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Forum: PC Hard- und Software Entsorgung alter Disketten


Autor: Ha Jo (Gast)
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Hallo,

habt Ihr 'ne Ahnung, wo ich 'ne alte Sammlung 3,5" Disketten
entsorgen kann? Also so, dass sie auch vernichtet werden?
Es sind ein paar hundert Stück.
Ich habe keine Lust, alle einzeln anzusehen und zu entscheiden,
die kann so weg und die anderen auch noch zu löschen.


Danke
Hajo

Autor: Danny (Gast)
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Kurz in die Mikrowelle und ab zum Wertstoffhof?

Autor: Disketten Günni (Gast)
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In die Mikro ? Ist die Löschwirkung denn damit gut ?

Autor: Danny (Gast)
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Keine ahnung, aber heut zu tage wird doch alles mal in die Mikrowelle 
gepackt ;-) Hab zwar noch ein paar so olle Dinger rumliegen, aber kein 
Laufwerk um die Sache mal kurz zu testen.

Autor: mandrake (Gast)
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Wie wäre es mit einem starkem E-Magneten. Den mit 50Hz Wechselstrom 
betreiben und damit über die Disketten fahren.

Oder falls noch ein starker Magnet aus einer defekten Festplatte über 
ist, mit dem zwei dreimal drüberstreichen.

Autor: Danny (Gast)
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Plan "B" wäre ein Zimmermannsnagel und einmal durch damit...

Autor: Michael Löffler (zvpunry)
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Feuer verwandelt Disketten in giftigen Qualm, Müllverbrennungsanlagen 
haben aber Filter welche diesen ausfiltern. Manche illegalen Waren (z.B. 
geschmuggelte Zigaretten) werden auch in solche Anlagen gebracht und 
unter beisein von Zeugen vernichtet.

Wenn ich hier jetzt ne riesen Kiste Disketten hätte, würd ich erstmal 
gucken was unser Häcksler (für Gartenabfälle) draus macht. Wenn das 
klein genug ist würd ich alles durchleiern und beim Plastikmüll 
entsorgen (gut gemischt auf mehrere male;)). Wenn das nicht geht dann 
würd ich in der Stadt im Müllheizkraftwerk mal anrufen, vielleicht kann 
man da ja bei der sicheren Löschung der Dateien zuschauen. ;)

Autor: Jemand (Gast)
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Könntest die Disketten auch formatieren und z.B. im 10er Pack über E-bay 
verchecken.
Leute mit HP Oszies und Logikanalysatoren oder welche mit alten 
Synthesizern freuts vieleicht.

Autor: Ha Jo (Gast)
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Danke für die Tips. Das mit den Magneten hatte ich auch überlegt,
aber ich habe ein paar hundert Disketten. Das braucht auch 'ne Weile.
Sie zu formatieren und dann bei Ebay verramschen ist mir auch zu blöd. 
Da würde ich sie dann lieber formatiert verschenken. Aber ich habe auch 
keine Lust, ein paar uhundert Disketten zu formatieren. Ich glaube ich 
frag mal
bei der Müllverbrennung.

Schönen Abend noch
Hajo

Autor: hellboy (Gast)
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aktenvernichter

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Formatieren reicht sowieso nicht, denn so wirklich wird da nix gelöscht 
....

Autor: Blob! (Gast)
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einzeln in die Hand nehmen und in der mitte knicken - das müsste reichen 
um sie mechanisch so zu beschädigen dass sie im floppy nicht mehr 
laufen!

Wenn es sich allerding um Deine Kassenbücher handelt die sämtliche 
Konten von Dir in Lichtenstein aufzählen, würd ichs auch verbrennen ^^ 
(wobei das jetzt dann wohl eh zu spät wäre gg)

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

nachts siehts niemand, verbrenns einfach hinterm Haus oder im Kamin.

Autor: Meister Eder (edson)
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@stefan_helmert

BAD KARMA...

Autor: SintesiMoe (Gast)
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3 Worte: "Will it blend"?

Autor: Meister Eder (edson)
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zu Deutsch: GIFTIG!

Autor: ibam (Gast)
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Gerade ausprobiert - geht zügig:

- Disketten  vom äusseren Metall befreien
- mit leichter Gewalt oder Schraubenzieher Gehäuse  öffnen
- die Datenfolie mit dem Drehmetallteil herausziehen, Datenfolie und 
Drehmetall voneinander trennen,
- nun kann die Datenfolie nach Bedarf klein geschnitten werden - und 
ggf. sogar noch heiss gekocht werden :-))
= sodass nun "gelöscht" und getrennt entsorgt werden kann..

