Es geht nicht um Wertung ost -west
Wenn über Beruf und Ausbildung gesprochen wird ,ist auch die
Alterssicherung wichtig
Es geht nur um gesetzliche Rentenbeiträge (glaube 19,9%) AG und AN
Diese werden in ost und west abgezogen.
Simple Rechnung:
Einkommen Brutto
0st 3000 Euro (auch Ostpunkte wenn in west gearbeitet wird)
West 3000 Euro
gleicher rentenbeitrag --- aber in ost weniger rente (warum)
ist das richtig -- oder AN+AB müßten weniger Rentenbeiträge einzahlen
Dies würde mehr Einkommen (ost) für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
bedeuten.
Welches wieder in eine Private Rentenversicherung gezahlt werden kann
und damit
die zu erwartende Rentenminderung ausgleichen.
z.Z. will die IG-Metall durchsetzen ,das nur noch ein Rentenpunktwert
für Ost und West gelten soll.
Dies ist auch nach meiner Meinung richtig,aber es muß ab 1990 gelten.
Rückwirkend wird das kaum zu machen sein, da man ja nachzahlen müsste.
Investition in private ist ja nicht schlecht, wirkt effektiver.
Am Effektivsten ist es, GARNICHT einzuzahlen, da man dann im Alter die
Grundsicherung kostenlos hat. Man muss hakt alles in Vermögenswerten
anlegen.
Nur werden die Vermögenswerte in einem Fall von Hartz 4 angerechnet.
Dann steht man dumm da. Meine Devise: Jetzt, wo ich Arbeit habe, auf's
Tagesgeldkonto. im Falle der Arbeitslosigkeit alle wirklich benötigten
Anschaffungen, die lebensnotwendig sind (Küche), tätigen, den Rest
einnähen oder vergraben.
@Chefingenieur Dr. Braun
@STS
falsch verstanden
warum werden Arbeiten in ost nur mit ostrentenpunkten berechnet ,
obwohl der gleiche rentenbetrag in ganz deutschland einbezahlt wird.
dadurch in 20-40 jahren weniger rente (ost)bei gleicher Leistung.
es ist die jetzige Generation und gesetzliche Rentenversorgung gemeint.
es trifft sehr viel die das später erst merken.
Jeder müßte in west arbeiten ,das bringt 10-15% mehr rente bei gleichen
verdienst.(ost west)
Jetzt verstehe ich Deine Rechung. Wenn man für dieselbe eingezahlte
Summe weniger Rentenpunkte bekommt, was mir neu wäre, hast du recht.
Allerdings macht es wohl noch deutlich mehr aus, überhaupt im Westen zu
arbeiten, da man dort direkt mehr verdient. Es gibt aber auch einen
Hinkefuss: Im Westen muss man den Soli bezahlen, der sehr viel ausmacht.
Man muss es im Detail nachrechnen.
Vom GEfühl her würde ich sagen, daß man im Westen besser fährt, wenn man
mindestens 10% mehr Gehalt hat. Dann dürfte abzüglich Soli und zuzüglich
Rentenvorteil noch genug über bleiben, um die höheren Mieten zu zahlen,
damit es sich in Summe lohnt.
>.. den Rest einnähen oder vergraben.
der Gedanke ist gar nicht so abwegig. Zwar hat man dann Verluste
hinzunehmen, aber wenigstens hat man überhaupt etwas übrig, um über die
Runden zu kommen. Deswegen wird auch zunehmend versucht werden den
Leuten das Bargeld auszutreiben und durch elektronische Bezahlsysteme zu
ersetzen. Damit lassen sich nämlich die Bürger gut kontrollieren.
Bargeld wird damit auf Dauer quasi zum subversiven Zahlungsmittel, einer
Schicht werden, die sich einer Kontrolle durch Dritte zu entziehen
versucht. Darum nicht das Bargeld der bloßen Bequemlichkeit beim Zahlen
zum Opfer fallen lassen, gelle! Rettet das Bargeld! ;)
Chefingenieur wrote:
> Hinkefuss: Im Westen muss man den Soli bezahlen, der sehr viel ausmacht.
Oh, mann! Solidaritätszuschlag wird im Osten wie im Westen bezahlt. Und
"sehr viel ausmachen" ist auch reichlich übertrieben. Er beträgt nämlich
5,5 % von der Einkommenssteuer.
Und noch einmal, denn Wiederholungen prägen sich angeblich ein:
Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag zur Einkommensteuer,
Kapitalertragsteuer und Körperschaftsteuer. Er wird in allen
Bundesländern (neue wie alte) gleichermaßen erhoben.
> Rentenvorteil noch genug über bleiben, um die höheren Mieten zu zahlen,> damit es sich in Summe lohnt.
Das ist auch ein Gerücht, dessen Wahrheitsgehalt gegen Null tendiert.
Mieten, wie Lebenshaltungskosten im allgemeinen, sind regional stark
unterschiedlich. Da gibt es ein Nord-Süd-Gefälle und Unterschiede
zwischen Ballungszentren und eher ländlichen Regionen dürften auch jedem
auffallen.
@Chefingenieur
sehr richtig
In den alten Bundesländern verdiehnt man mehr und erreicht auch noch
prozentual mehr rentenanspruche, weil der rentenpunkt west höher ist wie
ost.
Soli bezahlt prozentual jeder gleich.
mich stinkt es an das die jetzige generation (ost) um
rentenpunktwerte betrogen wird.
Mich betrifft es nicht!!
Eines habe ich noch nicht in erfahrung gebracht.
betriebstandort west arbeit in ost--->welche anrechnung punkte
(west/ost)
betriebstandort west Montage in ost--->welche anrechnung punkte
(west/ost)
es ist wenig mir noch unbekannt.
Na, dann alle ab
a) in den Westen
b) ins Hochlohngebiet
c) ins Niedrigpreisgebiet
Gerade kam ein Betrag im TV über entvölkerte Bayerische Gemeinden, wo
dir Industrie wegen der Ostföderung nach 1990 in den Osten gezogen ist
und die Leute keine Arbeit mehr haben. Also stehen die Häuser leer.
Dort sind die Mieten niedrig. Da muss man ein Haus fürs Alter kaufen und
bewirtschaften. Zusätlzich finanziert man sich eine steuerlich
absetzbare Zweitwohnung in München City und verdient bei einem dortigen
Hi-Tech-Unternehmen horrende Summen.
@Chefingenieur
was hat das mit den unterschiedlichen Rentenpunktwerten (Ost/west)
zu tun.
es sollte keinenWirtschaftliche oder politische wertung erfolgen.
es geht bnur darum das in 40 jahren dann immer noch Ost /west
differenzierung gibt.
ostförderung du hast wirklich keine AHN....??!! wem nützt es
es geht weiter geh'n osten das hat mit rentenpunkten wenig zu tun.
Da wird aber einiges durcheinander geworfen.
1. Die Berechnung der Rentenpunkte ist in Ost und West gleich (ca. 1
Punkt bei Bruttolohn von 30000€).
--> Jetzige Einzahler bekommen das gleiche raus.
2. Jetzige Rentner bekommen pro Punkt im Osten etwas weniger als ein
Wesi-Rentner. Dieser Unterschied wird immer weniger werden
(Angleichung). Das gleiche gilt ja auch bei Lohntarifen.
--> Jetzige Ost-Rentner haben nichts bzw. viel weniger in den
BRD-Rententopf eingezahlt.
@Rentner
>2. Jetzige Rentner bekommen pro Punkt im Osten etwas weniger als ein>Wesi-Rentner. Dieser Unterschied wird immer weniger werden>(Angleichung). Das gleiche gilt ja auch bei Lohntarifen.
west 26,13 Euro
ost 22,97 Euro ost hat 3,16 Euro weniger
was für eine Angleicheung letzten 5Jahre 0,6%
auch wenn die Lohntarife angeglichen werden bedeutet nicht
das die rente angeglichen werden muß.
bei der jetzigen entwicklung dauert die nichtgerechtfertigte
benachteiligung (jetzige Generation ost) noch viele Jahrzehnte.
also muß etwas unternommen werden (IGM) (verfassungswidrig)
> --> Jetzige Ost-Rentner haben nichts bzw. viel weniger in den>BRD-Rententopf eingezahlt
Diese rentenendscheidung nach der wende war eine richtige
politische endscheidung.
oder sollten rentner nach der wende verhungern oder erschossen werden.
Denn die Kinder der rentner müßten zahlen.
90% der jetzigen rentner unterstützen die Kinder und enkel.
Würden Kinder und enkel das gleiche machen.
>>egal was jeder denkt>>es darf nicht sein, das bei gleicher Prozentualer Renteneinzahlung>>in osten prozentual weniger Rentenansprüche erwirtschafte werden.
--------------------um das geht es----------------
> --> Jetzige Ost-Rentner haben nichts bzw. viel weniger in den>BRD-Rententopf eingezahlt
1. gab es in der DDR auch einen Rententopf, in den eingezahlt wurde.
Sollte der klammheimlich im Westsäckel landen, wie so viel anderes?
