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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einfache Schaltung zur Temperaturmessung mit PT100


Autor: Chris (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich hab mich hier mal durch die diversen Beiträge zu diesem Thema 
durchgelesen. So bin ich auf die Idee dieser Schaltung gekommen. Jetzt 
würde ich gerne eure Meinung hören ob eine Temperaturmessung mit dieser 
recht simplen Schaltung an einem Atmega möglich ist. Die Verstärkung des 
OPs müsste man mit R3 und R4 einstellen. Hier wären eure Vorschläge zur 
Dimmensionierung interessant.

Gewünscht wäre eine Auflösung von 0,1 K. Die Genauigkeit wäre dann zu 
testen und evtl. per Software anzugleichen.

Bin auf eure Meinungen gespannt!

Chris

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich kenn den PT100 nicht aus eigener Erfahrung und eine Betriebsspannung 
steht an Deiner Schaltung auch nicht, aber:
bei angenommen 5V Vcc sind das bei 20 Grad über 0,1W Verlustleistung am 
PT100. Da dürfte Eingenerwärmung je nach Meßumgebung schon erhebliche 
Meßfehler verursachen können?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Dietmar E (Gast)
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Autor: AVRFan (Gast)
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>Gewünscht wäre eine Auflösung von 0,1 K.

Das ist kein Problem.

>Die Genauigkeit wäre dann zu
>testen und evtl. per Software anzugleichen.

Als Grenze der Temperaturmessgenauigkeit, die sich mit Hobbymitteln für 
weder sehr hohe noch sehr niedrige Temperaturen erreichen lässt, kann 1 
°C genannt werden.

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Wieso nimmst du nicht ne Konstantstromquelle mit OPV (ist dann schon 
sehr gut Temperturkompensiert) und Z-Diode. Du lässt damit einen fest 
definierten Konstantstrom durch den PT100 fließen und greifst den 
Spannungsabfall mittels Differenzverstärker (V=2) am PT100 ab. Wenn du 
nen PT100 mit 10k nimmst, benötigst du für 2,5V Messgröße nur 125µA und 
hast Verlustleistung von 156,25µW.

Wenn du alles mit ordentlichen Verstärkern und Layout machst, kannst du 
extrem genau messen.

Hab nach diesem Prinzip schon eine Messung mit 10mK Genauigkeit 
gebaut.Allerdings nicht Privat, da kommt man mit wenig Mitteln nicht so 
weit.

Gruß Alexander

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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P.S. Die erreichten Genauigkeiten sind auch nur in temperierten 
Prüfräumen ermittelt wurden.

Autor: Chris (Gast)
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Erst mal vielen Dank für die schnellen und vor allem vielen Antworten!

Ich weiss natürlich dass man den PT100 normalerweise mit ner 
Konstantstromquelle in der Größenordnung 1 mA misst.
Ziel der Schaltung ist lediglich mit minimalem Bauteilaufwand eine 
Auflösung von 0,1 K zu erreichen.

Michael U., dass bei 5V die Eigenerwärmung wohl deutlich zu hoch wäre, 
damit hast du natürlich recht. Ich hatte aber eh im Hinterkopf mehrere 
Fühler (Achtzonenregler) zu betreiben. Diese wären dann per Multiplexer 
gepulst.
Es würden bei 5V also ca. 25mA über den PT100 fliessen, allerdings nur 
für die Zeit der Messung. Dies könnte man aber sicher auch noch mit 
einer geringeren
VCC und/oder mit einem anderen Spannungsteilerverhältnis optimieren. Man 
müsste eben R2 und R5 dementspechend vergrößern.

Mich interessiert an erster Stelle ob die Schaltung so prinzipiell 
überhaupt funktionieren würde? Wenn es keine grundsätzlichen Fehler gibt 
dann kann man sich über die Dimmensionierung der Bauteile Gedanken 
machen.

Ich würde gerne einen Prototypen der Schaltung bauen. Bin für alle 
Vorschläge offen!

Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Alexander Liebhold (lippi2000)

Wenn du
nen PT100 mit 10k nimmst, benötigst du für 2,5V Messgröße nur 125µA und
hast Verlustleistung von 156,25µW.


Es gibt keine PT100 mit 10KOhm  die haben immer 100 Ohm bei 0 Grad
eventuell kann man noch PT1000 nehmen.

@Chris (Gast)

Die Schaltung hat das Problem zuviel Strom ueber den PT100 fliessen zu 
lassen.

Das zweite Problem ist das du keine 4 Draht Messung machen kannst. Da 
gehen deine Leitungswiderstaende schon ganz schoen in die Messung ein.
Bedenke 0.38 Ohm ist 1 Grad Temperatur.

Mehr zu dem Thema ist schon hier abgehandelt worden inclusive 
Schaltungen
mit Multiplexern um mehrere Messstellen zu messen.

Beitrag "Temperaturmessschaltung möglichst genau?"

Gruss Helmi

Autor: Arc Net (arc)
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Kurz mal überschlagen:
25 mA * 0.385 Ohm = 9.625 mV pro °C bzw. 962.5 uV für 1/10 °C
5V / 1024 ~ 0.00488 mV
Angenommen der Temperaturbereich ist 0 °C - 100 °C (100 Ohm - 138.5 Ohm)
25 mA * 100 Ohm = 2.5 V bzw. 25 mA * 138.5 = 3.4625 V
Viel verstärken geht da nicht mehr...
Wenn das Ergebnis des ADCs noch verrauscht genug ist, könnte man das mit 
Oversampling lösen (64-fach).

> Ziel der Schaltung ist lediglich mit minimalem Bauteilaufwand eine
> Auflösung von 0,1 K zu erreichen.

Minimaler Aufwand: ADuC847 oder MSC12xx (Controller, 24-Bit ADC + 
Stromquellen integriert beim MSC12xx käme man afair auch ohne externene 
Multiplexer aus)

Autor: Chris (Gast)
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Vielen Dank für den Link helmi!

Also ich hab meinen Entwurf nochmal schnell geändert und jetzt fließt 
nur noch ca. 1 mA über den Pt100.

Würde es jetzt so prinzipiell funktionieren?
Die den Fehler durch die 2-Draht Messung würde ich hier jetzt mal 
ignorieren. Für eine Testschaltung ist der eh est mal egal und man 
könnte den Leitungswiderstand per Sofware berücksichtigen.

