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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was muss ein Ingenieur können?


Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

ich studiere mitlerweile IKT (1. Semester Bachelor). Wenn ich mir so 
anschaue, wie manche Stellenausschreibungen aussehen, denke ich eher, 
das war keine so gute Entscheidung:
- PHP/MySQL, HTML, XHTML, XML, Java, C++, Perl, Python, Mathematica, 
VHDL-AMS, Verilog, Pascal, Assembler(x86, ARM, Motorola, AVR,...) als 
Mindestvorraussetzung (kann noch nichtmal die Hälfte)
- HF, HV, Optoelektronik, Nanotechnik, µC-Technik, PC-Technik, PLL, 
FPGA, CPLD, Medizintechnik,... (naja, ein paar Grundkenntnisse)
- PKW-Führerschein (hab ich)
- Dipl. oder Master (Note 1) in Maschinenbau, Informatik, ET/IT, ... 
wird empfohlen
- mind. 5 Sprachen fließend um weltweit eingesetzt werden zu können
- ständige Bereitschaft

Ich gebe es zu, etwas übertrieben ist das schon dargestellt.
Ich wollt mal wissen, wie stimmen denn die Stellenausschreibungen mit 
den tatsächlichen Anforderungen überein?
Muss man unbedingt mind. 2 Fremdsprachen fließend beherrschen und 
ständig durch die halbe Welt reisen, wenn man doch nur Hardware/Software 
entwickeln will?

: Gesperrt durch User
Autor: Sym (Gast)
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Es wird immer nur halb so heiß gegessen wie gekocht.

Du solltest gewisse Fähigkeiten mitbringen und die Fähigkeit neues zu 
lernen. Das reicht in der Regel.

Kein Mensch hat die Zeit alles perfekt zu können. Jeder setzt gewisse 
Schwerpunkte, wo er gut ist.

Autor: Nasqueron (Gast)
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Immer mit der Ruhe!

Die Hälfte der mir bekannten Ingenieure sprechen mittelmäßiges Englisch, 
ganz wenige sprechen Französisch und sonst nichts. Wenn du nicht 
jahrzehntelang studierst, aber als Werkstudent schon Praxiserfahrung 
gesammelt hast (Arbeitszeugnisse ausstellen lassen!!!), ist das schon 
viel wert!

Gruß

Nasqueron

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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Das ist wie früher in der Fernseh-Sendung "Wünsch Dir was!"

Die Experten, die die Anzeigen formulieren (sog. oder auch Human 
Ressources Manager) wollen eierlegende Wollmilchsäue.

Das ist so ähnlich wie die Jagd auf Fantomas.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Wasser (Gast)
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Finde das auch krass. Du hast übrigends Matlab und Labview komplett 
vergessen.

Da sieht man wirklich wie wirklichkeitsfremd die Unternehmen sind. Wenn 
ich jetzt nurmal HTML als 'einfache' Skriptsprache herrausgreife ist der 
Lernaufwand dafür schon erheblich. Besonders wenn man es aus dem FF 
können soll. Copy & Paste kann schließlich jedermann.

Autor: divider (Gast)
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Naja Studium ist was man in der zeit des studiums macht, nicht nur was 
im Lehrplan steht. Ich hab mir die praktischen Fächer rausgesucht 
(DSP-Labor, Mikrocontrollerpraxis) als Hilfsassi das ET-CAE labor 
administriert oder an der FG Controller programmiert. Diplom nicht an 
der uni geschrieben sondern ein Löt-thema wieder an der FhG bearbeitet. 
Und zu VHDL als meine brot-Kunst bin ich im Praktiukm gekommen. Und zur 
Entspannung C oder Assembler programmiert. Englischh kommt in den 
Semesterferien beim reisen dazu.

Sorry, aber wer sich nur auf den Lehrplan an der dt. Uni verlässt um für 
den Beruf fit zu sein ist selber Schuld, wenn er den Fuß schwer in die 
Berufspraxis kriegt.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Und zur Entspannung C oder Assembler programmiert.


So siehts aus ;-)

Autor: Digitalpolizei (Gast)
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>Sorry, aber wer sich nur auf den Lehrplan an der dt. Uni verlässt
Dem stimme ich zu. Schaden kann das nichts.