2. Bekommen die Ostrentner auch viel weniger raus, denn die Rente wird
ja immer am Gesamtverdienst des Arbeitslebens festgemacht und der lag im
Osten bekanntlich wesentlich niedriger.
Angebliche Horrorhochlohnrenten im Osten sind getürkt, weil:
-Im Osten Gutverdiener in der Rentenrechnung auftauchen, im Westen
nicht, weil es dort Beamte sind (Lehrer, Profs. Bahnbedienstete usw.)
-Frauen hatten andere Arbeitsbiografien
-Die gesetzliche Rente nur ein Standbein im Westen ist, im Osten die
einzige.
So, jetzt bin ich müde.
Es ist immer das gleiche. Die Leute meinen, wenn Sie 30 Jahre
200EUR/Monat Rentenversicherung bezahlen, dass ihnen mindestens
2500EUR/Monat Rente zustehen, und dass ab 60 Jahre für mindestens 30-40
Jahre.
Ein bischen Mathematik hilft da weiter...
an alle
>>egal was jeder denkt>>es darf nicht sein, das bei gleicher Prozentualer Renteneinzahlung>>in osten prozentual weniger Rentenansprüche erwirtschafte werden.
--------------------um das geht es----------------
nach 1990
es kann passieren das Beschäftigte aus den alten Bundesländern
welche aber in neuen Bundesländern arbeiten,
die gleichen rentenanwartschaften wie ost erhalten
@Rentner
>Ein bischen Mathematik hilft da weiter...
würde ich an dich weitergeben!!
@STS
Stimmt alles
P.S.
wolltest dich doch kundig machen (rentenpunkte 0st /west nach 1990)
an alle
>>egal was jeder denkt>>es darf nicht sein, das bei gleicher Prozentualer Renteneinzahlung>>in osten prozentual weniger Rentenansprüche erwirtschafte werden.
--------------------um das geht es----------------
nach 1990
@Dieter Werner
glaube ab 1971 zusatzrentenversicherung (besser informieren)
aber darum gehts nicht
einzahlungen der Berufsanfänger nach 1990 (es geht auch genauer)
da gabs keine DDR mehr
die renten einzahler ab 1990 werden betrogen(ost teilweise west)
Was oft übersehen wird: Der Einigungsvertrag wurde als zusätzlicher
Artikel 143 in das Grundgesetz aufgenommen. Dort ist u.a. festgelegt,
daß es max. bis Ende 1995 für das Beitrittsgebiet abweichende Regelungen
geben darf. Danach gilt das Gleichheitsgebot uneingeschränkt. Die
OST/WEST-Rentenpunkte ab 1996 sind also verfassungsidrig und verstoßen
außerdem gegen das neue Antidiskreminierungsgesetz. Ich gehe dieses Jahr
in Rente, dann habe ich etwa 30 Jahre DDR-Beiträge und knapp 20 Jahre im
wiedervereinigten Deutschland eingezahlt. Wenn es die Rentenpunkte OST
für die 30 Jahre gäbe - ok (?), aber für die Jahre ab 1990 bzw 1996 -
das ist verfassungswidrig.
Meine Töchter haben vor der Wiedervereinigung kaum gearbeitet, sie waren
da 19 bzw. 21 Jahre alt und waren Lehrlinge bzw. Jungfacharbeiter.
Natürlich bekommen Sie für die Zeit ab 3. Oktober 1990 auch OST-Punkte
für ihre spätere Rente, d.h. die eine Tochter ist 1990 vor dem Stichtag
nach Stuttgart umgesiedelt - deshalb bekommt sie (auch für die DDR-Zeit)
WEST-Rentenpunkte.
hallo Hartmut
>für die 30 Jahre gäbe - ok (?), aber für die Jahre ab 1990 bzw 1996 ->das ist verfassungswidrig.
*****Richtig*****
>Meine Töchter haben vor der Wiedervereinigung kaum gearbeitet, sie waren>da 19 bzw. 21 Jahre alt und waren Lehrlinge bzw. Jungfacharbeiter.>Natürlich bekommen Sie für die Zeit ab 3. Oktober 1990 auch OST-Punkte
aufgepasst: wenn sie in west arbeitet (wieder sonderreglung,konnte
bedingungen noch nicht feststellen)
Rentenpunkte (west)
>für ihre spätere Rente, d.h. die eine Tochter ist 1990 vor dem Stichtag>nach Stuttgart umgesiedelt - deshalb bekommt sie (auch für die DDR-Zeit)>WEST-Rentenpunkte.
****richtig*****
>>>Leider bist du bis jetzt der einzige der dies erkannt hat.
Es ist erstaunlich wie Interessenlos eigentlich die Jüngeren sind,
obwohl diese am meisten betrogen werden.
(Aber es ist ja noch 30-40 Jahre hin)
Dieses Rentenpunktbroblem (Ost/West) hatte Ich als Klage punkt
mit in ein verfahren 1.Instanz eingebracht.
wurde abgewiesen.
Als einzelner hat man kaum eine Chance duralle Instanzen zu gehen.
Meine Gewerkschaft hat mich in vielen Fällen erfolgreich vertreten,
in diesen fall aber nicht für die weiteren instanzen.
Jetz soll dies meine Gewerkschaft einbringen (nur noch ein
rentenpunktwert.
P.S.
was ist deine Meinung?
ist das logisch -- oder AN+AB (ost) müßten weniger Rentenbeiträge
einzahlen wenn der Rentenpunkt(ost) weniger wert ist.
noch dazu das jede Lohnerhöhung eine Verminderung der kaufkraft rente
bedeutet.
Im ersten Beitrag wurde als Beispiel genannt, daß einer aus OST und
einer aus WEST jeweils beide 3000 Euro im Monat erhalten und dafür die
gleichen Beiträge einzahlen. Das wird folgendermassen berechnet für OST
und WEST.
Für 2006 gelten folgende Zahlen (lt. Rentenbescheid)
Rentenpunkte OST = 22,97 / WEST = 26,13
Faktor WEST / OST = 1,1911 (Durchschnitt WEST zu OST)
Durchschnitt-WEST = 29304
Beide verdienen 12x3000 = 36000 Euro im Jahr
Berechnung für OST
36000 x 1,1911 = 42879,60 (fiktives hochgerechnetes Einkommen)
/ 29304 = 1,4633 Rentenpunkte OST
x 22,97 = 33,61 Euro Rentenanspruch für 2006
Berechnung für WEST
36000 / 29304 = 1,2285 Rentenpunkte WEST
x 26,13 = 32,10 Euro Rentenanspruch für 2006
Man denkt es kaum, aber bei genau gleichem Einkommen und Renten-Beitrag
bekommt der Versicherte-OST sogar etwas mehr, als sein WEST-Kollege.
Hallo
@Wessi (Gast)
So einfach ist das nicht!
>Hartmut (Gast)>Datum: 24.01.2008 12:03
Bist Du auch dieser
> Hartmut (Gast)>Datum: 24.01.2008 18:44
Deine Rechnung stimmt nicht!!
>Man denkt es kaum, aber bei genau gleichem Einkommen und Renten-Beitrag>bekommt der Versicherte-OST sogar etwas mehr, als sein WEST-Kollege.
LOL
Das würde in allen Medien breitgewalzt werden,
oder hat schon einer EINMAL Informationen darüber
erhalten , das der OSSI mehr für einen Rentenpunkt
bekommt.
So ist es!
"Für alle Zeiten nach dem 18. Mai 1990 kommt es auf den
Beschäftigungsort an. Dort, wo die Arbeit ausgeführt worden ist, wird
nach dem dort geltenden Rentenrecht auch die Berechnung vorgenommen."
Nanette von Zitzewitz
Das heißt, im Osten erwirbt man Rentenpunkte mit dem geringeren Wert und
im Westen Punkte mit höherem. Veronika H. will sich mit der
Ungerechtigkeit nicht abfinden und hat deshalb eine Petition an den
Bundestag geschrieben. Sie fordert gleiches Rentenrecht für alle - in
Ost und West.
http://www.mdr.de/umschau/4905367.html
#####################################################################
Zitat 25.08.06, 10:03
Allerdings seien die Renten in Deutschland beim direkten Vergleich von
zwei Arbeitnehmern mit 45 Beitragsjahren und Durchschnittsverdienst im
Westen immer noch 142,20 Euro im Monat höher als in Ostdeutschland, wo
ein entsprechender Beitragszahler auf einen Rentenanspruch auf 1033,65
Euro Standardrente im Monat kommt.
hei/dpa
Da dies scheinbar alles belanglos ist, schlage ich vor das die Punkte
West den Ostpunkten angeglichen werden.
Bei dieser Interessenlosigkeit merkt das doch keiner
Der Ostberliner hats da noch besser:
zum geringeren Rentenpunktwert zahlt er als Ausgleich noch die höheren
Krankenversicherungsbeiträge West (in Gegensatz zu allen anderen Zonis).
Ich bin ein Ostberliner - und das ist gut so!
Ein Unfug, das Ganze ...