Ich habe in der Praxis auch schon mehrere PT100 Fühler an einen Regler 
von PMA mit nur 2 Drähten angeschlossen (also mit Brücken am Regler) und 
der Messwert zeigte in der Praxis KEINE Abweichung zu einer 4-Draht 
Schaltung. Auflösung war hier auch 0,1 K und die Leitung (Telefonkabel) 
war ca. 2 Meter lang.

Autor: Chris (Gast)
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Sorry, Bild vergessen ;-)

Autor: Helmi (Gast)
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Im prinzip ja. Aber wie willst du denn den PT100 Multiplexen ?

Bei 2m Kabel geht es gerade noch ca. 0.3Grad Fehler.

Gruss Helmi

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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@Helmut Lenzen: Sorry, meinte nen NTC 10k

Autor: Dieter Stotz (Gast)
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Chris,

im Prinzip arbeitet Deine Schaltung schon, indem Du den PT100 als einen 
von vier Brückenwiderständen einsetzt. Die Auslegung der 
Brückenwiderstände muss halt am Temperaturbereich und am maximalen Strom 
durch den Fühler angepasst sein. Der OP am Ausgang muss außerdem gewisse 
Anforderungen bzgl. T-Drift erfüllen, und der sollte auch am Ausgang 
Rail-to-Rail können. Ferner müssen Deine anderen drei Brückenwiderstände 
einen max. Tk von 25 ppm/K aufweisen, andernfalls macht die Brücke bei 
Erwärmung der Elektronik bereits zu große Fehler.
Ich habe eine solche Schaltung schon mal entwickelt -- der OP-Ausgang 
geht auf einen µC, der dann per Tabelleninterpolation die Temperatur als 
PWM ausgibt.

Gruß

Dieter

Autor: Chris (Gast)
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Multiplexen könnte man indem man die Schaltung an VCC mit einem 
Transistor oder MOSFET oder evtl. soga einem Multiplexer (alles über 
Mikrocontrollerpins gesteuert) ein und ausschaltet. Auswertung erfolgt 
z.B. nacheinander über je einen der acht ADC Eingänge eines Atmega16 
(Single Conversion Mode).

Das ganze wid dann per Software nach entsprechender Kalibration 
ausgewertet und interpoliert.
Ich denke mit Metallschichtwiderständen (1%) und einem entsprechendem 
OPV müsste man bereits recht gute Ergebnisse erzielen können. Potis will 
ich keine verwenden.

Den Temperaturbereich nehm ich jetzt mal recht großzügig von -20 bis 
+80°C an. Das ganze soll mal die Lagertanks meiner Hobbybrauerei kühlen. 
Der wirklich interessante Bereich liegt hier also ca. zwischen 0 und 
20°C.

Wenn man so eine Auflösung von 0,1K eziehlt und die Genauigkeit erst mal 
egal ist da sie per Software angeglichen wird wäre der Vorteil dieser 
Schaltung der sehr geringe Bauteilaufwand (nur Widerstände und nur ein 
OPV pro Fühler).

Durch die Brückenschaltung spart man sich eine Konstantstromquelle und 
wenn man die Brücke so dimmensioniert dass nur 1 mA duch den Pt100 
fliessen könnte man ja auch ständig Strom durchlassen.

Ich werde mich heute Abend mal an die Auswahl und Dimmensionierung der 
Bauteile machen.

Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Chris

Wenn du die Schaltung in 4 Leitertechnik machen wuerdest kannst du als 
Umschalter einfache Analogschalter nehmen . Die On-Widerstaende der 
Analogschalter fallen dann raus.


Schau dir mal meine letzte Schaltung dazu an in dem anderen Thread.

Da werden 4 PT100 gemultiplext.

Gruss Helmi

Autor: Chris (Gast)
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@ helmi

deine Schaltung habe ich bereits mut großer Bewunderung begutachtet! 
Sieht wirklich sehr vielversprechend aus! Leider hatte ich noch nicht 
die Zeit mich so intensiv mit deiner Schaltung zu beschäftigen um jedes 
Detail de doch etwas komplexeren Schaltung zu verstehen. Wie du die 
Fühler mit den 4052N multiplext ist klar, aber die Auswerteschaltung mit 
den diversen OPVs müsste ich mir noch mal genauer anschauen.
Um dem Controller zu programmieren sollte man dann ja doch wissen was 
sich da in der externen Hardware tut ;-)

MfG

Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Chris

Die Schaltung mit U2C,U6,U7 stellt einen Dual-Slope ADC da. Wenn du 
einen anderen ADC hast brauchst du ihn nicht.

Die eigenliche PT100 Schaltung ist U2D,U2B,U5A,U5B.

U3,U4 ist der Multiplexer , hier kannst du auch 4051 8-Fach Multiplexer 
einsetzen wenn du 8 Kanaele brauchst.

Gruss Helmi


PS.  Wann ist das Bier fertig ?

Autor: Chris (Gast)
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@helmi:

Vielen Dank dass du dir so viel Mühe gibst mir zu helfen!

Da ich mit anologen ICs so wie OPV nicht wirklich viel Erfahrung habe 
wollte ich die Schaltung so einfach wie am Anfang gepostet aufbauen, da 
ich da noch verstehe wies funktioniert.

Da du dich ja anscheinend sehr gut auskennst wäre es nett wenn du mir 
ein paar Fragen beantworten könntest. Fangen wir mal ganz vorne an: 
Kannst du mir in ein paar Worten erklären wie die Temperaturmessung bei 
dieser Schaltung funktioniert? Also R10 ist für den Nullpunktabgleich 
und mit R9 kann man im Prinzip die Verstärkung von IC1B einstellen, 
richtig?

Aber was macht die Schaltung an IC1A? Mir fehlt da irgendwie die 
Verbindung zu GND am PT100!? R6 und R7 bilden nen Spannungsteiler der 
2,5V liefert. Mit dem rest kann ich gerade noch nichts anfangen...

P.S: Das Bier ist in zwei bis drei Wochen fertig

Autor: Chris (Gast)
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Von dieser Schaltung von helmi rede ich ;-)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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IC1A ist eine Konstantstromquelle sie sorgt dafuer das immer in diesem 
Beispiel 5mA durch den PT100 fliessen.

