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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Elektrotechniker ab in die Schweiz


Autor: Carsten (Gast)
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Heute kam ein Bericht über die Auswanderer und gezeigt wurden zwei 
Familien, die nach Norwegen bzw die Schweiz ausgewandert snd. Beide 
Väter waren Elektromonteure und verdienten regulär rund 3500,- NETTO im 
Monat. Bei dem in Norwegen arbeitenden wurde das als glatt das Doppelte 
angegeben, was er in Deutschland hatte, womit die Zahlen plausibel 
werden.

Kriegen Monteure dort wirklich soviel ?

Kann man sich da auch als Elektroingeniuer bewerben?

Im Osten bekommen FH-Ingenieure sicher keine 3500,- eher die Hälfte, 
oder ?

Wie schaut es aus mit Gehältern für fertige Ingenieure in der Schweiz? 
Angeblich kann man als EU-Bürger seit Mitte 2007 dort erleichtert 
arbeiten ?

Autor: Der Dude (Gast)
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>Im Osten bekommen FH-Ingenieure sicher keine 3500,- eher die Hälfte,
>oder ?

Das ist Unsinn. Informier Dich doch erstmal, bevor Du solches Blech 
schreibst.

Autor: Schweiz (Gast)
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Du willst aus eurer schönen EU auswandern und uns hier die Jobs 
wegnehmen??

;-)

Nöö... ihr dürft natürlich kommen. Gute Ingenieure braucht das Land! 
Aber bitte passt Euch etwas an, CH != D. Und lernt richtig 
Schweizdeutsch verstehen!!

Bis Dann...

Schweizer

Autor: Carsten (Gast)
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Ist das sehr wichtig, das Schweizerdeutsch zu verstehen? Da braucht man 
sicher eine Weile ?

Und wieso ist "die Hälfte von 3500 netto" bei einem FH-Ing Unsinn?

Ich lese doch überall, daß die Leute hier nur schlappe 45k Brutto im 
Jahr bekommen? Das wären ja Brutto kaum 3500,- !!!

???

Autor: Schweizer (Gast)
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>Ist das sehr wichtig, das Schweizerdeutsch zu verstehen? Da braucht man
>sicher eine Weile?

Land und Leute lernt man nur kennen wenn man deren Sprache versteht. Und 
in der Schweiz wird nunmal Schweizerdeutsch gesprochen, und zwar nicht 
zu knapp; vom Kindergarten bis in die Regierung.

Natürlich können die Schweizer sich mit dir auch in Hochdeutsch 
unterhalten. Wenn du aber nicht mindestens gewillt bist Schweizerdeutsch 
zu verstehen, so musst du dich nicht wundern dich auf Dauer nicht 
integriert zu fühlen.

Einige Deutsche haben hier solche Probleme. Aber nur weil sie denken 
hier sei alles wie in Deutschland, nur weil offiziell Deutsch gesprochen 
wird. Wenn du dir aber Mühe gibst und offen bist, dann gibts keine 
Probleme.

Wenn du noch Fragen hast, schau mal hier:

http://www.hallo-schweiz.ch/

...oder frag einfach;-)

Autor: FreieMeinung (Gast)
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Ich wüßte garnicht warum ich in die Schweiz sollte. Die sind doch 
technisch gesehen völlig bedeutungslos in Europa, geschweige denn in der 
Welt.
Was kann man in diesem parasitären Miststaat eigentlich überhaupt 
machen, Skifahren, Geldwäschekonten verwalten... und was noch?

Autor: Schweizer || (Gast)
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Eifersuchtig machtlos und arogant sein so wie du !

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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FreieMeinung wrote:
> Ich wüßte garnicht warum ich in die Schweiz sollte. Die sind doch
> technisch gesehen völlig bedeutungslos in Europa, geschweige denn in der
> Welt.
> Was kann man in diesem parasitären Miststaat eigentlich überhaupt
> machen, Skifahren, Geldwäschekonten verwalten... und was noch?

