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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist Dipl.-Ing. ein Titel


Autor: Andre (Gast)
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Hallo,

bewerbe mich gerade Online bei einer größeren Firma. Diese wollen bei 
der Anmeldung wissen, ob ich einen Titel habe. Da ich ein Ingenieur bin, 
soll ich diesen dort aufführen oder werden dort nur Prof´s und Dr. 
angegeben? Wenn ja, muß ich dann auch als Fachhochschulstudium (FH) 
kennzeichen?

Danke für Eure Hilfe

Andre

Autor: SteffenUl (Gast)
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Meines Wissens ist der Dipl Ing kein Titel, sondern ein akademischer 
Grad.

Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn 
dort ein  (FH) steht musst du es zwingend angeben

Autor: SteffenUl (Gast)
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Meines Wissens ist der Dipl Ing kein Titel, sondern ein akademischer 
Grad.

Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn 
dort ein  (FH) steht musst du es zwingend angeben.

Aber ich weiß nicht worrin das Problem bestehen soll (FH) nicht angeben 
zu wollen

Autor: jo (Gast)
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hey,

dipl-ing. ist ein TITEL!!

Autor: name (Gast)
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dipl. ing ist ein akademischer grad. genauso wie dr. und prof.

manchmal ist wikipedia wirklich hilfreich... : ]

Autor: Andre (Gast)
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tja, wikipedia hatte ich mir vorher auch zu gemüte geführt. allerdings 
wird man dort nicht schlau raus. man wird von titel auf akdemisch grad 
gelinkt und umgekehrt. eindeutig ist das nicht ganz.

Autor: name (Gast)
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okay, es versteckt sich ein bißchen. copy/paste ist manchmal auch 
hilfreich.

also, von:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad


ein kleiner auszug:

Titel [Bearbeiten]

Die akademische Dienstbezeichnung „Prof.“ (Professor) und der 
akademische Grad „Dr.“ (Doktor) werden häufig als „akademische Titel“ 
bezeichnet oder verstanden, ohne dass dafür eine Grundlage besteht.

Gemäß dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen [3] (§ 2, Abs. 1) 
werden Titel in Deutschland nur durch den Bundespräsidenten verliehen, 
was bei akademischen Dienstbezeichnungen und Graden nicht der Fall ist. 
Von dieser Definition kann gesetzlich, beispielsweise durch Landesrecht, 
abgewichen werden. So werden in Rheinland-Pfalz beispielsweise die Titel 
Justizrat oder Sanitätsrat staatlich verliehen.

Gemäß § 2, Abs. 2 sagt das Gesetz allerdings nichts über akademische 
Grade sowie Amts- und Berufsbezeichnungen aus.

Autor: Betrachter (Gast)
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Das Problem das FH nicht anzugeben besteht darin das du dann 
fälschlicherweise eine Bezeichnung angibst die du garnicht führst und 
die du nicht erlaubt bist zu führen, da dir "nur" ein FH Grad verliehen 
worden ist.

Autor: .... (Gast)
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Das Thema (FH) und nicht (FH) hatten wir schon mal.

Du darfst dich nur GENAU so nennen wie es in deiner Pappe steht! Und da 
steht halt (FH). Alles andere ist Urkundenfälschung!

Autor: Thomas (Gast)
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wichtig is doch in dem Fall ob die Firma unter Titel Dipl.Ing versteht. 
Mal anrufen?

Autor: STS (Gast)
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1. Bist Du Deutscher oder Österreicher?

Annahme Deutscher:

- Dipl.-Ing. (BA) ist ein staatlicher Titel

- Dipl.-Ing. (FH) an einer FH durch ordentliches Studium erworben ist 
ein      akademischer Grad

- Dipl.-Ing. (FH) durch eine Umdiplomierung erworben (z. B.  Ingenieur h 
o c h schulabsolventen lt. Einigungsvertrag Fallgruppe 3 und 4) ist ein 
akademischer Grad

- Dipl.-Ing. (FH) durch eine Nachdiplomierung erhalten. (z. B. von 
Fachschulabsolventen im Rahmen des Einigungsvetrtages Fallgr. 5) ist ein 
staatlicher Titel

- Dipl.-Ing. z. B. von Uni/TU/TH ist ein akademischer Grad

- Dr.-Ing. ist ein akademischer Grad

- Dr.-Ing. habil. oder Dr. sc. tech. sind akademische Grade

- Prof. ist ein Amtstitel


In Östereich gibt es nach HTL-Ausbildung und BE auch noch die 
Standesbezeichnung Ing. später Dipl.-Ing. (HTL)

Autor: juppi (Gast)
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> - Dipl.-Ing. (BA) ist ein staatlicher Titel

> - Dipl.-Ing. (FH) an einer FH

finde (FH) hintendran sieht akademischer aus.

Autor: STS (Gast)
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??? Verstehe ich jetzt nicht

Akad. Grade dürfen nur Hochschulen vergeben. Da die Berufsakademie keine 
Hochschule ist, und die Fachschule/Ingenieurschule der DDR kein 
Hochschulniveau hatte, gibt's nur staatl. Titel.

HTL in Ö hat auch kein Hochschulniveau, drum Standesbezeichnung.

Autor: juppi (Gast)
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sollte nur etwas die diskusion auflockern

Autor: Max (Gast)
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Habe mein Diplom im Sommer 1981 an einer hess. FH erworben.
Text: "Die Fachhochschule verleiht ..... bestandenen Diplomprüfung den
Akademischen Grad Diplom-Ingenieur.
Wie darf ich mich nun nennen? Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing.(FH)

Autor: J. D. (medtech)
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Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!

Ende mit dieser Klasseneinteilung FH und UNI.
Wenn man sich bewirbt sieht man doch im Lebenslauf wo man studiert hat!

Und wenn die Personalabteilung sich dafür keine Zeit nimmt bzw. das als 
Sortierkriterium nimmt dann kann man denen auch nicht helfen.

(Ja ich weiß sowas soll es noch geben!)...aber dann wohl nur in dem so 
tollen Abschlussorientierten Deutschland...

Autor: Gast (Gast)
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An der FH-Darmstadt wurde uns immer empfohlen, das "(FH)" weg zu lassen.
Das sieht man auch im Handbuch zu dieser Software: 
http://www.igdv.h-da.de/projekte/beendete/dcss/index.htm
http://www.igdv.h-da.de/fileadmin/documents/IGDV/D...
(Seite 5)

Autor: Timo (Gast)
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Ob die FH Darmstadt sich darüber, dass du das hier rausposaunst, wohl 
freut?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich weiß, was ein vollstreckbarer Titel ist und daß 'Professor' nicht 
vollstreckbar und trotzdem ein Titel ist.

