Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was bleibt vom Stundensatz beim Selbständigen?


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von Schulze (Gast)


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Ich habe mir hier die Mühe gemacht, einen Vergleich zu ziehen zwischen 
meinem Input als Projektarbeiter und dem vormaligen Gehalt. Ich bin 
jetzt bei so etwa 10% plus, wenn man die mutmassliche Steigerung 
berücksichtigt, die ich erfahren hätte und es auf dieselben Stunden 
bezieht. Auch wenn ich den Vorteil der Arbeitgeberzuschüsse rechne, 
bleibt noch was über.

In den kommenden Jahren werden die Ausgaben sinken und die Stundensätze 
noch etwas steigen. Da rechne ich mit 20%. Fazit: Aktuell lohnt es sich 
schon, selbständig zu sein. Besonders das Auto kann man gut absetzen, da 
ich trotz einer hohen km-Leistung auf über 60 Cent je km komme und man 
als Angestellter nur nur die Entfernung einsetzen kann, was einem 
Viertel entspricht ! Zudem kriege ich nicht mehr den Dienstwagen so 
teuer privat angerechnet.

von Stock (Gast)


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Schoen wenn Du alle Stunden verrechnen kannst. Die Weiterbildung kannste 
nicht verrechnen und das Einarbeiten in neue Dinge auch nicht. Mal hier 
ein Seminar zu Irgendwas, mal ein Demokit von Dem, plus die Stunden. 
Dann erzaehlt ein moeglicher auftraggeber von irgendwas, das du nicht 
kennst. Dann kaufst ein Demokit, verbratest eine Woche zum Einarbeiten, 
da du ja nichts offerieren kannst, das du nicht kennst. Dann wird das 
Problem anderweitig geloest.
Die meisten Kunden wollen einen Fixpreis. Schoen wenn du die anfallende 
Arbeit genau abschaetzten kannst. Ich hab mich standardmaessig um einen 
Faktor 3 verschaetzt. Wenn dann was 6 Monate dauert, aber nur 2 Monate 
verrechnet werden koennen, geht's ins Geld. Beim jetzigen Projekt bin 
auch auch im 7. Monat von 2 Geschaetzten. Da muss man dann durch.

von Schulze (Gast)


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Deswegen arbeite ich nur noch nach Aufwand! Dank der immer weiter sich 
verschlechternden Strukturen in den Firmen, der sinkenen Kompetenz der 
Projektleiter (die die Projekte an die Wand fahren und dadurch die 
Aufträge für Selbständige oft überhaupt erst schaffen) sowie des 
Kostendrucks gibt es kaum noch eine vernünftige Projektplanung, 
Pflichtenhefte oder Konzepte. Da arbeite ich lieber für weniger 
Stundensatz aber habe den am Ende eben auch. Das Chaos sollen die Firmen 
selber bezahlen und nicht auf mich abwälzen.

Schlecht, wenn es Leute wie Dich gibt, die sich verarschen lassen und 
für einen Appel und ein Ei arbeiten. Die von Komplettanbietern abgebenen 
Stundenschätzungen und Angebote sind nämlich mit ein Grund, daß sich in 
der Firmen vollkommen utopische Preis- und Leistungsvorstellungen 
etbaliert haben.

Seriöse Planung Ade! Es wird herumgestöpselt. Ich stöpsel halt so eben 
mit, wie es eben geht. Als Angestellrer müsste ich denselben Mist 
machen, nur halt für weniger Kohle.

von Stock (Gast)


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Schoen, wenn du Arbeiten-nach-Aufwand immer durchziehen kannst. Wie soll 
das mit der Weiterbildung gehen ? Du sagt : Mach ich, kostet xx Euro pro 
Tag, leider hab ich Null Ahnung, muss daher zuerst noch ne Schulung 
machen, kostet yy Euro pro Tag zusaetzlich zu den xx Euro pro Tag ?

von Punktrichter (Gast)


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Er zieht das knallhart so durch und sein Auftraggeber zahlt das gerne.
Und alle anderen lassen sich verarschen!
Oder er stöpselt eben nur so rum...

von Axel (Gast)


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Richtig gut wird es dann, wenn man mal zwei Wochen krank ist. Soll ja 
vorkommen.

Und die sechs Wochen bezahlten Urlaub sollte man auch nicht vergessen.

Was auch fehlt ist der Arbeitgeberzuschuss zur 
Kranken/Rentenversicherung.

Ich habe mir das auch mal durchgerechnet, aber wenn man das alles mit 
reinnimmt, muss man schon sehr hohe Stundensätze durchsetzen, damit sich 
das lohnt.

Gruss
Axel

von Lötspitze (Gast)


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> Beim jetzigen Projekt bin
auch auch im 7. Monat von 2 Geschaetzten. Da muss man dann durch.

Da biste nich allein!



Geld ist nicht Alles - klar, die Ausgaben müssen gedeckt sein. Aber 
gerade als Selbständiger kommt die Selbstverwirklichung, die 
Kreativität, der Erfolg der fertigen Konstuktion, der Erfolg des 
gelungenden Verkaufs hinzu.


Meine Erfahrung ist: Lieber ein kleiner König(Selbständiger) als ein 
großer Knecht(Angestellter).

von Googelino (Gast)


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Mann, was habt die da für Projekte ???
7 Monate statt 2!

Ich bekomme auch alles bezahlt und brauche keine Weiterbildung. Ich 
lebe, von dem was ich kann. Weiterbilden kann ich mich kostenlos im 
Projekt. Gerade eben habe ich fast 2 Wochen Einarbeitung in einen neuen 
Stand hinter mir. Die haben  keinen gefunden, der das kann und ich habe 
niedrige Stundensätze. So bezahlt der Kunde meine Ausbildung und mein 
Hotel.

(Und das Esse für 245,- das ich gerade für die drei Schlüsselpersonen 
hier gegeben habe)

Ich komme immer positiv mit der Kohle raus.

von None (Gast)


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>7 Monate statt 2!

Mir passiert das auch alle paar Jahre wieder mal. Meist ein komplexes 
Projekt das verschiedene Technologien integriert. Eine davon kennt man 
eigentlich nicht, eher nur vom Hoerensagen, schaetzt sie aber als 
handhabbar ein. Da passt dies nicht, und etwas anders funktioniert's 
auch. Eine neue Hardware, Firmwareanpassungen, usw.

von .... (Gast)


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scheiß auf das Essen. Um das geht es nicht.

ich denke ne fehlkalu passiert jedem mal. 2 auf 7 ist allerdings arg 
heftig - hatt ich auch noch nicht. Zum echten Problem wird es, wenn das 
Anschlußprojekt schon winkt....

von Michael (Gast)


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Je nachdem, was man macht, ist Selbständigkeit wirklich lukrativ. 
Alleine schon bei der steuerlichen Gestaltung ist wesentlich mehr 
möglich als wenn man Angestellter ist.

Alleine bei unserer Immobilie ergibt sich eine geschätzte 
Steuerersparnis von ca. 80.000 Euro.
KFZ wurde ja schon genannt.
Auch die komplette EDV- und Multimediaausstattung darf bei uns das 
Finanzamt mittragen.

Es hängt also viel von den Umständen ab, aber in günstigen Fällen - wie 
bei mir - hat man schon über die Steuer so eben mal ein 
Ingenieurs-Einstiegsgehalt pro Jahr als kleines Extra...

von None (Gast)


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Den ganz heissen Trick kann man abziehen, indem man selbstaendig und 
angestellt ist. Das wird bei einer 100% Anstellung nicht ganz leicht 
vermittelbar sein. Aber sobald man  zusaetzlich zum Angestellten 
einkommen sonst noch was macht, geht das in die Richtung. In Kalifornien 
ist es zB ueblich mindestens 2 Taetigkeiten auszuueben, auch wenn die 
eine schon den Grundbedarf decken wuerde... was heisst schon 
Grundbedarf. Das machen auch erfolgreiche Leute, nicht nur Schlucker.
Also, verhacke irgendwas neben dem Angestellt sein und dafuer benoetigst 
Du das Haus. Daher das Haus als Firmenasset behandeln.

Das Auto abzuziehen ist eine eher muehsame Sache. Bei uns (CH) muesste 
ich ein Fahrtenbuch fuehren und jede Fahrt eintragen, die Kosten 
duerften dann anteilig abgezogen werden. Mir ist das zu doof. Mach ich 
nicht.

von Punktrichter (Gast)


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Kalifornien und CH sind nicht D.
Das mit dem Haus ist nicht so banal. Wenn Du es für Deine Firma baust, 
dann geht das Haus mit ins Betriebsvermögen, d.h. das Finanzamt (und 
nicht Du) kann dann bei gewissen Vorfällen, wie z.B. die Beendigung der 
Selbständigkeit, das Haus schätzen. Diesen Schätzwert bekommst Du als 
Gewinn aufgebrummt, was extreme Steuerzahlungen nach sich zieht.
Du kannst lediglich die MwSt. (oder einen Teil cavon) aus einem Bau 
rausziehen, wenn Du es nach dem Würzburger Modell anstellst. Und nach 10 
Jahren muss diese dann auch nicht mehr zurückgezahlt werden.
Aber so richtig profitieren kannst Du mit einer Immobilie, die Du auch 
privat nutzen willst, nicht!

von None (Gast)


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Als selbsaendig Erwerbender ist man privat und Firma gleichzeitig. Die 
Selbstaendigkeit gibt man nie auf ... man laesst sie allenfalls etwas 
einschlafen. Auch als Selbstaendiger kann man hin und wieder rote Zahlen 
schreiben, dh ein Einkommen unter Null haben. Wenn es jahrelang unter 
Null bleibt, weil die Ausgaben hoeher als das Einkommen ist, wird es 
schwierig zu erklaeren. Den Privatwohnanteil am mitbewohnten Haus muss 
man natuerlich ausweisen, und man sollte auch etwas firmenmaessiges im 
Haus haben, zB ein paar Tische, Material, irgendwas.

von Kaempfer (Gast)


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"Alleine bei unserer Immobilie ergibt sich eine geschätzte
Steuerersparnis von ca. 80.000 Euro"

Das erkläere uns bitte mal, wie das geht. (Als Fallbeispiel natürlich 
und nicht etwa als Beratung, da man das ja nicht darf).