Hört sich kompliziert an, geht aber auch mit vielen Disketten fix wie 
Nussknacken :-).

Autor: Michael Frangenberg (startrekmichi)
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nur so nebenbei:
Die Folie aus Disketten eignet sich sehr gut als Tageslichtfilter für 
modifizierte Webcams. In meinem Fall für einen Headtracker: auf dem Bild 
sieht man dann nur noch die IR-LEDs als helle Punkte, der Rest ist 
schwarz.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Hallo,

es gibt spezielle Aktenvernichter, die auch Floppies und CDs schreddern, 
ausserdem gibt es professionelle Dienstleistungsanbieter (wie auch für 
Akten), die auch die Vernichtung schriftlich bestätigen. Beides ist aber 
relativ teuer und lohnt sich bloss, wenn man rechtlich zur 
Vertraulichkeit verpflichtet ist.

Gruss Reinhard

Autor: Ralph W. (ralph_w16)
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Ich kann nur www.remondis.de empfehlen, kostet etwas Geld aber dafür 
100% sicher "weg"
Gruß
Ralph

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Ich würde sie verkaufen. Früher hatten wir Sperrmüll, heute haben wir 
Ebay.

Zum Löschen durch den Schlitz einer Rechteckspule unter Wechselspannung 
schieben. Das gab es früher mal industriell, nannte sich "Löschdrossel" 
oder "Löschsspule" ...

Autor: Thomas B. (thb3)
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immer 10 auf einen Stapel, Loch durchbohren -> Tonne

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Outi Outlaw schrieb:
> Formatieren reicht sowieso nicht, denn so wirklich wird da nix gelöscht

Das kommt darauf an, wie man formatiert. Die Schnellformatierfunktion 
ist ein Etikettenschwindel, denn die schreibt nur die 
Verwaltungsstrukturen neu. Die lange Version schreibt die Sektiorierung 
komplett neu und überschreibt auch den Datenbereich. Da dürfte mit 
halbwegs geringem Aufwand nichts mehr zu lesen sein.

Autor: Tassilo Angus (tiras)
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moin moin

ich würd die disketten gerne haben, wir betreiben ein computermuseum und 
suchen disketten für die alten rechner. wenn du im bereich hamburg oder 
berlin wohnst komme ich mit einem degausser vorbei und lösche sie vor 
dem mitnehmen (du kannst gerne prüfen das sie wirklich leer sind).
iss gut für die umwelt (da weiterverwendet), gut fürs karma, und wenn du 
willst bekommste ne spendenbescheinigung die du von der steuer absetzen 
kannst (wir sind als gemeinnützig anerkannt)

grüße

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Das kommt darauf an, wie man formatiert. Die Schnellformatierfunktion
> ist ein Etikettenschwindel, denn die schreibt nur die
> Verwaltungsstrukturen neu.

Nein ist kein Etikettenschwinden. Formatieren heisst, wie der Name schon 
sagt, dem Datenträger das passende Format geben und nicht alles 
löschen/überschreiben. Das nennt sich löschen und überschreiben.

Autor: Christian Erker (Gast)
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Bei Disketten wird bei echter Formatierung in der Regel schon der 
Datenbereich mit Füllbytes überschrieben, nur bei (nicht 1980er mit 
ST506-Schnittstelle) Festplatten die von Werk aus fest sektoriert sind 
ist das nicht der Fall. Schnellformatierung schreibt nur die FAT neu.

Gruß,
Christian

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nils S. schrieb:
> Das nennt sich löschen und überschreiben.

Ich empfehle dir, das einfach mal auszuprobieren und das jeweilige 
Ergebnis mit einem Disk-Editor hinterher anzusehen...

Formatieren bedeutet, daß die kompletten Sektoren neu geschrieben werden 
- alles andere entspricht einer simplen logischen Löschfunktion, wird 
aber von M$ trotzdem als "Formatieren" bezeichnet - der Pöbel soll nicht 
"verunsichert" werden.

Autor: gaast (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Das kommt darauf an, wie man formatiert. Die Schnellformatierfunktion
> ist ein Etikettenschwindel, denn die schreibt nur die
> Verwaltungsstrukturen neu. Die lange Version schreibt die Sektiorierung
> komplett neu und überschreibt auch den Datenbereich. Da dürfte mit
> halbwegs geringem Aufwand nichts mehr zu lesen sein.

Trifft nur bedingt zu. Windows bis XP überschreibt rein gar nichts. Der 
Unterschied zw. Schnell- und Normalformatierung ist einfach nur eine 
Datenträgerüberprüfung. Ein Etikettenschwindel ist es trotzdem nicht.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Nils S. schrieb:
>> Das nennt sich löschen und überschreiben.
>
> Ich empfehle dir, das einfach mal auszuprobieren und das jeweilige
> Ergebnis mit einem Disk-Editor hinterher anzusehen...

