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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ungewollter Reset


Autor: florian (Gast)
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Hi!
Ich habe ein ziemlich großes Problem!
Ich habe eine Lichtsteuerung gebaut, mit welcher man über 8 Taster 8
Lichter ein/ausschalten kann. Drückt man einen Taster länger als eine
Sekunde, so werden alle Lichter ein bzw. ausgeschalten. Als
Leistungstreiber verwende ich handelsübliche Relais, welche über einen
BC141 angesteuert werden. All dies funktioniert auch wunderbar und
fehlerfrei (hab ich 2 Wochen getestet) solange keine Last an den Relais
hängt. Die Lasten für die einzelnen Relais bestehen aus mehreren
Leuchtstoffröhren (mit Trafo) --> induktive Last.
Nun mein Problem: das Einschalten der einzelnen Relais funzt ohne
Probleme, schalte ich nun ein Relais ab, so wird ein ordentlicher
Lichtbogen im Relais erzeugt (induktive Last). Das wäre ja weiterhin
nicht schlimm aber der AVR (AT90s8535) macht einen Reset, dabei gehen
natürlich alle Port-Ausgänge auf 0 und somit wirds im ganzen Haus
dunkel.
Hatte jemand von euch schon ein ähnliches Problem?
benötige ich eine spezielle Reset-Schaltung?(ich verwende die standard
RC-Schaltung)

vielen Dank
florian

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

also ich hatte mal das selbe Problem. Ich konnte es durch Solid State
Relais loesen. Diese IC's sind von Sharp 8A 230V AC mit
Nulldurch-gangserkennung. Ansonsten waere die beste Methode und auch
teuerste EVG's von osram zukaufen (Ebay).


Mfg

Dirk

Autor: Johannes Raschke (Gast)
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So intuitiv würde ich ja sagen, Optokoppler mit eigener Stromversorgung
für die Ausgänge vor die Relais setzen und den ganzen
Mikrocontrollerkram in ein geerdetes Metallgehäuse packen... Aber ich
habe noch keine Erfahrungen mit diesem speziellen Problem, vielleicht
gibt's auch bessere Lösungen...

Autor: Ratber (Gast)
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Nö,ganz woanders.

@Florian

Es hat einen kleinen vorteil wenn man gelernter Elektriker ist.

Da fallen begriffe wie "Entstörung" , "Entkoppelung" und noch viel
mehr.

Ich geben dir mal einige Stichpunkte die du abarbeiten kannst.

Du beschreibst das es "NUR" mit last (Leuchtstoffröhren) und auch
"NUR" beim abschalöten passiert.
Der Lichtbogen an den Releis spricht da ne gute sprache.

Ich vermute des weiteren das dein Netzteil für die Schaltung nicht
gerade Güteklasse A ist was die Entstörung und Stabilität gegenüber
Eingangsspannungsschwankungen betrifft.

Um es kurz zu machen:

Deinnen Relais fehlt die passende Entstörung so das sich die Kontakte
nicht lane halten werden.

Desweiteren entlädt sich die Energie der Röhren zum Teil unkontrolliert
ins Netz (Induktion) was sich durch störungen im selben bemerkbar
macht.

Da dein Netzteil was den Controller speist nicht gerade gut gesichert
ist schlägt diese Störung natürlich von derr Primären auf die Sekundäre
seite über und bahnt sich ihren weg soweit bis entweder der Reset oder
der Unterspannungsschutz des Controllers anspricht.

Evtl. kommt noch ne Induktive einstreuung der Relais hinzu denn
"JEDER" stromdurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetfeld und
induziert in jedem stückchen leitfähigem Material in der Umgegen
fröhlich vor sich hin.

Dabei sind hohe ströme nicht das Problem sondern eher die kurzen
starken Spitzen die als Mikro-EMP's die gegend unsicher machen.

