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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welchen Atmega-Controller für Batteriebetrieb nehmen?


Autor: Christian (Gast)
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Hi!

Ich plane gerade ein kleines Projekt und will dabei einen Controller per 
Batterien betreiben (2-4 Alkaline Zellen mit Schaltregler).

Da ich mich mit den Atmegas mittlerweile etwas auskenne, möchte ich auch 
so einen Controller verwenden, auch, wenn es vielleicht sparsamere gibt.

Mir würde ein Atmega8 reichen, wobei ein Atmega16 sicherlich in Bezug 
auf spätere Erweiterbarkeit auch nicht verkehrt wäre.

Der Controller muss (oder gibt's eine andere Lösung?) mit 5V arbeiten, 
da das angeschlossene Display auch 5V braucht.

Die Peripherie wird aus Stromspargründen abgeschaltet, der Controller 
soll entweder im Idle-Modus oder in einem tieferem Schlafmodus (dann mit 
Uhrenquarz) laufen.

Im aktiven Modus benötige ich 2 Mhz, interner Takt ist genau genug.

Ich möchte den Controller bei Reichelt bestellen, da ich dort demnächst 
eh bestelle.


Die Frage: Welcher Controller eignet sich für mein Vorhaben am besten?
Vielleicht gibt es sogar welche, die schon einen eingebauten Uhrenquarz 
+ 2 Mhz Takt haben?

Vielen Dank!

Chriss

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Ich würde dir zu einem Atmega88 oder Atmega168 raten, da die gegenüber 
den normalen Atmega8 einige nette Features haben und auch meines Wissens 
weniger Strom brauchen. Vom Atmega8 zum 88 ist es auch nicht schwer, 
pinkompatibel sind die eh.
Wenn es wirklich auf jedes Zehntel Ampere ankommt, solltest du den 
internen Oszillator nicht verwenden, sondern ein Quarz dran hängen. Das 
braucht deutlich weniger Strom.

Allgemeine Infos gibt es auch hier:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Ultra_low_power

Autor: AVRFan (Gast)
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>Die Frage: Welcher Controller eignet sich für mein Vorhaben am besten?

Ich würde einfach den "kleinsten" (Pinzahl, Features) nehmen, mit dem 
ich das Projekt noch realisieren könnte.

>Vielleicht gibt es sogar welche, die schon einen eingebauten Uhrenquarz
>+ 2 Mhz Takt haben?

Neiiiiiin.  Es gibt KEINEN EINZIGEN Controller auf der Welt [*], der 
einen Quarz integriert hat.  Das ginge rein vom Gehäusevolumen nicht.

[*] Falls es aber doch irgendwo für die Raumfahrt irgendwelche 
Spezialausführungen mit eingebautem Quarz gibt, dann will ich jetzt 
trotzdem nicht gehauen werden, OK? :-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: rene (Gast)
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Ich hab auch mal was gemacht...
http://www.ibrtses.com/embedded/avrpowersave.html

Autor: Bensch (Gast)
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> Es gibt KEINEN EINZIGEN Controller auf der Welt [*], der
einen Quarz integriert hat.  Das ginge rein vom Gehäusevolumen nicht.

Leider nicht, aber es ginge. Das beweist EPSON mit ihren RTCs. Die sind 
inzwischen sehr klein geworden, z.B. RX-8564LC im VSOJ12.

Autor: Christian (Gast)
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Ich danke euch für die Antworten!

Den Sleep-Mode-Artikel hab ich noch garnicht entdeckt, ich denke, da 
werde ich fündig.
Das Projekt ist nicht eilig, ich werde erstmal ein paar Uhrenquarze 
mitbestellen und die Stromsparmodi testen.

Christian

Autor: Hans-jürgen Herbert (hjherbert) Benutzerseite
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Wen der Uhrquarz dran ist, geht die SPI-Programmierung mit ponyprog 
nicht mehr, weil der uC dann zu langsam ist. Dann muss der Quarz 
umgeschaltet werden oder ein externer Takt dran solange programmiert 
wird.

Autor: Christian (Gast)
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Hallo hjherbert,

den Quarz will ich ja nur für einen Timer (asynchron) nutzen, wenn der 
Controller im Energiesparmodus ist.
Während der Programmierung läuft dann ja der interne Takt mit 2 Mhz.

Nebenbei: Ich habe schonmal einen Attiny programmiert, der auch sehr 
niedrig getaktet war (interner Takt 128khz)
Das ging mit Ponyprog auch nicht, aber mit twinavr klappte es.

Christian

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