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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welchen JTAG Programmer für den MSP430?


Autor: Simon (Gast)
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Ich möchte endlich einmal mit der programmierung von Mikrocontrollern 
anfangen und habe mich für den MSP430 entschieden. Es scheint sehr viele 
tutorials über ihn zu geben, außerdem kann ich die programme in c 
schreiben (was mir sehr wichtig ist). Allerdings bin ich mir unsicher 
welchen JTAG programmer ich mir nun kaufen soll. Zum einen finde ich 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=A31C;... 
diesen bei reichelt.de für 133€, zum anderen 
http://shop.mikrocontroller.net/csc_article_detail... 
den bei mikrocontroller.net für 10€. Kann ich denn beide benutzen um 
meine programme auf den chip zu übertragen? Gibt es nachteile wenn ich 
den billigen nehme? Kann ich mit dem 10€ teil auch meine programme mit 
dem MSPGCC debuggen?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :)

Autor: Christian R. (supachris)
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Bei dem von Reichelt ist ja das komplette Eval-Board dabei. Das meiste 
Geld geht für die Nullkraft-Fassung drauf. Ansonsten ist der TI-Debugger 
auch etwas besser gebaut, Schutz gegen alles Mögliche ist vorgesehn.
Der billige Nachbau geht allerdings auch. Debuggen ist mit beiden 
problemlos möglich, allerdings dauerts mit dem Par-Port Programmer 
ziemlich lange, ein Programm zu flashen und das Debuggen ist auch etwas 
zäh, gerade, wenn viele Variablen zu übertragen sind.

Kauf lieber gleich einen mit USB, gibts bei Olimex für nicht allzu viel 
Geld.

Ich hab auf Arbeit mehrere oriiginal TI USB Debugger, und privat den 
JTAG-Tiny von Olimex. Der Olimex geht sogar schneller als der TI.

Mit den Par-Port-Teilen kann man auch keine MSPs über die Spy-Bi-Wire 
Schnittstelle debuggen, macht gerade bei den kleinen Sinn. JTAG braucht 
ja immer 4 Leitungen, die bei den kleinen MSPs dann nur noch 
eingeschränkt für I/O nutzbar sind.

Autor: Simon (Gast)
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Okay, dann würde ich http://www.olimex.com/dev/msp-jtag-tiny.html diesen 
hier nehmen. ca 60€ mit Versand, das ist i.o. hoffe ich :)

Vielen dank für die rasche Antwort :)

Autor: Christian R. (supachris)
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Jo, der ist ziemlich guddi. Hab den sowohl mit IAR als auch mit dem GCC 
im Einsatz.

Autor: Simon (Gast)
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Achja, eine Frage hab ich noch. Gibt es spezielle Limitierungen, welches 
LCD Display ich mit dem MSP430 verwenden kann? Ich habe auf einer Seite 
gelesen, dass es einen HD44780-Kompatiblen Controller besitzen soll. Ich 
habe mal bei Conrad nach den LCDs geschaut, doch da steht nicht dabei 
was für einen Controller diese benutzen. Kann ich dann mit jedem über 
den MSP kommunizieren, oder muss ich da aufpassen?

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, achte drauf, dass es 3,3V Betriebsspannung hat, die ollen 5V Teile 
gehn zwar auch, aber da brauchst du Pegelwandler. Der MSP430 geht mit 
maximal 3,6V zu betreiben. 5V geht nicht.

Ansonsten ist das abhängig von der I/O-Anzahl deines Controllers, wenn 
du parallel im 8 Bit Modus arbeitest, gehn ja einige Pins drauf dafür.

Autor: Simon (Gast)
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Okay, ich werd das beim kauf beachten. Allerdings stellt sich mir noch 
die frage wie ich dann das LCD ansteuere? Sind die alle standartisiert 
wie das auf mathar.com steht? Oder bestehen da gravierende Unterschiede? 
Ich bin neu bei dem ganzen, deswegen möchte ich mich schonmal im 
vorhinein informieren, damit ich nicht ganz auf die Nase fliege :)

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, diese Displays mit dem HD44780 oder kompatiblem Controller, also 
nahezu alle Textdisplays werden gleich angesteuert.
Allerdings laufen die allermeisten davon mit 5V. Da brauchst du 2 
Versorgungsspannungen und Pegelwandler.
Kauf dir lieber gleich ein Display für 3.3V, da gibts z.B. bei Reichelt 
diese DIP-Module von Electronic Assembly, die gehn auch mit 3.3V zu 
betreiben.

Schnittstelle hängt wie gesagt von deinem Controller ab, den du 
einsetzen willst. Wenn du bloß einen mit 14 Pins nehmen willst, wirds 
mit paralleler Ansteuerung schwierig. 4-Bit Modus geht ja auch, spart 4 
Pins.

Autor: Simon (Gast)
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Okay, ich hab mich mal bei reichelt umgeschaut: Ich werde dann wohl 
eines dieser DIP LCDs benutzen. Wegen dem Controller, ich dachte da an 
den 149er, der scheint genug Anschlüsse zu haben (wenn ich das dem 
Datenblatt richtig entnehme, sind das 64 Anschlüsse).

Autor: Christian R. (supachris)
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Ja genau, der 149 hat 64 Pins, wovon 48 als I/Os benutzbar sind. Schönes 
Teil, bloß das 0,5mm Pin-Raster ist halt nicht für jeden zu handeln.

Autor: Jörg S. (Gast)
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Wegen den LCDs:
Reichelt hat auch die DOG Module. Die 2x16 dürften mit ~12€ etwas 
weniger kosten als die DIP.

Autor: Simon (Gast)
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Thx für den Tipp mit den preiswerten LCDs, ist echt ne Überlegung wert.
Nochmal zu diesem Header board. Meinst du mit 0.5mm Pin-Raster dass die 
pins einen Abstand von 0.5mm zueinander haben? Oder ist damit ihr 
Durchmesser gemeint?

Autor: Christian R. (supachris)
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Das Raster ist 0,5mm. Aber geht auch noch gerade so manuell zu löten.

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