Zur Wohnung: Ich habe ein Haus, das halb mir gehört. Ich zahle uns 
Miete, ziehe alle Kosten ab und versteuere den REst des Gewinns. Das 
sind noch rund 20% des Umsatzes. ALso ziehe ich 80% ab, macht rund 
35%-Punkte Steuerersparnis von 6000,- Miete im Jahr.

von Scholz (Gast)


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Das würde mich auch mal interessieren, wie man an einer IMMO 80k sparen 
kann!

von Zeter (Gast)


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>In den kommenden Jahren werden die Ausgaben sinken
>und die Stundensätze noch etwas steigen

Das scheint mit Deine persönliche Einschätzung zu sein. Ich gehe davon 
aus, daß die Sätze eher wieder sinken.

von Jakob (Gast)


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"Das würde mich auch mal interessieren, wie man an einer IMMO 80k sparen 
kann!"


Wo ist das Problem?
Immobilie wird über Firma gebaut. Umsatzsteuer eingesackt und der privat 
genutzte Anteil über die nächsten 30 Jahre nachversteuert -> prima 
zinsloser Kredit!
Bringt zum einen die Umsatzsteuer, zum anderen senkt es das zu 
versteuernde Einkommen/den zu versteuernden Gewinn. Ebenso die Ausgaben 
für Handwerker und Gärtner. Haben wir genauso gemacht.
Geht natürlich nicht bei jedem (Frei-)Beruf/Gewerbe.

Und abzuraten ist davon natürlich, wenn man eine wackelige 
Selbständigkeit hat, dann kann die Hütte schnell mal futsch sein, wenn 
man dämlich ist.

Oder man macht es, wie unser Nachbar:
Der hatte seine Firma ordentlich in den Sand gesetzt und über eine Mio. 
Schulden. Zwangsversteigerung und welch Wunder: Die Frau hat die Bude 
zum Verkehrswert von der Bank ersteigert. Ein Schelm, wer Schlimmes 
dabei denkt... ;)

von Gast (Gast)


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> über die nächsten 30 Jahre nachversteuert
> Bring zum einen die Umsatzsteuer

Du musst auf private Einnahmen durch Nutzung von Geschäftgegenständen 
als Selbständiger die UST zahlen, wodurch wie bei allen Gütern nur der 
geschäftlich genutzte Anteil von der UST befreit ist.

von .... (Gast)


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Viel Spaß bei der nächsten Betriebsprüfung: BGH => Betriebsaufspaltung 
bei Häusern!

von Argus Augus (Gast)


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Das denke ich auch. Die GmbHs haben öfters mal Prüfungen, nur die 
Freiberufler bleiben davon meist verschont, weil sie zu klein sind und 
auch weniger tricken können - zumindest nur mit eine paar 
Spesenrechungen im "Hundert-Euro-Masstab".

Elend ist es für die, welche ein Auto mit privatem Anteil haben: Mein 
Autohändler hatte letztes Jahr so eine Prüfung und sie haben den 
Verkäufern den bestmöglichen Wagen zugeschriebn, den sie haben nutzen 
dürfen. Sie hatten zwar alle einen auf sich zugelassenen Kleinwagen 
dieser Marke, aber die Betriebsprüfer habe anhand des Fahrtenbuches 
potenzielle Pivatfahrten ausgemacht und damit diese Wagen angesetzt. 
(Die Vk haben das wohl auch ab und zu genutzt, muss man sagen). Somit 
stieg der zu bemessende Listenpreis schlagartig auf das Dreifache 
(S-Klasse, statt A-Klasse und sie durften für 3 Jahre die 1% Nutzung 
nachversteuern, was auf Tausende an Nachzahlung hinaus lief).

von Rolf Lambrecht (Gast)


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Diese Steuervorschau hat einige Fehler. Meines Erachtens enthält sie zu 
hohe effektive und rechenbare Kosten, z.B. die Abschreibungen.

von Boris (Gast)


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@Gast:

"Du musst auf private Einnahmen durch Nutzung von Geschäftgegenständen
als Selbständiger die UST zahlen, wodurch wie bei allen Gütern nur der
geschäftlich genutzte Anteil von der UST befreit ist."


Ist in dieser Form Blödsinn:

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte am 24.7.2003 das Urteil des Europäischen 
Gerichtshofs vom 8.5.2003 zur Umsatzsteuerpflicht der privaten 
Verwendung einer dem Unternehmen zugeordneten Immobilie bestätigt. Nach 
dieser Rechtsauffassung kann ein Unternehmer, der einen Teil eines 
Gebäudes zur Ausführung steuerpflichtiger Umsätze und die übrigen 
Räumlichkeiten für eigene Wohnzwecke nutzt, den vollen Vorsteuerabzug 
aus den Herstellungskosten geltend machen, wenn er das gesamte Gebäude 
seinem Unternehmen zuordnet. Bisher war ein Vorsteuerabzug für die 
eigengenutzte Wohnung nicht möglich. Die private Verwendung muss er im 
Gegenzug der Umsatzsteuer unterwerfen.

Die Nutzungsdauer eines Gebäudes ist fiskalisch betrachtet nicht 
30Jahre, sondern 50.


In der Tat ist das also ein fetter zinsloser Kredit!

Bei einem Herstellungspreis von 1Mio Euro brutto sind das dann 160.000 
Euro, die wir dämlichen Angestellten zinslos an Firmenbesitzer und 
Freiberufler als Kredit vergeben!

von PRgo (Gast)


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Er sagt "Du musst auf private Einnahmen durch Nutzung von 
Geschäftgegenständen als Selbständiger die UST zahlen"

Du zitierst : "Die private Verwendung muss er im
Gegenzug der Umsatzsteuer unterwerfen."

Wo ist der Unterschied ?

Es bleibt nur der Vorteil der UST als Kredit - sonst widersprecht ihr 
euch ja nicht. Das gilt aber für alle Anschaffungen, z.B. auch für den 
Wagen. Ich habe auch 6200 Euro MmSt drei Tage nach der Anschaffung 
abgezogen und muss jährlich einen kleinen privaten Teil 
umsatzversteuern.

von .... (Gast)


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da reden ja man viele Leute...

Also mit den 16 bzw. jetzt 19% stimmt.
ABER: Es muß jedes Jahr eine EXTRA Bilanz für das Haus erstellt werden - 
mit Testat. Kostet!
Dann fragt mal nicht, wenn ihr das Haus in x Jahren wieder verkaufen 
wollt. Zwischen Buchwert und Erlös: => Steuern zahlen. Angeblich kann 
das Finazamt sogar einen vereidigten Schätzer ordern, damit sind einige 
Ideen gleich in der Tonne. Wobei ja auch bei Kauf innerhalb von 10 
Jahren der Gewinn versteuert wird (Danke PDS-Vorsitzender!)
Dann der Betriebsprüfer, der im Haus rumschleicht. Ne, ich würde lieber 
darauf verzichten. Geht nur leider nicht!

von .... (Gast)


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da reden ja man viele Leute...


lösche ich!

von Renner (Gast)


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Im Maklermagazin wurde aber unlängst genau geschlidert, daß es sich 
lohnt, das Haus ins Betriebsvermögen reinzunehmen, genau wegen des 
vorgezogenen Umsatzsteuervorteils. Man muss das Haus eben 10 Jahre 
halten oder selber nutzen!

Für ein Haus mit anteilig nur 1/3 geschäflticher Nutzung fallen 33% der 
UST komplett weg und 2/3 davon sind steuerfreier Kredit. Über 10 Jahre 
die UST von 200.000 sind ja immerhin über 30.000. Dafür zahlen andere 
ordentlich Kreditzinsen.

von Jagoda++ (Gast)


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Für 30.000 sind aktuell 4% fällig, was auf genau 1200,- im Jahr. Der 
Vorteil gilt auch nicht die gesate Zeit, sondern baut sich 
dreiecksfärmig gegen Null ab, da man am Ende alles versteuert hat. Die 
etwa 600,- machen dann 50,- im Monat aus.

Wiviel kassiert der Steuerberater, wiviel Aufwand muss man dafür 
treiben?

Nee , lass stecken .....

von Gast (Gast)


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Man darf nicht vergessen, dass die höheren Sätze nur mit mehr 
Ausbildung, Einsatz und damit Kosten zu erzíelen sind, vor allem gibt es 
nur viel, wenn man bereit ist, viel und weit zu reisen. Gleichzeitig 
geht die Auslastung zurück!

Hier mal ein Vergleich von Gehalt und Stundensatz auf einen typischen 
Fall eines Freelancers:

von Alex W. (a20q90)


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Ich verstehe nicht warum der Angestellte mehr haben soll!

Hat er keine Wohnung?
Zahlt keinen Strom/Wasser/Gas?
Kein Auto?
Muss nix Essen/Trinken?

Zudem:
Auf welche Grundlagen bassiert denn diese Rechnung?
Wenn ich meine Grundlagen eingebe, komm ich mit den gleichen Einnahmen 
nach UST viel besser weg als der AN.

von Andreas F. (chefdesigner)


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Wir sollten nun aber mal Angestellten <-> Selbständigen von einander 
trennen. Der Angestellte hat schon ein wenig einen Schutz vor Kündigung 
und bekommt auch Gehalt, wenn der Selbständige aufgrund fehlender 
Auträge nichts hat - aber auch garnichts, egal, wie tief er bietet.

>Ich verstehe nicht warum der Angestellte mehr haben soll
Wer sagt, dass er das soll? In der Regel haben die Angestellten deutlich 
weniger, wenigstens im Vergleich zu den gut bezahlten Selbständigen.

Schaue ich mir die Tabelle (und auch die Sätze in der Praxis) so an, 
dann muss sich schon so mancher fragen, wie er mit Einanhmen von 45,- 
die Stunde über die Runden kommt, bzw earum er nicht zu einem 
Anfängergehalt wo einsteigt. Das Selbständigendasein kann nämlich 
verflucht teuer werden, wenn man ständig Aufenthaltsorte wechseln muss 
und teuere Unterkünfte zahlen muss. Leider ist es so, dass Kunden nur 
was ausgeben, wenn man andauern anwesend ist.

von Gast (Gast)



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>Wenn ich meine Grundlagen eingebe, komm ich mit den gleichen Einnahmen
>nach UST viel besser weg als der AN.

Das liegt aber dann sehr daran, welchen Satz Du hast und was der 
Angestellte hat. Derzeit hast Du im Prinzip schon Recht: Es wird 
zienlich gut bezahlt, die Frage ist, wie lange noch?

Ich habe jetzt nochmal eine andere Konstellation eingegeben und komme 
auf eine Steigung von 1.1 vom Stundensatz zum Gehalt mit etwas Offset. 
Trotzdem bleibt es grob bei einem Faktor 1000. Wer also soviel Knowhow 
und Erfahrung hat, dass es als Angestellter bei 70k läge oder liegt, 
muss als Freelancer auch an die 70,- die Stunde bekommen. Genau genomen 
muss er sogar mehr haben, wegen eventuell mal wieder schlechteren 
Zeiten.

