Hallo,
bewerbe mich gerade Online bei einer größeren Firma. Diese wollen bei
der Anmeldung wissen, ob ich einen Titel habe. Da ich ein Ingenieur bin,
soll ich diesen dort aufführen oder werden dort nur Prof´s und Dr.
angegeben? Wenn ja, muß ich dann auch als Fachhochschulstudium (FH)
kennzeichen?
Danke für Eure Hilfe
Andre
Meines Wissens ist der Dipl Ing kein Titel, sondern ein akademischer
Grad.
Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn
dort ein (FH) steht musst du es zwingend angeben
Meines Wissens ist der Dipl Ing kein Titel, sondern ein akademischer
Grad.
Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn
dort ein (FH) steht musst du es zwingend angeben.
Aber ich weiß nicht worrin das Problem bestehen soll (FH) nicht angeben
zu wollen
tja, wikipedia hatte ich mir vorher auch zu gemüte geführt. allerdings
wird man dort nicht schlau raus. man wird von titel auf akdemisch grad
gelinkt und umgekehrt. eindeutig ist das nicht ganz.
okay, es versteckt sich ein bißchen. copy/paste ist manchmal auch
hilfreich.
also, von:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad
ein kleiner auszug:
Titel [Bearbeiten]
Die akademische Dienstbezeichnung „Prof.“ (Professor) und der
akademische Grad „Dr.“ (Doktor) werden häufig als „akademische Titel“
bezeichnet oder verstanden, ohne dass dafür eine Grundlage besteht.
Gemäß dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen [3] (§ 2, Abs. 1)
werden Titel in Deutschland nur durch den Bundespräsidenten verliehen,
was bei akademischen Dienstbezeichnungen und Graden nicht der Fall ist.
Von dieser Definition kann gesetzlich, beispielsweise durch Landesrecht,
abgewichen werden. So werden in Rheinland-Pfalz beispielsweise die Titel
Justizrat oder Sanitätsrat staatlich verliehen.
Gemäß § 2, Abs. 2 sagt das Gesetz allerdings nichts über akademische
Grade sowie Amts- und Berufsbezeichnungen aus.
Das Problem das FH nicht anzugeben besteht darin das du dann
fälschlicherweise eine Bezeichnung angibst die du garnicht führst und
die du nicht erlaubt bist zu führen, da dir "nur" ein FH Grad verliehen
worden ist.
Das Thema (FH) und nicht (FH) hatten wir schon mal.
Du darfst dich nur GENAU so nennen wie es in deiner Pappe steht! Und da
steht halt (FH). Alles andere ist Urkundenfälschung!
1. Bist Du Deutscher oder Österreicher?
Annahme Deutscher:
- Dipl.-Ing. (BA) ist ein staatlicher Titel
- Dipl.-Ing. (FH) an einer FH durch ordentliches Studium erworben ist
ein akademischer Grad
- Dipl.-Ing. (FH) durch eine Umdiplomierung erworben (z. B. Ingenieur h
o c h schulabsolventen lt. Einigungsvertrag Fallgruppe 3 und 4) ist ein
akademischer Grad
- Dipl.-Ing. (FH) durch eine Nachdiplomierung erhalten. (z. B. von
Fachschulabsolventen im Rahmen des Einigungsvetrtages Fallgr. 5) ist ein
staatlicher Titel
- Dipl.-Ing. z. B. von Uni/TU/TH ist ein akademischer Grad
- Dr.-Ing. ist ein akademischer Grad
- Dr.-Ing. habil. oder Dr. sc. tech. sind akademische Grade
- Prof. ist ein Amtstitel
In Östereich gibt es nach HTL-Ausbildung und BE auch noch die
Standesbezeichnung Ing. später Dipl.-Ing. (HTL)
??? Verstehe ich jetzt nicht
Akad. Grade dürfen nur Hochschulen vergeben. Da die Berufsakademie keine
Hochschule ist, und die Fachschule/Ingenieurschule der DDR kein
Hochschulniveau hatte, gibt's nur staatl. Titel.
HTL in Ö hat auch kein Hochschulniveau, drum Standesbezeichnung.
Habe mein Diplom im Sommer 1981 an einer hess. FH erworben.
Text: "Die Fachhochschule verleiht ..... bestandenen Diplomprüfung den
Akademischen Grad Diplom-Ingenieur.
Wie darf ich mich nun nennen? Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing.(FH)
Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!
Ende mit dieser Klasseneinteilung FH und UNI.
Wenn man sich bewirbt sieht man doch im Lebenslauf wo man studiert hat!
Und wenn die Personalabteilung sich dafür keine Zeit nimmt bzw. das als
Sortierkriterium nimmt dann kann man denen auch nicht helfen.
(Ja ich weiß sowas soll es noch geben!)...aber dann wohl nur in dem so
tollen Abschlussorientierten Deutschland...
Ich weiß, was ein vollstreckbarer Titel ist und daß 'Professor' nicht
vollstreckbar und trotzdem ein Titel ist.
Aber Dipl.-Ing. ist weder ein Titel, noch vollstreckbar...
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. und auch Dr.-Ing. u.ä. sind akademische
Grade und keine Titel.
Eine Sonderstellung nimmt der Dr.-Grad ein, weil er als einziger Grad
(noch) auf Antrag in den Personalausweis eingetragen wird.