Wenn am OP Pin 3 jetzt 2.5V anstehen dann stehen aufgrund der 
Gegenkopplung an Pin 2 auch 2.5V an.  Damit fallen ueber den R5 jetzt 
konstant 2.5V ab -> konstanter Strom durch den PT100. Am Pin 1 des OPs 
stehen jetzt 2.5V - (R4 * 5mA) an. Also wird die Spannung kleiner wenn 
die Temp. steigt. Der nachfolgende Verstaerker invertiert das jetzt 
wieder daher die Spannung an Pin 7 steigt mit der Temperatur. Mit Poti 
R10 wird jetzt der Offset den Schaltung bei 0 Grad abgezogen. Ergebnis 
0V bei 0 Grad und 5V bei 5 Grad. Bei negativen Temperaturen geht die 
Spannung auch in negative.

Allerdings kann diese Schaltung keine 4 Leitermessung. Die anderen 
Schaltungen schon. Auch ist es hier problematisch Analogmultiplexer 
einzusetzen.

Hier noch eine kurze Beschreibung der PT100BOX3.

Mit U1 (LM385-1.2) wird eine stabile Referenzspannung erzeugt (1.2V).
U2D bildet mit R4,R5 eine Konstantstromquelle wie oben beschrieben.
C1,C2,R1,R2,C3 dienen der besseren EMV.
U3 multiplext jetzt diesen Konstantstrom auf die PT100 die an X1..X4 
angeschlossen sind. Da hier ja ein Konstantstrom fliesst ist der On 
Widerstand der Analogschalter hier voellig uninteresant. Der 2. 
Multiplexer U4 fragt jetzt die Spannung die ueber dem PT100 liegt ab.
Da die Eingaenge der OP's U5A und U5B ja hochohmig sind spielt auch hier 
der On-Widerstand des Analogschalters keine Rolle. U5B und U5A bilden 
hier einen Differnzverstaerker mit Offsetsubtraktion. U2B invertiert die 
Referenzspannung von 1.2V nach negativen Werten hin. Damit wird erreicht 
das wenn der PT100 0 Grad misst auch am Ausgang (u5A pin 1) 0V 
ausgegegen werden. Die anderen OP's und Analogschalter bilden einen 
Dual-Slope Ad-Wandler mit 14 Bit aufloesung. Die eigentliche AD-Wandler 
fuehrt Timer 0 des AT89C4051 Prozessors aus. R18,R19,C5,C6 dienen auch 
hier der EMV.
C21 unterdrueckt eventuelle Schwingneigung des OP's.
Der AD-Wandler funktioniert folgendermassen:
Zuerst wird eine konstante durch die Software vorgegebene Zeit der 
Kondensator C7 aufgeladen. Dann wird er durch die Referenzquelle 
entladen. Diese entladezeit wird gemessen und entspricht dabei der 
Spannung an Pin 1 U5A. U7B ist dabei als Integrator geschaltet. U7A 
dient als Komparator um festzustellen wann der Integrator wieder 0 V 
erreicht hat. Q1 dient der Pegelanpassung an den Prozessor. Die 
Ladezeitkonstante bestimmt dabei R20 u. C7. Der Prozessor ist ein 
AT89C4051 (8051 Derivat). U8 bildet die RS232C Schnittstelle. Vom MAX232 
(U8) werden die Ladungspumpen neben der Versorgung der RS232 
Schnittstelle auch noch zu Versorgung der OP's herangezogen. Es muss 
darauf geachtet werden das hier nur TL06x OP's eingesetzt werden 
aufgrund des Stromverbrauchs. Deshalb muessen hier in diesem Fall auch 
die Kondensatoren des MAX232 mit 10 uF bestueckt werden.

Ich hoffe dir hiermit weitergeholfen zu haben.
Viel Spass beim bauen und brauen.

Fuer weiter Fragen stehe ich erst morgen Nachmittag wieder zu 
verfuegung.

Gruss Helmi

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Auflösung von 0,1K [...] Vorteil dieser Schaltung der sehr geringe 
Bauteilaufwand

Geringer Aufwand? Für Dich wäre ein DS18B20 sinnvoller. Ein Bauteil. 
Passt zum Temperaturbereich. 0.0625K Auflösung, 0.5K Genauigkeit. 
Multidrop-fähig (beliebig viele Sensoren an maximal drei Leitungen).

Autor: Chris (Gast)
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@helmi:

Vielen Dank für die Ausführliche Erkläung deiner Schaltungen! Ich habe 
soweit
alles verstanden denke ich. Jetzt siehts auch nicht mehr so kompliziert 
aus ;-)
Du hast mich überzeugt die Messung nach deiner Schaltung im 4-Draht 
Anschluss durchzuführen. Wenn alles läuft gibts eine Bierprobe ;-)

@Dietmar:
Ein anderer Temperaturfühler als ein PT100 kommt hier nicht in Frage da

1. alles Lebensmittelgerecht im Edelstahlgehäuse sein muss,
2. ich die fertigen Fühler schon da habe und
3. Pt100 im Brauerumfeld nun mal Standard ist

Der Grund warum ich den Regler selber baue ist dass es
1. keinen vernünftigen Mehrzohnenregler für Pt100 und entsprechenden
   Kenndaten gibt,
2. ich keine Lust habe acht einzelne Regler zu verbauen,
3. man so praktischerweise Erweiterungen wie z.B. eine Ethernet-
   schnittstelle zur Fernüberwachung und Bedienung einbauen kann und
4. selber machen auch noch Spaß macht und man was dabei lernt ;-)


Ich finde es super dass es ein Forum wie dieses gibt und vor allem Leute 
die einem so schnell und gut helfen wie helmi.

Viele Grüße,
Chris

Autor: Arc Net (arc)
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Autor: Dieter Stotz (Gast)
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Chris,

die Genauigkeit der 1%igen Widerstände in der Brücke kannst Du 
sicherlich ausgleichen, aber sie werden die üblichen 100 ppm/K haben, 
und das ist in der Brücke zu viel. Man darf nämlich nicht annehmen, es 
sei dann halt auch eine Änderung der Temperatur von nur 100 ppm/K -- 
sondern man muss es auf den möglichen Swing der Brückenspannung für den 
Temperaturbereich beziehen, und da sieht's gemeinhin ungünstiger aus. 
Wenn Deine Elektronik auch Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, kannst 
Du möglicherweise bis zu 0,5 K oder sogar mehr Drift bekommen zwischen 
20 °C und 60 °C. Aber wenn Du denkst, Deine Elektronik wird immer 
konstante Temperatur haben, dann macht's nichts aus.