Welches Ergebnis?

Uhu Uhuhu schrieb:
> Formatieren bedeutet, daß die kompletten Sektoren neu geschrieben werden
> - alles andere entspricht einer simplen logischen Löschfunktion, wird
> aber von M$ trotzdem als "Formatieren" bezeichnet - der Pöbel soll nicht
> "verunsichert" werden.

Blödfug sondergleichen. Das Betriebssystem formatiert idR nur auf 
Dateisystemebene.
http://de.wikipedia.org/wiki/Formatierung

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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gaast schrieb:
> Blödfug sondergleichen. Das Betriebssystem formatiert idR nur auf
> Dateisystemebene.

Nicht bei Disketten. Da werden die kompletten Daten inklusive 
Sektorheadern etc. geschrieben, was dem sogenannten "Low-Level"-Format 
von alten MFM-Platten entspricht.

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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Ich habe oft erlebt dass Disketten nach einmaligem Formatieren Fehler 
entwickelten - ich vermute dass bei bereits formatiert verkauften 
Disketten (ab Mitte der 90er IIRC Standard. Interessanterweise wurde der 
Aufdruck "100% Error Free" gleichzeitig seltener.) die 
Oberflächenprüfung nur noch auf die Vorformatierung bezogen war und 
Neuformatieren irgendetwas in fehlerbehaftete Bereiche verschoben hat 
bzw das "Raster" durch Toleranzen genau so verschoben dass 
Oberflächenfehler relevant wurden.

Und ein Päckchen Disketten kostet beim Blauen C unter 4 Euro.

Interessant für Leute die mit exotischem Gerät hantieren wären 
lediglich: a) intakte Medien aus der vor-vorformatierten Zeit, b) echte 
720K-Medien für Laufwerke die das wirklich benötigen.

Für den Rest: Auch hier bewährt sich die Handblechschere als 
Universalwerkzeug :)

Autor: xyz (Gast)
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> Früher hatten wir Sperrmüll, heute haben wir Ebay.

Die Zeiten wo man bei Ebay jeden Schrott losgeworden ist, sind aber auch 
schon seit ein paar Jahren vergangen. Vor geschätzt 10 Jahren war es 
aber wirklich so. Heute bleiben viele Artikel unverkauft.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andy D. schrieb:
> Ich habe oft erlebt dass Disketten nach einmaligem Formatieren Fehler
> entwickelten - ich vermute dass bei bereits formatiert verkauften
> Disketten (ab Mitte der 90er IIRC Standard. Interessanterweise wurde der
> Aufdruck "100% Error Free" gleichzeitig seltener.) die
> Oberflächenprüfung nur noch auf die Vorformatierung bezogen war und
> Neuformatieren irgendetwas in fehlerbehaftete Bereiche verschoben hat
> bzw das "Raster" durch Toleranzen genau so verschoben dass
> Oberflächenfehler relevant wurden.

Ja, den Effekt kenne ich. Der tritt aber nur bei 3,5" Disketten auf. Bei 
8" und 5,25" konnten man davon ausgehen, daß eine Floppy, die beim 
Formatieren Fehler bringt, nicht mehr so doll beisammen ist.

Ich halte es für wahrscheinlicher, daß die 3,5" Diskettenlaufwerke aus 
welchen Gründen auch immer nicht so doll formatieren können.

gaast schrieb:
> Blödfug sondergleichen.

So, so...

Autor: Alex W. (a20q90)
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SintesiMoe schrieb:
> 3 Worte: "Will it blend"?

That is the question!

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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It WILL blend ;)

Autor: hehe (Gast)
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Bitte nicht ganz ernst nehmen:

Was kann denn an Disketten noch interessant sein, bzw. einen gewissen 
Wert haben ?

Die Daten daruf (falls die noch lesbar sind).

Einfach weg damit in die graue bzw. gelbe Tonne und gut ist. Wie hoch 
ist denn die wahrscheinlichkeit das einer am Abfuhrtag in deine Tonne 
greift und sich Disketten angelt ?

