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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bleiakku-Aktivator


Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich möchte einige saisonal benutzte Bleigel-Akkus möglichst unbeschädigt 
über den Winter bringen.

Akku-Aktivatoren für Kfz-Akkus, die i.R. 40 Ah oder mehr haben und 
Entladeströme weit über 100 A verkraften, verwenden dazu z.B. 100 A - 
Impulse für 100 µs alle 20 s.

Wie hoch sollte der Stromimpuls für Bleigelakkus zwischen 4 und 8 Ah 
sein?

: Verschoben durch Admin
Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Rechne doch einfach C*2 als Pulsentladestrom.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Danke, prima Faustformel.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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ELV bietet sowas auch nur für Autoakkus an:

http://www.elv-downloads.de/service/manuals/PB300/...
Entlade-Stromimpuls: ......... bis 100 A
Entladeimpuls-Zeitraster: .. 20 Sekunden
Entladeimpuls-Dauer:............... 100 us

und kombiniert mit Ladegerät:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/BLA100...
Entladeimpuls-Strom: ........... 50–80 A
Entladeimpuls-Dauer: ..............100 μs
Impulsabstand: .................. ca. 27 Sek.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aber für Gelakkus ist es doch genauso sinnvoll, oder?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Sicher. Du mußt nur alle paar Wochen den Akku wieder voll aufladen, da 
durch den Aktivator ja auch Energie verloren geht. Du mußt auch 
sicherstellen, daß der Akku nicht tiefentladen wird, es sei denn, der 
Aktivator merkt das selbst ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Klar, nachladen muß man - aber wohl weniger wegen des Aktivators, als 
wegen der Selbstentladung und der Tatsache, daß Bleiakkus möglichst 
vollgeladen gelagert werden sollen.

Wenn man einen 4-Ah-Akku mit im Mittel 1 mA dauerbelastet, wäre er ohne 
Berücksichtigung des Selbstentladung erst nach über 5 Monaten völlig 
leer.

Autor: Sascha (Gast)
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Es gibt ja auch aktivatoren die zu den hohe Entladestromimpulsen auch 
noch hohe Ladestromimpulse erzeugen. Sind diese noch effektiver?
Und wie koennte sowas realisiert werden?
Kondensator mit 50V aufladen und dann fuer 100µs an den Akku legen?

Autor: Christian R. (mrrotzi)
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Also ich hab mir vor 2 Jahren dieses Teil für meine CBR zugelegt:

http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...

und bin begeistert! Kostet fast nix und bringts!

Autor: Sascha (Gast)
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danke, aber will mal wieder was zusammenbasteln^^
frage ist nur ob ich noch die hohen ladestromimpulse mit einbringen soll 
oder net :)

Autor: michi0025 (Gast)
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Hi,
An so einem Blei Aktivator hab ich auch wohl Interesse. In einigen 
Forums hab ich gelesen das die Dinger wirklich sehr gut funktionieren 
und die Akkus um ein vielfaches länger halten. Auch das wiederbeleben 
von alten Blei Akkus soll funktionieren. Bewehrt haben sich die 
Aktivatoren von Megapuls. Megapuls schreibt auf ihrer Internetseite zur 
Funktionsweise:

http://www.novitec.de/produkte/pulser.htm

Irgendwo habe ich auch gelesen das die Frequenz der Stromimpulse der 
Resonanzfrequenz der Batterie entsprechen muss. Wie kommt man die 
Frequenz raus? Kann man das messen. Wäre doch gut wenn der Blei 
Aktivator die Frequenz automatisch einstellt.

Autor: michi0025 (Gast)
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Die Frequenz des Megapuls soll bei 8Khz liegen.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

mach es einfach so:
Nimm eine H-Brücke aus 2 FETs und 2 Dioden und dazu eine Spule aus einem 
Schaltnetzteil. Lass die FETs durch einen Taktgeber pulsen. Sind sie an, 
dann steigt der Spulensrom, die Battery wird etwas entladen. Gehen sie 
aus, dann gibt die Spule einen Teil ihrer Energie an die Battery zurück. 
Da hast du Laden und Entladen drin und brauchst keine Stromquelle dran. 
Um die Selbstentladung auszugleichen, nimm eine kleine Solarzelle, die 
ist vielleicht billiger als ein Netzteil und dazu unabhängig von der 
Steckdose.

Autor: michi0025 (Gast)
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@ Stefan Helmert

Das mit der Rückspeisung ist ne sehr gute Idee! Die Frage ist nur ob das 
noch den selben Effekt hat?! Ich habe die Schaltung die du meintest mal 
skizziert, ist das richtig so?

Autor: Sascha (Gast)
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kleines Problem bei der Spule wird sein, dass der Strom nur "langsam" 
ansteigt
um innerhalb von 100µs auf >80A zu kommen brauchen wir ein L/R > 0.01 
(also L und R der Spule).
Müsste theoretisch machbar sein, hab leider nur keine möglichkeit, eine 
Spule selber zu wickeln und R und L zu bestimmen. Rechnen ist glaub zu 
ungenau

Autor: Sascha (Gast)
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wegen dem hohen Strom wirds glaub doch nicht so einfach werden mit der 
Spule.
Wie genau kann man eine Spule berechnen?

Autor: michi0025 (Gast)
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Da die Spule ja nur für 100µs alle paar sekunden belastet wird, brauch 
der Drahtdurchmesser nicht so groß sein, werd das morgen mal ausrechnen.

Autor: jimma (Gast)
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In der Elektor war auch mal eine Schaltung (für kleine Bleiakkus), die 
auch mit einem Erhaltungslader gekoppelt werden konnte.
Pulsfrequenz war so um die 10kHz. Es wurden Ladepulse von ca 2 bis 5A 
verwendet (je nach Dimensionierung).

Autor: Hegy (Gast)
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@michi0025
Irgendwo hat einer mal die Impulse des Aktivators auf nem Scope 
angekukkt und dabei kam raus, das da nicht nur die 8kHz oder wieviel 
auch immer da rauskommen, sondern noch eine Frequenz, die auf die 8kHz 
aufmoduliert sind. Diese 2. Frequenz ist die Resonanzfrequenz der 
Sulfatkristalle, die dadurch in Schwingungen versetzt werden und 
zerbröseln, mal einfach ausgedrückt.

Außerdem war der Spannungsverlauf interssant. Die Spannung am Akku fiel 
von  12-13V im µs-Bereich (?) weit unter 0V, ich meine es waren so 
-100V. Nur so zum Impfo.

Autor: Sascha (Gast)
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ACHTUNG!!
es folgen (hoffentlich einigermasen) logische Gedankengänge und ich hab 
keine Ahnung ob da was dran ist oder ich total Falsch liege

mal zu der Resonanzfrequenz. wenn da was dran sein sollte,
wie soll man die Frequenz bestimmen?
Bedingt durch grösse ist die Frequenz von jedem Akku unterschiedlich und 
ändert sich wärend des Abbaus.

Ein 12V bleiakku besteht aus 6 Zellen. Da diese niemals genau gleich 
gebaut sind und auch der Säuregehalt auch nie exakt gleich gewesen sein 
wird, wird sich über die Jahre unterschiedlich viel Sulfad auf den 
einzelnen Platten gebildet haben (unterschiedliche Resonanzfrequenz).

Ich hatte selbst demletzt Versuche im Maschinenbaubereich zum Thema 
Resonanzfrequenz gemacht, da hatten ein paar wenige Hz (Motor mit 
unwucht) darüber entschieden ob einem die Maschine um die Ohren fliegt 
oder nicht. Da wir uns anscheinend im kHz bereich bewegen, wird man da 
zwar einen grösseren Spielraum haben, kann mir aber nicht annähernd 
vorstellen wie man so eine Frequenz bestimmen kann. Anlegen einer 
Frequenz und dann irgendwas (strom, spannung,...), dann erhält man im 
bestenfall die Frequenz einer Zelle und nicht aller (BEHAUPTE ich 
mal!!!!)

Wenn wir eine Frequenz von 10khz hätten wir eine Periode von 6ms, also 
3ms Impusle. Da bekommt man doch schon  Probleme mit der Hardware 
(Transistore, Dioden müssen dafür ausgelegt werden)

und es wird ja nicht ausreichen ein 3ms lade und 3ms entladeimpuls 
anzulegen, damit die Batterie schwingt. sondern sie sollte schon über 
mehrere Perioden anliegen oder nach die 3ms / 3ms impulse im k*6ms 
abstand folgen?
(Anschucken einer Schaukel erfolgt ja auch in ihrer Resonanzfrequenz. 
Man kann immer wieder aussetzen und sie Schwingt weiter, muss dann aber 
nach ein paar Schwingungen (k*schwingungsdauer) weiter anschucken. )
Sollte die BleiPlatten 100 Schwingungen von alleine durchhalten, so 
müsste man nach 600ms wieder einen Impuls drauf schicken.
-> Problem mit wäre und vermutlich würde der Durschnittliche 
Stromverbrauch viel zu gross werden.

Bitte um Korrektur (des Inhalts und nicht der Rechtschreibung ;)

Autor: michi0025 (Gast)
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@Sascha
ich komm aus dem Elektor technischen Bereich und sehe da kein Problem 
bei der Bauteildimensionierung. Zumindest was Ansteuerung, Transistor 
und Dioden angeht. Solche Bauteile sind für wenig Geld zu bekommen. Was 
ist noch nicht weiß ist wie ich die Spule Dimensioniern muss, weil ich 
sowas noch nie gemacht habe. Aber nach erstem überschlagen sieht das gar 
nicht so wild aus.

