Lüfter per PWM steuern. Problem!

OP #762610
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Hallo,
ich habe eine Lüftersteuerung nach folgendem Schaltungsprinzip, das ich 
hier im Forum gefunden hab, aufgebaut.
Der Lüfter (Papst) läuft in meiner Schaltung mit 24Vdc, 1,8W. Als Mosfet 
hab ich nen IRF1405 (55V, 160A). Die zusätzliche Spule L hab ich 
weggelassen, so dass nur die Freilaufdiode und der Kondensator parallel 
zum Lüfter liegen.

Mein Problem:
Wenn ich den Fet per PWM ansteuere, dann schaltet der Mosfet bei einem 
Bereich des Puls-Pausen-Verhältnisses von 40% bis 100% die ganze zeit 
durch, der Lüfter läuft also die ganze zeit gleich schnell. erst bei den 
letzten 30% kann ich ihn langsamer laufen lassen.
Warum?? hab alle Frequenzen von 100 bis 28kHz durchprobiert.

jetzt les ich grad im datenblatt, elektronische außenkommutierung. hat 
das damit was zu tun???

danke
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OP #762678
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ja, das mag wohl stimmen.
bürstenmotor hab ich leider nich zur hand. hab hier auch n ventil, was 
auf die gleiche art angesteuert wird, da funktionierts.
aber ich versteh nicht, warum es bei dem lüfter nicht geht. also was die 
elektronische kommutierung gegen meine pwm einzuwenden hat??
#762695
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@ Andreas R. (moron)

>ich habe eine Lüftersteuerung nach folgendem Schaltungsprinzip, das ich
>hier im Forum gefunden hab, aufgebaut.

In einer dunklen stinkigen Ecke. Die Schaltung ist merkwürdig bis 
unsinning.
Und wenn du ein wenig weiter suchst wirst du feststellen, dass 
Lüftermotoren elektronsich kommutiert werden und keine PWM mögen. Und 
dein komische Schaltung ist auch kein DC-DC Wandler.

>jetzt les ich grad im datenblatt, elektronische außenkommutierung. hat
>das damit was zu tun???

Ja. Nimm einen klassischen Linearregler (z.B. LM317) und gut.

MfG
Falk
Gast #762703
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> aber ich versteh nicht, warum es bei dem lüfter nicht geht. also was
> die elektronische kommutierung gegen meine pwm einzuwenden hat??

Das ist ein IC, der diese elektronische Kommutierung durchführt, 
basierend auf den Signalen eines Hall-Sensosr. Nicht jeder IC mag es, 
wenn du ihm 100000 mal pro Sekunde die Versorgungsspannung wegnimmst.
Gast #762717
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...bzw. da ist irgendwo ein Puffer drin, der dafür sorgt, dass das IC 
dauerhaft versorgt wird. Das IC schaltet den Strom dann so zu, dass der 
Lüfter trotz runtergedrehter PWM immer noch mit (nahezu) voller Drehzahl 
läuft, erst unterhalb von bei dir 40% PWM reicht die Energie dazu nicht 
mehr aus.

Kurz: Elektronisch kommutierte Gleichstrommotoren funktionieren nur dann 
mit PWM, wenn sie dafür ausgelegt sind (=nahezu nie)

Mach - irgendwie, das wurde erst vor einigen Tagen diskutiert - 
Gleichspannung draus, dann funktioniert das auch.

MfG, Heiko
Gast #763101
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Wie kommst du denn auf die Idee, von einer derartig minimalistischen 
Schaltung Bauteile weglassen zu können?

Hätte aber auch mit Spule nicht funktioniert ;) Google "step down" oder 
"buck converter". Du bräuchtest einen p-fet, der die positive Spannung 
auf die Spule schaltet. Zwischen Spule und GND liegt dann der Lüfter. 
Zwischen Spule und GND muss noch eine Freilauf-(shottkey)-diode. 
Paralell zum Lüfter kannst du dann noch einen Glättungskondensator 
schalten.
Wenn du die Spule weglässt, produzierst du bei jedem Umschalten einen 
Kurzschluss, störst alles in der Umgebung und hast unter Umständen einen 
schlechteren Wirkungsgrad als mit Linearregler.
Gast #2105770
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Hallo,
is zwar schon n bisschen alt der Thread, aber vllt liesst ihn ja doch 
noch einer.

Ich habe folgendes Problem:
Mein Lüfter im Auto, der hinter dem Kühler sitzt - das grosse Ding im 
Motorraum - ist mit einer PWM geregelt. Zu Versuchszwecken muss ich 
diesen Lüfter aber bei Voltzahlen zwischen 1V - 12V (in 1V Schritten) 
regeln und dann die Drehzahl messen. Wie kann ich das machen? Gibt es 
eine Möglivhkeit, die PWM zu umgehen und den Lüfter mit einem einfachen 
Spannungsumwandler anzusteuern?

Ich bin für jede Hilfe dankbar...DANKESCHÖN!!! =)

MfG Hase
#2105781
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Hase schrieb:
> Gibt es
> eine Möglivhkeit, die PWM zu umgehen und den Lüfter mit einem einfachen
> Spannungsumwandler anzusteuern?

Normalerweise sind die Kabel im Auto nicht fest angelötet: Stecker 
ziehen, Labornetzteil anklemmen, Messen, Kabel zurückstöpseln.

Und das nächste mal lieber einen neuen Thread anfangen statt einen 
alten, nicht exakt passenden zu kapern.

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