Hi,
ich plane viele Leds am Netz (230V~) zu betreiben. Folgendes hab ich
dazu überlegt:
1) Netzspannung mit 1N4007 in Graetz-schaltung gleichrichten und mit
2) 10-100µF/350V Elkos stabilisieren
100 Leds in Reihe ergibt bei Grünen Leds pro Led 3,25V, also ca 0,5V
unter Maximalspannung. Strom durch einen ca 20 Ohm widerstand auf ca
15mA einstellen. Oder muß ich in diesem Fall den Strom gar nicht mehr
begrenzen?
Las' das mit der Monster-LED-Kette, es übersteigt offensichtlich Deine
gegenwärtigen Kenntnisse, könnte Dich aber umbringen. Mit Niederspannung
können LEDs auch schön leuchten. Ich mach' das genauso.
Das ist - wie meine Vorredner schon gesagt haben - sehr gefährlich.
Gleichrichten 230V~ => über 325V= !!!!
Stromschalggefahr, Brandgefahr, usw.....
Das ist nix für Anfänger Bastelstunde mit Halbwissen in Elektronik!
Nicht böse gemeint- aber schau dir mal ne LED Kennline an. Das ist
eigentlich ein "Konstantstrom" Bauelement.
Deshalb wir ein (Nenn) Strom bei einer LED angegeben! Einige mV mehr und
der Strom steigt meist stark an !
mfg
Roland
Wie kommt er auf 3.25 Volt ?? "Faustformel": 1240/555nm etwa 2.23 Volt
und etwas für den Ohmischen R in der LED (ca 10%) 2,45Volt (da
(ver)brennt die LED aber schon fast). Ist ja keine Hochleistungs LED wo
Fausformel nicht mehr so richtig geht (20mA).
> Das ist nix für Anfänger Bastelstunde mit Halbwissen in Elektronik!
... und jeder der kein Anfänger ist, macht es nicht, weil er weiss dass
es zu gefährlich ist.
Ja , stimmt auch !!
Richtig: NetzTrafo+Sicherungen, Gleichrichtung, Konstantstromquelle(n)
...
Und alles nach Vorschrift!
mfg
Roland
PS: LM317 & Co sind doch recht billig !!
hmm. wir sollten aber einen Anfänger nicht die Freude am selberbauen
nehmen. Waren ja alle mal selber Anfänger.(und sind es auch noch, oder
kann irgend jemand von euch alles ??)
Also auf :
http://leds.de/
gibt es viele schöne Ideen mit LEDs. Aber bitte, in deinem eigendem
Interesse UND! deiner Mitbewohner im Haus, nichts mit 230 Volt. Auf
der Seite gibt es richtig geile Sachen. Viel Spaß.
Ich stutze gerade. bei Leds.de stehen auch so "komische" Flußspannungen.
Habe gerade bei mir hier gemessen und die hauen alle in etwa mir dem
berechneten wert hin aber nie mit 3 Volt bei Grüner LED. oder 2.5 bei
Rot
das sind bei mir rechnerisch 1.8 und gemessen auch .
Auch Superhelle stimmen mit Theorie aber nicht mit Seite überein. ???
was geben die da für (Fluß)Spannung an ?? Teste mal bei euch bitte:
1240/wellenlänge in nm = Flußspannung in Volt. Ich kann das mal morgen
genauen schreiben warum. Will jetzt aber in Bett. (ps Weiße LED > sehr
blaue LED rechnen(360..400..420nm))
Die angegebene Spannung von 3,3V habe ich beim ersten
GOOGLE-Suchergebniss gefunden.
http://forum.chip.de/hw-basteleien/led-faq-356759.html
Hab mittlerweile in das Datenblatt geschaut und selbst festgestellt das
die Spannung viel niedriger sein muss.
Also bevor hier abgeschissen wird erstmal nachfragen.
Es gibt unterschiedliche LEDs, je nach verwendetem Material kann es
sein, dass man auf unterschiedliche Flussspannungen kommt. Zitat aus
denem Link:
"Hier ein paar Werte: (Alle LEDs die hier aufgeführt sind superhell)"
Grüne LEDs haben etwa 2,2-2,4V. Es gibt jedoch diese True-Green LEDs,
die wirklich grün sind (und nicht nur gelbgrün wie die normalen),
allerdings benötigen diese etwa 3-3,5V.
Aber all diese Probleme kann man mit einer Konstantstromquelle umgehen.