Wegen der Sprachen brauchen die meisten keine Bedenken zu haben: Die 
meisten Ingenieure sprechen miserables English. Mit Franz hat man gar 
nichts zu tun.

Was man als ING aber in jedem Falle können muss: Sich gegen die 
Techniker durchsetzen und die BWL-er vom Hals halten.

Autor: ich (Gast)
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wer nicht schon während des Studiums Kontakte knüpft hat später als 
Berufseinsteiger fast Null Chancen. Die Stellenanzeigen sprechen nicht 
Berufseinsteiger an, auch wenn das manchmal dabei steht. Die 
Stellenanzeigen sind für Spezialisten, die man von der Konkurrenz 
abwerben will. Im Grunde genommen handelt es sich also um eine Art 
Industriespionage.

Autor: daniel (Gast)
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ich sag's mal so
html, php, xml, verilog ... ist mir sowas von unwichtig
wenn ich das brauchen sollte, lerne ich das in 2 wochen
bin mir dessen sehr sicher. wichtig wäre aus jedem bereich
vielleicht eines (mittelmässig) zu können und in einem
bereich profi zu sein. ungemein wichtiger finde ich das
verstehen von mathematischen und physikalischen konzepten,
die lernt man eben nicht mal in 2 wochen. das ist auch
genau das was man im studium lernt. php (hoffentlich doch
eher ruby oder python) lernt man wenn man als hiwi arbeitet.

meine 3 cent^^

Autor: bsa (Gast)
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@ daniel

Den Arbeitgeber interessiert es nicht, was du lernen könntest. Ihn 
interessiert vorallem, was du bei Einstellung sofort relativ gut kannst. 
Der Arbeitgeber möchte möglichst kurze Einarbeitungszeiten.

Autor: Thomas (Gast)
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gähn

Das wird in spätestens 4 Posts wieder in eine "Ich und meine Uni - wir 
haben den längsten"-Diskussion ausarten.
Ich schreib grad DA und bin auch dabei, mich zu bewerben. Und eine paar 
Praktika hab ich auch schon hinter mir. Will sagen, ich hab schon das 
ein oder andere Mal mit Personalverantwortlichen Smalltalk gehabt. Und 
es sieht so aus: Wenn Du ne Lusche bist, dann merken die das. Außer bei 
den großen vielleicht, denn da sitzen auch gerne mal Luschen mit PV.
Wenn Du aber hier und da was mitgenommen hast aus dem Studium, ne 
Programmiersprache halbwegs beherrscht und den Eindruck erweckst, daß Du 
Dir was auch immer man für den Job genau braucht relativ schnell 
draufschaffen kannst - dann passt das auch!
Klar gibts in meinem Semester auch 2 eierlegende Wollmilchsäue mit allem 
drum und dran. Aber eben nur 2 von 70. Und bis jetzt hat sogar der 
größte Depp einen Job bekommen.
Also, Stefan bleib locker! Allein die Tatsache, daß Du da oben mehr als 
10 Programmiersprachen aufzählen kannst und die thematisch halbwegs 
sortiert kriegst, kannst Du nicht der blödeste sein - und glaub mir, ich 
studiere mit eineigen blöden.

BTW: An welcher uni/fh studierste denn ikt? nur interessehalber, nicht 
weil ich an den elitesch...ss glaube.

Cheers,

thomas

Autor: Ingenieur (Gast)
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@Stefan Helmert

Was muss ein Ingenieur können?
Sachverhalte aufgrund von Grundkenntnissen (Studium, Berufserfahrung) 
beurteilen können und daraus Entscheidungen treffen bzw. Schlüsse 
ziehen.

Beispiel:
Anforderungen in Stellenanzeigen von Ingenieuren richtig beurteilen.

