Hi,
hab mich ein bisschen mit Linux bekannt gemacht und gemerkt: hey, da
gibt's ja einige Probleme - bsp: AVR Studio - gibt es nicht,
Simulator für AVR - auch nicht....
Ich würde zwar in manchen Punkten gerne auf Linux umschwenken, nur wenn
das die meisten Programme nicht laufen, dann ist das blöd - also
entweder ganz oder gar nicht..
Unter Windows läuft eigentlich jedes Programm - schade irgendwie, hoffe
das Linux irgendwann mal anfängt da aufzuholen - z.B. "irgendwie die
Schnittstellen schafft"
oder hab ich was falsch verstanden ?
Gruß
B.
hi,
ja, hast du.
es gibt jede menge programme, die unter linux oder unix laufen, es gibt
ja auch macs. und für jede plattform eben passende programme,
mittlerweile wachsen die 'welten' mehr und mehr zusammen, fast jede
software lässt sich für andere prozessoren auch compilieren. auch für
avrs gibt es eine menge software für linux, abgesehen davon, versuch
mal, ein linux- oder mac-prog unter windows zu installieren, das geht
eben auch nicht.
grüssens, harry
Hast dus mal mit Wine probiert?
Ich habe auch immer den Umstieg zu Hause vor mich hingeschoben, weil
eben nicht alles was ich jetzt unter Windows nutze auch unter Linux geht
(AVRStudio, Synchronisieung mit Handy)
Andererseits hat Linux gegenüber Windows auch einige Vorteile. Leider
habe ich noch keine eindeutige Tendenz für mich ausmachen können. Zwei
Systeme parallel zu betreiben kommt auch nicht in Frage.
Wenn also jemand zu der AVR Geschcihte konkrete hinweise hat oder eine
gesamte kostenlose Toolchein weiss: HER DAMIT!
Bleib doch einfach bei Windows und du hast keine Probleme. Es wird immer
wieder Entwicklungtools gerade im Bereich Elektronik geben, die eben nur
für Windows existieren. Willst du jedesmal tagelang auf irgendwelchen
Frickelseiten nach lauffähigen Alternativen suchen?
Jaja, das sind mir die richtigen... Windows ist toll, und den AVR-GCC,
also der C-Compiler für AVR, den klauense dann wieder bei Linux, gelle?
Ne, ernsthaft. GCC-AVR ist für C auf AVR, inklusive Debugger etc. Dann
gibts da TAVRASM, AVRA, AVR-ASM oder sonst eines der hundert Programme
zum Assemblieren. Zum Flashen tuts denn UISP oder AVRDUDE oder sonstwas.
Simulieren geht mit WINE (damit läuft das ganze AVR-Studio. Stabil.)
Fehlst sonst noch was? Ach ja, Platinen machste mit EAGLE, läuft direkt,
oder wenns sein muss auch mit TARGET, das läuft mit Wine.
Damit hastu deinen Toolchain komplett. Und kostenlos und regelmäßig
gewartet...
Edit: Apropos Kompatibilität: Viele Linux-Programme lassen sich unter
Windows kompilieren und laufen dann direkt (GIMP, Graphikprogramm,
AVR-GCC usw.). Versuch das mal umgekehrt... aber dafür gibts halt WINE
g Und da sag noch einer, Linux sei nich portabel...
Twani wrote:
> Hi,>> hab mich ein bisschen mit Linux bekannt gemacht und gemerkt: hey, da> gibt's ja einige Probleme - bsp: AVR Studio - gibt es nicht,> Simulator für AVR - auch nicht....
Ich glaub Du hast den Punkt nicht ganz verstanden. AVRs sind kein
Problem unter Linux, aber ich denke es wird keinem stoeren, wenn Du bei
Windows bleibst, mich sicherlich nicht.
Es ist eben so, dass fast alle für Linux und andere Open-Source-
Betriebssysteme entwicklten Programme selbst Open Source und fast alle
für Windows entwickelten Programe Close Source sind.
Was passiert also? Alle Linux-Programme, die für auch Windows-User
interessant sind, werden nach Windows portiert, denn es finden sich
immer Freiwillige, die dafür ihre Zeit opfern. Bei der Portierung von
Windows-Programmen nach Linux ist man aber fast immer auf den
Hersteller angewiesen. Sieht der keinen großen Markt bei den
Linux-Usern, lässt er es lieber bleiben.
Diese Asymmetrie hat zur Folge, dass es kaum Killer-Applikationen
gibt, die jemanden von Windows auf Linux umsteigen lassen. Wenn jemand
Linux benutzt, dann meist wegen des Betriebssystems selbst oder
einiger systemnahen Applikationen. Wie die wachsende Anzahl von
Linux-Usern zeigt, gibt es aber gerade in diesem Bereich genügend
Vorteile, die einen Umstieg rechtfertigen.
Zum Thema AVR:
Ich selbst arbeite beruflich sowohl unter Linux als auch Windows. Für
alles, was auch nur entfernt mit Softwareentwicklung zu tun hat, komme
ich mit Linux viel besser zurecht, weil man hier einfach alle
Entwicklungstools (nicht nur Compiler und Assembler, sondern auch
Editoren, Analyse-, Dokumentations-, Versionsverwaltungs- und viele
andere Tools) weitgehend auf einander abgestimmt beisammen hat und sie
nicht aus hundert unterschiedlichen Quellen zusammentragen muss. Das
Fehlen eines guten AVR-Simulators empfinde ich dabei nicht als
schwerwiegenden Nachteil.
Wenn das Zielsystem ein Stück größer ist (bspw. eine komplexere
Steuerung), freut es mich, wenn dafür ebenfalls ein (Embedded-)Linux-
System eingesetzt werden kann. Dann ist das komplette Entwicklungs-
umfeld aus einem Guss, und es macht einfach Spaß, damit zu arbeiten.
Wobei: Wenn jemand die Schnell-Installier-Sorglos-Version mit grafischer
Benutzeroberfläche und integrierter Entwicklungsumgebung wie AVR-Studio
haben will, wird er unter Linux nicht so ohne weiteres bedient werden.
Das hat natürlich seinen Grund darin, dass ein paar Softwareentwickler
bei Atmel dafür bezahlt werden, es den Anwendern unter Windows so leicht
wie möglich zu machen, damit die ihre Chips verkauft bekommen. Die
werden gut bezahlt und machen gute Arbeit.
Wenn ich mir aber anschaue, unter welcher Plattform man effektiver
arbeiten kann, so ist eine fertige Sorglos-IDE nicht unbedingt im
Vorteil. Schlußendlich ist ja die Frage, wieviel Zeit brauche ich, um
ein Projekt umzusetzen. Und wie angenehm arbeitet es sich mit den
Werkzeugen. Ob man für etwas mehr Zeit in der anfänglichen Installation
und Einarbeitung braucht, ist nicht so relevant.
... Postings, bei denen ein Satz im Betreff anfängt, um dann später
irgendwo anders zu enden.
> Das hat natürlich seinen Grund darin, dass ein paar Softwareentwickler> bei Atmel dafür bezahlt werden, es den Anwendern unter Windows so> leicht wie möglich zu machen, damit die ihre Chips verkauft bekommen.> Die werden gut bezahlt und machen gute Arbeit.
Noch etwas bessere Arbeit wäre es gewesen, wenn sie die Software
portabel geschrieben hätten, so daß man in deren Genuss auch unter
anderen Betriebssystemen kommt. Wenn man das von Anfang an gleich bei
der Entwicklung berücksichtigt, ist das auch praktisch kein
Zusatzaufwand.
Noch besser wäre es, wenn die Software auch noch quelloffen wäre. Dann
hätten sie sogar noch Hilfe der Community und müßten nicht alles alleine
machen.
Also es gibt Simulatoren für AVR´s für Linux. In meinen Ubuntu
Paketquellen finden sich 2 !.
>Diese Asymmetrie hat zur Folge, dass es kaum Killer-Applikationen>gibt, die jemanden von Windows auf Linux umsteigen lassen.
Doch die Applikation heißt Windows, im speziellen Vista. Vista hat unter
den Windowsen im Moment 2% Marktanteil, XP 68%, 2000 23%. Das sagt glaub
ich alles.
Warum haben eigentlich soviele ein Problem mit dem Umstieg?
Es ist doch klar, dass Linux nicht genauso aufgebaut ist wie Windows.
Ein Umstieg wäre dann wohl auch sinnlos, oder?
Zugegeben man muss sich schon eine Zeit lang mit der Materie
beschäftigen und quasi bei Null anfangen. Die einfachsten Sachen können
am Anfang schon mal schief gehen (z.B Öffnen eines Ordners mangels
Leserecht), weil man immernoch von dem verinnerlichten Windowskonzept
ausgeht. Man fängt also wieder fast bei Null an...
Leider kommt noch dazu, dass Windows seine Anwender ausschließlich mit
seiner bunten Benutzeroberfläche beglückt. Auf der einen Seite gut und
wünschenswert, auf der anderen Seite kennen immer weniger Anwender eine
Kommandoconsole, die zu mindest bei Linux weit aus mächtigere Werkzeuge
bietet als die schöne Oberfläche. Das macht es natürlich auch noch etwas
schwerer.
Nicht das mich einer falsch versteht, ich mag gute GUIs und will sie
auch nicht mehr missen. Ich hatte das Glück noch DOS 5 & 6
kennenzulernen, weshalb mir Consolen nicht fremd sind und mir der
Einstieg bei Linux etwas leichter gefallen ist.
Gruß
Mandrake
P.S.: Bei mir ist Windows nur noch zum spielen da und sonst zu nix.
Alles andere erledige ich mit meinem openSUSE-System.
> Noch etwas bessere Arbeit wäre es gewesen, wenn sie die Software> portabel geschrieben hätten
Ja, sicher. Und ich glaub, der Trend geht auch dahin, zumal ja auch MAC
heute wieder eine Rolle spielt. Ich glaube, wenn Atmel heute nochmal neu
beginnen müsste, dass AVR-Studio zu schreiben, wäre Portabilität und
Quelloffenheit bestimmt wesentlich attraktiver, als noch vor 5-10
Jahren.
Portable Programme zu schreiben, ist aber schon ein ganzes Stück mehr
Aufwand. Das siehst du z.B. an den langen Testzyklen eines Debian-Linux,
bis es sich stabilisiert. Die dutzende von Plattformen machen es schwer,
dass der Code sich stabilisiert. Im Detail gibt es immer irgendwelche
Unterschiede, die man nicht bedacht hat.
Quelloffenheit: Wer quelloffen anbietet, lädt gleichzeitig eine
Community ein, Teil des Entwicklungsprozesses zu sein. Und das bedeutet
schlussendlich, dass die Community den Kurs bestimmt, wohin sich ein
Werkzeug entwickelt. Und das kann mit den Interessen von Atmel
kollidieren.
Hätte van Gogh seine Bilder "quelloffen" gemacht, ich weiß nicht, ob man
die Genialität des Künstlers wiedergefunden hätte. Das "Eigene" eines
Menschen (Künstler oder Entwicklungs-Chef für ein Softwareprojekt) kann
manchmal schöner werden, als eine kollektive Leistung (Community).
Gerade das Gefühl "Aus einem Guß" vermisse ich oft bei den
Linux-Gemeinschaftswerken. Was ja auch logisch ist - jeder hat seinen
eigenen Kopf und versucht den, ins Werk zu bringen. Nicht immer im Auge
behaltend, dass das Eigene auch wirklich ins Gesamtwerk passt.
Es gibt eben viele Windows-Benutzer, die Scheuklappen aufhaben. Sie
kennen ihre Windows-Welt und die Programme, die es dort gibt, und sonst
existiert für sie nichts. So kommt dann die Meinung zustande, daß unter
Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.
>daß unter Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.
...und die Erde eine Scheibe ist...
Wäre MS damals rigeroser gegen Raubkopien angegangen (seit Windows 3.1),
dann hätte Linux von Anfang an mehr "Jünger" gehabt.
Aber diese Marketing-Aktion hat voll ins Schwarze getroffen: Es war
bunt, jeder konnte es sich installieren (, da quasi public domain) und
was Leute zuhause benutzen, würden sie auch gerne in der Firma benutzen.
Firmen müssen die Software kaufen, und jede Lizenz voll bezahlen...