Nun kann man in der Rechung natürlich die Kosten wegdiskutieren und 
argumentieren, dass man das von zuhause aus machen kann, aber wer mal 
ein Projekt in München gemacht - und dort 1800 je Monat für die 
Unterkunft gezahlt hat, der wird eher 10k nach oben korrigieren!!!!

Nochmal so ein paar ganz reale Sätze, die doch sehr unterschiedliche 
Bedingungen widerspiegeln (und auch mit ganz anderen Leuten besetzt 
werden)

1) Freelancer bei Dienstleister, 100% anwesend, 40h, 6 Mon,  für 
Siemens, einfaches C-embedded + HDL-Designer): 50,- geboten, 55,- 
erhalten nach Verhandlung.

2) Freelancer über Dienstleister, 100% anwesend, 40h, Rohde & Schwarz, 
einfaches VHDL-Design): 60,- geboten, abgelehnt wegen Termin (ist aber 
schon > 1 Jahre her, gfs zahlen sie mehr)

3) Freelancer über Dienstleister, 90% vor ort, 40h, bei Carl Zeiss 
(C-embedded, oliv) 65,- geboten, abgelehnt

4) Freelancer über Dienstleister, 100% vor ort, 40h, bei EADS, (normales 
VHDL, oliv) 65,- geboten, dann 67,- geboten, abgesagt, wegen Termin

5) Freelancer über Dienstleister, 100% vor ort, 40h, bei Siemens, 
(normales VHDL) 65,- geboten, abgesagt

6) Selbständiger, eigenes Büro, über Dienstleister, 300h-Projekt, Termin 
< 2 Mon, Siemens, (Hardware, CAE) 75,- erhalten

7) Selbständiger, eigene GmBH, ohne Dienstleister, 150h-Projekt, Termin 
< 3 Wo, Siemens, (Hardware, CAE) 85,- erhalten

8) Selbständiger, eigenes Büro, über umbrella, 500h-Projekt, 3 Mon fix, 
Siemenstochter im Ausland, (lumpiges VHDL) 75,-

9) Selbständiger, eigenes Büro, über umbrella, 900h-Projekt, 6 Mon fix, 
Siemenstochter im Inland, (lumpiges VHDL) 72,-

und im Vergleich dazu noch dies:

Elektroingenieur, Uni, 41, 3 Jahre BE, 2001 auf Software und 
IT-gewechselt und dort 7 Jahre BE, Datenbankinstallation SAP, Projekt: 
"busines model integration", 750h-fix in max 90 Arbeitstagen, 
Arbeitsort: Zürich: Tagessatz: 1500 Franken!

Ich bleibe dabei, die meisten Ingenieure sind unterbezahlt!

von gast (Gast)


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Bei 1500 SF Tagsatz denkt man sich im ersten Augeblich, "schön". Aber 
das entspricht einem real verrechneten Stundensatz von 120 €. Das klingt 
schon sehr nach Standard.

Angestellte vergessen ein paar Punkte ganz gerne (aber woher sollen 
sie's denn wissen?):

- Kundenaquise/Werbung und kostet Zeit (bei Consulting ~ 30%) und Geld.
- Fahrkosten/Übernachtungen sind nicht immer abrechenbar.
- Fortbildung kostet Zeit (10% ... 30%) und Geld.
- Betriebsmittel & Versicherungen kosten Geld.
- Ausfallsrisiko bei Krankheit, Unfall, Vertragsbrüchen etc. ist real.
- Netto (vor Steuer, minus UST) des Selbständigen entspricht etwa Brutto 
(das, was am Lohnzettel steht) des Angestellten.

Das heißt, ein Selbständiger, der noch Neukundenaquise betreibt und sich 
vorbildet kann effektiv ~ 50% seiner Arbeitszeit verrechnen. Beispiel 
von oben: €120 /1.19 = €100, wacon 50% sind €50 Stundenlohn vor Steuer. 
Das klingt schon weniger toll.

Was Selbständige gerne vergessen (obwohl sie es wissen sollten) ist: 
Arbeitszeit und BK ist alles, was direkt oder indirekt mit 
verrechenbaren Stunden zusammenhängt. Und da stellt sich dann schnell 
heraus, dass der reale Stundenlohn das Risiko nicht wert ist.

von Klaus (Gast)


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120 sind aber in jedem fall ein spitzensatz! ausserdem ist der franke 
zur zeit erheblich höher bewertet und in den projektangaben steht 750h 
in 90tagen, das ist das maximum für schweiz und entspricht 4 mon. das 
ist ja vollzeit.

90x1500 sind aber allein schon fast 100.000 euro. das ist einorm viel 
für so ein projekt. selbst wenn es dann 6 monate pause sind, ist das ein 
auseichender umsatz!!!

4 monate irgendwo wohnen kostet auch nur maximal 10.000 inklusive 
fahrtkosten. das wäre schon ein guter gewinn

von gast (Gast)


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Ist jetzt völlig am Thema vorbei, aber mann sollte bei Excel beachten 
das der Autor und die Firma automatisch in den Dateieigenschaften 
eingetragen werden.

Also nicht einfach Daten (wie hier doch sehr diskrete) in eine Excel 
Datei klopfen und in einem öffentlichen Forum posten ... (es 
veröffentlicht ja auch niemend seine Steuererklärung)

von Andreas F. (chefdesigner)


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Ich finde das mal ganz interessant, wo doch die Arbeitgeber immer 
lamentieren, die externen seien zu teuer. Die müssen sich immer im 
klaren sein, daß das, was die Externen so teuer macht, das viele 
drumherum ist und nicht sonderlich viel bei denen ankommt, besonders 
nicht, wenn sie noch beim Sklaventreiber arbeiten.

von FPGA-Vollprofi (Gast)


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>Was Selbständige gerne vergessen (obwohl sie es wissen sollten) ist:
>Arbeitszeit und BK ist alles, was direkt oder indirekt mit
>verrechenbaren Stunden zusammenhängt. Und da stellt sich dann schnell
>heraus, dass der reale Stundenlohn das Risiko nicht wert ist.

Wie wahr!

von FPGA-Vollprofi (Gast)


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Das konnte ich dazu auftreiben. Wenn Du die gesamte Zeit beim Kunden 
zubringst und Du noch richtig Hotels bezahlen sollst, dann musst Du um 
die 65,- bis 75,- nehmen, wenn es sich rechnen soll. Sonst lieber 
Festangestellter!

von Harti (Gast)


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Sehe ich auch so!

von Thomas Ulrich (Gast)


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Ich habe mir mal erlaubt, das zu zitieren.

von Gast9 (Gast)


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"Ich hab mich standardmaessig um einen
Faktor 3 verschaetzt. Wenn dann was 6 Monate dauert, aber nur 2 Monate
verrechnet werden koennen, geht's ins Geld. Beim jetzigen Projekt bin
auch auch im 7. Monat von 2 Geschaetzten."

Also dann geht irgend etwas schief. OK, je nach Kunde kann der 
tatsächliche Aufwand, speziell bei sehr kurzen Angelegenheiten, schonmal 
um 30% abweichen (in beide Richtungen!). Aber normalerweise passen meine 
Abschätzungen schon ganz gut. Also Faktor drei hatte ich noch nie. Mich 
würde brennend interessieren, wodurch der immense Mehraufwand bei Dir 
entsteht, den Du bei der Angebotserstellung nicht sehen konntest.

Junge Junge, 2 Monate geplant und jetzt schon im 7. Monat. Bei solchen 
Kalkulationen wundert es mich nicht mehr, dass die Preise im Keller 
sind.

von Thomas Ulrich (Gast)


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Das System ist darauf ausgelegt, Unerfahrene auszunutzen! Ich kenne 
einen Kollegen, der musste noch Prototypen liefern. Da wurde so viel hin 
und her desigened, daß er nach fast einem Jahr Arbeit 50.000 Einnahmen 
und 35.000 Kosten hatte. Kalkuliert waren 6Monate Arbeit. Er hatte in 
dem Jahr keine Steuern zahlen müssen.

von Nachrichtentechniker (Gast)


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Thomas Ulrich schrieb:
> Er hatte in dem Jahr keine Steuern zahlen müssen.
was nur sagt, dass es kaum Gewinne gemacht hat und daher besser 
Angestellter geblieben wäre.

Ich war schon in derselben Situation:

Aufwand für den Job im Jahr mit allem drum und dran 1950h
Bezahlter Aufwand durch die Kunden: 1450h

Der Rest sind Reisezeiten und Aufwand für die Steuer:

Die Einkommensteuer wird komplexer = + 2h
Reisekostenaufstellung EkSt        = + 3h
12 x Umsatzsteuervoranmeldung      = + 12h
Umsatzsteuerjahresmeldung          = + 6h
Reisekostenaufstellung Gewerbl     = + 4h
Gewinnermittlung                   = + 4h
Rechungen schreiben und buchen     = + 8h

Belege sammeln das Ganze Jahr      = + 6h
Fahrtenbuch führen                 = + 8h
u.s.w

Der Steueraufwand alleine sind bald geschlagene 2 Wochen 
Nettoarbeitszeit

Als Angestellter jeden morgen 30min zur Arbeit fahren und sich ansonsten 
um nichts kümmern müssen, ist 10mal effektiver.

von EGS_TI (Gast)


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.... schrieb:
> ich denke ne fehlkalu passiert jedem mal. 2 auf 7 ist allerdings arg
> heftig - hatt ich auch noch nicht. Zum echten Problem wird es, wenn das
> Anschlußprojekt schon winkt....

Macht ihr immer nur ein Projekt auf einmal?

von Fritz (Gast)


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Hm, sehr schwer vorauszusagen, wie es weitergeht mit uns Selbständigen. 
Wenn  v. Leyen die Pflichtversicherung für alle Selbstständigen 
verlangt,
müßte man eigentlich davon ausgehen, dass es eher ungünstiger wird.
Wissen die in Berlin mehr ? Lassen die eventuell demnächst wieder einen
Knüppel aus dem Sack ?

von King_of_Leiharbeit (Gast)


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FPGA-Vollprofi schrieb im Beitrag #1293417:
> zubringst und Du noch richtig Hotels bezahlen sollst, dann musst Du um
> die 65,- bis 75,- nehmen, wenn es sich rechnen soll. Sonst lieber
> Festangestellter!

60 Euro OHNE MwST will mein Gas-Wasser-Schei.... für eine 
Gesellenstunde, 80 für eine Meisterstunde.
Seine Auftragsbücher sind übervoll, Termine hat er frühestens in 2 
Monaten.

Denkt mal drüber nach.

von Lustig (Gast)


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Lustig wie sich viele Akademiker selbst prostituieren.