Der Klammerzusatz (FH) muss, sofern der akad. Grad mit Klammerzzusatz
auf der Diplomurkunde aufgeführt wird, auch so angegeben werden!
Titel sind z.B. Graf, Fürst o.a. und können vererbt werden ...
Übrigens ..., der Dr- Grad ist nicht Namensbestandteil;
auch gibt es keinen Anspruch auf Anrede mit "Herr / Frau Dr. ... ".
@J G,
"Titel sind z.B. Graf, Fürst o.a. und können vererbt werden".
In DE gibt es keinen Adel mehr, daher sind Graf, Fürst, Freiherr etc.
ganz normale Namensbestandteile wie Müller, Meier, Schulze, und werden
daher auch nicht vererbt. Es sei denn, man betrachtet seinen Nachnamen
als Erbe seiner Eltern.
Hoffentlich wird das nicht abgeschafft, dass (FH) fester und zu
fuehrender Teil des akademischen Grades ist - sonst kann man die Leute,
die ueber Entwicklung reden und die, die sie auch beherrschen ja nicht
mehr unterscheiden! Speziell als Diplom-Informatiker (FH), trage ich den
Zusatz (FH) bewusst - er steht fuer fachliche Kompetenz und hohe
Einsetzbarkeit. :-)
"Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!"
das stimmt nicht, es wird weiterhin in Master of Science(Uni) bzw.
Master of Engineering (FH) vergeben.
"Richtige" Dipl.-Ing.'s erkennt man immer daran, dass sie 1. teurere
Anzüge anhaben, 2. wichtiger gucken, 3. auf ihrem PC immer eine
Excel-Tabelle geöffnet haben ...
Bewunderer (Gast)
>"Titel sind z.B. Graf, Fürst o.a. und können vererbt werden".
Ha..Ha
Dann unterzeichne einmal mit Dipl.-Ing.
ein amtliches Schreiben, wenn du keiner bist!
>>"Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!">das stimmt nicht, es wird weiterhin in Master of Science(Uni) bzw.>Master of Engineering (FH) vergeben.
Nicht unbedingt! Es gibt auch an FHs Master of Science Studiengänge -
mit denen man dann auch problemlos (und ohne Nachgeschmack) später an
einer Uni promovieren kann (z.B. gibts an der FH München den Master of
Science in Mikro- und Nanotechnik). Ich find das auch voll ok, weil
viele Unis nehmen FH Diplom oder FH Bachelor Absolventen ja garnicht so
ohne weiteres in einen Masterstudiengang auf.
Hi Andre,
genauso, wie hier keine Bescheid weis, wissen auch die Firmen nicht
Bescheid.
Da wird zwar nach Titel gefragt, aber ob das auch so gemeint ist.
Ich denke, die wollen schon wissen, ob Du Dipl. Ing. (FH) bis.
Also angeben.
>das stimmt nicht, es wird weiterhin in Master of Science(Uni) bzw.>Master of Engineering (FH) vergeben.
Der Bachelorgrad darf nicht um einen fachlichen Zusatz ergänzt werden
und außerdem nicht um einen Zusatz ergänzt werden, der auf die Art der
Bildungseinrichtung hinweist, die den Bachelor-Grad verliehen hat (z. B.
(FH) oder (Univ.)), da es keine für die Hochschulart spezifisch
unterschiedlichen Vorgaben (z. B. Dauer des Studiums) gibt und alle
Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliegen.
[wikipedia]
siehe auch
http://www.kultusministerkonferenz.de/doc/beschl/BS_050922_LaendergemeinsameStrukturvorgaben.pdf.
(Seite 9 unten)
Ich nehme mal an das gilt auch für den Master.
Gruß Michael
> Ein akkr. Master of Engineering von der FH berechtigt ebenso zur Promo,> wie ein Master of Science.
Schon, aber mit "of Science" wir man an den Unis viel eher als Doktorant
genommen und als ebenbürtig angesehen - zumindest höre ich das in Bayern
oft. Direkt an einer FH, wo's sicher egal wäre, kann man (noch?) nicht
promovieren. Man braucht ja im Moment immer einen Doktorvater an einer
Uni...
>Wie siehts da aus? Alle schreiben Dipl.Ing und sind scheinbar Dipl.Ing>(FH)>Ich zitiere: "He received his Dipl.-Ing. degree from the Aachen>University of Applied Sciences"
Naja, es ist juristisch grenzwertig. Auf der einen Seite wird der
Dipl.-Ing. als Eigenname! zum Unidiplom verpanscht. Auf der anderen
Seite erfolgt im gleichen Satz ja die Wahrheit, daß er von der Fh
verliehen wird. Ich halte das nicht für strafbar.
Beispiel 1:
" Ich bin Dipl.-Ing. (FH)"
Beispiel 2:
"Ich bin Dipl.-Ing., den ich an der FH gemacht habe."
Grenzwertig!
Paul schrieb:> Beispiel 1:>> " Ich bin Dipl.-Ing. (FH)">> Beispiel 2:>> "Ich bin Dipl.-Ing., den ich an der FH gemacht habe."
Vmtl. hängt es davon ab, ob Dipl.-Ing. als akadem. Grad oder als
Berufsbezeichnung verwedet wird. Auch ein Dipl.-Ing. (FH) ist ein
Diplomingenieur.
Das interessiert doch alles keine Sau.
