Guten Tag an alle die das lesen. Ich ahbe hier zwei NTC Sensoren. Diese
habe ich bei Pollin bestellt und habe aber keine Kennlinien um die
Verschiedenen Widerstandswerte bei verschiedenen Temperaturen abzulesen.
Ich möchte eine Spannungsteiler Schaltung für eine Temperaturmessung
eines Serverraumes Aufbauen. Hierzu verwende ich Das Atmel Evol. Board
v. 2.0 und den ATMega 16.
Das problem ist halt jetzt wie groß ist die Ausgangsspannung bei welcher
Temperatur.
NTC 1: NTC 232264490004, 82 Ohm bei 25°C
(Best.Nr. 220 714 bei Pollin)
NTC 2: NTC 232264262152, 1,5 kOhm bei 25°C
(Best.Nr. 220 650 bei Pollin)
Das ist das was ich weis, mehr weis ich von den Sensoren nicht. Ich
würde mich freuen wenn mir jemand schnellstmöglich eine möglichkeit
sagen kann wie ich die Widerstände ermitteln kann.
Ich habe schon von einer e-Funktion gehört und habe mir die auch schon
angesehen. Ich bin aber nur Schüler und kann damit noch nicht umgehen,
weil wir das noch nicht behandelt haben. Ich habe auch nicht die zeit
und mögloichkeit die Widerstandswerte selbst zu messen, dann dazu fehlt
mir die zeit und auch die geräte.
Solche Bauelemente ohne Datenblatt kannst du gleich vergessen. Genauer
als heiß, warm und kalt ohne die Kennlinien kann man nicht auswerten.
Kauf die bei z.B. Reichelt NTCs oder PTCs. Da gibts dann gleich die
passenden Datenblätter dazu.
Du könntest natürlich nach NTCs mit ähnlichen Werten bei 25°C suchen.
Vielleicht hast du Glück und die Unterschiede in der Kennlinie sind
nicht so drastisch.
MfG
Warum erstellst du keine Kennlinie? Dazu brauchst du noch ein
Thermometzer und ein Ohmmeter ( oder wenn überein Spannungsteiler geht
die Spannung die am NTC abfällt ). Und machst dir eine Messtabelle U
T und jetzt erhöst du die Temperatur eines beispielsweise Wasserbads und
misst die Spannung.
Du bekommst dann eine Kennlinie vom NTC.
zu 1) Ja Kennlinie aufnehmen aber wie? Die dinger sind doch eigentlich
immer irgenwie gleich, jetzt muss es doch ne möglichkeit geben, das man
die kennlinien irgendwo her bekommt. Oder nicht? Ich kenn mich da net
aus.
zu 2) wenn ich das vorher gewusst hätte, das da keine kennlinien dabei
sind hätte ich bestimmt auch andere genommen. Ich habe aber nun mal nur
diese dinger.
Ich übersetze die Anfrage mal: "Ich habe keine Lust. Ich erwarte, dass
jemand diese Sensoren kauft, für mich durchmisst, eine Schaltung postet,
damit ich mir nicht selber Gedanken machen muss, und das ähnlich wie
Hausaufgaben einfach aus dem Internet abschreiben kann. Wozu gibt es
schließlich das Netz?"
@ Tcf Kat: Naja Wenn ich ehrlich sein soll so in etwa ist das schon, nur
die Schaltung dazu hab ich ja und ich weis auch wie sie funktioniert,
mir geht es ja nur darum ob ich irgendwoher eine kennlinie für meinen
Widerstand herbekomme. Mehr will ich garnicht.
Weil ich mir dei Spannungswerte für bestimmte Temperaturen berechnen
will und nicht mithilfe von ungenauen Messungen erst herrausfinden will
wie groß der Widerstand sein KÖNNTE. Das is mir zu ungenau. Dazu gibt es
ja kennlinien und die muss es doch noch woanderst zu finden sein.
MFG
Haste ein Ohmmeter (Multimeter) ? Thermometer ? - ja dann mach ne
Kennlinie.
Die Datenblätter Kennlinie ist mit Sicherheit ungenauer als wenn du die
selber misst.
Oder Suche mal Dattasheet NTC - da sind auch Kennlinen drinne ;-)
Und wenn Du ein bisschen pfiffig wärest, hättest Du herausgefunden, dass
2322xxxx die Herstellerbezeichung (Vishay) ist. Für diesen Typ ist aber
kein Datenblatt mehr zu finden, Pollin-Ramsch eben.
http://www.vishay.com/docs/33032/gpnlead.pdf
Der 1k5 hat 10% Toleranz! B-Wert bzw. Datenblatt musst Du selber
finden...
Typisch Forum, der OP hat eine eindeutige Anfrage gemacht. Derjenige,
der die genannten NTCs kennt oder ein Datenblatt besitzt soll halt
antworten.