Inzwischen hat man sich von MS und Windows ziemlich abhängig gemacht
(sagt irgendwer, er hat mit einer Tabellenkalkulationssoftware
gearbeitet oder eher "ich kann Excel" und jeder weiß, was gemeint ist?)
XP war meine letzte Windows-Variante, ausser wenn MS auf die Idee kommt,
den Klicki-Bunti-Quatsch wieder abzustellen.
Ein Windows zum Arbeiten, eins für den Heimgebrauch und eins zum
Daddeln...
>Jaja, das sind mir die richtigen... Windows ist toll, und den AVR-GCC,>also der C-Compiler für AVR, den klauense dann wieder bei Linux, gelle?
Der wurde tatsächlich nur für Linx geschrieben? Sachen gibt es... Ist es
nicht eher so, dass er für Windows geschrieben wurde und die Linux-User
klauen kräftig? Oder wurde er gar für keine Plattform geschrieben? Ach
ne, das geht nicht. Das passt nicht ins Weltbild.
>Doch die Applikation heißt Windows, im speziellen Vista. Vista hat unter>den Windowsen im Moment 2% Marktanteil, XP 68%, 2000 23%. Das sagt glaub>ich alles.
Das sagt aus, das Windows-User beständiger sind und nicht gleich auf
jeden neuen Zug aufspringen. Aus der Lifetime ist klar ersichtlich, dass
Vista neben XP existieren wird und dieses nicht ablöst.
Gast wrote:
>>Jaja, das sind mir die richtigen... Windows ist toll, und den AVR-GCC,>>also der C-Compiler für AVR, den klauense dann wieder bei Linux, gelle?>> Der wurde tatsächlich nur für Linux geschrieben? Sachen gibt es...
Na, wohl eher für Unix.
> Ist es> nicht eher so, dass er für Windows geschrieben wurde und die Linux-User> klauen kräftig?
Sicher nicht. Erscheinungsjahr war 1987, IMHO.
Da gab es den Linux-Kernel noch nicht und schon gar kein Windows.
> Oder wurde er gar für keine Plattform geschrieben? Ach> ne, das geht nicht. Das passt nicht ins Weltbild.
Wenn, dann für HURD ;-)
Aber grundsätzlich kommt das Teil aus der Unix-Ecke und Windows-Jünger
dürfen das nun großzügigerweise auch benutzen! So! :-p
Christoph
> 1987. Da gab es den Linux-Kernel noch nicht und schon gar kein Windows.
Pedanterie: Doch. Windows gab es, nur konnte man damit praktisch nichts
anfangen. Windows 1.0 wurde 1985 auf die Menschheit losgelassen, Windows
2.0 1987 (OK, erst im November).
Diese 16-Bit-Versionen von Windows waren recht primitive Aufsätze für
DOS, allerdings bot die damals übliche Hardware auch nicht viel, was
mehr Funktionalität ermöglicht hätte.
hi,
naja, an der hardware mag's wohl eher nicht gelegen haben. wenn man GEM
vom atari st (1984) betrachtet, was ja immerhin ein klau von apple's
FINDER war, der ja noch früher erschienen ist, kommt man vllt. zu dem
schluss, dass mit der damals üblichen hardware (die haben ja auch alle
nur mit wasser gekocht) schon wesentlich mehr drin war, als nur ein DOS.
vllt. war ja auch ein wenig einfallslosigkeit der 'IBMler' ursache
dafür. möglicherweise fokussierten die als 'gegner' das recht weit
verbreitete betriebssystem CPM, was dem DOS durchaus gleichwertig war.
grüssens, harry
>> Der wurde tatsächlich nur für Linux geschrieben? Sachen gibt es...>> Na, wohl eher für Unix.
Er wurde für GNU geschriben, und "GNU's Not Unix".
>> Ist es nicht eher so, dass er für Windows geschrieben wurde und die>> Linux-User klauen kräftig?>> Sicher nicht. Erscheinungsjahr war 1987, IMHO.
Ja. Siehe http://gcc.gnu.org/releases.html ganz unten.
> Aber grundsätzlich kommt das Teil aus der Unix-Ecke und Windows-Jünger> dürfen das nun großzügigerweise auch benutzen! So! :-p
Durch Dinge wie mingw und cygwin wurde es eben auch möglich, solche
eigentlich eher für Unix-artige Systeme gedachte Software auch unter
Windows laufen zu lassen.
>Aber grundsätzlich kommt das Teil aus der Unix-Ecke und Windows-Jünger>dürfen das nun großzügigerweise auch benutzen! So! :-p
genauso wie die Linux-Jünger die behaupten, gcc wäre nur für ihr System
geschrieben wurden.
> Ich glaube, wenn Atmel heute nochmal neu> beginnen müsste, dass AVR-Studio zu schreiben, wäre Portabilität und> Quelloffenheit bestimmt wesentlich attraktiver, als noch vor 5-10> Jahren.
Markus Burrer wrote:
> Die Tatsache das Atmel beim AVR32 auf den GCC und Eclipse setzt spricht> wohl Bände, oder?
So sieht's aus.
Und das hier wohl auch:
http://avr32linux.org/twiki/bin/view
was wohl offiziell von Atmel angestoßen wurde.
> So kommt dann die Meinung zustande, daß unter> Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.
... die sich nicht halten würde, wenn nicht ein Körnchen Wahrheit darin
läge: NTFS-Write-Support, Grafikkartentreiber, Videocodecs, ... selbst
das vielfach gepriesene Wine hat bisher alle von mir getesteten
Programme abstürzen lassen.
Linux bekommt bei mir ca. 1x pro Jahr seine Chance und hat sie bisher
noch nie genutzt (aus o.g. Gründen). Sobald diese Probleme behoben sind
steig ich sofort um (ich finde inzwischen die Linux-Command-Line in
diversen Bereichen angenehmer als die Windoof-GUI).
> XP war meine letzte Windows-Variante, ausser wenn MS auf die Idee kommt,> den Klicki-Bunti-Quatsch wieder abzustellen.
Den Klicki Bunti Quatsch kann der User selbst abstellen. Vista kann auch
wie Win2000 aussehen, wenn du das willst. Aber wart mal, vielleicht
macht das ja auch Microsoft für dich.
Rolf Magnus wrote:
> Er wurde für GNU geschrieben, und "GNU's Not Unix".
Da GNU aber damals kein eigenes Betriebssystem hatte, wurde er
aber erstmal für Unix geschrieben. (Ich weiß gar nicht, wie weit
Hurd mittlerweile je gediehen ist. Irgendwann hat RMS dann Linux
zu GNU/Linux umdefiniert, nun hat er zumindest erstmal eins. ;-)
Morin wrote:
>> So kommt dann die Meinung zustande, daß unter>> Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.> ... die sich nicht halten würde, wenn nicht ein Körnchen Wahrheit darin> läge: NTFS-Write-Support,
Ach, und wie sieht's in Windows mit UFS- oder ext2fs-Support aus?
Nichtmal read/only.
> Grafikkartentreiber,
Klar, wenn der Hersteller seine Arbeit als erledigt betrachtet,
nachdem er einen irgendwie gearteten Windows-Treiber zusammengenagelt
hat und dann am besten noch die Dokumentation zum Betriebsgeheimnis
erklärt, dann ist das die logische Folge.
Aber warum beschuldigst du die entsprechenden Systeme dann als
Ursache für das Problem?
> Videocodecs, ... selbst> das vielfach gepriesene Wine hat bisher alle von mir getesteten> Programme abstürzen lassen.
Was übrigens nicht selten an den Programmen selbst liegt. Wine
implementiert das Win32-API *so, wie es dokumentiert worden ist*
von MS. Windows implementiert offenbar etwas anderes als das...
> naja, an der hardware mag's wohl eher nicht gelegen haben. wenn man GEM> vom atari st (1984) betrachtet,
Das ist dem damals verfügbaren PC gegenüber massiv überlegene Hardware.
Beim Vergleich 8086 / 68000 gewinnt letzterer haushoch.
> was ja immerhin ein klau von apple's> FINDER war, der ja noch früher erschienen ist,
Mac OS kam übrigens auch 1984 auf den Markt (wenn man mal von der
älteren Lisa absieht). Aber auch des Mac Hardware war der damaligen
IBM-Hardware aus genau dem gleichen Grund überlegen.
> kommt man vllt. zu dem schluss, dass mit der damals üblichen> hardware (die haben ja auch alle nur mit wasser gekocht)> schon wesentlich mehr drin war, als nur ein DOS.
Nö. IBM hat das Wasser noch nicht mal warmgemacht.
> Ach, und wie sieht's in Windows mit UFS- oder ext2fs-Support aus?
Nicht vorhanden. Das hättest du dir aber auch selbst denken können.
BTW würde ext3-Support unter Windows einige der Probleme lösen, für die
ich sonst NTFS-Support unter Linux gebraucht hätte. So gesehen kann
erstmal kein System richtig mit dem FS des anderen; die Entscheidung für
eines der beiden wird dann durch andere Faktoren getroffen.
> Klar, wenn der Hersteller seine Arbeit als erledigt betrachtet,
Da hast du glaub ich was nicht ganz verstanden. Die "Arbeit" des
Herstellers liegt in der Förderung seiner eigenen Aktienkurse.
> Aber warum beschuldigst du die entsprechenden Systeme dann als> Ursache für das Problem?
Wo hast du das denn gelesen? Die Ursache liegt im Geheimhalten der
Hardwareschnittstelle (ohne noch weiter zurück gehen zu wollen); das
Treibersystem in Linux wäre meines Wissens in der Lage, die modernen
Grafikkarten ohne größere Probleme zu integrieren.
Ich rede hier aber nicht über die Ursache, sondern die Wirkung. Und die
lautet nun mal: Unterstützung für meine Hardware unter Windows, aber
nicht unter Linux.
> Was übrigens nicht selten an den Programmen selbst liegt. Wine> implementiert das Win32-API *so, wie es dokumentiert worden ist*> von MS. Windows implementiert offenbar etwas anderes als das...
Über die Gründe kann ich nichts konkretes sagen, wundert tät's mich
allerdings nicht. Leider ändert das nichts am Endergebnis.
Jörg Wunsch wrote:
> Morin wrote:>>>> So kommt dann die Meinung zustande, daß unter>>> Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.>>> ... die sich nicht halten würde, wenn nicht ein Körnchen Wahrheit darin>> läge: NTFS-Write-Support,>> Ach, und wie sieht's in Windows mit UFS- oder ext2fs-Support aus?>> Nichtmal read/only.
ext2: http://www.fs-driver.org/
UFS ffsdrv oder ufs2tools
>> Grafikkartentreiber,>> Klar, wenn der Hersteller seine Arbeit als erledigt betrachtet,> nachdem er einen irgendwie gearteten Windows-Treiber zusammengenagelt> hat und dann am besten noch die Dokumentation zum Betriebsgeheimnis> erklärt, dann ist das die logische Folge.
Warum sollte ein Hersteller seine Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz zur
Verfügung stellen?
Wobei es mittlerweile einige Ausnahmen gibt:
http://www.x.org/docs/AMD/http://intellinuxgraphics.com/> Was übrigens nicht selten an den Programmen selbst liegt. Wine> implementiert das Win32-API *so, wie es dokumentiert worden ist*> von MS. Windows implementiert offenbar etwas anderes als das...
Selbst einfachste Grafikausgaben (z.B. rotierte Texte) funktionieren
immer noch nicht oder nur teilweise.
Arc Net wrote:
> Warum sollte ein Hersteller seine Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz zur> Verfügung stellen?
Was hat eine Dokumentation (bei anderen ICs völlig selbstverständlich)
mit einem Betriebsgeheimnis zu tun?
[wine]
> Selbst einfachste Grafikausgaben (z.B. rotierte Texte) funktionieren> immer noch nicht oder nur teilweise.
Darum ging's ja aber nicht, sondern darum, dass miserabel geschriebene
Windows-Programme (von denen es offenbar leider recht viele gibt)
unter Wine einfach mal mit Speicherschutzverletzungen etc. abstürzen,
weil sie sich offenbar (bewusst oder unbewusst) auf nicht im API
dokumentierte Windows-Funktionalität verlassen.
Dass der Grad dessen, was Wine dann emuliert, natürlich gegenüber
einem kompletten Windows-Kernel zu wünschen übrig lässt, wundert
angesichts des riesigen aufgeblähten Win32-APIs überhaupt niemanden.