Das einzige was wir noch rausfinden müssen ist, mit welcher Frequenz / 
Frequenzen müssen wir das ganze ansteuern. In welcher Periode wir 
"anschwingen" ist erstmal nebensächlich. Da schauen wir zum Schluss 
welche "Verbrauch" wir haben und dimensionieren die Perioden so das die 
Entladung unter der Selbstentladung des Akkus liegt.

Wenn ich mich recht erinnere wird bei Resonanz im Paralellschwinkreis L 
C der Strom sehr groß. Vielleicht kann man da was messen.
Vielleicht hat jemand diese Resonanz Frequenz auch schon einmal bestimmt 
und sie es reicht wenn sie bei allen Akkus statisch ist. Weil sie in 
einer bestimmten Bandbreite immer noch Wirkung zeigt.
Man müsste mal so einen professionellen Batterie Aktivator (nicht der 
von ELV oder anderen Billig Herstellern) an verschiedenen Akkus testen 
um zu schauen wie er genau arbeitet.

Das in dem Akku die Bleiplatten anfangen wie wild zu schwingen um ihr 
Sulfat abzuwerfen denke ich nicht. Ich denke das passiert alles im µm 
Bereich. Es wird nur in periodisch in Schwingungen gesetzt um den Akku 
nicht zu stark zu Entladen. Vielleicht auch um den Akku mechanisch nicht 
zu stark zu belasten bzw. zu erwärmen.

Autor: michi0025 (Gast)
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@Hegy
Weißt du noch wo das du das gelesen hast? Waren da vielleicht auch die 
Scope Bilder dabei?

Autor: TOM (Gast)
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>> Wenn wir eine Frequenz von 10khz hätten wir eine Periode von 6ms, also
>> 3ms Impusle. Da bekommt man doch schon  Probleme mit der Hardware
>> (Transistore, Dioden müssen dafür ausgelegt werden)

10 Khz --> Periode: 100 µs

Bei 3ms gibts noch keine großen Probleme mit der Hardware, auch bei 100 
µs noch nicht.

Man könnte ja sweepen, um die Resonanzfrequenzen zu treffen.

Autor: michi0025 (Gast)
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Hier ist wieder eine andere Frequenz angegeben 3.26MHz!
http://fotovoltaik.com/blog/?page_id=11

Autor: michi0025 (Gast)
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Testergebnis des Megapuls von der TU Wien
http://www.iwssolar.ch/pages/photovoltaik/batterie...

Autor: michi0025 (Gast)
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Aus ein "Swissmotor Praxistest" Bericht

Der Batterie-Pulser löst durch seine elektronischen Impulse die
Sulfatkristalle auf und gibt die daraus freiwerdende Energie der
Batteriesäure zurück. Um die Auflösung von Sulfatkristallen zu erreichen
und die Neubildung zu verhindern, ist Energie nötig. Die dem einzelnen
Molekül zugeführte Energie, die Impulsspitze, bewirkt, dass die
Molekülatome sich aus der Bindung lösen und in ein höheres
Energieniveau übergehen.
Um dies zu erreichen, muss allerdings auch die genaue Anstiegsflanke,
die Impulsbreite und Resonanzfrequenz beachtet werden. Die
Pulstriggerung liegt bei 2 bis 10 MHz mit einer Breite von 0,3 Fs. Für 
den
Grad der Verunreinigung ist die Impulsfrequenz wichtig. Auch die
Spannungs-/Stromzufuhr beeinflusst die Frequenz. Ihr Spektrum liegt
zwischen 2 kHz und 20 kHz. Jedes Element hat ein magnetisches
Moment bei einer bestimmten Frequenz/Triggerung. Bei Sulfatierung,
bzw. Sulfatkristallen beträgt diese Frequenz 3,26 MHz.
Die Entstehung eines Kurzschlusses durch Schlackenablagerungen wird
dadurch ebenfalls verhindert. Der Pulser kann für alle Arten und Größen
von Blei-Säure Batterien angewendet werden (auch Blei-Gel Batterien).

http://www.iwssolar.ch/pages/photovoltaik/batterie...

Autor: michi0025 (Gast)
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Wenn ich jetzt alles richtig zusammenfasse, vorausgesetzt die Quellen 
sind wahrheitsgemäß müssen wir alle ca. 27s, mit einer Pulsdauer von x 
für eine Dauer von 62µs (8kHz / 2) Stromimpulse von 80A mit einer 
Frequenz von 3,26MHz erzeugen.
Jetzt wissen wir nur nicht wie lange der Aktivator pro Periode 27s 
arbeitet. Also x ?

Autor: Sascha (Gast)
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http://www.neogard.ch/solartechnik/test_uniwien.pdf (da is noch ne 
tabelle tabei)

3,26Mhz -> in 153ns von 0 auf 80A ?
der irlr3915 hat risetime von 51ns und ne falltime vonn 100ns

oder rechne ich schon wieder misst :D

Autor: michi0025 (Gast)
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nee da hast du richtig gerechnet. Der MOS-FET ist ein bisschen zu 
langsam. Brauchen ein anderen.

Autor: michi0025 (Gast)
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irfp3710 der ist meiner Meinung nach schnell genug

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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Ich habe den Eindruck, hier will jemand Hokuspokus verkaufen.
z. B. Was sind Molekülatome?
Ein Molekül besteht aus mehreren Atomen! Lernt jeder in der Schule!

Richtig ist, dass sich bei einem gealterterden  Akku rel. große 
Bleisulfatkristalle abgeschieden haben.
Aus der physikalischen Chemie ist bekannt, dass aus energetischen 
Gründen sich kleine Kristalle allmählich auflösen und sich an „großen“ 
Kristallen anlagern.
Diese „großen“  Kristalle nehmen aber nicht mehr am elektrochemischen 
Prozess beim Laden teil.
Um die verloren gegangene Kapazität infolge Sulfatisierung zurück zu 
gewinnen, kommt es also darauf an, dass man die gealterten 
Bleisulfatkristalle wieder in eine Kristallform bringt, die am 
elektrochemischen Prozess teilnimmt.

Autor: Hegy (Gast)
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@michi0025
Zu deiner Frage, wo die Scope-Bilder sind: Als ich das 1. mal von dem 
Teil gehört habe, habe ich Guhgel gefragt. Eine Seite war da, aber die 
Scope-Bilder waren schon nicht mehr da, nur der Rahmen, womit man sehen 
kann, wie groß die Bilder sind. Ich denke mal, daß die Seite 
eingestampft worden ist, die Scope-Bilder habe ich auch nicht gesehen 
und Guhgel findet die Seite nicht mehr. Aber es stand drin, daß es was 
mit Resonanzfrequenz zu tun hat. Weiß der Geier, warum hier alle was 
schreiben von der Resonanzfrequenz vom gesamten Akku, darum geht es 
nicht, dafür brauche ich nur nen Shaker, wenn's sein muß die schleuderne 
Waschmaschine. Es ging um die Resonanzfrequenz der Sulfatmoleküle oder 
was sich da ablagert und die ist durch die chemische Eigenschaft 
bestimmt und trifft alle Sulfatmoleküle zu, auf der gesamten Erde und 
darüberhinaus. Und es steht da irgendwo geschrieben, irgendwas mit 3,26 
MHz, das sieht sehr gut aus!

Autor: Sascha (Gast)
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@Hegy
die Resonanzfrequenz hatte ich ins spiel gebracht und um aufklaerung 
gebeten, weil fuer mich das ganze keinen sinn ergab ;)

mit ein paar khz kristalle zur reaktion zu bringen konnte ich mir nicht 
vorstellen, deswegen hab ich gedacht, das man die bleiplatten zum 
"schwingen" bringen muss. aber die sind niemals alle gleich und haetten 
unterschiedliche frequenzen.

die 3,26Mhz als Frequenz fuer die kristalle ergibt für mich schon mehr 
sinn (auch wenn ich chemie abgewaehlt hab^^)

jetzt bleibt nur noch die frage, wie das gesamte Signal aussehen musst
-> zeichnung von michi0025

Autor: asdf (Gast)
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Wie kommt man denn bitte auf 3.26MHz? 500kHz sind doch schon verdammt 
schwierig für ein Schaltnetzteil, wie möchte mann das selbe mit ~100A 
machen?

Autor: Sascha (Gast)
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Mosi und Shottky -> sehr kurze abschaltzeit, dann klappts auch mit den 
50ns fuers einschalten
jetzt fehlt mir nur noch ein 3,26 mhz signal und dann probier ich des 
einfach aus. entweder es funzt oder net :)

Autor: asdf (Gast)
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T = 1/f
T = 1/3.26MHz
T = 1µs/3.26 = 306.7ns
In einer Periode T gibt es high und low --->
T/2 = 153.35ns.

