Aus Stereo mach Mono (kann das so funktionieren)

OP Persönliche Seite #654192
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Wollte gerne den Musikpegel mittels LED darstellen, das geht auch ganz 
gut.
Nur brauch ich dafür natürlich kein "Stereo" ;)
Also dachte ich mir, leg ich beide Kanäle zusammen, kann das so gehen 
wie ich mir das gedacht habe?
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#654287
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hi,
grundsätzlich kann das schon so gehen, aber du musst halt den 
innenwiderstand deiner stereo-quelle berücksichtigen, wenn der bei 
47kohm ist, dann veränderst du auch dein nutzsignal in richtung mono. 
wenn du das ganze hochohmiger machst verfälschst du dein signal nicht 
oder nur sehr wenig. ein opamp muss dann eh hintendran für die 
ansteuerung deiner led.
grüssens, harry
Gast #654295
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Eigentlich musst du doch die Signale addieren, wenn ich mich recht 
entsinne. Das macht deine Schaltung aber nicht. 1+1 ergibt bei dir 1. 
Nur 0+1 und 1+0 ergibt korrekt 1. Insofern wäre glaube ich ein Addierer 
mit OPV sinnvoller.
#654305
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Winfried wrote:
> Eigentlich musst du doch die Signale addieren, wenn ich mich recht
> entsinne. Das macht deine Schaltung aber nicht.

Doch, das macht sie schon, aber sie teilt den Pegel ungefähr auf die 
Hälfte,  weil die Entkopplungswiderstände einen 1:2-Spannungsteiler 
bilden, sodaß

1 + 1 --> 1

herauskommt, das hast Du richtig erkannt (sieht mathematisch zwar 
unrichtig aus, trifft aber die Realität).
Gast #654319
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@  Läubi
Die low cost Lösung hast du ja bereits,
mit einem quad opamp LM 324 kann man das ganze viel sauberer lösen.
für links und rechts jeweils einen Impedanzwandler und dann das ganze
an einem addierer zusammenführen ->fertig.
Gast #654326
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Bei deiner beschaltung hast halt eine grenzfrequenz von 159Hz
wenn du damit klarkommst wieso nicht
sonst würde ich die lösung von "Düsentrieb" nehmen da kommst bis auf 
~34Hz
herunter.
Wenn aber für dich die tiefen töne ala Bass uninteressant sind, dann 
kannst auch mit 10k und 100nF fahren
Gast #654725
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Ich will ja jetzt nicht mit Erbsenzählerei anfangen... aber wenn man es 
genau nimmt, bekommt er im ungünstigsten Fall (2 zueinander um 180° 
verschobene Sinusschwingungen) eine Ausgangsamplitude von 0V.

Gruß,
Magnetus
#654752
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Magnus Müller wrote:
> Ich will ja jetzt nicht mit Erbsenzählerei anfangen... aber wenn man es
> genau nimmt, bekommt er im ungünstigsten Fall (2 zueinander um 180°
> verschobene Sinusschwingungen) eine Ausgangsamplitude von 0V.
Übern OP gleichrichten. Dann gehts.
Gast #654762
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Magnus Müller wrote:
> Ich will ja jetzt nicht mit Erbsenzählerei anfangen... aber wenn man es
> genau nimmt, bekommt er im ungünstigsten Fall (2 zueinander um 180°
> verschobene Sinusschwingungen) eine Ausgangsamplitude von 0V.

Schließe mal das Signal an einen Verstärker an und höre es dir an. Und 
vergleiche es mit dem was du hörst, wenn du die Monotaste an deinem 
Verstärker drückst. Die fetten Pegel sind bei niedrigen Frequenzen und 
die sind auch im Stereosignal fast in Phase.

Ich würde maximal noch einen OPA an den Punkt 'Verstärker In L+R' 
schalten: invertiernder Summierer und die Dimensionierung von Düsentrieb 
nehmen, oder die Cs noch weiter vergrößern. 1 uF gibts auch in 0603.

@ Harry Up: Geh mal von einem Lineausgang aus, der hat ein paar hundert 
Ohm Quellwiderstand und ist entkoppelt, wenn nicht: mit dem o.g. 
Summierverstärker gibts vielleicht ein Übersprechen von 10^(-6) !
#654803
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HildeK wrote:
> Schließe mal das Signal an einen Verstärker an und höre es dir an. Und
> vergleiche es mit dem was du hörst, wenn du die Monotaste an deinem
> Verstärker drückst. Die fetten Pegel sind bei niedrigen Frequenzen und
> die sind auch im Stereosignal fast in Phase.
??? Was soll das bedeuten?
Wenn du eine Monotaste am Verstärker drückst, kann das natürlich sien 
dass, der eine oder andere Hersteller das Monosignal genauso generiert 
wie du, wenn  die "fetten Pegel" nicht nur rein subjektiv sind ist das 
wohl sehr schlecht gelöst, wenn das gut ist, haben die einen linearen 
Frequenzgang, eine Gleichrichtung und vielleicht noch einen Tiefpass 
halte ich für eine gute Idee für eine LED.
>
> Ich würde maximal noch einen OPA an den Punkt 'Verstärker In L+R'
> schalten: invertiernder Summierer und die Dimensionierung von Düsentrieb
> nehmen, oder die Cs noch weiter vergrößern. 1 uF gibts auch in 0603.
1uF reicht auf jeden Fall, wobei du eigentlich darauf verzichten kannst, 
oder zumindest hinter die Widerstände hängen, zwischen den Kanälen ist 
kein Offset zu erwarten.

> @ Harry Up: Geh mal von einem Lineausgang aus, der hat ein paar hundert
> Ohm Quellwiderstand und ist entkoppelt, wenn nicht: mit dem o.g.
> Summierverstärker gibts vielleicht ein Übersprechen von 10^(-6) !
Hast du das am tape Ausgang deines Verstärkers? Ansonsten brauchst du um 
ein Übersprechen zu verhindern mehr als einen OPA. -wiebel
Gast #655083
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Michael Waiblinger wrote:
>Hast du das am tape Ausgang deines Verstärkers? Ansonsten brauchst du um
>ein Übersprechen zu verhindern mehr als einen OPA. -wiebel

Es ging um die Addition R+L des Fragestellers und den Einwand von Harry 
Up bez. Übersprechen. Wenn Du einen Summierverstärker z.B. wie in
http://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen#Der_Addierer_.28Summierverst.C3.A4rker.29
verwendest, wirst Du an beliebigen Quellen kein (-80dB geschätzt) 
Kanal-Übersprechen zwischen Ue1 und Ue2 produzieren wegen virtuellem 
Massepunkt - eine Belastung dieser Quellen mit R1 bzw. R2 natürlich 
schon, Wenn diese frequenzabhängig ist, auch mit unerwüschter 
Rückwirkung auf die Quellen.

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