Zum Vergleich dazu, der Emulationsgrad des Linux-Emulators im FreeBSD
dürfte besser als 80 % sein, obwohl deutlich weniger Manpower dahinter
steht als hinter Wine. Unix hat mal mit ein paar Dutzend Systemrufen
angefangen, ist mittlerweile auch bei wenigen hundert, aber Win32
dürfte wohl eher im Bereich vieler tausend syscalls sein.
> ... die sich nicht halten würde, wenn nicht ein Körnchen Wahrheit darin> läge: NTFS-Write-Support, Grafikkartentreiber, Videocodecs,
Uhhh, billigers FUD hast Du nicht mehr gefunden?
NTFS:
Gibt es noch eine aktuelle Distribution, die kein ntfs3g hat?
NTFS geht schon länger völlig problemlos.
Grafikkarten:
Es gibt viele propritäre und auch viele Open-Source-Treiber.
Grafikkarten sind schon lange kein Problem mehr.
Videocodecs:
Zeig mir eine Video-Datei, die eine aktuelle Linux-Distro
nicht abspielen kann.
Deine gemäckelt ist seit etwa 4 Jahren komplett überholt. Probier eben
mal eine aktuelle, moderne Distribution, wie z.B. Kubuntu.
> ... selbst> das vielfach gepriesene Wine hat bisher alle von mir getesteten> Programme abstürzen lassen.
Welche mysteriösen Programm waren das denn?
Ein kleiner Blick auf http://appdb.winehq.org/ zeigt, dass sogar viele
Spiele unter Wine einfach nur flutschen!
@Arc Net:
> ext2: http://www.fs-driver.org/> UFS ffsdrv oder ufs2tools
Danke, gut zu wissen!
> Warum sollte ein Hersteller seine Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz zur> Verfügung stellen?
Langsam wirds OT :)
@Jörg Wunsch:
> > Selbst einfachste Grafikausgaben (z.B. rotierte Texte) funktionieren> > immer noch nicht oder nur teilweise.>> Darum ging's ja aber nicht [...]
Doch, im weiteren Sinne ging es genau darum (Im konkreten sind mir bei
einem Entwicklungssystem natürlich die rotierten Texte weniger wichtig,
dafür aber z.B. Stabilität umso wichtiger). Ich zitiere mal das Original
von Rolf:
> Es gibt eben viele Windows-Benutzer, die Scheuklappen aufhaben. Sie> kennen ihre Windows-Welt und die Programme, die es dort gibt, und sonst> existiert für sie nichts. So kommt dann die Meinung zustande, daß unter> Windows alles läuft und es für Linux gar nichts gibt.
und genau da muss ich entschieden widersprechen. Die von mir genannten
Probleme haben nichts mit Scheuklappen zu tun.
Ich verstehe nicht ganz warum du ständig auf die Frage umlenkst, warum
Linux da schlecht abschneidet. Trotzdem nett, dass du die Gründe genannt
hast.
> Unix hat mal mit ein paar Dutzend Systemrufen> angefangen, ist mittlerweile auch bei wenigen hundert, aber Win32> dürfte wohl eher im Bereich vieler tausend syscalls sein.
Und zehn Mücken wiegen mehr als zwei Elefanten, weils ja mehr sind. Ist
dir eigentlich bewusst dass über die Win32-API auch z.B. die gesamte GUI
angesprochen wird? Wenn du die entsprechenden APIs auf der Unix-Seite
mit dazu nimmst kommst du auf deutlich mehr als "ein paar Dutzend".
Jörg Wunsch wrote:
> Arc Net wrote:>>> Warum sollte ein Hersteller seine Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz zur>> Verfügung stellen?>> Was hat eine Dokumentation (bei anderen ICs völlig selbstverständlich)> mit einem Betriebsgeheimnis zu tun?
Z.B. das, dass man u.U. aus Timings, Registern etc. auf die
Implementation zurückschließen kann.
> [wine]>>> Selbst einfachste Grafikausgaben (z.B. rotierte Texte) funktionieren>> immer noch nicht oder nur teilweise.>> Darum ging's ja aber nicht, sondern darum, dass miserabel geschriebene> Windows-Programme (von denen es offenbar leider recht viele gibt)> unter Wine einfach mal mit Speicherschutzverletzungen etc. abstürzen,> weil sie sich offenbar (bewusst oder unbewusst) auf nicht im API> dokumentierte Windows-Funktionalität verlassen.>> Dass der Grad dessen, was Wine dann emuliert, natürlich gegenüber> einem kompletten Windows-Kernel zu wünschen übrig lässt, wundert> angesichts des riesigen aufgeblähten Win32-APIs überhaupt niemanden.
Das Win32-API umfasst, im Gegensatz zur unten genannten
Linux-ABI-Implementation in FreeBSD, die "nur" die Kernelaufrufe
umsetzen muss, weitaus mehr Funktionalität.
Angefangen von Kernel, Registry, GDI, user, comctl, commdlg, Shell,
Netzwerk, mshtml, XML-Diensten, DirectX, COM, OLE, etc.
D.h. bei Linux müsste man dann u.a. alle Syscalls, alle KDE-Aufrufe,
X-Server-Aufrufe, ... mitzählen.
> Zum Vergleich dazu, der Emulationsgrad des Linux-Emulators im FreeBSD> dürfte besser als 80 % sein, obwohl deutlich weniger Manpower dahinter> steht als hinter Wine. Unix hat mal mit ein paar Dutzend Systemrufen> angefangen, ist mittlerweile auch bei wenigen hundert, aber Win32> dürfte wohl eher im Bereich vieler tausend syscalls sein.
Der eigentliche Kernel hat, nach letzter Zählung, ca. 360 (Vista), die
2.6er-Kernel 325.
http://www.metasploit.com/users/opcode/syscalls.htmlhttp://lxr.linux.no/linux/arch/i386/kernel/syscall_table.S
So einmal noch, langsam wird mir das geflame hier zu billig.
> Uhhh, billigers FUD hast Du nicht mehr gefunden?
Tip: Schlag mal (z.B. bei Wikipedia) nach was FUD in lang bedeutet. Dann
wirst du feststellen dass es dabei um gezielte Rufmordkampagnen geht.
Was ich hier geschrieben habe sind dagegen meine persönlichen
Erfahrungen mit Linux.
> Deine gemäckelt ist seit etwa 4 Jahren komplett überholt. Probier eben> mal eine aktuelle, moderne Distribution, wie z.B. Kubuntu
Ich rede hier von Ubuntu, 1 oder 1.5 Jahre her. Wie gesagt, Linux soll
seine Chance aufs neue bekommen, und wenn die Probleme dann behoben sind
- fein.
> Welche mysteriösen Programm waren das denn?
Eins davon war Winamp; zweites war ein Spiel names Laser Age (glaub ich,
war ein billiger 2d Shooter). Drittes war Miranda IM, der IMO beste
ICQ-Client ever.
Arc Net wrote:
> Das Win32-API umfasst, im Gegensatz zur unten genannten> Linux-ABI-Implementation in FreeBSD, die "nur" die Kernelaufrufe> umsetzen muss, weitaus mehr Funktionalität.> Angefangen von Kernel, Registry, GDI, user, comctl, commdlg, Shell,> Netzwerk, mshtml, XML-Diensten, DirectX, COM, OLE, etc.> D.h. bei Linux müsste man dann u.a. alle Syscalls, alle KDE-Aufrufe,> X-Server-Aufrufe, ... mitzählen.
Zum Glück muss man diese aber nicht emulieren, da sie in Bibliotheken
separat (und oberhalb der Emulation) implementiert sind.
OK, möglicherweise würde manches davon auch bei Wine mit den originalen
MS-DLLs implementiert werden, die man aber wiederum eben nicht einfach
mal so auf die Kiste kopieren darf.
Aber das ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht, da ich Wine nicht
benutze dieweil ich es nicht brauche. Software, die es nur für
Windows gibt, ist mir den Stress einfach mal nicht wert, mich damit
auch nur in irgendeiner Form rumzuärgern. Dafür ist mir meine Zeit
simpel zu schade. Wenn's schon nicht Sourcecode ist, den ich mir
selbst compilieren kann (die Chance ist ja groß, dass es bereits einen
FreeBSD-Port dafür gibt, sodass sich das alles in die Paketverwaltung
integriert), dann guck' ich mir das Teil bestenfalls noch an, wenn
es als Linux-Binary im Linuxulator funktioniert. Den Rest überspring'
ich und überlasse es anderen, sich damit herumzuschlagen. ;-)
Damit bin ich bislang ausnehmend gut gefahren.
Morin wrote:
> Miranda IM
Miranda sollte in der Original-herunterladbaren Version (also nur eine
hand voll Protocol-Plugins) ohne Abstürze mit Wine laufen. (Siehe die
AppDB von winehq!)
Wenn man sich allerdings Miranda voll "aufpimpt" bis alles quietschbunt
und hypertransaktiv wird (Also sich bspw. XP-Popups ins Boot holt)
sollte es wohl kein Wunder sein, dass es nicht mehr so fluppt.
Was mich an Linux stört ist die Tatsache, dass bei vielen Programmen
eine lange Einarbeitszeit nötig ist. Ich finde es sehr angenehm ein
Häckchen zu setzen und nicht 3 Tage lang irgendwelche libs und Doku's zu
lesen. Viele Linux User finden das ja verwerflich, wenn man nur ein
Häckchen setzt. Besser man erstellt sich ein makefile oder ein config
usw. Wie gesagt, ich finde das nicht so schlimm, ein Programm in 10 sek
bedienen zu können.
Also ist für mich Windoes besser, auch wenns manchmal abstürzt...
> Eins davon war Winamp; zweites war ein Spiel names Laser Age (glaub ich,> war ein billiger 2d Shooter). Drittes war Miranda IM, der IMO beste> ICQ-Client ever.
Das Spiel scheint ja nicht so wichtig gewesen zu sein, wenn du dich
nichtmehr daran erinnerst, zu den anderen beiden gibts Ersatz wenn nicht
sogar besseres unter Linux.
Ich wüsste nicht warum man winamp emulieren will wenn man Amarok haben
kann?
Zu Miranda, naja also ich nutze Kopete und wüsste nicht was mir Miranda
mehr bieten könnte.
> Zum Glück muss man diese aber nicht emulieren, da sie in Bibliotheken> separat (und oberhalb der Emulation) implementiert sind.
Auch der X-Server hat seine Teile die nicht rein im Userspace ablaufen
und daher emuliert werden müssen. Die "aufgeblähte" (sic) Win32 API
kommt ja nur dadurch zustande dass ein Grundstock an Funktionen
zusammengefasst wurde, wobei diese Funktionen für den
Anwendungsprogrammierer transparent auf Userspace- oder
Kernelspace-Mechanismen abgebildet wird.
Wenn du also argumentierst, dass große Teile der Standardbibliotheken in
Linux rein im Usermode laufen und deshalb nicht emuliert werden müssen,
dann musst du auch die Implementierung der Win32-API gleichermaßen
auseinandernehmen, da läuft auch einiges rein im Usermode und muss nicht
emuliert werden.
> OK, möglicherweise würde manches davon auch bei Wine mit den originalen> MS-DLLs implementiert werden, die man aber wiederum eben nicht einfach> mal so auf die Kiste kopieren darf.
Das bringts ganz gut auf den Punkt: Lizensierung und fehlende Doku macht
die Emulation schwer. Die Technik ist gar nicht so unterschiedlich.
> Software, die es nur für> Windows gibt, ist mir den Stress einfach mal nicht wert, mich damit> auch nur in irgendeiner Form rumzuärgern.
Schwein gehabt würd ich sagen ;) Leider gibts eben nicht zu allen
Windows-Programmen das passende Gegenstück.
> Wenn's schon nicht Sourcecode ist, den ich mir> selbst compilieren kann
Tja, wenn es den für die betroffenen Programme gäbe dann wären sie
vermutlich schon lange portiert oder nachgeschrieben.
> Miranda sollte in der Original-herunterladbaren Version [...] Wenn man sich
allerdings Miranda voll "aufpimpt" bis alles quietschbunt [...]
Nee, es war das ungepimpte Original. Aber da Miranda ja selbst
Quelloffen ist hab ich mir schon fast gedacht dass das einer der ersten
Fehler ist die behoben werden - das erleichtert die Suche doch um
einiges.