@Sebastian: hier hat keiner "abgeschissen" (wie Du es nennst). Hier gab
es viele Antworten, die Dir vernünftiger Weise von Deinem 230V-Projekt
abgeraten haben. Nebenbei wurdest Du noch darauf hingewiesen, dass die
Angaben zu den LED's Deiner seits nicht ganz richtig sein können. Aber
Deinem letzten Posting nach zu urteilen, willst Du das garnicht wissen,
weil es nicht das ist was Du hören willst.
Warum stellst Du hier dann Fragen, wenn Du dann bockig reagierst?
Und wenn Du doch direkt mit 230V basteln willst, dann reicht eine Diode,
ein Greatz ist nocht nötig. Auch der Elko ist nicht nötig. Lediglich
noch ein Widerstand zu Begrenzung des Stroms. Berechnen kannst Du den
Widerstand selbst.
Gruß
tststs
Hallo Sebastian,
wenn Du weißt, wie bissig Netzspannung sein kann und entsprechend
agierst, ist das durchaus machbar. Auf die Gleichrichtung kannst Du
verzichten, wenn Du zwei LED-Ketten anti-parallel schaltest. Den fetten
Vorwiderstand kannst Du mit einem Kondensatornetzteil vermeiden. Zu
viele Leds in Reihe sind nicht empfehlenswert. Ich habe das mit 2*15
LEDs durch und durch einen zu klein bemessenen Begrenzungs-R mehrmals
LED Ausfälle gehabt. Die Suche nach der defekten dauert dann
entsprechend lange.
Lass es kribbeln
> Dateianhang: IMG_0848.JPG (1,3 MB, 10 Downloads)
Ging das nicht etwas kleiner? Der Forenbetreiber legt bestimmt keinen
Wert auf möglichst viel traffic.
Wer schon mal gesehen hat, wie eine LED die über einen Kondensator an
Netzspannung betrieben wurde (antiparallele Diode war vorhanden) sich
aus der zum Glück geerdeten Metallfrontplatte gesprengt hat, verzichtet
auf solche Schaltungen.
Hab bei der Modelleisenbahn von meinem Sohn auch einfach die ganze
Beleuchtung aus LEDs an 230V mit einem Vorwiderstand und Draht aus alten
Telefonkabeln gebaut.. Funzt super...
Nur die Beleuchtung? Schwach! Ich hab die Modelleisenbahn meines Sohnes
komplett auf 230V umgerüstet, die geht jetzt ab wie Schmidts Katze! Bin
schon am Überlegen, ob ich mittels Kaskade auf 1kV aufrüsten soll, dann
geht's erst richtig ab...Schutzkleinspannung is doch was für Mädchen,
nur ein Weichei klammert sich an sein Leben ;-)
Es ging doch um die Überlegung, ob und wie so etwas machbar ist. 230V
Led-Lampen nutzen auch eine RC Vorschaltung. Normal mache ich das auch
anders, wie das Bild (sorry, diesmal eingedampft) zeigt, falls
erkennbar, reicht ein Handynetzteil für 8 Power-LEDs. Für mehr Power
empfehlen sich Notebooknetzgeräte, die sich in der Regel auf eine
gewünschte Ausgansspannung modifizieren lassen.
@Lothar: kauf ich Dir so nicht ab: "reicht ein Handynetzteil für 8
Power-LEDs"
-> Annahme: 5W-LED, dann verbraten 8 LEDs 40W -> welches Handynetzteil
liefert das?
Die Idee mit den antiparallel geschalteten LEDs find ich hingegen klasse
(so man wirklich mit 230V rumspielen muss)!
@tststs
Neee, nicht für 5W LEDs. Auf dem Bild siehst Du 1W LEDs mit einem
Noki-Ladegerät, das bei 6,2V 720mA liefert. In vier Stränge aufgeteilt
sind pro LED knappe 200mA drin. Bei den knappen Kühlprofilen werde die
Teile immer noch recht warm und bleiben etwas unter dem max. Strom von
250mA. Für eine Grünpflanzenbeleutung aber sehr effektvoll.
Hi Sebastian,
wie kommst Du darauf, LEDs direkt an 230V anschliessen zu wollen, ist
doch vollkommen unnoetig, eine Betriebsspannung von 5V tut es vollkommen
und solange Dein Netzteil stark genug ist kannst Du dutzende von den
Dingern ansteuern, aber schalte sie nicht in Reihe ;)
Muss jetzt auch mal sagen an der Stelle: Nichts ueberstuerzen.
