Mal eine blöde Frage:
Könnte ich nicht mit dem Wasser das ich beim Duschen verbrauche nebenbei
einen Generator betreiben um Strom zu erzeugen?
Ich bezahle ja das Wasser und nicht den Druck auf der Leitung.
Wenn das klappen würde, wieviel Energie könnte man so gewinnen ohne das
der Wasserdruck zum Duschen zu gering wird?
Naja, wenn man's nicht nur bei der Dusche, sondern 'ne Fallleitung als
Abwasserleitung macht. Wird sich wahrscheinlich trotzdem nicht
rentieren, kommt auf die Hausgröße an.
Im Abfall schwimmt doch bestimmt zu viel Sch**ß (Oha ein Wortspiel) rum,
als daß man das ohne weitere nutzen könnte.
Aber mit der Hauptwasserleitung eines 25 OG. Hauses mit zig Parteien
sollte doch zumindest was "brauchbares" (Ob es sich rechnet sei
dahingestellt) an Energie zusammen kommen nech?
Ich glaube da bekommst du ärger mit den Stadtwerken wenn du es zu weit
treibst ;-)
Wo stehen die Pumpen eigentlich? Hab noch nie eine bewusst wahrgenommen
glaube ich...
Nachdem man schon Internet über drei dafür völlig unsinnige Wege
bekommt, würde mich das nicht wundern...
Powerline-Störsender, beim Kabelfernsehen zahle ich auch die
nachträglich reingebastelte Internet-Versorgung mit und über Satellit
kann das mangels Bandbreite auch nicht flächendeckend funktionieren. Die
einzig sinnvolle Internet-Anbindung ist eine speziell dafür gebaute
Datenleitung oder das gute alte Telefonnetz.
Wier wärs mit Internet über die Gasleitung?
fhgfgf wrote:
> Wenn, dann eine Turbine in die Hauptwasserleitung setzen.
Ja, und dann brauchst wieder eine Pumpe, damit überall Wasser rauskommt
und nicht Luft....
Wennn du mit einer Turbine den Eingangsdruck von ca 7-8Bar auf 2-3Bar
reduzierst hast du in 20-30Meter Höhe 0Bar Druck. Da ein kleines
Einfamilienhaus vielleicht maximal 10Meter hoch ist könnte man sicher
mit 2-3Bar gut leben.
Angenommene Werte: 8Bar Eingang - 3 Bar Ausgang
Druckdifferenz an der Turbine würde also 5 Bar Druck.
Wenn man jetzt einen Durchschnittsverbrauch von 128Liter/Person
Jetzt könnte man die Energie ausrechnen die Dabei freigesetzt wird.
Anschließend mit der Personenanzahl und dem Wirkungsgrad der
Turbine+Generator+Wechselrichter multiplizieren und fertig.
Dem Wasserversorger wird das wohl egal sein ob du nun an deinem
Wasserhahn einen Druckabfall hast oder einen Druckabfall an einer
Turbine und am Wasserhahn. Für ihn ändert sich da nix.
Die Verwendung von Trinkwasser zum Antrieb von Gerätschaften (und dazu
würde hier auch die "Energiegewinnung" gehören) ist in den
Lieferbedingungen der Stadtwerke meist explizit verboten.
Der Druckabfall bringt dir leider nix. Nur die kinetische Energie, also
die fließende Wassermenge kann umgewandelt werden.
Wenn du eine Düse nimmst, um Druckabfall zu kriegen, dann kommt hinten
weniger Menge 'raus, also auch weniger Energie.
Also muss eine bestimmte Menge an Wasser beschleunigt werden, um Energie
zu gewinnen, mit Druch hat das leider nix zu tun.
Nur im Pumpspeicherwerk steht ein Druck an der Turbine an, aber auch
nur, weil die Höhendifferenz zur Beschleunigung der Wassermenge benutzt
wird.
> bringt die Abwasserleitung> dasselbe Volumen wie die Zuletung.
Wohl kaum. Es gibt auch Verdunstung (zB. beim Putzen) und Bewässerung
für Blumen, Tränkung von Haustieren. Du pinkelst sicher auch nicht nur
in deine eigene Toilette.
> Die Verwendung von Trinkwasser zum Antrieb von Gerätschaften (und dazu> würde hier auch die "Energiegewinnung" gehören) ist in den> Lieferbedingungen der Stadtwerke meist explizit verboten.