Gruß

Dieter

P.S.: Übrigens auch mit der Brückenschaltung kann man eine 
Quasi-Vierleitertechnik anwenden.

Autor: Chris (Gast)
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So, ich hab jetzt mal eine Schaltung für 8 PT100-Fühler gezeichnet die 
auf der von helmi basiert.
Es wäre nett wenn ihr meinen Entwurf mal auf Fehler prüfen könntet!

Gruß,
Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Chris


So wie ich das sehe ist das so in Ordnung.

Na dann bau mal auf.  Als ADC verwendest du wohl den ADC vom AVR ?

Gruss Helmi

Autor: Chris (Gast)
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Hallo Helmi,

leider kann ich noch ned anfangen mit Basteln weil ich erst noch 
Bauteile bestellen muss. Aber wenn keine Fehler drin sind kann die 
Bestellung ja raus.

Ja richtig, ich will den ADC von AVR verwenden. Die Auflösung von 10 Bit 
will ich erhöhen indem ich je 64 Messergebnisse addiere. Das passt dann 
noch in 2 Byte. Von diesem Ergebnis verwende ich dann nur die ersten 13 
Bit. 2^13 = 8192 Schritte. Ein Schritt würde bei einem Temperaturbereich 
von 0..100°C (alternativ auch -20..+80°C) 0,0122°K entsprechen. Anhand 
dieser Messwerte soll die Software dann entscheiden wann die Temperatur 
um 0,1K gestiegen/gesunken ist. Das ganze ist ja nicht wirklich 
zeitkritisch.

Die Steuerung bekommt auch noch ein Anzeige- und Bedienelement mit acht 
Temperaturanzeigen mit je 3 Siebensegmentanzeigen. Neben einer RS232 
Schnittstelle und TWI ist auch noch eine Ethernetschnittstelle 
vorgesehen. Ethernet werde ich aber erst implementieren wenn sonst alles 
funktioniert.

Ich werde euch berichten wie gut alles funktioniert und natürlich auch 
den Code und die Layouts hier veröffentlichen.

Gruss, Chris

Autor: Helmi (Gast)
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Hallo Chris

Kannst ja schon mal mit dem Layout anfangen.

Wenn du da ein Ethernet dran hast und die Daten in eine Web-Seite packst
kann man sich deine Biertemperatur ja im Internet ansehen.

Ich habe das auch mal gemacht mit der PT100 Box und einen selbstgebauten 
Web-Server


Gruss Helmi

Autor: Chris (Gast)
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Hallo Helmi,

ja, bin gerade dabei das Layout zu erstellen. Eine Frage hätte ich noch 
an dich: Wie hast du die Widerstände R9(200K), R11(115K) und das Poti 
R10(0..10K) dimmensioniert? Ich hab das so Verstanden dass man mit dem 
Poti die Verstärkung am invertierenden OPV einstellt. Die müsste ja 
meiner Meinung nach -1 sein. Mit -((R10+R11)/R9) müsste R10+R11 ja 
eigentlich 200K sein? Inwiefern haben R16 und R17 da noch Einfluss? Ich 
denke mal ich hab da noch nen Denkfehler drin?

Wegen dem ADC von AVR ist Referenzspannung bei mir ja 2,5V. Deshalb die 
Frage wie ich den Inverter auslegen muss.

Das mit der Biertemperatur im Netz ist genau der Grund warum Ethernet 
dran soll. Dient sowohl der Fernüberwachung wie auch der Steuerung.
Bei Interesse kann ich euch dann nen Link zum Server zukommen lassen. 
Öffentlich posten werd ich ihn aber wohl lieber nicht ;-)

Gruss Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Chris

Ich habe dir mal die Berechnungen des Verstaerkers zusammengestellt.


Gruss Helmi

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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> Ja richtig, ich will den ADC von AVR verwenden. Die Auflösung von 10 Bit
> will ich erhöhen indem ich je 64 Messergebnisse addiere. Das passt dann
> noch in 2 Byte. Von diesem Ergebnis verwende ich dann nur die ersten 13
> Bit. 2^13 = 8192 Schritte.

Vielleicht stehe ich ja jetzt etwas auf dem Schlauch, aber wie zum 
Teufel kann man die Auflösung von mehreren 10-Bit-Messungen durch 
Addition erhöhen?
Nehmen wir mal an, deine Schaltung ist optimal aufgebaut, und du hast 
kein Rauschen. Dann wirft dir dein ADC 64-mal hintereinander den selben 
Wert aus. Diese addierst du, ...
Wenn du an den 10-Bit-Wert einfach drei Nulllen anhängst, hast du das 
selbe Ergebnis.

Autor: Chris (Gast)
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Danke Helmi, werds mir gleich mal durchlesen!

@Stefan Ernst
Wenn die Schaltung nicht rauscht dann hast du wohl recht. Dann könnte 
ich ja auch recht zuverlässig davon ausgehen dass der gelieferte 10 Bit 
AD-Wert exakt richtig ist. Man hätte also schon eine zuverlässige 
Auflösung von 100K / 1024 = 0,09765K.
Da aber davon auszugehen ist dass dem nicht so ist versuche ich mit 
Hilfe der Mathematik sprich Statistik die Genauigkeit zu erhöhen. Bei 
den 64 Messungen wird das Ergebnis immer etwas schwanken. Die Verwendung 
der ersten 13 Bit entspricht ja im Prinzip dem Durchscnitt von 64 
Messungen unter Berücksichtigung der ersten 3 Kommastellen des 
Durchschnitts. Dies entspricht praktischerweise eine Auflösung von 
0,012K. Anhand dieses Wertes wird die Auflösung ja dann wieder auf 0,1K 
reduziert. Das ganze kostet ja nix und etwas genauer sollte es so schon 
werden.
Ich lass mich aber wie immer gerne belehren ;-)

Gruss, Chris

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Auch die Genauigkeit eines Durchschnittswertes ist maximal so groß, wie 
die Genauigkeit der einzelnen Messungen.