Netzspannung ist gefaehrlich. Ich mach jetzt schon ne ganze Zeit mit
Elektronik rum und das einzige, wo man mit Netzspannung in Beruehung
kommt ist es, wenn man ein Netzgeraet braucht, um z.B. ein Geraet aus
dem Netz zu speisen (z.B ein Bausatz oder ein groesseres Projekt). Aber
auch hier ist immer besondere Vorsicht und Sorgfalt geboten, d.h.
Isolation, Schmelz-Sicherung, EMV-Richtlinien rudimentaer beachten und
vor allem einen Schutzleiter ans Gehaeuse anschliessen. Also nich gleich
ausflippen wenn man Dir hier sowas an Herz legt, das hat schon seine
Gruende. Fang doch erstmal mit den Grundlagen an?
Und wenn ich les was hier schon wieder abgeht... tu mir einfach den
Gefallen und lass die Finger davon, ok? Bei dem Bild weiter oben wird
mir schon vom Anschauen schwindlig und ich hoffe doch dass der Kommentar
mit der Eisenbahn (nein nicht das mit dem 1kV) ein Scherz war.
Vielleicht koennte man ja drueber nachdenken wie man es richtig machen
koennte wenn die Sache auch nur im Ansatz Sinn haette -- hat sie aber
nicht.
lg,
Michael
@Mueller (Gast): Wo kommt die Formel her? Würde mich mal
interessieren...
@all: Kondensatornetzteil und antiparallele LEDs ist völlig ok, wenn:
- Ein dafür vorgesehener X-Kondensator verwendet wird.
- Die Gesamtspannung der LED-Reihenschaltung "ausreichend" unter der
Netzspannung liegt, damit der Strom auch bei Netzspannungsschwankungen
halbwegs konstant bleibt. LED-Spannung = Netzspannung geht nicht. Eine
LED ist immer noch eine Diode, mit der entsprechenden Kennlinie.
- Ein Reihenschutzwiderstand (nicht entflammbar) nicht vergessen wird,
der u.a. die LEDs vor Spikes und Einschalten auf dem Scheitelpunkt
schützt. Ebenso gehört da noch eine Sicherung rein, und der Gefahren der
Netzspannung sollte man sich bewusst sein.
- garantiert werden kann, dass die Isolationsstrecken eingehalten
werden, und niemand die LEDs direkt anpackt.
Von der Leistungsbilanz ist ein Kondensatornetzteil selbst einer SMPS
noch überlegen.
>Von der Leistungsbilanz ist ein Kondensatornetzteil selbst einer SMPS>noch überlegen.
Das ist natürlich Unsinn. Der Wirkungsgrad des C-Netzteils beträgt
grade mal 37,5%, der eines SNTs ab 70% aufwärts.
Zitat aus der angegebenen Seite:
>Der Eingangsstrom der Schaltung beträgt 6,7mA (rms). Bei einer>Eingangsspannung von 232V (rms) ergibt dies eine Leistungsaufnahme von>1,55VA. Die vom Netz aufgenommene Wirkleistung beträgt 0,2W (gemessen).>Bei einer abgegebenen Leistung von 75mW ergibt sich ein Wirkungsgrad>von 37,5%.
Also:
Scheinleistung: 1,55VA
Berücksichtigt wird für die Berechnung des Wirkungsgrades nur die
Wirkleistung: 0,2W
Dann hat er wohl Mist gemessen:
6,7mA und 75mW bedeuten, dass die Spannung bei etwa 11V liegt.
Am Gleichrichter gehen etwa 1V, am Widerstand etwa 3V verloren. Macht
also etwa 27mW. Wenn ich das zu den 75mW addiere, komme ich auf 102mW.
Da er 0,2W angibt, und man von +/-1 digit Messfehler ausgehen kann,
passt das doch ganz gut. Daraus allerdings einen Wirkungsgrad zu
berechnen ist allerdings eher sinnlos.
Benedikt, Danke, so isset... der Schwachsinn ist die Messung von 0,2W
aufgenommener Wirkleistung.
Verluste von Wirkleistung entstehen hauptsächlich in dem
Schutzwiderstand, dielektrische Verluste im Kondensator kann man wohl
vernachlässigen. Der hier verwendete, relative hohe Schutzwiderstand von
470 Ohm basiert auf dem Maximalstrom der Z-Diode...
Aber immer erstmal brav was von "37,5%" nachplappern, ohne Sinn und
Verstand...
