Hi,
ich möchte einen fahrbaren Roboter mit einem Mikrocontroller steuern,
suche aber noch nach einer sinnvollen Befestigungsmöglichkeit für den
Mikrocontroller. Am besten wäre es, wenn es so etwas wie eine
Trägerplatte gäbe, auf die man den Controller einfach draufschraubt.
Gibt es so etwas?
Gruß
Basti
Hallo,
Du siehst leider nicht die Fragezeichen über meinem Kopf:
es gibt Mikrocontroller zum Schrauben?
Ich kenne die nur zum anlöten oder in eine IC-Fassung zu stecken.
Oder wie ist Deine Frage zu verstehen?
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
:-))
eigentlich ja die ideale Lösung: Das Teil mit dieser Seite auf den Robi
geschraubt und die paar nötigen Bauteile dann direkt an den Pins
verdrahtet...
Gruß aus Berlin
Michael
Ja , natürlich gibt es so etwas.
Leider ist die Möglichkeit des Festschraubens meistens nur noch bei
DIL-Bauformen zu finden.
Im Bild siehst Du beispielsweise einen ATMEGA88 in DIL-Bauform. Wenn Du
genau hinschaust, gibt es dort zwei leichte Vertiefungen (jeweils links
und rechts). Dort kannst Du entsprechende Bohrungen vornehmen, durch
welche Du dann das IC mittels Schrauben befestigen kannst.
Entsprechende Bohrerdurchmesser findest Du in den Datasheets das
entsprechenden Controllers. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da die
maximalen Bohrerdurchmesser von IC zu IC variieren. Ausserdem muss die
Bohrerdrehzahl passend gewählt werden !
Als Faustregel gilt: Je höher die zulässige Taktfrequenz des
Controllers, desto niedriger ist die zu verwendene Bohrerdrehzahl !!!
LG EC
@ecslowhand:
Die Lösung mit den Bohrlöchern ist schonmal recht gut.
Allerdings würde ich auch darüber nachdenken, Lüsterklemmen an ein
TQFP-Gehäuse zu montieren und ab da dann mit normaler Schraubtechnik
weiter zu machen.
Gruss
Jochen Müller
@ Jochen Müller:
Du meinst bestimmt die TQFP-Schraubklemmen von Phoenix. Ja, die gehen
auch, nur finde ich einen Stückpreis von 0,28Euro für eine 50er-Leiste
recht teuer, zumal man bei einem TQFP32-Gehäuse nur jeden zweiten
Schraubkontakt verwenden kann. Also irgendwie rausgeschmissenes Geld.
Bei Einzelstücken fällt das nciht so ins Gewicht, aber bei einer
Serienproduktion sollte man diesen Faktor mit einkalkulieren.
Lg EC
Hallo,
hab jetzt gerade mal ins Datenblatt des Mega88 geschaut, da ist ja der
maximal zulässige Bohrerdurchmesser nur 0,1mm!
Muß ich das Teil ja nach Japan schicken, damit die mir ein Gewinde
reinschneiden...
Naja, schau ich inzwischen im Baumarkt nach M 0,1x10 Schrauben.
Gruß aus Berlin
Michael
...wenn Du es wirklich frei-verrahten willst, warum nimmste nicht
einfach nen Klecks Heißkleber und klebst das Teil an einer günstigen
Stelle fest? Allerings halte ich das Ding auf einer Lochrasterplatine
festgelötet oder in einen IC-Sockel gesteckt für besser, da Dir sonst
auf Dauer die Beinchen abknicken werden.
Gruß
Basti, geh mal zu deiner Mudder und frag die nach nem Gummi, wo die die
Tüten sonst zumacht. Den nimmst du und tütelst den da so bissl rum und
dann ist das gut. Oder kennst du die kleinen weißen Drähtchen, mit denen
man auch die Tüten zu machen kann? Die kannst du auch nehmen.
ich warne alle Anfänger vor Bauschaum, dieser quillt.
wenn man Bauschaum benutzt, sollten die Durchkontaktierungen
in Spiralfederkonstruktion ausgeführt werden (Abrißgefahr).
und diese sind bekanntlich nicht einfach lötbar!