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Ein Ing. muss eine Lösung herbeiführen. "Dem Enschinöör ist nix zu 
schwör" wird durchaus erwartet. Und hier trennt sich die Spreu vom 
Weizen. Musst Du dauernd nachfragen? Oder kriegst Du von alleine was auf 
die Reihe? Bist Du z.B. auch in der Lage, Deine eigenen Lücken zu 
erkennen und selbständig auszumerzen, oder nicht? Muss man Dir immer 
alles sagen? Oder hast Du eigene Vorschläge? Die müssen nicht immer gut 
sein, aber irgendein guter Kern ist immer dabei. Und mit ein wenig Übung 
kommt dann auch mal ein richtig guter Vorschlag. Und wenn Du dann noch 
einen guten Scheff hast, dann erkennt der das.

Autor: Besenschwenker (Gast)
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<dauernd nachfragen

<Deine eigenen Lücken zu
<erkennen und selbständig auszumerzen,

Was bitteschön ist falsch am nachfragen? Also einer der immer alles 
selber macht, das rad dreimalerfindet, der ist die bremse im team.
IMHO ist es die kunst des Ingenieurs Fragen richtig stellen zu können.

Autor: Ing. (Gast)
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1) Keine Angst.
2) Habe nach der Benq Pleite letztes Jahr genau vor der gleichen Frage 
gestanden.

Zunnächst muss man einmal ein paar Dinge verstehen:

- Viele Stellenanzeigen sind "generisch" und beschreiben die aktuell zu 
besetzende Stelle nicht wirklich korrekt sondern vielmehr das was die 
Abteilung tut. I.d.R. wird die gleiche Stellenanzeige auch (evtl. leicht 
abgeändert) für verschiedene Stellen verwendet.

- Aus Sicht der Firma denkt man evtl. sogar den Bewerbern 
entgegenzukommen wenn man viele Punkte aufführt so das der Kreis 
derjenigen grösser wird die mit einem Teilaspekt schon mal Kontakt 
hatten.

- Viele "konkrete" Stellen gibt es gar nicht. Damit meine ich das im 
Vorfeld schon 100% klar ist was derjenige tun soll. Vielmehr ist es so 
das die Aufgaben die "der neue" übernimmt ja schon von anderen 
Mirarbeitern erledigt werden. Ob "der neue" jetzt aber Aufgabe a oder b 
übernimmt ist egal.

- Einem guter Manager ist das Fachliche auch eher unwichtig. Derjenige 
muss ins Team passen und man muss den Eindruck haben das er sich 
einarbeiten kann und will

Autor: Zacc (Gast)
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Was man koennen muss... innert 6 Jahren alles neu Lernen. Dh nach 20 
Jahren kommt eine rechte Liste zusammen. Dh nach dem Studium ist das 
Lernen nicht beendet. Dann faengt es erst an. Falls das nichts ist, 
waere vielleicht Mediziner, Jurist, oder Metzger passender. Der Witz an 
der Geschicht ist, dass sich das Gebiet progressiv schneller entwickelt. 
Dh irgendwann muss man abhaengen und sich auf eine Auswahl konzentieren. 
Dafuer hat man mit 50 zu fast jedem Thema was zu sagen. Da faellt gar 
nicht auf, das man zu Vielem nichts zu sagen hat.

Autor: STS (Gast)
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>Falls das nichts ist,
>waere vielleicht Mediziner, Jurist, oder Metzger passender.

Mediziner müssen regelmäßige Fortbildungen nachweisen, sonst verlieren 
sie irgendwann die Zulassung. Beim Ing. ist es freiwillig.

Autor: Zacc (Gast)
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>Beim Ing. ist es freiwillig.


Ja. Ja. Wenn ein Problem mit Uralttechnologie kommt, wie das Jahr2000 
Problem holen sie die die alten Cobol Programmierer aus der Versenkung. 
Mit viel Geschwaetz kann man vielleicht eine Schaltung mit drei 
Transistoren zum Ballone aufblasen einem Dummen noch als HighTech fuer 
teures Geld verkaufen, das ist aber fast schwieriger, als bei der neuen 
Technologie dabei zu sein.

Nee. Wenn man nicht Neues mehr kann wir man zusammen mit dieser 
Technologie ausgemustert. Frueher konnte man noch zum Militaer... 
n'Buerojob, irgendwas spezifizieren, dass eh niemand mehr brauchen 
wird...

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Was ein Ing. können muss ??