Liegt wohl am mangelnden Selbstbewusstsein.

von ingeniör (Gast)


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So einfach ist das nicht, man muss auch die rechtlichen Risiken sehen 
und das Kalkulationsrisiko, ganz abgesehen von den Kosten, die ein 
Meisterbetrieb hat. Das sind 80,- nichts.

Wenn man aber als freelancer ohne Risko - ohne Material etc - 70,- 
bekommt, dann übertrifft man den gleichwertigen Angestellten bereits. 
70,- zzgl MwSt bei einer Auslastung von 1500 im Jahr kommen auf 
umgerechnet 75k-80k Angestelltenbrutto inklusive aller zusätlzichen 
Zeiten und Kosten mit typischen Krankheitstgen, Kosten und Zeiten für 
Weiterbildung, Vorteilen für Abschreibung, Rentenbeiträge etc.

Die Frage ist weniger eine des Geldes sondern mehr, ob man das machen 
will. Als Selbständiger habe ich mehr Freiheiten und kann mir die 
Projekte aussuchen. Ich war an vielen interessanten Orten, auch im 
Ausland, habe mir dort alles finanziert und was von der Welt gesehen. 
Ich hatte immer spannende Projekte und konnte locker arbeiten.

Den Aufwand für die Steuer muss man natürlich leisten, das stimmt. Das 
gehört eben dazu. Dafür schreibe ich höchsten 20 Rechungenim Jahr, die 
ich alle bezahlt bekomme, und so krank, das ich garnichts arbeiten kann, 
war ich noch nie.

von Heiner (Gast)


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ingeniör schrieb:
> So einfach ist das nicht, man muss auch die rechtlichen Risiken sehen
> und das Kalkulationsrisiko, ganz abgesehen von den Kosten, die ein
> Meisterbetrieb hat. Das sind 80,- nichts.

achso oben drauf kommt der Gewinn am Material versteht sich. Ruf mal bei 
nem Gas-Wasser-Schei an und frag ihn ob er was aus dem Baumarkt einbaut. 
Viele reden sich raus von wegen dürfen sie nicht. Nur wenige sagen 
ehrlich, dass sie das nicht machen weil sie daran zu wenig verdienen.

noch krasser sind ja Markenwerkstätten. 100 - 150 Euro für die 
Mechanikerstunde ( ok die Werkstatten haben auch ne teure Ausrüstung ).

Plus Teile die noch teuer oben drauf verkauft werden.

Auch krass so kleine Werkstattklitschen. Zocken 60 - .70 Euro die Stunde 
ab für nen Gesellen und bauen einem Teils alte Teile von einem 
Schrottauto ein, berechnen aber den Teileneupreis. So kommen ganz schöne 
Summen zusammen. Sicher machen das nicht alle, aber durchaus einige.

von Fritz (Gast)


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Laberbeitrag, klar von Kienbaum, die natürlich Ings. billig haben 
möchten...www.elektronikpraxis.vogel.de/berufkarriere/articles/357723

von Bastian (Gast)


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Heiner, du bist in der falschen Werkstadt. Bei meiner gibt es 
Standard-Rep Kosten vom Werk.

von Bastian (Gast)


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Kienbaum schreibt mal wieder kompletten Unfug:

Sie stellen die Tatsache, dass 3/4 der Leute mindestens 3 Jahre bleiben, 
als Positiv dar. Faktisch heisst es aber, dass 1/4 es nur 3 Jahre dort 
aushalten. Das ist schwach!

"High Potential" oder nicht: Jeder braucht 6-9 Monate, um komplett 
effektiv zu arbeiten, zuvor sind es 50% - 75%. Das heisst, es ist recht 
ineffektiv, wenn der nicht die üblichen 5 Jahre bleibt und das tun nicht 
einmal 2/3!

Die grossartigste Erkenntnis von Kienbaum:

Leute mit Promotion erhalten die höchsten Einstiegsgehälter.

NEIN! Wer hätte das gedacht, dass der, mit der längsten Ausbildung das 
meiste bekommt? Gott sei Dank, haben wir Kienbaum, um uns sowas 
Grossartiges mitzuteilen. Alleine wären wir NIE darauf gekommen. Danke 
Kienbaum!!!

Was habt ihr sonst noch für markigen Erkenntnisse?

- in der Arbeitswelt, geht's rund?
- eine Bewerbung dauert 90 Minuten?
- das nächste Projekt ist immer das Schwerste ?


Liebe Kienbaum! Eine richtige und wertige Erkenntnis wäre es, zu 
untersuchen, ob sich die Investition in die Promo lohnt, denn der 
Promovierte steigt ja später ein! Er hat also zuvor weniger und später 
etwas mehr. Diese Bilanz würde ich gerne mal sehen.

Mit solchen Banalschlussfolgerungen  seid ihr aber leider nutzloser, als 
meine Nachbarin, die auch dazu in der Lage ist, den Dorftrtasch 
wiederzugeben, denn mehr macht ihr ja nicht, ihr Kienbaumer:

Ihr plappert das nach, was die Personalabteilungen euch vorgejammert 
hatten und die jammern bekanntlich notorisch.

Weiter so Kienbaum, dann habe ich was zu Lachen!

von Elektroniker (Gast)


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Heiner, deine Stammtischweisheiten würde ich aber nicht so laut 
herumerzählen, das könnten manche als Beleidigung eines ganzen 
Berufsstandes auffassen.
Dass Materialhaltung und Bezug auch Geld kostet, ist dir wohl eher auch 
nicht geläufig?
Dass für diesen Posten manchmal auch eine extra Person gebraucht wird, 
die natürlich auch wieder Geld pro Monat kostet - der Materialdisponent 
ist halt so.
Der hockt sogar vor´nem Monitor und muß die passenden Teile raussuchen 
und dann tel. oder online bestellen, kannste ja auch mal als Kunde in 
der Werkstatt anfragen, ob du das selber machen darfst, und dafür Rabatt 
bekommst.
Die Gesichter von der Annahme kannste dir aber vorstellen.
Also bringste in Zukunft deine Teile selber mit, und läßt sie einbauen, 
wenn du das auch nicht selber kannst.
Sorry aber so viel Banalität auf einem Haufen, entweder man hat das Geld 
um sich fremde Arbeit leisten zu können, oder man macht es selber.

@ Bastian, kannst du mal ein paar Bsp. für deine Fälle aufzählen, bei 
mir war der Lampenwechsel im Tacho mit über einer 1/2 Std. schon etwas 
knapp an der Grenze zur Frechheit.
Nur weil der Mechaniker das Teil im Lager suchen mußte geht das 
eigentlich nicht nach Std., oder hast du dafür einen AW-Faktor?
Und der Fall war nicht in einer freien Werkstatt, daß war beim 
Original-Hersteller seiner Truppe.
Die sehen mich seit dem auch immer aus einem ganz besonderen 
Blickwinkel, wenn ich dort nur Infos und Spezialteile abhole.
Man lernt halt aus offensichtlichen Fehlern.
OT Ende

von Rubi (Gast)


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Habe das Thema komplett durchgelesen. Ist schon 10 Jahre her, ja, aber 
aktueller denn je, wie mir scheint:

NAch 10 Jahren sollten die Sätze rund 25% bis 30% höher sein. Ist das 
so?

Ein Gast schrieb z.B. Folgendes:

- Siemens, einfaches C-embedded + HDL-Designer: 55,- -> 75,-

- Rohde & Schwarz, einfaches VHDL-Design: 60,- -> 80,-

- Carl Zeiss, (C-embedded) : 65,- -> 85,-

- EADS, (normales VHDL) 67,- -> 89,-

- Kurzprojekt Selbständiger, (Hardware, CAE) : 75,- -> 95,- ????

- Selbständiger, (Hardware, CAE) : 85,- -> 110,- ?????

- Siemenstochter im Inland, (lumpiges VHDL) : 72,- -> 92,-

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Rubi schrieb:
> Habe das Thema komplett durchgelesen. Ist schon 10 Jahre her, ja, aber
> aktueller denn je, wie mir scheint:
>
> NAch 10 Jahren sollten die Sätze rund 25% bis 30% höher sein. Ist das
> so?

Recherchier selbst: https://www.gulp.de/stundensatzkalkulator

Beitrag #7061189 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7061384 wurde von einem Moderator gelöscht.
von maniquin (Gast)


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ich hab für mich so gerechnet
Angestellter 80k jahresbrutto
keine Kinder, keine Kirche, klasse 1)
sind 3.9 Netto, mit KV und Rente 4.9

als Selbstständiger müsste ich für das gleiche Netto, Inc. KV und Rente 
ca. 120 000 Euro Umsatz machen.
wären dann bei 10.5 (Urlaub und krank) Monaten im Jahr rund 12k im 
Monat.
ausgehend davon, dass 1 Woche immer "für was anderes" draufgeht wären 
das bei 40h die Woche 100€ pro Stunde.

wenn man nur ein pc und etwas Software braucht kann man für erste 
Schätzungen Umsatz x 0,51 (Steuern) rechnen.

ich würde sagen wegen dem höheren Risiko darf es nicht unter 100€ die 
Stunde sein. Besser 120-150 und gut ab 150+

Tagessatz besser nicht unter 900€,

von Senf D. (senfdazugeber)


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maniquin schrieb:
> ich hab für mich so gerechnet
> Angestellter 80k jahresbrutto

Etwas niedrig angesetzt, aber wenn das okay für dich ist?

von maniquin (Gast)


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find für den Durchschnitt ist das okey. Auf der anderen Seite ist es ja 
auch der Durchschnitt

von Rick M. (rick-nrw)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Recherchier selbst: https://www.gulp.de/stundensatzkalkulator

Schöne Zahlen

Dazu gehören, Wissen, Know How und die Kenntnisse sich für einen tollen 
Preis verkaufen zu können!

Wenn ich mich nicht selbst verkaufen kann, hilft mir mein Wissen, mein 
Know How, meine Expertisen - gar nix!

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rick M. schrieb:
> Wenn ich mich nicht selbst verkaufen kann, hilft mir mein Wissen, mein
> Know How, meine Expertisen - gar nix!

Und was macht man, wenn man weder ausreichend Expertise noch 
Verkaufstalent hat?

von Oliver S. (oliverso)


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maniquin schrieb im Beitrag #7061747
> ich würde sagen wegen dem höheren Risiko darf es nicht unter 100€ die
> Stunde sein. Besser 120-150 und gut ab 150+
>
> Tagessatz besser nicht unter 900€,

Dann mach mal

Oliver

Beitrag #7061833 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_60 (Gast)


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> von maniquin (Gast)
> 11.05.2022 20:01

> ich würde sagen wegen dem höheren Risiko darf es nicht unter 100€ die
> Stunde sein. Besser 120-150 und gut ab 150+

> Tagessatz besser nicht unter 900€,

Der Faktor zwischen Angestellten und Freiberufler sollte nach meiner 
Erfahrung etwa 2,5 sein. Damit hast du alle Eventualitäten abgedeckt.