Schaltungsdesign ist da eminent wichtig und Räumliche Trennung
der Relais vom Rest der Schaltung ist nicht nur der Isolation wegen
nötig sondern auch der abkopplung wegen.(Leider meinen viele das es
besonders schick ist wenn man die Schaltungen als "Kraftklumpen"
baut.




Kurzum: die Absicherung deiner Schaltung entspricht nichtmal in
ansätzen der VDE.

Wenn du wirklich damit ne ganze Hütte beleuchtest dann würde sich
"mir" damit der Magen umdrehen denn die Sache ist die:

Ein Fehlverhalten der Schaltung aufgrund dieser Mängel und man sitzt
schnell gaaaaanz tief in "kaka".

Die Schaltung braucht nicht erst zu brennen .

JEmand der sich die Rübe anstößt weils Licht mal wieder wegen
unzulänglichkeit der Schaltung ausfällt könnte ein Finanzielles und
auch Rechtliches Disaster auslösen.

Das alles mal als kleines Horrorszenario basierend auf deinen Angaben,


Was kann man machen ?


Leuchtstofflampen entstören (Dirks Vorschlag mit den Halbleiterrelais
und dem Nullpunktschaltern ist nicht schlecht aber auch recht Teuer
wenn die für Stark Induktive Lasten geeignet sein müssen)

Auch Johannes hat schhnell erkannt das es hier ne Rückkopplung wegen
der beim Abschalten freiwerdenden Energie gibt.

Wenn meine obige Vermutung der Schaltung zutrifft dann braucht jedes
Relis nen Filter am Ausgang.

Desweiteren gehe ich mal davon aus das der krempel mit nem Onboard
(Onplatinen-) Netzteil gespeist wird was im wesentlichen aus
Sicherung,Trafo,Gleichrichter,Elko,Reglern (7812/7805 oder ähnlich)mit
hofentlich richtiger Beschaltung besteht bevor es in die Schaltung
geht.

Weitr vermute ich das nichtmal nen Entstörkondensator vorhanden ist.

Es gibt schöne Entsörsätze fürs Netz.
In einigen Altgeräten findet man schöne Kompaktfilter so das man damit
Experimentieren kann.

Ich weiß nicht wie deine Ausstattung ist (Material,Meßgeräte usw.) aber
ich würde mal spontan die Versorgungsspannung der Schaltung kurzfristig
auf nen passenden Akku legen um zu sehen aus welcher richtung (Netz
oder Schaltung) der störende Impuls kommt.
Dabei kann man auch den Unterspannungsschutz ausschließen.

ein Oskar (Oszilloskop) wäre jetzt ideal um zu sehen was loas ist aber
das haben nur wenige also muß man mit anderen Mitteln den Fehler
suchen.

Eine "Behelfsmöglichkeit" (Kein Dauerersatz) ist den Kondensator am
reseteingang richtig raufzusetzen oder den Reseteingang generell nach
Vcc zu ziehen das er garnixcht erst auf die idee kommt auszulösen.
Natürlich läst sich so nicht Progranmieren und nen Handreset wird auch
schwer aber man kann damit vorrübergehend herausfinden osb daran
liegt.

Sollte es immernoch nicht gehen dann häng einfach mal "Ohmsche"
Lasten drann (Lampen,Heizlüfter,Backöfen usw. was sich so findet)

Oder schau ob nicht ein bestimmter Kanal (Verbrauchergruppe) das
Problem auslöst.(Alle mal einzeln durchprobieren.

Spinnt die Schaltung bei jedem Kanal so rum so ist das nur nen weiterer
Beweis das die Störfestigkeit der Schaltung "Minderwertig" ist.

So,jetzt haste mal etwas zum Nachdenken und probieren.

Es wäre nicht übel wenn du die Schaltung in den wesentlichen Punkten
posten könntest (Wenn es im Forum derzeit nicht geht kannste se mir
auch schicken) um zu sehen wo potentielle Schwachstellen liegen.