Aber Dipl.-Ing. ist weder ein Titel, noch vollstreckbar...

Autor: juppi (Gast)
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doll?

Autor: J G (Gast)
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Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing.  und auch Dr.-Ing.  u.ä. sind akademische 
Grade und keine Titel.
Eine Sonderstellung nimmt der Dr.-Grad ein, weil er als einziger Grad 
(noch) auf Antrag in den Personalausweis eingetragen wird.

Der Klammerzusatz (FH) muss, sofern der akad. Grad mit Klammerzzusatz 
auf der Diplomurkunde aufgeführt wird, auch so angegeben werden!

Titel sind z.B.  Graf, Fürst  o.a. und können vererbt werden  ...

Übrigens ...,  der Dr- Grad ist nicht Namensbestandteil;
auch gibt es keinen Anspruch auf Anrede mit "Herr / Frau Dr. ... ".

Autor: Bewunderer (Gast)
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@J G,

"Titel sind z.B.  Graf, Fürst  o.a. und können vererbt werden".

In DE gibt es keinen Adel mehr, daher sind Graf, Fürst, Freiherr etc. 
ganz normale Namensbestandteile wie Müller, Meier, Schulze, und werden 
daher auch nicht vererbt. Es sei denn, man betrachtet seinen Nachnamen 
als Erbe seiner Eltern.

Autor: Interessierter (Gast)
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Ha, ich hab' Dipl.-Ing. ( OHNE FH, war aber auf einer FH ! )

Mensch muss auch mal Glück haben !

Autor: pst (Gast)
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Hoffentlich wird das nicht abgeschafft, dass (FH) fester und zu 
fuehrender Teil des akademischen Grades ist - sonst kann man die Leute, 
die ueber Entwicklung reden und die, die sie auch beherrschen ja nicht 
mehr unterscheiden! Speziell als Diplom-Informatiker (FH), trage ich den 
Zusatz (FH) bewusst - er steht fuer fachliche Kompetenz und hohe 
Einsetzbarkeit. :-)

Autor: Thomas (Gast)
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deppen!

da studieren sie jahre und sind nichtmals im bilde darüber, was sie 
neben dem wissen eigentlich anstreben!

da fehlen mir die worte!

Autor: Bernd (Gast)
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"Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!"

das stimmt nicht, es wird weiterhin in  Master of Science(Uni) bzw. 
Master of Engineering (FH) vergeben.

Autor: Interessierter (Gast)
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"Richtige" Dipl.-Ing.'s erkennt man immer daran, dass sie 1. teurere 
Anzüge anhaben, 2. wichtiger gucken, 3. auf ihrem PC immer eine 
Excel-Tabelle geöffnet haben ...

Autor: juppi (Gast)
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Bewunderer (Gast)

>"Titel sind z.B.  Graf, Fürst  o.a. und können vererbt werden".

Ha..Ha


Dann unterzeichne einmal mit  Dipl.-Ing.
ein amtliches Schreiben, wenn du keiner bist!

Autor: Oli (Gast)
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>>"Das Problem hat sich ja nun mit Bachelor erledigt!"

>das stimmt nicht, es wird weiterhin in  Master of Science(Uni) bzw.
>Master of Engineering (FH) vergeben.

Nicht unbedingt! Es gibt auch an FHs Master of Science Studiengänge - 
mit denen man dann auch problemlos (und ohne Nachgeschmack) später an 
einer Uni promovieren kann (z.B. gibts an der FH München den Master of 
Science in Mikro- und Nanotechnik). Ich find das auch voll ok, weil 
viele Unis nehmen FH Diplom oder FH Bachelor Absolventen ja garnicht so 
ohne weiteres in einen Masterstudiengang auf.

Autor: STS (Gast)
Datum:

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Ein akkr. Master of Engineering von der FH berechtigt ebenso zur Promo, 
wie ein Master of Science.

Autor: DAK (Gast)
Datum:

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Hi Andre,

genauso, wie hier keine Bescheid weis, wissen auch die Firmen nicht 
Bescheid.

Da wird zwar nach Titel gefragt, aber ob das auch so gemeint ist.
Ich denke, die wollen schon wissen, ob Du Dipl. Ing. (FH) bis.
Also angeben.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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>das stimmt nicht, es wird weiterhin in  Master of Science(Uni) bzw.
>Master of Engineering (FH) vergeben.

Der Bachelorgrad darf nicht um einen fachlichen Zusatz ergänzt werden 
und außerdem nicht um einen Zusatz ergänzt werden, der auf die Art der 
Bildungseinrichtung hinweist, die den Bachelor-Grad verliehen hat (z. B. 
(FH) oder (Univ.)), da es keine für die Hochschulart spezifisch 
unterschiedlichen Vorgaben (z. B. Dauer des Studiums) gibt und alle 
Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliegen. 
[wikipedia]

siehe auch 
http://www.kultusministerkonferenz.de/doc/beschl/B.... 
(Seite 9 unten)

Ich nehme mal an das gilt auch für den Master.

Gruß Michael

Autor: Oli (Gast)
Datum:

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> Ein akkr. Master of Engineering von der FH berechtigt ebenso zur Promo,
> wie ein Master of Science.

Schon, aber mit "of Science" wir man an den Unis viel eher als Doktorant 
genommen und als ebenbürtig angesehen - zumindest höre ich das in Bayern 
oft. Direkt an einer FH, wo's sicher egal wäre, kann man (noch?) nicht 
promovieren. Man braucht ja im Moment immer einen Doktorvater an einer 
Uni...

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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Dipl. Ing ist ein Titel

Ing....... nicht

Autor: Matthias (Gast)
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http://www.heuermann.fh-aachen.de/index.php?page=m...

Wie siehts da aus? Alle schreiben Dipl.Ing und sind scheinbar Dipl.Ing 
(FH)
Ich zitiere: "He received his Dipl.-Ing. degree from the Aachen 
University of Applied Sciences"

Autor: Paul (Gast)
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>Wie siehts da aus? Alle schreiben Dipl.Ing und sind scheinbar Dipl.Ing
>(FH)
>Ich zitiere: "He received his Dipl.-Ing. degree from the Aachen
>University of Applied Sciences"

Naja, es ist juristisch grenzwertig. Auf der einen Seite wird der 
Dipl.-Ing. als Eigenname! zum Unidiplom verpanscht. Auf der anderen 
Seite erfolgt im gleichen Satz ja die Wahrheit, daß er von der Fh 
verliehen wird. Ich halte das nicht für strafbar.

Beispiel 1:

" Ich bin Dipl.-Ing. (FH)"

Beispiel 2:

"Ich bin Dipl.-Ing., den ich an der FH gemacht habe."

Grenzwertig!

