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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitales Potentiometer gesucht


Autor: Oliver S. (eragon)
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Hi an alle hilfsbereiten leute.

Hab da n kleines Problem. Möchte mir ein eigenes Netzteil 
zusammenbasteln. Das netzteil soll einstellbar von 2-24V bei 3A 
arbeiten. Natürlich mit uP und LCD anzeige. Soweit alles in ordnung.
Nun hatte ich aber die idee anstelle eines normalen Potentiometers ein 
digitales zu verwenden. Damit könnte ich dan die Spannung via. uP sehr 
genau( abhängig vom poti) einstellen.
Weiter wäre es mir dan möglich die Spannung auch via PC (über USB) zu 
steuern. Soweit der plan. Nun ist aber ein Problem aufgetaucht. Das 
digitale potentiometer das ich verwenden wollte (DS1267 von Dallas) 
verträgt max 5.5V an den Eingängen. Und ich hab bis 24V dran.

(Ah ja als Regler für das Netzteil verwende ich einen Lm2576 falls 
jemand das wissen will.)

jetzt such ich ne alternative für das Poti. Um nicht nochmal über sowas 
zu stolpern hab ich mir gedacht ich frag mal bei euch nach. Hab so auf 
die schnelle auch via google nichts gefunden (max 15V). Mein 
Bauteilelieferant (distrelec) hat auch nur die dinger von dallas. Hoffe 
ihr könnt mir weiterhelfen.


Einfach bitte keine Kommentare über den Sinn und zweck ein netzteil 
selbst zu bauen. Ist alles Übung für mich gedacht um mich in Eagle 
einzuarbeiten. Und um meine Programmierkentnisse zu verbessern.

Autor: Oliver S. (eragon)
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was ich vergessen habe zu erwähnen. Das potentiometer sollte ca. 20K-50k 
widerstand haben. Kommunikationsart ist egal. Hab genug ports frei.

Autor: Warze (Gast)
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Wo genau willst Du in der schaltung das Poti verwenden?
Doch sicher nicht im Leistungskreis  das wäre Unsinn.

Der Steuereingang des LM2576 braucht soweit ich mich erinnere 1,25V 
somit geht es, da ja die Ausgangsspannung ohnehin auf diesen Wert 
geteilt werden muss.

Da Du aber einen µC verwendesr brauchst Du doch gar kein Digipoti dazu. 
Das geht doch auch mit dem Controller allein in dem Du per D/A wandlung 
und OPV auf den Steuereingang des LM einwirken kannst (Spannung und 
Strom misst Du ja ohnehin).

Autor: Oliver S. (eragon)
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Das poti wird nicht unter leistung betrieben. Es wird zwischen 
ausgangsspannung und GND gehängt. Dazu in Serie noch ein Widerstand. Der 
Schleiferabgriff wird dan auf den Feedback pin des Reglers gelegt.

Eigentlich hast du recht. Im grund der dinge könnte ich die Spannung 
selbst mit dem uP einstellen. Das wäre auch eine möglichkeit. Dan müsste 
ich auch nicht unbedingt einen Lm2576 verwenden sondern nur einen 
Transistor.

Aber es ist bequemer wen die Regelung ein anderes teil übernimmt.
Hab noch ein bild aus dem PDF des Reglers genommen. Der Regler ist 
falsch beschriftet. Sollte ein LM2576 sein.

Autor: Oliver S. (eragon)
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keiner ne Lösung parat??
Wäre für eure Unterstützung sehr dankbar.

Autor: Tassilo (Gast)
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Hallo Oliver,

nim einen AVR(PWM) einem Tiefpass, und einen OPA den Du am Fuß von einem 
FB-Zweig anklemmst!! Mit einer Spannung von 0..Vref kannst Du die 
Augangsspannung des Lm2576 Steuern!! Virtual-GND des FB!!!

Liebe Grüße
Tassilo

Autor: anybody (Gast)
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Hallo Tassilo,

Was ist ein "FB" ?

Autor: Tassilo (Gast)
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Das ist der Feebback! Siehe Anhang!!

Liebe Grüße

Tassilo

Autor: yalu (Gast)
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Du kannst auch, ausgehend von deiner ursprünglichen Schaltung, einfach
das Poti und den Festwiderstand im Feedback-Spannungsteiler tauschen
und zum Poti noch einen zweiten Festwiderstand in Reihe schalten, wie
in der angehängen Abbildung.

Die Schaltung hat folgende Eigenschaften

minimale Ausgangsspannung:

maximale Ausgangsspannung:

maximale Spannung am Poti:

R3 ist dabei jeweils der Gesmtwiderstand des Potis.

Der Zusammenhang zwischen Potistellung und Ausgangsspannung ist
nichtlinear. Das macht aber nichts, da du die Umrechnung im µC
vornehmen kannst. Die Nichtlinearität hat sogar den Vorteil, dass die
Schrittweite der Ausgangsspannung für kleine Spannungen kleiner ist
als für große. Damit können kleine Spannungen genauer eingestellt
werden, während es bei großen Spannungen meist nicht auf das Zehntel
Volt ankommt.

Autor: Oliver S. (eragon)
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@Tassilo

Danke für deine Hilfe.
Interessante Problemlössung. Da wär ich nicht drauf gekommen. Vorallem 
das die Regelung noch funktioniert. Jetzt muss ich das nur noch auf 
meine Ausgangsspannung ummünzen. Will ja nicht nur 9.6V.

Nochmals danke für deine Super Unterstützung

Autor: Oliver S. (eragon)
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@ yalu
Hab deine Post erst nach meinem Antworte Post gesehen. Sehr interessante 
Möglichkeit. Da hätte ich die einfachere möglichkeit das ganze zu 
verstellen. Und könnte mein Poti verwenden. Muss ich mir mal genau 
anschauen. Danke auf jeden fall für den Tipp.

Autor: anybody (Gast)
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