Ungefähr so hoch das einer den Röhrenmonitor mitnimmt der eigentlich für 
den Sperrmüll gedacht war. (Leider wird sowas heutzutage nicht mehr vom 
Sperrmüll mitgenommen-muss man schon selbst zum Wertstoffhof bringen und 
froh sein das es angenommen wird -ein hoch den 
"Wiederverwertungs"-Irrsinn)

hehe

Autor: Bastler (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Andy D. schrieb:
>> Ich habe oft erlebt dass Disketten nach einmaligem Formatieren Fehler
>> entwickelten - ich vermute dass bei bereits formatiert verkauften
>> Disketten (ab Mitte der 90er IIRC Standard. Interessanterweise wurde der
>> Aufdruck "100% Error Free" gleichzeitig seltener.) die
>> Oberflächenprüfung nur noch auf die Vorformatierung bezogen war und
>> Neuformatieren irgendetwas in fehlerbehaftete Bereiche verschoben hat
>> bzw das "Raster" durch Toleranzen genau so verschoben dass
>> Oberflächenfehler relevant wurden.
>
> Ja, den Effekt kenne ich. Der tritt aber nur bei 3,5" Disketten auf. Bei
> 8" und 5,25" konnten man davon ausgehen, daß eine Floppy, die beim
> Formatieren Fehler bringt, nicht mehr so doll beisammen ist.
>
> Ich halte es für wahrscheinlicher, daß die 3,5" Diskettenlaufwerke aus
> welchen Gründen auch immer nicht so doll formatieren können

Ich krenne diesen Effekt auch.
Wenn man die Formatierung mehrmals hinterinander versuchte, hats dann 
evtl doch mal Fehlerfrei geklappt.


Ich habe auch noch irgendwo 100erte Disketten. Ich weiß aber nicht, was 
da drauf ist, da viele nicht anständig bzw selbsterklärend beschriftet 
sind.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bastler schrieb:
> Wenn man die Formatierung mehrmals hinterinander versuchte, hats dann
> evtl doch mal Fehlerfrei geklappt.

Möglicherweise rubbelt sich irgendwann der Kopf sauber, dann gehts 
wieder.

Vertrauenerweckend war das jedenfalls nicht und ich habe dann von 
Vollformatierung abgesehen und Disketten, die Fehler brachten, 
weggeschmissen.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Möglicherweise rubbelt sich irgendwann der Kopf sauber, dann gehts
> wieder.

Es kann auch die Lage des Kopfes verstellt sein (dafür gibt's eine 
Einstellschraube, aber für das Nachstellen braucht man eine 
Alignment-Diskette - keine Ahnung, ob sowas heute noch im Handel ist). 
Damit kann man prima formatieren, bloss können die Disketten nur auf 
demselben Laufwerk gelesen werden. Man sollte daher formatierte 
Disketten immer auf einem anderen Laufwerk testen.

Ist aber eigentlich die Mühe nicht wert. Selbst die paar Disketten mit 
DOS und Utilities brauche ich so gut wie garnicht mehr. Und 
Sicherheitskopien mache ich ganz bestimmt nicht auf Disketten.

Gruss Reinhard

Autor: Rover06 (Gast)
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Hallo,
braucht Ihr die alten Disketten noch?
Ich habe auch viele, Raum Hamburg, gebe sie gerne weiter, müssen aber 
gelöscht werden, wie im Text angekündigt.
Viele Grüße
Rover06

Autor: Bier! Bier! Bier! Barbier! (Gast)
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Michael Löffler schrieb:
> Manche illegalen Waren (z.B.
> geschmuggelte Zigaretten) werden auch in solche Anlagen gebracht und
> unter beisein von Zeugen vernichtet.

Nö, da gibt es keine Zeugen :D

Ich arbeite in einer Anlage die A2 bis A4 Holz, sowie Holz und 
Restsperrmüll (z.B. geschredderte Couch) verbrennt. Wir haben öfter 
geschredderte Zigaretten vom Zoll und auch ganze LKW Ladungen 
beschlagtnahmten Tabaks (reiner Tabak). Da kam noch nie jemand vom Zoll 
:D

Mein Kollege holt dann immer einen Tisch mit Klappstuhl und dreht/stopft 
dann gemütlich den ganzen Tag Kippen. Natürlich während der Arbeitszeit 
:D
Der nimmt den Kram dann auch Säckeweise mit nach Hause und dreht da 
weiter. Ich glaube der kauft seit dem keine Zigaretten mehr. Aber! Er 
raucht Sie alle selbst!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Bier! Bier! Bier! Barbier! schrieb:
> Der nimmt den Kram dann auch Säckeweise mit nach Hause und dreht da
> weiter.

Wenn das der Flasche liest, bekommt er sogar noch eine Zigarre verpasst 
und kann seinen Arbeitsplatz in der Pfeife rauchen. Manch Einen 
interessiert das brennend...
;-)

MfG Paul

Autor: Andreas Rückert (daybyter)
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Oh Mann...im forum64 z.B. wird sowas gesucht...