Habe ich noch nie gelesen. Aber wenn auch, woher sollten die Stadtwerke
wissen, was ich mit dem Wasser mache?
Beispiel Badewanne:
Du baust eine Vorrichtung, in der eine Masse entgegen der Schwerkraft
von einem Wasserdruck bewegt wird. Die zufliessende Wassermenge sei V,
also ergibt sich als Höhenenergie der Masse W = p*V. Mit angenommen 140
l und 4 bar sind das dann W = 56000 J. Wenn die 140 l in der Apparatur
sind, stoppst du den Zulauf und lässt das Wasser in die Wanne fliessen.
Nun setzt du die gewonnene Höhe der Masse mit einem Generator in
elektrische Energie um, mit der du das Badewasser erwärmst. Mit einer
spezifischen Wärmekapazität von Wasser von 4182 J/(kg*K) ergibt sich
somit eine Temperaturerhöhung von
ungefähr 0,1 K.
Das alles setzt bisher ideale Wirkungsgrade vorraus, weshalb in der
Praxis mit einer geringeren Temperaturerhöung gerechnet werden muss.
Wasser wrote:
[...]
> Wenn du eine Düse nimmst, um Druckabfall zu kriegen, dann kommt hinten> weniger Menge 'raus, also auch weniger Energie.
Eine Düse wird i.A. dazu verwendet, den DRück zu erhöhen und nicht zu
verringern.
> Also muss eine bestimmte Menge an Wasser beschleunigt werden, um Energie> zu gewinnen, mit Druch hat das leider nix zu tun.> Nur im Pumpspeicherwerk steht ein Druck an der Turbine an, aber auch> nur, weil die Höhendifferenz zur Beschleunigung der Wassermenge benutzt> wird.
Energie kann nicht gewonnen werden, auch nicht verloren werden etc.
sondern nur umgewandelt.
The Devil:
>Welche Pumpen??
Die, die das Wasser zu mir pumpen. Wo sind die? Wie sind die angeordnet?
(Zentral eine bei den Stadtwerken und wenn die ausfällt ist Ebbe? Oder
so wie Stromkästen überall mal eine? Hab bisher nie so ne Pumpe gesehen
;))
Bei uns (am Bodensee) wird das Wasser erst vom See vom Wasserwerk auf
nen Berg gepumpt und läuft dann von dort von selbst in die Haushalte.
Die Pumpen sind im Wasserwerk
Wie teuer muss der Strom eigentlich werden, bis es sich lohnt, das
Wasser durchlaufen zu lassen?
Früher gab es mal Fernsehshows, da sollten die Leute die Wasserspülung
betätigen wenn sie für oder gegen irgendwas waren, anhand des
Mehrwasserverbrauchs (der freundliche Herr Müller im Wasserwerk) wurde
dann der jeweilige Gewinner ermittelt.
Heute müsste man dann die Schwiegermutti aufs Klo schicken, wenn man
fernsehen will. Netter Gedanke, man wäre sie dann los und könnte das
Fernsehprogramm genießen.
>Mal eine blöde Frage:
So ganz blöd ist die Frage gar nicht.
Ich habe es mal kurz überschlagen:
Wenn Du 5 bar Wasserdruck hast, und 100 Liter Wasser in Deine Badewanne
laufen lässt, könntest Du theoretisch 50000 Ws (Wattsekunden) gewinnen.
Damit könntest Du einen 1 kW Motor also 50 Sekunden lang betreiben oder
ein Taschenlampenbirnchen mit 1 W 50000 Sekunden, also ca. 15 Stunden
leuchten lassen. Das gilt unter der Voraussetzung, dass ich mich nicht
verrechnet habe und dass man die im Druck enthaltene Energie vollständig
ausnutzen kann. Um in die Badewanne zu fließen wäre im Prinzip ein
Restdruck von ca. 0,1 Bar ausreichend. Zum Duschen wird man aber schon
deutlich mehr Restdruck brauchen, damit man noch einen schönen
Brausestrahl hat. Wenn man eine Maschine mit einem beweglichen Kolben
(auf den der Wasserdruck wirkt) verwendet, sollte man prinzipiell für
diese lineare Bewegung einen Wirkungsgrad von nahezu 100% haben -- bei
einer Turbine oder ähnlichen aber weniger.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus)
Datum: 11.10.2007 12:26
>Die Verwendung von Trinkwasser zum Antrieb von Gerätschaften (und dazu>würde hier auch die "Energiegewinnung" gehören) ist in den>Lieferbedingungen der Stadtwerke meist explizit verboten.