Autor: Olli (Gast)
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Paul schrieb:
> Beispiel 1:
>
> " Ich bin Dipl.-Ing. (FH)"
>
> Beispiel 2:
>
> "Ich bin Dipl.-Ing., den ich an der FH gemacht habe."

Vmtl. hängt es davon ab, ob Dipl.-Ing. als akadem. Grad oder als 
Berufsbezeichnung verwedet wird. Auch ein Dipl.-Ing. (FH) ist ein 
Diplomingenieur.

Autor: Axel (Gast)
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Das interessiert doch alles keine Sau.

Die Firma aus dem Eingangsposting wollte vermutlich wissen, ob er 
irgendwie Dipl.-Ing. etc ist. Das kann er dann mit einem FH angeben oder 
eine BA, aber das war es dann schon. Dann füllt der Personaler das in 
seinem Zettel aus.

Der ganze Rest ist vollkommen egal. Wer sich so an seinem TU oder TH an 
seinem Dipl.-Ing. aufgeilt, hat wohl nichts anderes zu bieten und muss 
sein selbstwertgefühl dann wohl an ein paar Buchstaben festmachen.

Nur, diese zwei Buchstaben interessieren weder die Frauen noch die 
Arbeitgeber.

Gruss
Axel

Autor: Paul (Gast)
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>Nur, diese zwei Buchstaben interessieren weder die Frauen noch die
>Arbeitgeber.

Die Frauen interessiert nur, ob es ein Dr. med. ist. Evtl. geht noch ein 
RA.

Autor: Иван S. (ivan)
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STS schrieb:
> In Östereich gibt es nach HTL-Ausbildung und BE auch noch die
> Standesbezeichnung Ing. später Dipl.-Ing. (HTL)

Den Dipl.-HTL-Ing. wie auch den Dipl.-HLFL-Ing. gab es meines Wissens 
nur relativ kurz und nur bis Ende des Jahres 2006.

STS schrieb:
> HTL in Ö hat auch kein Hochschulniveau, drum Standesbezeichnung.

Nö, das hat nichts mit HTL oder nicht HTL zu tun. Es ist egal, wie Du 
die Voraussetzungen zur Erlangung des Ings erworben hast. Der gemeine 
Ing. ist deshalb eine Standesbezeichnung, da er vom BmWFJ verliehen wird 
(Siehe IngG).

Iwan

Autor: Helmut S. (helmuts)
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@Matthias schrieb:
> http://www.heuermann.fh-aachen.de/index.php?page=m...
>
> Wie siehts da aus? Alle schreiben Dipl.Ing und sind scheinbar Dipl.Ing
> (FH)
> Ich zitiere: "He received his Dipl.-Ing. degree from the Aachen
> University of Applied Sciences"

Da hat der Betreffende halt etwas gemogelt.
Ich habe allerdings auch noch nie in der Presse davon gehört, dass 
jemand wegen ungerechtfertigem Tragen des Titels Dipl. Ing. verklagt 
wurde. Irgendwie scheint der Titel Dipl.Ing., egal ob mit der ohne 
Anhang, nicht rechtlich relevant zu sein. Dagegen hat man bei 
unerlaubtem Tragen des Titels Dr. gleich die Justiz am Hals.

Autor: Matthias (Gast)
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Mich als Dipl.Ing. (TH) nervt das schon ein wenig. Das Niveau ist doch 
ein ganz anderes an der FH.

Autor: Paul (Gast)
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>Mich als Dipl.Ing. (TH) nervt das schon ein wenig. Das Niveau ist doch
>ein ganz anderes an der FH.

Das Niveau ist anders, aber nicht ganz anders. Ich war an einer TH, die 
während des Studiums zur FH umgebaut wurde. So groß war der Unterschied 
auch wieder nicht. Und: Eine TU ist auch noch was anderes als eine TH. 
Aber manche THler machen aus ihrem Abschluß ganz selbstverständlich TU! 
Darüber redet keiner.

Autor: julian.buelhoff@web.de (Gast)
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Die Abschlüsse von TU und TH sind vollkommen gleichwertig, wie genau 
sich die Universitäten nennen hat eher geschichtliche Gründe, hier in 
NRW gibt es zB die TU Dortmund und die RWTH Aachen und da ist nichts á 
la TU > TH.

Autor: yannik (Gast)
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die bezeichnung RWTH ist mehr ein Historisches relikt das als namensteil 
verstanden wird
nicht umsonst heißt die RWTH jetzt "RWTH Aachen University"

Autor: Paul (Gast)
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>Die Abschlüsse von TU und TH sind vollkommen gleichwertig, wie genau
>sich die Universitäten nennen hat eher geschichtliche Gründe, hier in
>NRW gibt es zB die TU Dortmund und die RWTH Aachen und da ist nichts á
>la TU > TH.

Na dann vergleiche mal das N i v e a u von jetzt (TU) mit dem von 1972 
(TH).

Autor: Graf von und zu Zuckspasst (Gast)
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Hultigt mir niederes Volk. Wo bleiben die Steuern.

Autor: Ohne Dipl (Gast)
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Jetzt bin ich verwirrt, muss ich nun angeben dass ich den Dipl-Ing oder 
Dipl-Ing (FH) nicht habe. Was ist besser für mich.

Autor: WT (Gast)
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@ohne Dipl: Lass das Dipl. und das FH weg auch das Ing. und nenne dich 
einfach Mensch.

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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@ohne Dipl: oder nenne dich Dr.!

Autor: Karl Rapp (Gast)
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Beim lesen dieser Beiträge stinkt es mir langsam, dass ich meinen 
Ing.(grad) abgegeben habe und gegen einen DM-Betrag in Dipl.-Ing.(FH) 
eingetauscht habe.
Ein Studienkollege hat mit mir in Esslingen den Abschluss gemacht. 
Anschließend hat er im zweiten Semester an der Technischen Hochschule 
Stuttgart wieder neu begonnen. Nur 1 Semester wurde ihm angerechnet. 
Aber lediglich Mathematik und Physik ging tiefer im Stoff, alles andere 
war ähnlich und teilweise weniger praxisbezogen als in Esslingen.
Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte 
den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.

Autor: Michael S. (technicans)
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>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte
>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
Und wenn du abkratzt, geht der Titel automatisch an deine Frau über, 
auch wenn die fachlich von tuten und bl..(wir wollen ja nicht indiskret
werden) keine Ahnung hat. LOL

Autor: Paul (Gast)
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>Beim lesen dieser Beiträge stinkt es mir langsam, dass ich meinen
>Ing.(grad) abgegeben habe und gegen einen DM-Betrag in Dipl.-Ing.(FH)
>eingetauscht habe.