Da reden die Polititker von den Barrieren zwischen Ost und West und
selbst nach 15 Jahren gibt es immer noch staatlich gelenkte
Unterschiede.
Was soll das ?
Ein Traif für alle - dann gleicht sich auch das Lohnniveau mal an
hallo leute
Ich habe für diese Interessenlosigkeit nichts zu sagen.
Aber das zeugt davon das die Rentenpolitik total daneben liegt.
Es ist leicht das man jeden, den Rentnern und den
Beruflern,Nichtberuflern alles auferlegen kann?
Ich hoffe das ich das ende der Fahnenstange noch erlebe.
http://www.mdr.de/umschau/4905367.html
MfG
hallo
rentenanpassung 2008 ca 0,5 %
Durchnittliche Lohnerhöhung >3%
Wenn das so weiter geht ist die rente in 20 J.
auf 50% des jetzigen gesunken.
weit mehr wie geplant.
ergo
wer sich jetzt rentenversichert wirft das geld zum fenster raus.
das zum nachdenken
viele grüße
nur leider können sich die armen Angestellten nicht gegen das
Zwangssystem Rente wehren - selbst wenn sie wissen, dass es
Auslaufsystem ist, mit dem die jetzigen Rentner noch durchgebracht
werden können, für die derzeitigen Beitragszahler selbst wird wenig bis
nichts übrig bleiben. Das ist KEIN Angriff auf jetzige Rentner, die
können nichts dafür.
Das System hinkt seit Adenauer, alle Pfusch-Reparier-Systeme sind
grandios gescheitert, immer, wenn eine Wahl ansteht (Rentner sind eine
nicht zu unterschätzende Wahlvieh-Grösse) wird wieder nicht vorhandenes
Geld reingeschossen. Die Zeche wird immer wieder auf später
verschoben...
Ist halt die Frage nach der Alternative: Rürup? Lohnt sich nur für
Vielverdiener. Wo Herr Rürup heute arbeitet, sagt auch einiges ;-)
Riester? Ist auch kein unbeschriebenes Blatt. Lohnt sich erst bei einer
Altererwartung, die nur wenige erreichen. Die Diskussion um die
Auffüllbträge sind wohl allgemein bekannt. Beide Zusatzrentensysrteme
sind nur eins: Kundenbeschaffung für die Versicherungen.
Die Problem der gesetzlichen Rente sind:
1. Hohe Arbeitslosigkeit -> keine Beiträge
2. Billigjobs -> geringe Beiträge
3. Beamte und Abgeordnete zahlen nicht ins System mit ein
Das hört aber kein Politiker gern.
Würden alle drei Dinge geändert, gilt die Aussage von Herrn Blühm, der
immer wieder gerne falsch interpretiert wird.
Die Änderung von 1), 2) 3) hätte aber auch zur Folge, dass es später
mehr Rentenberechtigte mit teils sehr hohen Ansprüchen gibt. Das Problem
verschiebt sich nur (zeitlich) nach hinten. Dass das mit den Renten
früher (etwas) besser geklappt hat, lag nur am stetigen
Bevölkerungwachstum, den es heute so nicht mehr gibt.
Falsch:
Die Beamten und Abgeordneten bekommen schon jetzt Bezüge, die vom
Steuerzahler gedeckt werden müssen, ohne daß sie in das Solidarsystem
eingezahlt haben.
Die derzeitige Rentenlücke entsteht dadurch, daß viele Rentner
Anwartschaften haben, die durch die geringe Zahl Vollerwerbstätiger und
v. a. Beschäftigter zu sittenwidrigen Löhnen nicht gegenfinanziert
werden können. Würde man die vielen Arbeitslosen in Lohn und Brot
bringen, wäre die Rentenlücke von heute kein Problem. Sind diese
Arbeitnehmer von heute Rentner können sie nur finanziert werden, wenn
dann die Jungen wiederum gutbezahlge Jobs haben usw. Das Hauptproblem
jetzt und in Zukunft sind die 3 o. g. Gründe
Speziell die Rüruprente ist ein grosser Betrug!
Man kann nur einen Teil der Beiträge von der Steuer absetzen muss diese
aber voll versteuern. Erst in über 20 Jahren wird man alles von der
Steuer abziehen können, dann lohnt es gfs.
Meine Rechung 2007 sieht so aus: (150,- im Monat, gleichmässig
eingezahlt, damit Zinsverlust)
Rentenbeitrag : 1800,- im Jahr
Zinsverlust 2007 : 37,-
Wirksamer Anteil : 1224,- bei Erklärung 2008
Steuersatz : 37%
Ersparnis 2008 : 452,- Erspart/erstattet im Mai
Zinsverlust 2008 : 28,-
Ich hätte also zum Zeitpunkt der Steuererstattung 1800,- + 37,- + 28,- =
1865,- gehabt und habe stattdessen 452,- in der Kasse. Meine RV hat mich
also 1413 gekostet. Kriegen soll ich 221,- + Überschuss: Maximal 431,-
Diese wären zu dem dann gültigen Maximalsatz zu versteuern. Rechne ich
nur 25%, bleiben 323,- Euro.
Wirkungsgrad 323 / 150 = 2,15.
Teuerungsrate bis zu Rente : 2,5!!!!!
Es ist also besser, das GEld auf die Bank zu bringen, wenn es dort
mindestens so viele Zinsen gibt, wie die Teuerung ausmacht.
Derzeit mindestens 4% - 25% Kapitalerstragssteuer = 3% zinsen. Mehr
Teuerung haben wird nicht.
Ab 4% also ab damit auf die Bank und nicht in die Rentenkasse.
Für Leute, die deutlich weniger als 50.000 zu versteuerndem Einkommen
haben, ist der Steuersatz heut noch geringer und lohnt damit noch
weniger.
Rürup lohnt nur, wenn heute SEHR VIEL verdient wird, die Altersrente
gering ist und man lange lebt. Nach meiner Kalkulation bin ich bis 80
Jahren ohne RV noch besser dran.
Ab in die Selbständigkeit und das Geld selber anlegen. Um das
abzusichern, was man beim Hcohstbetrag von 61480x19,9 mal bekommt,
benötgit man 20% weniger Kapitaleinsatz.
Hallo,
warum redet niemand vom Hochwertungsfaktor, der den Ostfaktor auf den
Westfaktor hochrechnet.
Der Durchschnittsverdient (Bezugsgröße) im Westen beträgt 2.450 €, also
1 Rentenpunkt.
Der Durchschnittsverdient im Osten beträgt 2048 €, auch 1 Rentenpunkt.
Die Ostpunkte werden per Hochwertungsfaktor (ca. 119%) auf das
Westniveau angehoben. Wo ist das Problem? Jeder bekommt die gleiche
Rente, weil die Lebensmittel ja auch in Ost und West die gleichen Preise
haben. Sonst müßte der Staat noch mehr Wohnhilfe zahlen.
Wenn die IG Metall einheitliche Rentenpunkte durchsetzen will, bringt
das für niemanden etwas. Es würde die Rechnungs mit der Bezugsgröße
durcheinander bringen. Ansonsten wären einheitliche
Beitragsbemessungsgrenzen sicherlich sinnvoll.
Wer dann im Osten 2.048 € verdient, hätte nicht 1 Rentenpunkt, der
mittels Hochwertungsfaktor auf 26,56 € hochgerechnet wird, sondern dann
nur 0,84 Punkte, die mit 119% multipliziert auf 1 Punkt hochgerechnet
würden.
Ich habe eine Tabelle mit allen Hochwertungsfaktoren seit DDR-Gründung.
"Es sollte gleichwertig sein , ob in Ost oder West gearbeitet wird."
Trivial, nur dummerweise zählen die in die "DDR"-Rentenkasse
eingezahlten Beiträge ( aus nachvollziehbaren Gründen i.d.R.
in OST-Mark ) geleisteten Beiträge gleichviel, wie die zur gleichen Zeit
in der BRD abgezogenen Beiträge in West-DM ...
[ Das erklärt zumindestens teilweise die deutlich unterschiedlichen
Rentenberechtigungen für Ostler und Wessies => schon verwunderlich, wie
West-Frauen dann noch Ost-Kanzler(innen) wählen ? ]
Teile und herrsche ?!
>Der Durchschnittsverdient im Osten beträgt 2048 €, auch 1 Rentenpunkt.
Von diesem Gehalt träumen im Osten wohl die meisten.
Das Problem ist doch, wieviel es später für einen Rentenpunkt Rente
gibt. Das steht auf jedem Rentenbescheid für Ost und West drauf. Da ist
ein Ostrentenpunkt wesentlich weniger wert. Demnach werden auch alle
Ostbürger, die erst in der BRD nach der Wende gearbeitet haben, also
keine Ostvergangenheit haben, weniger Geld bekommen, obwohl sie unter
gleichen Voraussetzungen gearbeitet haben.
Von Betriebsrenten, Mieteinnahemen usw. können die Ostdeutschen auch nur
träumen, was im Westen eine wichtige Standsäule der späteren Rente ist.