Die Firma aus dem Eingangsposting wollte vermutlich wissen, ob er
irgendwie Dipl.-Ing. etc ist. Das kann er dann mit einem FH angeben oder
eine BA, aber das war es dann schon. Dann füllt der Personaler das in
seinem Zettel aus.
Der ganze Rest ist vollkommen egal. Wer sich so an seinem TU oder TH an
seinem Dipl.-Ing. aufgeilt, hat wohl nichts anderes zu bieten und muss
sein selbstwertgefühl dann wohl an ein paar Buchstaben festmachen.
Nur, diese zwei Buchstaben interessieren weder die Frauen noch die
Arbeitgeber.
Gruss
Axel
>Nur, diese zwei Buchstaben interessieren weder die Frauen noch die>Arbeitgeber.
Die Frauen interessiert nur, ob es ein Dr. med. ist. Evtl. geht noch ein
RA.
STS schrieb:> In Östereich gibt es nach HTL-Ausbildung und BE auch noch die> Standesbezeichnung Ing. später Dipl.-Ing. (HTL)
Den Dipl.-HTL-Ing. wie auch den Dipl.-HLFL-Ing. gab es meines Wissens
nur relativ kurz und nur bis Ende des Jahres 2006.
STS schrieb:> HTL in Ö hat auch kein Hochschulniveau, drum Standesbezeichnung.
Nö, das hat nichts mit HTL oder nicht HTL zu tun. Es ist egal, wie Du
die Voraussetzungen zur Erlangung des Ings erworben hast. Der gemeine
Ing. ist deshalb eine Standesbezeichnung, da er vom BmWFJ verliehen wird
(Siehe IngG).
Iwan
@Matthias schrieb:> http://www.heuermann.fh-aachen.de/index.php?page=members_and_jobs&sub=members>> Wie siehts da aus? Alle schreiben Dipl.Ing und sind scheinbar Dipl.Ing> (FH)> Ich zitiere: "He received his Dipl.-Ing. degree from the Aachen> University of Applied Sciences"
Da hat der Betreffende halt etwas gemogelt.
Ich habe allerdings auch noch nie in der Presse davon gehört, dass
jemand wegen ungerechtfertigem Tragen des Titels Dipl. Ing. verklagt
wurde. Irgendwie scheint der Titel Dipl.Ing., egal ob mit der ohne
Anhang, nicht rechtlich relevant zu sein. Dagegen hat man bei
unerlaubtem Tragen des Titels Dr. gleich die Justiz am Hals.
>Mich als Dipl.Ing. (TH) nervt das schon ein wenig. Das Niveau ist doch>ein ganz anderes an der FH.
Das Niveau ist anders, aber nicht ganz anders. Ich war an einer TH, die
während des Studiums zur FH umgebaut wurde. So groß war der Unterschied
auch wieder nicht. Und: Eine TU ist auch noch was anderes als eine TH.
Aber manche THler machen aus ihrem Abschluß ganz selbstverständlich TU!
Darüber redet keiner.
Die Abschlüsse von TU und TH sind vollkommen gleichwertig, wie genau
sich die Universitäten nennen hat eher geschichtliche Gründe, hier in
NRW gibt es zB die TU Dortmund und die RWTH Aachen und da ist nichts á
la TU > TH.
>Die Abschlüsse von TU und TH sind vollkommen gleichwertig, wie genau>sich die Universitäten nennen hat eher geschichtliche Gründe, hier in>NRW gibt es zB die TU Dortmund und die RWTH Aachen und da ist nichts á>la TU > TH.
Na dann vergleiche mal das N i v e a u von jetzt (TU) mit dem von 1972
(TH).
Beim lesen dieser Beiträge stinkt es mir langsam, dass ich meinen
Ing.(grad) abgegeben habe und gegen einen DM-Betrag in Dipl.-Ing.(FH)
eingetauscht habe.
Ein Studienkollege hat mit mir in Esslingen den Abschluss gemacht.
Anschließend hat er im zweiten Semester an der Technischen Hochschule
Stuttgart wieder neu begonnen. Nur 1 Semester wurde ihm angerechnet.
Aber lediglich Mathematik und Physik ging tiefer im Stoff, alles andere
war ähnlich und teilweise weniger praxisbezogen als in Esslingen.
Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte
den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
Und wenn du abkratzt, geht der Titel automatisch an deine Frau über,
auch wenn die fachlich von tuten und bl..(wir wollen ja nicht indiskret
werden) keine Ahnung hat. LOL
>Beim lesen dieser Beiträge stinkt es mir langsam, dass ich meinen>Ing.(grad) abgegeben habe und gegen einen DM-Betrag in Dipl.-Ing.(FH)>eingetauscht habe.
Eingestauscht? Gekauft! Zwischen dem Ing. grad. und dem Dipl.-Ing. (FH)
besteht ein nicht unerheblicher Unterschied in vorausgesetzter
Vorbildung (Klasse 10 vs. Klasse 12 (FH)), der Studiendauer (3 Jahre
vs. 4 Jahre (FH)) und dem Anspruch (Fachschule vs. Hochschule (FH)). Ihr
wurdet nicht wegen Gleichwertigkeit nachdiplomiert, sondern aufgrund von
Berufserfahrung! Schon vergessen? ;-)
>Ein Studienkollege hat mit mir in Esslingen den Abschluss gemacht.>Anschließend hat er im zweiten Semester an der Technischen Hochschule>Stuttgart wieder neu begonnen. Nur 1 Semester wurde ihm angerechnet.>Aber lediglich Mathematik und Physik ging tiefer im Stoff, alles andere>war ähnlich und teilweise weniger praxisbezogen als in Esslingen.