Nix, es reicht, wenn er seinen Titel erreicht hat. Die Firmenchefs 
verwenden ihn dann nur noch fürs Image, die eigentliche Arbeit machen 
billige Leiharbeiter.

Sorry für den Sarkassmuss aber alles schon mehrfach erlebt.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Ach ja, analog dazu: Meisterbriefe kann man sich auch in die Bude 
hängen, wenn man selbst keinen hat. Man muss nur nen Meister A.D. 
finden, der für ein paar Kröten zur Aufbesserung der mageren Rente den 
Kopp hinhält.

Autor: Nachfrager (Gast)
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>Was bitteschön ist falsch am nachfragen? Also einer der immer alles
>selber macht, das rad dreimalerfindet, der ist die bremse im team.
>IMHO ist es die kunst des Ingenieurs Fragen richtig stellen zu können.

Manche nerven mit ihrer dauernden Fragerei schon. Ich denke, gemeint 
war, wenn es zu viel ist. Und eine gewisse Selbständigkeit muss auch 
sein. Sicher ist das Toleranzlevel bei jedem anders.

Wir werden viele Beispiele finden, dass einer zuviel gefragt hat und 
auch viele, dass einer zuwenig gefragt hat. Ich denke aber nicht, dass 
das außer Zank etwas bringt.

---

Ich hatte mal einen Kollegen, den wir zu mehreren durchgeschleppt 
hatten. Der hat vieles wirklich nicht auf die Reihe bekommen, 
try-and-error war sein Ding, das konnte er, aber das war oft nicht 
genug. Also durchschleppen. Danach wurde er unser aller Scheff, der 
absolute Kotzbrocken! Aber nicht lange, da wir ihn jetzt nicht mehr 
unterstützt hatten, war der Spuk schnell vorbei.

Autor: Chefingenieur (Gast)
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Der muss aber ein echter Könner gewesen sein: Sich druchschleppen lassen 
und dann aufsteigen. HeHehe

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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@Nachfrage: Vielleicht war dein Chef ja der Outi Outlaw und ihr wart 
seine "billigen Leiharbeiter"? :-P Dann war er wirklich clever...hihi
Ist der Spuk jetzt vorbei weil er noch weiter befördert wurde oder weil 
er arbeitslos wurde? ^^

Autor: STS (Gast)
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>Ich hatte mal einen Kollegen...

Das ist doch der (fast) normale Weg eines Chefs, was gibt es da zu 
bemängeln? ;-)

Autor: Nachfrager (Gast)
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Da ich Outi Outlaw nicht kenne, weiß ich nicht, ob er mein 
Ex-Kollege/Scheff ist. Aber seine recht guten Deutschkenntnisse lassen 
mich vermuten, dass er es nicht sein wird. Gut für Outi.

Und der normale Weg eines Chefs ist das nicht, seine "alten" Kollegen 
nicht mehr zu kennen. Ich habe einige erlebt, und es ging dann auch gut. 
Aber ich schrieb "Kotzbrocken", und damit ist allerhand gemeint. Das 
möchte ich aber nicht ausführen, das überlasse ich Eurer Fantasie. Hier 
war mobben Notwehr, das sehe ich auch heute noch so. (Nur einmal 
gebraucht, und das ist gut so. Meine Kollegen und ich haben sich dabei 
nicht gut gefühlt!)

Autor: mr.chip (Gast)
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> Sorry, aber wer sich nur auf den Lehrplan an der dt. Uni verlässt um für
> den Beruf fit zu sein ist selber Schuld, wenn er den Fuß schwer in die
> Berufspraxis kriegt.

So ist's. Aber mal ganz ehrlich, was kriegt man da schon gelehrt? Ein 
Semester Programmieren in C reicht einfach nicht aus, um danach sinnvoll 
etwas entwickeln zu können. Genausowenig lernt man, vernünftige 
Schaltungen zu entwickeln - gibt ja Leute, die noch an ideale OpAmps 
glauben.