Nette, zahlungskräftige, zahlungsWILLIGE und vor allem dankbare Kunden 
bedienen :-)

Auf die Österreicher und die Schweizer lasse ich nichts kommen - das 
sind meine mit Abstand angenehmsten Kunden.

Und die Banken dort haben so etwas wie Service - ich bin wirklich mehr 
als positiv überrascht. Geschäftskonto war überhaupt kein Problem. Wenn 
ich da an den Zirkus hier denke ... :-)

Christoph

Autor: Betroffener (Gast)
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Moin!
Also meine Kollege (E-Technik Ing.) verlässt mich in Richtuing Schweiz!
Echt schade, war cool mit ihm.
Nicht unbedingt so viel Brutto mehr, dafür aber dutlich weniger Abzüge. 
Als Single gehen in der CH so etwas 25% ab, während in D 50% einbehalten 
werden.
Mein Rat: wenn einer eh den Job wechseln will und die Stadt egal ist, 
dann auf alle Fälle die CH in die Gedanken miteinbeziehen!

Autor: Maik (Gast)
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@Carsten

Wieso soll man das Netto-Gehalt eines Elektromonteurs mit dem eines 
FH-Ingenieur vergleichen?

Autor: STS (Gast)
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1. Wieso werden immer Netto- anstatt Bruttoverdienste genannt? Ich 
vermute mal, daß der Herr Monteur oder aber die Journalisten Brutto und 
Netto verwecheseln.

2. Man muß auch die gesamten Lebenshaltungkosten, das Besteuerungsmodell 
der Länder mit einkalkulieren. Bsp: Mein Kollege bekommt auch im Monat 
500€ mehr als ich, versichert sich aber von dem Geld auch privat. Im 
Endeffekt hat er auch nicht mehr Netto.

3. Im Osten gibt es kein homogenes Lohngefüge. Da verdienen Uni-Ing.'s 
manchmal einenn Hungerlohn, der Dipl.-Physiker lebt von Hartz4 als 
Aufstocker und der Unternehmer, der ohne Schulbildung daherkommt, meist 
nicht den landestypischen Dialekt spricht ;-), ist der Chef von denen 
und schmeißt sich nur die Kohlen so rein. Im Osten ist Wildwuchs, 
leistungsgerechte Entlohnung Fehlanzeige.

4. Wer beobachtet denn diese Auswanderer über längere Zeit? Ich wette, 
die meisten scheitern auch dort und kommen um eine negativer Erfahrung 
reicher und um Geld ärmer wieder nach Dtl zurück. Wenn man manchmal 
sieht, wie naiv und blauäugig diese Familien auswandern, das auch oft 
auf Kosten der Kinder, die aus ihrem soz. Umfeld gerissen werden und ein 
völlig fremdes Schulsystem übergestülpt bekommen bei ungenügender 
Fremdsprachenkompetenz. Verantwortungslos.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Jo, doppeltes Gehalt und doppelte Kosten. Man darf nicht immer nur den 
Verdienst sehen.

Warum hier immer netto genannt wird ??

Weil man Brutto nicht essen kann, bevor man es nicht mit der Staatsmacht 
geteilt hat.

Löhne in den Größenordnungen in Netto habe ich auch schon gehört, dort 
kosteten Zigarettena ber auch 100€ pro Stange und die Mieten waren so 
hoch, dass man hier in DE davon gute Häuser bauen konnte.
Aber im Gesamten gesehen war in keinem Auswanderland der Staat so gierig 
wie bei uns, eher im Gegenteil, dort wurde das eigene Volk gut 
unterstützt (Bildung, Kinderbetreuung, ALG, ....).

Autor: Schweizer ||| (Gast)
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>Ich wüßte garnicht warum ich in die Schweiz sollte. Die sind doch
>technisch gesehen völlig bedeutungslos in Europa, geschweige denn in der
>Welt.
>Was kann man in diesem parasitären Miststaat eigentlich überhaupt
>machen, Skifahren, Geldwäschekonten verwalten... und was noch?