Tja, hättest Du den original Dipl.-Ing. (FH) und nicht einen gegen DM
und Berufserfahrung, hättest Du an der Uni ins 7. Fachsemester
einsteigen können (z. B. an der TU Dresden). Schon das zeigt den
Niveauunterschied zwischen Ing. grad. und dem echten Dipl.-Ing. (FH).
>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
Akademische Grade gehören grundsätzlich in Dtl. nicht zum Namen! Der
Standesbeamte war ein gnädiger Herr (vielleicht selber ein Ing. grad.).
Also mal nicht jammern, Titel abgesahnt habt ihr ja ganz ordentlich. ;-)
Schon allein das heute vorausgesetzte (Fach)abi hätten sich wohl heute
einige der Ing. grad. nicht angetan. Die meisten der damaligen Ing.
grad. wären heute Techniker! Aber was politische Einflußnahme alles
möglich macht...
Karl Rapp schrieb:> Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte> den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die
später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.
>Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die>später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.
Von wem werden sie so genannt? Von Deppen, die hinter jedem Dr. einen
Arzt vermuten oder nicht den Unterschied zwischen einem nachdipl. Ing.
grad. und einem echten Dipl.-Ing. (FH) kennen.
>Vom Fachwissen her braucht sich ein FH-ler nicht vor einem TU-ler zu>verstecken. Was bei einer TU/TH höherwertiger sein soll als bei der FH>ist mir schleierhaft. Es ist nur anders.
Naja, bin selber echter FHler mit Abi: Man muß neidlos anerkennen: Die
TU ist schon noch tiefer gehend, gerade in der Beweisführung und
Herleitung. Schon allein aufgrund der längeren Studienzeit. Ich glaube,
die Einstiegsmöglichkeit ins 7 Fachsemester für (echte) FHler, wie an
der TU Dresden praktiziert, ist schon gerecht. Wie sich dann jemand in
der Praxis bewährt, ist dann noch mal von der Person selber abhängig.
Ich hab vor Jahren mal noch unbetitelt bei einer Firma gearbeitet und
die haben mir einfach ohne zu fragen die Bezeichnung "Systemingenieur"
auf die Visitenkarten gedruckt.
Thomas1 schrieb:> Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die> später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.
Die meisten Ärzte werden auch mit "Doktor" angesprochen, auch wenn sie
nicht promoviert haben. :-)
Gruss
Harald
Paul schreibt:
>Tja, hättest Du den original Dipl.-Ing. (FH) und nicht einen gegen DM
und Berufserfahrung, hättest Du an der Uni ins 7. Fachsemester
einsteigen können (z. B. an der TU Dresden). Schon das zeigt den
Niveauunterschied zwischen Ing. grad. und dem echten Dipl.-Ing. (FH).<
Hier noch etwas zur Aufklärung:
1. Als Absolventen der Fachhochschule Esslingen hatten wir 1974 die
Möglichkeit, die Abschlussprüfungen nach dem Niveau der Staatlichen
Ingenieurschule zu machen - oder eben nach den neuen Anforderungen der
neuen Fachhochschule.
2. Alle von meinem Semester waren mit der Prüfungsordnung der neuen
Fachhochschule einverstanden.
3. Wir erhielten als Abschluss den Ing.(grad)
Und jetzt bitte genau hinmerken bei
4. Wir hatten eine Parallelklasse mit ausschließlich Abiturienten. Ein
Professor machte sich zwei Semester lang darüber lustig, dass er bei den
Abiturienten den Mohrschen Spannungskreis längst erklärt hatte, während
er bei uns die Herleitung der Formeln machen müsse. Ergo, Abiturienten
haben die mathematischen Grundlagen die uns fehlen. Soweit richtig.
Ab dem dritten Semester drehte sich das Ganze. Konstruktion war angesagt
und damit das ganz praktische Verständnis. Hier zeigte sich der Vorteil
einer Lehre.
5. Abitur versus Facharbeiterbrief.... von uns hatte keiner vor, in
die Forschung zu gehen. Wir waren und sind Praktiker mit fundiertem
Grundlagenwissen.
Übrigens, wir programmierten mit Lochkarten, benutzten den
Rechenschieber und errechneten die Getriebe bis zur siebten Kommastelle
von Hand.
Sonnige Grüße von Karl Rapp
>3. Wir erhielten als Abschluss den Ing.(grad)
Wichtig: Wie lang war die Regelstudienzeit? 8 Semester + Diplomarbeit
gab es erst seit 1976. Seit da an und dafür gab es auch den Dipl.-Ing.
(FH). Ihr hattet 6 Semester ohne DA, es gab - "Und jetzt bitte genau
hinmerken bei" - den akademischen Grad Ing. grad., weil nach
FH-Niveau.
Wir sprechen hier vom staatlichen Titel Ing. grad.! Dem Abschlußgrad
an einer Ingenieurschule nach Prüfung Ingenieurschulniveau. Diese
erhielten den Dipl.-Ing. (FH) keineswegs als Beweis der Gleichwertigkeit
und auch nicht als akad. Grad. Sie bekamen ihn wegen der "heroischen
Leistung" nach ihrem Abschluß 3 (Ost) bzw. 5 (West) Jahre berufstätig
gewesen zu sein. Ein Obulus in verschiedener Höhe je nach Kassenlage der
Kommune war auch noch fällig. Ein dem akad. Grad gleichlautender staatl.