>Dafür ist mir meine Zeit>simpel zu schade. Wenn's schon nicht Sourcecode ist, den ich mir>selbst compilieren kann
Schöner Widerspruch. Fürs Selberkompilieren ist dir die Zeit nicht zu
schade.
Morin wrote:
> Auch der X-Server hat seine Teile die nicht rein im Userspace ablaufen> und daher emuliert werden müssen.
Nein, die müssen nicht emuliert werden, da man ja keinen X-Server
selbst in der Emulation braucht. Das X11-Protokoll ist netzwerkfähig
und arbeitet auch auf der lokalen Maschine immer mit IPC. Damit ist
aber die Gegenseite einer X11-Applikation kein emulierter X-Server
mehr, sondern der natürliche X-Server des Wirtssystems.
> Wenn du also argumentierst, dass große Teile der Standardbibliotheken in> Linux rein im Usermode laufen und deshalb nicht emuliert werden müssen,> dann musst du auch die Implementierung der Win32-API gleichermaßen> auseinandernehmen, da läuft auch einiges rein im Usermode und muss nicht> emuliert werden.
Es muss aus juristischen Gründen aber vom Wine-Projekt neu geschrieben
werden, was beim Linuxulator nicht der Fall ist: der benutzt einfach
die tatsächlichen Linux-Bibliotheken für alles oberhalb der
syscall-Ebene.
> Das bringts ganz gut auf den Punkt: Lizensierung und fehlende Doku macht> die Emulation schwer. Die Technik ist gar nicht so unterschiedlich.
Zustimmung. ;-)
>> Software, die es nur für>> Windows gibt, ist mir den Stress einfach mal nicht wert, mich damit>> auch nur in irgendeiner Form rumzuärgern.>> Schwein gehabt würd ich sagen ;)
Wieso? Jeder macht halt seine Arbeit mit dem, womit er gut umgehen
kann. Für mich gehören Windows-Programme sowieso nicht dazu: sie
sind umständlich zu bedienen (allein der Start einer Applikation,
deren Namen ich zwar ganz genau kenne, aber die man über X
Menüebenen hervor popeln muss, dauert schon mehrfach länger, als
wenn ich den Namen einfach nur eintippe), versuchen oft genug, ihre
Tätigkeit vor dem Benutzer zu verstecken (,,Wir machen das schon
für dich, du musst das nicht wissen''), und wenn ich mir irgendwie
irgendwas zusammegeklickert habe, kann ich dieses Wissen in zwei
Jahren nicht einfach wieder recyclen, sondern muss mir jedes Detail
erneut erarbeiten.
> Leider gibts eben nicht zu allen> Windows-Programmen das passende Gegenstück.
Das kann sein, aber das interessiert mich ehrlich gesagt dann
gar nicht. Solange ich meine Arbeit überhaupt erledigt bekomme,
genügt mir das.
Gast wrote:
>>Dafür ist mir meine Zeit>>simpel zu schade. Wenn's schon nicht Sourcecode ist, den ich mir>>selbst compilieren kann> Schöner Widerspruch. Fürs Selberkompilieren ist dir die Zeit nicht zu> schade.
Du weißt ja offenbar sehr genau, welchen Aufwand es bedeutet, gängige
Unix-Sourcecodepakete selbst zu compilieren. Auf einer schnellen
Maschine ist manches da schneller compiliert, als ein 08/15-Windows-
Installer in der gleichen Zeit die äquivalente Windows-Software binär
installiert hätte... Sicher, nicht alles. Andererseits nimmt mir
in der größten Anzahl der Fälle mein Paketsystem die eigentliche
Arbeit ab, sodass man nach dem Eintippen des "make install" einfach
den Computer seine Zeit rödeln lässt und in der Zwischenzeit was
anderes macht.
> Damit ist aber die Gegenseite einer X11-Applikation kein emulierter X-Server> mehr, sondern der natürliche X-Server des Wirtssystems.
Dein Argument war doch, dass es einfach ist, Unix zu emulieren (wegen
nur wenigen Syscalls), aber vergleichsweise komplex, Windows (bzw.
Win32-API) zu emulieren. Jetzt redest du plötzlich davon, dass ja gar
nichts emuliert werden muss, weil schon da. Damit entziehst du deinem
Vergleich zur Windows-Emulation a la Wine aber jeden Boden, denn dann
könnte ich genauso gut behaupten dass sich Win32 leicht emulieren lässt
weil es ja schon da ist, und als Beispielplattform Vista heranziehen.
Emulation bedeutet aber doch, dieselbe Schnittstelle auf einem komplett
anderen System zu bieten. Also jetzt nicht Win32 unter Vista oder
Linux-like unter BSD, sondern eben Win32 unter Linux oder Linux-like
unter Vista. Und da steht dein Vorschlag blöd da, denn da gibts keinen
X-Server. Also muss auch der emuliert werden. Und dann wird die
Emulationsschicht gleich sehr viel komplizierter. Geht auch (-> Cygwin),
aber eben nicht mehr indem man mal schnell "zwei dutzend" syscalls
implementiert.
> Wieso? Jeder macht halt seine Arbeit mit dem, womit er gut umgehen> kann.
Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Wenn es nur ein Programm gibt um
Arbeit X zu erledigen, und du musst diese Arbeit erledigen, dann nimmst
du eben dieses Programm. Egal ob einfach oder schwer zu bedienen. Und
wenns das nur unter Windows gibt, dann eben Windows oder Wine. Und wenn
letzteres dann nicht funzt -> Windows.
Beispiel: Hardwaresynthese bei Xilinx-FPGAs (also insbesondere Place &
Route und Bitstream-Generierung). Nenn mir eine Alternative zum Xilinx
ISE und ich bin weg von dem Schrott, aber meines Wissens gibt es keine.
Und das wiederum heißt, für diese Arbeit ist Linux genau so gut geeignet
wie es ISE ausführen kann.
> Das kann sein, aber das interessiert mich ehrlich gesagt dann> gar nicht. Solange ich meine Arbeit überhaupt erledigt bekomme,> genügt mir das.
Eben das ist der Punkt. Ohne Gegenstück kriegst du deine Arbeit halt oft
nicht erledigt.
> Und das wiederum heißt, für diese Arbeit ist Linux genau so gut> geeignet wie es ISE ausführen kann.
Findest du, dass Linux ISE nicht gut ausführt, oder habe ich den Satz
falsch verstanden?
yalu wrote:
>> Und das wiederum heißt, für diese Arbeit ist Linux genau so gut>> geeignet wie es ISE ausführen kann.>> Findest du, dass Linux ISE nicht gut ausführt, oder habe ich den Satz> falsch verstanden?
Wahrscheinlich genauso miserabel wie Windows auch. ;-) ISE ist
wirklich keine Glanzleistung. Es coredumpt häufig mal, und jegliche
Compilerfehler führen (unter Wegwerfen der Fehlermeldungen) zu einer
Box "Wir bedauern, aber Ihr Design ist zu komplex, synthetisiert
zu werden. Wir arbeiten dran."
Aber in der Tat, die Möglichkeit, dass es unter Linux läuft, war für
mich ausschlaggebend, aus der Reihe der möglichen CPLDs mir Xilinx
anzusehen und nicht das eines anderen Herstellers.
> Findest du, dass Linux ISE nicht gut ausführt, oder habe ich den Satz> falsch verstanden?
Ja hast du. ISE war nur ein Beispiel für ein Programm, für das es keine
Alternative gibt; du kannst jedes x-beliebige andere Programm oder
Feature mit dieser Eigenschaft einsetzen, bei Spielefreaks zum Beispiel
gute Grafikkartentreiber oder für entsprechende Kompatibilität mit
anderen Windows-only-Systemen eben NTFS-Write-Support.
Es ging mir nicht darum dass ISE schlecht ausgeführt wird ("gut" erwarte
ich da schon gar nicht mehr), sondern darum dass ein solches
unverzichtbares Programm Priorität über die Frage Linux/Windows hat.
> Aber in der Tat, die Möglichkeit, dass es unter Linux läuft, war für> mich ausschlaggebend, aus der Reihe der möglichen CPLDs mir Xilinx> anzusehen und nicht das eines anderen Herstellers.
Dann bist du der erste, von dem ich höre, der nach diesem Kriterium
entscheidet. Meines Wissens nach geht es bei dieser Entscheidung
üblicherweise um die Stückkosten, Energieverbrauch und Rechenleistung
des CPLD/FPGA. Ausgenommen natürlich Prototyping-Systeme (besonders für
spätere ASICs), da wird dann schon eher so entschieden wie du das getan
hast.
Entsprechendes gilt für die anderen unverzichtbaren Programme.
Morin schrieb:
>> Findest du, dass Linux ISE nicht gut ausführt, oder habe ich den>> Satz falsch verstanden?>> Ja hast du. ISE war nur ein Beispiel für ein Programm, für das es> keine Alternative gibt;
Ok, aber da es ISE ja tatsächlich für Windows und Linux gibt, ist
das ein etwas unglücklich gewähltes Beispiel. Hättest du statt dessen
die ALtera-Software genannt, hätte ich dir in diesem Punkt zugestimmt.
> du kannst jedes x-beliebige andere Programm oder Feature mit dieser> Eigenschaft einsetzen,
Eben nicht jedes x-beliebige, sondern nur welche, die es für Linux
nicht gibt.
> bei Spielefreaks zum Beispiel gute Grafikkartentreiber
Nicht nur die Grafikkartentreiber, sondern auch die Auswahl der Spiele
selbst ist unter Linux bescheiden. Dass ein Linux-Rechner nicht die
ultimative Spielekanone ist, muss einem halt klar sein, wenn man von
Windows umsteigt. Als Ersatz bekommt man andere Bonbons, bspw.
deutlich bessere Netzwerkfähigkeiten. Diese sind für mich persönlich
wichtiger, aber ein Vollblut-Gamer denkt da natürlich anders.
> oder für entsprechende Kompatibilität mit anderen> Windows-only-Systemen eben NTFS-Write-Support.
Auf einem Dual-Boot-System vielleicht. Aber auch dort ist es meist
vollkommen ausreichend, wenn man von jedem der beiden OS lesenden
Zugriff auf das jeweils andere Filesystem hat. Praktisch überhaupt
keine Einschränkungen hat man, wenn man von einem der beiden OS
Schreibzugriff auf das andere Filesystem hat. Und unter Windows gibt
es mit dem entsprechenden Treiber zuverlässigen Schreibzugriff auf
ext2/3-Filesysteme.
Jörg Wunsch schrieb:
>> Findest du, dass Linux ISE nicht gut ausführt, oder habe ich den Satz>> falsch verstanden?>> Wahrscheinlich genauso miserabel wie Windows auch. ;-)
Hellauf begeistert bin ich von dem Zeugs auch nicht. Aber eine Spur
besser als unter Windows läuft ISE unter Linux schon. Zumindest hat
es, wenn man in der integrierten Umgebung arbeitet, weniger
Speicherlecks: Unter Windows kann ich ein Projekt etwa 5mal
kompilieren bis der Hauptspeicher voll ist und ich den Navigator
erneut starten muss, unter Linux ist erst nach 10 bis 15 Malen
Schluss. Wenn man auf den Navigator verzichtet und die einzelnen Tools
bspw. aus einem Makefile direkt aufruft, kann man eigentlich unter
beiden OSen ganz gut damit arbeiten, abgesehen davon, dass man das
Make unter Windows erst installieren muss.
Ich habe allerdings zuletzt die 8.1 benutzt. Für etwas Neueres müsste
ich erst meine Festplatte aufräumen oder eine neue kaufen ;-)
Ich habe mich etwa eine Woche mit Linux rumgeplagt, weil meine
Grafikkarte nicht unterstützt wird. Da gibt es angeblich ein Workaround,
aber das ist so komplex, dass ich mehrere Male ein kaputtes Linux als
Ergebnis hatte. Dann habe ich einfach wieder Windows installiert und der
Grafikkartentreiber war mit wenigen Mausklicks installiert ...
Klar hat Linux zum Teil erhebliche Vorteile gegenüber Windows. Aber ein
Durchschnittsuser ist mit Windows momentan besser bedient.
> Hättest du statt dessen die ALtera-Software genannt, hätte ich dir in diesem
Punkt zugestimmt.
Die kenne ich nicht, aber dann nehme ich nachträglich die als Beispiel
:)
> Eben nicht jedes x-beliebige, sondern nur welche, die es für Linux> nicht gibt.