Wenn du dir das zutraust, verwende bitte Löthonig vom
großen C.
mfg EDE
PS: Das Durchbohren und Gewindeschneiden ist wahrscheinlich
einfacher.
Gibt es noch keinen µC der selbstklebend ist wenn man ihn unten Ableckt?
;-)
Ansonsten ein paar mal mit dem Hammer drauf und die Splitter in einem
kleinen Säckchen dazuhängen, dadurch wird alles wireless.
Für kleine flache TQFP Controller empfehle ich das
Sprengplattier-Verfahren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengplattieren
Damit kriegt man die Controller auch auf Materialien fixiert, die sonst
schwer lötbar wären.
Hey Leute!!
Nun last doch mal den armen Basti! Ich hab gerade meine neuen
Reset-Taster gepimpt, wieso soll er das nicht mir einem µC hinkriegen??
Also ehrlich, wenn er sich Mühe gibt, sollte das schon zu machen sein
nur doof das sich der Threadersteller nicht mehr gemeldet hat.
Leute unter einem gewissen erfahrungsgrad werden hier ja ganz gerne
direkt gegen die Rigipswand getackert.
Dabei fällt mir ein..... Tackern wär auch eine geile Idee ;-)
das früher viel beworbene UHU ist nicht so gut, mein Favorit war immer
'Stabilit Express'. Wenns schnell gehen soll kann aber auch
Sekundenkleber nehmen.
Hier gabs doch vor langer Zeit mal einen Thread wo jemand seinen BGA mit
einer Metallplatte auf der Platine befestigt hatte. Kann mal wer die
Suchfunktion bemühen (ich bin zu faul haha).
Gabriel Wegscheider wrote:
> hmm die Idee hatte Karl heinz Buchegger schon, ist aber trotzdem gut!
Nailgun wäre noch besser. Aber nicht aus Versehen an den Kopf
halten, sonst kommt der Uri Geller.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, daß der TE so um die 13 sein
könnte, er mit Controller tatsächlich so ein Lego-Ding meinte und
ernsthaft auf Anregungen gehofft hat? Vielleicht ist er auch ein Troll,
dann interessieren ihn eure Ergüsse aber ohnehin nicht...
Echt erstaunlich, fast erschreckend, wie viel negative Eigendynamik so
ein an sich simpler thread entwickelt, bloß weil eine Hand voll
Narzissten hier abhängen.
Ein Forum erreicht eine bessere Qualität, wenn auch banale Fragen und
Probleme ernst genommen werden. Anderen helfen sollte da ja um so
leichter sein und Trolle ignoriert man eh;
eure Probleme oder Lösungen bringen andere vielleicht auch zum
Schmunzeln. Denkt dran; aus meiner Sesamstraßenzeit hängengeblieben: es
gibt immer einen der noch besser ist als man selber.
Hi!
Von mir eine ernste Antwort: Ich würde es mit Heißkleber, Gummibändern
oder Kabelbindern versuchen. Wäre aber interessant zu wissen, was für
ein Controller nun genau befestigt werden soll.
Grüsse
mbeyer
> Leider ist die Möglichkeit des Festschraubens meistens nur noch bei
DIL-Bauformen zu finden.
Im Bild siehst Du beispielsweise einen ATMEGA88 in DIL-Bauform. Wenn Du
genau hinschaust, gibt es dort zwei leichte Vertiefungen (jeweils links
und rechts).
Das stimmt nicht ganz, denn auch alle QFP Gehäuse haben einen runden
vertieften Kreis an einer Ecke. Natürlich ist die Befestigung an nur
einer Ecke nicht ganz so stabil, aber da die Chips ja auch kleiner sind
geht es schon.
>> Aber wie befestige ich nun eigentlich QFN-Gehäuse? Da fehlen leider>> die Bohrlöcher.
QFN-Gehäuse haben meistens eine GND-Plane auf der Unterseite. Diese
lässt sich problemlos mit Schutzgas durch ein Loch auf der Montageplatte
festschweissen.