Hast du als Angestellter 40 € die Stunde mußt du als Freiberufler also 
100 € die Stunde nehmen um gleichzuziehen.

Die Welt ist das nicht, deckt sich aber mit deiner Modelrechnung.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Wenn ich mich nicht selbst verkaufen kann, hilft mir mein Wissen, mein
>> Know How, meine Expertisen - gar nix!
>
> Und was macht man, wenn man weder ausreichend Expertise noch
> Verkaufstalent hat?

Ins IGM-Disneyland gehen.

Da muss man nur genug angepasst sein. Das lernen viel aber schon von 
ihren Eltern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Ins IGM-Disneyland gehen.
> Da muss man nur genug angepasst sein. Das lernen viel aber schon von
> ihren Eltern.

Was meinst du mit "angepasst"?
Zufällig arbeite ich im IG Metall Disneyland, und ich habe viel 
Freiheit, neben den Meetings meine Arbeitstage inhaltlich zu gestalten. 
Man hat zwar schwammig formulierte Zielvorgaben pro Geschäftsjahr, aber 
die zu erreichen stellt keine große Herausforderung dar.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Rubi schrieb:
> - Kurzprojekt Selbständiger, (Hardware, CAE) : 75,- -> 95,- ????
> - Selbständiger, (Hardware, CAE) : 85,- -> 110,- ?????

Ja, das kommt schon etwa hin. Für Fremdprojekte (sofern wir sie 
annehmen) setzen wir im Moment €130/h an.

Aber generell ist das ganz schwer zu sagen: wenn Du in einem bestimmten 
Bereich (nehmen wir mal Präzisionsmesstechnik) Expertise gezeigt hast, 
dann kannst Du mehr nehmen, einfach weil Du das Projekt aufgrund Deiner 
Erfahrung deutlich schneller durchziehen kannst als jemand, der 
allgemein Entwicklung anbietet.

In der Liste der Selbstständigen fehlen übrigens noch die mit eigenen 
Produkten. Meiner Meinung nach sollte man das längerfristig immer 
anstreben. Das verringert die Abhängigkeit von Kundenprojekten (hier bis 
auf null) und die Stundensätze sind da nochmal deutlich höher - wenn 
man vernünftige Produkte hat natürlich.

P.S.: Wenn es brannte und am WE in der Nacht war, dann habe ich vor ein 
paar Jahren auch schon 1000€/h aufgerufen. Wird an entsprechenden 
Stellen ohne Probleme gezahlt, weil der Stillstand des (chemischen) 
Reaktors pro Stunde das 400-500fache kostet ;-) Aber das mache ich nicht 
mehr - dann kann unser "Franchisenehmer"/Vertriebler auch mal verdienen 
und wir haben unsere Ruhe.

von Hans W. (Firma: Dipl.-Ing. Johann Maximilian W) (hans-)


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So 100.-/h ist bei mir schon realistisch... bis 150.- wenn's was 
Spezielles oder Schnelles sein soll.

Chris D. schrieb:
> weil Du das Projekt aufgrund Deiner
> Erfahrung deutlich schneller durchziehen kannst

Angebote legen ist aber wirklich etwas, das ich habe lernen müssen... 
man verkauft sich zu weit unter Wert, und das wird natürlich ausgenutzt.

Leider sind die Kalkulationen in der Industrie derart schlecht (mit ein 
Grund, warum ich in die Selbstständigkeit geflohen bin), dass man mit 
einem ehrlichen und sauberen Angebot (anfangs) nicht ernst genommen 
wird.

Erst wenn's brennt, dann bekommt man doch den Zuschlag und alle sind am 
Ende verwundert, warum die Zahlen so gut gepasst haben...

Am Ende des Tages musst du aber unbedingt überlegen, wie viel du im 
Monat verdienen willst, wie viel Arbeit für dich am Markt verfügbar ist 
und wie viele Stunden du effektiv arbeiten kannst.
Damit kommst du dann auf entsprechende Stundensätze.

Als Beispiel: 10k/Monat bei 100.-/h sind etwa 2 Wochen (realistisch ist 
die Woche länger als 40h). Das bedeutet 50% effektive Arbeitszeit. Das 
ist recht realistisch, wenn gerade keine Steuer zu machen ist udgl.!

Wenn ich Kundenaquise, Bürokratie,... reinrechne, dann komme ich 
phasenweise auf 25-30%... Dafür braucht man eben auch Dienstleistungen, 
die man teurer verkaufen kann, oder man übernimmt hin und wieder 
Projekte, die richtig Stress beinhalten...

Chris D. schrieb:
> In der Liste der Selbstständigen fehlen übrigens noch die mit eigenen
> Produkten. Meiner Meinung nach sollte man das längerfristig immer
> anstreben.

Das unterschreibe ich nach Corona, Chip-Krise und dem "Weltgeschehen" in 
diesem Jahr sofort!

73

von Ing. (Gast)


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Wie läuft das ab mit der Kundenakquise? Online Plattformen, 
Weiterempfehlungen?

Wie viele verschiedene Auftraggeber hat man im Jahr? Hat man eher 
größtenteils Bestandskunden oder auch neue?

Bitte teilt eure Erfahrungen, ist Interessant diese aus erster Hand zu 
bekommen.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Ins IGM-Disneyland gehen.
>> Da muss man nur genug angepasst sein. Das lernen viel aber schon von
>> ihren Eltern.
>
> Was meinst du mit "angepasst"?
> Zufällig arbeite ich im IG Metall Disneyland, und ich habe viel
> Freiheit, neben den Meetings meine Arbeitstage inhaltlich zu gestalten.
> Man hat zwar schwammig formulierte Zielvorgaben pro Geschäftsjahr, aber
> die zu erreichen stellt keine große Herausforderung dar.

Du schreibst es ja.

Zielvorgaben werden in Konzernen kaskadisch nach unten für die Umsetzung 
weitergereicht. Die IGM-Beamten dürfen dann abarbeiten. Dass du dabei 
ein kleinen Bewegungsrahmen ist, geschenkt.

Gibt ja auch in der Tierhaltung inzwischen mehr qm pro Nutztier.

Wer so eine Arbeit mag, hat seinen eigenen Gestaltungsdrang eingewickelt 
und gelernt, sich (Vorgaben) anzupassen.

von Rente mit 76 (Gast)


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> In der Liste der Selbstständigen fehlen übrigens noch die mit eigenen
> Produkten. Meiner Meinung nach sollte man das längerfristig immer
> anstreben.
Auf jeden Fall! Wenn ich irgendwelchen typischen Ingenieurbüro-Scheiß 
ausführen sollte (schon seit Langem nicht mehr), bekomme ich bestenfalls 
150 €/h. Also nicht besonders viel, gemessen an dem, was ich der 
Autowerkstatt löhnen muss.
Bei der Fertigung meiner eigenen Geräte aber mindestens das Doppelte 
(Rohertrag, nicht Umsatz!).

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Wer so eine Arbeit mag, hat seinen eigenen Gestaltungsdrang eingewickelt
> und gelernt, sich (Vorgaben) anzupassen.

Dann musst du aber schon als freier Künstler arbeiten, um sich nicht 
anpassen zu müssen. Wobei du dich selbst da an ein Publikum anpassen 
musst, wenn du auch finanziell erfolgreich mit deiner Tätigkeit sein 
möchtest. Als Selbständiger sind es deine Kunden.

Wie bereits erwähnt sind meine Zielvorgaben im Konzern so schwammig, 
dass sehr viel eigener Gestaltungsraum bei meiner Tätigkeit besteht. Den 
genieße ich sehr, das ist nämlich auch wieder so ein Punkt, wo sich ein 
Studium und eine Vertrauensstellung im Unternehmen auszahlen.

: Bearbeitet durch User
von Zocker_60 (Gast)


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> von Rente mit 76 (Gast)
> 12.05.2022 15:21

> Also nicht besonders viel, gemessen an dem, was ich der Autowerkstatt löhnen
> muss.

Nun ja, Porsche hat eben einen ordentlichen Stundensatz.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Senf D. schrieb:
> Wie bereits erwähnt sind meine Zielvorgaben im Konzern so schwammig,
> dass sehr viel eigener Gestaltungsraum bei meiner Tätigkeit besteht. Den
> genieße ich sehr, das ist nämlich auch wieder so ein Punkt, wo sich ein
> Studium und eine Vertrauensstellung im Unternehmen auszahlen.

Das kann man auch ohne Studium im Handwerk haben. Wenn du wüsstest bei 
wie vielen Baustellen überhaupt kein Plan vorhanden ist, oder wie oft 
der Plan mit den Gegebenheiten nicht übereinstimmen, meistens gibt es 
nur einen Vorläufigen Plan.

Ja Selbstständigkeit, wenn man Bock hat wirklich komplett alles ständig 
selbst machen zu müssen, sicher ganz cool wegen den Vorteilen. Für mich 
wäre das nichts, ich würde an der Bürokratie scheitern, bzw die Qualen 
dadurch würden zu groß sein. Dann mache ich doch lieber mehr von der 
Arbeit wo ich eigentlich Lust drauf habe.

Achso weil hier immer mal wieder Autowerkstätten angeführt wurden, man 
kann nicht immer alles miteinander vergleichen, die aktuellsten 
Auslesegeräte sind wirklich sehr teuer, das sind natürlich kosten die in 
anderen Gewerken eventuell nicht entstehen. Oder vielleicht reicht mir 
ja der Bohrhammer und die Bohrmaschine, oder ich muss noch Millionen 
Lizenzen oder irgendwas kaufen um meiner Arbeit nachzugehen. Weil das 
hat natürlich Einfluss auf den Stundensatz.

Aber ich hätte nicht erwartet dass man Programmierer für unter 100 € 
bekommt, welche komplexe Projekte retten können.

: Bearbeitet durch User
von Rente mit 76 (Gast)


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> Ja Selbstständigkeit, wenn man Bock hat wirklich komplett alles ständig
> selbst machen zu müssen,
Warum wird dieser Quatsch stets und ständig in Endlosschleife 
abgespielt?
Die Leiterplatten lasse ich mir liefern, die Schablonen für die Lotpaste 
kommen preiswert von Betalayout, die komplett bearbeiteten Gehäuse von 
Bopla,
die Finanzbuchhaltung macht die Steuerkanzlei, der Upsi schleppt das 
Material ins 2. Obergeschoss, der DHLer holt die fertige Ware ab, der 
Automat bestückt den Kram, mit den Endkunden ärgern sich die 
Vertriebsfirmen herum - wo also ist das Problem?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rente mit 76 schrieb:
> wo also ist das Problem?