Klar, Programme die richtig portiert sind (also ohne Wine etc.) sind
natürlich das Optimum.
ich hatte bis jetzt mit wine alles zum laufen bekommen was ich wollte
(target,boris,swcad und paar mehr von linear technoligy)
ich kann windows user durchaus verstehen, wenn die sich beschweren
aber es ist doch genauso wie einem franzosen vorzuwerfen, dass sie
ihre adjektive hinter substantiv stellen.
es ist schlicht eine andere denkweise, anderes system und man kann nicht
in 3 tagen es mal sich schnell verinnerlichen
zu der urprunglichen frage .. ich habe selbstverständlich komplette
toolchain für avr bei mir auf dem linux system.
avr-gcc, avrdude (uisp)
grüsse, daniel
Die beiden Systeme sind zu verschieden, als das man sie vergleichen
könnte. Das macht auch keine Sinn. Linux wurde nicht mit der Absicht
erstellt, Windows zu ersetzen oder MS Marktanteile wegzunehmen. Das wird
heute nur von einigen Jünger so geglaubt.
Quatsch, natürlich kann man Linux und Windows vergleichen.
Ich habe gestern Ubuntu auf einem Dell-Notebook ausprobiert und war sehr
positiv überrascht. Alles funktioniert out of the box einwandfrei,
Suspend, Standby, WLAN, 3D-Grafik, die Mediaplayer-Spezialknöpfe am
Notebook.
...was man hier auch wieder sehr schön sieht - es gibt viele die gerne
Umsteigen wollten - aber die Probleme sind noch zu groß ( weil wenn
ganz oder gar nicht)
Ich glaube das das Problem bei Linux ist, dass dort gemeint wird " alles
muss kostenlos sein" - ich wäre gerne bereit für ein gutes Programm
was zu zahlen - bsp - AVR-Studio für Linux 30 Euro - ich würds
kaufen !
Gruß
Mark
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Umstieg von Windows zu einem
unixartigen BS schon Umdenken erfordert.
Mein Vater ist Wissenschaftler an einem grossen deutschen
Forschungsinstitut. In diesem Sektor wird fast nie Windows benutzt.
Durch meinen Vater bin ich seit kleinauf mit verschiedenen Unix-BS
aufgewachsen und hatte eignetlich von Windows nur gehört oder kurz bei
Freunden gesehen.
Erst vor ein paar Jahren in der Schule (erst in Klasse 11) hatte ich das
erste Mal Informatikunterricht und bin so das erste Mal mit Windows in
Kontakt gekommen.
Ich hatte grosse Schwierigkeiten dort klarzukommen.
Obwohl ich bereits mit 14 meinen ersten Linux-Kerneltreiber (fuer eine
selbstgebaute ISA-I/O-Karte) geschrieben hatte und bis dahin noch viele
andere Projekte folgten, kam ich im Informatikunterricht am Anfang mit
den Grundlagen (eigentlich nur wie benutze ich den PC und somit Windows)
nicht klar.
Im ersten halbjahr hatte ich eine 5!
Obwohl Computer und Elektronik immer meine Hobbies waren und auch noch
sind, habe ich diesen Unterricht gehasst.
Dumme Mausschieberei!
Es wurden dann auch fuer Praesentationen Beamer angeschafft.
Ich erinnere mich da an ein Deutschreferat:
Ich hatte mir mit den Folien wirklich viel Muehe gegeben: wie ich es von
meinem Vater gelernt hatte: natuerlich in Latex erstellt, typografisch
gutes Layout usw.
Und was war?
Die ach so tollen, mit Sounds, Videos und Animationen versehenden
Powerpoint-Praesentationen waren ja so viel besser.
Besonders beeindruckt hat die Deutschlehrerin, dass man jeden Buchstaben
einzeln ins Bild wackeln lassen kann.
Nur mein Mathelehrer war beeindruckt. Was man mit ein paar Zeilen Perl
und gnuplot so alles machen kann ;)
Zwischendurch hatte ich mir zu Hause selbst einen Rechner mit Windows
anschaffen muessen, da ja schliesslich jeder einen Computer zu Hause
hat. "Wie? Es gibt etwas anderes als Windows? Kann nicht sein."
Ich konnte nie produktiv mit Windows arbeiten.
Erst im Studium war die Welt wieder ein Stueck weit in Ordnung.
Da wurden dann die Powerpoint-Mausschieber von den Dozenten hervorragend
auseinandergenommen :)
Ich finde, dass Windows so verdammt Umständlich ist. Windows kann an
sich gar nichts. (Und das auch noch schlecht.) Man braucht fuer jede
Kleinigkeit irgendeine Shareware.
Wenn mein PC mich z.B. wecken soll, dann lade ich mir unter Windows die
30-Tage-Testversion von Wecker Pro 2.0 (Malware bekommt man hier
natuerlich gartis dazu!) herunter, klicke auf irgendeine Setup.exe,
versuche 45 Minuten oder laenger das dumme Stueck Software zu verstehen
und zu konfigurieren und es geht oder es geht nicht.
Unter fast jedem unixartigen BS erstelle ich einen Cronjob, der um die
gewuenschte Uhrzeit ein Soundfile dem Audiodevice zuschiebt und fertig.
Unter Windows muss man sich in jedes neue Programm (oder sogar neue
Version eines bekannten Programmes) neu einarbeiten.
Unter Unix (sofern man die Grundlagen beherrscht) schaut man sich den
Usage-Output oder die Manpage eines neuen Kommandozeilenprogrammes kurz
an und man weiss wie es funktioniert. Dazu kommt noch, dass die von den
Windows-Benutzern oft so gehasste Shell mit den Kommandozeilenprogrammen
in vielen Faellen einfach maechtiger als das Windows-GUI-Geraffel ist.
Zu Fuss gehen kann jeder. Fahrrad fahren muss man lernen. Aber wenn man
es kann, dann ist man eben schneller ;)
> Wenn mein PC mich z.B. wecken soll, dann lade ich mir unter Windows die> 30-Tage-Testversion von Wecker Pro 2.0 (Malware bekommt man hier> natuerlich gartis dazu!) herunter, klicke auf irgendeine Setup.exe,> versuche 45 Minuten oder laenger das dumme Stueck Software zu verstehen> und zu konfigurieren und es geht oder es geht nicht.> Unter fast jedem unixartigen BS erstelle ich einen Cronjob, der um die> gewuenschte Uhrzeit ein Soundfile dem Audiodevice zuschiebt und fertig.
Macht man unter Windows genauso, Taskplaner bzw. Aufgabenplanung
> Unter Windows muss man sich in jedes neue Programm (oder sogar neue> Version eines bekannten Programmes) neu einarbeiten.
Wenn damit auf die Oberfläche von Office2007 angespielt werden sollte,
ist das die beste Änderung die MS in den letzten Jahren am Office-Paket
gemacht hat.
Viele Programme halten sich zumindest an die Styleguides.
*nix Programme haben dagegen fast immer extrem unterschiedliche
Tastaturbelegungen/Oberflächen etc., die man zwar meistens konfigurieren
kann, aber auch da sind die Einstellungen unterschiedlich vorzunehmen.
Warum gibt's eigentlich LSB, wenn das so einheitlich ist (die BSDs waren
da von Anfang an besser insb. das Packages und Ports-System). Gnome, KDE
und div. andere Toolkits haben auch unterschiedliche Philosophien...
> Unter Unix (sofern man die Grundlagen beherrscht) schaut man sich den> Usage-Output oder die Manpage eines neuen Kommandozeilenprogrammes kurz> an und man weiss wie es funktioniert. Dazu kommt noch, dass die von den> Windows-Benutzern oft so gehasste Shell mit den Kommandozeilenprogrammen> in vielen Faellen einfach maechtiger als das Windows-GUI-Geraffel ist.
Schonmal die PowerShell von MS gesehen...
p.s. warum sollte man auf Kommandozeilen-Tools ausweichen, wenn damit
die Produktivität sinkt und die Fehlerrate steigt.
>p.s. warum sollte man auf Kommandozeilen-Tools ausweichen, wenn damit>die Produktivität sinkt und die Fehlerrate steigt.
Ich geb mich mal wieder der Flamerei hin...verzeiht.
Tut sie das?
Mal so ein paar Anregungen. Hinter "//" folgen Kommentare.
*Szenario I: WLAN-Router mit WLAN-Karte anfunken:*
>Und da sagst du, die Konsole sei nicht produktiv?!
Der war gut! Bei Windows läuft das alles von Anfang an, einfach nur
NEtzwerkschlüssen eingeben und fertig. Da brauchts keine kryptische
Konsole.
Arc Net wrote:
> p.s. warum sollte man auf Kommandozeilen-Tools ausweichen, wenn damit> die Produktivität sinkt und die Fehlerrate steigt.
Sollte man natürlich nicht. Aber oft ist es umgekehrt, viele Dinge gehen
auf der Kommandozeile einfacher. Nur die Beispiele oben halte ich für
zweifelhaft, das WLAN richtet man über ein GUI schneller ein, vor allem
wenn man es nur einmal im Monat braucht und die Befehle nicht immer im
Kopf hat.
* Hast du schonmal Hotplug mit IDE-Festplatten gemacht, unter Windows?
Was machst du eigentlich, wenn deine Platte voll ist? Ich häng einfach
noch eine dabei und mounte sie, fertig, und du?
* Apropos, wie teuer war eigentlich dein Microsoft Office mit Lizenz?
* Wie viel MB braucht eigentlich die kleinste Windows-Installation?
>Da brauchts keine kryptische Konsole.
Wer erfindet eigentlich so Totschlagmonster wie die
"Ausführungsverhinderung"?
* Diese Kindersicherung vom IE, klappt die auch, wenn ich mein
PC-Magazin reinschieb, und den Opera von der CD benutze? Seit wann gibts
denn TABs im IE? Besteht der denn den Acid-Test mittlerweile?
* Macht es eigentlich Sinn, USB-Sticks als Auslagerungsspeicher zu
verwenden?
* Kan man Windows auch direkt von CD booten, falls die Festplatte mal
nicht mehr starten will? So als Rettungssystem?
* Warum klappen bei Vista die ganzen HLP- und CHM-Hilfedateien nicht
mehr?
* Kann Windows mittlerweile was mit PGP, Schlüsseln und SSH anfangen?
Wird ja auch immer wichtiger in der modernen Welt.
* Womit konstruierst du deine PDF-Dateien? Mein SuSE macht das von Haus
aus.
* Klappen deine Drucker denn alle ohne Treiber-CD vom Hersteller?
* Wie konfiguriert man die Firewall, wenn der Rechner vier
Netzwerkkarten hat?
* Schlägst du dich öfter mit digitalem Rechtezeugs rum, so bei DVDs und
so? Mein Linux nimmt jedenfalls DVD-Laufwerke ohne Regionscode
problemlos an.
* Wie beschreibt man eigentlich Magnetbänder mit Windows?
* Kann Windows auch automatisch jede Nacht ein Backup auf CD brennen und
danach per FTP an einen externen Server schicken?
Genug rumgefaucht? Ich schäm mich, bei sowas mitzumachen. Aber im
Gegensatz zu Colaglas (nehme ich jetzt mal an, eine Doku hat er/sie wohl
noch nicht gelesen) setz ich Windows und Linux parallel und gleich
ausgiebig ein.
EDIT:
@andreas: klar. aber das läuft halt auf ner 386er Kiste, da brauchts
keine GUI. Nur wenn man mich direkt auf "Produktivität" anspricht, dann
geht die Methode da über alles, vorallem geht sie auch automatisch per
Skript.
Überleg erst mal was du hier vergleichst. Unter Windows kannst du
genauso Openoffice, Firefox, sshd, PGP und PDF-Erzeuger installieren wie
unter Linux.
Du..das is auch nich meine Art. Aber wenn einer schon mit
>Der war gut! Bei Windows läuft das alles von Anfang an, einfach nur>NEtzwerkschlüssen eingeben und fertig. Da brauchts keine kryptische>Konsole.
ankommt, dann fühl ich mich da ehrlich gesagt provoziert. Nur soviel
halt zum Totschlagargument "Bei Windows läuft alles immer direkt.".