Ich bin zwar oben recht Direkt gewesen aber wenn man mit ner Bastelidee
gleich ganze Anlagen versorgt dann sollte man sich einerseits um die
Laufstabilität kümmern und andererseits auch die Rechtliche komponennte
bedenken falls was wegen der Schaltung passiert.Du bist dafür voll
haftbar.
Egal ob Gewerblich (Da ist selbstbau eh nicht erlaubt) oder Privat.

Kleines Beispiel:(Pasiert leider zu oft)

Die Schaltung steuert die komplette Beleuchtung in deinem Eigenheim.

Du bist "Malochen" und noch wenn es dunkel ist fällt wegen der
Schaltung das Licht aus.Deine bessere Hälfte stürzt auf der Treppe und
muß wegen Knochenbrüchen in Krankenhaus.
Dort erfährt "zufällig" die belegschaft (Meist weiß der Notartzt ja
schon grob was passiert ist) was passiert ist und meldet einen
"Unfall" wegen deffekter Beleuchtung.

Soweit ,sogut.

Wenn jetzt nurnoch einer herausfindet das deine Selbstbauanlage daran
schuld ist kann es schnell gehen und die Kripo steht vor der
Tür,kassiert den Kasten ein und wird (durch Fachleute) schnell
feststellen das der Übeltäter nu garnicht Praxistauglich ist.nicht vom
Fachmann kommt und (Jetzt kommts wichtigste) absolut keine Zulassung
hat (VDE,Tüv,Brandschutz usw. usw.).

Damit kann im extreemfall der Staatsanwalt ne Anzeige (im Staats- oder
Volksinteresse) wegen fahrlässiger Körperverletzung (Minder bis
schwerer Fall je nach art der Verletzungen) vom stapel lassen.
Sollten sich noch mehr Personen in gefahr befunden haben (zb.
Kinder,Besuch) dann ist das nur schlecht.

Im günstigsten Falle sagt nur die Krankenversicherung njet und holt
sich die Kosten von dir wieder was schnell nen Loch in die
Haushaltskasse reißt.

Passiert nicht ?

Leider viel zu oft.
Im vergangennen Jahr (2002) weit über 100x "NUR" mit selbstgebauten
"Lichtsteuerungen".

Die Unfälle gingen von Abbrennen der Schaltung,über massive Störungen
des Hausnetzes bis zu sporadischen ausfällen (Also der fall hier) mit
Unfallfolge)


Natürlich hab ich oben mal so ziemlich das Maximum beschrieben aber
immernoch besser als es zu verharmlosen.

Ich will dir deine Arbeit bestimmt nich abspenstig machen aber der
Einsatzzweck geht in ne Richtung wo du nicht mehr alleine von
eventuellen Designfehlern betroffen bist.

Bevor ich damals in die Lehre ging hab ich auch mal eben unbekümmert
Sachen in die Welt gesetzt die ich in den 3.5 Jahrem der Ausbildung
dann schnell wieder demontiert oder geändert habe.

Beruflich hab ich auch schon einige "klöpse" gesehen wo ich mir dann
gesagt habe das ich in so nem aus nie wohnen könnte ohne Paranoid zu
werden (Denn seelig sind die Unwissenden gg ).

Das geht von Slbstgestrickten Verdrahtungen (Noch harmlos wenn nicht
gerade der Schutzleiter als Phase Vergewaltigt wird) bis zu kompletten
selbst(um)bauten.

Bei nem älteren Paar hatte "ER" (Signalfuzzi bei der Bahn) mal eben
ganze Räume mit Telefondraht ausgerüstet (Frei nach dem Motto 10x0.15
ist 1.5mm) ohn druf zu achten das die Isolation gerademal auf max 200V
ausgelegt ist (500V sind Pflicht.230V sind nur effektivwert.Spitze
spitze sind 230mal Wurzel 2 also schon 325V .Plus Reseve falls mal
Induktive Spitzen kommen (Stubsauger,Leuchtstofflampen Trafos aller art
usw.) sind dann 500V Isolationsfestigkeit der Adern.).