Das kann ich kaum glauben. Es sollte doch dem Wasserlieferanten egal
sein, ob die im Wasserdruck enthaltene Energie sinnlos vernichtet bzw.
in Wärme umgesetzt wird, wenn etwas der Brausestrahl mit hoher
Geschwindigkeit auf den Körper trifft, oder ob vorher noch etwas
angetrieben wird. Wenn es so eine Verordnung gibt, kann es nur um zwei
Dinge gehen: Kein Wasser vergeuden, nur um etwas anzutreiben. Und nicht
das Trinkwasser verunreinigen, falls Schmutzwasser zurückfließt.
Aber mal im Ernst: In der Regel braucht man die ca. 5 Bar Druck schon,
die die Wasserlieferanten bereitstellen. Oder willst Du Stunden Warten,
bis die Badewanne voll ist, und soll Dir beim Duschen das Wasser
drucklos auf den Kopf tröpfeln?
>Damit könntest Du einen 1 kW Motor also 50 Sekunden lang betreiben oder>ein Taschenlampenbirnchen mit 1 W 50000 Sekunden, also ca. 15 Stunden>leuchten lassen.
Damit kann man doch schon was anfangen, für ein wasserbetriebenes
Badezimmerradio müsste das ja reichen, oder? :)
Die Idee kam mir übrigens als ich gesehen habe wie hier in der Gegend
voller Stolz mit einer alten Wassermühle im Schnitt etwa 3 kW/h erzeugt
werden.
Könnte man nicht die Restwärme die den Abfluss herunter fließt dem
Wasser noch entziehen? Ähnlich den Erdwärmeheizungen.
Schließlich erwärme ich das Wasser selbst mühevoll und möchte die nicht
verbrauchte Wärmeenergie dem Heitzvorgang für neues Wasser wieder
hinzuführen.
>Könnte man nicht die Restwärme die den Abfluss herunter fließt dem>Wasser noch entziehen?
Genau das habe ich mich auch schon bem Nudelnkochen gefragt. Das heize
ich 2 Liter auf 100 Grad auf und kippe dann alles in einem Rutsch in den
Ausguß. Wenigstens im Winter sollte das doch einen Beitrag zur Heizunges
der Wohnung/ des Hauses sein.
für Heißes Duschwasser gilt das Gleiche.
Zumindest für Heißwasser aus dem Küchenbereich funktioniert dies.
Entschuldigung für meine katastrophale Rechtschreibung 2 Threads weiter
oben, gelobe Besserung.
>> Naja um ein paar LED und einen uC zu betreiben beim duschen oder so>> reicht es vielleicht. Aber wirklich um Energie zu erzeugen? Wohl kaum.
Geil :D Ich brauch zum Duschen unbedingt LEDs und einen uC, da meine
Dusche digital betrieben wird ;))) (Kleiner Scherz am Rande)
übrigens, @Holzheizer P.:
Habe ich erst kürzlich mal im TV gesehen: Ein Mann hat spezielle
Abwasserleitungen entwickelt. So Betonrohre, in deren Wänden aber
zusätzlich Kunstoffrohre eingebettet sind. Nun, das Abwasser, welches
durch die Abwasserleitungen fliesst, ist recht warm... teilweise. Nun
lässt er durch die Kunstoffröhren kaltes Wasser fliessen und hat so
einen Wärmetauscher. Am Ende kommt ein bisschen wärmeres Wasser
raus.... Ob man damit was anfangen konnte weiss ich leider nicht mehr,
aber offenbar scheints zu funktionieren.
Lustigerweise bin ich heute auf die selbe Idee wie der TE gekommen.
Ich finde die Idee einfach toll, auch wenn es sich wohl kaum lohnt,
innovativ ist es allemal. Positiver Nebeneffekt ist, dass man
automatisch weniger Wasser verbraucht, da die Turbine natürlich den
Druck mindert, ähnlich wie diese auf die Wasserhähne aufsteckbaren
Druckminderer.
> Wie teuer muss der Strom eigentlich werden, bis es sich lohnt, das> Wasser durchlaufen zu lassen?
Leider niemals, da logischerweise die Wasserwerke ebenfalls Strom
bezahlen müssen.