Einfaches Beispiel:

Signal: 0-5V
ADC: 1 Bit (0 = 0-2,5 , 1 = 2,5-5)
8 Messungen: 0,0,0,0,0,0,0,1

Deiner Methode nach addiere ich die 8 Messungen, verwende dann aber nur 
die ersten 4 Bit, macht einen Durchschnitt von 0 bei 4 Bit Auflösung, 
also 0 - 0,3125 V. In Wirklichkeit aber war das Signal 7 Messungen lang 
bei 2,4V und bei der 8. bei 3V, macht einen realen Durchschnitt von 
2,475V.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, deine zusätzlichen 3 Bit 
enthalten einfach nur beliebigen Müll.

Autor: Chris (Gast)
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Das was du da machst hat aber rein garnix mit meiner Rechnung zu tun!

Bei einer Auflösung von 1 Bit und 8 Messungen kann die Summe maximal 8 
werden was nur 3 Bit entspricht! Von 3 Bit kann man nun mal nicht "die 
ersten 4 Bit" verwenden! Deine Rechnung ist also Müll!
Denk mal drüber nach.

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Ok, du hast Recht, also verwende ich nur die ersten 2 von den 3 Bits, 
macht als rechnerisches Ergebnis 0 bei 2 Bit Auflösung = 0 - 1,25V.
Real immer noch 2,475V, also eigentlich 1 innerhalb der 2 Bit.

Du kannst höchstens versuchen, durch Durchschnittsberechnung die 
Genauigkeit innerhalb der 10 Bit zu erhöhen, aber selbst das ist 
fraglich, da du ja nicht weißt, wie das Rauschen verteilt ist. Es ist 
nicht zwangsläufig gleichmäßig um einen Mittelpunkt verteilt.

Autor: Dieter Stotz (Gast)
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Chris,

wenn die Auflösungserhöhung sinnvoll sein soll, muss Dein Rauschsignal 
(oder auch ein Dreieckssignal) von definierter Amplitude sein, 
andernfalls bekommst Du immer diskrete Stufigkeit.

Dieter

Autor: Chris (Gast)
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Da magst du recht haben, aber versuchen kann man es ja. Die Auflösung 
von 0,0976K ist ja genau die die ich am Ende haben will um sie 
darzustellen. Ich will halt nicht dass die Anzeige "flattert". Deshalb 
"mach ich einfach mal 2 Byte" voll und schau dann was drinsteht.
Theoretisch reicht mir also der 10 Bit Durchschnittswert. Aber was 
spricht dagegen moch ein paar Bits mehr zu verwenden um Tendenzen von 
Temperaturänderungen zu erkennen. Angezeigt wird ja letztendlich nur 
eine Auflösung von 10 Bit.

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Die zusätzlichen Bits enthalten keinerlei verwertbare Information, 
auch nicht bezüglich der Tendenz. Dein 13-Bit-Durchschnitt kann in den 
letzten Bits sinken, während der reale Durchschnitt tatsächlich 
gestiegen ist.

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Nur damit du mir auch glaubst, nochmal ein Beispiel: ;-)

Der ADC hat eine Auflösung von 0,1V und du machst zwei Messreihen.
Bei der 2. Reihe hast du die gleichen Messwerte, wie bei der ersten, nur 
einer ist um 1 kleiner. Dein berechneter Durchschnitt ist also kleiner 
geworden.
In Wirklichkeit aber waren bei der ersten Reihe die Werte immer am 
unteren Ende der Auflösung (2,3 gemessen, real 2,30) und bei der zweiten 
Reihe immer am oberen Ende (2,3 gemessen, real 2,39). Der reale 
Durchschnitt ist also größer geworden.

Autor: Arc Net (arc)
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Einfache Beschreibung warum Oversampling zum Erhöhen der Auflösung 
benutzt werden kann z.B. hier
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Mehr Theorie:
http://www.silabs.com/public/documents/tpub_doc/an...
http://www.cirrus.com/en/pubs/appNote/an37.pdf

Autor: Chris (Gast)
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Also ich würde mich ja wirklich gerne von dir überzeugen lassen. Aber 
leider hat mich bis jetzt keines deiner Beispiele überzeugt.

Dein letztes Beispiel ist zwar theoretisch möglich, aber die 
Wahrscheinlichkeit solche Messwerte zu bekommen ist verschwindend 
gering.

In diesem Dokument findet man etwas über Signalmittelung:
http://www.praktika.physik.uni-bayreuth.de/Signal_Rausch.pdf
und hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Signal-Rausch-Verh%C3%A4ltnis

In Meinem Beispiel würde das ja bedeuten dass das 
Signal-Rausch-Verhältnis um den Faktor sqrt(64)=8 verbessert wird. 8 
entspricht eben jenen zusätzlichen 3 Bit.

Noch mal zum Verständnis: Ich behaupte ja nicht dass mein gewonnener 13 
Bit Wert genau einem realem Wert entspricht. Ich denke aber dass der 
Wert in etwa so aussagekräftig ist wie das Ergebnis EINER 13 Bit 
Messung.

und egal wie viele Bits ich Messe, meine Wertetabelle hat am Ende immer 
eine Auflösung von 0,1K. Da Schittweite beträgt dann eben entweder 
1024/1000=1,024 oder 8192/1000=8,192 Bit. Und wenn ich will begrenze ich 
den Messbereich z.B. auf 0-50°C und schon ist die Auflösung bezogen auf 
°C nochmal verdoppelt.

Gruss, Chris

Autor: Chris (Gast)
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The theory behind ‘Oversampling and decimation’ is rather complex, but 
using the method is fairly easy. The technique requires a higher amount 
of samples. These extra samples can be achieved by oversampling the 
signal. For each additional bit of resolution, n, the signal must be 
oversampled four times. Which frequency to sample the input signal with, 
is given by Equation 3-1. To get the best possible representation of a 
analog input signal, it is necessary to oversample the signal this much, 
because a larger amount of samples will give a better representation of 
the input signal, when averaged. This is to be considered as the main 
ingredient of this Application Note, and will be further explained by 
the following theory and examples.

Equation 3-1. Oversampling frequency

f_oversampling = 4^n*f_nyquist

Danke Arc Net!
Ich wusste doch dass ich das schonmal gelesen hatte, aber nicht mehr 
genau wo!
Auch hier wieder: Um die Auflösung um 3 Bit zu erhöhen benötigt man 
4^3=64 Messungen.