Autor: herbert (Gast)
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Danny schrieb:
> Kurz in die Mikrowelle und ab zum Wertstoffhof?

Über die Metallteile wird sich die Mikrowelle aber freuen...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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herbert schrieb:
> Über die Metallteile wird sich die Mikrowelle aber freuen...

...und die Angetraute erst.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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In Berlin gab es bis 2012 orangene Tonnen für Kleingeräte und 
Datenträger.
Da habe ich noch rechtzeitig alle VHS-Kassetten und Disketten entsorgt.
Die wurden aber leider 2013 verboten und man muß nun alles wieder in den 
Hausmüll schmeißen.
Oder man ruft sich ein Taxi und bringt das Zeug nach außerhalb in die 
Pampa zu einem Wertstoffhof.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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Kleiner Tipp für gebrate und Experimente in der µ~

wenn man den Schrott in einen Plastikbeutel einwickelt bleibt der Rauch 
da drin.
Natürlich nicht, wen nman da jetzt ne halbe Stunde da drauf rumbraten 
muss. dann bekommt der Beutel selbstverständlich auch Löcher.
Aber kurzzeitig gehts. Mache ich immer zum eigenen CDs+DVDs zu 
vernichten.

man kriegt ja dank der Wegwerfgesellschaft auch ziemlich oft und schnell 
"Experimentier-Wellen"

hab hier eine mit kaputtem Schaltwerk.
Das hindert einen ja aber nicht, den interessanten Teil direkt zu 
betreiben, Dann macht die Welle halt einen auf "dauerstrich" und ich hab 
zudem die direkte Kontrolle wann der Sender funkt.
Man muss ja nur den Trafo direkt ans Netz anschliessen.

und jetzt dürft Ihr mich hauen von wegen "bäääh gefäährlich" :D

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter Dannegger schrieb:
> In Berlin gab es bis 2012 orangene Tonnen für Kleingeräte und
> Datenträger.

Nicht ganz richtig. In Berlin begann man irgendwann kurz vor 2012, diese 
Tonnen ("Werststofftonne") einzuführen, aber bevor das flächendecken 
gelang, wurde das Konzept wieder abgeschafft und die "gelbe" 
Bezahlmülltonne* umetikettiert.

*) in die durfte bis dahin nur Müll, der beim Kauf der damit verpackten 
Produkte bezahlt wurde ("Grüner Punkt").

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Alter Betonmischer, Waschmaschine oder Trockner:

Disketten rein und einen Haufen Magnete aus alten Festplatten. 2 Stunden 
kurbeln lassen. Dann müsste doch alles gelöscht sein.
Später einige Steine hinzufügen, dann wird alles noch fein vermahlen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Später einige Steine hinzufügen, dann wird alles noch fein vermahlen.

Ja, dann kann man aus den Bruchstücken von Bytes neue Dateien 
zusammenstellen, um den digitalen Müll wiederzuverwerten.
;-)
MfG Paul

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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dann brauchs' ja auch keine Magnete wemman das kleinmüllern lässt.

Ich hatte vor Urzeiten mal eine Magnetscheibe vom Motor eines 5,25er 
FloppyLaufwerk genommen und auf einen Bolzen geschraubt. Den in eine 
Bohrmascheng gespannt und schon hatte man ein schönes Wechselfeld. Die 
Magnetseite natürlich nach aussen. das Löschte gleich mehrere Disketten 
hindurch auf einmal.
Von Disketten die Daten los zu werden ist ja nun garkein Problem.
Die Daten langfristiger zu halten war doch das Problem O_°

Am Schluss der Diskettenzeit waren die Dinger bei mir immer in einer 
Weissblechdose.

Autor: michael_ (Gast)
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Mit einem Magneten von außen ist das Löschen nicht so leicht.
Ich hatte das mal mit einem Magneten versucht, alle Daten waren noch 
drauf.
Aber was soll schon da drauf sein?
Selten was persönliches.
Ab in den Müll, fertig.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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michael_ schrieb:
> Ich hatte das mal mit einem Magneten versucht, alle Daten waren noch
> drauf.

Mit Dauermagneten geht das auch nicht. Ich nehm dafür eine spezielle 
Löschdrossel, die ursprünglich für Magnetbänder gedacht war, aber auch 
mit Disketten funktioniert. Selbst der böse "Spur 0 Fehler" läßt sich 
damit meist beseitigen. Die Drossel arbeitet mit normalem 
Steckdosenwechselstrom und zieht ungefähr 100 Watt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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michael_ schrieb:
> Mit einem Magneten von außen ist das Löschen nicht so leicht.