Mensch Jörg, denk doch mal nach ! Hättest Du auch selber drauf kommen
können..... ;)
>Denkt dran; aus meiner Sesamstraßenzeit hängengeblieben: es>gibt immer einen der noch besser ist als man selber.
Ja, sicher. Her damit. Ich amuesiere mich koestlich.
> Die Jungs von elektor/ComputerClub2 haben es auch geschraubt ;-)
Au, au, au. Drei Dinosaurier treffen auf einen ATmega und schrauben ihn
fest. Das tut weh.
Hi,
ich gehöre zur Hartlöter-Fraktion. Pros: Geht mit allen Gehäuseformen;
besonders einfach ist es mit den 8-Pin-DIL Attiny-AVRs, wie die Anlage
zeigt. Gut vorwärmen, dann das Silberlot aufbringen!
Gruß
Fred
Also ganz vornehm gehts mit den brandneuen Gehäusemodellen mit
Klettband-Flausch an der Unterseite. Man muß dann nur ein Stück
Häkchen-Band an der Stelle festkleben, an der das gute Stück befestigt
werden soll.
Für die Typen, die es noch nicht mit Flausch gibt, kann man einfach ein
Stück Flausch von normalem Klettband unten ankleben - geht prima, hab
das mit meinem PDA gemacht und klebe ihn damit in so eine kleine
PDA-Schutztasche.
>Man muß dann nur ein Stück Häkchen-Band an der Stelle festkleben......
Sieh Dich vor, daß die Häkchen sich nicht in den Fuse Bits verklemmen.
Daran hatte schon manch einer seine Freude. ;-(
@Jörg
Beim Schweißen können auch Chromate entstehen. Das gibt wieder
ROHS-Ärger.
:-(
Ich empfehle Epoxidharz.
Dazu 2 Grundregeln:
-Jeder Punkt hält eine Tonne
-Gott gebe, daß es klebe!
MfG Paul
Paul Baumann wrote:
>>Man muß dann nur ein Stück Häkchen-Band an der Stelle festkleben......>> Sieh Dich vor, daß die Häkchen sich nicht in den Fuse Bits verklemmen.> Daran hatte schon manch einer seine Freude. ;-(
Aber dafür gibts doch diese niedlichen kleinen Fuse-Schutzbleche - hast
du die noch nicht gesehen?
Warum hat eigentlich bisher noch niemand an den guten, alten Beton
gedacht?
Wenn man da noch ein paar Armierungseisen rein schmeisst, hat man zudem
noch nen prima faradayschen Käfig und die Schaltung ist dann EMV
gerecht.
Ansonsten wären vielleicht auch Schraubzwingen einen Versuch wert.
Ihr seid viel zu anstrengend...
Wir täuschen eine stabile Verbindung vor...
Sonderschrauben: http://up.picr.de/928716.pdf
Da bekommt man das Zubehör für den faulen Mechaniker. Und wir haben ja
hier ein rein mechanisches
Basti schrieb:> einer sinnvollen Befestigungsmöglichkeit für den> Mikrocontroller
Problem.
Ich schlage DIN896 und DIN897 vor.
Das kommt davon, wenn einer die Suchfunktion nutzt...
Also ich hätte schon damals einen Mikrocontroller mit Gewinde empfohlen,
der kann dann direkt irgendwo hineingeschraubt werden. Damit er sich
nicht löst, kann man zusätzlich noch normalen Schraubensicherungslack
verwenden.
Basti schrieb:> Hi,>> ich möchte [...] steuern, suche [...] Befestigungsmöglichkeit für den> Mikrocontroller.
Probier's mit Lötzinn, mei' Reini...
Gruß aus der Psychose, Iwan
Vorn und Hinten am µC ein Lötauge vorsehen, (Silber-) Drahtbügel über
den µC und verlöten. Fest isser! Bei Elkos einen dünnen, schmalen
Weißblechstreifen verwenden.
------------------------------
| |
0->----------------------------|-0
| Mega 8 |
------------------------------
^ ^
Lötauge Lötauge