Daztu hat er dann auch Teile des Hauses so "behandelt"

Am Ende mußte wegen "Akuter Brandgefahr" das ganze Miethaus überprüft
und entsprechend neu verdrahtet werden.

War bestimmt Teuer für den "Knacker" aber auch hier gilt wie immer im
Leben: Wenn man keine Ahnung hat ,Finger weg oder wenigstens jemanden
fragewn der Ahnung hat.

Das ist nicht bös gemeint ,ich hole bei Probeleme mit dem Gasboiler
auch den Klemptner denn die Tücke liegt meis im Detail, aber man sollte
immer übnerlegen was man macht.

Ich ziehe die Grenze imemr da wo es anfängt auch andere zu betreffen.

Wenn der selbstgetunte Modellmorot das Modell zerreßt dann ist das eine
Sache.
Auch das Batteriebetriebene Selbstbauhandgerät für die Freundin ist
meist unerheblich (solange es kein Semtex enthälz gg) aber bei
massiven geschichten (Antriebe,Netzspannung usw. ) sollte man daran
denken sie auch passend zu sichern.

So,jetztr is aber Ende.
Ich hab Frühschicht.
Du hast erstmal was zu lesen.

bis denne cu

Autor: Leopold (Gast)
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KONDENSATOR  beim EINschalten -> STROMSPITZE
INDUKTIVITÄT beim AUSschalten -> SPANNUNGSSPITZE
------------------------------------------------
Wenn du ein Netzfilter verwendest musst du es mit so kurz wie möglichen
Leitungen gut erden (aus EMV-Gründen).

mfg da|poidi

Autor: Uwe Hebel (Gast)
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@Ratber

Sehr schöne Ausführung.

So habe ich das auch noch nicht gesehen.
Ich werde da einige Projekte neu überdenken.
Vielleicht sollte man den Text auf die erste Seite setzen, so unter
GRUNDLEGENDES.

bis bald

Autor: florian (Gast)
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Hi!
Danke erst mal für eure Beiträge
@Ratber: keine Angst! Es handelt sich nur um einen Feldversuch für
einen Prototypen. Bevor ich mit dem Gerätchen in ein EMV-Labor zur
Überprüfung gehe möchte ich möglichst viele Fehlerquellen beseitigen.

Das Netzteil macht keine Probleme, die Störungen kommennicht von der
Netz-Seite. Ich hab das Gerät mal über nen 12V-Akkiu versorgt mit
demselben Ergebnis.
Das mit den Optokopplern wird vermutlich auch nicht funktionieren. Ich
hab mal versucht die Relais "manuell" per 12V-Akku ein/auszuschalten.
Natürlich gab es auch hierbei diesen Lichtbogen und dieser wirkte sich
auf die Steuerung aus.

Vermutlich liegt das Problemalso beim Lichtbogen,welcher ein seeehr
breites Spektrumbesitzen dürfte. (Relasis und Steuerung sind direkt
nebeneinader montiert)

Wenn ich die Relais im Nulldurchgang abschalten würde -bringt das was?
bzw. wann wird diese Spannungsspitze minimal? Oder gibt es vielleicht
andere Möglichkeiten diese Spannungsspitze zu vermeiden -vielleicht
direkt bei der Leuchte?

ich freu mich schon auf eure Antworten!

mfG
florian

Autor: Leopold (Gast)
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freilaufdioden hast du nehm ich an???
mfg leo

Autor: florian (Gast)
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ja, Freilaufdioden hab ich drin. vermutlich wird da was HF-,äßig
eingekoppelt - also ein EMV-Problemchen

florian

Autor: florian (Gast)
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ja, hab ich natürlich drin.