Diese 2 Standsäulen werden in der Statistik allerdings nicht mitbedacht.
"Mieteinnahemen"
wohl nicht nur mir nicht ganz klar, inwieweit
"Mieteinnahmen" bei Westarbeitmehmern eine wichtige Standsäule der
späteren Rente" sein sollen/können ?
Wieviel "Normalarbeitnehmer(innen)" haben übrigens "Betriebsrenten",
Friseusen, z.B. Schlecker-Mitarbeiter(innen) u.v.m. ?
Jetzz mal Butta bei dä Fisch !
Hallo
@Ehemalig entwickelnder (Gast)
Ich würde mich Ständig wiederholen.
Deshalb zitiere ich Paul.
von Paul
>Das Problem ist doch, wieviel es später für einen Rentenpunkt Rente>gibt. Das steht auf jedem Rentenbescheid für Ost und West drauf. Da ist>ein Ostrentenpunkt wesentlich weniger wert. Demnach werden auch alle>Ostbürger, die erst in der BRD nach der Wende gearbeitet haben, also>keine Ostvergangenheit haben, weniger Geld bekommen, obwohl sie unter>gleichen Voraussetzungen gearbeitet haben.
Diskutiere mit Personen unter 40 Jahre.
Da werden alle welche in Ost gearbeitet haben und noch arbeiten
betrogen.
Obwohl die mit der Rentenkasse von der DDR nichts am Hut haben.
Warte gespannt auf eine Antwort.:-0
>Wieviel "Normalarbeitnehmer(innen)" haben übrigens "Betriebsrenten",
In Westdtl. lange Zeit ein wichtiges Standbein, so daß die gesetzliche
Rente nur ca. 1/2 der Gesamtbezüge ausmachte. Das verschweigen
allerdings die Statistiken, wonach angeblich der Ostbürger wesentlich
mehr Rente bezieht. Wie soll das auch gehen, wenn die Rente auf 67%
berechnet wurde und der Ostarbeiter ca. 600 OM bekam.
Getürkte Statistiken.
PS. Meine Mutter bekommt 480 € Rente bei 38 Beitragsjahren (ja in der
DDR zahlte man auch Rentenbeiträge)
Ehemalig entwickelnder (Gast)
Antwort steht noch aus.
Beitrag "Re: Rentenpunkte und Beruf"
Paul
Da hast'e wieder Recht, aber leider interessiert es wenige (ost) oder es
wird verfälscht( west).
Gruß
Mir fällt die hohe Emotionalität und die geringe Sachkenntniss im Forum
auf:
>Der Durchschnittsverdient im Osten beträgt 2048 €, auch 1 Rentenpunkt.
Paul schreibt: Von diesem Gehalt träumen im Osten wohl die meisten.<<
Das sind aber amtliche Werte, die Basis für die gesamte
Sozialversicherung sind. Sie basieren auf den gemeldeten Verdiensten für
die Rentenansprüche. Die Meldedaten der DEÜV sind Grundlage für alle
Betriebsprüfungen. Wie kann man die anzweifeln?
Von 2.450 € im Westen träumen auch viele.
>Das Problem ist doch, wieviel es später für einen Rentenpunkt Rente
gibt. Das steht auf jedem Rentenbescheid für Ost und West drauf. Da ist
ein Ostrentenpunkt wesentlich weniger wert. Demnach werden auch alle
Ostbürger, die erst in der BRD nach der Wende gearbeitet haben, also
keine Ostvergangenheit haben, weniger Geld bekommen, obwohl sie unter
gleichen Voraussetzungen gearbeitet haben.<<
Das kann ich nicht nachvollziehen.
1 Rentenpunkt im Westen ist 26,56 € wert.
1 Rentenpunkt im Osten nach Multiplikation mit dem Hochwertungsfaktor
genau so viel. Wo ist der Unterschied?
Wieso bekommen Ostbürger, wenn sie im Westen gearbeitet haben, weniger
Rente? Die DEÜV-Meldung DSME mit den Kennzeichen im Datenbaustein
entscheidet doch, ob in Ost oder West gearbeitet wurde. Da gibt es doch
kein Ossi oder Wessi. Wenn das so einfach wäre, würde ich doch kurz vor
der Rente schnell in den Osten ziehen, um den Hochwertungsfaktor zu
kassieren.
>>Von Betriebsrenten, Mieteinnahmen usw. können die Ostdeutschen auch nur
träumen, was im Westen eine wichtige Standsäule der späteren Rente
ist.<<
Neben dem öffentlichen Dienst, der in Ost und West mit der VBL etwa die
gleiche Absicherung hat, ist das Baugewerbe der größte Personenkreis mit
Zusatzrente.
Diese beträgt ca. 80 € im Monat nach 30-40 Jahren Beitragszahlung.
Das ist doch nicht nennenswert. Ich bekomme im Westen keine
Betriebsrente.
Daß Pensionäre im Schnitt 2.710 € Pension bekommen, bleibt ungenannt.
Unterschiede bei Lehrern siehe www Schall-NRW.de
Wer etwas von 67% Rente schreibt, ist fernab der Realität.
Reden wir lieber von 40%. Oder 800 € zu 2.450 € = 33%.
Die Zahlen der Neurentner von 2006:
Männer West 790,- € Männer Ost 836,- €
Frauen West 434,- € Frauen Ost 660,- €
Wer von einer Eckrente von 1195 € redet, wie die Politiker, nennt bewußt
falsche Zahlen, da deutlich über dem Durchschnitt.
Wenn die Rente jährlich um 0,5% steigt, die Inflation aber 4% beträgt,
hat sich die Rente in fast 20 Jahren halbiert. Das zur Zukunft.
Schon heute ist jeder 2. Neurentner nach meiner Schätzung auf Harz
IV-Niveau. Die staatlichen Zahlungen lassen sich in Zukunft nur über
private Vorsorge (Riester) vermeiden. Wer 40 Jahre mit dem
Durchschnittsverdienst (2450 € im Westen) arbeitet und mit 60 vorzeitig
in Rente geht, hat weniger als ein Harz IV-Empfänger, der zeitlebens an
den Stränden der Welt gelegen hat, nie einzahlte und mit 55 nach
Deutschland zurückkehrt um sich vom Staat ernähren zu lassen.
Arbeit wird nicht belohnt, deshalb arbeiten auch nur ca. 21 Mill.
Menschen Vollzeit Sozialvers.-pflichtig.
Steuersatz 90%:
Wenn die Firma für Überstd. 100 € Brutto zahlt, fallen ca. 130 €
Lohnkosten an. Der Arbeitnehmer bekommt von 100 € Mehrverdienst ca. 40 €
Netto. Fährt er hiermit zur Tankstelle, bekommt er für 40 € einen
Warenwert von ca. 13 €. Rest Steuern. Er bekommt also nur 10% der
Lohnkosten an Warenwert. Einmalig auf der Welt. Deshalb verschwinden die
Leistungsträger auch ins Ausland.
Hier bleiben auf Dauer nur Alte, Kranke und Arbeitslose, wenn nicht
schnellstens eine Leistungsorientierung eintritt.
@Manfred W. (manni02)
Was willst du dann erläutern?
Feststeht das z.B. ich ,wenn der Rentenpunkt von Heute auf Morgen den
Westpunktwert angeglichen wird ,ich ca 15% mehr Rente erhalte.
...nach deiner Rechnung würde ich nicht mehr bekommen.
Also warum macht man das nicht ,wenn bei gleichen Punktwert kein
Ostrentner einen Cent mehr bekommt.
Warum Diskutiert und Debattiert alles und jeder schon 18 Jahre
darüber,wenn Du Doch schon die Lösung hast.
P.S.
Der Arbeitsort (Ost oder West) bestimmt den Rentenpunktwert
MfG
>Wie kann man die anzweifeln?
Schon mal den Unterschied von Median und Mittelwert erkannt? Wenn ein
Großverdiener (meist der importierte Chef oder Prof.) viel verdient,
treibt das den Durchschnitt hoch. Die meisten Arbeitnehmer im Osten
verdienen niemals die 2450 €. Wesentlich realistischer sind da schon
1400 € bei ungesichertem Arbeitsplatz ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Manche im Osten bekommen auf Montage nicht mal die Auslöse. Das ist der
Osten.
Meine Bekannten sind meist gelernte Handwerker oder in der
Dienstleistung tätig. Die Nettogehälter bewegen sich bei allen ungefähr
bei 900 bis 1100 €. Da bin ich als Dipl.-Ing. (FH) mit 3200/1800 € im
Osten Schweverdiener. Im Westen bekommt das der Meister. Oftmals bei
einer 37,5 h-Woche.