Seh ich da etwa Neid durchschimmern??? Bleib doch in deiner EU! Bei uns 
lebt's sich ziemlich gut auf technisch höchstem Niveau!

Wir bauen zwar selber keine Autos und keine Unterhaltungselektronik, 
dafür aber so ziemlich alles andere was der Enkunde nicht sieht....

Und überigens...ja wir zahlen hier für alles etwas mehr, wir sind aber 
auch nicht ständig auf der suche nach billigem 
geiz-ist-geil-aldi-schrott!!

Autor: Steve Bennet (stevensen)
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@STS

ich habe Leute, die allerdings nach USA ausgewandert sind, beobachtet. 
Es sind Ex-Arbeitskollegen und Bekannte. Bei denen läuft es gut bis sehr 
gut. Die hatten alle einen Plan und Infos und meistens schon Kontakt in 
den USA. Die Auswanderer-Show hier bei uns im TV sind nur "Show". Ich 
glaube das die Rückkehr nach Dutschland natürlich schon eingeplant ist. 
Ist halt einfach ein Job für 1 oder 2 Jahre, mit entsprechend Geld und 
fertig. Da wandern Leute in Länder aus wo die Arbeitsplatzlage viel 
schlechter ist als hier und/oder sie kennen das Land gar nicht. Ich 
würde zumindest mal Urlaub in dem Land machen, in das ich auswandern 
will.

Autor: Schweizer 4 (Gast)
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>technisch gesehen völlig bedeutungslos in Europa,

Immerhin sind wir nicht so blöd und stellen unsere Kernkraftwerke ab, 
damit wir sie nachher durch Kohlekraftwerke ersetzten können;-)

Zudem bauen wir gerade am längesten Eisenbahntunnel der welt!!

Autor: STS (Gast)
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>Zudem bauen wir gerade am längesten Eisenbahntunnel der welt!!

Mit Bauarbeitern aus Gera und Bergwerksingenieuren/Geologen von der 
Bergakademie Freiberg ;-)

Autor: Jan der Xte (Gast)
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Ich weiß nicht genau, was ich als Deutscher in der Schweiz soll. Mich 
von den Schweizern als "Gashahn" beschimpfen lassen? Mir über Monate die 
Hetzkampagne von diesem Drecksblatt Blick ansehen müssen? Mit kaum einer 
Chance auf Integration oder gar Schweizer Staatsbürgerschaft - oh, 
Entschuldigung, das heißt ja "Schweizer ausländischer Herkunft"? Sich 
solche entwürdigenden Prozeduren 
<http://www.sf.tv/sf1/reporter/index.php?docid=20070328> anzutun?

Schweizer wollen keine Deutschen sein, aber eins haben sie von Deutschen 
schon gelernt: einen 1a Rassismus der Extraklasse.

Autor: FreieMeinung (Gast)
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Ihr Schweizer seid ja so toll.

Wer hat's erfunden? Die Schweizer... so ein Müll.

Wenn ich auswandern sollte, dann bestimmt nicht in ein Land wo ich 
entfernungsmäßig mit dem Auto hinfahren kann und auch noch Deutsch 
gesprochen wird.

Jetzt sagt nochmal, wo ihr technisch weltspitze seid? Was soll mich 
reizen in die Schweiz auszuwandern?

Autor: Schweizer (Gast)
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Jajajajajajajaa! :)

Immer diese Jammerlappen aus D-Land :)

Kaum haben sie keinen Erfolg in der CH, heisst es diese Rassisten, mögen 
mich, den Supermichel net!

Bist wahrscheinlich einer der nicht mal Erfolg in D-Land hatte, deshalb 
biste ausgewandert. Warum soll es denn hier klappen?