Eingestauscht? Gekauft! Zwischen dem Ing. grad. und dem Dipl.-Ing. (FH) 
besteht ein nicht unerheblicher Unterschied in vorausgesetzter 
Vorbildung (Klasse 10  vs. Klasse 12 (FH)), der Studiendauer (3 Jahre 
vs. 4 Jahre (FH)) und dem Anspruch (Fachschule vs. Hochschule (FH)). Ihr 
wurdet nicht wegen Gleichwertigkeit nachdiplomiert, sondern aufgrund von 
Berufserfahrung! Schon vergessen? ;-)

>Ein Studienkollege hat mit mir in Esslingen den Abschluss gemacht.
>Anschließend hat er im zweiten Semester an der Technischen Hochschule
>Stuttgart wieder neu begonnen. Nur 1 Semester wurde ihm angerechnet.
>Aber lediglich Mathematik und Physik ging tiefer im Stoff, alles andere
>war ähnlich und teilweise weniger praxisbezogen als in Esslingen.

Tja, hättest Du den original Dipl.-Ing. (FH) und nicht einen gegen DM 
und Berufserfahrung, hättest Du an der Uni ins 7. Fachsemester 
einsteigen können (z. B. an der TU Dresden). Schon das zeigt den 
Niveauunterschied zwischen Ing. grad. und dem echten Dipl.-Ing. (FH).

>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte
>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.

Akademische Grade gehören grundsätzlich in Dtl. nicht zum Namen! Der 
Standesbeamte war ein gnädiger Herr (vielleicht selber ein Ing. grad.).

Also mal nicht jammern, Titel abgesahnt habt ihr ja ganz ordentlich. ;-)
Schon allein das heute vorausgesetzte (Fach)abi hätten sich wohl heute 
einige der Ing. grad. nicht angetan. Die meisten der damaligen Ing. 
grad. wären heute Techniker! Aber was politische Einflußnahme alles 
möglich macht...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Karl Rapp schrieb:
> Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte
> den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.


Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die 
später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.

Autor: Paul (Gast)
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>Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die
>später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.

Von wem werden sie so genannt? Von Deppen, die hinter jedem Dr. einen 
Arzt vermuten oder nicht den Unterschied zwischen einem nachdipl. Ing. 
grad. und einem echten Dipl.-Ing. (FH) kennen.

>Vom Fachwissen her braucht sich ein FH-ler nicht vor einem TU-ler zu
>verstecken. Was bei einer TU/TH höherwertiger sein soll als bei der FH
>ist mir schleierhaft. Es ist nur anders.

Naja, bin selber echter FHler mit Abi: Man muß neidlos anerkennen: Die 
TU ist schon noch tiefer gehend, gerade in der Beweisführung und 
Herleitung. Schon allein aufgrund der längeren Studienzeit. Ich glaube, 
die Einstiegsmöglichkeit ins 7 Fachsemester für (echte) FHler, wie an 
der TU Dresden praktiziert, ist schon gerecht. Wie sich dann jemand in 
der Praxis bewährt, ist dann noch mal von der Person selber abhängig.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
Datum:

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Ich hab vor Jahren mal noch unbetitelt bei einer Firma gearbeitet und 
die haben mir einfach ohne zu fragen die Bezeichnung "Systemingenieur" 
auf die Visitenkarten gedruckt.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Thomas1 schrieb:

> Ja eben. Manche Frauen promovieren auf dem Standesamt. Darum werden die
> später nur Frau Dr.genannt, ohne studiert zu haben.

Die meisten Ärzte werden auch mit "Doktor" angesprochen, auch wenn sie
nicht promoviert haben. :-)
Gruss
Harald

Autor: Karl Rapp (Gast)
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Paul schreibt:

>Tja, hättest Du den original Dipl.-Ing. (FH) und nicht einen gegen DM
und Berufserfahrung, hättest Du an der Uni ins 7. Fachsemester
einsteigen können (z. B. an der TU Dresden). Schon das zeigt den
Niveauunterschied zwischen Ing. grad. und dem echten Dipl.-Ing. (FH).<

Hier noch etwas zur Aufklärung:
1. Als Absolventen der Fachhochschule Esslingen hatten wir 1974 die 
Möglichkeit, die Abschlussprüfungen nach dem Niveau der Staatlichen 
Ingenieurschule zu machen - oder eben nach den neuen Anforderungen der 
neuen Fachhochschule.
2. Alle von meinem Semester waren mit der Prüfungsordnung der neuen 
Fachhochschule einverstanden.
3. Wir erhielten als Abschluss den Ing.(grad)

Und jetzt bitte genau hinmerken bei

4. Wir hatten eine Parallelklasse mit ausschließlich Abiturienten. Ein 
Professor machte sich zwei Semester lang darüber lustig, dass er bei den 
Abiturienten den Mohrschen Spannungskreis längst erklärt hatte, während 
er bei uns die Herleitung der Formeln machen müsse. Ergo, Abiturienten 
haben die mathematischen Grundlagen die uns fehlen. Soweit richtig.
Ab dem dritten Semester drehte sich das Ganze. Konstruktion war angesagt 
und damit das ganz praktische Verständnis. Hier zeigte sich der Vorteil 
einer Lehre.
5. Abitur versus Facharbeiterbrief....   von uns hatte keiner vor, in 
die Forschung zu gehen. Wir waren und sind Praktiker mit fundiertem 
Grundlagenwissen.

Übrigens, wir programmierten mit Lochkarten, benutzten den 
Rechenschieber und errechneten die Getriebe bis zur siebten Kommastelle 
von Hand.

Sonnige Grüße von Karl Rapp

Autor: Paul (Gast)
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>3. Wir erhielten als Abschluss den Ing.(grad)

Wichtig: Wie lang war die Regelstudienzeit? 8 Semester + Diplomarbeit 
gab es erst seit 1976. Seit da an und dafür gab es auch den Dipl.-Ing. 
(FH). Ihr hattet 6 Semester ohne DA, es gab - "Und jetzt bitte genau 
hinmerken bei" - den akademischen Grad Ing. grad., weil nach 
FH-Niveau.

Wir sprechen hier vom staatlichen Titel Ing. grad.! Dem Abschlußgrad 
an einer Ingenieurschule nach Prüfung Ingenieurschulniveau. Diese 
erhielten den Dipl.-Ing. (FH) keineswegs als Beweis der Gleichwertigkeit 
und auch nicht als akad. Grad. Sie bekamen ihn wegen der "heroischen 
Leistung" nach ihrem Abschluß 3 (Ost) bzw. 5 (West) Jahre berufstätig 
gewesen zu sein. Ein Obulus in verschiedener Höhe je nach Kassenlage der 
Kommune war auch noch fällig. Ein dem akad. Grad gleichlautender staatl. 
Titel gegen Geld gekauft, quasi.

