Hallo,
ich habe vor, 2 USB-Joysticks mit einem Mikrocontroller auszuwerten und
die Daten anschliessend mit RC-Funk(Modellbau) zu versenden.
Am anderen Ende soll ein weiterer Mikrocontroller dann die Empfangenen
Daten auslesen und verwerten.
Nun mein Problem: Wie kann ich die Joysticks auswerten?
Ich weis nicht genau, welche Signale auf den Leitungen Data- und Data+
des USB-Anschlusses ankommen, und wie ich diese dann mit einem
Controller einlesen kann.
Als Joysticks nehme ich 2x
http://www.ayoo.de/details.php?ART=G89Z105&PID=13009
Der eine für die linke, der Andere für die rechte Hand.
Für den Controller nehme ich +5V und GND vom PC, da die Joysticks
zusätzlich zum Controller auch mit dem Rechner verbunden werden.
Hätte da irgendjemand einen Vorschlag, welchen Controller ich da am
besten nehme? (am besten nen ATMEL AVR, die kenn ich schon ein bisschen)
Danke!!
MfG Pr0gm4n
Bei USB Antwortet das Device (Joystick) nur auf Anfragen vom Host (PC),
und schickt nie "von sich aus" Daten.
Ein reines Mitlauschen auf den USB-Datenleitungen kann also
prinzipbedingt nur Funktionieren, wenn der PC auch ständig die Joysticks
abfragt.
Das Dekodieren der HID-Requests ist rein theoretisch dann schon möglich,
und ein AVR könnte bei entsprechender Programmierung sogar schnell genug
dafür sein. Ist aber keine Wochenend-Aufgabe, sondern sehr komplex.
Als Startpunkt vielleicht mal bei http://www.usb.org/ die USB 2.0
Spezifikation herunterladen und durcharbeiten...
VIEL einfacher wirds wenn du das USB nur am rechner lässt, die
Joysticks aufmachst, und dort direkt an den Potis/Tastern deinen AVR
anschließt.
DANKE für die echt superschnellen Antworten!!
Also, ich möchte das ganze dann so einsetzen, dass am Computer ein
Programm gestartet wird, das den Joystick dauerhaft ausliest und später
mal die Rückgabewerte auch verwendet.
der Computer und der AVR sollen also quasi "parallel" geschalten werden.
Kann ich dann, wenn der Computer den Joystick ausliest gleichzeitig die
Rückgabewerte mit dem AVR empfangen?
@Jürgen: Ja, ich hab gegoogelt, kann aber leider nur gutes 9. Klasse
Schulenglisch... d.h. ich hab erstmal alle 20 Seiten mit "Seiten auf
Deutsch" durchgeschaut
Eigentlich hatte ich vor, das ganze als eine Art "Box" an den PC zu
hängen, an der vorne 2 USB-Buchsen beschriftet mit Joystick L und
Joystick R und einem Schalter, der das Senden per Funk an- und
ausschaltet.
Wenns gar nicht anders geht kann ich das auch direkt an die Potis
hängen, sofern die o.g. Joysticks analog sind.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es also rein theoretisch
möglich, die Data- und Data+ eines Joysticks an nen AVR zu hängen und
dann auszulesen bzw. aus den ankommenden Signalen dann zu erkennen, wo
der Joystick grade ist (halt die Achsen).
Gibt es dafür schon so ne art Tutorial mit Schaltplan etc.
Das sollte übrigens in so ner Box sein, da ich dann nur einen Controller
und einen RC-Sender für die beiden Joysticks brauche(oder halt 2
Controller aber zumindest nur 1 Sender)
MfG Pr0gm4n
PS: Das soll ein Teil meines nächsten Jugend forscht Projekts werden.
Zusatz:
Ich hab die www.usb.org mal überflogen, nach was muss ich da suchen um
zu Tutorial zu kommen?
werde es später nochmal durchschauen und wenn das mit dem auslesen so
klappen könnte wie oben beschrieben, dann geh ich das dann ma durch
MfG Pr0gm4n
Also ich hätte auch mal ganz starkes und konkretes Interesse daran,
ob jemand schon einmal USB-HID Devices mit einem Host-fähigen
Mikrocontoller ausgelesen hat!
Es gibt ja viele schöne HID-Geräte, die sich durchaus auch für
industrielle Steuerungen verwenden ließen. Nur habe ich keine Lust
(nein, Kosten und Zeit sinds) gleich ein Windows CE Rechnerchen
oder ähnliches zu verbauen, nur um einen Joystick oder Trackball
auszulesen.
Hat das also schon einmal jemand gemacht oder kennt ein Internet-
Projekt in dieser Richtung?
Grüße, Frank
Hardware ist recht simpel, einfach D+ und D- an einen AVR-Port, einer
der Pins muss interrupt-fähig sein.
Für die Software kannst du dir z.B.
http://www.xs4all.nl/~dicks/avr/usbtiny/
anschauen, den Sende-Teil musst du natürlich komplett deaktiveren.