Zu der Abwasserabwärme:
Habe ich auch schonmal drüber nachgedacht, allerdings nicht aufs Kochen
bezogen, sondern beim Duschen.
Um die Abwärme besser zu nutzen, kann man das Duschabwasser durch ein
Kupferrohr leiten, was dann über einige mit dem Zuwasser gemeinsame
Kupferblöcke geleitet wird.
Das hätte den Vorteil, dass das Zuwasser sogar am Ende wärmer sein
könnte als das Abwasser, wenn es endgültig im Abwassersystem landet.
(Gegenstromprinzip)
>Die Verwendung von Trinkwasser zum Antrieb von Gerätschaften (und dazu>würde hier auch die "Energiegewinnung" gehören) ist in den>Lieferbedingungen der Stadtwerke meist explizit verboten.
Habe ich mich jetzt strafbar gemacht wenn ich
meinen Rassensprenger betreibe, der nur mit Wasserkraft angetrieben
wird und nicht mit Strom ?
Ob sich wohl eine Selbstanzeige Strafmildernd auswirkt ?
> Um die Abwärme besser zu nutzen, kann man das Duschabwasser durch ein> Kupferrohr leiten, was dann über einige mit dem Zuwasser gemeinsame> Kupferblöcke geleitet wird.> Das hätte den Vorteil, dass das Zuwasser sogar am Ende wärmer sein> könnte als das Abwasser, wenn es endgültig im Abwassersystem landet.> (Gegenstromprinzip)
Den Wärmeübertrager, der das zu leisten vermag, solltest du schnellstens
patentieren lassen. Und schnell noch nach Stockholm schreiben, denn
dagegen ist der "Riesenmagnetowiderstand" Kinderkram.
> Den Wärmeübertrager, der das zu leisten vermag, solltest du schnellstens> patentieren lassen. Und schnell noch nach Stockholm schreiben, denn> dagegen ist der "Riesenmagnetowiderstand" Kinderkram.
Mit Zuwasser meine ich natürlich das Leitungswasser, noch bevor es
erhitzt wird, sonst wäre das in der Tat Unsinn.
zumindest könnte man ja einen wärmetauscher vor den durchlauferhitzer
packen,d ass das warme wasser vom abfluss der dusche noch einen teil der
restwärme ans frische wasser abgibt und der durchlauferhitzer weniger
energie (welchen energieträger auch immer man nutzt) zur erwärmung
aufwenden muss
Hi,
Na dann rechnen wir mal:
5 bar sind nicht ganz realistisch, eher 3 bar.
So, dann haben wir vielleicht 100l um Duschen, das sind theoretisch
29500Ws oder ca. 0,008kWh. Zwei Personen, also 0,016kWh.
Wenn das ein toller Wirkungsgrad von 85% wäre, macht das noch 0,014kWh
pro Tag.
Wenn man 100€ in die Mimik investiert, hat man die Investition bei einem
Strompreis von 18 Cent/kWh schon nach nur 39682 Tagen oder knapp 109
Jahren wieder raus.
Spitzenidee!
Wir sind mal auf die schwachsinnige Idee gekommen, die Energie des
Regenwassers im Fallrohr der Regenrinne zu nutzen. Die Rechnung sah noch
schlimmer aus.
Gruß,
Norbert
Hallo,
diese Technik wird sehr oft bei Gaswerken eingesetzt, die das Gas über
weite Strecken transportieren sollen. Die Verdichterstation komprimert
das Gas bis es flüssig ist. Durch die hohe Dichte kann man viel Gas
durch dünne Leitungen bei geringer Reibung transportieren. Bei Empfänger
steht eine Dekompressionsmaschine, die reduziert den Druck wieder.
Anstatt die Energie durch Reibung zu vernichten, erzeugt sie Strom aus
dem Druckabfall. Es wird aber nicht sinvoll sein bei sich zu hause sowas
zu installieren.
Man könnte theoretisch auch das Telefonnetz anzapfen, hat den vorteil,
dass man keinen generator, turbine oder sonstiges braucht, einfach
lämpchen dran und fertig, Reich einem dieser Strom nich gibts auch die
Möglichkeit der Straßenlaterne, auch nich viel aufwand und auch
verboten. Benötigt, man natürlich noch größere Menge an Strom, nimmt man
einfach 2 Haken und wirft sie iin eine Freiluftleitung, nur das
abklemmen dürfte dabei schwierig werden. Letzteres wurde früher sogar
gemacht, zum Betreiben von großen Treschmaschinen, und da nicht jedem
Bauer solche Wattstärken zur Verfügung standen musste man eben andere
Hilfsmitel benutzen.