Dazu aus dem Datenblatt des oben vorgeschlagenen irfp3710:
t_r = 59ns
t_f = 48ns
Q_g = 190nC bei V_GS = 1.7V
t_rr = 210ns (Reverse Recovery Time der Body-Diode)

Also ist t_on dann nur t_on = T/2 -(t_r + t_f) = 153.35ns -59ns -48ns = 
46.35ns

In wikipedia habe ich noch etwas gefunden:
I = dQ/dt
I_G = Q_g / t_r
I_G = 190nC / 59ns
I_G = 3.2A

D.h. man hätte den FET maximal ~1/3 der Zeit leitend, bräuchte einen 
Strom von 3.2A zum treiben des Gates bei einem Treiber mit unendlichen 
Anstiegszeiten. Mal abgesehen von dem miserablen Wirkungsgrad und den 
entstehenden Wärmeproblemen bei ~100A möchte ich gerne mal die 
Fourier-Analyse eines Rechtecksignals mit 3.26MHz sehen.

Und wie soll man das SIgnal in die Batterie hineinbkommen? mit den 
normalen Starthilfekabeln? Gab es da nicht so ein Ding namens Antenne? 
Ein onlinerechner für skineffekt spukt mir für 3.26MHz eine Eindringtief 
von 42.1µm aus - nur so nebenbei.

Bei all den Berechnungen habe ich nicht einmal die recovery-time der 
Diode beachtet, die so oder so als Kurzschluss wirkt. Ich gebe ja zu, 
dass ich elektrotechnisch ein absoluter Laie bin, trotzdem stellt sich 
mir die Frage:
WOLLT IHR MICH VERARSCHEN?

Autor: Hegy (Gast)
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Wie wäre es, man würde die 3.26 MHz nicht direkt erzeugen, sondern 
indirekt, z.B. einen Schwinkreis anstoßen? Müssen die 3.26 MHz immer 
anliegen oder darf es auch mit Unterbrechungen im ms/µs sein? So oder 
so, es gibt Möglichkeiten, auf einen Puls eine Hochfrequenz zu packen. 
Und müssen die 3.26 MHz überhaupt einige 100A in Bewegung setzen (EMV) 
odr ist das nur ein Hilfsmittel, um in die äußersten Strukturen einer 
Bleiplatte vorzudringen? Ist nur eine Idee/Vermutung/Gedankenspiel.

Warum kauft sich nicht einer so'n Dink, leiht sich mal ein teures Scope?
Nach 14 Tagen Umtausch, Ware gefällt nicht oder Dachbodenfund^^

Autor: michi0025 (Gast)
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Ein Oszillator hab ich mal Testweise aufgebaut. Er funktioniert soweit 
und ist auch einiger maßen Temperatur stabil, aber auch 
Spannungsabhänig. Also Festspannungsregler verwenden. Die RC Glieder 
muss man dann bestimmen wenn man  das durmherum soweit aufgebaut hat. 
Potis sollten wir nicht nehmen, die sind nicht grad Temperatur stabil. 
Wie das mit der EMV aussieht kann ich nicht sagen. Ab und zu hat es im 
Radio gestört, hatte die Schaltung aber auch auf einem Steckbrett. Auf 
jedenfall sollen wir ein Abgeschirmtes Gehäuse nehmen.

@ASDF Der Wirkgungsgrad der Schaltung bei gut 99% ;-) da wir fast die 
gesamte Leistung in Wärme umwandeln! Schließlich wollen ein BleiAkku 
Kurzschließen wür eine sehr kurze Zeit. Ich denke ein Wärmeproblem 
werden wir nicht haben da die Schaltung nicht mal 1s pro 20s in betrieb 
ist.

Autor: MC (Gast)
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Alle Schaltungen beziehen ihre Energie aus dem zu vitalisierenden Akku.
Was mache ich aber, wenn mein Akku nicht mehr in der Lage ist, einmal 
die Ladeströme für die Spule bzw. die gewünschten hohen Entladeströme 
bei einem Kurzschluss zu bringen?
Ich hatte mir mal überlegt, einen so kaputten Akku über hohe Strompulse 
aus einer Spule zu laden. Die benötigte Energie wird dabei aus einem 
Netzteil bezogen.
Über die am Akku abfallende Spannung können Rückschlüsse über den 
Innenwiderstand und damit über die "Fitness" des Akkus geschloßen 
werden.
Ist der Akku nach einer gewissen Zeit wieder in der Lage, höhere Ströme 
ohne großen Einbruch der Klemmenspannung abzugeben, kann man ja wieder 
ein konventionelles Gerät anschließen.
Mag sein, dass meine Idee nur Murx ist, aber schreibt doch mal bitte, 
was ihr davon haltet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Also das mit der angeblichen Resonazfrequenz halte ich für 
pseudowissenschaftliches Marketinggeschwurbel.

Da drüber lachen sich die Sulfatkristalle eher kaputt, als daß die 
Oberwelle - deren Ursache wohl eher in der verwendeten Elektronik zu 
suchen ist, als im Akku - auch nur den kleinsten Einfluß auf die 
Elektrochemie hat, die das Bleisulfat abbaut.

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Mal interessehalber: Wenn ich die Spannung für die Schaltung aus dem 
Akku beziehe und lege dann diese Spannung an den Akku. Welcher Strom 
fließt dann?

MfG Spess

Autor: Gast (Gast)
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>Also das mit der angeblichen Resonazfrequenz halte ich für
>pseudowissenschaftliches Marketinggeschwurbel.
>
>Da drüber lachen sich die Sulfatkristalle eher kaputt, als daß die
>Oberwelle - deren Ursache wohl eher in der verwendeten Elektronik zu
>suchen ist, als im Akku - auch nur den kleinsten Einfluß auf die
>Elektrochemie hat, die das Bleisulfat abbaut.

Irgendwie klingt dieser ganze "Desulfator" Kram ziemlich abenteuerlich..
Aber wer dran glaubt dem hilft's vielleicht :)

Autor: Gast (Gast)
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>Mal interessehalber: Wenn ich die Spannung für die Schaltung aus dem
>Akku beziehe und lege dann diese Spannung an den Akku. Welcher Strom
>fließt dann?

Der Münchhausen Strom I_M

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Interessanter Vergleich. Aber die Frage war eigentlich nicht für die 
Skeptiker gedacht.

MfG Spess

Autor: Dennis (Gast)
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Die Frage ist sehr unglücklich gestellt. Die Akkuspannung braucht du 
nicht an den Akku anzulegen, die liegt schon da.

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

@Dennis Und was willst du jetzt damit sagen?

MfG Spess

Autor: Johnny Maxwell (Gast)
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Was will er damit sagen? Deine Frage:

> Mal interessehalber: Wenn ich die Spannung für die Schaltung aus dem
> Akku beziehe und lege dann diese Spannung an den Akku. Welcher Strom
> fließt dann?

Wenn wann man die Frage wörtlich nimmt: Gar keiner. Denn du legst die 
Akkuspannung an irgendeine "Schaltung" und gleichzeitig auch diese 
Spannung wieder an den Akku. Im Endeffekt hast du nur zweimal deine 
Schaltung mit dem Akku verbunden. Eine Schaltung die was bewirken will 
wird schon die Spannung ein bisschen verändern müssen :)

-

Ich weiß nicht ob diese Akku Aktivatoren etwas bringen - außer ein 
bisschen Laden/Entladen was ja auch nicht schlecht sein muss. Möglich 
ist viel. Es erinnert mich aber auf den ersten Blick ("Mit 
Resonanzfrequenz Kristalle zerstören, blafasel") ein bisschen an diese 
"magischen" magnetischen Wasserenthärter - die überhaupt gar nichts 
bewirken :)

Ich bin da erstmal sehr skeptisch..

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

>Ich bin da erstmal sehr skeptisch..

Zu der Kategorie gehöre gehöre ich auch.

MfG Spess

Autor: Sascha (Gast)
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So :)
da ich nicht die technischen möglichkeiten habe die 3,26mhz zu erzeugen 
(bzw zu messen obs passt) werde ich mir so einen 100µs puls ding 
zusammenbasteln.
Problem ist nur der Transistor. ist der BUZ11 ausreichend?

Meine autobatterie ist momentan total am sack. hatte die schon auch paar 
tage am ladegeraet (sogar im warmen), da hilft nix mehr. die naechsten 
tage solls dann auch wieder kälter werden -> anschieben ist wieder 
angesagt^^
da ich leider keine möglichkeit habe die kapazität genau zu bestimmen, 
könnte ich nur messen, wie die Spannung bei anlassen, bzw bei 
abblendlich zusammenbricht. mit letzterem könnte man dann so ungefähr 
den innenwiderstand berechnen und dann vergleichen, ob sich in 2 wochen 
was veraendert hat :)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Sascha wrote:

> da ich nicht die technischen möglichkeiten habe die 3,26mhz zu erzeugen

Kann jeder gängige Amateurfunksender, 100 Watt davon an 50 Ω.

> mit letzterem könnte man dann so ungefähr
> den innenwiderstand berechnen und dann vergleichen, ob sich in 2 wochen
> was veraendert hat :)

Wenn's so einfach wäre, könntest du den Innenwiderstand ja auch gleich
ausbauen... der ist alles andere als linear.  Der Anlasser ist auch
alles andere als eine konstante Last (hängt sehr stark von der
Motortemperatur ab, da diese die Zähigkeit des Öls bestimmt).  Ein
Zusammenbrechen auf (4...6) V ist dabei durchaus normal.

Die Spannung mit dem Hauptscheinwerfer als Last ist sicher ein
besserer Vergleich, aber eben nur relativ und auch nur dann, wenn
du das bei jeweils gleichem Ladezustand misst.

