@ Sebastian (Gast)
>Nun möchte ich errechnen, bei welchem R und welchem C ich welchen
>Restripple erhalte und wie schnell ein neuer analoger Wert erreicht
>wird, nachdem ich die PWM verändert habe.
Kann man berechnen, ist aber eher aufwändig. Viel einfacher ist es, das
in Pspice zu hacken und zu simulieren. Dauert keine 5 Minuten.
@ 2961 (Gast)
>Ja, das RC hat eine Uebertagungsfunktion. Die frequenzen oberhald von
>Omega=1/RC werden abgeschwaecht. Das kann man rechnen. Die
>Fouriertransformierte des signales ist mit der Uebertragungsfunktion zu
>multiplizieren and nacher wieder zurueck zu transformieren. Alternativ
>kann man die Differentialgleichungen in diesem Zusammenhang analytisch
>oder zeitdiskretisiert loesen.
Noch umständlicher gehts nicht? Ich würde schlicht und ergreifend im
Zeitbereich bleiben und dort rechen bzw. sinnvoll abschätzen.
Kritischster Punkt ist eine PWM mit 50% Duty Cycle. Das macht den
stärksten Ripple. Dort liegt 1/2 VCC über dem R an und lädt C annähernd
mit Konstantstrom.
I = 1/2 Vcc/R
Über die Definition des Kondensators kann man den Ripple berechnen.
C = As/V
V = As/C
Die As (Amperesekunden) sind die halbe PWM-Periode mal I. Damit kann man
brauchbar den Ripple abschätzen.
V = 1/2 Vcc / R * 1/2 T_PWM / C = 1/4 Vcc / R * T_PWM / C
Beispiel:
100 Hz PWM Frequenz(10ms), R=100k, C=1uF, 5V
V = 1/4 5V / 100k * 10ms / 1uF = 125 mV
Siehe auch DA-Wandler
Die Einschwingzeit des Signals ist in etwas 5*R*C.
MFG
Falk