Glaubst du mir jetzt Stefan Ernst? ;-)

Autor: Dieter Stotz (Gast)
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Chris,

das ist aber nur die halbe Wahrheit. Das Oversampling bringt nur dann 
etwas, wenn Wertestreuungen geeigneter Art vorliegen. Ein 
Gleichspannungssignal, das um 1/8 Quantisierungsstufe neben einer 
möglichen Schwelle liegt, wirst Du als solche nicht ausmachen können, 
indem Du einfach Oversampling machst. Da muss schon noch eine 
Überlagerung dahinterstecken. Außerdem: Der AD-Wandler hat auch noch 
Nichtlinearitäten, was bewirkt, dass selbst bei "geeignetem" 
Oversampling Effekte wie "Missing Codes" bei den durch Oversampling 
entstandenen Bits vorkommen.

Was sich auf jeden Fall einstellen wird, ist eine Beruhigung Deiner 
Ausgabewerte. Wenn es Dir darum geht, dann ist es sinnvoll.

Gruß

Dieter

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Chris wrote:
> Dein letztes Beispiel ist zwar theoretisch möglich, aber die
> Wahrscheinlichkeit solche Messwerte zu bekommen ist verschwindend
> gering.

Es ist nur ein Beispiel, was passieren kann.
Natürlich ist es ein extremes, damit man den Effekt sofort sieht und 
nicht erst lange nachrechnen muss.

> In Meinem Beispiel würde das ja bedeuten dass das
> Signal-Rausch-Verhältnis um den Faktor sqrt(64)=8 verbessert wird. 8
> entspricht eben jenen zusätzlichen 3 Bit.

Nein, nur innerhalb deiner 10 Bit (wenn zb die letzten 3 der 10 Bit 
verrauscht sind), keine zusätzlichen Bits.

> Equation 3-1. Oversampling frequency
>
> f_oversampling = 4^n*f_nyquist
>
> Danke Arc Net!
> Ich wusste doch dass ich das schonmal gelesen hatte, aber nicht mehr
> genau wo!
> Auch hier wieder: Um die Auflösung um 3 Bit zu erhöhen benötigt man
> 4^3=64 Messungen.

Du willst mit Oversampling arbeiten? Wie ist denn die Nyquist-Frequenz 
beim Temperaturverlauf deines Bieres so in etwa?

> Noch mal zum Verständnis: Ich behaupte ja nicht dass mein gewonnener 13
> Bit Wert genau einem realem Wert entspricht. Ich denke aber dass der
> Wert in etwa so aussagekräftig ist wie das Ergebnis EINER 13 Bit
> Messung.

Ja, so aussagekräftig wie das Ergebnis einer 13-Bit-Messung, bei der die 
letzten 3 Bit verrauscht sind. ;-)

> Und wenn ich will begrenze ich den Messbereich z.B. auf 0-50°C und
> schon ist die Auflösung bezogen auf °C nochmal verdoppelt.

Ja, das ist eine Methode, mit der du die Auflösung tatsächlich 
verbessern kannst.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Chris

oder du vergisst ganz einfach den 10 Bit Wandler des Prozessors und 
baust
den Dualslope Wandler nach den ich eingesetzt habe dann haste du 14 Bit 
ohne Klimmzuege.

Gruss Helmi

Autor: Arc Net (arc)
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Autor: Stefan Ernst (sternst)
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@ Arc Net:

Ist ja schön, dass du uns die ganzen Links hinwirfst, aber das ändert 
nichts daran, dass Oversampling bei einem Gleichspannungssignal keine 
zusätzlichen Bits liefert. Und mit Sigma-Delta-Wandlung haben Chris 
"Berechnungen" nun wirklich nichts zu tun.

Autor: Arc Net (arc)
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Stefan Ernst wrote:
> @ Arc Net:
>
> Ist ja schön, dass du uns die ganzen Links hinwirfst,

Auch wenn man's mal gelernt hat, es gibt immer Menschen, die sowas 
besser erklären können...

> aber das ändert
> nichts daran, dass Oversampling bei einem Gleichspannungssignal keine
> zusätzlichen Bits liefert.

Theoretisch, ja, wenn man von idealen Signalen, AD-Wandler etc. spricht.
In der Praxis, nein, da es diese Idealisierungen nicht gibt.
Thermisches Rauschen ist, ebenso wie 1/f-Rauschen 
(Generations/Rekombinationseffekte etc.), Schrotrauschen, Burst-Noise, 
Quantisierungsrauschen etc. immer vorhanden.

> Und mit Sigma-Delta-Wandlung haben Chris
> "Berechnungen" nun wirklich nichts zu tun.

Eine gute Theorie lässt sich nicht nur für ein Problem anwenden.

Autor: Chris (Gast)
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So, ich bin schon fleissig dabei das Layout zu erstellen.

Dabei ist mir gerade eben eingefallen dass eine Fühlerbruch bzw. 
Kurzschlusserkennung noch praktisch wäre.

Bin aber noch am überlegen wie ich das am besten realisiere.
Da ich mir sicher bin dass hier bestimmt jemand sofort ne Idee hat frag 
ich mal so in die Runde während ich weiter überlege ;-)

Gruß, Chris

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Chriss

Fuehlerbruch ->  Temperatur geht an den Maximalwert des ADC.
Kurzschluss  ->  Temperatur geht an den Minimalwert des ADC

Wenn du meine Dimensionierung genommen hast dann 160 Grad Bruch
-40 Grad Kurzschluss

Ich glaube das dein Bier nicht im dem Bereich gelagert wird.

Gruss Helmi

Autor: Chris (Gast)
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> Ich glaube das dein Bier nicht im dem Bereich gelagert wird.

Da hast du wohl recht ;-)
Danke!

Autor: Chris (Gast)
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Hallo Leute!

Ich hab inzwischen die Bauteile da und hab mal nen Testaufbau gemacht.
Helmis Schaltung funktioniert wirklich prima.
Beim Testaufbau verwende ich im Moment den internen ADC mit einer 
Auflösung von 8 Bit und kann damit ohne Probleme auf 0,1K auflösen. Eine 
Vergleichsmessung mit einem vorhandenen PMA-Regler hat gezeigt dass die 
Messungen bei versch. Temperaturen übereinstimmen.

Jetzt hab ich nur noch ein kleines Problem:

Wenn man den Pt100 nicht richtig anschliesst (also 2 Drähte vertauscht, 
kein Kontakt oder Kurzschluss etc.) dann regelt der OPV immer voll aus. 
Man hat dann also am ADC Spannungen von ca. -7V oder +7V. Das dürfte den 
Tod des ADC bei 2,5V Vergleichsspannung bedeuten.