Danke @ Mueller!
>Aber immer erstmal brav was von "37,5%" nachplappern, ohne Sinn und>Verstand...
Einer nachvollziehbaren Berechnung kann man wohl mehr Vertrauen schenken
als irgendwelchem Gelaber ohne Begründung.
Jack Braun wrote:
>>Dann hat er wohl Mist gemessen:>> Aber:>>>Da er 0,2W angibt, und man von +/-1 digit Messfehler ausgehen kann,>>passt das doch ganz gut.>> ?
Er misst einen Wert, der an sich schon +/-50% Fehler hat, und rechnet
daraus noch den Wirkungsgrad aus.
Unter berücksichtigung von diesem Fehler liegt der Wirkungsgrad bei
25%-75%. Theoretisch beträgt der Wirkungsgrad 71,4%.
@ Lothar (Gast)
"Für eine Grünpflanzenbeleutung aber sehr effektvoll."
Du weißt aber dass Chlorophyll gerade grünes Licht nicht verwerten
(absorbieren) kann und dass es total sinnlos wär eine Pflanze mit grünem
Licht zu bestrahlen ?
@ Sebastian (Gast)
Du bekommst niemals 100 LED's mit immer den gleichen
Maximalspannungswerten.
Am effektivsten ist es alle parallel zu schalten, die nicht unter
Vollast laufen zu lassen und gut zu kühlen.
Meine weißen LED's bekommen aus einem Handy-Steckernetzteil 3,4 Volt und
sind alle parallel geschaltet.
Wenn eine LED kaputt geht dann kann sie entweder 0 Ohm bekommen oder sie
wird sehr hochohmig.
Wenn die jetzt alle in Reihe sind und eine, durch überhitzung, leitend
wird bekommen alle mehr Spannung.
Kannst dir ja vorstellen wie das weiter geht. (Mach eine Sicherung davor
- als Brandschutz)
Bei Pollin gibt es ein 3,3V 3A SNT (Best.Nr. 350 627 4,25 EUR)
oder eins mit 12V 3,3A (Best.Nr. 350 630 4,95 EUR)
Bei dem 12V SNT wirst du an der Referenz-Spannungsquelle (TL431) anstatt
eines Widerstandes einen kleinen Poti anlöten können und die Spannung
etwas erhöhen oder senken können.
lg
P.S.: Die (Gäste) können sich doch ganz einfach mal anmelden.
@ATMEGA8: wozu anmelden? die ständige Anmeldepflicht auf allen Seiten
ist unheimlich nervend! Hier ein Account, da ein Account - wer soll sich
die genazen Passwörter merken? Ich empfinde das hier als positiv sich
nicht anmelden zu müssen.
Gruß
tststs
@Atmega8
> Du bekommst niemals 100 LED's mit immer den gleichen> Maximalspannungswerten.
Soso.
> Am effektivsten ist es alle parallel zu schalten, die nicht unter> Vollast laufen zu lassen und gut zu kühlen.
Warum dann so ein Tipp? Das gibt keinen Sinn.
Die Angabe einer "Maximalspannung" bei LEDs ist generell hirnrissig und
setzt einen Einsteiger auf das völlig falsche Gleis... :-(
Dass man für LEDs einen Vorwiderstand vorsehen sollte weiss ja sogar der
OP
> Du weißt aber dass Chlorophyll gerade grünes Licht nicht verwerten> (absorbieren) kann und dass es total sinnlos wär eine Pflanze mit grünem> Licht zu bestrahlen ?
Du weist aber, dass Pflanzen bei grünem Licht die meiste Energie
absorbieren und somit zur Stoffumwandlung nutzen können als bei zB rotem
Licht?
-> Pflanze mit grünem Licht bestrahlen -> schnelleres Wachstum
Gast wrote:
> Du weist aber, dass Pflanzen bei grünem Licht die meiste Energie> absorbieren und somit zur Stoffumwandlung nutzen können als bei zB rotem> Licht?> -> Pflanze mit grünem Licht bestrahlen -> schnelleres Wachstum
Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor du versucht anderer
Leute Aussagen zu widerlegen. Kleiner Tipp: Mal überlegen, warum Blätter
grün aussehen. Weil sie grün besonders gut absorbieren? Nein. Bingo.
@ Chrisi (Gast)
F: Weshalb anmelden ?