Autor: Sascha (Gast)
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> Kann jeder gängige Amateurfunksender, 100 Watt davon an 50 Ω.
schön wenn man einen hat. ich hab keinen. RC glied fehlt mir die hardwar 
zum nachmessen ;)

> da ich leider keine möglichkeit habe die kapazität genau zu bestimmen,
mir ist klar, dass ich mit anlasser bzw scheinwerfer so gut wie nix 
aussagen kann.
aber wenn des ding was bringen sollte, dann seh ich das ja schon allein 
daran, dass er wieder anspringt (bei kalten temperaturen)

ladezustand: ich haeng den einfach ans netzt, bis er voll ist 
(raumtemperatur) und nach 2 wochen nochmal das gleiche, besser als 
garnix, oder?

Autor: michi0025 (Gast)
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Hab mir die Bauteile bestellt. Werde das dann mal testen. Ich hab die 
Möglichkeiten alles nachzumessen ;-) Ich werde dann ein Schaltplan mit 
Bauteildimensionierung hier ins Forum stellen. Dann sollte es auch ohne 
nachzumessen nachzubauen sein.
Bin mal gespannt ob die Schaltung funktioniert ;-)

Autor: avion23 (Gast)
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@Sascha
Probier doch erstmal, destiliertes Wasser nach zu füllen.

Autor: Sascha (Gast)
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saeurestaende sind ok. die is schon 5-6 jahre alt ;)

Autor: Ulrich (Gast)
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Die hohen Frequenzen (MHz) sollte man schon wegen der Funkstörungen 
vermeiden.  Bei zu kurzen Pulsen wird auch nur die Dielktrische 
Grenzschicht umgeladen und an der eigentlichen Chemie tut sich noch gar 
nichts. Im Prinzip hat so ein Akku einen gar nicht so kleinen 
Kondensator drin der den HF teil ohnehin unwirksam macht, da drehen sich 
nur ein paar Wassermoleküle.

Durch den hohen Strom bein laden/entladen wird erreicht das sich der 
Strom gleichmäßig über die Fläche verteilt. Dadurch werden auch die 
sonst energetisch stabileren großen Kristalle angegriffen und an der 
anderen Seite auch neue Kristelle gebildet und nicht nur die ohnehin 
schon großen vergrößert.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,

ich möchte als erstes feststellen, ich mache keinerlei Werbung für 
irgendwas.

In meinen 2 Auto habe ich den MegaP.... drin. Der kleine Fiat wird für 
Kurzstrecken 'missbraucht', der große Sharan eher für längere 
Familienfahrten.

Der Fiat läuft bisher mit der Original-Schrott-Batterie bisher 6 Jahre 
ohne Probleme, der Sharan ebenso, aber da erwarte ich das auch, weil eh 
dauernd richtig(!) nachgeladen wird.

Für meine Modellbauaktivitäten habe ich mir auch eine 36Ah Autobatterie 
vom Baumarkt besorgt. Da diese Batterie eigentlich äußert ungünstig 
betrieben wird (nur aufladen mit max. 5A von Akkus, keine hohen 
Entladeströme) ist sie nun nach 2,5 Jahren soweit, daß sie fast keine 
Kapazität mehr hatte. Ich konnte fast nur noch max. 7-8 AH entnehmen und 
genausoviel fast wieder hineinladen.

Nachdem ich nun den Pulser aus dem Fiat mal ausgebaut hatte und dieser 
jetzt eine Woche dranhing, kann ich auf einmal wieder langsam immer mehr 
(ca. 10 - 15 Ah) entnehmen. Zwischendurch immer wieder aufgeladen und es 
wird auch langsam besser, so daß sie wieder mehr speichert.

Somit kann ich sagen, daß ich mit diesem Teil eigentlich zufrieden bin 
und er mir meine Modellbau-Batterie mehr oder weniger regeneriert hat.

Vorher hatte ich diesen PowerBrick von ELV dran, der alle 20s diese 100A 
Entladeimpulse 'vollbringt'. Voll für die Tonne das Teil, die 
Autobatterie hat es mit 'Achselzucken' zur Kenntnis genommen.

Ich bin auch eher Techniker und kein Kristallkugelgucker, aber mich hat 
der Pulser überzeugt. Keine Ahnung wie das Ding funktioniert 
(aufgeschraubt habe ich ihn noch nicht) aber es tut, bis auf das 
Hochfrequenzpfeifen, was mir ziemlich auf den Senkel geht :)

Viele Grüße

Autor: Gast (Gast)
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>Durch den hohen Strom bein laden/entladen wird erreicht das sich der
>Strom gleichmäßig über die Fläche verteilt. Dadurch werden auch die
>sonst energetisch stabileren großen Kristalle angegriffen und an der
>anderen Seite auch neue Kristelle gebildet und nicht nur die ohnehin
>schon großen vergrößert.

Sagt wer? Wie wurde das herausgefunden? Das hört sich eher nach einer 
Wunschvorstellung an.

Leider hab ich zu diesem Thema keinerlei wissenschaftliche Studien 
gefunden, nur Marketing...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Peter wrote:
> Vorher hatte ich diesen PowerBrick von ELV dran, der alle 20s diese 100A
> Entladeimpulse 'vollbringt'. Voll für die Tonne das Teil, die
> Autobatterie hat es mit 'Achselzucken' zur Kenntnis genommen.

Woraus schließt du konkret, daß das Teil 'voll für die Tonne' ist? Hast 
du vergleichende Versuchsreihen und ordentliche Messungen gemacht, oder 
ist das nur so ein 'dumpfes Bauchgefühl'?

Autor: avion23 (Gast)
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>Durch den hohen Strom bein laden/entladen wird erreicht das sich der
>Strom gleichmäßig über die Fläche verteilt. Dadurch werden auch die
>sonst energetisch stabileren großen Kristalle angegriffen und an der
>anderen Seite auch neue Kristelle gebildet und nicht nur die ohnehin
>schon großen vergrößert.

[Kritik und Verlangen nach Informationen von jemand anderem]


Doch da ist etwas wahres dran. Informationen findet man dazu im Bereich 
der Galvanik. Die Schichten sollen dort auch möglichst gleichmäßig 
aufgebaut werden. Oder Kristallwachstum aka Dendriten.

Logisch betrachtet: Die Säureschichtung wird kurzzeitig verstärkt. D.h. 
auch Stellen, die sonst nicht an der Reaktion teilnehmen, weil die 
"guten" Stellen viel reaktionsfreudiger sind, müßen jetzt auch mal ran.
Die "guten" Stellen sind die mit den kleinen Kristallen, polykristallin, 
welche eine hohe Oberfläche haben und damit auch sehr reaktionsfreudig 
sind. Die schlechten Stellen sind regelmäßiger gewachsen, z.B. aufgrund 
von niedrigen Strömen oder langen Standzeiten, und haben damit eine 
niedrigere Oberfläche.
Durch kurze Stromlade/entladepulse könnte sich dieses Verhalten 
tatsächlich verbessern. So stelle ich mir das zumindest vor.

Übrigens ist dieses Verhalten bei allen galvanischen Zellen so. NiCd 
Akkus werden z.B. mit Reflexladung geladen, auch hohe Ströme sind 
erwünscht um dem Kristallwachstum vorzubeugen. Der Memory-Effekt (der 
echte!) hatte ähnliche Gründe.



------------------------------------------------------------------------ 
-
In der Praxis habe ich einen Versuch gemacht: Tiefentladener 
Bleigelakku, 12V, 7.2Ah. Wird geladen auf 15V (Herstellerangabe) mit 90% 
Duty Cycle. 10% der Zeit wird er über 1-2Ω kurzgeschlossen. Die 15V sind 
kein Problem, weil die Gasung direkt wieder abgebaut werden kann. Der 
Akku hat nicht gegast!
f ~ 11kHz. Zwischendurch ist mir jedoch ein "Missgeschick" passiert und 
der Akku wurde wieder tiefentladen für ~1Woche, deswegen beweist der 
Versuch überhaupt nichts :/

Ergebniss nach ungefähr 20 Zyklen: Eine Zelle hat einen Kurzschluss, der 
Akku ist kaum noch in der Lage Strom zu liefern (<1A). Die Kapazität 
reicht auch für nichts mehr aus. Leerlaufspannung 10.58V.

------------------------------------------------------------------------
Wer möchte kann die Schaltung gerne auf einem Steckbrett nachbauen und 
selber etwas testen, es geht relativ einfach und die Bauteile finden 
sich im Schrott. NE555 in Standardbeschaltung. Als Ausgang dann ein 
p-fet und ein n-fet. Der n-fet schaltet masse auf den Minuspol des 
Akkus, der p-fet schaltet Akku-plus auf Akku-minus über kleinen 
Widerstand.
Vor jeden fet einen 100Ω Widerstand. Zum entladen bei jedem fet eine 
Diode über den Gatewiderstand, um den shoot-through zu verringern.

Autor: michi0025 (Gast)
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So, meine Schaltung ist auf dem Steckbrett aufgebaut. Stromimpulse mit 
ca 3,3MHz und >40A kann ich messen, aber das Signal sieht nicht 
besonders schön aus.
Dies das wird aber wohl noch ein bisschen besser werden wenn es erstmal 
auf einer Platine ist.
Hab als ersten Versuch einmal ein Bleiakku angeschlossen. Ich befeuer 
ihn grad im 100ms Takt bis der Akku leer ist. Dann mal schauen ob sich 
die Kapazität geändert hat.
Hier klackert es ganz schön, man merk das Strom fließt.
Habe eine 2A Sicherung als Schutz vorgeschaltet, sie brennt nicht durch 
;-)

Ergebnis folgt....

mfg
michi

Autor: michi0025 (Gast)
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zur Ergänzung, ich erzeuge Stromimpulse mit einer Frequenz von ca. 
3.3MHz für eine Dauer von 20µS und das alle 100µS.