Auf der andern Seite lernt man immens viele ingenieurwissenschaftliche 
Grundlagen, insbesondere Mathematik und Physik. Damit kann man einiges 
anfangen, aber es braucht eben Eigeninitiative und Spass an der Sache. 
Ich frage mich manchmal, was eigentlich aus all diesen 'Superstudenten' 
hier wird, die zwar Top-Mathenoten schreiben, aber noch nie in ihrem 
Leben selbst was gebastelt oder programmiert haben - und nach eigenen 
Angaben auch gar keine Lust dazu haben...

Frage noch zu den Sprachen: Reicht es, sich privat etwas fortzubilden, 
oder sind hier unbedingt Papierchen notwendig, die man vorweisen kann?

Autor: Besenschwinger (Gast)
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Papierchen ist noch nie nachgefragt worden, man führt dann das 
Vorstellungsgespräch in Englisch um den Kenntnisstand zu erforschen.

Autor: STS (Gast)
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>Ich frage mich manchmal, was eigentlich aus all diesen 'Superstudenten'
>hier wird, die zwar Top-Mathenoten schreiben, aber noch nie in ihrem
>Leben selbst was gebastelt oder programmiert haben

Doktor der Wissenschaften

>und nach eigenen Angaben auch gar keine Lust dazu haben...

Das siehst Du falsch, diese Leute sind für so "biedere" Arbeiten, wie 
Schaltung entwickeln oder Programmieren einfach überqualifiziert ;-)

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Oder sie brechen beim ersten Problem zusammen, weil nicht an 
Nackenschläge gewöhnt.

Autor: huän (Gast)
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sag doch gleich mann muss superman besiegen

Autor: Marx W. (Gast)
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huän schrieb:
> sag doch gleich mann muss superman besiegen
>
>
>
Der thread ist schon über 4 Jahre unberührt gewesen.
Reanimieren von Mumien ist wohl wieder im kommen?

Autor: Karl (Gast)
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STS schrieb:
>>Ich frage mich manchmal, was eigentlich aus all diesen 'Superstudenten'
>>hier wird, die zwar Top-Mathenoten schreiben, aber noch nie in ihrem
>>Leben selbst was gebastelt oder programmiert haben
>
> Doktor der Wissenschaften
>
>>und nach eigenen Angaben auch gar keine Lust dazu haben...
>
> Das siehst Du falsch, diese Leute sind für so "biedere" Arbeiten, wie
> Schaltung entwickeln oder Programmieren einfach überqualifiziert ;-)

da kenn ich so paar Dr.rer.nat, teils in Physik, teils auch in 
Informatik. Die sitzen z.B. in Meetings, wo darüber diskutiert wird, ob 
die Feldlänge der Rechnungsnummer eines Webservices zu einem 
Nachbarsystem 20 oder 30 Zeichen lang sein soll ... und andere spannende 
Themen.

oder auch krass, ein Bekannter von mir ist Projektleiter in einem 
Konzern. Dr in E Technik. Er leitet ein Testteam, alles Ingenieure, die 
Unterhaltungselektronik testen. Also die machen ganz profane E 
Technische Tests + Endanwendertests. Alles sind studierte Ingenieure, 
obwohl das auch ein angelernter Arbeiter hin bekäme. Er als Dr hat die 
Aufgabe, die Tests bisschen auszuwerten ( was auch ein Meister locker 
könnte ) und dann dem Management per ppt zu präsentieren.

Ich selbst mache auch einen Job in einem Konzern, wofür man nicht 
studiert haben braucht. Wwenigstens ist das Gehalt auf Akademikerniveau. 
Daher frage ich mich, gibts überhaupt noch anspruchsvolle Akademikerjobs 
? wo man etwas kombinatorisch denken muss usw ?

oder gibts das nicht mehr in Konzern, sondern machen das die 
Dienstleister und mittelständischen Zulieferern ?

Autor: Marx W (Gast)
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Karl schrieb:
> oder gibts das nicht mehr in Konzern, sondern machen das die
>
> Dienstleister und mittelständischen Zulieferern ?
>

Äh, du stellst dir die SINNFRAGE!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Was muss ein Absolvent koennen?

... flexibel und guenstig sein wie ein 25 jaehriger, aber die 
Berufserfahrung eines 50 jaehrigen haben.

... echt der Brueller. Aber nicht verzagen, das bringt eh keiner.

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