Praktisch könnte man sich neben den theoretischen Plänen einfach ne
Frikadelle ans Knie Nageln, von der Effektivität das gleiche wie oben.
Was ich vergessen hab: DIe Hamsterlaufradmethode: Hochrechnung: Wenig
Gewinn durch geringe Leistung minus Futter minus ab und zu nen neuen
Hamster = unrentabel
> Praktisch könnte man sich neben den theoretischen Plänen einfach ne> Frikadelle ans Knie Nageln, von der Effektivität das gleiche wie oben.
Sich ne Frikadelle ans Knie Nageln? :o Auf DIE Idee muss man auch erst
mal kommen.... ;)
Das mit der Telefonleitung....kommt mir bekannt vor, da hat mal vor
Jahren eine Elektronik-Zeitschrift ein NiCD Ladegerät vorgestellt, mit
TAE Stecker ;)
@Tobias Plüss
Das geht in die Richtung "Kannst Dir mal nen Knopf an die Backe nähen
und ein Klavier ran hängen, dann weiss Du wie schwer Musik ist..."
;)
Auf was fuer abwegige Ideen manche Leute kommen... schon der Hammer ;)
Man koennte ja auch im Keller ein Fahrrad aufstellen mit Generator. Ich
erinner mich an ne Peter-Lustig-Show wo er sowas mal versucht hat und
dann zu den Stadtwerken ging und seine so erzeugte Energie gegen Geld
einspeisen wollte... :D Sowas vergisst man nicht glaub ich hehe
Wenn man 5h/Tag radelt koennt man im Monat sicher nen guten EUR dran
verdienen :D
Michael
@Michael:
Genau, und nach circa nem Jahrtausend hast du genug Geld zusammen, um
das Fahrrad, das bis dann wohl leicht abgenutzt ist, wieder zu ersetzen.
Übrigens hab ich genannte Peter Lustig-Sendung auch gesehen ;)
Da Stefan schon mal das Thema Gas angesprochen hat:
es wäre vielleicht sinnvoller die biochemische Energie des Abwassers
inkl. der hinzugefügten nahrungstechnischen Überreste für die Gewinnung
von Energie zu nutzen. Auf dem Land gibt es ja noch viele
Hauskläranlagen, dort müßte man einfach ordentlich umquierlen und das
enstehende Biogas verbrennen, um damit zu heizen oder in einen weiteren
Ausbauform Strom zu erzeugen.
Das würde natürlich voraussetzen, dass alle Hausmitglieder Heimscheißer
sind.
Oben wurde von Wärmetauschern in der Knalisation gesprochen:
http://www.rabtherm.ch/index.php
Hier bekommt man das, lohnt sich aber nur für grössere Gebäude, bei den
kleinen gibt es lange Zeiten in denen gar kein "warmer Dreck" kommt.
Ob sich die Nutzung des Regenwassers im Fallrohr rechnet, weiss ich
nicht. Die Nutzung der Abwärme des Wassers hingegen schon. In unserem
Dorf wird die Abwärme in der Kläranlage als Fernwärme für die Beheizung
des benachbarten Neubauquartiers genutzt. Ausserdem gibt es seit kurzem
eine Dusche, welche das Kaltwasser unter der Duschwanne mit der Abwärme
vorwärmt um so den Bezug von Warmwasser aus dem Boiler zu reduzieren.
Sie heisst "Joulia" und ist die erste Duschwanne mit integrierter
Wärmerückgewinnung.
Das Wiederausgraben fünfeinhalb Jahre alter Threads reicht für einen
Burke&Hare-Award nicht aus, wird von uns Moderatoren aber dennoch als
Leichenfledderei angesehen.
Gast schrieb:> Könnte ich nicht mit dem Wasser das ich beim Duschen verbrauche nebenbei> einen Generator betreiben um Strom zu erzeugen?> Ich bezahle ja das Wasser und nicht den Druck auf der Leitung.
Wir bekommen unser Wasser über eine Fernleitung aus dem (höherge-
legenen) Harz. Da der Druck in der Leitung tatsächlich zu hoch ist,
wird tatsächlich von unserem Wasserwerk eine Turbine damit be-
trieben, um gleichzeitig den Druck zu erniedrigen und zusätzlich
Strom zu gewinnen.