>Hier zeigte sich der Vorteil einer Lehre.

Nur, daß heute ein gehöriger Teil der FH-Studenten Lehre + (Fach)abi 
hat. Was nun?

>5. Abitur versus Facharbeiterbrief....   von uns hatte keiner vor, in
>die Forschung zu gehen. Wir waren und sind Praktiker mit fundiertem
>Grundlagenwissen.

Das Wesen einer Hochschule mißverstanden. Hochschule ist die 
Bildungsstufe, die auf dem erfolgreichen Abschluß der Oberschule 
(FOS/Gym) aufbaut. Hochschulen sind lt. Gesetz der Lehre und Forschung 
verschrieben.

Daß sich keiner, der an einer Ingenieurschule begann in der FuE, sondern 
eher als Praktiker sah, ist sicher richtig. Das war nie das Ziel der 
Ingenieurschule. Unter anderem deshalb hat sich dieses Modell auch nicht 
halten können. Man schloß die Ingenieurschulen und baute auf ihrer 
Infrastruktur im Westen! ca. 30% der heutigen FHen auf. Im Osten 
entstanden diese zu 90% aus THen und IHSen.

Eine Hochschule ohne Oberschule als Zugangsvoraussetzung ist namentlich 
eine Stilblüte!

Autor: WT (Gast)
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Schon blöd, einmal Ing. grad als staatliche Abschlussbezeichnung und 
einmal als akademischen Grad. :-)

Autor: Paul (Gast)
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Schon blöd: Einmal Meissener Porzelan aus Meissen und einmal "Meissener 
Porzelan" aus Taiwan ;-)

Autor: Lea (Gast)
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Meine Frage an euch!

Ich habe den HTL Kolleg/Aufbaulehrgang  für Bautechnik´: 
Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. Ich habe den Titel Ing. 
In Österreich als Standesbezeichnung bekommen und meine Frage lautet 
jetzt ist mein Titel ein akademischer Titel?

Danke voraus,

Lea

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Lea schrieb:
> Meine Frage an euch!
>
> Ich habe den HTL Kolleg/Aufbaulehrgang  für Bautechnik´:
> Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. Ich habe den Titel Ing.
> In Österreich als Standesbezeichnung bekommen und meine Frage lautet
> jetzt ist mein Titel ein akademischer Titel?
>
> Danke voraus,
>
> Lea

1. Es gibt keine akademischen Titel, es gibt nur akademische Grade.
2. Nein, die österreichische Standesbezeichnung ist kein akademischer 
Grad.

Autor: Paul (Gast)
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Akademische Grade dürfen nur Hochschulen verleihen. Die HTL ist keine 
Hochschule, also ist es auch kein akademischer Grad.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Paul schrieb:
> Akademische Grade dürfen nur Hochschulen verleihen. Die HTL ist keine
> Hochschule, also ist es auch kein akademischer Grad.


Das ist dann ein staatlicher Titel. Auch der Doktor kann ein Titel sein, 
wenn dieser ehrenhalber verliehen wird.

Autor: Paul (Gast)
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>Das ist dann ein staatlicher Titel.

In Deutschland. Österreich kennt auch noch die Rechtsform der 
Standesbezeichnung.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Regel für Frauen: Wenn du bis 30 keinen Dr. hast musst du ihn selber 
machen.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Michael K-punkt schrieb:
> Regel für Frauen: Wenn du bis 30 keinen Dr. hast musst du ihn selber
> machen.


Die müssen dann einen mit Dr. heiraten.

Autor: Lea (Gast)
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Hi, Paul!

Danke für deine Antwort aber ich habe HTL Kolleg für Bautechnick: 
Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung gemacht. (4semester) Das war eine 
sechsjährige Schule keine 5 Jährige Schule um ein diplomierter Ing. zu 
werden bräuchte ich nur 2 Jahre  noch zu studiren. Deswegen habe ich ja 
auch diese  Frage gestellt. Weil viele sagen alle die einen Titel haben 
werden als akademische Grade gesehen, so wie z.B: Mag,Prof,DI und Ing. 
all die gennanten werden als akademische Grade angesehen. Im ex 
Jugoslawien alle die einen Titel haben wie ich oben beschrieben habe 
werden als akademische Grade bezeichnet. Nicht nur im exjugoslawien 
sondern heute noch auch im Kroatien, Slowenien und Russland, warum ist 
das in Österreich anders? Es ist blöd irgendwie ist das komisch. Hier in 
Österreich werde ich immer nach einem akademischen Grad gefragt nicht 
nach einem Titel. Und wenn ich beim Arzt gehe fragt er mich nach einem 
Akademischen Grad und nicht an einem Titel und wenn ich zum ihm sage das 
ich den Titel Ing. hage sagt, er das ist ein akademischer Grad und ich 
sehe das auch so. Jeder Titel wird als akademischer Grad angesehen nur 
Ing nicht. Begreiffe ich nicht aber egal. Mein Vater ist Dipl.Ing und 
meine Bruder Ing. und alle beide werden als akademischer Grad angesehen 
alle Beide haben in Kroatien studiert. Mir wurde gesagt wenn ich jetzt 
ein Diplomierter Ing. werden will bräuchte ich noch zwei Jahre studieren 
aber das will ich nicht ich bin mit meinem Titel zu frieden. Liebe Grüße 
Lea

Autor: Ben (Gast)
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Da HTL nur als Sekundarschule gilt, somit kein Akademischer Grad und 
sogar auch keine automatische Anpassung zum Titel Staatlich geprüfter 
Techniker in Deutschland.

Trotzdem egal ob HTL oder Staatlich geprüfter Techniker, um einen 
akademischen Abschluss bzw. Diplom zu erlangen, muss man auf die 
Hochschule.


Dennoch gilt für diesen hohen beruflichen Befähigungsnachweis:

Will ein HTL - Absolvent in einem Mitgliedsland der EU einen Beruf 
ausüben für den dieser Staat ein Hochschuldiplom fordert, so steht 
dieser Beruf dem HTL-Absolventen offen. Dieser Staat kann allerdings die 
Ablegung einer fachbezogenen Prüfung oder den Besuch eines maximal 
dreijährigen Anpassungslehrganges verlangen.

Autor: Paul (Gast)
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Hallo Lea.

Es besteht ja ein Unterschied in der Eigenwahrnehmung und dem, was 
juristisch gilt. In Dtl. und Österreich werden Abschlüsse als 
akademischer Grad nur nach einem akademischen Studium an einer 
Hochschule vergeben. Je nach Rechtsform der Schule (Hochschule/keine) 
gibt's eben akademische Grade oder keine. Die Hochschule und ihre 
Mitglieder (Studenten) genießen ja auch eine etwas andere 
Rechstfreiheit. Hochschule bedeutet ja logisch gesehen auch, daß vorher 
die Schulstufen Grund-, Mittel- und Oberschule (Abi) durch laufen sein 
müssen. Auf diesem Niveau baut diese Schule auf.Du kannst ja selbern gut 
beurteilen, auf welchem Niveau eine HTL anfängt, soweit ich weiß nciht 
auf dem Niveau der 12. Klasse (Oberschule).