Den ganzen Mist zu organisieren, den du aufgezählt hast.

von Rente mit 76 (Gast)


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> Den ganzen Mist zu organisieren, den du aufgezählt hast.
Ja, manch jemand ist auch mit trivialen Problemen heillos überfordert.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rente mit 76 schrieb:
>> Den ganzen Mist zu organisieren, den du aufgezählt hast.
> Ja, manch jemand ist auch mit trivialen Problemen heillos überfordert.

So ist es. Manch einer schafft es nicht einmal seine Wohnung aufzuräumen 
oder früh aufzustehen. Das, was du alles genannt hast, geht aber weit 
darüber hinaus. Du bist ein großes Organisationstalent.

von Rente mit 76 (Gast)


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> Du bist ein großes Organisationstalent.
Danke, danke, danke, beenden Sie jetzt bitte ihren Applaus.
Hatte ich übrigens schon erwähnt, dass es das Verpackungsmaterial fertig 
zu kaufen gibt und ich es nicht selbst von der Wellpapprolle schneiden 
muss?
Und noch was: ich habe das Zeug selbst entwickelt und komplett selbst 
konstruiert, vermittels VHDL die Schaltkreise zurechtgebogen, die 
EMV-Precompliance gemacht, die Prüftechnik konstruiert und gebaut, den 
Bestücker eingerichtet undsoweiterundsofort.
Den Kaffee macht die Espressomaschine. Nur die Lohnbuchhaltung muss ich 
selbst machen, allerdings gibt es auch dafür eine Software.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Rente mit 76 schrieb:
>> Du bist ein großes Organisationstalent.
>
> Danke, danke, danke, beenden Sie jetzt bitte ihren Applaus.
> Hatte ich übrigens schon erwähnt, dass es das Verpackungsmaterial fertig
> zu kaufen gibt und ich es nicht selbst von der Wellpapprolle schneiden
> muss?
> Und noch was: ich habe das Zeug selbst entwickelt und komplett selbst
> konstruiert, vermittels VHDL die Schaltkreise zurechtgebogen, die
> EMV-Precompliance gemacht, die Prüftechnik konstruiert und gebaut, den
> Bestücker eingerichtet undsoweiterundsofort.
> Den Kaffee macht die Espressomaschine. Nur die Lohnbuchhaltung muss ich
> selbst machen, allerdings gibt es auch dafür eine Software.

Trotzdem musst du wissen was Sache ist, wer was macht, wann es richtig 
ist. Und das auch wenn du es auslagerst. Und da musst du auch noch die 
Kosten für abziehen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Senf D. schrieb:
> Rente mit 76 schrieb:
>>> Den ganzen Mist zu organisieren, den du aufgezählt hast.
>> Ja, manch jemand ist auch mit trivialen Problemen heillos überfordert.
>
> So ist es. Manch einer schafft es nicht einmal seine Wohnung aufzuräumen
> oder früh aufzustehen. Das, was du alles genannt hast, geht aber weit
> darüber hinaus. Du bist ein großes Organisationstalent.

Natürlich muss man in der Lage sein, sich ab und zu selbst in den 
Hintern zu treten. Das kann man lernen, wenn man es nicht schon 
beherrscht.

Halbwegs organisieren sollte man können, aber man muss auch kein 
OrganisationsTALENT sein, um sich durchzusetzen. Bin ich auch nicht. 
Aber offenbar eben ausreichend (und für den Rest hat man seine Frau, die 
das Talent hat ;-). Und schaut man dann in andere Unternehmen und ihre 
Abläufe, dann folgt schnell die Einsicht: "Du machst das hier 
tatsächlich schon richtig gut " :-o

Wie er schon schreibt:
Es ist eben nicht schwer, sich selbstständig zu machen - zumindest in 
DE. Und: ja, das ist auch vom bürokratischen Aufwand her echt 
überschaubar und auch alleine sehr gut handhabbar. Viele Abläufe lassen 
sich sehr leicht automatisieren und der Rest ist selbst dann leicht 
erlernbar, wenn man darauf "keinen Bock" hat. Nein, es ist nicht schwer, 
in DE unternehmerisch - insbesondere gewerblich - tätig zu werden. Das 
ist schlicht und einfach falsch und eine Legende.

Genau so eine Legende wie das Motto "Selbstständig heisst selbst und 
ständig".
Wer als Selbstständiger zu wenig Zeit für andere Dinge hat, macht 
schlicht einiges falsch.

Aber man muss es auch wirklich wollen - das ist meist der Knackpunkt.

Wenn man die Erzählungen anderer (die üblicherweise nie selbstständig 
waren) ungeprüft übernimmt und nicht selbst mal nachschaut "Ja, was 
benötige ich denn nun wirklich, was kommt auf mich zu?" - dann ist die 
Motivation mMn schon zu gering.

: Bearbeitet durch Moderator
von Pleitegeier (Gast)


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> Senf D. schrieb:
>> Wie bereits erwähnt sind meine Zielvorgaben im Konzern so schwammig,
>> dass sehr viel eigener Gestaltungsraum bei meiner Tätigkeit besteht. Den
>> genieße ich sehr, das ist nämlich auch wieder so ein Punkt, wo sich ein
>> Studium und eine Vertrauensstellung im Unternehmen auszahlen.

Was heißt denn genießen?

Sessel pubsen, Kaffee trinken, Schnacken, Surfen, ausm Fenster gucken?

Oder bist du motiviert und gestaltest wirklich Dinge?

Was ist denn z. B. so eine "schwammige Zielvorgabe"?

"15 % mehr Umsatz"? "Effizientere Prozesse"? "Zufriedenere Kunden"?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Was heißt denn genießen?
> Sessel pubsen, Kaffee trinken, Schnacken, Surfen, ausm Fenster gucken?
> Oder bist du motiviert und gestaltest wirklich Dinge?

Das kommt ganz darauf an. Bei Themen, die mich interessieren, bin ich 
motiviert und gestalte sie aktiv mit. Andere Aufgaben werden dagegen 
entweder delegiert oder schlicht liegen gelassen. Die Arbeit ist dadurch 
ziemlich stressfrei.

> Was ist denn z. B. so eine "schwammige Zielvorgabe"?
> "15 % mehr Umsatz"? "Effizientere Prozesse"? "Zufriedenere Kunden"?

Dazu möchte ich keine genaueren Angaben machen, aber sie sind so 
unspezifisch formuliert, dass man sie bereits erfüllt, wenn "der Laden 
läuft".

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Dazu möchte ich keine genaueren Angaben machen, aber sie sind so
> unspezifisch formuliert, dass man sie bereits erfüllt, wenn "der Laden
> läuft".

Klingt stark nach Verwaltungsmodus.

In solchen Organisation müssen die Ehrgeizigen aufpassen, weil die 
anderen nicht höhere Maßstabe angesetzt bekommen wollen.

Aber gut: Im Konzern arbeiten halt viele Verwaltungsbeamte. Wenn man zu 
so einem Menschenschlag gehört, ist der ÖD oder das IGM-Disneyland 
super!

von Shorty (Gast)


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Senf D. schrieb:
>> Was ist denn z. B. so eine "schwammige Zielvorgabe"?
>> "15 % mehr Umsatz"? "Effizientere Prozesse"? "Zufriedenere Kunden"?
>
> Dazu möchte ich keine genaueren Angaben machen, aber sie sind so
> unspezifisch formuliert, dass man sie bereits erfüllt, wenn "der Laden
> läuft".

Wenn der Vorgesetzte schwammige Zielvorgaben macht, dann ist er vorneweg 
mit einem Zufrieden und er wird einen Teufel tun, den Handlungsspielraum 
einzuschränken.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Wenn der Vorgesetzte schwammige Zielvorgaben macht, dann ist er vorneweg
> mit einem Zufrieden und er wird einen Teufel tun, den Handlungsspielraum
> einzuschränken.

So ist es, Shorty. Manchmal sind wir tatsächlich einer Meinung. Im 
Grunde gibt es die Zielvorgaben auch nur, weil es laut Prozess eben 
welche geben muss. Die Zielerreichung stellt für mich aber zum Glück 
keine Herausforderung dar.

von Shorty (Gast)


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Das wird jetzt eh wieder so gedeutet, als müsse man im "IGM-Disneyland" 
nix arbeiten...

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Das wird jetzt eh wieder so gedeutet, als müsse man im "IGM-Disneyland"
> nix arbeiten...

Von mir aus, das darf jeder deuten wie er will. Jedenfalls arbeitet man 
sich nicht kaputt, die Work-Life-Balance passt, und die Bezahlung auch.

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Das wird jetzt eh wieder so gedeutet, als müsse man im "IGM-Disneyland"
>> nix arbeiten...
>
> Von mir aus, das darf jeder deuten wie er will. Jedenfalls arbeitet man
> sich nicht kaputt, die Work-Life-Balance passt, und die Bezahlung auch.

Was ist denn dein "Life"? Im Internet rumsurfen?

von Shorty (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Was ist denn dein "Life"? Im Internet rumsurfen?

Du machst z.B. Freitags um spätestens 12:00 Feierabend und wirfst zur 
Einleitung des Wochenendes ein schönes Rib-Eye auf den Grill.

Nur so ein Beispiel.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Was ist denn dein "Life"? Im Internet rumsurfen?
>
> Du machst z.B. Freitags um spätestens 12:00 Feierabend und wirfst zur
> Einleitung des Wochenendes ein schönes Rib-Eye auf den Grill.
>
> Nur so ein Beispiel.

So ist es. Wie ich meine Freizeit im Detail gestalte, tut hierbei nichts 
zur Sache und ist zudem off-topic. Ich kann dem Pleitegeier aber 
versichern, dass ich meine Zeit sehr genieße, insbesondere bei dem 
tollen Frühlingswetter draußen.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Shorty (Gast)
> 13.05.2022 18:11

> ein schönes Rib-Eye

Was ist das für ein Quatsch ?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Zocker_60 schrieb:
>> von Shorty (Gast)
>> 13.05.2022 18:11
>
>> ein schönes Rib-Eye
>
> Was ist das für ein Quatsch ?

Etwas richtig Leckeres. So wie "Pulled Pork" oder "Spare Ribs". Aber aus 
dem Smoker müssen sie sein, schön unter Buche geräuchert!

Kann ich nur empfehlen!

von Delmonico (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
> Was ist das für ein Quatsch ?