>Männer West 790,- € Männer Ost 836,- €>Frauen West 434,- € Frauen Ost 660,- €
Wie soll das funktionieren? Schon die Arbeitslosigkeit in vielen
Ostbiografien nach der Wende reißt tiefe Lücken in die Anwartschaften
und dann sollen die Ossis noch mehr bekommen? Die Frauen sind auch noch
anders zu bewerten. In der DDR waren die meisten Frauen berufstätig,
sonst war man Asi. Die Westfrauen haben oft die traditionelle
Hausfrauen- oder Zuverdienerrolle (halbtags) gespielt. Nach Scheidung
bekamen sie dann noch den Zugewinnausgleich des Mannes, für Ostfrauen
gilt das nicht. Am Ende schreien sie dann auf, weil ihre Rente geringer
sei?
>Wenn die Firma für Überstd. 100 € Brutto zahlt,...
Du hast doch nur wenig Ahnung vom Osten. Bezahlte Überstunden sind hier
eine Rarität. Die meisten sind mit dem ohnehin niedrigem Gehalt (bei
40h/Woche) abgegolten. Ich bin mittlerweile in der 4. Ostfimra (kleine
wie große), aber bezahlte Überstunden, Sondervergütung (Urlaubsgeld,
Weihnachtsgeld, 13. Gehalt) habe ich noch nie bekommen. Hier sind die
Leute froh, überhaupt Arbeit zu haben.
Ich schlage vor, Du kommst mal als Hauptwohnsitz nach Ostdeutschland,
suchst Dir dort einen Job :-) - nicht als Chef oder Prof. - und lernst
mal den Arbeitsmarkt hier kennen. Ich wette Du bekommst das Kotz..
MfG
Hallo Juppi,
ich habe keine Lösung, sondern kenne mich nur gut in einigen Bereichen
der Rente aus.
Bei Google findest Du unter Hochwertungsfaktor diesen Text:
>>Momentan wird die Disbalance der Ost und West-Renten ausgeglichen durch den
sogenannten Hochwertungsfaktor. Dieser hebt den Durchschnittsverdienst (welcher
als Grundlage zur Berechnung der Rentenhöhe dient) bei der Rentenberechnung auf
Westniveau an. Dies sorgt dafür das jeder Euro der in Ostdeutschland verdient
wird, mehr für die Rente einbringt als wenn ein westdeutscher Arbeitnehmer diesen
Euro in die Rentenkasse einzahlt. Auch in der Gegenwart ist also ein Ausgleich
vorhanden um in die Bürger in den neuen Bundesländern vor zu geringer Rente zu
bewahren. Mit Wirkung: Laut der Bundeszentrale für politische Bildung sind
niedrigere Ostrenten eher eine Seltenheit. Gravierend ist der Unterschied bei den
Frauen. Lediglich 15,1 % Ostdeutscher Frauen erhielten 2003 eine Rente unter 450
Euro. Im Westen hingegen mussten 50,9 % aller Rentnerinnen eine Rente von 450 Euro
oder weniger hinnehmen. Weniger gravierend aber dennoch deutlich ist der
Unterschied bei den Männern. Auch hier erhalten die Mehrheit der Ostdeutschen
Rentner eine höhere Rente als der Westrentner (Quelle: Bundeszentrale für
politische Bildung).
Grund für die höheren Renten im Osten ist jedoch nicht der
Hochwertungsfaktor, sondern die Tatsache das Ostdeutsche Frauen und
Männer die Arbeitszeiten in der DDR voll für die Rente anerkannt
bekommen.
Denn offiziell gab es in der DDR keine Arbeitlosigkeit. Auch war es
üblich das Frauen relativ schnell nach der Kindesgeburt wieder arbeiten
gingen. Dies führt zu mehr „für die Rente relevante“ Zeiten. Im Westen
hingegen zählen Zeiten in denen man nicht Erwerbstätig war nicht für die
Rente. Zeiten, wie z.B. für die Kindeserziehung eine längere „Jobpause“
oder Arbeitlosigkeit, beides keine Seltenheit in den Lebensläufen der
Westdeutschen, führen bei Westdeutschen Bürgern zur Kürzung der Rente.
Auf dem Rentenkonto der ostdeutschen Bevölkerung ist eine
„Zweitklassigkeit“ derzeit daher nicht zu erkennen.
Dies gilt jedoch nur für Bürger die in DDR-Zeiten Erwerbstätig waren.
Für junge Bürger aus den neuen Bundesländern, die nach der Einheit ins
Berufsleben eingetreten sind, gelten die gleichen Spielregeln wie für
alle Bundesbürger.
Keine rosigen Aussichten bei durchschnittlich 12,9 % Arbeitslosigkeit im
Osten (doppelt so hoch wie im Westen). Die Massenarbeitslosigkeit in
diversen Gebieten (bis zu 30%) Ostdeutschlands führt Minister Tiefensee
als Hauptgrund für ein „Gefühl der Zweitklassigkeit“ an. Regionen bluten
förmlich aus, weil seit Jahren junge Menschen die Gegenden in Richtung
Westen verlassen, mit Hoffnung auf einen Arbeitsplatz. Als Beispiel sei
die Stadt Zeitz in Sachsen Anhalt genannt: Zu DDR Zeiten eine
Vorzeige-Industriestadt mit mehr als 43.000 Einwohnern musste durch die
Abwanderung junger Menschen eine Abnahme der Bevölkerungszahl auf heute
fast 25.000 hinnehmen.
Um solche Situationen umzukehren und auch jüngeren Menschen in
Ostdeutschland, die nicht in Zeiten der DDR Erwerbstätig waren, eine
Chance auf soziale Absicherung im Rentenalter und auch während der
Erwerbstätigkeit zu gewährleisten, ist eine Angleichung der Ostrenten an
das Niveau der Westrenten eine Möglichkeit auf eine künstliche
Hochrechnung des durchschnittlichen Ostverdienstes durch den
Hochwertungsfaktor zu verzichten ein löblicher Ansatz.
Nachhaltig kann dies vor allem dann gelingen, wenn die Arbeitlosigkeit
und somit die Abwanderung im Osten bekämpft wird. Denn nur dies führt zu
einer Änderung auf dem dortigen Arbeitsmarkt, wodurch Arbeitskräfte
knapper werden und somit eine Anhebung des durchschnittlichen Lohnes im
Osten eine mögliche Folge wäre.
Dafür Sorgen sollen unter anderem 156 Milliarden Euro die bis zum Jahre
2019 weiter in den Aufbau Ost fliessen sollen.<<<
Die Medien, Presse, Fernsehen (auch die öffentlich rechtlichen)
berichten oft viel Unsinn.
Statt der hier im Forum zu erkennenden Neid-debatte ist es besser, sich
kundig zu machen, denn der Westen subventioniert die Ostrente.
Vom Hochwertungsfaktor findet man nichts in den Medien, aber es gibt
ihn. Ich habe in meiner Seminarmappe die Rentenberechnung incl.
Hochwertungsfaktoren seit DDR-Gründung. Teilweise ein Faktor über 3, der
den Unterschied zwischen Ostmark und Westmark wiedergibt.
Ich weiss nicht, aus welchen Gründen Informationen unterdrückt werden,
denn sonst würde man mehr bei Google finden. Aber sei versichert, die
Rente ist in Ost und West bei niedrigerem DDR-Verdienst gleich. Im
Westen ist sie nämlich auch nicht höher.
Aber: Kaum einer redet von den Beamtenpensionen von durchschnittlich
2710 € monatlich. Zuzüglich Extras wie privater Krankenversicherung. Der
Staat hat eine "Fürsorgepflicht", aber nur für Beamte, die ja auch 2/3
der Regierung stellen.
Zum Arbeitsort: In den DEÜV-Meldungen wird der Rechtskreis übermittelt.
Der Rentenanspruch wird sinngemäß je Meldung berechnet. Eskann ja auch
ein Umzug mitten im Jahr sein. Rechtskreiswechsel ist ein Meldegrund.
Multipliziert man den Rentenwert Ost mit dem Hochwertungsfaktor, hat man
mehr als den West-Wert. Laß Dir nicht soviel Unsinn erzählen, sondern
rechne selbst nach, oder fordere bei der RV-Bund einen Rentenbescheid
über das Internet an.
>>>Auch heute, 18 Jahre nach dem Fall der Mauer, ist die Arbeitslosigkeit im Osten
noch doppelt so hoch wie im Westen. Dementsprechend geringer (im mittel 18%) sind
die Löhne in den neuen Bundesländern verglichen mit denen im Westen. Eigentlich
wäre demnach auch der Rentenanspruch demenstrechend geringer.<<<
Siehe oben: Auch die höhere Arbeitslosigkeit wird also durch den
Hochwertungsfaktor ausgelichen. Da kann man sich doch nicht über die
Rente beklagen.
@Manfred W. (manni02)
Hallo Manfred,
Es ist Anerkennungwert das du hier dir diese Mühe macht.
Ich hatte unter Anderen bei einen Gerichtsverfahren die Anerkennung
meiner Rentenpunkte Ost nach West gefordert.
(dies hatte natürlich seinen Grund)
Wurde abgewiesen,!
Ich hätte dadurch ca 15% mehr Rente erhalten.
In der Begründung sind keinerlei von Deinen Argumenten aufgetaucht.