In meinem Studiengang hat es ca. 10% Deutsche. Die meisten von ihnen 
haben sich "integriert", sie verstehen Schweizerdeutsch, wir akzeptieren 
sie voll, es sind echte Freundschaften entstanden.
Am besten kann ich es mit dem "Osi"

Nein nicht wir, sondern seine Deutschen "Freunde" haben ihm den 
Übernamen gegeben. Einer von den deutschen Deppen streitet permanent mit 
ihm. Osi vs. Wesi... Der Wesi fängt immer an :)

Jedoch hat es von den 10% Dütschä auch ein paar Deppen darunter. Beim 
Einten beginnt zB jeder Satz mit: Bei uns in D-Land... Das interssiert 
bei einer Diskussion um einen Schweizer Sachverhalt einfach net!

Eine andere Nervensäge, meckert immer rum, in der CH sei alles sooo 
teuer. Der ist den ganzen Tag echt nur am meckern. Das ging so weit, das 
ein CHer sagte: Halt doch mal die Fresse oder geh nach Hause, wo ja eh 
alles besser ist :)


Fazit: Ich mag die Dütschä. Jedenfalls die, die auch von ihren eigenen 
Landsleuten als "sozial & umgänglich" empfunden werden. Ist doch völlig 
normal...

Die Deppenquote ist bei den Deutschen nicht höher als bei uns.

Was mich jedoch ranzig macht, dass die Deppen den Schweizern die Schuld 
geben und nicht sich selbst.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

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>Immerhin sind wir nicht so blöd und stellen unsere Kernkraftwerke ab,
>damit wir sie nachher durch Kohlekraftwerke ersetzten können;-)

Da muss ich dir leider recht geben..


Einer, der denmächst auf Dienstreise in CH ist ;-)

Autor: Schweizerrrr (Gast)
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>Was soll mich
>reizen in die Schweiz auszuwandern?

Keine Ahnung??? Musst du schon selber wissen! Dann kommst du eben nicht, 
mir doch scheissegal!! IHR redet ja ständig über Auswandern in eurem 
Land!

Bleib doch wo du bist, mir gefällts hier! Ist ja unglaublich....

Autor: Patrick (Gast)
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Ist schon witzig, dass in Deutschland solche "Auswandersendungen" so 
erfolgreich sind. Manche Deutsche sind schon so verzweifelt, die wandern 
in Länder aus, in denen sie noch nie gewesen sind.

Da solltest Du Dir eher die Frage stellen, was soll mich reizen, in 
Deutschland zu bleiben? ;-)

Autor: Schweizer 4 (Gast)
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>Mit Bauarbeitern aus Gera und Bergwerksingenieuren/Geologen von der
>Bergakademie Freiberg ;-)

;-)

Tja, man muss halt wissen wo man gute Leute herholt! Aber bezahlt und 
geplant haben den Tunnel immer noch wir!

Autor: Gast (Gast)
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>Nicht unbedingt so viel Brutto mehr, dafür aber dutlich weniger Abzüge.

Der Kollege hat dir sicherlich auch verraten, was er für 
Krankenversicherung bezahlen muss.

Autor: Michael (Gast)
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>Kann man sich da auch als Elektroingeniuer bewerben?

Nöö, in der Schweiz kann man sich nicht bewerben, hier wird mal per 
Zufallslos ausgewählt!

Autor: Carsten (Gast)
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Also nochmal: Der Elektromonteur in Norwegen hat netto das Doppelte, wie 
in Deutschland. Und angegeben war es mit 3400,- Euro. Sicher ist ein 
Teil des Vorteils darin begründet, daß dort weniger Steuern erhoben 
werden, aber er muss auch brutto deutlich mehr haben.

Den Vergleich zum FH-Ingenieur haben ich gezogen, weil ich ei solcher 
bin und mich wundere, daß ich trotz jahrelanger Ausbildung und Studium 
weniger habe. Da kann ja wohl was nicht stimmen.

Autor: Carsten (Gast)
Datum:

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Auch gezeigt wurde ein Arzt, der in Deutschland ein Grundgehalt von 
2500,- Netto hat und nach Schweden geht, wo er ebendalls mit dem 
Doppelten rauskommt, da er dann nur noch geregelte Wochenstunden hat 
statt bis zu 70 in Deutschland, von denen viele unbezahlt sind.