florian

Autor: Leopold (Gast)
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probier, dass du parallel zum relaiskontakt ein serien rc (100 ohm - 100
nF) hängst!

mfg leo

Autor: thkaiser (Gast)
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Ich habe auch so eine Haussteuerung - nur daß bei mir nicht nur das
Licht, sondern auch die Steckdosen geschaltet werden.
Wegen der Unfälle bezgl. Lichtausfall mache ich mir keine großen
Sorgen, denn 1. kam das innerhalb der letzten 4 Jahre exakt 2x vor und
2. habe ich in den letzten 4 Jahren öfters Lichtausfall wegen
Stromausfall gehabt. Somit könnte ich meinen Energieversorger
verklagen, wenn ich mir die Birne anstoße, oder ich verklage Osram,
weil die Birnen kaputt gehen.
Natürlich muß man gewisse Mindestvoraussetzungen schaffen, strikte
Trennung von Netz- und Niedervoltbereich, die richtigen
Leitungsquerschnitte, Absicherungen etc. - aber das kann man bei der
VDE (oder entsprechenden EN) nachlesen. Ich habe auch keinen Bock
drauf, daß mir wegen einer Bastelei die Hütte über dem Kopf abbrennt.
Zu Deinem Problem:
1. Der Vorschlag mit dem RC-Glied von Leopold ist gut, hat mir auch
geholfen. Zwar könnte man die Werte noch an die Verbraucher anpassen,
aber diese Standardwerte sind besser als nichts.
2. Das Platinendesign der µC-Platine ist entscheidend. Das "richtige"
Design bringt mehr als alle Eingangsfilter, denn man kann sich über
falsch verlegte Leiterbahnen viele Störungen einhandeln.
Ich hatte in meinen Versuchsversionen Probleme mit dem Staubsauger der
Fußbodenleger - offensichtlich wurde da mal die Entstörung
"entfernt". Nachdem ich mir entsprechende Literatur zu EMV-gerechtem
Platinendesign besorgt hatte und dies umsetzte, war das Problem gelöst
- ohne zusätzlich Netzfiltermaßnahmen.

Autor: Ed. (Gast)
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Eine kleine Frage noch von mir : Ab welcher Spannung sollte man denn
daran denken eine Schaltung "feuerfest" zu machen ? Ab wann kann im
worst case was passieren? 50V ? 100V ? Ich habe mir da bisher noch
keine Gedanken gemacht. Die sind mir jetzt nach dem Durchlesen dieser
Posts erstmals gekommen.

Autor: Leopold (Gast)
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AC-Berührungsspannung liegt bei 42 V.
Wenn du darunter bleibst ist es kein Problem ohne Berührungsschutz!

lg leo

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

die Solid State Relais liegen bei ca 4-5 euronen pro stueck. Man kann
diese direkt per AVR schalten.


Mfg

Dirk

Autor: thkaiser (Gast)
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"Feuerfest" sollte man jede Schaltung machen. Die 42V-Grenze ist
willkürlich als "ungefährlich" gegen Berührung festgelegt worden.
Aber wenn man mal die heutigen PC-Netzteile sieht, die durchaus 35A bei
5V liefern können - da kann schon einiges abfackeln, wenn aus Versehen
ein Kurzschluß entsteht. Oder auch NiCd-Akkus, die man gern mal als
Spannungsversorgung für Schaltungen verwendet, können zu einem Desaster
führen - 20 bis 50A Kurzschlußstrom sind für NiCd-Zellen kein Problem.
Wobei bei großen Stromstärken nicht der Kurzschluß, sondern
Übergangswiderstände zu hohen Erhitzungen führen können.
Lieber eine Sicherung zuviel, als eine zu wenig.

Autor: Ratber (Gast)
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@Uwe

Könnt ihr machen wie ihr wollt.
Ich hab da nur unzusammenhängend wiedergegeben was mir noch in der früh
eingefallen ist.