Ich wiederhole mich
Beitrag "Re: Rentenpunkte und Beruf"
Es ist so ,der Arbeitnehmer Ost wir durch Standortfrage beschissen,
.....oder die Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlen ca 1,5% Punkte
Rentenbeiträge zu viel.
Das ist so ,weil keiner deswegen auf die Barrikaden geht.
Die Jüngeren sollten dies tun,aber sie argumentieren ,das die Renten
noch zu hoch sind.
Kein wunder das der Anpassungsbetrug noch 50 Jahre weitergeht.
P.S. Immer daran denken :
Die Rentenstatistik ist manipuliert,was des öfters schon erklärt wurde.
@Manfred:
Deine Quellen in Ehren, aber steht dort auch, wer in Ost und wer in West
als Grundlage für Rentenberechtigte einbezogen wurde?
In Westdeutschland sind viele hochdotierte Berufsgruppen verbeamtet
(gewesen). Dazu zählten Bahnbedienstete, Lehrer , Professoren usw. Diese
Leute beziehen keine Renten, sondern Beamtenpensionen, fallen also aus
der Rentenbetrachtungsgruppe West raus. In Ostdtl. nach der Wende sind
die meisten Lehrer, Bahnbedienstete usw. nicht verbamtet worden. Damit
wird ihre teilweise hohe Rente voll der gesetzlichen Rente zugeordnet
und verfälscht die Statistik. Salopp ausgedrückt, sind im Westen die
dicken "Rentenfische" gar nicht in der gesetzlichen Rentenstatistik.
Hinzu kommt, daß - wahrscheinlich um Neid auszulösen - immer nur das
Standbein gesetzliche Rente betrachtet wird und demnach aus o. g. Grund
und der höheren Anwartschaften der Frauen, die Westrentner arm gerechnet
werden.
Im Osten ist in den meisten Fällen die gestzliche Rente die einzige
Rente. Im Westen jedoch gab es oft das Modell gesetzliche Rente +
Betriebsrente + vermögenswirksame Leistungen. Diese Summe zum Leben im
Alter wird jedoch nie der gesetzlichen Rente OST (dem einzigen
Standbein) gegenübergestellt. Dann sähe der Westrentner alles andere als
arm aus.
Die Frauen im Westen haben weiterhin den Anspruch auf einen
Versorgungsausgleich, was bei Frauen im Osten nicht der Fall ist
(Stichtagesreglung). Mit anderen Worten, haben sie Anspruch auf die
Einkommensdifferenz Mann zu Frau /2. Das sollte das Rollenbild der Frau
im Westen als Hausfrau und Mutter mehr als ausgleichen.
Hallo Paul,
du schreibst: "wenn ein Großverdiener (meist der importierte Chef oder
Prof.) viel verdient, treibt das den Durchschnitt hoch. Die meisten
Arbeitnehmer im Osten verdienen niemals die 2450 €. Wesentlich
realistischer sind da schon 1400 € bei ungesichertem Arbeitsplatz ohne
Weihnachts- und Urlaubsgeld. Manche im Osten bekommen auf Montage nicht
mal die Auslöse. Das ist der Osten."
Großverdiener sind natürlich in der Sozialversicherung auf die
Beitragsbemessungsgrenze, also 5300 € West und 4400 Ost, gedeckelt. Wir
reden hier vom Mittelwert, der wegen der BBG nur unwesentlich vom Median
entfernt ist. Wenn in einer 100-Mann-Firma 3 Leute 5.300 € verdienen,
ziehen sie den Durchschnitt nicht sehr nach oben. Es lenkt vom Thema ab.
Der Durchschnitt im Osten, gedeckelt auf max. 4400 € BBG je Verdienst,
liegt aber bei 2100 €, der Bezugsgröße im Osten. Genau wie im Westen
gibt es auch im Osten Menschen, die über und unter Durchschnitt
verdienen. Die 1400 € sind niedriger Lohn, wie zb. 1650 € im Westen. Ja
glaubst Du denn, daß im Westen immer Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt
wird? Wenn überhaupt, was sind hier 200 € im Vergleich zu 14 Gehältern
bei den Sparkassen? Und die gibt es genauso im Osten. Wenn der Westen so
goldig wäre, wären schon alle hier. Sicher leben einige Branchen wie
Versicherungen sehr gut in Ost und West.
Manch Dipl.-Ing. fängt im Westen mit 1700 € Brutto an. Dann kommen
sicherlich nach Wissenserweiterung Steigerungen. Ein Maurer im Westen
verdient ca. 2.000 € Brutto, also ca. 1300 € Netto. Wer Überstd.-%
verlangt, fliegt. Genau wie im Osten. Das Arbeitsamt rechnet allerdings
für Überstd. einen Fiktiv-Lohn ein, der das Saison-Kug/Kug kürzt.
Es gibt im Westen einige Meister mit 3.200 € Brutto. Aber auch Meister,
die zusammen mit den Gesellen arbeiten und wie diese bezahlt werden. Wo
ist schon ein Meister-Job frei?
Ich habe auch nie Überstd. bezahlt bekommen, aber schon viele gemacht.
Bei uns sind 10 Überstd. im Monat im Gehalt enthalten. Der Rest wird
vorgetragen und evtl. abgefeiert.
>>Männer West 790,- € Männer Ost 836,- €>>Frauen West 434,- € Frauen Ost 660,- €
Das sind die offiziellen, nachprüfbaren Zahlen. Man kann sie nur
anzweifeln, wenn man die Wirklichkeit nicht wahrhaben will.
>> Die Frauen: Nach Scheidung bekamen sie dann noch den Zugewinnausgleich des
Mannes, für Ostfrauen gilt das nicht. Am Ende schreien sie dann auf, weil ihre
Rente geringer sei?<<<
Auch Ostfrauen bekommen heute den gleichen Ausgleich wie im Westen.
Zu "DDR"-Zeiten verdienten Frauen wie Männer fast gleich viel. Da
erübrigt sich doch der Ausgleich.
Gäbe es den Ausgleich im Westen nicht, bekämen die Frauen evtl. 100 €
weniger und die Männer den gleichen Anteil mehr. Also ändert sich in der
Summe nichts.
Ich schlage vor, Du gehst in den Westen und wirst feststellen, daß dort
auch nicht "Milch und Honig fließt".
Es liegt in der Natur des Menschen (einige mehr, andere weniger), sich
immer benachteiligt zu fühlen.
Beispiel Beamte: Jeder Beamte wird bestätigen, daß er weit weniger
verdient als vergleichbare Mitarbeiter in der Privatwirtschaft.
Ein Nachbar, Busfahrer, erzählte mir von den vielen Vorteilen der
verbeamteten Busfahrer-Kollegen, die er nicht hätte. Auf meine Frage
nach dem Verdienst teilte er mir mit, daß Beamte sogar mehr Bruttolohn
hätten. Gleiches Netto ist ja, wenn man zum Beamtenbrutto ca. 1/3
hinzurechnet. Später allerdings die 2-3 fache Altersversorgung.
Jeder fühlt sich benachteiligt.
Hallo Juppi,
>>>Richter: Wurde abgewiesen,! Ich hätte dadurch ca 15% mehr Rente erhalten.<<
Richter haben normalerweise keine Ahnung von Lohnabrechnung und Rente.
Sie kennen nur Gesetze. Ich habe viel negative Erfahrung mit einer
Familienrichterin gemacht, die nach meiner Einschätzung mit den Gedanken
gar nicht anwesend war. Meine Ex-Frau hat als Heilpraktikerin monatlich
ca. 1000 - 1500 € schwarz eingenommen, was wohl branchenüblich ist. Sie
hatte Zugriff auf ca. 70.000 € und hat eine eidesstattliche Erklärung
der Bedürftigkeit abgegeben um ca. 2000 € Prozesskostenhilfe zu
erlangen, was mein Anwalt als klaren Meineid bezeichnete. Sie wurde vom
Gericht nicht mal gerügt. Richter dürfen "nicht kritisiert werden, weil
sie sonst nicht unabhängig urteilen können", werden also als einzige mir
bekannte Berufsgruppe die gleichen Fehler ihr Leben lang machen.
STS wrote:
> In Westdeutschland sind viele hochdotierte Berufsgruppen verbeamtet> (gewesen). Dazu zählten Bahnbedienstete, Lehrer , Professoren usw. Diese> Leute beziehen keine Renten, sondern Beamtenpensionen, fallen also aus> der Rentenbetrachtungsgruppe West raus. In Ostdtl. nach der Wende sind> die meisten Lehrer, Bahnbedienstete usw. nicht verbamtet worden. Damit> wird ihre teilweise hohe Rente voll der gesetzlichen Rente zugeordnet> und verfälscht die Statistik. Salopp ausgedrückt, sind im Westen die> dicken "Rentenfische" gar nicht in der gesetzlichen Rentenstatistik.
Pensionen sind hoch, Renten eigentlich nie.
Lehrer verdienen gut, Bahnbedienstete wohl weniger.
Die Regierung hat die Rentenkasse und die Ost-Nicht-Beamten betrogen.