A: Weil ich dann weiß mit wem ich spreche es kann kann sich auch jemand
anderes "Chrisi" nennen.
Und was das Passwort angeht: Nimm doch immer das selbe, das ist sicherer
als wenn du ohne Passwort etwas schreibst.
Bei meinen Dioden nutze ich keinen Vorwiderstand.
Die 3,4 V und die kühlenden Kupferflächen auf die ich die Dioden gelötet
habe sind recht optimal würde ich sagen.
Ich kann sie auch mit 3,6 Volt betreiben, aber der Wirkungsgrad sinkt
erheblich und sie werden kaum noch heller. (probier es einfach mal aus)
Manche Dioden ziehen bei 3,5V 20mA und andere von der gleichen Charge
ziehen da erst 15mA.
Man muss ja nicht jegliches Risiko vermeiden, aber wenn ich Risiko und
Nutzen abwäge würde ich mich wieder für die Netzteil-Variante
entscheiden.
(ich hab nämlich mal genauso darüber nachgedacht)
@Atmega8
Habe Deine Anregung zur Kenntnis genommen ;)
> Manche Dioden ziehen bei 3,5V 20mA und andere von der gleichen Charge> ziehen da erst 15mA.
Das ist doch das Problem. Somit kannst Du niemals zwei Chargen an einer
Spannung betreiben.
LEDs betreibt man richtig an einer Konstantstromquelle !!
Alles andere ist eigentlich falsch.
Natürlich nehme ich für eine kleine LED Anzeige keine StromQuelle
sondern einfach einen R, so das ca. 10mA (max.) durch die LED brummen.
Bie meisten allerwelts LED reicht das satt!
Aber bei sehr hellen LEDs oder vielen LEDs (Zum Beleuchten oder
ähnliches)ist eine Konstantstronquelle Pflicht!
Mann sollte mal die Datenblätter lesen.!!
Da wird die Durchflussspannung unter bestimmten Bedingungen angegeben.
Ausserdem hängt Lebensdauer auch stark vom Strom ab!!
mfg
Roland
Benedikt schrieb:
>Er misst einen Wert, der an sich schon +/-50% Fehler hat, und rechnet>daraus noch den Wirkungsgrad aus.
Für eine korrekte Bestimmung der Wirkleistung muss man U*I*cos phi
rechnen. Man benötigt also ein zusätzliches Messgerät zur Bestimmung der
Phasenverschiebung. Das geht mit jedem 2 Kanal Oszi. Hat man ein
modernes Speicheroszi zu Verfügung, so kann man etwas eleganter die
zeitabhängige Leistung durch Multiplikation der Kurvenform von Spannung
und Strom darstellen. Der arithmetische Mittelwert der zeitabhängigen
Leistung ist dann die Wirkleistung. Möglicherweise ist diese Bestimmung
der Wirkleistung mit einem Fehler von +/-10% behaftet, keinesfalls
aber +/-50%.
Jack Braun wrote:
> Benedikt schrieb:>>>Er misst einen Wert, der an sich schon +/-50% Fehler hat, und rechnet>>daraus noch den Wirkungsgrad aus.>> Für eine korrekte Bestimmung der Wirkleistung muss man U*I*cos phi> rechnen.
Das ist nicht ganz korrekt: Das gilt nur bei rein linearen Verbrauchern.
Sobald eine Oberwelle dazu kommt geht es nur mit der
Echtzeitmultiplikation.
> Möglicherweise ist diese Bestimmung> der Wirkleistung mit einem Fehler von +/-10% behaftet, keinesfalls> aber +/-50%.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Benedikt K. wrote:
> Da er 0,2W angibt, und man von +/-1 digit Messfehler ausgehen kann,
Rechnen wir mal:
+/-1 digit bei 0,2 ist +/-0,1. Und 0,2 +/-1 entspricht +/-50%.
Ich habe keinen Bewis dafür, dass sein Messgerät wirklich nur mit 0,1W
AUflösung misst, aber das erscheint mit die einfachste Erklärung zu
sein. Denn die Angabe von 37,5% Wirkungsgrad ist definitiv falsch.
Irgendwo muss die Energie hin, und da es keine weiteren Bauteile gibt
die Energie in Wärme umsetzen können, muss es sich bei der Leistung um
einen Messfehler halten.
Oder hast du eine bessere Erklärung ?