Dass Veganer immer so agressiv auftreten müssen! Du kannst gerne einen 
Maiskolben oder einen Halloumi-Spiess (meinetwegen auch ein Sojasteak) 
auf den Grill werfen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> unter Buche geräuchert

Soll dabei die Asche darauf rieseln, oder wie funktioniert das?

Oder heißt das "im Freien geräuchert, unter einer Buche"? Warum geht da 
dann keine Linde?

: Bearbeitet durch User
von Zocker_60 (Gast)


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> von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
> 14.05.2022 10:18

Mach keine Sachen !

Da fehlt nur noch Coca-Cola und Heinz-Ketschup !

Mir ist eine deutsche Grillhaxe mit Kartoffelklößen, natürlich aus 
deutschen Landen, lieber. Dazu ein Weizenbier, frisch gezapft, von einer 
deutschen Brauerei.

> von Delmonico (Gast)
> 14.05.2022 10:22

> Dass Veganer immer so agressiv auftreten müssen!

Wie sagt man so schön : Da steht einer gehörig auf dem Schlauch !

> von Percy N. (vox_bovi)
> 14.05.2022 10:22

> Soll dabei die Asche darauf rieseln,

Buchenholz ist wegen dem Geschmack. Geräuchert wird auch in der Regel 
mit Buche.

Sonst kann ich nur noch sagen : Asche auf sein Haupt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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offtopic:

Percy N. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> unter Buche geräuchert
>
> Soll dabei die Asche darauf rieseln, oder wie funktioniert das?

Nein. Die Rippenstücke (oder auch Schweinenacken bei Pulled Pork) kommen 
bspw. bei einem UDS (Ugly Drum Smoker, im Prinzip ein 200l-Stahlfass) 
ganz nach oben auf Roste. Darunter dann eine Tropfschale, darunter die 
Räucherschale mit gewässerten Buchenstückchen (oder direkt auf die 
Kohle) und darunter die Waschmaschinentrommel mit der Holzkohle. 24h 
vorher werden beim PP die Fleischstücke schön satt mit einer 
Gewürzmischung eingerieben und kommen in den Kühlschrank zum 
Durchziehen.

Im UDS wird werden die Fleischstücke geräuchert und dann bei etwa 100 
Grad meist über 12-15h gegart. Das ist also kein klassisches Grillen. 
Das Schweinefleisch bleibt so extrem saftig und zerfällt quasi von 
selbst beim "Pullen", also dem Auseinanderziehen mit der Gabel. Gleiches 
gilt übrigens auch bei den Ribs: man kann die Knochen einfach per Hand 
rausziehen.

> Oder heißt das "im Freien geräuchert, unter einer Buche"?

Na, Percy. Die Kurzform von "unter Verwendung von" sollte doch geläufig 
sein.

> Warum geht da
> dann keine Linde?

Das hat geschmackliche Gründe - siehe auch Zockers Antwort.

Übrigens ist so ein UDS auch mit einfachsten Hausmitteln sehr leicht und 
preiswert zu bauen (< 100€) - echt eine tolle Sache!

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbecue-Smoker#Ugly_Drum_Smoker

Das Schöne dabei ist, dass man für ein Fest alles am Tag vorher 
vorbereiten kann und während der Party selbst praktisch keine Arbeit 
mehr hat.

Zocker_60 schrieb:
> Mach keine Sachen !
> Da fehlt nur noch Coca-Cola und Heinz-Ketschup !

Nein, dazu gehört ein gutes Bier und ein gut angemachter Krautsalat im 
Barbequestyle. Soßen verwendet man eher sparsam, das Fleisch selbst hat 
schon extrem viel Geschmack - und es ist eben schon selbst sehr saftig.

Du kannst das Pork auch einfach so ohne alles essen - schmeckt einfach 
sehr, sehr gut.

> Mir ist eine deutsche Grillhaxe mit Kartoffelklößen, natürlich aus
> deutschen Landen, lieber. Dazu ein Weizenbier, frisch gezapft, von einer
> deutschen Brauerei.

Das ist auch alles lecker. Aber nichts spricht gegen eine Erweiterung 
des Geschmackshorizontes.

: Bearbeitet durch Moderator
von Percy N. (vox_bovi)


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Chris D. schrieb:
> Na, Percy. Die Kurzform von "unter Verwendung von" sollte doch geläufig
> sein.

Kein Stück. Akso mal wieder was Neues gelernt. Ist das landschaftlich 
oder eher so eine verstolperte quasi-neologistische Formulierung wie 
"Preis aufrufen" oder "viral gehen"? "Auf Buche geräuchert" ist mir 
durchaus geläufig.

Chris D. schrieb:
> UDS

So ähnlich hat ein Bekannter von uns gern Fische geräuchert, am liebsten 
selbst geangelte; das,ging aber schneller.

von Shorty (Gast)


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Delmonico schrieb:
> Zocker_60 schrieb:
>> Was ist das für ein Quatsch ?
>
> Dass Veganer immer so agressiv auftreten müssen!

Von schlechtem Essen werde ich auch immer aggressiv.

Delmonico schrieb:
> Du kannst gerne einen
> Maiskolben oder einen Halloumi-Spiess (meinetwegen auch ein Sojasteak)
> auf den Grill werfen.

Aber nicht auf meinen! ;)

Zocker_60 schrieb:
> Da fehlt nur noch Coca-Cola und Heinz-Ketschup !

Ein trockener Rotwein, Salz und frisch gemahlener Pfeffer und alles 
unter 3 cm ist Carpaccio!

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Ein trockener Rotwein, Salz und frisch gemahlener Pfeffer und alles
> unter 3 cm ist Carpaccio!

Das bedient sowohl Feinschmecker als auch Grobmotoriker.

von Einer (Gast)


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Wie schafft man es, gut in die Selbstständigkeit rein zu kommen? Bei mir 
ist finanziell alles mehr als in trockenen Tüchern, d.h. falls der Start 
auch längere Zeit holprig ist, oder die Selbstständigkeit gar scheitern 
würde, werde ich überhaupt keinerlei Probleme bekommen.

Hintergrund ist, ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken, auf 
eigene Rechnung zu arbeiten, und werde auch sehr oft gefragt, warum ich 
nicht Selbstständig wäre von vielen Personen im Arbeitsumfeld wenn die 
eine Weile mit mir in einem Projekt sind. D.h., ich gehe davon aus, dass 
eine gewisse Expertise bei mir vorhanden ist...

Aber wie bekomme ich diese Expertise vermarktet bzw. an den Mann? Vor 
den technischen Herausforderungen habe ich keinerlei "Angst", bis jetzt 
hatte ich noch nichts in meinem Berufsleben, das ich nicht lösen konnte.

Bei den Stundensätzen sehe ich mich deutlich am oberen Ende, wenn ich 
meine Angestellten-Arbeit mit Externen vergleiche. Denen bin ich 
fachlich solide überlegen.

Aber wie verkaufe ich das?

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Einer schrieb:
> Aber wie bekomme ich diese Expertise vermarktet bzw. an den Mann? Vor
> den technischen Herausforderungen habe ich keinerlei "Angst", bis jetzt
> hatte ich noch nichts in meinem Berufsleben, das ich nicht lösen konnte

Also ich habe ja da Grundsätzlich keine Ahnung von, aber als erstes 
würde ich mal schauen mir eine Art Kundenregister anzulegen auf dem PC 
daheim, so dass man schon mal einen Anfang hat, und nicht beim ersten 
Kunde alles neu erfinden muss sondern nur noch anpassen muss.

Dann würde ich mir vielleicht noch einen internetauftritt machen und 
Visitenkarten. Internetauftritt ist jetzt nicht so wichtig, aber 
irgendwas zum weitergeben für die erleichterte Kontaktaufnahme wäre 
jedenfalls praktisch. Und dann würde ich mir halt überlegen welche 
Serviceleistungen ich anbiete, und die dann halt klar benennen. Das 
wirkt auf jeden Fall schon mal professionell.

Was das finanzielle angeht würde ich erstmal sammeln, jede Rechnung, 
jedes Angebot, alles schön sortieren. Und was man mit der Steuer und so 
weiter macht keinen Schimmer.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Shorty schrieb:
> Pleitegeier schrieb:
>> Was ist denn dein "Life"? Im Internet rumsurfen?
>
> Du machst z.B. Freitags um spätestens 12:00 Feierabend

Dafür braucht es aber andererseits keinen Konzern, das ist in vielen KMU 
auch so üblich. Im Konzern hat man ja eher 4-Tage-Woche, zumindest hier.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Shorty (Gast)
> 14.05.2022 11:37

> > Zocker_60 schrieb:
> > Da fehlt nur noch Coca-Cola und Heinz-Ketschup !

> Ein trockener Rotwein, Salz und frisch gemahlener Pfeffer und alles
> unter 3 cm ist Carpaccio!

> > Delmonico schrieb:
> > Dass Veganer immer so agressiv auftreten müssen!

Ihr habt beide nichts verstanden !

von Shorty (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> zumindest hier.

Wo ist bei dir "hier"? 4-Tage Woche hatte VW mal, aber das war es auch 
schon.

Wie schaut es bei dir aus? Wann machst du Freitags Feierabend?

von Shorty (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
> Ihr habt beide nichts verstanden !

Ja, von dem der nicht weiß, was ein Rib-Eye ist.

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Zocker_60 schrieb:
>
>> Ihr habt beide nichts verstanden !
>
> Ja, von dem der nicht weiß, was ein Rib-Eye ist.

Irgend so eine westindische Barbarei ...

von Zocker_60 (Gast)


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> von Shorty (Gast)
> 14.05.2022 18:43

> > Ihr habt beide nichts verstanden !

> Ja, von dem der nicht weiß, was ein Rib-Eye ist.

Ach weißt du, wir reden hier in der Regel Deutsch. Ich kann das 
Pseudo-Englisch der Kinder hier im Forum einfach nicht mehr hören. Wenn 
sie noch englisch könnten würde ich nichts sagen, aber was die sich 
manchmal abhalten, da stellen sich mir die weißen Haare auf.

Nicht das ich kein Englisch kann, bin recht ordentlich darin, habe es 35 
Jahre im Ausland ständig gebraucht.

Mich kotzt es einfach an wenn unwissende Kinder die deutsche Sprache 
vergewaltigen weil sie meinen jeden Schwachsinn aus USA zu kopieren.

Meinen sie sind "cool" wenn sie ab und zu was Pseudo-Englisches 
einstreuen, merken nicht mal wie blöd sie sind.

Von denen da drüben ist doch bis jetzt nichts vernünftiges gekommen. Was 
erwartest du auch von Auswanderern die hier alle Dreck am Stecken hatten 
und verschwinden mußten.