Nimms mir net übel, dieser Fred is für mich jetzt tabu ;-)
>>Und da sagst du, die Konsole sei nicht produktiv?!>>Der war gut! Bei Windows läuft das alles von Anfang an, einfach nur>NEtzwerkschlüssen eingeben und fertig. Da brauchts keine kryptische>Konsole.
Einfach nur Netzwerkschlüssel eingeben?
Ausserdem setzt er noch die IP-Adresse des Interfaces und die
Defaultroute.
Das erfordet unter Windows einiges mehr an Mausschieberei.
>> Wenn mein PC mich z.B. wecken soll, dann lade ich mir unter Windows die>> 30-Tage-Testversion von Wecker Pro 2.0 (Malware bekommt man hier>> natuerlich gartis dazu!) herunter, klicke auf irgendeine Setup.exe,>> versuche 45 Minuten oder laenger das dumme Stueck Software zu verstehen>> und zu konfigurieren und es geht oder es geht nicht.>> Unter fast jedem unixartigen BS erstelle ich einen Cronjob, der um die>> gewuenschte Uhrzeit ein Soundfile dem Audiodevice zuschiebt und fertig.>>Macht man unter Windows genauso, Taskplaner bzw. Aufgabenplanung
Ok. Du kannst also um eine bestimmte Uhrzeit ein Programm starten. Aber
wie spielst du das Soundfile ab?
Zum Glück hat Microsoft nicht die zwischenmenschliche Kommunikation
entwickelt.
Dann würden wir nicht sprechen oder schreiben, sondern uns gegenseitig
irgendwelche Symbole zeigen.
Michi schrieb:
> ... kam ich im Informatikunterricht am Anfang mit den Grundlagen> (eigentlich nur wie benutze ich den PC und somit Windows) nicht> klar.> Im ersten halbjahr hatte ich eine 5!
Tja, da hättest du garantiert auch den PISA-Test vermasselt ;-). Da
wurde nämlich (ich glaube im zweiten) zum Fach Informatik gefragt:
Wie kopiert man auf einem Computer eine Datei?
oder so ähnlich.
Die erwartete Antwort war:
Explorer öffnen und im Datei-Menü "Datei kopieren" anklicken.
Computer ist eben gleich PC und Windows ist fester und untrennbarer
Bestandteil davon. Das scheint die wichtigste Erkenntnis der modernen
Informatik zu sein :)
>Und da sagst du, die Konsole sei nicht produktiv?!
Mmh, umständlicher geht das nicht?
Unter Windows geht das bei mir so:
1. WLAN-Karte einstecken, Treiber installieren, erster Schritt getan.
2. Fritzbox WLAN auswählen, Namen vergeben, Verschlüsselungsart angeben,
Passwort eingeben, zweiter Schritt getan
3. Treiber WLAN-Netzwerke suchen lassen, eigenes auswählen, Passwort
eingeben, fertig
Dauer: 1-2min.
Jeder beliebige Rechner mit WLAN kann auf den Router mit einem Mausklick
zugreifen. Man muss nur noch das Passwort eingeben.
Naja, unter Windows muss man sich nicht damit brüsten, ein WLAN
einrichten zu können. Das kann meine Oma auch.
>*Szenario II: USB-Stick sicher entfernen*>$ umount /geraete/usb-stick>Fertig.
Boah, Voll krass Alda. Ich zieh den einfach ab. Ja, da kann man das
einfach machen.
>Szenario III: mal eben schnell ein Archiv erstellen*>$ tar -xjvf backups.tar.bz2 daten1/ daten2/
Und wären du noch tippst, klicken andere die rechte Maustaste und wählen
aus dem Kontext "Add to archive" oder "Zu Zip-Archive hinzufügen" aus.
Was machst du eigentlich, wenn du dich vertippst? Fehler suchen, oder?
Die Fehlermöglichkeit beim Setzen eines Häkchens ist wesentlich
geringer. Und nicht umsonst wurde KDE dahingehend aufgepimpt, dass man
die wesentlichen Sachen auch per GUI setzen kann. Leider tut es manchem
Linux-(ich sage bewusst)-Fanatiker weh, wenn sich mehr Leute mit Linux
befassen, die eigentlich gar nicht an Linux sondern mit Linux arbeiten
wollen.
Es gibt tausende Beispiele, wo es mit einer GUI wesentlich schneller
geht. Den Vorteil, den du hier wähnst, ist keiner. Der große Vorteil der
shell liegt darin, dass man diverse Jobs automatisieren kann. Dafür gibt
es die Shell unter Windows genauso, mit dem Unterschied, dass man sie
oftmals gar nicht benutzen muss.
Sven Pauli wrote:
> *Szenario II: USB-Stick sicher entfernen*> $ umount /geraete/usb-stick> Fertig.
Da bin ich mit zwei Mausklicks aber schneller, maximal 3 wenn ich die
Fenster verkleinern muss.
Und vor allem muss ich mir keine Befehle und Pfade merken bzw erst
suchen. Geh mal mit deiner Methode an einen Rechner der anders
konfiguriert ist und den USB-Stick anders mounted. Wenn du nicht weißt
wo fängste an zu suchen
Oh Mann, die Unterbelichteten aus beiden Lagern schaffen es wirklich
IMMER wieder (was schon mit dem OP anfängt). Nach einigen sinnvollen
Beiträgen darf wirklich wieder jeder Depp seine bescheuerten Beispiele
anbringen, was "sein" System doch zum so viel besseren macht. Kleiner
Tipp: Schwanzlänge kann man nicht mit "Ich hab ihn aber als erster
rausgezogen"-Blödsinn messen.
Hallo
>> bei Spielefreaks zum Beispiel gute Grafikkartentreiber>Nicht nur die Grafikkartentreiber, sondern auch die Auswahl der Spiele>selbst ist unter Linux bescheiden. Dass ein Linux-Rechner nicht die>ultimative Spielekanone ist, muss einem halt klar sein, wenn man von>Windows umsteigt. Als Ersatz bekommt man andere Bonbons, bspw.>deutlich bessere Netzwerkfähigkeiten. Diese sind für mich persönlich>wichtiger, aber ein Vollblut-Gamer denkt da natürlich anders.
Angband läuft problemlos unter Linux. Mehr braucht es nicht an Spielen.
;-)
Für die, die es nicht so blutrünstig mögen, gibt es Tetris, Minesweeper
und Majong. :-)
Byebye
Hey!
>Angband läuft problemlos unter Linux. Mehr braucht es nicht an Spielen.>;-)>Für die, die es nicht so blutrünstig mögen,PRUUUUUUUUST
Angband?! Blutrünstig?! DU ASCII und BuchstabenKILLER! :-)
LOL
Ubuntu auf meinem notebook hat gar nicht gefunzt.
Ich habe dann einen Freund um Hilfe gebeten. Der musste zwei Stunden
irgendwelche Befehle auf der Eingabeaufforderung eingeben und dann erst
kam die graphische Oberfläche.
Das ist doch krank!
Die Eingabeaufforderung ist seit Windows 95 total veraltert und nur für
masochistische Autisten!
Windows XP kann sogar mein Opa installieren.
Auf der Uni musste ich letztes Semester extra einen Kurs belegen um mit
diesem komischen Unix da klarzukommen.
Statt einfach eine Datei in ein anderes Fenster zu ziehen muss ich in
der Konsole soetwas wie cp
\irgendein\ganz\langer\verzeignisname\eine\datei
\ein\anderer\noch\längerer\verzeichnisname\eine\andere\datei
Da bin ich unter Windows 500x mal fertig und unter Unix tippe ich immer
nocht!
Mal langsam. "Eingabeaufforderung" ist nicht gleich "Konsole". Um eine
Datei zu kopieren macht heutzutage auch wohl kaum jemand unter Linux
noch ne Konsole auf, das geht z.B. genauso mit Konqueror. Im Übrigen
kannstu im Konqueror (dem Linux-"Explorer") auch Dateien über FTP,
SAMBA, Dateisystem, Digitalkamera und was-auch-immer "ziehen".
Es gibt halt oft Fälle, da ist son Klicki-Bunti-Käse nicht zu
gebrauchen. Wenn ich Photos von meiner Digicam lade, schnapp ich mir
meine Konsole, tipp da eine Zeile rein und drück "Enter", woraufhin
automatisch 300 Bilder verkleinert und stärker komprimiert werden, und
zusätzlich noch zu jedem Bild eine kleine Vorschau erzeugt wird.
Ich mach mal nen Protokoll, was ich so am Tag in die Konsole hämmere,
dann sehen wir weiter...einverstanden?
Asiborex wrote:
> Das ist doch krank!> Die Eingabeaufforderung ist seit Windows 95 total veraltert und nur für> masochistische Autisten!
Die Eingabeaufforderung von Windows 9x und NT war tatsächlich damals
schon veraltet, deshalb hat Microsoft für Vista mit PowerShell eine
völlig neuen Kommandozeileninterpreter entwickelt.
>Statt einfach eine Datei in ein anderes Fenster zu ziehen muss ich in>der Konsole soetwas wie cp>\irgendein\ganz\langer\verzeignisname\eine\datei>\ein\anderer\noch\längerer\verzeichnisname\eine\andere\datei>Da bin ich unter Windows 500x mal fertig und unter Unix tippe ich immer>nocht!
Wenn du das alles von Hand so eintippst, ist das gewiss recht mühsam.
Aber wenn man die Shell vernünpftig nutzt, dann ist man wesentlich
schneller fertig, als wenn man sich durch die Verzeichnisse klickt und
jedesmal erst schauen muss, wo Win mit seiner extrem tollen
Sortierung/Auflistung denn den gesuchten Ordner hingepflanzt hat.
Da hat man anstatt
>\irgendein\ganz\langer\verzeignisname\eine\datei
nur noch
/ir-tab-g-tab-la-tab-ve-tab-e-tab-da-tab
(= 17 Tastenanschläge) zu tippen. Die Tab-Completion ist wirklich ne
feine Sache.
Zeig mir mal, wie du unter einem graphischen Dateimanager von den 100
Dateien in einem Ordner gerade die 25 die ein 'abcd' im Dateinamen haben
kopierst. Mit Wildcards geht das in der Shell recht schnell. In einem
Dateimanager dagegen muss man jede einzeln anklicken...
Aber gut, wenn man keine Ahnung von der Shell hat, soll man's eben
lassen, und bei seinem Klicki-Bunti bleiben. Das hat schlieszlich auch
gewisse Vorzüge.
Jedem das Betriebssystem, das er verdient.
@asiborex
du musst noch viel lernen, denn begriffen scheinst du nicht sehr viel
was studierst du denn an der uni? so interessenhalber
man musst die welt nicht so eng sehen
gui und shell schliessen sich keinesfalls aus
ich denke mal, du bist einfach noch nicht dahintergekommen
und durchgestiegen was die shell dir bieten kann
es erinnert mich an einen meiner bekannten, der schon
seit 3 jahren c lernen will
er kann die basics aber weiss nichts damit anzufangen!!! und
sagt mir dauernd .. aber was soll ich denn programmieren?
ihm fällt keine aufgabe und sache ein, die er implementieren
könnte?!
mir fallen 100+ spontan, leider hab ich grad die zeit nur
für einpaar davon
und auch nur wenn ich eine differentialgleichung analysieren
würde .. wenn man c kann, kann man c benutzen
ok, real würde ich octave nehmen, erspare ich mir einwenig zeit damit
um nochmal auf die dateiverwaltung zu kommen
wie kopierst du nun rekursiv alle dateien, die über 3mb und älter
als 1 jahr sind und seit 3 monaten nicht mehr benutzt worden
sind in einen ordner um?
bin sehr gespannt wie so ein winni-held wie du diese aufgabe lösen wird
grüsse, daniel
> Zeig mir mal, wie du unter einem graphischen Dateimanager von den 100> Dateien in einem Ordner gerade die 25 die ein 'abcd' im Dateinamen haben> kopierst.
Ein Klick auf das Suchfeld rechts oben und "abcd" eintippen. Was war
daran jetzt so schwer?
Das Beispiel bezog sich BTW auf den OSX Finder (du hattest ja keinen
bestimmten Dateimanager angesprochen).
Ganz nebenbei ist "Suche alle Dateien in deren Namen abc vorkommt" ein
gutes Beispiel dafür, wie künstlich die Beispiele gewählt werden müssen,
um die Nachteile einer GUI aufzuzeigen. In der Realität kannst du 99%
aller Suchen per "Sortieren nach Name" und "Sortieren nach Dateityp"
erschlagen. Für den Rest weiche man auf eine einfache Scriptsprache aus
(von mir aus auch Shell-Script).