Stattdessen wird der OP solange mit "Tipps" und Fragen eingedeckt, bis
man ihn da hat, wo gewisse Leute ihn haben wollen. Schade. Haben wir
nicht alle schon mal ein falsches Bauteil eingekauft? Kennlinie
aufnehmen, was für ein Bullshit.
Wer nix weiss, soll einfach den Rand halten.
Chrisi, sehe ich anders... Unwissen und Faulheit sind zwei völlig
unterschiedliche Dinge. Wenn er kein Datenblatt findet, hat er gar keine
andere Wahl, als die Kennlinie aufzunehmen. Bei einem 10% Teil sowieso,
außerdem lernt er noch was dabei, und das kann ja nie schaden, oder? Nur
vom Abschreiben lernt er nichts, und beim nächsten Mal erzeugt er wieder
Workload...
Hmmm, hab' gerade auch ein paar von den 1,5K "Pollin-NTCs" ausgepackt
und siehe da, hier gibt es schon einen Thread mit dem Teil. Leider aber
nichts greifbares in der "Diskussion" bisher.
Hab' mich also selber mal kurz (ca. 3 Minuten) an die Suchmaschinen
gesetzt (ja, es gibt auch andere, nicht nur die mit den vielen ooooo's)
und recht schnell das hier gefunden:
http://www.b-kainka.de/Daten/Sensor/NTC.pdf
Nicht nur eine hübsche Abhandlung über die Grundlagen der NTCs, sondern
auf Seite 19 (PDF, S. 20 lt. Text) stehen auch die Kenndaten der
gesuchten NTC-Serie ("Accuracy Line 2322 6426"): der mit 1,5K hat
demnach einen B-Wert von 3975. Das deckt sich auch mit der Angabe auf
einer ungarischen Seite, wo das Dingens dann aber unter K-Wert läuft.
Na das ist doch ma ne antwort. Diese Abhandliung hatt ich auch schon am
gefunden. Nur habe ich sie wahrscheinlich schnell wieder zu gemacht,
weil alles auf english war und ich eh nur 10% von dem verstanden hab was
da stand. Aber mit der Tabelle kann ich was anfangen.
Danke für die Info, das hat mir sehr weitergeholfen.
Hallo,
geht das nicht auch mit einer Steinhart-Hart Gleichung?Also eine
Interpolation der "echten" Kennlinie. Einfach den Widerstand für drei
bekannte Temperaturen messen und dann die Koeffizienten(A,B,C, 3
Gleichungen, 3 Unbekannte) rausrechnen. Mit nem µC der nen ADC drinnen
hat kann man sich dann den Spannungsabfall über den NTC ausrechnen,
daraus den Widerstandswert berechnen und dann in die besagte
Seinhart-hart gleichung einsetzen und die Temperatur berechnen lassen.
Link zur Berechnung:
http://home.arcor.de/fuenfundachtzig/thermo/thermo.htm
mfg
Fredl
@ Patrick D. (Gast)
Die Kennlinie ist kein Problem. Die NTC sind alle durch eine Gleichung
charakterisiert. Eine Exponentialfunktion mit 2 Konstanten. Eine davon
ist der Wert bei 25 Grad. Die Andere ist eine Materialkonstante. Die
kann man bestimmen, indem man eine zusaetzliche Temperatur misst. zB
R(100 Grad). Das war's dann.
Fuer's naechtse Mal : Nur dort kaufen, wo's noch die Konstante
mitgeliefert wird. zB Epcos.
Ich verstehe nicht, warum man an den Sensoren sparen muß, als ob man
Milliarden von den Dingern einsetzen will.
Und dann viele Stunden mit Programmierung und Kalibration zubringt.
Warum nicht die Zeit sinnvoller verwenden und einfach digitale Sensoren
(DS18B20) einsetzten ?
Oder analoge Sensoren mit linearem Spannungsausgang (z.B. LM335:
10mV/°K), dann braucht man keine Präzisionswiderstände oder
Stromquellen.
Peter
Das kommt auf die Anwendung an. Die 9 bis 12 bit des DS18B20 sind nicht
so toll.
Ein NTC (S861 v. Epcos) kostet 1.90$ @50
Ein DS18B20Z kostet 2.28$ @50
Ein LM335Z kostet 0.80$ @100
Meine Wahl fiel auf einen NTC, zum einen wegen des Gehaeuses, 2mm
Durchmesser, zum Anderen wegen der beliebigen Aufloesung. Ein TO92 oder
SO8 wuerde nie gehen. Mit einem 16bit ADC erreicht man fast 1mK.
> Mit einem 16bit ADC erreicht man fast 1mK.
Bei einem Messbereich von so etwa 70 bis 80 Grad kommt das hin.
Nur - was nützt 1mK Auflösung bei einer Absolutgenauigkeit von
vielleicht 2 oder 3 Grad?