Paul

Autor: Dipl. Ing. Matthias Müller (Gast)
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Ich kann für Österreich sagen:

Ing. ist ein Titel
Das Dipl. vor dem Ing. war bisher ab einem Master-Abschluss an einer 
Universität möglich. Man konnte sich entscheiden ob man Master nimmt, 
oder Dipl.

Dipl. ist höher angesehen als Master und deshalb auch weiter verbreitet, 
beide kann / darf man jedoch nicht angeben.

Dipl. Ing. ist auf jeden Fall als Titel anzuführen, da es sich um einen 
Titel mit akademischer Sonderstufe handelt!


Für die Zeugen Wikipedias, es lässt sich nur sagen:
Jeder kann in Wikipedia etwas eintragen und kontrolliert wird es von 
deutschen Hartz IV-Empfängern und das muss man wissen, wenn man es 
nutzt!
Es tut schon etwas weh, wenn man so ein Kommentar lesen muss!

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Bei den Össis ist Ingenieur ein Titel, bei den Teutonen nicht.

Autor: genervt (Gast)
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Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:
> Ich kann für Österreich sagen:
>
> Ing. ist ein Titel

In Südbayern ist doch so ziemlich alles ein Titel...

Autor: Dirk (Gast)
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SteffenUl schrieb:
> Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn
> dort ein  (FH) steht musst du es zwingend angeben

Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar 
empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.

Autor: Dirk (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Ich hab vor Jahren mal noch unbetitelt bei einer Firma gearbeitet und
> die haben mir einfach ohne zu fragen die Bezeichnung "Systemingenieur"
> auf die Visitenkarten gedruckt.

Ja und? Systemingenieur ist eine firmeninterne Berufsbezeichnung und 
sagt nichts über die vorhandene oder nicht vorhandene Schul/Bildung aus.

Autor: genervt (Gast)
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Dirk schrieb:
> Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar
> empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.

(FH) ist keine "optionale" Angabe.

Autor: Dirk (Gast)
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> (FH) ist keine "optionale" Angabe.

Ja du weißt es natürlich besser als die Professoren der betreffenden 
Hochschule.

Autor: DerMacker (Gast)
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Dirk schrieb:
>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.
>
> Ja du weißt es natürlich besser als die Professoren der betreffenden
> Hochschule.


Könnt ihr weglassen, ist (eigentlich nicht) euer gutes Recht.

Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer 
gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der 
alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.

Autor: Mark (Gast)
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Dirk schrieb:
> SteffenUl schrieb:
>> Du musst immer den Wortlaut auf deiner Diplomurkunde verwenden, wenn
>> dort ein  (FH) steht musst du es zwingend angeben
>
> Wurde uns damals an der FH Darmstadt anders vermittelt und sogar
> empfohlen die optionale Angabe (FH) wegzulassen.

Akademische Grade müssen geführt werden wie sie verliehen werden. Da die 
FH Darmstadt m. W. auch die Hochschule ist, die den "Meister-Master" 
anbietet, wundern mich solche Ratschläge dort auch nicht weiter.

Autor: genervt (Gast)
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Dirk schrieb:
>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.
>
> Ja du weißt es natürlich besser als die Professoren der betreffenden
> Hochschule.

Oje... die Professoren des Studiengangs sind mit die letzten, die das 
wissen müssen.

Wirf einfach einen Blick in die Diplomurkunde und in das 
Landeshochschulgesetz.

Autor: genervt (Gast)
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DerMacker schrieb:
> Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer
> gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der
> alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.

Ich frag mich, in welchen Saftläden manche unterwegs sind, da kriegt man 
ja richtig Mitleid.

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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DerMacker schrieb:
> Aber den meisten Dipl.-Ing. (wie meiner Wenigkeit) habt ihr damit schwer
> gegen das Schienbein getreten und das gibt echte Dissonanzen bei der
> alltäglichen Arbeit mit den (FH)-Weglasser.

Das liegt dann aber an deinen persönlichen Komplexen wenn du dich 
dadurch ans Bein getreten fühlst. Dafür können ja andere nichts.

> (FH) ist keine "optionale" Angabe.

Warum steht es dann in Klammern?

> die Professoren des Studiengangs sind mit die letzten, die das
> wissen müssen.

Die sollten es zumindest besser wissen als die selbsternannten Experten 
in diesem Forum.

Autor: Mark (Gast)
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Dipl.-Ing. schrieb:
>> (FH) ist keine "optionale" Angabe.
>
> Warum steht es dann in Klammern?

HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen 
Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein 
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.

Autor: Dirk (Gast)
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Mark schrieb:
> HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen
> Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein
> abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.

Da steht nichts davon, dass es eine Pflichtangabe ist. Da steht nur, 
dass man mit dieser Angabe Abschlüsse differenzieren kann.

Autor: DerMacker (Gast)
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Dirk schrieb:
> Mark schrieb:
>> HRG § 18, zur Differenzierung zu Abschlüssen von wissenschaftlichen
>> Hochschulen und um zu verdeutlichen das es sich beim Diplom (FH) um kein
>> abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium handelt.
>
> Da steht nichts davon, dass es eine Pflichtangabe ist. Da steht nur,
> dass man mit dieser Angabe Abschlüsse differenzieren kann.


Pimp my "Titel".

Autor: Dirk (Gast)
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> Pimp my "Titel".

Was hat das mit "Pimp" zu tun? Kein Abschluss ist prinzipiell besser als 
der andere. Der eine legt mehr Wert auf die Theorie, der andere auf die 
Anwendung. Die Niveauunterschiede selbst zwischen verschiedenen 
Jahrgängen der selben Hochschule können größer sein als die Unterschiede 
verschiedener Hochschularten. Also sind Vergleiche nur was für Leute, 
die glauben etwas besseres zu sein.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:
> Ich kann für Österreich sagen
Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread 
ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!

Und zum Thema: schreibt doch einfach das (FH) dahinter. Ich frage mich, 
wie man so von Komplexen zerfressen sein kann, dass man sich das nicht 
traut?

BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein 
Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Christian B. (luckyfu)
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Lothar M. schrieb:
> BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein
> Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...

So halte ich es auch, nur auf den Visitenkarten und dem Lebenslauf ist 
der Grad vorhanden.

