Hannes wrote:
> In dem Artikel über Oszilloskope auf dieser seite Steht das man die
> Samplerate durch 10 teilen soll damit das signal richtig dargestellt
> wird. Gilt das auch für die MHZ?
Gilt gleichermassen für Bandbreite wie für Samplerate, wobei letztere
bei sich identisch wiederholenden(!) Signalen ggf. durch "equivalent
time sampling" weniger entscheidend ist.
Diese Daumenregel bezieht sich aber primär auf Digitalsignale, aufgrund
ihres hohen Oberwellengehalts. Ob hingegen ein 16MHz Quarz auf der
richtigen Frequenz schwingt, kriegst du mit einem 20MHz Scope auch raus.
> Wenn ich einen PIC mit 20 Mhz betreibe brauch dieser (soweit ich weis)
> ca. 4 takte um einen befehl auszuführen. Dann würde jedoch nurnoch eine
> Frequenz von ca 4-5 Mhz bleiben. Seh ich das richtig?
In den Proz reingucken kannst du eh nicht. Entscheidend ist eher die
Frage, wieweit du in der Lage sein willst, dem periphieren Zeitverhalten
auf die Finger zu gucken, beispielsweise dem eines 10MHz SPI-Signals
Quintessenz solcher Diskussionen: Bestimme zunächst dein Budget und nimm
dann das Beste was da grad noch reinpasst. Ein 20/25MHz Typ ist nicht
nutzlos, aber sehr begrenzt. Manche schwören drauf, dass alles unter
200-300MHz fast für die Katz ist. Der pekuniäre Kompromiss ist dann oft
ein 60/100MHz Teil.