Autor: asdf (Gast)
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Hi michi0025,
wie erzeugst du denn die 3.3MHz? Wie sieht das Signal auf einem Oszi 
aus?

Vergiss nicht, den Akku direkt an die Entladung auf zu laden, sonst 
schädigst du ihn sehr stark.

Autor: michi0025 (Gast)
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siehe oben!

Autor: avion23 (Gast)
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LOL! Ich bin gerade wirklich am lachen und habe meine Tastatur 
gleichmäßg mit Kaffee eingesprüht.
Du meinst 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/31853/Ba...?
Schau dir bitte mal meinen Post an vom 23.02.2008 15:58 (Author asdf). 
Dort habe ich erklärt, warum das so nicht funktionieren kann. Und meine 
Annahmen waren noch sehr nett :)


Was du dort gebaut hast nennt sich Linearregler. Dein 
MC-Treiber-Innenwiderstand bildet mit der Gatekapazität einen Tiefpass, 
der das Signal glättet. Du bekommst vermutlich nicht einmal die 8kHz 
ordentlich auf dem Mosfet.

Bei 3.3MHz wirkt sich schon die Zuleitungsinduktivität innerhalb des 
Mosfets zum Gate so stark aus, dass du einen Schwingkreis baust. Von 
Rechtecksignalen kann da nicht mehr die Rede sein. Geschweige denn, dass 
du da noch 40A über ein meterlanges Kupferkabel schicken kannst. Und das 
ganze auf einem Steckbrett!?!

Welche Frequenz hat denn dein Oszilloskop? Bei 3.3MHz Rechtecksignal 
sollte es  IMHO eine Frequenz von >40MHz haben, um überhaupt etwas 
anderes als einen Sinus anzuzeigen. Welche Zeit hast du pro div 
eingestellt? 0.1µs/DIV?

------------------------------------------------------------------------ 
---
Wie wäre es mit einer Massenproduktion? Wir machen 50:50? Als Vertrieb 
könnte man http://www.bpes.de/de/boxentransformer.html benutzen, die 
haben schon die entsprechenden Kundenlisten.

Autor: michi0025 (Gast)
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@avion23
Wie kannst du urteilen wenn du den Aufbau noch nie gesehen hast?
Woher weißt du wie groß der Innenwiderstand des Treibers ist, wenn ich 
den Typ hier nie bekanntgegeben habe?

Ich geb zu der Strom in der Batterie ist nicht Recheckförmig. Dies wird 
er aufgrund der Parasitären Induktivitäten wohl auch nie werden. Aber es 
sind Stromspitzen mit der besagten Frequenz auf dem Oszi zu sehen.

Autor: avion23 (Gast)
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@michi
>Wie kannst du urteilen wenn du den Aufbau noch nie gesehen hast?
>Woher weißt du wie groß der Innenwiderstand des Treibers ist, wenn ich
>den Typ hier nie bekanntgegeben habe?
Es ist vollkommen welchen Typ du verwendet hast, die Physik lässt sich 
davon nicht beeindrucken. Eine Überschlagsrechnung findest du unter 
Beitrag "Re: Bleiakku-Aktivator" . Du kannst dir auch 
das Datenblatt deines Mosfet-Treibers ansehen. Oder das Datenblatt des 
verwendeten Mosfets. Selbst mit einem R_i=0 des Treibers und null 
Induktivität in den Zuleitungen wirst du Probleme bekommen.

>Ich geb zu der Strom in der Batterie ist nicht Recheckförmig. Dies wird
>er aufgrund der Parasitären Induktivitäten wohl auch nie werden. Aber es
>sind Stromspitzen mit der besagten Frequenz auf dem Oszi zu sehen.
Ich finde es überraschend, dass dein Oszilloskop das anzeigt, weil es 
allem widerspricht, was ich gerechnet & gedacht habe. Deswegen habe ich 
dich auch nach den Einstellungen und dem Typ deines Oszilloskops 
gefragt. Worauf du übrigens nicht geantwortet hast, was eine weitere 
Diskussion schwierig macht.

IMHO ist es unmöglich mit der von dir vorgestellten Schaltung eine 
Frequenz von 3.26MHz in den Akku zu übertragen. Selbst wenn stellt sich 
immer noch die Frage, ob die Zeit & Strom reicht die Kapazität der 
Platten um zu laden. Das sind mit Sicherheit mehr als ein paar pF.

Hat noch jemand eine Meinung dazu? Ich wüsste gerne, ob ich total auf 
dem Holzweg bin.


------------------------------------------------------------------------ 
--
Glaub mir, ich fände es gut wenn man alte Bleiakkus regenerieren könnte. 
Ich bekäme auf Anhieb über 100 sulfatierte Bleigelakkus zusammen, das 
lohnt sich. Ich glaube auch, dass periodisches Laden und Entladen mit 
hohen Strömen einen positiven Effekt hat. Aber ich glaube nicht, dass 
die Frequenz dafür 3.26MHz sein muss. Und ich glaube auch nicht, dass 
sich Bleisulfat wieder "reaktivieren" lässt. Und ich bin mir sicher, 
dass deine Schaltung so wie du sie vorgestellt hast nicht das tut, was 
du behauptest.

Das Problem an Glauben ist, dass es keine Fakten sind :) Der von mir 
gemachte "Versuch" hat mir leider das Gegenteil gezeigt. Deswegen bin 
ich an den Ergebnissen von anderen interessiert.

Autor: Peter X. (vielfrass)
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Hallo,
habe mir dies mal durch den Kopf gehen lassen.
Herausgekommen ist diese Schaltung.
Ich würde für die Spuleninduktivität so ca. 7,5uH wählen.
1 / 8kHz = 125us.
Also hat der Strom 125us/2 = 62,5 us zeit um anzusteigen.
Faustformel I = T * U / L
62,5us * 12V / 7,5uH = 100A
Danach sollte der FET abschalten.
Der Strom möchte jetzt gerne :-) weiterfließen und lädt über die Dioden 
den Akku wieder auf.

Um die Verlustleistung gering zu halten, würde ich mit Impulspacketen 
arbeiten. Die 8kHz also für 10ms einschalten und für 990ms aus.

Die 12V - Versorgung der CMOS Ansteuerschaltung sollte gegen diesen 
ganzen Störimpulskram ~~~ gut geschützt werden... :-)

Autor: MC (Gast)
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Sollte sich die Spule nicht über die beiden oberen Dioden entladen, 
sodass, wenn überhaupt, nur ein Bruchteil der Energie in den Akku 
zurückfließt?

Autor: Peter X. (vielfrass)
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MC wrote:
> Sollte sich die Spule nicht über die beiden oberen Dioden entladen,
> sodass, wenn überhaupt, nur ein Bruchteil der Energie in den Akku
> zurückfließt?

Oh verdammt,
du hast recht, meine Schaltung ist Mist!!!

Autor: avion23 (Gast)
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Verdammt... Ich hätte wohl besser aktualisieren sollen.

Die Schaltung habe ich nachgebaut. Allerdings mit f = 100kHz, L = 200µH. 
Es fließt Energie zurück in den Akku, zumindest springt die Sicherung 
meines Netzteils an und das Oszilloskop sagt dasselbe.

Autor: avion23 (Gast)
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So ich habe keine Lust mehr
Was ich noch versucht habe: Boost Konverter bauen und V-Out auf V-In 
zurückführen.

Bilanz:
- 100kHz sind toll, man kann alles als Spule verwenden.
- Steckbretter sind nicht für Ströme über 2A geeignet.
- Auf meinem rechten Zeigefinger hat sich der Abdruck eines 
TO-220-Gehäuses eingebrannt.
- Ich habe keine Lust mehr und will kein "j,u,n" tippen.

Autor: Ralf2008 (Gast)
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Hi,

Also, da der Bleiakku meines Autos mich nach ca. 4-5 Jahren im Stich
gelassen hat, habe ich mich Ende letzten Jahres mit diesen Problem
etwas befasst.

Einige Fakten vorneweg. Bedeutend für den Betrieb des Bleiakkus im
Auto ist seine Fähigkeit hohe Ströme (bis zu mehreren hundert Ampere)
für den Anlasser bereitzustellen. Dieses wird beim Bleiakku durch eine
extrem große Oberfläche (Bleischwamm etc.) erreicht, an der die
beteiligten Moleküle in großer Menge reagieren können. Je größer
die Oberfläche, desto besser.

Ein Maß für die Reaktivität ist der sogenannte INNENWIDERSTAND
des Akkus, den man ermitteln kann, indem man einen Verbraucher
anschließtund gleichzeitig Spannungsabfall und Stromstärke mißt.
Bei einem guten Akku sollte der Spannungsabfall dabei gering sein:
(R(Innenwiderstand)=U(Spannungsabfall)/I).
Mit der Zeit altert ein Akku in der Weise, dass sich das besonders beim
entladenen Bleiakku gebildete schwerlösliche Bleisulfat auf den Platten
absetzt, kristallisiert und mit der Zeit harte undurchdringliche
Schichten bildet. Man kann diese Schichten dann mit dem bloßen Auge
sehen. Die reaktive Oberfläche verringert sich durch diese Vorgänge mit
der Zeit beträchtlich, sowie die Menge des verfügbaren Sulfats nimmt ab. 
Der Innenwiderstand steigt.

