mathemtik der Menschen auf der Erde an. Einzigst
axiomiert wurde "benutzen sie mal ihr Gefühl".
Gruß Hagen
> Aber mal ehrlich die Fragen sind für 99% der Menschen nicht so leicht zu> beantworten, obwohl sie reine Logik und Mengenlehre sind, und das jeder> können sollte.
Kommt schon drauf an, was da gesucht wird. Wer einen Briefzusteller
sucht, der sollte sowas nicht fragen. Wer einen Azubi für IT sucht, kann
manchmal schon froh sein wenn der einen Dreisatz hinbekommt (leider).
Und wer einen Rechtsanwaltsgehilfen oder Versicherungssachbearbeiter
(Abt. Schadensregulierung) sucht, der wird wiederum über deine
Pfennigfuchserei beglückt sein.
Der andere Thread hier im Forum untermauert das auch.
Dort wurde ebenfalls davon ausgegangen das "sind" ist gleichbedeutend
mit "ist gleich". Und im Rahmen einer Frage stimmte das sogar auch, aber
nur auf Grund einer zweiten Voraussetzung. In anderen Fragen muß man das
"sind" aber als Teilmenge interpretieren die eben auch gleich einer
anderen Menge sein könnte aber nicht muß.
Und exakt darauf ist auch einer der Poster reingefallen.
Gruß Hagen
>Und wer einen Rechtsanwaltsgehilfen oder Versicherungssachbearbeiter>(Abt. Schadensregulierung) sucht, der wird wiederum über deine>Pfennigfuchserei beglückt sein.
Der war echt gut... wechlach :-))
> Im Test wurde das nirgends axiomiert. Sowas wie wenden Sie die> Mengenlehre der Mathemtik der Menschen auf der Erde an. Einzigst> axiomiert wurde "benutzen sie mal ihr Gefühl".
Die Fragen sind offensichtlich nicht mathematisch formuliert. Daraus
darf man den Schluss ziehen, dass die gängige Bedeutung der deutschen
Sprache zugrunde liegen sollte (die in solcher Hinsicht als eher präzise
gilt). Das ist dann aber auch die einzig relevante Annahme.
Eine Zweideutigkeit ergibt sich nur daraus, dass "Einige" im Deutschen
"mehr als 1" impliziert, was die exakte Übersetzung deutlich
komplizierter gestaltet als nötig, denn letztlich ist das für die
Antwort nicht relevant.
Wollte man es so genau nehmen wie Du, dann müsste bei praktisch jeder
umgangssprachlich formulierten Rechenaufgabe erst einmal eine präzise
Übersetzung aller verwendeten deutschen Begriffe in mathematisch exakte
Formulierungen angefügt werden.
Übrigens geht es bei solchen Fragen oft nicht so sehr darum, den
mathematischen Gehalt korrekt zu beantworten, sondern eine eher
umgangssprachliche Formulierung überhaupt erst einmal mathematisch
erfassen zu können. Mit Verweis auf definitorische Probleme kriegst du
dann keine Punkte (oder landest bei den Marx Brothers).
Meine Übersetzung in Mengenlehre ist übrigens nur eine Möglichkeit. Man
kann das auch mit Aussagenlogik angehen. Manchen älteren Semestern
könnte das auch näher liegen, jenen nämlich, die in der Schule noch
keine Mengenlehre beigebracht bekamen. Insofern muss die Verfahrensweise
nicht vorgeschrieben werden.
Beispiel:
Alle Pudel sind Hubschrauber.
Manche Hubschrauber sind Bäume.
Also sind manche Pudel Bäume.
Alle P sind H
Manche H sind B
Also sind manche P auch B
Diese Aussage ist deshalb richtig weil es nur P und H und B gibt und
alle P = H und B < H gilt.
Denn nur beide Vorausetzungen existieren, nirgends steht axiomiert das
es auch irgendwas anderes geben kann als Pudel, Hubschrauber oder Bäume.
Bäume müssen also eine Untermenge sein und können keine Teilmenge sein,
denn dann müssten wir die Frage beantworten, wovon sind Bäume noch eine
Teilmenge die nicht Hubschrauber und Pudel sind ?
