Gast
#716593
Hallo Gemeinde, angeregt durch den Besuch eines "Chemical Brothers"-Konzertes habe ich die fixe/dumme Idee eine LED-Wall zu bauen, natürlich hinreichend groß und mit 24 Bit Farbtiefe! So sah das ganze aus: http://www.youtube.com/watch?v=t2LMXI93MtY Seit ich die Quadratmeterpreise Dieser Dinger kenne (vierstellig), ist die Idee noch präsenter in meinem Kopf... Mir geht es jetzt darum: theoretisch (!) realisierbar oder nicht? Ich habe bis jetzt folgende Denkansätze, ich würde mich über Meinungen, bessere Vorschläge, usw. freuen! Das Argument "Zu viel Aufwand, Du Spinner" wird übrigens nicht akzeptiert, es geht (erstmal!!!) nur um eine "Machbarkeitsstudie" g - Modularer Aufbau aus einzelnen 8x8-Matrix-Elementen, jedes mit einem eigenen Mikrocontroller (AVR)(Slave). Master generiert Daten für alle an ihm angeschlossenen Elemente - 8x8-Matrix einfarbiger LED's kein Problem via Zeilenscanning und 8:1 Überfahren der LED's, Schieberegister, Transistorarray, etc... - 1. Problem: verwende ich RGB-LED's mit 4 Beinen und gemeinsamer Anode bzw. Cathode kann ich keine Mischfarben gleichzeitig auf einer LED ausgeben, Lösung: immer 3 verschiedene Zeilen gleichzeitig (abwechselnd?) scannen, je R, G und B? - 2. Problem: Dimmen/24 Bit Farbmischen der LED's: will ich gleichzeitig via PWM Farben mischen, muss die Wiederholfrequenz so hoch sein, das selbst bei dunkelstem Tastverhältnis (1:256), Zeilenscanning (1:8) und Faktor 3 wegen 3 Farben noch kein Flackern zu sehen ist... Packt das der Mikrocontroller??? Videoausgabe soll mit 25 fps erfolgen... - 3. Problem: Wie bekommt der Controller seine Daten? Welches BUS-System wäre zweckdienlich? UART? SPI? Wahrscheinlich packt der LED-Steuer-Controller nicht gleichzeitig auch noch das 'rausfiltern der für Ihn wichtigen Bildinformationen aus dem Datenstrom, also muss pro 8x8-Element ein zweiter Controller für Diese Aufgabe her? Adressierung z.B. über DIP-Schalter... - Holzhammer-Methode: Für jedes 8x8-Element muss ein "dicker" Controller à la Mega128 oder so her, der direkt 64 I/O-Pins spendiert (oder 32 bei 1:2 Multiplexing?) - Bereitstellen soll die Daten ein PC. Ausgabe über die Serielle Schnittstelle wird wohl zu langsam sein? USB? Soweit meine bisherigen Überlegungen. Weis jemand wie in etwa oben angesprochene komerziell erhältliche Module aufgebaut sind? Viele Grüße und schönes Wochenende 2bl