Titel gegen Geld gekauft, quasi.
>Hier zeigte sich der Vorteil einer Lehre.
Nur, daß heute ein gehöriger Teil der FH-Studenten Lehre + (Fach)abi
hat. Was nun?
>5. Abitur versus Facharbeiterbrief.... von uns hatte keiner vor, in>die Forschung zu gehen. Wir waren und sind Praktiker mit fundiertem>Grundlagenwissen.
Das Wesen einer Hochschule mißverstanden. Hochschule ist die
Bildungsstufe, die auf dem erfolgreichen Abschluß der Oberschule
(FOS/Gym) aufbaut. Hochschulen sind lt. Gesetz der Lehre und Forschung
verschrieben.
Daß sich keiner, der an einer Ingenieurschule begann in der FuE, sondern
eher als Praktiker sah, ist sicher richtig. Das war nie das Ziel der
Ingenieurschule. Unter anderem deshalb hat sich dieses Modell auch nicht
halten können. Man schloß die Ingenieurschulen und baute auf ihrer
Infrastruktur im Westen! ca. 30% der heutigen FHen auf. Im Osten
entstanden diese zu 90% aus THen und IHSen.
Eine Hochschule ohne Oberschule als Zugangsvoraussetzung ist namentlich
eine Stilblüte!
Meine Frage an euch!
Ich habe den HTL Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik´:
Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. Ich habe den Titel Ing.
In Österreich als Standesbezeichnung bekommen und meine Frage lautet
jetzt ist mein Titel ein akademischer Titel?
Danke voraus,
Lea
Lea schrieb:> Meine Frage an euch!>> Ich habe den HTL Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik´:> Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. Ich habe den Titel Ing.> In Österreich als Standesbezeichnung bekommen und meine Frage lautet> jetzt ist mein Titel ein akademischer Titel?>> Danke voraus,>> Lea
1. Es gibt keine akademischen Titel, es gibt nur akademische Grade.
2. Nein, die österreichische Standesbezeichnung ist kein akademischer
Grad.
Paul schrieb:> Akademische Grade dürfen nur Hochschulen verleihen. Die HTL ist keine> Hochschule, also ist es auch kein akademischer Grad.
Das ist dann ein staatlicher Titel. Auch der Doktor kann ein Titel sein,
wenn dieser ehrenhalber verliehen wird.
Hi, Paul!
Danke für deine Antwort aber ich habe HTL Kolleg für Bautechnick:
Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. (4semester) Das war eine
sechsjährige Schule keine 5 Jährige Schule um ein diplomierter Ing. zu
werden bräuchte ich nur 2 Jahre noch zu studiren. Deswegen habe ich ja
auch diese Frage gestellt. Weil viele sagen alle die einen Titel haben
werden als akademische Grade gesehen, so wie z.B: Mag,Prof,DI und Ing.
all die gennanten werden als akademische Grade angesehen. Im ex
Jugoslawien alle die einen Titel haben wie ich oben beschrieben habe
werden als akademische Grade bezeichnet. Nicht nur im exjugoslawien
sondern heute noch auch im Kroatien, Slowenien und Russland, warum ist
das in Österreich anders? Es ist blöd irgendwie ist das komisch. Hier in
Österreich werde ich immer nach einem akademischen Grad gefragt nicht
nach einem Titel. Und wenn ich beim Arzt gehe fragt er mich nach einem
Akademischen Grad und nicht an einem Titel und wenn ich zum ihm sage das
ich den Titel Ing. hage sagt, er das ist ein akademischer Grad und ich
sehe das auch so. Jeder Titel wird als akademischer Grad angesehen nur
Ing nicht. Begreiffe ich nicht aber egal. Mein Vater ist Dipl.Ing und
meine Bruder Ing. und alle beide werden als akademischer Grad angesehen
alle Beide haben in Kroatien studiert. Mir wurde gesagt wenn ich jetzt
ein Diplomierter Ing. werden will bräuchte ich noch zwei Jahre studieren
aber das will ich nicht ich bin mit meinem Titel zu frieden. Liebe Grüße
Lea
Da HTL nur als Sekundarschule gilt, somit kein Akademischer Grad und
sogar auch keine automatische Anpassung zum Titel Staatlich geprüfter
Techniker in Deutschland.
Trotzdem egal ob HTL oder Staatlich geprüfter Techniker, um einen
akademischen Abschluss bzw. Diplom zu erlangen, muss man auf die
Hochschule.
Dennoch gilt für diesen hohen beruflichen Befähigungsnachweis:
Will ein HTL - Absolvent in einem Mitgliedsland der EU einen Beruf
ausüben für den dieser Staat ein Hochschuldiplom fordert, so steht
dieser Beruf dem HTL-Absolventen offen. Dieser Staat kann allerdings die
Ablegung einer fachbezogenen Prüfung oder den Besuch eines maximal
dreijährigen Anpassungslehrganges verlangen.
Hallo Lea.
