hi,
wollte Euch mal fragen ob man eigentlich eine Nachnahmelieferung vor dem
Bezahlen beim Postboten / Postamt auf machen darf und auf
Vollständigkeit prüfen darf?
Weiß da jemand was drüber? eigentlich müsste ich doch das Recht haben? -
anderseits wenn es nicht komplett wäre, dann wird der Postbote wohl kaum
ein aufgemachtes Paket zurück nehmen, oder?
Nein, vor Bezahlung öffnen darf man nicht.
Und der Postbote nimmt ein aufgemachtes Paket ebenfalls nicht zurück.
Es gibt da keine Sicherheit, die Kohle ist weg.
Einzige Abhilfe:
Im Beisein eines Zeugen öffnen. Als Zeuge fungiert der Paketzusteller
i.d.R. nicht, der hat anderes zu tun, muss z.B. seinen Hungerlohn
verdienen.
hi, nochmal eine Frage - sry - will nicht nerven ;)
ich hab vor etwas bei einem webshop zu bestellen, nur lese ich derzeit
überall dass dieser webshop z.Z. nicht liefert und auch keine Reaktion
auf mails gibt.
Wenn sie Liefern ist alles soweit okay, nur liefern sie eben nicht
immer, da ich aber von Haus aus ein skeptischer Mensch bin war die
obrige Frage.
Aber was passiert wenn ich dort was bestelle und die nicht liefern? kann
ich für das Paket, wenn es erst sehr spät geliefert wird, die annahme
einfach verweigern?
In dem Fall würde ich es einfach mal versuchen und bestellen, wenn was
kommt okay, wenn nichts kommt muss ich mich eben wo anderst umschauen.
Im ungünstigsten Fall bestelle ich, höre dann 2 Monate nichts von dennen
und werde dann beliefert, wenn ich zwischenzeitlich doch einen anderen
shop gefunden habe der das Produkt führt. dann hätte ich es zweimal -
muss ich das Paket dann annehmen?
Bestelle doch auf Rechnung und setzte eine Lieferfrist.
Nach Ablauf der Frist bist Du dann nicht mehr an eine Abnahme gebunden.
Wie hoch ist denn der Warenwert?
Wenn du dem postboten sagst du hast nicht genug geld dabei kannst du es
innerhalb einer woche beim postamt abholen, wenn du das nicht tust geht
das packet zurück zum absender
g0nz00
> ...geht das packet zurück zum absender>> ohne nachfolgende Probleme für mich!?
Das dürfte in den AGB des Versenders beschrieben sein.
Paket schreibt man übrigens ohne 'c'.
> ich hab vor etwas bei einem webshop zu bestellen, nur lese ich derzeit> überall dass dieser webshop z.Z. nicht liefert und auch keine Reaktion> auf mails gibt.
Wozu also noch bestellen, wenn der Schuppen praktisch nicht mehr
existiert? Oder willst Du Dir unbedingt Ärger einhandeln, dann am besten
per Vorkasse bestellen...
@ blob!
> ohne nachfolgende Probleme für mich!?
sollte so sein,
denn es könnte sich ja auch jemand einen scherz erlaubt haben und mit
deinem namen bestellt haben um dich zu ärgern ( z.b. böser nachbar,
exfreund der freundin, schwiegermutter oder dergleichen)
>> ohne nachfolgende Probleme für mich!?>sollte so sein,
das glaubt aber auch nur jemand, der die schwarzen Listen von
"Problemkunden" für ein Gerücht hält und auch daran glaubt, dass die
Weitergabe dieser Listen unterbleibt, aldiweil es verboten ist....
Sollte es (vermutlich) beim Transport kaputt gegangen sein, dann kann
man nachträglich die Annahme verweigern.
Dazu muß man zu einer Postfiliale gehen und den Schaden dort anzeigen
(mit Paket unterm Arm).
Das geht wirklich!
>die stehen aber auf tönernen beinen
Na klar, aber wie schon gesagt, was rechtlich zulässig ist und was in
der Praxis so alles abgeht sind zwei Paar Stiefel.
Für die Betroffenen (zu Recht oder Unrecht) spielt dieser Unterschied in
seinen Auswirkungen jedoch keinen unterschied.
Ja im Gegenteil, wegen der völligen Intransparenz ist lezteres in seinen
Auswirkungen viel verheerender.
Siehe z.B. auch hier:
Beitrag "Re: Conrad"
Und erhrlich gesagt sehe ich als Kunde auch nicht ein warum ich
insgesammt höhere Preise zahlen soll, nur weil ein Scherzkeks nebendran
meint er könne auch das 4.te Paket wegen nichtgefallen zurückgehen
lassen.