Gruss
Harald
Wer mal nachrechnet, wie viele kWh pro Tag der eigene Wasserverbrauch im
3., 5. oder 7. Stock so abwirft wird die Überlegungen zum
Energieharvesting schnell wieder in der Schublade verschwinden lassen.
Genau die LED-Duschköpfe gibts ja auch immer mal wieder im Angebot. Weil
ich will ja die paar Minuten Lichtinstallation betrachten und nicht
sauber werden. Bei Duschen Licht auslassen ist ja dann auch doof wenn
man, wenn das Wasser wieder aus ist im Dunkeln zum regulären
Lichtschalter tapsen muss.
Wärmetauscher für Energiesparhäuser oder so, wurde schon mal im TV
gezeigt. Bei "Einfach Genial" oder so.
Dave B. schrieb:> Genau die LED-Duschköpfe gibts ja auch immer mal wieder im Angebot.
Nun, das TV-Programm ist ohnehin so, dass es einem heiß und kalt den
Rücken hinunterläuft, da wäre der Antriebe eines TV durch eine
LED-Turbine ja wohl etwas doppeltgemoppelt. :-)
Und bei den LED-Duschköpfen darf man sich ja auch noch im Hinterkopf
behalten, dass der Effekt nur auf den ersten 5 bis 10 Zentimetern
funktioniert, bis der Wasserstrahl in Tröpfchen zerreißt. Der Durschkopf
ist also bunt, man selber steht aber im Dunkeln.
Bei solchen Produkten würde mich mal intessieren, wieviel % der
gekauften wenige Tage nach dem Kauf im Müll landet oder nie eine
Ersatzbatterie spendiert bekommt, weil die Lichtfunktion genau einmal
und dann nie wieder genutzt wird.
Andi $nachname schrieb:> Und bei den LED-Duschköpfen darf man sich ja auch noch im Hinterkopf> behalten, dass der Effekt nur auf den ersten 5 bis 10 Zentimetern> funktioniert, bis der Wasserstrahl in Tröpfchen zerreißt. Der Durschkopf> ist also bunt, man selber steht aber im Dunkeln.>> Bei solchen Produkten würde mich mal intessieren, wieviel % der> gekauften wenige Tage nach dem Kauf im Müll landet oder nie eine> Ersatzbatterie spendiert bekommt, weil die Lichtfunktion genau einmal> und dann nie wieder genutzt wird.
Och schade, ich dachte es wäre mal ein Spektakel, so wie auf den
Bildern:
http://www.ebay.de/itm/LED-Duschkopf-Duschbrause-Brausekopf-mit-Licht-Farbwechsel-7-Farbe-/170889352097?pt=DE_Haus_Garten_Heimwerker_Armaturen&hash=item27c9cc93a1
Aber die sind sicherlich ge....
Andi $nachname schrieb:> Bei solchen Produkten würde mich mal intessieren, wieviel % der> gekauften wenige Tage nach dem Kauf im Müll landet oder nie eine> Ersatzbatterie spendiert bekommt, weil die Lichtfunktion genau einmal> und dann nie wieder genutzt wird.
1. Die LED-Duschköpfe sollen aber angeblich OHNE Batterie laufen und
leuchten. Oder ist das auch falsch?
2. Das Geschäft mit Flachbildschirmen boomt und Röhrenglotzen will heute
keiner mehr, obwohl ein Großteil davon noch tadellos funktionieren
dürfte.
Da hat es die Werbung auch geschaft, dass es zu einer trendgesteuerten
Obsoleszenz kommt. Quasi selbstgezahlte Abwracktprämie.
Wir schauen unsere Röhrenglotze alle bis wir was neues kaufen.
Christoph Kessler (db1uq) schrieb:> Wier wärs mit Internet über die Gasleitung?
Gibts schon. Indem man ein Glasfaserkabel da mit durchschiebt und im
Haus wieder rausführt. ;) Spart Erdarbeiten.
Reinhard S. schrieb:> Gibts schon. Indem man ein Glasfaserkabel da mit durchschiebt und im> Haus wieder rausführt. ;) Spart Erdarbeiten.
Hmmm, ich dachte jetzt das wird in Russland per Druck
moduliert. Teuer werden wohl nur die "Modulationsverstaerker".
So koennte Putin sein eigenes Internet etablieren.
Erzaehl das dem bloss nicht, sonst machen die das noch.
Gruss Asko.