Das ist ein ähnlicher Prozeß, wie er verstärkt bei NiCd-Akkus und
weniger bei NiMh-Akkus auftritt. Nur das es sich bei NiCd-Akkus
um Cadmium handelt und auch Memory-Effekt genannt wird.
Modellbauer z.B. legen ja ebenfalls großen Wert auf Zellen mit
geringem Innenwiderstand.

Nachdem der Innenwiderstand gestiegen ist, ist so ein Bleiakku für die
spezielle Anwendung des Anlassens eines Auto nicht mehr geeignet. Ich
habe mir deshalb zum Spaß und aus Neugierde mal einen sogenannten
Desulfator mit wenigen Teilen aus meiner Grabbelkiste nachgebaut
(siehe Foto). Einen NE555/556 dürfte wohl jeder haben. Es handelt sich
dabei um eine modifizierte Version dieser Schaltung:

http://home.comcast.net/~ddenhardt201263/desulfato...

Ich habe noch einen 7805 Festspannungsregler für den NE555/556
hinzugefügt, sowie eine Sicherung falls der N-FET hochgeht, damit die
Spulen sich nicht in Glühwendeln verwandeln. Als N-FET habe ich
einen IRF 740 verwendet. Die Spulen bzw. Ringkerne stammen aus
ausgeschlachteten Netzteilen.

Durch Veränderung der Widerstände (R2, R3) am NE555 kann man
Frequenz und Impulslänge verändern. Eingestellt ist es bei mir auf
eine Frequenz von ca. 1 Khz und 100 µsec Impulslänge. Je länger die
Impulslänge, desto wärmer werden FET und Spule, desto stärker wird
aber auch die Spule geladen. Die Funktion kann man mit einem
Oszilloskop am NE555 überprüfen, bzw. wenn man nahe an die
Schaltung herangeht auch hören (z.B. einen 1Khz Ton). Außerdem
produziert die Schaltung beim Anlegen an den Bleiakku einen guten
Funken an der Elektrode. Die Schaltung verbraucht ca. 50mA.

Funktionsweise:
Bei der Schaltung handelt es sich im Prinzip um einen sogenannten
Sperrwandler bzw. flyback converter. Wenn der N-FET für einen kurzen
Moment einschaltet wird die Spule L2 aus dem Bleiakku geladen.
Beim Ausschalten entsteht schlagartig eine EMK-Spannung
(entgegengesetzter Polarität), die im Prinzip von dem Kondensator und
L2 über die Diode D2 in den Bleiakku geleitet wird. Es entstehen
hochfrequente Ströme von mehreren Ampere.

Um das Bleisulfat wieder von den Platten zu lösen, werden also
hochfrequente Ströme durch den Akku gejagt, wobei die
Bleisulfatkristalle wieder zertrümmert und in Lösung/Suspension
gebracht werden. Angeblich soll sich dabei auch die Oberfläche
(-> Elektronenmikroskop) der Platten wieder vergößern. Inwiefern
dabei Frequenz bzw. Resonanzfrequenz eine Rolle spielen entzieht sich
meiner Beobachtung. Aber eine wie auch immer geartete Störung, zieht
auch immer eine Schwingung in der Resonanzfrequenz nach sich. Der
Prozess ist aber mit Sicherheit abhängig von der produzierten
Stromstärke. Eine zu große Stromstärke kann allerdings auch leicht die
Platten irreparabel beschädigen. Die Schaltung soll angeblich auch mit
Bleigel-Akkus funktionieren, was ich nicht getestet habe. Bei kleinen
Akkus würde ich die Spule L2 entsprechend dimensionieren bzw. die
Einschaltdauer kurz halten.

Fazit:
Die Kapazität (36Ah) meines alten Bleiakkus hat sich nach Wochen
und Monaten so gut wie vollständig wieder hergestellt und der
Innenwiderstand ist dabei zu sinken. Der Bleiakku wurde dabei
gleichzeitig mit einem schwachen Ladestrom (ca. 100mA) geladen, um
den Verlust durch den Desulfator auszugleichen. Einen Startversuch
habe ich noch nicht unternommen, werde ich aber in den nächsten
Wochen und Monaten testen. Meine Empfehlung wäre einen Desulfator
frühzeitig zu verwenden und seine Bleiakkus nicht monatelang halb
geladen herum stehen zu lassen. Was sich in Monaten bzw. Jahren an
dem Akku gebildet hat, läßt sich nicht in Tagen und Wochen entfernen –
außer man testet die Grenzen der Schaltung aus. Eine derartige
Schaltung läßt sich sicherlich auch etwas eleganter und mit mehr
Eigenschaften mit einem Mikrocontroller realisieren. Von Theorie
und Praxis bin ich überzeugt, die Sache klingt plausibel und
funktioniert, inwieweit wir noch mit Bleiakkus in den nächsten Jahren 
herumgondeln werden, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt …

Grüße,
Ralf2008

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf2008 wrote:

> http://home.comcast.net/~ddenhardt201263/desulfato...

Sieht zumindest sinnvoller aus als irgendwelche Versuche, 3,xx MHz
über einen FET in eine hochkapazitive Batterie einspeisen zu wollen.

> Je länger die
> Impulslänge, desto wärmer werden FET und Spule, desto stärker wird
> aber auch die Spule geladen.

Naja, mit der Windungszahl, die du da hast, dürfte die Spule bereits
bei 100 µs in der Sättigung sein.  Du hast also (außer zusätzlicher
Erwärmung) keinen Effekt, die Zeit länger zu machen.

Autor: MC (Gast)
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sollte man die beiden Spulen nicht gleich groß dimensionieren können? 
Oder ist der Unterschied in den Werten notwendig?

Autor: avion23 (Gast)
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Hallo Ralf,
dein Schaltplan sieht sehr sinnvoll aus und hat den Knoten in meinem 
Kopf aufgelöst. Ich werde die Schaltung die Tage mal nachbauen.

Allerdings mit höherer Frequenz und überhaupt besser :)

@MC
Die Schaltung wird vom Bleiakku gespeist. Wenn L1 nicht existiert, würde 
sich beim öffnen des FETs die induzierte Spannung schlagartig in den 
Akku über die Diode entladen - allerdings sind + und - der Spule auf dem 
selben Potential (über die Diode) und damit wäre das Konstrukt sinnlos. 
Um das zu verhindern ist L1 da. Der Strom durch L1 kann sich nicht 
schlagartig ändern und der Kreuzungspunkt zwischen L1, L2 bleibt auf dem 
selben Potential.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Hatten wir doch schon mal. Erinnert sich niemand? Ist allerdings schon 
'ne Weile her (So 2-3 Jahre).
War alles super geheim, damals hier ;-)))

Autor: Ralf2008 (Gast)
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Hi,

Kleiner Nachtrag! ACHTUNG: Der N-FET wie er in der Schaltung von
Trevor Andrews aus dem Link angegeben ist, muß natürlich anders
angeschlossen sein. Source und drain müssen vertauscht werden!
Source gehört beim N-FET an Masse. Keine Ahnung, warum das dort
falsch eingezeichnet ist ...

Grüße,
Ralf2008

Autor: Solarki (Gast)
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Wir schrieben das 1965, da bekam ich
eine Bleibatterie geschenkt 24V 50Ah
im Glasgefäß. Die Spannung war 0V
Alter etwa 30Jahre, was nun? Wegschmeißen?
Nee aufladen. Bei einer Ladespannung von 30V
aber floß kein Strom. Naja Säuredichte nahe 1,000
Und nun? Die Spannung erhöhen das war die Lösung.
über einen Vorwiderstand wurden 300V angelegt und ein Tag
gewartet.
Die 300V sind allerdings bös gefährlich und zur
Nachahmung nicht empfohlen.

 Es floß ein Strom die Spannung betrug 24V
Jetzt wurde mit normalen Ladegerät weitergeladen
(etwa 4 Wochen) bis die Säuredichte 1,20 betrug.(Nennwert)
Die Sulfatkristalle hatten sich also alle aufgelöst,
sonst wäre die Säuredichte nicht auf den Nennwert gestiegen.

Fazit: auch mit laden-entladen läßt sich eine bestehende
Sulfatierung beseitigen.

Letztes Jahr bekamm ich zwei Akkus 12V 150Ah auch sulfatiert.
Kapazität noch 50% Die Akkus waren in Reihe geschaltet, waren
somit gleich behandelt worden.
Der eine Akku bekam vom blauen C einen M****** Aktivator
und Ladegerät
der andere Akku bekam nur ein Ladegerät
10 Tage laden dann entladen und das Ganze 2x
dann Abbruch und Vergleich beider Akkus

Die Kapazität betrug in beiden Fällen nur 60%
der Nennkapazität, also keine Verbesserung
durch den Aktivator.

Messwerte Zelle 1 Batt 1 Säuredichte ohne M*******
Start 1,233 Ende 1,273
Messwerte Zelle 1 Batt 2 Säuredichte mit  M*******
Start 1,232 Ende 1,265

Messwerte Zelle 6 Batt 1 Säuredichte ohne M*******
Start 1,215 Ende 1,267
Messwerte Zelle 6 Batt 2 Säuredichte mit  M*******
Start 1,250 Ende 1,280

Autor: Wolfgang (Gast)
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@Ralf2008: Die Schaltung sieht schon ganz gut aus, aber wenn ich das 
richtig verstehe muss doch der Elko C3 jetzt den gesamten Strom für die 
Impulse liefern - ich fürchte, das wird er nicht lange mitmachen.