3.5"-Disketten muss man nicht löschen, die machen das von selbst. Anders 
siehts bei 5.25"-Disketten aus, die können durchaus auch nach einem 
Vierteljahrhundert noch lesbar sein.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> 3.5"-Disketten muss man nicht löschen, die machen das von selbst.

Kann man so nicht sagen. Ich archiviere nebenbei mehrere Kisten alter 
Disketten aus den 90ern, meist über 20 Jahre alt. Fast alle davon sind 
noch problemlos lesbar, selbst die billigen NoNames von Escom.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Tatsächlich? Wie machen die das? Ich hatte "damals" bereits mehrfach und 
ausführlich die Erfahrung gemacht, daß auch "Markendisketten" binnen 
Tagesfrist Leseprobleme bereitet haben.
Diverse Laufwerke verschiedener Hersteller (NEC, TEAC etc.) an diversen 
PCs, Disketten nicht im Backofen gelagert ... und trotzdem: 
3.5"-HD-Disketten waren neben Lochstreifen aus Klopapier so ziemlich das 
unzuverlässigste Speichermedium überhaupt.

Schön, daß es das nicht mehr gibt.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Ich hatte "damals" bereits mehrfach und
> ausführlich die Erfahrung gemacht, daß auch "Markendisketten" binnen
> Tagesfrist Leseprobleme bereitet haben.

Ich habe damals die Disketten vor Benutzung grundsätzlich noch einmal 
formatiert. Mit den vorformatierten gab es in der Tat die von dir 
beschriebenen Probleme. Natürlich sind immer mal welche ausgestiegen und 
auch die aus der Kiste sind vereinzelt nicht lesbar. Aber zu meinem 
Erstaunen verhält sich der allergrößte Teil (und zum Glück alle 
wichtigen), noch kooperativ.

> 3.5"-HD-Disketten waren neben Lochstreifen aus Klopapier so ziemlich das
> unzuverlässigste Speichermedium überhaupt.

Prinzipiell schon, aber man hatte eben keine Alternativen. Deswegen 
archiviere ich nun auch alles auf Festplatte.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Icke ®. schrieb:
> ch habe damals die Disketten vor Benutzung grundsätzlich noch einmal
> formatiert. Mit den vorformatierten gab es in der Tat die von dir
> beschriebenen Probleme.

Nein, nein, glaub' mir, all die üblichen Varianten habe ich damals 
durchgespielt. Selbstverständlich wurden Disketten vor Gebrauch 
gründlich formatiert -- ich habe nur auf Schamanen, Weihrauch und 
Orgonkristalle verzichtet.

> aber man hatte eben keine Alternativen.

Keine bezahlbaren, und keine längerfristig verfügbaren. Eine ganze Zeit 
lang nutzte ich 3.5"-MO-Medien, für die habe ich auch noch 
funktionierende Laufwerke, aber weder Speicherkapazität noch 
Übertragungsgeschwindigkeit konnte mit dem (steigenden) Bedarf 
mithalten. Das war aber bereits nach der Disketten-Zeit (nur das die 
Dinger exakt genausogroß bei doppelter Dicke waren).

Damalige Bandlaufwerke waren auch nicht das Gelbe vom Ei 
("Floppy-Streamer" waren ein erster Versuch, das Null-Device in Hardware 
umzusetzen ...) und litten vor allem unter der sogenannten 
"Backupsoftware".

Ja, früher war eben bei weitem nicht alles besser.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Das Problem ist doch, dass man oft nicht mehr weiß, was auf der Diskette 
drauf war und auch meine zich Disks sind noch tadellos lesbar.

Ich habe mir früher immer die Mühe gemacht, das Medium herauszupulen, 
was nach einigen Versuchen zwar immer schneller ging aber auch ganz 
schön in die Hände.

Nun habe ich nen extrem starken Minimagneten, der mal kurz "drüberfährt" 
und dann wird das Ding 1x geknickt.

Nennt mich paranoid aber ich hatte auch einige Backups, wo es um 
persönliche Daten ging.

Und die ESCOM NoNames waren gar nicht so schlecht. Schei**e waren nur 
die mit den Einwegschreibschutzschiebern, die man herausbrechen musste, 
da man die dann halt erst wieder mit nem "Bäpper" beschreibbar machen 
konnte.

Ach ja, zu den damaligen Zeiten gabs ja kaum NoNames, da waren die 
Giftküchen noch nicht so weit. ;):D

Ich hab mal ne 5,25 Zoll Diskette durch nen Schredder gelassen. Kann ich 
nur abraten davon .... :D:D

Autor: Georg (Gast)
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Outi Outlaw schrieb:
> Ich hab mal ne 5,25 Zoll Diskette durch nen Schredder gelassen. Kann ich
> nur abraten davon

Das war vermutlich kein Schredder, der für CDs und Disketten ausgelegt 
war. Die gibt es durchaus, aber billig sind sie nicht gerade.