Da er Familie hat, dürfte er wenig Steuern zahlen. Somit kann es auch 
nicht viel Brutto sein. Nun weiss ich nicht, was hier ein normaler 
Krankenhausearzt hat, aber wenn Akademiker hier bald so schlecht bezahlt 
sind, wie in Rumänien, dann sage ich auch gleich Tschüss!

Autor: Christian R. (supachris)
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Was ihr immer mit Schweden und Norwegen habt. Wart ihr mal dort? Habt 
ihr da mal ein Stück Butter gekauft? Ein Kilo Hackfleisch? Oder gar eine 
Flasche Bier oder Wein? Da muss man einfach das doppelte verdienen, 
sonst verhungert man. ist doch überhaupt nicht vergleichbar.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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In Schweden kostete 2000 ein Bier in der Disco umgerechnet ca 10DM, hier 
waren es etwa 3DM. Eine Cola kam in Schweden, glaub ich, 2..3DM. Dort 
gibt es ein staatliches Monopol auf Alkohol. Folge: NUR staatliche Läden 
dürfen das verkaufen, mit ämtlichen Öffnungszeiten. Nix mit abends mal 
schnell an die Tanke.. Dort gehen die Männer freitag mittag schnell ihr 
Bier für das WE einkaufen. Alles schon erlebt.

In der Schweiz kostet ein einfacher (also nicht so besonders guter) 
Döner 8CHF = 5Euro, vergleichbares hier öchstens 2,5Euro. Ich werde das 
ja nächste Woche wieder erleben..

Also Ihr müsst auch die Lebenshaltungskosten bedenken, klar hat man in 
CH das doppelte raus (ich hatte ein entsprechendes Angebot). Aber ALLES 
kostet dort mehr. Ein Bekannter hatte eine Wohnung gemietet: 1200CHF 
Miete = 800Euro. bei weitem NICHT in der Großstadt! So wie ich die in 
Erinnerung habe, würd ich sagen ca 50qm, würde hier (Leipzig) wohl etwa 
400..500 warm kosten..

So müsst ihr das auch mal sehen..

Autor: Ein anderer Schweizer (Gast)
Datum:

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Hach, im Vergleich zu Einwanderungswellen aus "anderen Gegenden" sind 
mir
die Deutschen am liebsten. Kaum Kriminalität, je nach Arbeitsplatz sehr
gut ausgebildet und das wichtigste : Sie WOLLEN arbeiten, und nicht
irgendwie so schnell wie möglich an eine IV-Rente kommen.

Jedoch, wie andere mehrmals betont haben : Schweizer sind keine 
Deutschen.
In der Regel sind wir schlichter, und hassen Arroganz wie die Pest.

Auf der anderen Seite ist diese unsrige Germanophobie zum Teil wirklich 
peinlich,
und  gipfelt dann in solch Scheiss-Serien wie die Blick-Aktion..
(PS : Blick ist Müll, genau wie eure Bild-Zeitung auch. Jedem sein 
Niveau !)


Ich arbeite in einem Spital, viiiiel Personal (Ärzte, Assistenzen, etc.)
kommt aus Deutschland. Kein Problem. Ich spreche mit jedem unser 
Dialekt,
dies klappt problemlos. Wie schön !

Kommt einer frisch aus Deutschland, spreche ich Hochdeutsch. Easy.

Auch wenn's zum Teil von aussen Rassistisch aussieht, man kann hier
viel gewinnen. Es ist sauber hier, man hat Ordnung. Was die Entlöhnung
angeht : Wenn einer einen ING-Titel hat, wird ihm mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit unterm Strich Ende Monat mehr bleiben. Wir haben
weniger Staat hier. Yeaah, teuer ist's hier. Aber dafür kriegen wir
hier mehr, und Ausbildung wird gut Entlöhnt !