Statt ca. 1200 € Rente hätten die Ex-Ost-Lehrer ca. 3000 € Pension haben
müssen. Die Statistik ist geringfügig verfälscht.
Außerdem hätten Ex-Staatsdiener die VBL-Versorgung erhalten müssen, die
sie, glaube ich, nicht bekommen.
>> Im Osten ist in den meisten Fällen die gestzliche Rente die einzige> Rente. Im Westen jedoch gab es oft das Modell gesetzliche Rente +> Betriebsrente + vermögenswirksame Leistungen. Diese Summe zum Leben im> Alter wird jedoch nie der gesetzlichen Rente OST (dem einzigen> Standbein) gegenübergestellt. Dann sähe der Westrentner alles andere als> arm aus.<<
Vermögenswirksame Leistung lassen wir mal weg, die dient nicht der
Rente, sondern zB. meine VL-Verträge habe ich mir immer nach 7 Jahren
auszahlen lassen und neue abgeschlossen. Bei 26 € monatlich Abzug vom
Netto erhalte ich den guten AG-Zuschuß von 20 € Brutto, also ca. 10 €
Netto. Der Staat ist hier ganz unbeteiligt.
Hohe Zusatz-Versorgung gibt es im öffentlichen Dienst (VBL usw) und bei
großen Konzernen, Banken usw. In der Bauwirtschaft wird ca. 80€
monatlich als Zusatzversorgung gezahlt. Meine Summe zum Leben im Alter
ist genau meine Rente und das, was ich privat an die Seite lege. Nicht
mehr.
Der Versorgungsausgleich ist nur eine Verschiebung vom Mann zur Frau.
Seid als Mann glücklich, daß es solche Rentenkürzung in der DDR nicht
gab.
Deine Argumente stimmen nicht.
Aber: Die Diskussion lenkt vom Thema ab:
Das Thema lautet: Warum kann man in Ost und West in Zukunft nicht mehr
von der Rente leben?
Der Streit OST/West ist unsinnig. Beide werden vom Staat gleich um den
Lohn der Arbeit betrogen.
Warum bekommt ein Rentner nur 700 €, ein Pensionär aber 2.700 €?
Warum hat man nach 40 Jahren Arbeit keine Altersversorgung?
In dieser Diskussion wird vom Hauptthema auf Nebenthemen verzweigt und
das Hauptthema damit umgangen.
Warum bekommt die West-LB staatliche Unterstützung, damit sie nicht in
Konkurs geht, obwohl die 400 Mitarbeiter in New-York im Schnitt incl.
Pförtner lt. Bild deutlich über 10.000 € monatlich verdienen. Warum
unterstützt der Staat die Reichen auf Kosten der Armen?
@Manfred W. (manni02)
Beitrag "Rentenpunkte und Beruf"
Beantworte nur Dies.
Warum wird der Ost und Westpunkt nicht angeglichen.
Nach deiner Begründung ist es ja egal,es Ändert in der
Rentenanwartschaftsberechnung nichts.
Kommt dier das nicht selbst eigenartig vor.
Aber kurz und bündig!
@Manfred W. (manni02)
Beitrag "Rentenpunkte und Beruf"
Beantworte nur Dies.
Warum wird der Ost und Westpunkt nicht angeglichen.
Nach deiner Begründung ist es ja egal,es Ändert in der
Rentenanwartschaftsberechnung nichts.
Kommt dier das nicht selbst eigenartig vor.
Aber kurz und bündig!
Hatte wieder einer am PC rumgespielt!
Hallo Peter,
> Warum wird der Ost und Westpunkt nicht angeglichen.> Nach deiner Begründung ist es ja egal,es Ändert in der> Rentenanwartschaftsberechnung nichts.
weiß ich nicht.
Man brauchte nur den Wert je Ost-Punkt von 23,34 auf Westwert 26,56
setzen.
Dadurch würde sich eine Erhöhung von 13,7% ergeben. Der
Hochwertungsfaktor beträgt aber ca. 119%. Hiermit stände sich der Osten
schlechter. Ich habe das Argument gelesen, daß die höhere
Arbeitslosigkeit im Osten durch den Hochwertugnsfaktor auch mit
ausgeglichen werden solle.
Unsere gemeinsamen Probleme kommen erst noch, wenn Staatsgelder fehlen.
Beispiel Busfahrer: Im Nachbarort hat ein privates Busunternehmen (nicht
der Bahnbus im obigen Beispiel) die Firma verkauft und nach der
Wartezeit zurückgekauft. Die Mitarbeiter verdienen wesentlich weniger
(gibt es sicher auch im Osten). Die Busfahrer bekommen nun 7,21 € je
Std. Aber es werden nur die Std. bezahlt, die lt. Tachoscheibe geleistet
sind.
Hier gehen dem Staat nicht nur Steuereinnahmen verloren, sondern die
Sozialkassen bekommen auch weniger.
Rente: 168 Std. mult 7,21 = 1211 € Brutto = 0,487 Rentenpunkte, also ca.
0,5. Mult 40 Jahre sind 20 Punkte * 26,56 = 531 €, bei Rente ab 63 ./.
7,2% = 493 € ./. 11% KV/PV = 438,73 € Netto-Rente. Davon kann keiner
leben.
Wer heute nicht Beamter wird, hat oft keine Zukunft trotz Fleiß.
Reich wird man nicht durch Arbeit allein, sonst müßte der Esel reicher
als der Müller sein.
@Manfred W. (manni02)
Beantworte nur Dies.
Warum wird der Ost und Westpunkt nicht angeglichen.
Nach deiner Begründung ist es ja egal,es Ändert in der
Rentenanwartschaftsberechnung nichts.
Kommt dier das nicht selbst eigenartig vor.
Aber kurz und bündig!
>Die 1400 € sind niedriger Lohn, wie zb. 1650 € im Westen.
Falsch: Im Westen ist es niedriger Lohn, im Osten die Regel. Übrigens
die genannten 3200€ für den Dipl.-Ing. (FH) im Osten ist das Gehalt
eines Mannes mit 10 Jahren BE und nicht das Gehalt eines Einsteigers.
Gehaltserhöhungen bis zur Rente im O. nicht mehr zu erwarten.
Auf die Frage, warum kommen nicht alle in den Westen. Weil man mit der
Mentalität und ohne Familie auch leben können muß. Ich konnte es nicht,
weil mir die Mentalität der Westkollegen zu kalt war (mein Auto, mein
Haus, mein Boot). Außerdem arbeite ich auch für meine Familie. Und die
will ich auch am Abend in der Woche sehen. Buschzulage für den Westen
gibt's auch nicht.
PS.: Mein Vater war hoher Bahnbediensteter bei der DR. Er war
Reichsbahnoberrat und Betriebsleiter des Hbf einer sehr großen Stadt.
Nach der Wende wurden sämtliche Dienstgrade abgeschafft und er hieß
nicht mehr Betriebsleiter, sondern Bahnhofsmanager, machte jedoch den
gleichen Job. Seine Rente wurde um 1/3 geschmälert, weil er erstens
nicht verbeamtet wurde, wie die West-DB- Pendante und er bei Eintritt
ins Rentenalter den Titel "Leiter" nicht mehr tragen durfte, sonden
"Manager" hieß, im Gegesatz zu seinen Westkollegen. Tricky, nicht wahr.
Das ist der reale Rentenbeschiß.
Meine Mutter wurde 1990 geschieden, die Scheidungskosten wurden nach
Westtabelle berechnet, verhandelt wurde nach Ostrecht. Sie bekam den
Versorgungsausgleich nicht zugesprochen, bei gleiche Ausgaben wie die
Westgeschiedene. Sie lebt heute von 420 € Rente, hat etliche Klagen
eingereicht, deren Verhandlung ausgesessen wird (Biologische Lösung).
Würde ich nicht Geld dazugeben, könnte sie nicht leben, obwohl sie 38
Jahre als Hauptbuchhalterin gearbeitet hat. Rentenbeschiß.
Hallo,
mein Hauptwohnsitz ist im Osten. Zweitwohnsitz und Arbeitsort im Westen.
Ich habe jetzt den kompletten Thread gelesen. Dennoch ist mir nicht klar
wie dann die Rentenpunkte berechnet werden. Ist ein Wechsel des
Hauptwohnsitzes aus Rentensicht günstiger?
Danke und Gruß
Seb
Hallo Seb,
die Rentenberechnung ist im Internet nachzulesen.
Rentenpunkte mult Erhöhungsfaktor für Ost-Zeiten, mult Renten-Faktor.
Jede DEÜV-Meldung über Entgelte an die Rentenvers.-Anstalt enthält das
Kennzeichen Rechtskreis Ost/West, ob der Erhöhungsfaktor je Zeitraum Ost
(auch Teiljahr) anzuwenden ist.
Abzüglich 0,3% pro Monat für Rente vor 65 oder anderen Rentenbeginn. Ab
Geb.Jahr 1946 je Jahr 1 Monat länger, wer ab 65 keine 45 Jahre voll hat.
Sonderregel Schwerbehinderte Rente ab 63 ohne Abzug?