Und exakt so ist auch die logisch richtige Vorgehensweise, nur die
Axiome existieren bei dieser Frage, also unsere "Voraussetzungen"
definieren ein vollständig abgeschlossenes logisches System.
Nur, das gilt eben auch für die Operatoren und wurden diese nicht
axiomiert kann man diese Fragen nicht beantworten.
Gruß Hagen
> sondern sich nur im gleichen Kontext wie die Frage bewegen muss.
Anders formuliert: Der Antwort kann man ja wenn's sein muss mit den
verwendeten Annahmen anreichern. Und wenn man den Fragesteller auf den
Arm nehmen will, dann verwendet man dafür absurde aber mit der Aufgabe
mathematisch immer noch in Frage kommenden Annahmen. Wenn der
Fragesteller das auch kapiert und genug Humor hat, hast du gewonnen,
wenn nicht...
> - Alle Pudel sind Hubschrauber.> - Manche Hubschrauber sind Bäume.> - Also sind manche Pudel Bäume.
Ich finde es hilfreich, solche Konstrukte durch Austausch der Begriffe
gegen geeignet gewählte zu "entfantasieren". In diesem Fall z. B. gemäß
Pudel --> Euromünzen,
Hubschrauber --> Metallgegenstände, sowie
Bäume --> Goldbarren
Das ist ein geeignetes Ersetzungs-Set, weil auch die beiden damit neu
formulierten Prämissen wahr sind:
- Alle Euromünzen sind Metallgegenstände.
- Manche Metallgegenstände sind Goldbarren.
Jetzt braucht man nur noch die Schlussfolgerung "übersetzen"...
- Also sind manche Euromünzen Goldbarren.
...um sofort erkennen zu können, dass sie falsch ist. Damit hat man
aber auch die Antwort auf das ursprüngliche Problem gefunden.
Du fällst auch drauf rein, leider
Da steht wort wörtlich
Alle X sind Y
Damit ist Y gleich X.
Da steht nicht
Alle X sind auch Y
Ich bin, ist was anderes als ich bin auch.
Gruß Hagen
Als Anschauung nehme mal folgende Wortwahl
Alle Autos sind rot
und schon sieht die Sache ganz anderst aus.
Und das ist auch der Grund warum man im Grunde alle Fragen mit "ich weiß
nicht" beantworten muß da die Operatoren eben nicht axiomiert wurden.
Aus meiner Sicht ist es nur die Aussage "ich kann nicht wissen ob es
wahr oder falsch ist" weil ich nciht weiß ob sind als Operator nun eine
Teilmenge, eine Untermenge oder eine Eigenschaft bedeutet.
Ergo muß ich davon ausgehen das es eine Eigenschaft ist den sonst stünde
da "sind auch" und nicht "sind". Die Wahl der Begriffe Pudel,
Hubschrauber, Bäume ist absichtlich so, denn wie assozieren damit
Gegenstände aber das ist falsch. Nirgends wurde das vorher axiomiert.
Das heist diese Begriffe können ALLES sein, aber garantiert nicht das
wir als Kinder begebracht bekommen haben. Wir wissen auf grund der
Fragestellung, reingarnichts darüber was diese Begriffe bedeuten.
Gruß Hagen
>Alle P sind H>Manche H sind B>Also sind manche P auch B>Diese Aussage ist deshalb richtig weil es nur P und H und B gibt und>alle P = H und B < H gilt.
Aus "alle P sind H" folgt aber nicht "alle H sind P", deswegen gilt H=P
nicht! Die Menge H kann größer sein als die Menge P, sodass aus "alle P
sind H" nur folgt, dass "einige H auch P sind".
Es sind zwar einige H auch B, aber diese H müssen ja nicht auch P sein!
Somit gilt "manche P sind auch B" nicht!
Gruß Xenen
Nochmal, wer sagt das es um viele Objekte geht, also einer Menge ?
Das steht nur Alle Pudel sind Hunschrauber das könnte heisen alle Pudel
sind dumm.
Wichtig ist nur das es um eine Zuweisung geht und nicht um eine
Unterteilung. Möchte ich was unterteilen so müsste ich einen Schritt
vorher exakt definieren das es was Unterteilbares gibt.