Es besteht ja ein Unterschied in der Eigenwahrnehmung und dem, was
juristisch gilt. In Dtl. und Österreich werden Abschlüsse als
akademischer Grad nur nach einem akademischen Studium an einer
Hochschule vergeben. Je nach Rechtsform der Schule (Hochschule/keine)
gibt's eben akademische Grade oder keine. Die Hochschule und ihre
Mitglieder (Studenten) genießen ja auch eine etwas andere
Rechstfreiheit. Hochschule bedeutet ja logisch gesehen auch, daß vorher
die Schulstufen Grund-, Mittel- und Oberschule (Abi) durch laufen sein
müssen. Auf diesem Niveau baut diese Schule auf.Du kannst ja selbern gut
beurteilen, auf welchem Niveau eine HTL anfängt, soweit ich weiß nciht
auf dem Niveau der 12. Klasse (Oberschule).
Paul
Ich kann für Österreich sagen:
Ing. ist ein Titel
Das Dipl. vor dem Ing. war bisher ab einem Master-Abschluss an einer
Universität möglich. Man konnte sich entscheiden ob man Master nimmt,
oder Dipl.
Dipl. ist höher angesehen als Master und deshalb auch weiter verbreitet,
beide kann / darf man jedoch nicht angeben.
Dipl. Ing. ist auf jeden Fall als Titel anzuführen, da es sich um einen
Titel mit akademischer Sonderstufe handelt!
Für die Zeugen Wikipedias, es lässt sich nur sagen:
Jeder kann in Wikipedia etwas eintragen und kontrolliert wird es von
deutschen Hartz IV-Empfängern und das muss man wissen, wenn man es
nutzt!
Es tut schon etwas weh, wenn man so ein Kommentar lesen muss!
SteffenUl schrieb:> Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn> dort ein (FH) steht musst du es zwingend angeben
Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar
empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.
Oliver S. schrieb:> Ich hab vor Jahren mal noch unbetitelt bei einer Firma gearbeitet und> die haben mir einfach ohne zu fragen die Bezeichnung "Systemingenieur"> auf die Visitenkarten gedruckt.
Ja und? Systemingenieur ist eine firmeninterne Berufsbezeichnung und
sagt nichts über die vorhandene oder nicht vorhandene Schul/Bildung aus.
Dirk schrieb:> Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar> empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.
(FH) ist keine "optionale" Angabe.
Dirk schrieb:>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.>> Ja du weißt es natürlich besser als die Professoren der betreffenden> Hochschule.
Könnt ihr weglassen, ist (eigentlich nicht) euer gutes Recht.
Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer
gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der
alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.
Dirk schrieb:> SteffenUl schrieb:>> Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn>> dort ein (FH) steht musst du es zwingend angeben>> Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar> empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.
Akademische Grade müssen geführt werden wie sie verliehen werden. Da die
FH Darmstadt m. W. auch die Hochschule ist, die den "Meister-Master"
anbietet, wundern mich solche Ratschläge dort auch nicht weiter.
Dirk schrieb:>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.>> Ja du weißt es natürlich besser als die Professoren der betreffenden> Hochschule.
Oje... die Professoren des Studiengangs sind mit die letzten, die das
wissen müssen.
Wirf einfach einen Blick in die Diplomurkunde und in das
Landeshochschulgesetz.
DerMacker schrieb:> Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer> gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der> alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.
Ich frag mich, in welchen Saftläden manche unterwegs sind, da kriegt man
ja richtig Mitleid.
DerMacker schrieb:> Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer> gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der> alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.
Das liegt dann aber an deinen persönlichen Komplexen wenn du dich
dadurch ans Bein getreten fühlst. Dafür können ja andere nichts.
> (FH) ist keine "optionale" Angabe.
Warum steht es dann in Klammern?
> die Professoren des Studiengangs sind mit die letzten, die das> wissen müssen.
Die sollten es zumindest besser wissen als die selbsternannten Experten
in diesem Forum.
Dipl.-Ing. schrieb:>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.>> Warum steht es dann in Klammern?
HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen
Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.
Mark schrieb:> HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen> Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein> abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.
Da steht nichts davon, dass es eine Pflichtangabe ist. Da steht nur,
dass man mit dieser Angabe Abschlüsse differenzieren kann.
Dirk schrieb:> Mark schrieb:>> HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen>> Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein>> abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.>> Da steht nichts davon, dass es eine Pflichtangabe ist. Da steht nur,> dass man mit dieser Angabe Abschlüsse differenzieren kann.
Pimp my "Titel".
> Pimp my "Titel".
Was hat das mit "Pimp" zu tun? Kein Abschluss ist prinzipiell besser als
der andere. Der eine legt mehr Wert auf die Theorie, der andere auf die
Anwendung. Die Niveauunterschiede selbst zwischen verschiedenen
Jahrgängen der selben Hochschule können größer sein als die Unterschiede
verschiedener Hochschularten. Also sind Vergleiche nur was für Leute,
die glauben etwas besseres zu sein.
Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:> Ich kann für Österreich sagen
Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread
ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!
Und zum Thema: schreibt doch einfach das (FH) dahinter. Ich frage mich,
wie man so von Komplexen zerfressen sein kann, dass man sich das nicht
traut?
BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein
Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...
Lothar M. schrieb:> BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein> Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...
So halte ich es auch, nur auf den Visitenkarten und dem Lebenslauf ist
der Grad vorhanden.