Im öffentlichen Dienst gibt es eine Brutto-Entschädigung für Rentenabzug
bei Altersteilzeit (glaube ich) für die 0,3% im Monat. Ist nachzulesen
im Tarifvertrag. Dort steht auch, in welcher Höhe die Entschädigung
gezahlt wird.
Weil der Rechtskreis je Jahr gemeldet wird, ist der Wohnort bei
Renten-Einreichung egal.
@Manfred W. (manni02)
Beantworte nur Dies.
Warum wird der Ost und Westpunkt nicht angeglichen.
Nach deiner Begründung ist es ja egal,es Ändert in der
Rentenanwartschaftsberechnung nichts.
Kommt dier das nicht selbst eigenartig vor.
Aber kurz und bündig!
Hallo Seb,
Prüfe und fordere eine schriftliche Beantwortung.
Mache ich schon 45 Jahre, die letzten 18 waren blos ungefährlicher.
MfG
Macht euch b in die Schweiz. Dort ist die Rente noch etwas lukrativer,
als hier in Deutschland. Mir haben mal zwei ehemalige Kollegen
(Deutsche) vorgerechnet, dass sie in der Schweiz um einiges besser
wegkommen.
Die verdienen dort fast Dasselbe, haben aber geringere Abzüge und mehr
Netto. Im Vergleich zu der eingezahlten Summe kommt bis zu 20% mehr
Rente raus - wenn man die vorläufigen Rentenbescheide heranzieht und das
Eingezahlte berücksichtigt.
Na ja, eine Neiddebatte ist nie sachlich. Schön das sie darauf
hinweisen. Aber bitte auch nicht gegenüber den Beamten neidisch sein,
sondern sachlich bleiben. Die nominal höhere Pension wird gemindert
durch Krankenkassenbeiträge (privatversichert heißt, daß man auch privat
bezahlen muss, zumindest die Lücke zwischen Beihilfe und den Kosten,
auch für Familienmitglieder.) Anders als bei der gesetzlichen gibt es
keine Familienversicherung. Für die nicht erwerbstätige Ehefrau auch
nicht. Sogar, wenn sie erwerbstätig war, aber vor der Rente aufgehört
hat. Dann bekommt sie zwar, wenn es dann so weit ist, eine Rente, muss
aber privat versichert werden. Sie können sich ja mal ein paar Angebote
einholen, da werden sie schnell feststellen, das bei Durchschnitts-
Pensionär am Ende etwa der gleiche Betrag steht wie beim Durchschnitt-
Rentner.
Servus
STS schrieb:> Nur werden die Vermögenswerte in einem Fall von Hartz 4 angerechnet.>> Dann steht man dumm da. Meine Devise: Jetzt, wo ich Arbeit habe, auf's>> Tagesgeldkonto.> Und 2% Inflation (min) inKauf nehmen?> im Falle der Arbeitslosigkeit alle wirklich benötigten>> Anschaffungen, die lebensnotwendig sind (Küche), tätigen, den Rest> einnähen oder vergraben.
Na, da mußte aber deine ganzes Leben am HIV-Fall ausrichten!
Mein Steuerberater rät, im Westen arbeiten und im Osten wohnen. Man
bekommt ein Westgehalt, zieht die Westwohnung steuermindernd ab und muss
keinen Soli zahlen. Später wieder in den billigen Osten ziehen.
schon alleine die Tatsache das es den Beruf des Steuerberaters gibt
zeigt doch wieviel Bürokratie in Deutschland herrscht ! Ich hoffe ja
immer noch das Friedrich Merz eine eigene Partei gründet, die
Steuererklärung auf dem Bierdeckel das wäre was !
Jo schrob:
>schon alleine die Tatsache das es den Beruf des Steuerberaters gibt>zeigt doch wieviel Bürokratie in Deutschland herrscht !
Die könnte man umschulen zu Steuer-und Regelberatern. Auf deren
Sprungantwort wäre ich gespannt!
;-)
MfG Paul
Logibaer schrieb:> Mein Steuerberater rät, im Westen arbeiten und im Osten wohnen. Man> bekommt ein Westgehalt, zieht die Westwohnung steuermindernd ab und muss> keinen Soli zahlen. Später wieder in den billigen Osten ziehen.
ich würd den Steuerberater wechseln, Soli ist für alle zu zahlen - aber
anscheinend sind immer noch genügend Bild-gebildet.
Was weniger wird ist die Gesamtsteuerlast wenn die Zweitwohnung
abgesetzt wird, das trifft dann auch den Soli-Anteil. Aber die
Erstwohnung kostet ja auch noch was. Und wenn es Müllgebühren ... sind.
Hallo Neuostbürger.
Zur Krankenkasse: Auch ich bin als Nicht-Beamter privat versichert.
Wenn ich in 2 Jahren in Rente gehe, erwarte ich ca. 600 € KV-Beitrag.
Bei 1100 € zu erwartender Rente bekomme ich aus der Rentenkasse 80,30 €
Zuschuß. Die PV in Höhe von ca. 70 € muß ich alleine tragen, sodaß ca.
510 € im Monat übrig bleiben.
Als Pensionär (Beamter in Ruhestand) bekommen Sie von der Beihilfe
meines Wissens 70% der Kosten erstattet, sodaß Sie nur noch die
restlichen 30% versichern müssen. Das wären also ca. 30% von 600 € = 180
€ im Monat.
Dafür sind Sie wie ich bestens medizinisch versorgt, also Zähne für
10.000 € werden fast komplett von der Krankenkasse bezahlt. Oder haben
Sie eine billigere Versicherung als ich? Viele Rentner können sich aus
Kostengründen keine Zähne mehr leisten. Sieht übel aus.
Die Durchschnittspension beträgt 2.730 € im Monat. Davon kann man locker
die 180 € KV. zahlen.
Aber wovon soll ich die (600 € ./. 80,30 € Zuschuß plus 70 € PV) zahlen,
wenn ich nach 43 Jahren Arbeit nur 1.100 € Rente bekomme? Während die
Pension nach 40 Jahren Arbeit berechnet wird (Höchstpension), beruht die
Eckrente ja auf 45 Jahren. Davon ab die Kürzungen.
Natürlich habe auch ich wie Sie keine Familienversicherung aber die
Kinder sind ja außer Haus. Der Durchschnittspensionär bekommt 2.730 € im
Monat, Neurentner in 2007 in Westdeutschland (im Osten wird mehr
gezahlt) als Mann ca. 800 €, als Frau ca. 400 € im Schnitt. Mit stark
sinkender Tendenz.
Altrentner bekommen natürlich mehr, da seinerzeit die Rente Bruttolohn
bezogen, heute Nettolohn bezogen gezahlt wird. Die größte betriebliche
Altersversorgung außerhalb des öffentlichen Dienstes gibt es in der
Bauwirtschaft. Hier ist mit ca. 60 bis 80 € monatlich zusätzlich zu
rechnen. Außer in elitären Branchen wie Metall- und Elektroindustrie,
Chemie, Banken usw. gibt es aus Kostengründen kaum eine betriebliche
Zusatzrente. Wer es macht, zahlt ca. 30 bis 120 € monatlich zusätzlich
an die Rentner aus. Die Zusatzrente wird, falls sie über 1/20 der
Bezugsgröße (2.550 €) liegt, mit 15,5 % in der KV und 1,95% in der PV
verbeitragt. Dies gilt auch für die private Altersvorsorge, bei der
später ca. 20% an die Krankenkasse und bei besser verdienenden 30% an
die Steuer zu zahlen ist. Das gibt noch ein böses Erwachen.
Steuern fallen bei Rentnern in der Regel nicht an, weil ca. 900 € im
Monat steuerfrei sind und die Rente, die ja aus dem Netto verbeitragt
wurde, nur zu ca. 2/3 steuerflichtig ist. Altrentner zu 50% oder vor
Renteneintritt 2005 gar je nach Renteneintritt bis zu 2/3 steuerfrei.
Bitte erklären Sie mir Ihre Rechnung aufgrund obiger Zahlen.
Neuostbürger schrieb:> Na ja, eine Neiddebatte ist nie sachlich. Schön das sie darauf> hinweisen. Aber bitte auch nicht gegenüber den Beamten neidisch sein,> sondern sachlich bleiben. Die nominal höhere Pension wird gemindert> durch Krankenkassenbeiträge (privatversichert heißt, daß man auch privat> bezahlen muss, zumindest die Lücke zwischen Beihilfe und den Kosten,> auch für Familienmitglieder.) Anders als bei der gesetzlichen gibt es> keine Familienversicherung. Für die nicht erwerbstätige Ehefrau auch> nicht. Sogar, wenn sie erwerbstätig war, aber vor der Rente aufgehört> hat. Dann bekommt sie zwar, wenn es dann so weit ist, eine Rente, muss> aber privat versichert werden. Sie können sich ja mal ein paar Angebote> einholen, da werden sie schnell feststellen, das bei Durchschnitts-> Pensionär am Ende etwa der gleiche Betrag steht wie beim Durchschnitt-> Rentner.> Servus