In meiner E-Mail Signatur steht einfach nur "Hardwareentwickler", weil 
das das ist, was ich wirklich tue. Das interessiert mein Gegenüber, der 
will wissen, ob er es mit einem Einkäufer zu tun hat oder mit dem 
Anwender. Welche Ausbildung ich habe interessiert die üblicherweise 
nicht. Bei uns in der Firma spielt es auch keine Rolle, ob jemand den 
Dr. hat oder einen Meisterbrief. Was zählt ist das Ergebnis der Arbeit.
Auch beim Arzt bin ich noch nie nach dem Akademischen Grad gefragt 
worden, was will der Arzt mit der Information? Ist meine Krankheit 
anders zu bewerten wenn ich als Dipl Ing (FH) dort bin als wenn ich ohne 
diesen Titel komme? Den interessiert allenfalls, ob ich privat 
versichert bin oder gesetzlich. Aber auch das hat keinerlei Bezug zur 
Ausbildung...
Selbst im normalen Leben ist es extrem selten, daß jemand nach einem 
akademischen Grad fragt. Ist mir vielleicht bisher 1, max 2 mal 
passiert. Ich verstehe nicht, weshalb manche hier ein Brimborium 
veranstalten, ob nun TU oder FH. in der Praxis hat das in den 
allerwenigsten Fällen irgendeine Relevanz, allenfalls direkt bei der 
Einstellungsgehaltsverhandlung. Danach nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Inkognito (Gast)
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Christian B. schrieb:
> Was zählt ist das Ergebnis der Arbeit.

Ein Titel wird zum arbeiten auch gar nicht benötigt, denn nur in
Ausnahmefällen wird der in Verbindung mit der beruflichen Tätigkeit
verlangt, z.B. beim Baustatiker. Ansonsten kann auch ein Nicht-Ingenieur
in betrieblich im Innenverhältnis als Ingenieur beschäftigt werden.
Im Außenverhältnis dürfte die Nutzung zu Werbezwecken schon Grenzwertig
sein, für rechtsverbindliche Geschäfte dagegen nicht zulässig sein,
aber die Juristen würden das vielleicht noch viel differenzierter sehen.
Akademischer Titel in Verbindung mit einem Hochschulabschluss ist auch
so ein bisschen gewagt. Schulungen an der Volkshochschule haben da z.B.
nicht den gleichen Wert, weil da zumindest nach meiner Erfahrung,
keine Klausuren geschrieben werden und nur die Kursteilnahme einem 
bescheinigt wird. Also auch nix betitelt wird.
Zunächst müsste man sich darüber klar werden, was ein TITEL überhaupt
wirklich ist. Mit Büchern hat das nun schon mal nichts zu tun, aber
analog dazu, ist es eine umschreibende Bezeichnung in Kurzform.
Unstrittig dürfte es sich um die Verleihung eines Bildungsgrades
durch den Staat handeln, in der Regel durch das Kultusministerium.
Das findet man nämlich nicht nur bei Ingenieur-Diplomen sondern auch
bei staatliche geprüften Technikern (deswegen auch der Präfix).
Dazu ist eine Hochschule rein physisch als Aussteller nicht nötig,
aber im Ergebnis ist das auch ein Titel bzw. ein akademischer
Grad solange dieser eindeutig zu unterscheiden ist. Bliebe eigentlich
noch die Wortspielerei "akademisch" zu differenzieren. Dieser Begriff
ist nämlich NICHT geschützt und damit wäre der Schlamassel perfekt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Akademie

Autor: U. B. (pasewalker)
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SteffenUl (Gast) schrieb:

> Meines Wissens ist der Dipl. Ing. kein Titel, sondern ein akademischer
> Grad.

Gut so.

Bei Petra Hinz, einer VertreterIn einer angeblichen Arbeiterpartei, 
spielt DAS alles jedenfalls überhaupt keine Rolle.

Genausowenig, wie bei Koch-Mehrin, Merkel u.a. ...

By the way: Mein Dipl.-Ing. ging völlig "ohne Spende".
Und den habe ich zwar auch in Düsseldorf, aber bei einer anderen 
Fakultät "ergattert", als eine gewisse Frau Annette Schavan
den ihren ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Andre schrieb:
> Hallo,
>
> bewerbe mich gerade Online bei einer größeren Firma. Diese wollen bei
> der Anmeldung wissen, ob ich einen Titel habe. Da ich ein Ingenieur bin,
> soll ich diesen dort aufführen oder werden dort nur Profs und Dr.
> angegeben? Wenn ja, muß ich dann auch als Fachhochschulstudium (FH)
> kennzeichen?

Technisch gesehen und mit Blick auf internationale Gepflogenheiten ist 
das Diplom beides; akademischer Grad und Titel i.S. eines lizensierten 
Ingenieurs.
In Deutschland meint Titel jedoch gewöhnlich die Unsitte, bestimmte 
Grade (Dr.) und Beamtenplanstellen (Prof.) als Namenszusatz in den 
Personalausweis eintragen lassen zu dürfen.
Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht 
Dipl.-Ing.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Interessierter schrieb:
> "Richtige" Dipl.-Ing.'s erkennt man immer daran,

...daß sie kein Deppenapostroph setzen, weil sie den englischen Genitiv 
vom deutschen Plural und von deutschen Kontraktionen unterscheiden 
können.

Autor: Ordner (Gast)
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Dipl.- G. schrieb:
> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht
> Dipl.-Ing.

Einige Doctores/Professoren müssen auch ihren Titel nachklammern . Und 
in die Klammern die Uni/Land nennen - wenn diese außerhalb der EU 
liegen. 
https://www.berlin.de/sen/bjw/anerkennung/akademis...

Wenn du also Dr.(Dorf Potemkin) bist dann bist du Dr.(Dorf Potemkin) und 
nicht Dr.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Michael S. schrieb:
>>Als ich in Kempten standesamtlich getraut wurde, hat der Standesbeamte
>>den Ing.(grad) als Namensbestandteil aufgenommen.
> Und wenn du abkratzt, geht der Titel automatisch an deine Frau über

Nein, an den erstgeborenen Sohn.

Wobei...zumindest die Österreicher haben ja 1713 mit der pragmatischen 
Sanktion das salische Recht der Primogenitur abgeschafft.

Autor: Achim (Gast)
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Dipl.- G. schrieb:
> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht
> Dipl.-Ing.

Blödsinn. Der geklammerte Zusatz ist eine freiwillige Angabe. Das wird 
dir jeder bestätigen, der befugt ist, diesen akademischen Grad zu 
verleihen. Wenn du dich für was besseres hälst, weil du diesen Zusatz 
nicht verwenden darfst, ist das alleine dein Problem.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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So ein erbärmliches Titel-Gehabe findet man nur bei Ings.