GPS wrote:
> Das kommt auf die Anwendung an. Die 9 bis 12 bit des DS18B20 sind nicht> so toll.
Was, ein DS18B20 soll nicht ausreichen, die Temperatur im Serverraum zu
messen ?
Bleib doch mal auf dem Teppich.
Peter
Ich sagte, es komme auf die Anwendung an. Fuer einen Serverraum genuegen
auch 7 bit. Da muss man auch nicht eine Genauigkeit von 1 Grad oder
weniger haben.
Wenn man allerdings die Lagerhaltung von Teilen beruecksichtigt, habe
ich lieber nur eines an Lager als zwei.
Also zum Thema Digital-Sensor. Ich hab auch einen (DS1820), ich wollt
halt nur nbicht nur auf einen Senosor setzten,falls ich beim berechnen
oder Zusammenbauen irgendeinen fehler mache. Außerdem gibt mir das vllt
die Möglichkeit beide Varianten zu vergleichen. Auf der einen Seite die
wirklich billigste Ausführung eines NTC im Gegensatz zu einem etwas
"teuren" DS1820 (wobei die ja auch nich die Welt kosten)
Jetzt hoffe ich nur das beides funktioniert, wenn nich hab ich trotzdem
was, was ich in meine Arbeit hineinschreiben kann.
Für den Digital Sensor hab ich auch ne Schaltung gefunden. Wer will kann
sich die ja ma ansehen und mir ma sagen was er davon hält. Wie gesagt
ich habe das Atamle Evolu. Bord 2, dazu habe ich eine extra platine
gefertig an der die ganzen Ausgänge (ADC's) aufgelötet sind.
Ich habe den DS1820 noch nicht verlötet, er steckt nur mit den
Anschlüssen in ein listerklemme.
Jetzt ist die Frage, ist es sinnvoll die Schaltung zu verwenden oder den
Sensor direkt am Bord anzuschließen??
MFG
ich fand dazu folgende seite, leider decken sich die daten in sachen
tempbereich und lieferbare typen nicht ganz mit den
phillips/vishay/epcos daten (denn überall dort gibt es diesen typ ntc),
aber ich werde erstmal auf diese daten vertrauen, ansonsten habe ich
auch an diverse lieferanten, herstellen, datenblattverzeichnisse etc.
anfragen gesendet und um datenblätter gebeten.
http://www.gmelectronica.com.ar/catalogo/pag66.html
Hallo
Gleich vorweg: Ich weiß nicht, was die schlauen Möchtegern-Antworten
sollen. Entweder man kann jemanden helfen oder man lässt es sein - oder
gibt´s hier Geld für die meisten Posts, auch wenn sie völliger
Schwachsinn sind.
Ich weiß, das ist ein alter Thread, aber das Problem des Fragestellers
haben mehr Leute, daher antworte ich frecherweise auf diesen alten
Beitrag.
Für alle, die einen NTC herumliegen haben und kein Datenblatt dazu:
Schau mal hier - hier werden Sie geholfen ;-)
http://www.afug-info.de -> Unter Download -> NTC (für Libre Office)
Ein NTC ist mit 2 parametern bestimmt. Mit dem Widerstand bei 25 Grad
und der Steilheit Betta, was den exponental multiplikator stellt. Dh
eigentlich genuegen 2 Messpunkte.
Schön, dass sich noch mehr Leute an der Diskussion beteiligen.
Mit zwei Paramentern/Messpunkten ist es bei NTCs leider nicht getan
wegen der logarithmischen Kennlinie.
Eine lineare Hochrechnung von 2 Messpunkten des NTC würde höchstens für
einen sehr begrenzten Temperaturbereich einigermaßen (un)genau klappen.
> Mit zwei Paramentern/Messpunkten ist es bei NTCs leider nicht getan
wegen der logarithmischen Kennlinie.
Die recht brauchbare Standard-Formel benötigt nur 2 Parameter R25 und B.
Dafür reichen 2 Messpunkte. Natürlich könnte man mit mehreren Werten
noch etwas besser "fitten".
http://de.wikipedia.org/wiki/Hei%C3%9Fleiter
Mit 3 oder mehr Werten könnte man mit der Steinhart-Hart Formel nochmals
genauer "fitten".
Jörg schrieb:> Eine lineare Hochrechnung von 2 Messpunkten des NTC würde höchstens für> einen sehr begrenzten Temperaturbereich einigermaßen (un)genau klappen.
Und wo witterst du bei dem o.g. Beta irgend etwas Lineares?
Lies dir mal die Grundlagen zu NTC-Kennlinien durch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hei%C3%9Fleiter#Grundlagen
Die Tabelle von www.afug-info.de funktioniert - ist alles, was man
braucht, wenn man einen unbekannten ntc hat.
@Stauner
Ruft den Gummi-Wagen, Stauner schreit förmlich danach.