Ich gebe auf, ich würde diese Frage als WAHR beantworten und mache dem
Fragesteller den Vorwurf das er eben nicht axiomiert hat in welcher
Sprache er spricht.
Ich weis das ich bin, und nicht nur auch bin. Und das ist ein wichtiger
Unterschied, denn erst wenn ich weiß das ich bin, könnte ich die
Schlußfolgerung machen das ich auch nur ein Teil einer Menge bin die
ebenfalls weiß und von sich behauptet "ich bin".
Aber exakt das wissen wir nicht denn es wurde in der Fragestellung nicht
expliziet als Voraussetzung axiomiert.
Gruß Hagen
alle Pudel sind rot
manche Rote sind Bäume
also sind manche Pudel auch Bäume.
1.) wir wissen es gibt die Menge der Pudel und die sind rot, NICHTS
anderes Wissen wir zu diesem Zeitpunkt
2.) manche der Roten sind Bäume
Schlußfolgerung:
Die Gesamtmenge sind Pudel und damit muß die Menge der Bäume eine
Untermenge oder Teimenge sein, aber auf alle Fälle gibt es mehr als 0
Pudel die auch Bäume sind.
Gruß Hagen
>Alle X sind Y
Das ist die Abstraktion von
- Alle Orangen sind Früchte.
- Alle Leichtathletiker sind Sportler.
- Alle Alkohole sind Kohlenwasserstoffverbindungen.
- Alle Düsenjets sind Flugzeuge.
- Alle Taiwanesen sind Asiaten.
- Alle Seen sind Gewässer.
...und noch unzähligen anderen Aussagen.
Wenn Du behauptest, dass "Alle X sind Y" bedeutet "Y gleich X", musst Du
mir erklären, was ich unter...
- Orangen gleich Früchte.
- Leichtathletiker gleich Sportler.
- Alkohole gleich Kohlenwasserstoffverbindungen.
- Düsenjets gleich Flugzeuge.
- Alle Taiwanesen gleich Asiaten.
- Seen gleich Gewässer.
...zu verstehen habe. Für mich sind das nicht mal korrekte Sätze der
deutschen Sprache, weil das Verb fehlt (wie Du siehst, betrachte ich es
streng semantisch, und das kommt dabei raus).
Oder willst Du mit "Y gleich X" ausdrücken "Y und X sind dasselbe"?
Das würde auf...
- Orangen und Früchte sind dasselbe.
- Leichtathletiker und Sportler sind dasselbe.
- Alkohole und Kohlenwasserstoffverbindungen sind dasselbe.
- Düsenjets und Flugzeuge sind dasselbe.
- Taiwanesen und Asiaten sind dasselbe.
- Seen und Gewässer sind dasselbe.
...führen. Ich finde allerdings, dass Orangen und Früchte nicht
dasselbe sind (wenn sie es wären, wozu bräuchte man dann zwei Wörter?),
und für die Begriffspaare in allen anderen Beispielen trifft das
ebenfalls zu.
>ob sind als Operator nun eine>Teilmenge, eine Untermenge oder eine Eigenschaft bedeutet.
Ich dachte immer, die Begriffe Teilmenge und Untermenge sind synonym!?
Mein Posting oben überlesen ?
Nochmal, per Logik, hier Aussagenlogik, definieren wir per Axiome
Schritt für Schritt ein Gedankensystem. Die Reihenfolge der Schritte ist
wichtig ! Wir können im zweiten Schritt und immer erst nur dann uns auf
den vorherigen Schritt beziehen.
Ein Axiom kann die Grundlage für ein darauf aufbauendes Axiom sein, aber
das erste Axiom muß eine Zuweisung sein denn vor diesem existiert kein
Axiom.
Wir könne also von uns selber als 1. Axiom nur aussagen
ich bin
Gruß Hagen
Hagen Re wrote:
> Die Gesamtmenge sind Pudel
Das ist eine willkürliche Behauptung, von keiner Aussage gedeckt.