Wäre es nicht einfacher (und für die Lebensdauer besser), die Drossel 
durch einen Transformator (1:1) zu ersetzen, und über die 
Sekundärwicklung den Impulsstrom in den Akku zu schicken? Ich habe mal 
einen schnell hingezeichneten Entwurf angehängt, damit klar wird, wie es 
gemeint ist.

Vorteile sehe ich darin:
- auch ein starker Entladeimpuls wird erzeugt (soll ja angeblich auch 
gut sein)
- Ladeimpuls fließt nur durch die Diode, nicht durch einen Kondensator

Was hältst Du davon?

Gruß,
Wolfgang

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Solarki:
Das ist eine etwas andere Anwendung, als das was ich mit diesem Thread 
bezweckt hatte: Ich möchte nicht meine Gel-Leichen wiederbeleben, weil 
die wohl eher durch böse Steckernetzteil-Ladetortouren und 
anschließendes Entladen an oder über der Leistungsgrenze (55 W aus einem 
6V 4 Ah Akku) den Geist ausgehaucht haben, als durch Sulfatierung.

Ich möchte die guten Akkus über die Zeiten, in denen sie nicht benutzt 
werden, präventiv vor Sulfatierung schützen. Dazu sollen angeblich kurze 
Hochstrom-Lastimpulse ausreichen.

Daß dabei auch Ladung verloren geht, ist klar - ich halte das für ein 
geringes Übel, denn den Akku alle 1 oder 2 Monate an ein gutes Ladegerät 
zu hängen, halte ich für nicht übertriebene Akkupflege.

Deswegen - finde ich - sind die Ideen mit Energierückgewinnung bei so 
einem Gerät eher von akademischem Interesse - und deswegen durchaus 
reizvoll...

Autor: Solarki (Gast)
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Meine Erfahrung ist bei Bleigel Akkus,
stehen lassen, einmal im Jahr aufladen.
Dann den Ladestrom überwachen bis der Strom
nicht weiter fällt, dann abschalten,
das ist die beste Akkupflege.
Dieser Vorgang kann mehrere Tage dauern.
Die Spannung sollte dabei nicht mehr als
2.3...2.4V pro Zelle betragen.

Für Autoakkus ist diese Prozedur unbrauchbar
da die Selbstentladerate zu hoch ist.

Jedes Laden verringert den Querschnitt der
Bleizuleitungen bis sie keine Verbindung
mehr zur aktiven Masse haben.

Mein ältester Akku ist Baujahr 53Woche 1983
Der hat immer noch Spannung, der Ri hat
allerdings gelitten.

Autor: Ralf2008 (Gast)
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@Jörg Wunsch:
Da hast du sicher recht. Solange die Spule kühl bleibt, ist auch
noch alles in Ordnung. Die richtige Dimensionierung und Sättigung
dieser Spule sollte sicherlich Gegenstand von Experimenten und
Berechnungen sein. Meine sind nur grob nach Berechnung gewickelt.

@Solarki:
Ich würde die alten Akkus einige Monate an so einem Pulser lassen,
gleichzeitig mit einem Ladegerät schwach laden (eingestellt auf max.
14,4V, 13,8V bei Bleigel), und jeden Monat einmal die Kapazität und
den Innenwiderstand messen. Wenn sich nach sechs Monaten nichts
ändert, ist der Bleiakku vielleicht derartig sulfatisiert, dass es
hoffnungslos ist. Vielleicht ist der Akku auch anderweitig beschädigt.
Schon reichlich Bleischlamm am Boden? Ich habe meinen Bleiakku seit
Oktober 2007 bearbeitet, also fast fünf Monate. Wunder darf man nicht
erwarten. Man kann es auch noch mit Erwärmen und EDTA probieren.

@avion23:
Richtig, an der Spule L1 kann man die Spannung an den Anschlüssen
beliebig ändern, der Strom aber wehrt sich und ändert sich nur
langsam, weswegen man eine Spule auch zur Glättung des Stromflusses
verwenden kann.

@Wolfgang:
Elkos in Schaltungen zu eliminieren ist sicherlich eine gute Idee,
gehören sie doch zu den elektronischen Bauteilen, die oft schneller
als alle anderen altern und damit eine Ursache für den Ausfall einer
Schaltung darstellen. Ich möchte nicht wissen wieviele ausgelutschte
Elkos ich schon aus defekten Netzteilen, Fernsehern etc. ausgelötet
habe. Von den Folgeschäden ganz zu schweigen. Man kann den Elko
natürlich auch so dimensionieren, dass er etwas länger hält. Die
Spule L2 in der Schaltung trägt auch zum Strom bei. Eine geladene
Spule, die man von der Stromquelle abklemmt, erzeugt eine hohe
Spannung.

In diesem Fall wird es wohl, wie von Dir vorgeschlagen, funktionieren,
also den Impulsstrom über die Sekundärwicklung in den Akku zu schicken
- zumal so etwas ähnliches schon von jemandem gebaut wurde. Einen
sogenannten "high power desulfator", der allerdings mit galvanischer
Trennung und Netzspannung betrieben wird:

http://www.aeroelectric.com/Reference_Docs/Battery...

Ich würde bei deiner Schaltung aber vermutlich zwischen
Primärwicklung und Pluspol noch eine Drosselspule bzw. zumindest
einen Widerstand einbauen.

Grüße,
Ralf2008

Autor: Wolfgang (Gast)
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@Ralf2008:
Danke für den Plan aus USA!

Ich habe den Vorwiderstand/die Drossel allerdings ganz bewusst 
weggelassen - ob das sinnvoll ist oder nicht könnte man wohl nur durch 
Experimentieren ermitteln.
Hintergedanke dabei ist, dass die häufig anzutreffenden "Aktivatoren" 
offenbar mit negativen Stromimpulsen (also Entladestrom) arbeiten, und 
ich dachte, auf diese Weise könnte man beide Mechanismen auf einfache 
Weise miteinander verbinden.

Gruß,
Wolfgang

Autor: Thilo M. (Gast)
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Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=P7;GR...

Autor: cdg (Gast)
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Das ist (laut Beschreibung) ein simpler Lader/Entlader.

Nix Refresher.

Autor: Edwin (Gast)
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Hy Leute

Hat schon jemand das Pulsen bei alten Batterien mit Erfolg versucht?
Ich glaube bei den 3,26MHz ist ein Fehler unterlaufen, ich hab im 
Internet immer 3,26kHz gefunden, was auch besser passen würde, da eine 
Batterie ja ein eher träges Verhalten hat.
Wie erkennt, man ob ein Plattenbruch vorliegt?

mfg Edwin

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Edwin schrieb:
> Hat schon jemand das Pulsen bei alten Batterien mit Erfolg versucht?

Jo.

> Ich glaube bei den 3,26MHz ist ein Fehler unterlaufen, ich hab im
> Internet immer 3,26kHz gefunden, was auch besser passen würde, da eine
> Batterie ja ein eher träges Verhalten hat.

Hokuspokus.

Mein Pulslader gibt Pulse drauf, egal welcher Frequenz. Wichtig ist 
möglichst hoher Strom.

Warum kaperst Du einen uralten Thread?

Autor: Edwin (Gast)
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Hy

Ich hab zahllose Infos zu diesem Thema gefunden, aber leider nur wenige 
Ergebnisse.
Hast du einen Akku mit der keine Kapaziät mehr hatte wieder aktivieren 
können?
Du meinst also, es macht keinen Unterschied, ob ich mit 3kHz oder 8kHz 
pulse?
Ich hab folgende Infos über den Megapuls gefunden:
30µs lange Dreieckimpulse mit 2A und einer Frequenz von 7,8kHz.
Wie groß sollten die Strompulse nun sein?
Wie kennt man denn einen Plattenbruch bzw. Kurzschluss?

mfg Edwin

Autor: mhh (Gast)
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Edwin schrieb:
> Wie kennt man denn einen Plattenbruch bzw. Kurzschluss?

An zu geringer Akkuspannung erkennst Du einen Kurzschluss. Ein 
Plattenbruch kann zu geringe Entladeströme oder oder auch einen 
Kurzschluss der Zelle zur Folge haben.

Frequenz der Impulse ist eher unbedeutend, aber Deine gefundenen 2 A 
sind viel zu wenig, wenn es nicht gerade eine Knopfzellengröße 
wiederzubeleben gilt.

Autor: Edwin (Gast)
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Hy

Danke für die Infos.
Sollte man auch während des Ladevorgangs diese negativen Impulse 
anlegen?
Ich hab schon ein paar mal gelesen, dass man mit negativen Impulsen beim 
Laden eine höhere Ladespannung anlegen kann und es trotzdem nicht zu 
Gasen beginnt. Wie muss man diese Impulse auslegen? Wie merkt man ab 
wann der Akku zu gasen beginnt, oder erkennt man es nur, wenn der Akku 
schon fast kocht und brodelt?

mfg Edwin

Autor: mhh (Gast)
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Edwin schrieb:
> Ich hab schon ein paar mal gelesen, dass man mit negativen Impulsen beim
> Laden eine höhere Ladespannung anlegen kann und es trotzdem nicht zu
> Gasen beginnt.