Georg

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
Datum:

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Das war ein 200 Euro Schredder, der alles frisst, was nicht niet- und 
nagelfest ist.

CDs und Plastikkarten nimmt er mit Vorliebe, das Problem ist aber ein 
anderes:

Bei den 5,25 Zoll Disketten ist so ein besch. Flies eingesetzt, das sich 
beim Shreddern sowohl mit dem weichen Plastik, als auch mit den 
Schredderzähnen "vermischt". Diese Grütze wieder herauszubekommen, ist 
nicht gerade toll. Dem Schredder hats nix getan aber den Mist zwischen 
den Klingen muss man nicht haben.

Ist übrigens ein Partikelschneider von Fellowes (so ca. 2x6mm), alles 
andere pusseln Kindergartenkinder in 0,Nix wieder zusammen .... ;):D

Nachtrag:
Kann höchstens sein, dass ich die Disk damals durch den normalen Schnitt 
gelassen habe, statt durch den CD Schlitz (der macht ja nur Streifen).

Is aber lange her, ich weiß es nicht mehr. Ich vermute, die Disk ging 
damals von der Größe her nicht durch den CD Schlitz.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens PICler (picler)
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Einfach mit einer starken Haushaltschere bis zur Mitte einschneiden. 
Danach dürfte kein Floppy die mehr lesen können, vorausgesetzt die 
gehen überhaupt noch.

Autor: Jonas G. (jstjst)
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Hallo,

nachdem wir hier in einem µC-Forum sind folgender Vorschlag:

Nimm einen µC und steuer damit ein altes Diskettenlaufwerk lass die 
Diskette drehen und bewege gleichzeitig den Schreib- und Lesekopf vor 
und zurück. Voher machst du irgendwas zum kratzen an den Kopf.

Hier die Steckerbelegung:
http://www.elektron-bbs.de/elektronik/kabel/comput...

MotorOn: Diskette drehen
Step: Kopf um einen Schritt bewegen
Direktion: Richtung in der sich der Kopf bewegt

Die Pins musst du jeweils auf Masse oder 5v legen.
Zudem musste du noch Drive Select 1 mit einem Jumper permanent auf Masse 
legen.

Hilfe findest du eventuell unter dem Suchbegiff floppy music.

Jst

Autor: michael_ (Gast)
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Jens PICler schrieb:
> Einfach mit einer starken Haushaltschere bis zur Mitte einschneiden.
> Danach dürfte kein Floppy die mehr lesen können, vorausgesetzt die
> gehen überhaupt noch.

Ich frage mich auch, ob die Menschen schon so degeneriert sind, das sie 
nicht wissen, wie man eine armselige Diskette vom Leben zum Tot zu 
befördern.
Neben der Haushaltsschere gibt es weitere Möglichkeiten.
Fotoschere, Geflügelschere, Seitenschneider, Tiefkühlmesser, 
Bohrmaschine (10 er Pack), Hackebeil, Abkantbank, Schweißbrenner und 
weitere grausamer Methoden.
Wer da keine Möglichkeiten findet, ist ein armer Wicht.

Autor: herbert (Gast)
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CD ist einfach , zwei Schnitte mit einem größeren Seitenschneider und 
die CD schaut aus wie ein Kartoffelchip. Bei 3mm Höhenschlag ließt die 
kein Laufwerk mehr...

Autor: oszi40 (Gast)
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> ein armer Wicht

Armer Wicht knickt sie und nimmt die Folie heraus. Der reichere Wicht 
nimmt dann die Schere. Das dauert 10 insgesamt Sekunden.

Autor: Sebastian (Gast)
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Die Sache ist viel einfacher: Wenn man an einem Floppylaufwerk das 
34-polige Datenkabel umdreht (oft genug als Fehler erlebt), läuft der 
Motor bei anliegender Betriebsspannung und das Schreibsignal ist aktiv.
Eine in diesem Zustand eingelegte Diskette wird dadurch gelöscht, im 
Sinne von "nicht mit vertretbarem Aufwand rekonstruierbar" (Formatierung 
wird danach nicht mehr erkannt, zumindest die erste Spur ist auch 
wirklich physikalisch weg).
Dies passiert sehr schnell, und da dabei mit großer Wahrscheinlichkeit 
die Verzeichnistabelle mit draufgeht, war's das mit den Daten. Ich habe 
noch von keinem gehört, der sich die Mühe gemacht hat, so etwas bei 
einer - zudem noch "gefundenen" Floppy zu rekonstruieren.
Solche Versuche würden auch Software erfordern, die es heute 
wahrscheinlich nur noch in den Labors von Datenrettungsfirmen gibt, und 
wahrscheinlich auch einen speziellen Floppy-controller. In der Praxis 
also unwiederbringlich gelöscht. Ohne Spezialhardware, ohne Dreck, ganz 
schnell.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Sebastian schrieb:
> Solche Versuche würden auch Software erfordern, die es heute
> wahrscheinlich nur noch in den Labors von Datenrettungsfirmen gibt

Aufgrund der überschauberen Kapazität reicht ein 0815 Diskeditor.