Entweder du setzt voraus, dass für alle Elemente eigens dasteht "es gibt
eine Menge von Pudeln" - was hier nicht der Fall ist - oder du lässt aus
der Formulierung die Schlussfolgerung zu, dass es eine Menge von Pudeln
geben muss (das tust du implizit). Dann aber gibt es auch eine Menge von
Bäumen und eine von roten Objekten. Und erst aus den Aussagen ergibt
sich, wer Teil-, Ober- oder Gesamtmenge ist. Nicht jedoch a priori.
> Das ist eine willkürliche Behauptung, von keiner Aussage gedeckt.
Na klasse du begreifst es. Es ist ein Axiom ! und damit beginnt ALLES.
Davor gibt es NICHTS, sorry das ich brülle ;)
Also wenn wir behaupten
1.) Alle Pudel sind Hubschrauber
dann frage ich dich was sind die Menge der Hubschrauber ?
Ergo, sind muß in deisem Kontext eine Zuweisung sein.
Gruß Hagen
Hagen Re wrote:
Deine Grundaussagen, in aller Vollständigkeit:
> alle Pudel sind rot> manche Rote sind Bäume
Deine Schlussfolgerung (hast du selbst ausdrücklich als solche
bezeichnet):
> Die Gesamtmenge sind Pudel und ...
Die Aussage "Gesamtmenge sind Pudel" ist bei dir erklärtermassen eine
Schlussfolgerung und kein Axiom.
Das was du eigentlich zu meinen scheinst entspräche in meinem Beispiel
dann den Grundaussagen:
- Die Gesamtmenge sind Äpfel.
- Alle Apfel sind Früchte.
Nun stimmt die Schlussfolgerung:
- Äpfel = Früchte, und jede Frucht ist ein Apfel.
Ja gut so ist es besser ausgedrückt. Das zeigt das du besser in der Lage
bist das was du logisch erfasst in Worte zu fassen. Das hab ich noch nie
so gut gekonnt ;)
Wichtig ist, das erste Axiom in einem System ist eine Zuweisung von
Attributen oder eine Definition einer Menge und keine Einteilung von
schon axiomierten Mengen denn dann müssten wir ein Nulltes Axiom
davorsetzen um unser Axiom logisch korrekt aufbauen zu können.
Gruß Hagen
> 1.) Alle Pudel sind Hubschrauber>> dann frage ich dich was sind die Menge der Hubschrauber ?> Ergo, sind muß in deisem Kontext eine Zuweisung sein.
Wieder die gleiche Nummer. Da steht nach meinem Verständnis nur:
- Es gibt (eine Menge von) Pudeln.
- Es gibt (eine Menge von) Hubschraubern.
- Alle Pudel sind Hubschrauber.
Da steht hingegen nirgends, dass Pudel die Gesamtmenge sei. Das ist
ebenso willkürlich wie die umgekehrte Aussage, dass Hubschrauber die
Gesamtmenge sei.
oder
1.) es gibt die Menge der Zahlen
2.) manche Zahlen sind Primzahlen
also sind manche Zahlen Primzahlen.
Im ersten Schritt stellen wir ein Axiom, eine Behauptuing auf. Im
zweiten Schritt und erst dann, können wir das unterteilen indem wir ein
zweites Axiom aufstellen das sich auf das erste bezieht.
würde wir sagen
1.) alle Primzahlen sind Zahlen
dann müssten wir die Menge der Zahlen erstmal axiomieren.
Das erste Axiom beschreibt die Existenz, den Urknall oder Gott oder ich
bin.
Gruß Hagen
Solche Tests wie im ersten Beitrag durfte ich mal im Rahmen eines
Einstellungstests bei dem größten deutschen Ingenieurdienstleister
machen. Es waren 4 oder 5 Fragen, für jede hatte man 1-2 Minuten Zeit.
Da ich bei solchen Gehirnkrampfübungen immer schlecht bin, hab ich halt
mal geraten. Wurde dann anschließend von der Dipl.-Kauffrau gefragt, wie
ich mich denn so einschätze. Ich meinte, dass ich bei den Logikfragen
und den Fragen zur SPS-Programmierung vermutlich 0 Punkte habe. Da hat
sie sich gefreut, denn ich könne mich wenigstens gut einschätzen, so
ihre Aussage.