Ich glaube, Du machst Dir zu viele unnötige Gedanken.  :)

Bei Ladeimpulsen geht die Spannung für die Dauer des Impulses sowieso 
höher als normal, solange der Akku noch nicht fit ist. Auch dienen die 
Impulse nicht zur eigentlichen Ladung, sondern dem Wiedererreichen einer 
möglichen normalen Nutzbarkeit. Außerdem, nicht jeder Akku lässt sich 
wiederbeleben, und nicht jeder wiederbelebte funktioniert dann noch 2 
Jahre.

Wenn Du die Impulsquelle auf z.B. 40A dimensionierst, werden anfangs 
vllt. blos 2A fließen. Stellst Du dann fest, daß es mal 40A werden, 
stehen die Chancen ganz gut. Ein paar Stunden später hängst Du den Akku 
dann an ein normales Ladegerät zum laden. Denn wie gesagt, die Impulse 
machen ihn nur wieder gangbar.

Autor: Olaf (Gast)
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Hallo,
ich bin stolzer Besitzer von 2 alten Autos und auch 2 alten Motorrädern. 
Ebenso bin ich in einem Club Mitglied (nennen wir es mal Oldtimerclub) 
und meine Bekannten haben auch einige Autos, Geländewagen oder auch 
Motorräder, die mehr rumstehen, als das diese bewegt werden.
Da kann man natürlich schwerlich alle 2 Jahre eine 95 AH batterie kaufen 
um 300 KM im Jahr zu fahren.
Habe mich deswegen nun für Megapulser und Batterieaktivatoren 
interessiert, Foren durchgestöbert (Yachtforum, Wohnmobilforum etc) und
in der Regel nur vielversprechendes gelesen.

Nachdem ich mir vor 14 Tagen einen 15,95€ Aktivator von Conrad gekauft 
habe auch eine Spannungszunahme der Batterie und auch der Ladespannung 
um 0,2 bis 0,3 Volt festgestellt.
Der Conrad Aktivator pulst alle 30 Sekunden 90A für 1/10 sec
und hat 4 LED (1zur Funktionskontrolle, die blinkt alle 30 sec und 3 zur 
Spannungskontrolle, d.h. bei 11V ist die rote an, bei 12 V die gelbe und 
bei 13V die grüne) auf die 3 könnte ich  verzichten.

Das Gerät hat keine Spulen, wie hier im obigen Thread oftmals erwähnt 
(brauch man die? und warum?)

Auf folgender Website habe ich einen Akku-Erfrischer gefunden, der 
ziemlich simpel aufgebaut ist, aber nur 1A alle 2 sec für 2-ms pulst.
Das ist ja ein bisserl wenig für eine dicke Autobatterie, denke ich.
http://www.elektronik-labor.de/Notizen/0511Akku2.html

Eine meiner Fragen ist nun:
Wie muss man diesen Akku-Erfrischer bestücken, damit er die Sulfite 
einer 80 oder 100 AH batterie zerbrechen kann?
Eine weitere Frage wäre: Wie kann man das ganze beschleunigen?
Normalerweise dauert ein solcher Vorgang ja einige Wochen bis man eine 
Batterie wieder "geheilt" hat.
Ein Bedini Motor? oder ein anderer Impulsmotor?
Wenn ja, welche Leistung und woraus kann man den selber bauen?
Reicht ein (zwei/drei/vier) Lüftermotor/en aus dem PC ???
Youtube-Video "Bedini "Schulmädchenmotor" selbst gebastelt 1v4"

Bis jetzt denke ich ggfs an ein Ladegerät, welches auch pulst und für 
den Fahrbetrieb(bzw mehr Standbetrieb) zusätzlich an einen 
selbstgebauten Erfrischer aus obigem Link (welcher ja für unsere Zwecke 
(noch) die falschen Leistungsdaten hat.
Da wir halt 10 oder mehr dieser Dinger benötigen, würden wir die gerne 
selbst und nach Möglichkeit besser machen.

Wer Lust hat hier weiter zielgerichtet zu diskutieren ist herzlich 
eingeladen.
Mir gehts nicht nur ums sparen, sondern genau so um das dazu lernen und 
verstehen.
Grundlagen sind als Mechaniker jedenfalls vorhanden.

Zum Schluss noch ein paar Links die der Sache dienen könnten
http://jgdarden.com/batteryfaq//batlinks.htm#desulfators
http://www.onemillionvideos.de/watch/?v=IRHR9EaxSgE#
http://www.alton-moore.net/graphics/desulfator.pdf

Autor: Lachsschokulade (Gast)
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Hallo

Wie gut ist den dieser?

Akku-Erfrischer
http://www.elektronik-labor.de/Notizen/0511Akku2.html

Gruss

Autor: hinz (Gast)
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Olaf schrieb:
> Grundlagen sind als Mechaniker jedenfalls vorhanden.

Grundlagen der Chemie wohl doch nicht.

Autor: Olaf (Gast)
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Hallo hinz,

du sprichst in Rätseln!

Was willst du mitteilen?

Autor: wodipo (Gast)
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Möchte mich bei

Autor: Olaf (Gast)
Datum: 15.12.2011 09:51

bedanken!

Deine Links sind so hilfreich, dass ma das ganze Thema seit in der 
gesamten Enwicklung versteht.

Anscheinend überarbeitete Schaltpläne sind hier:
http://www.courtiestown.co.uk/media/custom/upload/...

Und noch viel mehr Info :
http://www.courtiestown.co.uk/instructions/

Zu bemerken ist, das die Schaltungen "ganz geschickt" als Bausatz 
angeboten werden, womit die Verantwortung der EMV Richtlinien auf den 
Bastler übergeht.

Da sie HF-mässig nicht entstört sind, sind sie aber auch besser wirksam.

Autor: F. Fo (foldi)
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>Der Bleiakku wurde dabei
>gleichzeitig mit einem schwachen Ladestrom (ca. 100mA) geladen, um
>den Verlust durch den Desulfator auszugleichen.

Ich glaube immer noch an das Laden.
Bei Varta haben die mal ne Batterie vom Kunden reaktiviert. Die haben 
das mit ganz wenig Strom und so wie ich mich erinnere, auch mit geringer 
Spannung angefangen.
Es hatte mehrere Monate gedauert.

Autor: Tim C. (konturger)
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Moinsen

Naja ich habe mal einem "Da Pimp" lader eien Chance gegeben,
nach dem Vorbild: http://www.eagle-research.com/cms/node/235

Open Source Da Pimp v2:
Youtube-Video "Test Batteries for Sulfation Using Da Pimp"
Youtube-Video "Recover Power Tool Batteries with Da Pimp"

So ein Lader kann natürlich auch keine Wunder vollbringen, aber hilft 
ggf den Batterieabfall etwas zu mindern. Wenn man bedenken das mit jeder 
Starterbatterie im Schnitt 1-2kg hochgifter Sondermüll, der nicht 
recycelt werden kann, anfällt - Sicher eine Überlegung wert.

Ich werde berichten.

Autor: Werner Hartmann (werner45)
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Kein einziger Bleiakku landet in der Sondermülldeponie.
Gerade bei denen funktioniert das Recycling einwandfrei.

Gruß   -   Werner

Autor: Axelr. (Gast)
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ich habe jetzt gesehen (Youtube) das die da Alaun Salz(Magnesiumsulfat) 
reinkippen (EPSOM-SALT). Was soll das denn? MgSO4·7H2O.
Soll ach was wunder bewirken... nundenn

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Leute, der Thread ist 8 Jahre alt und ruht(e) seit 3 Jahren!

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Eberle (thorhall)
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Ralf2008 schrieb:
> Nachdem der Innenwiderstand gestiegen ist, ist so ein Bleiakku für die
> spezielle Anwendung des Anlassens eines Auto nicht mehr geeignet. Ich
> habe mir deshalb zum Spaß und aus Neugierde mal einen sogenannten
> Desulfator mit wenigen Teilen aus meiner Grabbelkiste nachgebaut
> (siehe Foto). Einen NE555/556 dürfte wohl jeder haben. Es handelt sich
> dabei um eine modifizierte Version dieser Schaltung:
>
> http://home.comcast.net/~ddenhardt201263/desulfato...
>
> Ich habe noch einen 7805 Festspannungsregler für den NE555/556
> hinzugefügt, sowie eine Sicherung falls der N-FET hochgeht, damit die
> Spulen sich nicht in Glühwendeln verwandeln. Als N-FET habe ich
> einen IRF 740 verwendet. Die Spulen bzw. Ringkerne stammen aus
> ausgeschlachteten Netzteilen.


Moin Moin,

sorry für die Wiederbelebung eines uralten Threads.
Leider ist diese URL nicht mehr aktiv, web.archive.org hat die auch 
nicht.
Hat jemand die Schaltung vorliegen?

Gruss
Michael

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael E. schrieb:
> Hat jemand die Schaltung vorliegen?

Gib' doch einfach "Desulfator" bei Tante Gugel ein, und erfreu dich
an den vielen Wunderschaltungen.

Oder lies einen ordentlichen Fachartikel zum Thema.

Diesen alten Thread mit all seinen Emotionen wiederzubeleben, bringt
gewiss keinen neuen Erkenntnisgewinn.

Autor: Neandertaler (Gast)
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