Ich klink mich hier aus dem Fred aus... irgendwie schäm ich mich dafür,
mich weiter oben noch auf so Diskussionen eingelassen zu haben.
Abschließendes Fazit:
Wer sich die Zeit nimmt, sich mal zu informieren, was genau eine
Konsole ist, der wird ihre Vorzüge mit Sicherheit zu schätzen lernen.
Nicht jeder, der mit der Konsole arbeitet, ist ein masochistischer
Autist, viele benutzen auch trotzdem nebenbei graphische Programme.
Wem exklusives Klicki-Bunti lieber ist, bitteschön, jedem das Seine.
Ansonsten würde mich ein objektiver Vergleich sehr interessieren. Und
letztlich war Windows auch mal nur ein Konsolenprogramm, das sollten die
Windows-Ritter niemals vergessen. Und, dass es Tabs in Browsern auch
schon vor Internet-Explorer gab.
@sven
ich habe überhaupt kein problem wenn jemand lieber windows benutzt
ich habe aber sehr wohl ein problem damit wenn jemand sich über
etwas auslässt wovon er keine ahnung hat
und schlimmer noch, dem herdentrieb nach die bestättigung der
eigenen unsachlichen meinung von anderen bestättigt haben will
.. ganz nach dem motto ... ich würde gerne aber aber und aber
nach gründen sucht es doch nicht zu tun
weil X ja doch sooooo anders ist als Y und sooo ungewohnt zu bedienen
X und Y können beliebige sachen sein
>Wer sich die Zeit nimmt, sich mal zu informieren, was genau eine>Konsole ist, der wird ihre Vorzüge mit Sicherheit zu schätzen lernen.
Fakt ist aber auch, wenn Herr Gates nicht einen Quasistandard geschaffen
hätte, würden wir alle den ganzen Tag nichts anderes tun, als unseren
Kernel...
Danke, aber auf Gates' "Quasistandard" hätten wir gut verzichten können.
Als Apple 1984 ein grafisches OS auf den Markt gebracht war hat MS noch
mit DOS rumgefrickelt. Als NEXTSTEP 3.0
(http://youtube.com/watch?v=j02b8Fuz73A) anno 1991 echtes Multitasking,
Multiuser, TCP/IP, systemweites Drag&Drop und ein objekorientiertes
GUI-Toolkit hatte hat Windows gerade mal gelernt die Soundkarte
anzusprechen.
> Wer sich die Zeit nimmt, sich mal zu informieren, was genau eine> Konsole ist, der wird ihre Vorzüge mit Sicherheit zu schätzen lernen.
Sicher: Eine (Command Line-)Konsole benötigt weitaus einfachere und
weniger Hardware zum Bau als ein Graphisches Terminal. Deshalb waren
Textbasierte Konsolen auch die ersten die gebaut wurden (ursprünglich
sogar noch mit einem Drucker als Ausgabegerät) und wurden nach und nach
von graphischen Terminals abgelöst, als man diese billig bauen konnte.
Daneben benötigt die Übertragung von Text per ASCII weniger
Übertragungsbandbreite und kommt besser mit Latenz klar, weswegen ein
Textbasiertes Interface auch heute noch da zum Einsatz kommt, wo die
Verbindungen schwächeln (SSH übers Internet). Das wird mit sich
bessernder Technik auch Stück für Stück von neuen Terminal-Protokollen
wie HTTP, HTTP+AJAX, X11-Protokoll und OpenGL-Protokoll abgelöst.
Zuguterletzt sind Textbasierte Interfaces die einzige Möglichkeit für
Blinde, zumindest unter den heute verfügbaren Technologien.
>Danke, aber auf Gates' "Quasistandard" hätten wir gut verzichten können.
Sei bitte nicht so anmaßend! Nur weil DU hättest darauf verzichten
können, heißt das noch lange nicht, dass jeder hier (im Forum) so denkt.
Dein Gequatsche von wegen Kernel kompilieren zeigt halt nur dass du
absolut gar keine Ahnung hast wie sich Betriebssysteme entwickelt haben
und welche Innovation von wem kam.
Mal ehrlich, von Entwicklung kann man bei Linux doch nicht wirklich
sprechen. Noch immer muss man die Hardware extrem gut selektieren und
monatelang recherchieren um sicher zu gehen, dass wirklich alles läuft.
Ja und eine Treibergarantie gibt es auch nicht wirklich. Bei Windows
rammst du die Karten in den Slot, schaltest ein, haust die Treiber auf
die Platte und der Kramr rennt wie Sau. Aber egal...
@Jupp
und was kann Linux dafür, wenn die Hardwarehersteller keine Treiber
anbieten? Sie müssten ja eigentlich nur die Spezifikationen ihrer
Hardware rausrücken. Dann wäre die Sache auch zukunftssicher
(Treibergarantie). Nicht so wie bei Windows, wo es zu neuen
Windowsversionen keine Treiber mehr für alte Hardware gibt.
> Windows XP kann sogar mein Opa installieren.
Aber nur unter der Vorraussetzung, dass das DVD-Laufwerk erkannt wird
und die Festplatte(n) nicht via SCSI oder SATA angeschlossen sind.
Desweiteren kann man mit einem frisch installierten Windows noch nichts
anfangen, da noch keine Anwendungsprogramme installiert sind. Gleiches
gilt für Treiber.
> Auf der Uni musste ich letztes Semester extra einen Kurs belegen um mit> diesem komischen Unix da klarzukommen.
Was studierst du? In welchem Fachbereich ist die Intelligenz der
Studenten so begrenzt, dass sie sich nicht selber die grundlegende
Bedienung eines Unixsystems beibringen können?
> Statt einfach eine Datei in ein anderes Fenster zu ziehen muss ich in> der Konsole soetwas wie cp> \irgendein\ganz\langer\verzeignisname\eine\datei> \ein\anderer\noch\längerer\verzeichnisname\eine\andere\datei
Nein so geht das nicht unter Unix. Du musst den anderen Schrägstrich
nehmen. Einen copybefehl gibt es unter Windoof übrigens genauso, heißt
da xcopy. Und grafische Oberflächen, wo man Dateinen einfach in andere
Verzeichnisse schieben kann gibt es unter Unix mehr als unter Windows.
Also informiere dich, bevor du dich blamierst.
Warum muss es denn immer entweder eine grafische Benutzeroberfläche
oder eine Konsole sein? Gerade Unix/Linux und neuerdings wohl auch
Windows mit der Powershell zeigen, dass sich beides sehr gut
ergänzen kann.
Eines von beidem zu ignorieren ist wie die den Sinn unterschiedlicher
Fortbewegungsmittel in Frage zu stellen:
Beine: Einfach zu bedienen, Einarbeitung erfolgt ohne fremde Hilfe,
leider etwas langsam.
Auto: Bedienung relativ komplex, Einarbeitung erfolgt meist über
eine viele Stunden dauernde Schulung, dafür kommt man anschließend
meist (wenn auch nicht immer) schneller voran.
Ich bin froh, dass ich Beine und ein Auto (und sogar noch ein
Fahrrad) habe, so kann ich je nach Wegstrecke immer die bestgeeignete
Alternative auswählen kann.
Leute, die mangels Fähigkeit, eine Shell gewinnbringend zu nutzen,
diese als sinnlos abtun, gleichen denen, die die Führerscheinprüfung
nicht geschafft haben und nun der Welt weiszumachen versuchen, wie
unsinnig Autos sind.
Und die MSDOS-Eingabeaufforderung von Windows ist, auf die
Automobiltechnik übertragen, der Fardier von Nicholas Cugnot und
sollte deswegen nicht mit moderenen Shells verglichen werden.
lach schrieb:
> Was studierst du? In welchem Fachbereich ist die Intelligenz der> Studenten so begrenzt, dass sie sich nicht selber die grundlegende> Bedienung eines Unixsystems beibringen können?
Jetzt hack doch nicht so auf den armen BWLern rum ;-)
> Danke, aber auf Gates' "Quasistandard" hätten wir gut verzichten können.
Auch darauf, dass durch die Massen an Konsumenten die Hardware
spottbillig geworden ist?
> und was kann Linux dafür, wenn die Hardwarehersteller keine Treiber> anbieten?
Nichts. Das hilft einem Benutzer aber auch nicht, dessen Hardware nicht
unterstützt wird.
> Nicht so wie bei Windows, wo es zu neuen> Windowsversionen keine Treiber mehr für alte Hardware gibt.
Das Problem gibt es unter Linux auch (Anpassung der alten Treiber an
neue APIs des Kernels), mangels Freiwilliger die die Arbeit machen.
Siehe entsprechende Kommentare (von Andrew Morton glaub ich).
>> Danke, aber auf Gates' "Quasistandard" hätten wir gut verzichten können.>>Auch darauf, dass durch die Massen an Konsumenten die Hardware>spottbillig geworden ist?
Und was hat das mit Gates zu tun?
>> Nicht so wie bei Windows, wo es zu neuen>> Windowsversionen keine Treiber mehr für alte Hardware gibt.>>Das Problem gibt es unter Linux auch (Anpassung der alten Treiber an>neue APIs des Kernels), mangels Freiwilliger die die Arbeit machen.
Klar kann das vorkommen. Bei closedsourcetreibern unter Windows ist das
aber die Regel, da in diesem Fall Freiwillige kaum Chancen haben, einen
alten Treiber für neue Kernelversionen zu portieren.
> > Auch darauf, dass durch die Massen an Konsumenten die Hardware> > spottbillig geworden ist?>> Und was hat das mit Gates zu tun?
Der Zusammenhang ist, dass mit MS-DOS und später Windows ein
Massentaugliches System erfunden wurde, welches dann auch Massen an
Konsumenten dazu bewegt hat, sich einen Computer zuzulegen. Das hat eine
Menge Geld ins Spiel gebracht, und der darauf folgende Konkurrenzkampf
um dieses Geld hat spottbillige Hardware hervorgebracht, von der jetzt
nicht nur die Windows-User profitieren.
Und das, obwohl MS-DOS den damals existierenden Unix-Systemen technisch
hoffnungslos unterlegen war. Aber bei denen hat sich niemand darum
gekümmert, dass es für Otto Normalverbraucher benutzbar ist.
Hast du dir angeschaut wie Mac OS aussah als Microsoft noch bei DOS war?
Oder den NEXTSTEP-Video den ich oben gepostet habe? Es gibt keinen
einzigen Zeitpunkt zwischen 1980 und 2008 an dem ein Microsoft-System
für Otto Normalverbraucher einfacher zu benutzen war als die
Alternativen.
Ich hätte mich auf die Diskussion gar nicht einlassen sollen, die
Behauptung dass uns Bill Gates davor bewahrt hat heute "Kernel
kompilieren" zu müssen ist ungefähr so sinnvoll wie über die Aussage
"nachts ist es kälter als draußen" und lässt sich genauso gut
diskutieren.
Macht doch die Windows-Befürworter nicht so runter!
Sie können doch nichts dafür. Nach Jahrelanger Geiselnahme durch
Microsoft habe sind sie dem Stockholm-Syndrom verfallen ;)
So, ich muss jetzt schluss machen, da mein Windows gerade Updates
installiert hat jetzt neusta
Oh, Sorry da war ein Wort zuviel
diff:
4c4
< Microsoft habe sind sie dem Stockholm-Syndrom verfallen ;)
---
> Microsoft sind sie dem Stockholm-Syndrom verfallen ;)
>>> Danke, aber auf Gates' "Quasistandard" hätten wir gut verzichten>>> können.>>>> Auch darauf, dass durch die Massen an Konsumenten die Hardware>> spottbillig geworden ist?>> Und was hat das mit Gates zu tun?
Ziemlich wenig bis gar nichts. Für die weite Verbreitung von Computern
hat vor allem IBM den Anstoß gegeben. Vorher gab es Apple II,
Commodore 30xx/40xx und Z80-Rechner von verschiedenen Herstellern. Die
hatten aber den Ruf, etwas für Wissenschaftler, Ingenieure und Freaks,
aber nicht für die Sekretärin zu sein. IBM als weltbekannter
Großrechner- und Büromaschinenhersteller konnte überzeugend darlegen,
dass sie in der Lage waren, Computertechnik in Büroumgebungen
einzuführen.