In meiner E-Mail Signatur steht einfach nur "Hardwareentwickler", weil
das das ist, was ich wirklich tue. Das interessiert mein Gegenüber, der
will wissen, ob er es mit einem Einkäufer zu tun hat oder mit dem
Anwender. Welche Ausbildung ich habe interessiert die üblicherweise
nicht. Bei uns in der Firma spielt es auch keine Rolle, ob jemand den
Dr. hat oder einen Meisterbrief. Was zählt ist das Ergebnis der Arbeit.
Auch beim Arzt bin ich noch nie nach dem Akademischen Grad gefragt
worden, was will der Arzt mit der Information? Ist meine Krankheit
anders zu bewerten wenn ich als Dipl Ing (FH) dort bin als wenn ich ohne
diesen Titel komme? Den interessiert allenfalls, ob ich privat
versichert bin oder gesetzlich. Aber auch das hat keinerlei Bezug zur
Ausbildung...
Selbst im normalen Leben ist es extrem selten, daß jemand nach einem
akademischen Grad fragt. Ist mir vielleicht bisher 1, max 2 mal
passiert. Ich verstehe nicht, weshalb manche hier ein Brimborium
veranstalten, ob nun TU oder FH. in der Praxis hat das in den
allerwenigsten Fällen irgendeine Relevanz, allenfalls direkt bei der
Einstellungsgehaltsverhandlung. Danach nicht mehr.
Christian B. schrieb:> Was zählt ist das Ergebnis der Arbeit.
Ein Titel wird zum arbeiten auch gar nicht benötigt, denn nur in
Ausnahmefällen wird der in Verbindung mit der beruflichen Tätigkeit
verlangt, z.B. beim Baustatiker. Ansonsten kann auch ein Nicht-Ingenieur
in betrieblich im Innenverhältnis als Ingenieur beschäftigt werden.
Im Außenverhältnis dürfte die Nutzung zu Werbezwecken schon Grenzwertig
sein, für rechtsverbindliche Geschäfte dagegen nicht zulässig sein,
aber die Juristen würden das vielleicht noch viel differenzierter sehen.
Akademischer Titel in Verbindung mit einem Hochschulabschluss ist auch
so ein bisschen gewagt. Schulungen an der Volkshochschule haben da z.B.
nicht den gleichen Wert, weil da zumindest nach meiner Erfahrung,
keine Klausuren geschrieben werden und nur die Kursteilnahme einem
bescheinigt wird. Also auch nix betitelt wird.
Zunächst müsste man sich darüber klar werden, was ein TITEL überhaupt
wirklich ist. Mit Büchern hat das nun schon mal nichts zu tun, aber
analog dazu, ist es eine umschreibende Bezeichnung in Kurzform.
Unstrittig dürfte es sich um die Verleihung eines Bildungsgrades
durch den Staat handeln, in der Regel durch das Kultusministerium.
Das findet man nämlich nicht nur bei Ingenieur-Diplomen sondern auch
bei staatliche geprüften Technikern (deswegen auch der Präfix).
Dazu ist eine Hochschule rein physisch als Aussteller nicht nötig,
aber im Ergebnis ist das auch ein Titel bzw. ein akademischer
Grad solange dieser eindeutig zu unterscheiden ist. Bliebe eigentlich
noch die Wortspielerei "akademisch" zu differenzieren. Dieser Begriff
ist nämlich NICHT geschützt und damit wäre der Schlamassel perfekt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Akademie
SteffenUl (Gast) schrieb:
> Meines Wissens ist der Dipl. Ing. kein Titel, sondern ein akademischer> Grad.
Gut so.
Bei Petra Hinz, einer VertreterIn einer angeblichen Arbeiterpartei,
spielt DAS alles jedenfalls überhaupt keine Rolle.
Genausowenig, wie bei Koch-Mehrin, Merkel u.a. ...
By the way: Mein Dipl.-Ing. ging völlig "ohne Spende".
Und den habe ich zwar auch in Düsseldorf, aber bei einer anderen
Fakultät "ergattert", als eine gewisse Frau Annette Schavan
den ihren ...
Andre schrieb:> Hallo,>> bewerbe mich gerade Online bei einer größeren Firma. Diese wollen bei> der Anmeldung wissen, ob ich einen Titel habe. Da ich ein Ingenieur bin,> soll ich diesen dort aufführen oder werden dort nur Profs und Dr.> angegeben? Wenn ja, muß ich dann auch als Fachhochschulstudium (FH)> kennzeichen?
Technisch gesehen und mit Blick auf internationale Gepflogenheiten ist
das Diplom beides; akademischer Grad und Titel i.S. eines lizensierten
Ingenieurs.
In Deutschland meint Titel jedoch gewöhnlich die Unsitte, bestimmte
Grade (Dr.) und Beamtenplanstellen (Prof.) als Namenszusatz in den
Personalausweis eintragen lassen zu dürfen.
Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht
Dipl.-Ing.
Interessierter schrieb:> "Richtige" Dipl.-Ing.'s erkennt man immer daran,
...daß sie kein Deppenapostroph setzen, weil sie den englischen Genitiv
vom deutschen Plural und von deutschen Kontraktionen unterscheiden
können.
Dipl.- G. schrieb:> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht> Dipl.-Ing.