Hast du es jetzt verstanden ?

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_60 schrieb:
> Hast du es jetzt verstanden ?

Du solltest vielleicht noch betonen, dass Du es extra "für die Kids 
heruntergebrochen" hast.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Percy N. (vox_bovi)
> 14.05.2022 19:17

> Du solltest vielleicht noch betonen, dass Du es extra "für die Kids
> heruntergebrochen" hast.

Nein, für die Kinder. Auch für dich.

Kids kenne ich nicht. Bestenfalls Fensterkid zum Abdichten !

von Shorty (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
> Ach weißt du, wir reden hier in der Regel Deutsch.

"Wir..."

Ich hab eine einfache Maxime in der Hinsicht: So zu kommunizieren, dass 
es möglichst viele verstehen. Und da passt Rib-Eye eben besser als 
"Hochrippe", da weiß auch der Veganer was gemeint ist.

Wenn jetzt ein kindischer überalterter Sack meint, dass er auf Dicke 
Hose machen muss und das vorsätzlich nicht verstehen will, juckt mich 
das nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_60 schrieb:
> Nein, für die Kinder. Auch für dich.

Oh, da habe ich mich wohl in Dir getäuscht. Ich hatte zwar einiges 
erwartet, aber dass Du zu dusselig zur korrekten Interpretation von 
Anführungszeichen bist, war nicht zu ahnen.

Welch ein Abgrund!

Aber Du bist ja noch jung und kannst vielleicht noch ein wenig lernen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Ich hab eine einfache Maxime in der Hinsicht: So zu kommunizieren, dass
> es möglichst viele verstehen. Und da passt Rib-Eye eben besser als
> "Hochrippe", da weiß auch der Veganer was gemeint ist.
>
> Wenn jetzt ein kindischer überalterter Sack meint, dass er auf Dicke
> Hose machen muss und das vorsätzlich nicht verstehen will, juckt mich

Wenn jemand meint, es sei ein Genuss,  mit vollen Backen auf einem Stück 
Fleisch schmatzend herumzukauen, dann mag er das tun. Ich bevorzuge mein 
Roastbeef papierdünn, wie zB auch Schinken und Zwiebeln.

von Shorty (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Wenn jemand meint, es sei ein Genuss,  mit vollen Backen auf einem Stück
> Fleisch schmatzend herumzukauen, dann mag er das tun. Ich bevorzuge mein
> Roastbeef papierdünn, wie zB auch Schinken und Zwiebeln.

Jeder wie er mag, der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der 
Gargrad blutig ist (oder rare für den Zocker ;) ), weil man soll ja mit 
dem Gas haushalten. :D

von Percy N. (vox_bovi)


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Shorty schrieb:
> Jeder wie er mag,
Klar, für mich passt Mampfen besser zu Leber.
> der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der
> Gargrad blutig ist (oder rare für den Zocker ;) ), weil man soll ja mit
> dem Gas haushalten. :D

A point ...

: Bearbeitet durch User
von Rente mit 76 (Gast)


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Und was hat das alles mit dem Stundensatz von Scheinselbstständigen zu 
tun?
Aber weil wir gerade vom Thema abgekommen sind: bei Selgros gibt es ab 
Donnerstag wieder Kalbsschnitzel in der Werbung (von der Oberschale 
23,49 €/kg). Ein schönes Wiener Schnitzel schmeckt viel besser als das 
angesengte Zeug vom Grill.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Rente mit 76 (Gast)
> 14.05.2022 21:38

> Und was hat das alles mit dem Stundensatz von Scheinselbstständigen zu
> tun?

Ha, Ha, Ha, .......

Sehe ich genau so !

von Percy N. (vox_bovi)


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Rente mit 76 schrieb:
> Selgros

Rente mit 76 schrieb:
> Scheinselbstständigen

Passt!

von Selbständiger (Gast)


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maniquin schrieb:
> als Selbstständiger müsste ich für das gleiche Netto, Inc. KV und Rente
> ca. 120 000 Euro Umsatz machen.
Bei deinen angenommenen 80k Brutto kommt das gut hin, wenn man 
entsprechend hohe Kosten hat, was aber nicht unbedingt sein muss. (S.u.)

> wären dann bei 10.5 Monaten im Jahr rund 12k im  Monat.
Auch das rechne ich genau so. 10 Monate Vollzeit inklusive der bezahlten 
Freizeit des Angestellten. Das sind dann 10x160-170h.

> das bei 40h die Woche 100€ pro Stunde.
Nö! Da stimmt was nicht.

Lassen wir den Urlaub mal über das Jahr verteilt und zählen nur Geld 
gegen Stunden, dann kann man bei einem 40h-Job mit 1800h/Jahr rechnen, 
die man aufwenden muss, um sich mit den Angestellten zu vergleichen. 
Davon sind 1600 bezahlt, weil 200h für die Verwaltung (Steuer machen, 
Verhandlungen und Rechnungen schreiben) drauf gehen.

Damit ergeben sich 120.000 / 1.600h -> 75h

Bei waren es in 2021 (ich habe die Steuer gerade gemacht):
Gut 1600h bezahlt, 160h Reisezeiten, 15h Projektverhandlung, 30h Steuer, 
10h sonstiges = 230h extra -> 1830h Aufwand. Das ist wie eine 35h-Woche 
mit täglich 2x 30min Anfahrt zum Job.

Erhalten: Netto 128.000 (Coronastundensatz geringer) dafür viel home 
office, Kosten: 6800,- Hotel, 2700,- PC und Büro, 3400,- Betriebsbedarf, 
1400,- Sonstiges -> 14.000

Nettogewinn vor Steuern: 114.000. Das entspricht etwa einem Gehalt von 
gut 100.000 zzgl AG-Anteile, was der Angestellte ja bekommt, ab dann 
gehen die Steuern ab.

Ich bekomme regelmäßig Angebote, in den Firmen meiner Kunden fest 
einzusteigen, aber keiner bietet mir 100.000,- für eine 35h-Woche.

von Selbständiger (Gast)


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Ach so zur Info:

Es ist natürlich bei Weitem nicht so, dass es keinen gibt, mit 100k / 
35h, aber das sind immer die Alten, die schon seit Jahrhunderten in der 
Firma sind und Karriere gemacht haben, bzw IGM-mäßig langsam 
aufgestiegen sind. Das Höchste, was mir ungekommen ist, war 2014 ein 
Kollege, der Mitte 50 war und 1985 mit DM 65.000 angefangen hatte und 
dann etwa 3% Gehaltssteigerung im Jahr bekommen hat inklusive Zulagen. 
Der lag bei >94.000 Euro im Jahr brutto und stand immer noch auf 35h. 
Gemäß Teuerung wären die 65.000 damals 80k in Euro gewesen.

Inzwischen haben sie ihn mit 2/3 in die Altersteilzeit geschickt bei 10% 
Gehaltsausgleich, d.h. er bekommt 73%! Ich weiß es, weil er beim 
Austritt seine Festplatte ungelöscht im Container entsorgt hat und 
jemand die gefunden hat und es rumplauderte. Bei 2,5% Steigerung im Jahr 
wären das 84.000 Brutto für 24h. Das ist kaum zu überbieten.

von Tatsächlich (Gast)


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Selbständiger schrieb:
> Ach so zur Info:
> Es ist natürlich bei Weitem nicht so, dass es keinen gibt, mit 100k /
> 35h, aber das sind immer die Alten, die schon seit Jahrhunderten in der
> Firma sind und Karriere gemacht haben, bzw IGM-mäßig langsam
> aufgestiegen sind. Das Höchste, was mir ungekommen ist, war 2014 ein
> Kollege, der Mitte 50 war und 1985 mit DM 65.000 angefangen hatte und
> dann etwa 3% Gehaltssteigerung im Jahr bekommen hat inklusive Zulagen.
> Der lag bei >94.000 Euro im Jahr brutto und stand immer noch auf 35h.
> Gemäß Teuerung wären die 65.000 damals 80k in Euro gewesen.
> Inzwischen haben sie ihn mit 2/3 in die Altersteilzeit geschickt bei 10%
> Gehaltsausgleich, d.h. er bekommt 73%! Ich weiß es, weil er beim
> Austritt seine Festplatte ungelöscht im Container entsorgt hat und
> jemand die gefunden hat und es rumplauderte. Bei 2,5% Steigerung im Jahr
> wären das 84.000 Brutto für 24h. Das ist kaum zu überbieten.

Vielen Dank für den interessanten Einblick.

von Shorty (Gast)


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Selbständiger schrieb:
> Ich bekomme regelmäßig Angebote, in den Firmen meiner Kunden fest
> einzusteigen, aber keiner bietet mir 100.000,- für eine 35h-Woche.

Hast du auch zahlenmäßige Angebote bekommen?

Größenordnung 95k@35h sind 2022 realistisch (Konzern, BW raum Stuttgart 
z.B.), 100k wären rechnerisch auch drin, aber das geht dann gegen die 
HR-Politik, also nicht relevant.

von Zocker_60 (Gast)


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von Shorty (Gast)
14.05.2022 20:31

> Und da passt Rib-Eye eben besser als "Hochrippe",

Was da besser sein soll ist für mich nicht nachvollziehbar.

> Wenn jetzt ein kindischer überalterter Sack meint,

Du verbringst viel Zeit im Forum mit Dummschwätzen. Bist du permanent 
Hartzer oder Stammkunde beim Arbeitsamt ?

> dass er auf Dicke Hose machen

Auch, aber ich mache lieber einen auf Dicke Geldbörse !

von maniquin (Gast)


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@selbsständiger.
ein interessanter Einblick, der bestätigt mir, dass ich mit meinen 
Ansätzen nicht total daneben liege.

wie lang hat es bei dir von der Gründung ab gedauert bis du dieses 
Niveau erreicht hast?

bist du soweit zufrieden?
nehme mal an viel mehr wie letztes Jahr ist im normalfall eher nicht 
drin, vielleicht war es auch ein besonders gutes Jahr für die Firma?

hast du z.b. vor dein Unternehmen vor deiner Rente noch verkaufsfähig zu 
bekommen?

von Shorty (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
>> dass er auf Dicke Hose machen
>
> Auch, aber ich mache lieber einen auf Dicke Geldbörse !

Stimmt, mein Fehler. Ersteres ist bei dir altersbedingt nicht mehr 
realistisch.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Shorty (Gast)
> 15.05.2022 10:33

> Stimmt, mein Fehler. Ersteres ist bei dir altersbedingt nicht mehr
> realistisch.

Ha, Ha, Ha, .........

Du bist ja ein Schelm !

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