Autor: Mike (Gast)
Datum:

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Mir persönlich ist die Schweiz auch sympathisch, auch wenn sich der 
Dialekt sehr lustig anhört :-)

Wer was will kann was erreichen und wird entsprechend dafür belohnt. In 
Deutschland ist das natürlich prinzipiell auch so aber ich denke hier 
gibt es diesbezüglich noch viel zu viel Ungerechtigkeiten. Denn wer nix 
will und faul ist wie ein ... der hat meist noch mehr als einer der sich 
am Band den Hintern aufreißt.

Autor: STS (Gast)
Datum:

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@ Carsten: Wann und wo hast Du studiert?

Autor: David (Gast)
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Die vergleiche hier sind allsamt nicht wirklich aussagekräftig...

vom sogenannten nettolohn in der schweiz, muss z.b. noch steuern bezahlt 
werden (alleinstehend etwa 2 monatsgehälter, verheiratet mit kindern 
etwas weniger)... weiter muss z.b. die krankenkasse selbst bezahlt 
werden (etwa 100-150.- pro person und  monat, selbstverständlich sind da 
z.b zahnbehandlungen nicht inbegriffen...)

weiter sind die meisten güter des tägelichen bedarfs einiges teurer als 
in D, z.b. fleisch etwa 40% teurer, restliche lebensmittel etwa 20% 
teurer, etc... einzig bei unterhaltungselektronik und autos sind die 
preise tendenziel günstiger als in deutschland...

--> in einigen Branchen sind die deutschen in der schweiz tatsächlich 
nicht wirklich gerne gesehen (eher die handwerklichen berufe...) ist 
etwa das gleiche wie in deutschland mit den polen... (einem kollegen von 
mir, wurde bei den letzten lohnverhandlungen gesagt, das man ihm 
unmöglich mehr bezahlen könne, mit der anmerkung das ein Deutscher den 
Job für einiges weniger machen würde...) ich für meinen teil habe bei 
der arbeit ab- und zu mit deutschen zu tun, arbeiten grundsätzlich gerne 
mit ihnen... (zumindst solange als sie nicht versuchen schweizerdeutsch 
zu sprechen das tönt bei den ziemlich den meisten deutschen dermassen 
beschissen....)

Autor: High-Performer bei Siemens (Gast)
Datum:

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Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls selbständig ist und in der 
Schweiz gearbeitet hat. Mit dem habe ich mal eine Vergleichsrechung 
aufgemacht: Er bekam 20% mehr die Stunde, womit er brutto über 100 Euro 
am Tag mehr hatte. 20,- gingen für die Mehrkosten des Hotels und nochmal 
15,- für die teurere Verpflegung drauf. Macht nach Steuern 30,- am Tag 
mehr Netto!

Würde er in der Schweiz leben, wäre der Vorteil immerhin noch bai 15,- 
am Tag. DAfür könnte aber aber auch billiger Wohnen (30,- am Tag statt 
70,- im Hotel) was auch wieder einen Vorteil brächte. (70,- minus 
Steuern sind mehr als 30,-).

Insgesamt bleiben einem in der Schweiz zwischen 10% und 20% mehr, was 
man neben hin legen kann.

Autor: Tim (Gast)
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Ich habe ein Stellenangebot aus der Schweiz bekommen:

Ostschweiz
ca. 300 Mitarbeiter
42h/Woche
Branche: Elektronik


Aktuell:
Dipl.-Ing. E-Technik
3 Jahre BE im Bereich Mechatronik + Software
aktuell 50k pro Jahr in Süddeutschland bei einer 35h/Woche

Die Stelle würde mich schon sehr reizen. Ich überlege, was ich als 
realistische Gehaltsvorderung stellen soll: Sind 100.000 bis 110.000 sfr 
realistisch?

Autor: Roland (Gast)
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@Carsten wrote
> Den Vergleich zum FH-Ingenieur haben ich gezogen, weil ich ei solcher
> bin und mich wundere, daß ich trotz jahrelanger Ausbildung und Studium
> weniger habe. Da kann ja wohl was nicht stimmen.