> Und erhrlich gesagt sehe ich als Kunde auch nicht ein warum ich> insgesammt höhere Preise zahlen soll, nur weil ein Scherzkeks nebendran> meint er könne auch das 4.te Paket wegen nichtgefallen zurückgehen> lassen.
Das musst Du ja auch gar nicht. Üblicherweise kostet der
Nachnahmeversand mehr als der Vorkasseversand, und damit wird das
unternehmerische Risiko der Nichtannahme getragen.
Andererseits steht dem Käufer auch bei Annahme das Recht auf Rückgabe
binnen 14 Tagen zu (Fernsabsatzgesetz), und nur bei einem Warenwert
unterhalb 40 EUR muss der Kunde den Rückversand bezahlen. Darüber kommt
der Händler dafür auf, und der hat seine Preise und Margen eh' schon
entsprechend "angepasst".
>Das musst Du ja auch gar nicht ...>Darüber kommt der Händler dafür auf, und der hat seine Preise und Margen >eh'
schon entsprechend "angepasst".
Du bestätigst es ja selbst.
Unabhängig von der Versandart entstehen durch Rückläufer (und erst Recht
durch Vorderungsausfälle) Mehrkosten.
Nur Naivlinge und Wirtschaftsanalphabeten glauben dass diese Mehrkosten
durch den Handel getragen werden.
So wichtig und unverzichtbar das Fernabsatzgesetz als Notbremse ist, so
scheint es doch auf der anderen Seite ettliche Verbraucher zu geben, die
dies als verbrieftes Recht auf einen Freifahrtschein für groben Unfug
auslegen.
Gegen die damit zwangsläufig einhergehende "sozialisierung" der
Mehrkosten wollte ich mich aussprechen.
wenn eine Firma nicht auf Rechnung schickt sondern nur Vorkasse oder
Nachmahme, dann ist sie nicht seriös.
Die Firma kann ja ihr Sicherheisbedürfnis befriedigen imdem man eine
Einzugsermächtigung erteilt.
So mache ich es und das hat bisher immer geklappt.
Bei Reklamationen hat man dann immer noch 6 Wochen Zeit zum klären, weil
man ja ggf. den Betrag stornieren kann.
Auf dies Weise sind beide beteiligte optimal gesichert.
>wenn eine Firma nicht auf Rechnung schickt sondern nur Vorkasse oder>Nachmahme, dann ist sie nicht seriös.
Wieso ist die Firma dann nicht seriös?
>Die Firma kann ja ihr Sicherheisbedürfnis befriedigen imdem man eine>Einzugsermächtigung erteilt.
Mach das mal. Weißt du wie oft du als Firma dann ungerechtfertigen
Rückbuchungen nachlaufen musst oder Ablehnung der Buchung weil das Konto
überzogen ist? Es gibt halt kleine Firmen die einfach nicht die
"Manpower" haben sowas durchzuziehen.
>Bei Reklamationen hat man dann immer noch 6 Wochen Zeit zum klären, weil>man ja ggf. den Betrag stornieren kann.>Auf dies Weise sind beide beteiligte optimal gesichert.
Wo ist die Firma dann optimal gesichert? Ich lasse mir was schicken, geb
eine falsche Kontonummer an und spiele das Unschuldslamm. Irgendwann
steht vielleicht einer mit dem Kuckuck vor der Tür, aber bis dahin guckt
die Firma dumm aus der Wäsche, wenn sie überhaupt zu ihrem Geld kommt.
Wenn eine Firma, die nur per Vorkasse oder Nachnahme liefert, regelmäßig
die Leute über's Ohr hauen würde wäre sie wohl schnell weg vom Fenster.
Das Internet ist doch voll von Betrugsopfern die vor Firmen warnen.
Einfach vorher schlau machen ob schonmal was aufgefallen ist.
Ich bin jetzt echt angepisst von solchen Behauptungen.
Macht euch doch mal selbstständig und dann macht ihr das alles so wie
ihr es gerne hätte. Also kein Mindestbestellwert, Lieferung auf Rechnung
im unversicherten Briefumschlag und das ganze noch zu fairen Preisen.
Wenn ihr dann ein Jahr durchhaltet wart ihr gut, wenn ihr 5 Jahre
durchhaltet war es ein kleine Wunder.
Ich hab das alles schon gelesen. Aber bevor einer von euch solche
Forderungen stellt sollte er mal lieber überlegen ob das wirklich so
einfach ist oder ob es nicht doch Gründe gibt das manche Firmen es so
machen
P.S. versuch mal bei Reichelt auf Rechnung zu bestellen. Mein Bruder
kauft da regelmäßig für mehrere 100€ ein. Auf Anfrage ob das auch per
Rechnung ginge kam zurück das es nicht möglich sei
Na, da sucht man sich einen Lieferanten, der auf Rechnung liefert.