In der Tat wäre ein "Sicherheits- und Rechtshinweis" nicht verkehrt
denn die meisten bekommen ja nicht mit was im laufe von 12 Monaten so
alles danebengeht weil eben das Wissen fehlt oder jemand alles auf die
leichte Schulter nimmt.


@Ed

auc von mir nochmal:

"Feuerfest"
Ich sehe das mal als Begriff für Berürungssicher.

Die Schutzkleinspannung ist derzeit noch auf 42V Wchselspannung
ausgelegt.
Drüber muß der zugriff auf jedenfall begrenzt werden.
Bei Spielzeug und allgemeine Haushaltsgeräte ist schon bei 24V schluss
mit Lustíg.

Solltest du "Feuerfest" wörtlich meinen dann gilt das zu jedem
Zeitpunkt auch für Batteriebetriebene Geräte.


@thkaiser

Die Energieliferanten,Osram und andere Hersteller halten die Normen ein
und haben sich abgesichert.

Gegen Stomausfall (Nicht Fahrlässig oder Mutwillig) gibts keinen
Rechtsanspruch.

Und Osram stellt seine Birnen nach festen Normen und Vorgaben her.
Obendrein sind die Produkte getestet. (Bruchtest,Ex- bzw.
Implosionstest's ,Stoßfestigkeiten usw.)
Eine Birne hat eben sounsolange zu brennen ,Soundsoviele Schaltzyklen
zu ertragen.
Für den Vorzeitigen Ausfall gibt es keinerlei Garantie.

Wenn aber ein Privatmann "rumbastelt" und sich nicht absichert dann
bekommt er den Hintern aufgerissen.
So einfach ist das.
Da kannste im Zweifelsfalle dem Staatsanwalt einen von Osram erzählen
aber das juckt ihn nicht da du dein Gerät keinerlei Tests oder
Zulassungen unterzogen hast.

Selsbt ich als "Lizensierter" muß gut aufpassen das ich nem Kunden
nicht nen Gefallen zuviel mache.
Man steht in dem Beruf halt immer mit einem Bein im Knast (Wie beim
Barras auf Wache).

Es geht ja nicht darum das Sauber gearbeitet wurde sondern nur um
Absicherung.

Ich kann 1000 Netzteile bauen die Technisch einwandfrei sind aber eines
das unvermutet bnen Brand verursacht kann mich ins Armenhaus bringen
wenn ich mich nicht VDE-Mäßig absichere und das Muster einer Prüfung
unterziehen lasse.
Das gilt auch für einzelstücke.

Im kfz. Bereic h geht für Wichtige Teile ohne ABE garnix.
Das dürfte vieleicht einleuchtender sein.
Im Elektrobereich geht es ähnlich


Du kannst bei den Innungen und natürlich bei der VDE oder ähnlichen
Vereinen gerne mal nachlesen wer sich in den letzten Jahren auf welche
weise ruiniert oder in den Knast gebracht hat.
Dabei war sich keiner einer Schuld bewust.

Ach ja,bevor das Argument kommt: Es ist ein gewisser Unterschied ob man
für sich im Stillen Kämmerlein bastelt oder das Zeuch anderen
zugänglich macht bzw. dort einsetzt wo "Fremde" arbeiten (Auch
Angestellte oder Kollegen sind Fremde.Eben alles was nicht zum eigenen
Heim gehöhrt).

Im ersteren Fall kann die Hausratversicherung evtl. "Nö" sagen und
das wars.
Im Letzteren Fall.......hab ich ja oben schon lang und breit
abgelassen.

Nochwas zu den Halbleiterrelais:

Der Nullpunktschalter ist ja schön und gut aber wenn die Lampenchassis
keine Kompensation besitzen ist die Spannungs/Stromverschiebung
(Phasenlage) derart groß das der Funke dennoch springt (Virtuell) und
den Halbleiterschalter killt sofern dieser keinen entsprechenden Filter
besitzt.Also wieder Teuer.