>Ich habe keinen Bewis dafür, dass sein Messgerät wirklich nur mit 0,1W>AUflösung misst, aber das erscheint mit die einfachste Erklärung zu>sein.
Er braucht nur einen Speicheroszi:
>>Hat man ein>>modernes Speicheroszi zu Verfügung, so kann man etwas eleganter die>>zeitabhängige Leistung durch Multiplikation der Kurvenform von Spannung>>und Strom darstellen. Der arithmetische Mittelwert der zeitabhängigen>>Leistung ist dann die Wirkleistung.>Sobald eine Oberwelle dazu kommt geht es nur mit der>Echtzeitmultiplikation.
Siehe oben.
Hast Du die Oszi-darstellung übersehen?
Jack Braun wrote:
> Siehe oben.> Hast Du die Oszi-darstellung übersehen?
Nein, aber das beweist nicht, dass er die Leistung wirklich auch damit
gemessen hat.
Außerdem ändert das auch nichts daran, dass deine Aussage:
> Für eine korrekte Bestimmung der Wirkleistung muss man U*I*cos phi> rechnen.
Nicht richtig ist. Wie du selbst schon geschrieben hast, reicht die
Berücksichtigung des Phasenwinkels eben nicht aus.
Um aber mal wieder auf das Thema zurückzukommen:
Erklär mal, wie deiner Meinung nach die 37,5% Wirkungsgrad zustande
kommen. Irgendwo müssen die 125mW hin, in die Last gehen nur 75mW.
Gleichrichter (Sperr): ca. 10mA * 15V = 150mW
Wird von den Zenerdioden verbraten.
>Ich habe keinen Bewis dafür, dass sein Messgerät wirklich nur mit 0,1W>AUflösung misst
E-Mail Grosse:
>Das ist schon richtig gemessen. Ich habe diese Messung damals mit einem>Präzisionsleistungsmessgerät der 10kEuro-Klasse gemessen. Mit>Fehlerbetrachtung stimmt das Messergebnis auf ca. +- 5mW (wenn ich mich>richtig erinnere).>Die Scheinleistung der angegebenen Schaltung beträgt übrigens>S = 230V * 7,2mA = 1,66VA
Schon super was so eine Frage alles losbricht.
@atmega - ja weiß ich, sonst wären sie ja auch nicht grün, weil sie
grade diesen Teil des Spektrums reflektieren. Sieht trotzdem gut aus,
grün mit grün beleuchtet.
Zum Wirkungsgrad von C-Netzteilen. 37,5% sind es mit Sicherheit nicht.
Blindleistung sieht der Zähler nicht. Schalte einen Kondensator mit
genügen Spannungfestigkeit ans Netz, es fließt Blindstrom, Phase 90°,
trotzdem steht der Zähler. Es wird nur ein Teil warm, das ist der
Strombegrenzungswiderstand. Der sollte aber nicht zu knapp bemessen
werden, hat mir einige LEDs beim Einschalten gekostet. Die gingen
übrigens immer in den hochohmigen Zustand. Bei Niedervoltnetzteilen
schalte ich immer so viel LEDs in Reihe wie möhlich, kleine
Vorwiderstände und PWM. Zum Test habe ich mal 10 LEDs mit 10%..100% PWM
betrieben. Die mit 10% war ein wenig dunkler, die anderen, subjektiv
keine großen Unterschiede. Deswegen meine Meinung, mehr Strom und
kleineres Tastverhältnis. Meine Küchenbeleuchtung mit über 100 LEDs
läuft mit 10 Strängen mit PWM 10%, ein Strag nach dem anderen.
Weiter frohes Basteln..... und Streitereien sachlich klären ;o))
Lothar
Jack Braun wrote:
> Gleichrichter (Sperr): ca. 10mA * 15V = 150mW>> Wird von den Zenerdioden verbraten.
Stimmt, die Gleichrichterdioden sind Z-Dioden. Erkennt man erst beim
näheren hinsehen, dass der Strich nicht gerade sondern leicht
abgewinkelt ist...
In diesem Fall sind die 37,5% also richtig, allerdings kann man den
Wirkungsgrad auf >80% steigern, wenn man den Kondensator nur so groß
dimensioniert, wie die Last auch benötigt. Bei LEDs kann man daher auf
die Z-Dioden verzichten.
Wenn die Ledkette lang wird und/oder der benoetigte Strom fuer die LEDs
hoch, dann sollte man das ganze auch mal mit einem induktiven Widerstand
als Vorwiderstand durchrechnen.