Weder bei Chemikern, Biologen, Physikern noch bei BWLern findet man so 
etwas Armseliges.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Doktortitel wurden hier noch nicht genant. Ein Dr. h.c. oder Dr. E.h. 
ist nur der verliehene Titel. Mehr nicht.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Und ja, wenn Du Dipl.-Ing.(FH) bist, bist Du Dipl.-Ing.(FH) und nicht
> Dipl.-Ing.

Da habe ich aber Glück gehabt.
Lt. Zeugnis bin ich Dipl.-Ing., OHNE Anhang.

Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das 
Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Thomas1 schrieb:
> Ein Dr. h.c. oder Dr. E.h.
> ist nur der verliehene Titel. Mehr nicht.

Das würde ich nie machen -einen Titel verleihen. Stell Dir mal vor, Du 
bekommst ihn nicht wieder zurück...
Ein Drama!

MfG Paul

Autor: Erstaunter (Gast)
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U. B. schrieb:
> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das
> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...

wie geht das denn?

Autor: niWaM (Gast)
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name schrieb:

> dipl. ing ist ein akademischer grad. genauso wie dr. und prof.

Professor ist eine Amtsbezeichnung und kein akademischer Grad.

Autor: niWaM (Gast)
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U. B. schrieb:

> Da habe ich aber Glück gehabt.
> Lt. Zeugnis bin ich Dipl.-Ing., OHNE Anhang.
>
> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das
> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...

Mein Chef hat an einer privaten FH studiert. Der konnte dort ein 
zwei-semestriges Zusatzstudium machen und ist deshalb offiziell 
Dipl.-Ing. ohne (FH)-Zusatz.

Autor: niWaM (Gast)
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Dipl.- G. schrieb:

> ...daß sie kein Deppenapostroph setzen, weil sie den englischen Genitiv
> vom deutschen Plural und von deutschen Kontraktionen unterscheiden
> können.

You sound cranky. On the rag again?

Autor: genervt (Gast)
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Nur die Versager interessiert es, ob auf der Visitenkarte (FH) steht, 
oder nicht.

Autor: DringDiplinf H. Causa (Gast)
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Hallo!
Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und
Dipl.-Inf. ist? Beides?
An meiner Uni ist für Infs der Dr. rer. nat. vorgesehen,
der Dr.-Ing. hat zusätzliche Prüfungen erfordert. Es sind
also separate Qualifikationen.

Gruß und Kuß
 DringDiplinf H.C.

Autor: U. B. (pasewalker)
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>> Diesen Titel bzw. Grad habe ich zwar von einer FH bekommen, für das
>> Weglassen des "(FH)" war trotzdem keine Gebühr fällig ...

> wie geht das denn?

Vielleicht mit "Spende"? =>

Frag Gutti, Schavan, Koch-Mehrin, Hinz; Kohl-Schäuble; (Merkel?) ... 
;-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lothar M. schrieb:
> Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:
>> Ich kann für Österreich sagen
> Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread
> ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!
>
> Und zum Thema: schreibt doch einfach das (FH) dahinter. Ich frage mich,
> wie man so von Komplexen zerfressen sein kann, dass man sich das nicht
> traut?
>
> BTW: ich lasse den Grad in Emails und Briefen gleich ganz weg. Mein
> Gegenüber merkt von sich aus, ob meine Kompetenz ausreicht...

Und ich schau bei Xing mal rein.
Da kann man sich oft nur an den Kopf fassen was da alles man zu lesen 
bekommt!

"Senior Business Development Manager"

Den Rest von dem seiner Vital möcht ich garned wieder geben!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lothar M. schrieb:
> Dipl. Ing. Matthias Müller schrieb:
>> Ich kann für Österreich sagen
> Das musste 5 Jahre nachdem ein Troll den damals schon alten Thread
> ausgegraben hatte endlich nochmal gesagt werden!

Es gibt nix besseres als ein gut abgehangener Schinken!

Autor: Zocker_50 (Gast)
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> Re: Ist Dipl.-Ing. ein Titel

Nein ?

" Konsul Kuddelfleck " , da ist der Konsul ein Titel.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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U. B. schrieb:
> Vielleicht mit "Spende"? =>
>
> Frag Gutti, Schavan, Koch-Mehrin, Hinz; Kohl-Schäuble; (Merkel?) ...
> ;-)

Ach, was soll`s! Die Herrschaften wußten was die Meritokratie verlangt!
Scheine und Titel, um damit ihre Kompetenz zu unter streichen.
Ich dachte die Frau Schavan wäre die Meisterin gewesen. Aber da hat sie 
in Frau Hinz ihre Meisterin gefunden.
Echt in was für einer Welt leben wir.
Wer die Zwangs-GEZ ned zahlt, hinter dem schicken sie Gott und die Welt 
hinter her.
Und die Pepela kann ungerührt ein ganzes Hochschulstudium von min 8 
Jahren einfach vor Leuten erfinden die sie schon in der Sandkiste 
spielen sahen.

Und keiner will was gemerkt haben fast 30 Jahre lang?????????????

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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DringDiplinf  H. Causa schrieb:
> Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und Dipl.-Inf. ist?
> Beides?
Vorab: das zweite ist kein Titel.
Und wenn man es drauf hat muss man mit keinem davon "angeben".

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Und wenn man es drauf hat muss man mit keinem davon "angeben".

"Müssen" muss man das nicht, aber hilfreich kann es
schon sein, s.o.  ...

Autor: Vollstrecker (Gast)
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Der schönste Titel ist der Vollstreckungstitel! Dem wird in aller
Regel bedingungslos Respekt entgegengebracht. Nicht immer, aber
meistens kommt die Kohle dann ohne Wenn und Aber herüber.  :-)

Autor: niWaM (Gast)
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DringDiplinf  H. Causa schrieb:

> Welchen Titel gibt man denn an, wenn man Dr-Ing. und
> Dipl.-Inf. ist? Beides?

Schreib "nicht therapierbar" auf die Visitenkarte. Das trifft es am 
Besten.

Autor: Inkognito (Gast)
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Vollstrecker schrieb:
> Nicht immer, aber
> meistens kommt die Kohle dann ohne Wenn und Aber herüber.  :-)

Wenn dein Schuldner in Privatinsolvenz, bei einer Firma
in die normale Insolvenz geht, dann siehst du gar nichts. ;-b
Mit einem Offenbarungseid kannst jeden Gerichtsvollzieher wieder
nach Hause schicken. Du bist dann der Dumme.

Autor: DringDiplinf H. Causa (Gast)
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niWaM schrieb:
> Schreib "nicht therapierbar" auf die Visitenkarte. Das trifft es am
> Besten.

Ich verstehe nicht, was Du damit meinst.

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