Ein filter ist so oder so fällig.


@Florian

Ich habs ja schon gepostet aber nochmal:

Die Funkensender an den Relais senden im ganten Spektrum wie du schon
sagtest.

Deswegen gilt wie obendrüber : Filter,Filter,Filter.

Es führt kein weg drann vorbei.

Du kannst ja mal testweise einen Filter (Meinentwegen selbstbau aber
sauber ja ? ) an nen Ausgang schalten und schauen ws passiert.

Die RC-Kombis sind nicht Teuer (Egal ob Selöbstbau oder Fertigmodul für
Printmontage).

(Schon wieder nen Roman)

Autor: Schmittchen (Gast)
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Zur Sicherheit nochmal der Hinweis (habs oben noch nicht gefunden):
Für RC-Glieder zum Filtern immer X2-Kondensatoren verwenden (wg.
Spannungsfestigkeit und Brandschutz (selbstlöschend))!

Und wenn wir gerade beim "Sensibilisieren" sind:
Eine 12V-Halogenlampe mit alten, schlechten Lüsterklemmen angeschlossen
und womöglich nicht wirklich fest angeschraubt, birgt auch ein
Brandrisiko.
Beispielrechnung (50W-Halogenlampe = ~4A):
angenommener Übergangswiderstand: 0,1 Ohm
P=I^2*R
4A^2*0,1Ohm = 1,6W die in der Lüsterklemme so langsam vor sich hin
"kokeln". Mehr kokeln -> mehr Übergangswiderstand -> mehr
Verlustleistung in der Lüsterklemme -> noch mehr kokeln -> noch mehr...
-> Teufelskreis -> Brand! (oder im besten Fall: Unterbrechung -> kein
Brand)

Schmittchen.

Autor: florian (Gast)
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ich hab jetzt bei allen leuchten ein filter eingebaut. jetzt gibts keine
probleme mehr! vermutlich hätte auch ein geschirmtes gehäuse einiges
gebracht. wenn nämlich das gerät >20cm von den relais entfernt ist,
dann funzt es auch! sehr wahrscheinlich werd ich in zukunft
kleinst-relais ins gerät einbauen und damit dann schütze extern
ansteuern.
danke nochmals!

ich werd mir noch einiges wegen der sicherheit überlegen und mal hier
posten.

bis dann
florian

Autor: OldBug (Gast)
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...den Abreißfunken wirst Du dann möglicherweise trotzdem noch haben!
Mach doch einfach die "Löschschaltung", wie oben schon beschrieben
(RC-Kombi) an Deine Schaltung...

Gruß,
Patrick...

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,nur hat er hier jetzt das "Technisch" vernünftigste gemacht und die
störung dort eleminiert wo se entsteht.Im Verbraucher.

Ein Kontaktschutz ,wie oldbug vorschlägt,ist natürlich immernoch
sinnvoll da die Relais ,bzw. deren Kontakte,ja auch ne ganze weile
halten sollen.

Pribnzipell würde ich bei solchen Geräten den Controllerteil immer
schön getrennt vom Lastteil halten.

Aso entweder/Und Räumliche Trenneung bzw. Schirmung des empfiindlichen
Steuerteils.

zb. ist eine getrennte Spannungsgenerierung von Last und Steuerteil
schon nen guter Schritt (Nicht nach dem Gleichrichter nen 12V Regler
und an den Geregelten 12V nen 5V Regler hängen sondern beide getrennt
hinter den Gleichrichter klemmen.
Ideal sind auch getrennte Wicklungen oder gar getrennte Trafos.(Der für
die 5V vom Controller braucht ja meist nur einige Watt so das das
"Würfelchen" kaum ins Gewicht fällt).

Es gibt viele möglichkeiten so das ich hier nur mal die beiden nenne.

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