In einem Ladengeschäft bezahle ich die Ware ja auch erst beim Kauf und
nicht schon 14 Tage zuvor.
Die meisten Firmen, bei denen ich schon mehrfach bestellt habe, boten
mir nach 2-3 Bestellunge auch an, per Rechnung zu bezahlen. Ich verstehe
nicht,
was daran verwerflich sein soll.
MfG Paul
>ich hab vor etwas bei einem webshop zu bestellen, nur lese ich derzeit>überall dass dieser webshop z.Z. nicht liefert und auch keine Reaktion>auf mails gibt.
Willst du uns veräppeln? Was wäre denn die logische Schlussfolgerung?
Genau...trotzdem bestellen und das Risiko eingehen.
AN DEN KOPF GREIF
>Ich verstehe nicht, was daran verwerflich sein soll.
Wie gesagt, gründe eine Firma und liefere auf Rechnung. Mal schauen wie
oft du Mahnungen schreiben musst und wie lange du dir das anschaust.
Irgendwann fragst du dich halt ob du ein Versandhändler oder ein
Kreditinstitut bist. Bei kleinen Beträgen übersteigen die Kosten für die
Arbeitszeit und für's Porto irgendwann den Warenwert und wenn du ein
paar mal 2 Monate oder länger hinter Großbeträgen hergerannt bist bist
du es auch leid
Solche Scherze wie Rechnung oder Bankeinzug können große Firmen machen
die sich extra Leute leisten können oder die das an externe Läden
weiterleiten. Aber kleine Läden mit vielleicht 5 Leuten oder sogar One
Man Shows können das nicht unbedingt.
Die schwarzen Schafe bei Ebay haben halt den Ruf der kleinen Händler
kaputt gemacht. Es ist nicht unseriös wenn man sicherstellen will das
man sein Geld bekommt, es ist nur unseriös wenn man damit die Kunden
bescheißt. In Fachkreisen heißt das "minimieren des unternehmerischen
Risikos"
>ich hab vor etwas bei einem webshop zu bestellen, nur lese ich derzeit>überall dass dieser webshop z.Z. nicht liefert und auch keine Reaktion>auf mails gibt.
Schonmal mit Anrufen versucht? Das geht, wirklich, ganz ehrlich. Wenn
der Shop natürlich kein Telefon angibt oder nur mit ner Bandansage
darauf hinweist man solle sich doch gefälligst per Mail melden, DANN
ist es unseriös, das stimmt
@Jonas
Ich bin nicht bei der E-Bucht zu Gange, weil mir dort zu viele
Spitzbuben
am Werk sind.
Wie ich oben schon schrieb, habe ich Verständnis dafür, wenn eine Firma
bei der Erstbestellung nur per Nachnahme liefern will. Aber danach
sollte man doch so viel Vertrauen in den Kunden haben, ihn per Rechnung
bezahlen zu lassen. Ich weiß, das klingt blauäugig oder altmodisch, aber
ich bin aus dem Holz: Was ich bestelle, muß ich auch sofort bezahlen
können, in einem Ladengeschäft müßte ich es ja auch. Wenn mir die
"Scheine" fehlen,
muß ich es lassen. In diesem Zusammenhang kotzt mich die
Werbung(Entschuldigung für das Wort, ist aber so) an: "Bestellen Sie
heute,
bezahlen sie in 2 Monaten!" Wer so etwas anbietet, muß sich nicht
wundern,
daß die Kunden weder in 2 Monaten noch sonst irgendwann bezahlen.
Paul
(der noch auf Abmachungen per Handschlag schwört)
Ich finde es lobenswert das es noch ehrliche Kunden gibt, aber es gibt
unter den Kunden halt genauso viele schwarze Schafe wie unter den
Lieferanten. Und es kann genauso viel unbeabsichtigt schief laufen.
Es ist halt die Frage ob eine Firma das Risiko tragen kann. Je kleiner
das Unternehmen, umso höher das Risiko
Witzigerweise kam gerade auf HR ein Beitrag über die Scoring Techniken
von Unternehmen.
Nur so als kleines Beispiel:
Bei Reklamantionen über die Hotline wird bewertet in welcher Tonlage der
Anrufer seine Beschwerde vorbringt und zwar unabhängig von der
Berechtigung des Anliegens.
Wenn er dann als "Querulant" eingestuft wurde, landet er automatisch
beim nächsten Anruf (man kennt ja seine Tel.Nr.) in einer toten
Warteschleife ohne jemals einen Sachbearbeiter ans Ohr zu bekommen....