Du hast es echt immer noch nicht gepeilt. Es wird nicht dafür bezahlt 
das man lange studiert hat, sondern dafür was man kann, nach Fähigkeiten 
und was gerade gefragt wird. Immer dieses neidvolle jämmerliche 
Rumjammern...
Nenne mir einen Grund warum ein Monteur nicht mehr als ein Ingenieur, 
verdienen darf, nur weil er nicht studiert hat? Und was kann ein Monteur 
dafür, das du dich für das Studieren entschieden hast und seine Arbeit 
nun mehr Wert als deine ist.. Denke mal darüber nach.

Autor: Tim (Gast)
Datum:

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> Ich habe ein Stellenangebot aus der Schweiz bekommen:

> Ostschweiz
> ca. 300 Mitarbeiter
> 42h/Woche
> Branche: Elektronik


> Aktuell:
> Dipl.-Ing. E-Technik
> 3 Jahre BE im Bereich Mechatronik + Software
> aktuell 50k pro Jahr in Süddeutschland bei einer 35h/Woche

> Die Stelle würde mich schon sehr reizen. Ich überlege, was ich als
> realistische Gehaltsvorderung stellen soll: Sind 100.000 bis 110.000 sfr
> realistisch?

100.000 CHF ist sowas von unrealistisch... mehr als 70.000 CHF sind in 
der Krise bei deinen Daten nicht mehr drin.

Autor: Anonymer Siemensinsider (Gast)
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>100.000 CHF ist sowas von unrealistisch... mehr als 70.000 CHF sind in
>der Krise bei deinen Daten nicht mehr drin.
stiimmt nicht, Anfänger haben schon über 70k.

Autor: Gast (Gast)
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> stiimmt nicht, Anfänger haben schon über 70k.

Diese Zeiten sind inzwischen vorbei.

Autor: Mani (Gast)
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ich als schweizer kann nur eines sagen:

ich sehe was die technik angeht die deutschen ganz klar vorne. für mich 
ist deutschland das land was die schweiz einmal sein wird!

zur zeit kommen viele morgens über die grenzen und arbeiten hier in der 
schweiz vor sich hin... jeder möchte halt noch was vom kuchen abhaben 
solange es noch möglich ist!
in meinen augen ist deutschland so der massen von den politikern kaputt 
geredet worden, dass man sich ehrlich nur noch am kopf kratzen kann.
würde mich wundern wieviele deutsche überhaupt noch in deutschland sind? 
wenn ich mir berlin so anschaue... naja. die schweiz wird auch so enden! 
also kommt und arbeitet noch fleissig in der schweiz solange es noch 
geht.

Autor: Solarier (Gast)
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@ Roland

> Immer dieses neidvolle jämmerliche
> Rumjammern...

Was erzählst du denn da für einen Blödsinn? Was du hier vom Stapel läßt, 
ist genau das dümmliche Gerede der Industrieverbände etc. Gerade das was 
"hipp" ist, wird gut bezahlt. Hat sich einer vor Jahren entschieden, 
einen geistig anspruchsvollen Weg zu nehmen, ist er am Ende der 
Gelackmeierte, weil gerade die schlechter ausgebildeten $BANKFACHLEUTE 
hipp sind. Was du hier propagierst, impliziert gleichzeitig die Opferung 
der Bildung an freie Marktmechanismen. Das ist volkswirtschaftlicher 
Selbstmord.

> Es wird nicht dafür bezahlt das man lange studiert hat, sondern dafür was
> man kann, nach Fähigkeiten und was gerade gefragt wird.

Wenn es danach ginge, was einer kann, hätten die ganzen BWL-Pappnasen 
und Bankfuzzies, die uns die gegenwärtige Krise gezaubert haben, 
überhaupt keinen Ansatz einer Chance auf Arbeit.

> Nenne mir einen Grund warum ein Monteur nicht mehr als ein Ingenieur,
> verdienen darf, nur weil er nicht studiert hat?

Nur, wenn er Gefahrenzulagen bekommt oder einen besonders 
hervorstechenden Kenntnisstand hat, der in seinem Metier nicht 
alltäglich ist, wäre das gerechtfertigt.