Wenn du dann damit Daten empfangen kannst, musst du natürlich bedenken
dass du sowohl die Anfragen vom PC als auch die Antworten vom Joystick
empfängst, also richtig aussortieren.
Auch sendet der Joystick mehr als nur die Positionsdaten, z.B.
Enumeration-Informationen etc.
Die auch ignorieren, nur die HID-Reports sind für dich interressant.
Wie die dann auszuwerten sind, steht in der USB-Dokumentation.
Die einfachere Lösuch, den Joystick ohne PC auszulesen wäre von FTDI
der Vinculum Chip. Der kann HID-Host. An den kann man dann nen AVR per
SPI oder UART dranhängen. Evtl. auch einen USB-Stick (falls man eine
"Blackbox"
für die Ruderbefehle braucht ;-) )
Hat zumindes auf der Messe mit einem von den USB-Raketenwerfern prima
funktioniert und der soll angeblich "HID class" sein.
Danke Matthias, den Vinculum hatte ich ganz vergessen. Bzw. wußte nicht,
dass der auch HID können soll. Schaue ich mir gleich mal an.
Bin ansonsten auch für andere Lösungen offen (auch wenn ich vielleicht
etwas den Thread bzw. das Anliegen des OP hijacke, aber zum Titel
paßt es ganz gut). Oder vielleicht kommt ja für uns beide was raus.
Naja, das glaube ich nicht wirklich...
Also das mit diesem TinyUSB versteh ich auch nich so ganz...
Also die Software die du gemeint hast, was soll die machen, auf den µC
oder auf den PC?
Ach ja, und kann mir jemand sagen, wie ich das USB-Signal dann im
entefekt wirklich auslese/Quellcode, bei dem ich nur noch einfügen muss,
was er dann auf best. Ports senden soll?
Wäre echt nett...
also irgendwie so.
TinyUSB ist (wie die obdev.at- und Igor-Variante) eine Software-Only
Implementierung von USB für AVRs.
D.h. dort ist EMPFANGEN und SENDEN von Daten über USB implementiert.
Du brauchst davon natürlich nur den EMPFANGEN-Teil, den kannst du dir
dort aus dem Quelltext rausziehen.
du meinst also, ich muss nur den Empfangsteil da einfügen wie in meinem
oberen Code und sagen, was er wie senden soll, richtig?
Ich hab das ding jetz runtergeladen, aber wo iss da das eine File, das
ich verändere, kompiliere und dann in den AVR lade? (Name wäre gut)
Oder ist das Ding da meine Library, sodass ich quasi die Befehle angucke
und dann in meinem eigenen File hernehme?
MfG Pr0gm4n
Einfach copy&paste ist da leider nicht. Du wirst den Code genau
anschauen und zumindest oberflächlich verstehen müssen.
Wie bereits gesagt, das Ganze wird sehr komplex.
Startpunkte zum Anschauen wären z.B. int.S (Assembler-File!), Empfangen
ist bei "USB_INT_VECTOR"/rxloop und usb_receive() aus usb.c für die
Highlevel-Sachen.
Ok, also ich hab jetz viele neue Probleme:
-Ich weis nich genau, wo ich in der USB 2.0 Spezifikation anfangen soll
zu lesen und wo das drinstehen soll, was ich brauche (Erkenntniss nach
Inhaltsverzeichniss)
-Ich kann 0 Assembler und soll da aber irgendwas anschauen
Frage: Ist das Ding wenn man es einmal verstanden hat noch viel Arbeit,
diese Empfangssachen zu machen?
Wenn nein, könnte evtl. jemand der das sowieso schon kann das nicht kurz
machen, wäre sehr nett...
Wenn ja, dann werde ich mich wohl oder übel in diese ganzen Sachen
reinlesen müssen (ich bin erst 14, ich hab mein Leben noch vor mir,
bitte helft mir!! :) )
@ernst: Kannst du das nich eh alles? Ich mein, ich will ja die Daten
empfangen und dann Achsen und einige Knöpfe in Variablen als int-Werte
speichern, iss das wirklich so komplex, wenn man das eh schon kann?
MfG Pr0gm4n
PS: {Denk} bitte lass es nich viel Arbeit sein wenn man's dann
verstanden hat und jemanden so nett sein und das machen... {/Denk}
Das ist heftig komplex. Als Einsteigerprojekt ist das ähnlich
ungeeignet wie die Entwicklung einer neuen Motorsteuerung für einen
modernen Sechszylindermotor.
Hi,
ich mein nicht, ob das für mich so komplex ist, das glaube ich auch,
aber ob das für jemanden wie ernst noch so komplex ist, denn der kann
das doch eh, oder?
Ich hab Mikrocontrollermässig auch noch nich soooooooooo viel Erfahrung,
hauptsächlich mit dem Robby RP6 von Arexx, aber da ist ja ne Library und
ne Anleitung dabei, hab das aber eigentlich recht gut verstanden, also
auch das, was alles in der Library steht...