Um Disketten endgültig zu entsorgen, ist die mechanische Zerstörung 
natürlich am schnellsten. Wenn man sie aber noch verwenden bzw. 
weitergeben/verkaufen möchte, muß man sie komplett formatieren oder mit 
einem speziellen Löschmagnet/Degaussser behandeln, damit die Daten 
wirklich nicht wiederherstellbar sind.

Autor: Sebastian (Gast)
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Was nützt ein Diskeditor, wenn das Laufwerk die erste Spur nicht mehr 
findet? Normale Controller verweigern dann eigentlich weitere 
Leseversuche.

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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Auch normale Controller können spurweise formatieren und daher auch eine 
neue Spur 0 aufbringen (die wahrscheinlich auch passen wird - die 
Sektorierung ist ja dann doch relativ zum Indexloch?, und die Spuren 
sind ja durch Motorschritte und nicht durch einen Servo vorgegeben...)

Autor: Sebastian (Gast)
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Prinzipiell ja. In der Praxis kenne ich jetzt kein Programm, das nur 
Spur 0 formatiert. Und auch wenn man danach roh auslesen kann, erhält 
man zunächst nur Datensalat, abgesehen, von ASCII-Klartexten in Dateien.
Wie gesagt, es geht hier ja nicht um Angreifer mit krimineller Energie, 
sondern um einen neugierigen Finder, der sicherlich nicht zu der kleinen 
Schnittmenge aus "Leute mit fundierten Kenntnissen über klassische 
Computertechnik" und "Leute mit zu viel Zeit" gehört.

Autor: herbert (Gast)
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Es gäbe ja auch die Möglichkeit die Diskette mit Nullen zu 
überschreiben. Dauert halt... Festplatten die man nicht zerstören will 
füllt man mit langweiligen Filmen bis sie voll sind. Da liest keiner 
mehr sensible Sachen raus...dauert halt auch geht aber flotter als 
Schredderprogramme arbeiten die 4x oder öfter über schreiben.

Autor: Sebastian (Gast)
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Übrigens, gerade in der Bucht gesehen:
Ebay-Artikel Nr. 281613255472

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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herbert schrieb:
> Da liest keiner mehr sensible Sachen raus...dauert halt auch

Festplatten einmal mit Nullen überschreiben genügt. Einen Gegenbeweis 
hat noch niemand erbracht, die ganze Schlangenöldiskussion um das 
"sichere Löschen nach DoD" dient nur dem Verkauf entsprechender 
Programme und dürfte aus dem Missverständnis entstanden sein, daß das 
vor Jahrzehnten mal anders war. Mittlerweile aber sind die 
Schreibdichten von Festplatten so hoch, daß die letzten Inkarnationen 
sogar gezielt Teile der Daten auf der Nachbarspur überschreiben 
("shingled writing").

Da holt kein Forensiker irgendwas raus.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Sebastian schrieb:
> In der Praxis kenne ich jetzt kein Programm, das nur
> Spur 0 formatiert.

Es gibt Programme wie Anadisk, zu finden u.a. hier...

http://www.pcxt-micro.com/download.html

...die spur- bzw. sogar sektorweise formatieren können. Du formatierst 
also nur die (defekte) Spur 0 auf beiden Seiten. Die Diskette wird vom 
OS zwar als nicht formatiert bemeckert werden, aber mit einem Diskeditor 
kannst du trotzdem darauf zugreifen. Klartextinhalte lassen sich so 
zumindest sektorweise lesen. Der Rest ist eine Frage des Aufwandes.

Autor: Jupp (Gast)
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Egal ob zur Wiederverwendung, zum Löschen, zum Reanimieren, zum 
kopiergeschützte-kopieren, zum...eben alles, was man Disketten so antun 
kann, werfe ich mal das gute alte VGA-Copy in den Raum.

http://www.moenk.de/pages/vgacopy.html

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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was habt Ihr für Magnete, wenn die die Disketten nicht löschen können?
Ein magnetisierter Schraubendreher reicht da natürlich nicht wirklich.

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