> Und was kann ein Monteur dafür, das du dich für das Studieren
> entschieden hast und seine Arbeit nun mehr Wert als deine ist.. Denke
> mal darüber nach.

Er hat Jahre zuvor schon reines Geld verdient, auch das Lehrlingsgeld 
(denn das muß er nicht zurückzahlen), in denen ein studierter Mensch 
sich ein Bein ausgerissen hat, um an höheres (technisches) Wissen und 
damt an einen qualifizierten Abschluß zu gelangen, der wiederum dem 
Monteur mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Arbeitsplatz sichert. Wer 
legt die Anlagen aus, die der Monteur installiert?

Denk du mal über deinen so kurzsichtigen Kommentar nach!

Autor: Harald aus Erlangen (Gast)
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>> stiimmt nicht, Anfänger haben schon über 70k.
>Diese Zeiten sind inzwischen vorbei.

Nun, zumindest in vergangenen Jahr war das noch gar nichts:
Ein Absolvent, der bei uns Praktikum machte, sollte für 47500,- bei 
Siemens anfangen. Er ist aber nach Zug "gezügelt" und kassiert lieber 
85.000 Franken. Seiner Aussage nach, lohnt es sich, Steuern und Abgaben 
eingerechnet, er hat sogar mehr raus trotz z.T. doppelter Lebenskosten.

Autor: Medtroniker (Gast)
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Ich kann es nicht glauben, dass in der Schweiz alles doppelt so teuer 
sein, soll. Für Zug mag es bei den Mieten so sein, aber im Supermarkt 
zahlt man auch nur 20% mehr, als in Deutschland.

Ich gebe so um 600,- im Monat aus, dazu kommt die Miete von 700,-.
Wären 2000,- Franken umgerechnet. Wenn die Schweiz 50% teurer ist, wären 
es 3000,-. Macht 12.000 im Jahr mehr.

Ich kriege in D maximal 70.000 brutto. Sind 105.000 Franken. Also 
brauche ich in der Schweiz 117.000 Franken, wenn die Steuern und 
Sozialabgaben dieselben wären. Da sie niedriger sind, reichen vermutlich 
110.000.

Bei 10. Jahren BE und aktuellem Wissen ind gesuchten Feldern sind 
110.000 leicht zu erreichen.

Autor: Gast (Gast)
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Was die Mieten anbelangt, kann man getrost mehr als 50% draufrechnen. 
Gerade weil die meisten gutbezahlten Jobs eher in Umgebung Zug/Zürich 
sind und diese beiden Ballungsgebiete sehr hohe Mieten haben, ist es 
keine grosse Sache, mal über 2000 Fr. Miete zu zahlen (wohlgemerkt: ich 
spreche nicht von einer Familienwohnung, das wären 3,5 Zimmer, maximal).
Lebensmittel sind sicherlich nicht grade doppelt so teuer, wenn man aber 
das Gesamtpaket (Miete, Versicherung, Lebensmittel, Auto+Benzin) 
betrachtet, kommt man sicherlich ungefähr in diese Richtung.

Autor: Paul (Gast)
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> rund 3500,- NETTO im Monat.

Die meisten kennen den Unterschied zwischen Netto, Brutto und Tara 
nicht.
Sie labern von Netto und meinen Brutto.

So kommen dann horrende Gehälter zusammen. Seriös sind nur angegebene 
Bruttogehälter, denn niemand kann ahnen, ob jemand verheiratet ist, 
Kinder hat usw.

Autor: Harald (Gast)
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Stimme ich zu, wobei 3500 netto so horrend nicht ist:
3500 x 13 = 45k + Steuern 15k + Sozial 12k -> 72k

Beitrag "RLC-Schwingkreis mit Mikrocontroller berechnen"

Autor: Harald (Gast)
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Hm, Mist, der link sollte da garnicht hin. Hatte den irgendwie an der 
Kopierangel ...

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