Einige Doctores/Professoren müssen auch ihren Titel nachklammern . Und
in die Klammern die Uni/Land nennen - wenn diese außerhalb der EU
liegen.
https://www.berlin.de/sen/bjw/anerkennung/akademische-abschluesse/haeufige-fragen/
Wenn du also Dr.(Dorf Potemkin) bist dann bist du Dr.(Dorf Potemkin) und
nicht Dr.
Michael S. schrieb:>>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte>>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.> Und wenn du abkratzt, geht der Titel automatisch an deine Frau über
Nein, an den erstgeborenen Sohn.
Wobei...zumindest die Österreicher haben ja 1713 mit der pragmatischen
Sanktion das salische Recht der Primogenitur abgeschafft.
Dipl.- G. schrieb:> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht> Dipl.-Ing.
Blödsinn. Der geklammerte Zusatz ist eine freiwillige Angabe. Das wird
dir jeder bestätigen, der befugt ist, diesen akademischen Grad zu
verleihen. Wenn du dich für was besseres hälst, weil du diesen Zusatz
nicht verwenden darfst, ist das alleine dein Problem.
> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht> Dipl.-Ing.
Da habe ich aber Glück gehabt.
Lt. Zeugnis bin ich Dipl.-Ing., OHNE Anhang.
Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das
Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...
Thomas1 schrieb:> Ein Dr. h.c. oder Dr. E.h.> ist nur der verliehene Titel. Mehr nicht.
Das würde ich nie machen -einen Titel verleihen. Stell Dir mal vor, Du
bekommst ihn nicht wieder zurück...
Ein Drama!
MfG Paul
U. B. schrieb:> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...
wie geht das denn?
U. B. schrieb:> Da habe ich aber Glück gehabt.> Lt. Zeugnis bin ich Dipl.-Ing., OHNE Anhang.>> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...
Mein Chef hat an einer privaten FH studiert. Der konnte dort ein
zwei-semestriges Zusatzstudium machen und ist deshalb offiziell
Dipl.-Ing. ohne (FH)-Zusatz.
Dipl.- G. schrieb:> ...daß sie kein Deppenapostroph setzen, weil sie den englischen Genitiv> vom deutschen Plural und von deutschen Kontraktionen unterscheiden> können.
You sound cranky. On the rag again?
Hallo!
Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und
Dipl.-Inf. ist? Beides?
An meiner Uni ist für Infs der Dr. rer. nat. vorgesehen,
der Dr.-Ing. hat zusätzliche Prüfungen erfordert. Es sind
also separate Qualifikationen.
Gruß und Kuß
DringDiplinf H.C.
>> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das>> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...> wie geht das denn?
Vielleicht mit "Spende"? =>
Frag Gutti, Schavan, Koch-Mehrin, Hinz; Kohl-Schäuble; (Merkel?) ...
;-)
Lothar M. schrieb:> Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:>> Ich kann für Österreich sagen> Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread> ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!>> Und zum Thema: schreibt doch einfach das (FH) dahinter. Ich frage mich,> wie man so von Komplexen zerfressen sein kann, dass man sich das nicht> traut?>> BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein> Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...
Und ich schau bei Xing mal rein.
Da kann man sich oft nur an den Kopf fassen was da alles man zu lesen
bekommt!
"Senior Business Development Manager"
Den Rest von dem seiner Vital möcht ich garned wieder geben!
Lothar M. schrieb:> Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:>> Ich kann für Österreich sagen> Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread> ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!
Es gibt nix besseres als ein gut abgehangener Schinken!
U. B. schrieb:> Vielleicht mit "Spende"? =>>> Frag Gutti, Schavan, Koch-Mehrin, Hinz; Kohl-Schäuble; (Merkel?) ...> ;-)
Ach, was soll`s! Die Herrschaften wußten was die Meritokratie verlangt!
Scheine und Titel, um damit ihre Kompetenz zu unter streichen.
Ich dachte die Frau Schavan wäre die Meisterin gewesen. Aber da hat sie
in Frau Hinz ihre Meisterin gefunden.
Echt in was für einer Welt leben wir.
Wer die Zwangs-GEZ ned zahlt, hinter dem schicken sie Gott und die Welt
hinter her.
Und die Pepela kann ungerührt ein ganzes Hochschulstudium von min 8
Jahren einfach vor Leuten erfinden die sie schon in der Sandkiste
spielen sahen.
Und keiner will was gemerkt haben fast 30 Jahre lang?????????????
DringDiplinf H. Causa schrieb:> Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und Dipl.-Inf. ist?> Beides?
Vorab: das zweite ist kein Titel.
Und wenn man es drauf hat muss man mit keinem davon "angeben".
Der schönste Titel ist der Vollstreckungstitel! Dem wird in aller
Regel bedingungslos Respekt entgegengebracht. Nicht immer, aber
meistens kommt die Kohle dann ohne Wenn und Aber herüber. :-)
DringDiplinf H. Causa schrieb:> Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und> Dipl.-Inf. ist? Beides?
Schreib "nicht therapierbar" auf die Visitenkarte. Das trifft es am
Besten.
Vollstrecker schrieb:> Nicht immer, aber> meistens kommt die Kohle dann ohne Wenn und Aber herüber. :-)
Wenn dein Schuldner in Privatinsolvenz, bei einer Firma
in die normale Insolvenz geht, dann siehst du gar nichts. ;-b
Mit einem Offenbarungseid kannst jeden Gerichtsvollzieher wieder
nach Hause schicken. Du bist dann der Dumme.