Sieht wohl so aus als ob ich doch noch eine andere Fühlerbruch- bzw. 
Kurzschlusserkennung brauche.

Im fertigen Regler möchte ich dann übrigens einen TC500 von Microchip 
mit bis zu 16 Bit Auflösung verwenden. Den hab ich hier noch rumliegen.

Gruss Chris

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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> Sieht wohl so aus als ob ich doch noch eine andere Fühlerbruch- bzw.
> Kurzschlusserkennung brauche.

Du kannst schon noch den Vorschlag von Helmi nehmen, du musst halt nur 
den ADC-Eingang schützen (ist eh sinnvoll). Beim AVR reicht da ein 
Serienwiderstand am Eingang, um den Strom über die internen 
Clamping-Dioden auf den erlaubten Wert zu begrenzen.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

ich lese solche Artikel "Ich möchte Genauigkeit haben(erreichen) von XXX 
°C , V etc."  immer sehr gerne. Und frage mich dann, was treiben die 
Leute ??? Bei LowCost-Lösungen unterliegt man natürlich gewissen 
Genauigkeitsgrenzen, weiterhin hin braucht auch die Genauigkeit einer 
Messschaltung nicht extrem viel besser sein als der AD-Eingang mit dem 
ich das Signal erfasse und weiterhin sollte der Code mit dem das Signal 
dann im Anschluss aufbereitet wird, nicht künstlich eine Genauigkeit 
vorgaukeln. Daher meine Empfehlung :

1. Prüfe, welche Genauigkeit kannst Du mit deiner µC tatsächlich 
realisieren.

2. Welche Genauigkeit ist für dein Vorhaben überhaupt realistisch 
erforderlich.

3. Gibt es einen bestimmten Temperaturebereich in dem besonders genau 
gemessen werden muss ? Wenn ja, lege deine Hardware für diesen Bereich 
aus, d.h. nicht 0V-5V für -40°C - 110°C sondern 0V-5V für 0°C - 40°C !!!

4. Frage dich immer, wieso nehmen Messgerätehersteller immer soviel Geld 
für gute Messgeräte, wenn es doch sooooo einfach ist ????

Autor: noch ein Gast (Gast)
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Und ich frage mich ob es denn sein kann dass manche Hersteller es nicht 
gerne sehen was mit Hilfe dieses Forums alles selbst gebastelt wird 
anstatt gekauft...

Autor: Chris (Gast)
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Also meine Idee wäre gewesen das Signal vor jeder Messung mit einem 
weiteren Analogmultiplexer auf zwei weiter OPVs zu legen. Diese sind 
beide als Komparator geschalten, einmal mit der Referenzspannung und 
einmal auf Masse.
Das Signal der beiden Komparatoren würden dann z.B. einen extenen 
Interrupt am  AVR auslösen um ein Signal ausserhalb des Messbereiches zu 
signalisieren.

Ich hoffe das war jetzt verständlich genug. Werde das ganze später mal 
aufbauen und ausprobieren.

Darüber zu diskutieren ob es Sinn macht eine Temperatursteuerung selbst 
zu bauen habe ich keine Lust mehr. Darum geht es doch auch eigentlich 
nicht. Da es laut der Aussage des Vaters meiner Freundin (er ist Mess- 
und Regeltechniker) auf dem Markt keine passenden Regler gibt bleibt eh 
nix anderes übrig als zu basteln (oder eine SPS zu verwenden oder acht 
getrennte Regler zu verwenden oder sonst irgendeinen Overkill für 
Hobby-Niveau zu betreiben). Mein erster Testaufbau sieht jedenfalls sehr 
vielversprechend aus.

Chris

Autor: Helmi (Gast)
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Hallo Chris

Schön das meine Schaltung bei dir so gut funktioniert. Zum Schutz deines 
ADC Einganges würde ich dir wie oben schon an anderer Stelle erwähnt den 
Schutwiderstand vor dem ADC empfehlen eventuell noch gepaart mit 2 
Schottkydioden, eine gegegen Gnd und die andere an VCC geschaltet. Das 
müsste den ADC ausreichend vor zu hohen oder negativen 
Eingangsspannungen schützen.

Ob es sinn macht so was selber zu bauen ??

Ich finde ja ,damals hat die Musik aus dem selbstgebauten Verstärker 
auch besser geklungen als aus gekauften Geräten. Ich glaube auch nicht 
das ein Messgerätehersteller sich über die selbstgebaute Messtechnik 
hier im Forum aufregt. Deren Klientel sind ganz andere Gruppen und nicht 
die Privatleute.
Aber auch grosse Messtechnikhersteller haben mal klein angefangen.

Siehe diese Hütte hier.

http://www.hp.com/hpinfo/abouthp/histnfacts/garage/

Wann geht den deine Temperaturmessung ans Netz ???

Gruss Helmi

Autor: Mario Schmidt (cmdfa)
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Hallo,

vielleicht ein dummer Beitrag, aber was spricht dagegen, den PT100 in 
einer Spannungsteilerschaltung zu betreiben?? Nichtlinearitäten der 
Schaltung bzw. des PT100 können doch per SW berücksichtigt werden. Von 
Hand ermittelte Temperatur- /Spannungswerte aufnehmen, als Kennlinie 
hinterlegen und dann lin. interpol.
Damit hätten wir die Bauteile minimiert.

Grüße cmdfa

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>vielleicht ein dummer Beitrag, aber was spricht dagegen, den PT100 in
>einer Spannungsteilerschaltung zu betreiben?? Nichtlinearitäten der
>Schaltung bzw. des PT100 können doch per SW berücksichtigt werden. Von
>Hand ermittelte Temperatur- /Spannungswerte aufnehmen, als Kennlinie
>hinterlegen und dann lin. interpol.
>Damit hätten wir die Bauteile minimiert.

Die Kennlinie des PT100 muss sowieso von der Software lineaerisiert 
werden das wird in keiner meiner Schaltungen analogmaessig gemacht. Die 
Kennliniengleichung findet man in jedem PT100 Datenblatt.