Microsoft hingegen war als Lieferant der BASIC-Interpreter für Apple
und Commodore damals gerade mal bei den o.g. Wissenschaftlern,
Ingenieuren und Freaks ein Begriff.
Einen Quasistandard für Betriebssysteme gab es in Form von CP/M von
Digital Research zu diesem Zeitpunkt schon. MSDOS lehnte sich deswegen
in vielen Punkten an CP/M an (Die hässlichen Laufwerksbuchstaben sind
somit mittlerweile 34 Jahre alt ;-)).
Die PCs wurden letztendlich wegen dem IBM-Logo gekauft, nicht weil MS
drin war. Jedes andere PC-Betriebssystem wäre genauso erfolgreich
gewesen. MS hatte - genauso wie Intel - Glück, von IBM auf die
Erfolgsschiene gezogen zu werden.
> Als Apple 1984 ein grafisches OS auf den Markt gebracht> war hat MS noch mit DOS rumgefrickelt.
Windows 1.0 wurde 1985 auf den Markt gebracht. Es war unbrauchbar, aber
das lag vor allem an der beschissenen Hardwareplattform, auf der mehr
einfach nicht zu erreichen war. Im Gegensatz zum von Apple genutzten
68000 konnte der damalige verbreitete PC-"Prozessor" 8088 kaum Speicher
ansprechen (nur 1 MByte Adressraum) und hatte obendrein die Altlast der
64k-Segmente. Damit war es praktisch unmöglich, irgendwas sinnvolles
anzufangen.
Das, was MS damals mit Windows vorgelegt hat, war so ziemlich die beste
Ausnutzung der nicht vorhandenen Möglichkeiten.
Gut, jedes Windows vor 3.0 war ziemlich grauenerregend, aber das war
auch der Anforderung gezollt, mit weniger als 640 kByte RAM laufen zu
müssen. PCs von 1984 hatten oft nur 256 kByte.
> Als NEXTSTEP 3.0 (http://youtube.com/watch?v=j02b8Fuz73A) anno 1991> echtes Multitasking, Multiuser, TCP/IP, systemweites Drag&Drop> und ein objekorientiertes GUI-Toolkit> hatte hat Windows gerade mal gelernt die Soundkarte anzusprechen.
Nun, Ende 1992 erschienen die ersten lauffähigen Beta-Versionen von
Windows NT. Und die liefen auf im Gegensatz zu Nextstep deutlich
billigerer Hardware.
Man muss auch immer bissl differenzieren, was man machen will und
wieviel Zeit und Arbeit man investieren möchte, bis es läuft.
Ich geb mal paar Beispiele von mir. Ich hab zu Hause einen kleinen
Linux-Server mit Debian für folgendes:
- Internet im LAN Verteilen (sehr einfach und schnell eingerichtet)
- Firewall (schon komplizierter, das System dahinter zu verstehen, Tage
an Arbeit)
- SAMBA-Server (auch schnell eingerichtet)
- Webserver (relativ einfach eingerichtet, Umstellung auf Apache 2 war
viel Arbeit)
- VDR (war sehr viel Arbeit und Gefrickel, bis die Terratec-Karte lief
und ordentlich aufnahm, mit 2.6.18 Kernel gings nicht, musste man die
Module von einem anderen Kernel dazufrickeln....schrecklich)
- WebMail mit Horde und Sender Based Routing für die ausgehenden Mails
(noch viel mehr Gefrickel und haarsträubende Einstellerei zwischen den
einzelnen Komponenten des Mail-Systems, Update auf Horde 3.1 brachte
wieder jede Menge Konfig-Arbeit mit sich)
Desweiteren hab ich meinen normalen Arbeits-PC mit Vista: Vista
installiert, diverse Freeware-Programme (AVast, OpenOffice, FireFox,
Thunderbird, Paint.NET, FreePDF, CDBurner XP, Eclipse usw.) installiert.
Läuft tadellos, schnell und war in 3 Stunden eingerichtet. Nur bei ganz
wenigen Updates mal ein Neustart erforderlich, bisher musste ich noch
nie neustarten, weil irgendwas nicht ging. Der geht immer nur in S3 und
gut, schon seit Monaten.
Für´s tägliche Arbeiten schubse ich lieber die Maus. Alle
MS-Betriebssysteme bisher hab ich kostenlos an der Hochschule im Rahmen
des MSDN AA Programmes bekommen, Anwendersoftware ist auch kostenlos,
Installieren und gut.
Das ist genau das was ich an debian und den basierenden distris so
hasse... die sind alle ur-alt... gut es mag schon sein, dass sie stabil
sind und ja apt ist auch schön aber da bleib ich bei meiner
slackware...ist stabiler und bringe alles mit was man irgendwie braucht
ich mein 2.6.18 (von debian) ist vom september 2006!!!!
naja firewall einrichten ist nicht das problem.. da gibts schöne guis
dafür :)
ist bei der debian tatsächlich kein apache2 dabei gewesen??? oder hast
du nur deine alte cfg auf apache2 umgestellt???
der VDR ist ja schon was feines (rennt bei mir seit 2 jahren) und man
will ihn ja garnicht mehr weghaben :) damit hätte man wiedermal eine
killer-application die's unter win so nicht gibt (da gibts zwar andere
aber so nett wie der vdr sinds alle nicht)
ich versteh irgendwie nicht warum leute übern pinguin maulen er sei
einfach zu kompliziert wenn sie non-mainstream-distris ala debian
einsetzen...
nimm eine mandriva, openSuse oder ähnliches und du wirst staunen.. die
haben für jeden einsatzzweck ihre eigenen tools die auch noch richtig
gut sind...
aber es kommen dann so argumente wie "wäää das schaut alles anders aus"
oder "ich kann mein winamp nicht verwenden"... gut winamp mag ja unter
win was gutes sein... aber ich bitte dann mal um einen vergleich
winamp-amarok... das teil sucht dir sogar aus dem netz dir eine playlist
zusammen aus der musik die du gern hörst und der musik die du zwar hast
aber anscheinend noch nicht kennst...
das ist ausgezeichnet, wenn man z.b den vdr dazu missbraucht die ganzen
radio-sender am sat mitzuschneiden... da hat man dann tätlich um die
10gb musik und hört davon nur das was man mag ;)
und um auch noch was zum kernel-kompilieren zu sagen... ich behaupte
jedes volksschulkind, das tippen kann, ist in der lage einen neuen
kernel zu kompilieren und zu installieren
das war mal abenteuerlich ist es aber nicht mehr... ausserdem ists mit
halbwegs aktuellen distris und nicht schrott-hardware auch nicht
notwendig...
mein vater hat auch zuerst mit argumenten wie "mein 2 jahre alter
drucker geht ja nicht unter linux und ich will den haben" um sich
geschmissen... nur dass um das geld, was die tinten kosten, man sich
einen neuen drucker mit tinten kaufen kann, der wunderbar unter linux
rennt und da er neu ist keine verstopften düsen mehr im druckkopf hat...
naja sowas muss man ja erst einmal jemandem verständlich machen der
meint es gäbe nix anderes wie den "industrie-standart" m$... jetzt ist
er trotzdem glücklich weil er jetzt digikam von mir zum spielen bekommen
hat :)
ich für meinen teil bleib bei meinem pinguin... der bietet für mich nur
vorteile... bis auf.. naja ich muss es einfach zugeben... es laufen so
spiele wie ... mir fällt keins ein, das mit cedega nicht rennt :)
und das einzig wahre (Quake) rennt sowieso native am pinguin ;P
wobei ich bei meinen alle 1-2 monate wiederkehrenden Quake-sessions doch
schon in richtung nexuiz abgedriftet bin... das ist irgendwie witziger
g
73
>Das ist genau das was ich an debian und den basierenden distris so>hasse... die sind alle ur-alt...
Ubuntu basiert auf Debian und hat einen aktuellen Kernel und Pakete,
also wo ist das Problem?
Hans wrote:
> Das ist genau das was ich an debian und den basierenden distris so> hasse... die sind alle ur-alt... gut es mag schon sein, dass sie stabil> sind und ja apt ist auch schön aber da bleib ich bei meiner> slackware...ist stabiler und bringe alles mit was man irgendwie braucht>> ich mein 2.6.18 (von debian) ist vom september 2006!!!!
Naja, wozu sollte ich dauernd eine neue Distri installieren? Der Server
läuft seit 2001 im 24/7 Betrieb.
> naja firewall einrichten ist nicht das problem.. da gibts schöne guis> dafür :)
GUI auf nem Server? Da kann ich ja gleich Windows nehmen...
> ist bei der debian tatsächlich kein apache2 dabei gewesen??? oder hast> du nur deine alte cfg auf apache2 umgestellt???
Wie gesagt, das System an sich ist von 2001, wurde eben ab und zu
aktualisiert. Dann kam Apache 2 und ich musste alle konfigs anpassen und
mich in ein völlig neues Konzept einarbeiten. Dauerte.
> der VDR ist ja schon was feines (rennt bei mir seit 2 jahren) und man> will ihn ja garnicht mehr weghaben :) damit hätte man wiedermal eine> killer-application die's unter win so nicht gibt (da gibts zwar andere> aber so nett wie der vdr sinds alle nicht)
Doch! Da gibts DVBViewer. Kostet lediglich 15€ und dann läuft da alles,
was der VDR auch kann, und das mit extrem wenig Einricht-Aufwand.
Ich hab´s auf meinem Produktivrechner mal mit Ubuntu probiert, aber für
meinen MSP430-USB Debugger gibts keine Treiber, für die ATI-Grafik im
AMD690 Chipsatz war´s auch nen ewiges gefrickel, bis es halbwegs lief.
Switcher CAD gibts nicht unter Linux. Streaming vom VDR Server auf den
Ubuntu-Rechner hab ich nicht zum laufen bekommen. Naja, einen Versuch
war´s wert.
schön das du einen 7 jahre rennenden server hast :)
in der zeit hab ich schon 3x hardware getauscht (k6-2 500=>duron 1000 =>
und jetzt auf einem sempron 3000+ weil das alte board nicht genug
pci-plätze für die 4 dvb-s karten hatte)
aja.. was hast du beim vdr für einrichtungs-aufwand???
ich mein vdr-sourcen und 3-4 plugins laden.. alles entpacken.. make all
plugins und das wars...
wenn man so wie ich 3 instanzen gleichzeitig rennen hat dann wirds etwas
aufwendiger weil man 3 config-dirs machen muss und die config-files da
reintun darf.. alles in allem rennt das ding in 10min :)
ubuntu ist meineserachtens für den 0815-user einfach unbrauchbar..
lieber openSUSE... die haben einfach ein breiteres repository und
besseren support (vorallem für den deutschen sprachraum)
und das mit den ati-treibern ist seit jahren bekannt.. darum hab ich nur
mehr nvidia karten.. dann hat man kein kopfweh...
und bei win-apps.. wine tuts meistens.... ;)
73
>ubuntu ist meineserachtens für den 0815-user einfach unbrauchbar..>lieber openSUSE... die haben einfach ein breiteres repository und>besseren support (vorallem für den deutschen sprachraum)
Nun zähle mal bitte auf, welche Programme in dem "breiterem" Repository
enthalten sind, die es bei Ubuntu nicht gibt, und die ein 0815-User
braucht. Besserer Support? Komisch, bei zB. www.ubuntuusers.de wird
einem bei jedem nochso trivialem Problem geholfen. Ich hatte noch kein
einziges Problem, was ich nicht in kürzester Zeit lösen konnte.
> Das ist genau das was ich an debian und den basierenden distris so> hasse... die sind alle ur-alt
Dann nimm halt Sid oder Sidux. Ist trotz des Namens (unstable) stabiler
als manch andere gepuschte Distribution.
hmm wenn ich davon nichts gehört habe, dann kann die userbase
nicht sooo gross sein^^
die stabilität eines open source projektes lebt aber von
der grossen userbase .. so als daumenregel :)
> hmm wenn ich davon nichts gehört habe, dann kann die userbase> nicht sooo gross sein
Wer noch nichtmal von den verschiedenen Debian Releases (stable,
testing, unstable, experimental) gehört hat und nicht weis, dass Sidux
ein Debian unstable mit vereinfachter Installation und vereinfachtem
Updatemechanismus ist, der sollte auch nicht darüber urteilen.