R = R0 · (1 + a · T + b · T2)
a = 3,9083 · 10-3 / K
b = -5,775 · 10-7 / K2


Gegen eine Spannungsteilerschaltung spricht das die Widerstandsaenderung 
pro Grad klein ist 0.385 Ohm/Grad. Darauf hast du dann einen Offset von 
100 Ohm. Also duerfte die Spannungsaenderung sehr klein sein. Auch ist 
mit einem Spannungsteiler so keine 4 Drahtmessung moeglich die braucht 
man aber beim PT100 wenn man es richtig machen will. Der Widerstand der 
Zuleitungen liegt naemlich in der gleichen Groessenordnung. Um all das 
zu erreichen brauchts halt ein paar Bauteile mehr. Und Widerstaende sind 
auch nicht so teuer.

Gruss Helmi

Autor: Mario Schmidt (cmdfa)
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Ja, ist klar, aber VCC = 5V und R1 = 100Ohm erreiche ich deltaV/K = 4mV.
D.h. für eine Aulösung von 0,5K ist das absolut OK. Selbst doppelte 
Auflösung ist kein Problem. Spätestens mit 4-Leiter-Ausführung ist das 
Messen von Spannungen im 1mV Bereich kein Thema. So realisierte ich 
jedenfalls Temperaturmessungen (zuverlässig, im gewerblichen Bereich), 
wenn Platz und damit Bauteilanzahl begrenzt ist. Höhere Auflösungen, 
etwa 0,1K, halte ich für eine 'vorgegaukelte Genauigkeit', da die Summe 
der störenden Faktoren (Eigenerwärmung , Messfehler, AD-Fehler, 
Interpolationsfehler etc.) eh in dieser Größenordnung auftreten. Bei 
welcher Anwendung brauche ich den eine solch hohe Auflösung?
Wenn solche hohen Anforderungen gestellt werden, dann ist doch auch 
sicher die Ansprechzeit auf Temperaturänderungen interessant, oder?

Gruß Mario

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ja, ist klar, aber VCC = 5V und R1 = 100Ohm erreiche ich deltaV/K = 4mV.

Meinst du nicht das da etwas viel Strom durch den PT100 Geht ?

Stroeme durch den PT100 sollte man auf 1mA begrenzen. Bei dir sind es 
10mA.
Bei kleineren Stroemen ist es halt eine kleineres  deltaV/K . Das 
bedingt das man die Spannung danach etwas verstaerken muss um den ADC 
voll aussteueren zu koennen. Zweckmaessiger Weise legt man den 
Verstaerker dafuer als Differenzverstaerker aus und subtraiert auch 
gleichzeitig noch den Spannungsoffset die von den 100 Ohm kommen. Die 
Konstantstromquelle ist noetig damit der Spannungsabfall ueber die 
Anschlussleitungen vernachlaessigt werden kann ansonsten wuerde durch 
den Spannungabfall ueber den Leitungen sich die Aufloesung aendern trotz 
4 Drahtmessung. Zu den Leitungswideerstaenden zaehlen auch die 
ON-Widerstaende der Analogschalter zu multiplexen von mehreren PT100.

Gruss Helmi

Autor: Mario Schmidt (cmdfa)
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Zugegeben, die Verlustleistung ist relativ hoch, was die Eigenerwärmung 
als Fehlerquelle in den Vordergrund hebt. Jedoch wird das in der SW 
durch Vermessen des 'Gesamtsystems' (Einmessvorgang mit kalibrierten 
Geräten über mehrere Temperatur-Zyklen) kompensiert - dabei werden auch 
sämtliche Leitungswiederstände egalisiert. Ja, es wird ein 
Differenzverstärker verwendet um die Breite des ADC's zu nutzen.
Für eine Stromquelle hats nicht gereicht, weil der Platz (Hybrid auf 
Keramik) zu klein ist.

Gruß Mario

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn du die Leitungswiderstaende mit einberechnest dann must du ja fuer 
jede Installation oder aenderung der Leitungslaenge das ganze 
wiederholen.
Hmm ...

Also brauchst du auch eine Differenzverstaerker.

Poste doch mal deine Schaltung.

Du hast daraus eine Hybridschaltung gemacht ? Zeig mal ein Foto davon.

Gruss Helmi

Autor: Rainer Schumann (bastelmann)
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Hallo Helmi,
Die Schaltung die hier im 1. Teil beschrieben wird, habe ich nach gebaut 
(Plan-siehe oben).
Nun wollte ich sie so modifizieren, das sie bis 200°C (mind. 160°C) 
anzeigt. Leider hat es bei mir nicht geklappt, weil ich nur ein Bastler 
bin und mir dazu die Kenntnisse fehlen.
Könntest du mir bitte sagen, welche Widerstände ich ändern muss um eine 
200°C Anzeige (200°C=5V) zu erreichen?
Das wäre sehr nett, denn soweit Hat die LP schon funktioniert.

LG bastelmann


Helmut Lenzen schrieb:
> IC1A ist eine Konstantstromquelle sie sorgt dafuer das immer in diesem
> Beispiel 5mA durch den PT100 fliessen.
>
> Wenn am OP Pin 3 jetzt 2.5V anstehen dann stehen aufgrund der
> Gegenkopplung an Pin 2 auch 2.5V an.  Damit fallen ueber den R5 jetzt
> konstant 2.5V ab -> konstanter Strom durch den PT100. Am Pin 1 des OPs
> stehen jetzt 2.5V - (R4 * 5mA) an. Also wird die Spannung kleiner wenn
> die Temp. steigt. Der nachfolgende Verstaerker invertiert das jetzt
> wieder daher die Spannung an Pin 7 steigt mit der Temperatur. Mit Poti
> R10 wird jetzt der Offset den Schaltung bei 0 Grad abgezogen. Ergebnis
> 0V bei 0 Grad und 5V bei 5 Grad. Bei negativen Temperaturen geht die
> Spannung auch in negative.
>
> Allerdings kann diese Schaltung keine 4 Leitermessung. Die anderen
> Schaltungen schon. Auch ist es hier problematisch Analogmultiplexer
> einzusetzen.
>
.......
> Gruss Helmi

Autor: Ich200 (Gast)
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Warum machst du es nicht über eine simple Messbrücke und Verstärkst dein 
Messergebnis? Kommst du gleube ich am besten bei weg, wenn es nur fürs 
Hobby ist.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ich200 schrieb:
> Warum machst du es nicht über eine simple Messbrücke und Verstärkst dein
> Messergebnis? Kommst du gleube ich am besten bei weg, wenn es nur fürs
> Hobby ist.

Meinst du er liest hier noch mit und kann immer noch keine Temperaturen 
messen?

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