Also die Frage von mir war eigentlich, ob es für jemanden wie euch, die
das können noch viel Arbeit wäre, meinen Code zu ergänzen. Wenn es nicht
so viel ist, dann wollte ich jemanden bitten, ob er das nicht machen
könnte, da ich meinen Kopf nicht unnötig mit noch etwas zum lernen in
Anspruch nehmen will, da ich gerade mitten in einem C++ Tutorial und in
einem für Mikrocontrollerprogrammierung bin.
Also wenn jemand so nett ist, kann ich mich gerne irgendwann
revanchieren, sofern er z.B. ein PC-Interface (Softwaremässig) oder
Ähnliches mal braucht, dann bin ich ja vielleicht mit meinem C++ schon
so weit, dass er dann ein WXWidget von mir kriegt...
MfG Pr0gm4n
> Das ist heftig komplex. Als Einsteigerprojekt ist das ähnlich> ungeeignet wie die Entwicklung einer neuen Motorsteuerung für einen> modernen Sechszylindermotor.
Um noch einen anderen Vergleich anzubringen:
Die Komplexität der USB-Daten auswerten möchte ich mal damit
vergleichen, dass ein Buch auf chinesisch verfasst werden soll. Ernst
spricht schon fliessend chinesisch. Du möchtest aber jetzt ein Buch über
die Kreuzzüge im Mittelalter in Europa auf chinesisch schreiben.
Was nützen jetzt Ernsts Chinesischkentnisse? Wenig, das Buch muss er
trotzdem noch vollständig schreiben, denn von dem historischen
Hintergrund hat er keine Ahnung (Einarbeiten) - auch wenn er die Sprache
spricht, in der das Buch verfasst werden soll.
> ich mein nicht, ob das für mich so komplex ist, das glaube ich auch,> aber ob das für jemanden wie ernst noch so komplex ist, denn der kann> das doch eh, oder?
können schon, aber du unterschätzt den Aufwand.
> dann wollte ich jemanden bitten, ob er das nicht machen könnte, da ich> meinen Kopf nicht unnötig mit noch etwas zum lernen in Anspruch nehmen> will
Mit dem Spruch könntest du Manager werden. ;-)
Ich sehe für dich in absehbarer Zeit keine Chance die USB-Daten
vernünftig da rauszulesen (das soll eine realistische Einschätzung sein,
keine "Verurteilung"!). Siehs als Anspor_n oder greif die Potis ab und
lies diese per AD-Wandler in den AVR ein.
Ist das nich in etwa das gleiche was ernst forher gepostet hat?
naja, ich versteh das eh nich, also ich kriegs allein nich hin...
Wenn das also zu viel Arbeit ist, dann nehme ich doch wohl eher die
Variante mit Joysticks aufschrauben...
MfG Pr0gm4n
Da bin ich eigentlich deiner Meinung, ich denke auch, dass ich das so
wie beschrieben nur realisieren kann, wenn ich Hilfe habe. Ohne MUSS ich
die Potis abgreifen...
MfG Pr0gm4n
Wie stellst Du Dir denn die "Hilfe" vor?
Du sprachst hier doch nur von "...wer schreibt mir das Programm mal
eben?"
Wo wäre denn dann Dein Beitrag?
Und wie bereits geschrieben wurde, Du kannst bei der ganzen Geschichte
ausschließlich dann einen Beitrag leisten, wenn Du Assemblerprogramme
lesen & schreiben gelernt hast, Dich bereits ausgiebig mit
Mikrocontrollern beschäftigt hast und ansatzweise verstehst, was in dem
Programm abgeht.
USB Kommunikation gehört nunmal nicht gerade zu den Grundlagen bei
Spielereien mit Mikrocontrollern.
Also bitte nicht beleidigt sein, dass hier keiner direkt bereitwillig
geschätzte 20 Stunden seiner spärlichen Freizeit (im Gegensatz zu Dir
sind hier auch manche arbeitstätig...) für Dich opfert.
Das Thema ist auch für Leute mit ausführlicher USB-Erfahrung
nichttrivial.
Ein verfolgbarer Ansatz bestünde darin, einen Aufbau wie folgt zu
verwenden:
PC =====(usb)=====[ HID Device µC HID Host ] ====(usb)==== Joystick
Der mit einem Vinculum als HID Host angeschlossene Joystick wird von
einem µC ausgewertet, die so erfassten Daten werden welcher Verwendung
auch immer zugeführt und zusätzlich einem von µC angeschlossenen USB
Device Controller zugeführt, der sich wie ein HID verhält. Und das ist
an den PC angeschlossen.
So etwas ist auch ohne ausführliche USB-Erfahrung realisierbar;
Programmieren und mit Hardware umgehen sollte man aber auch dafür schon
können.
Wie schon gesagt, ich habe keine Ahnung wie viel Arbeit das noch für
jemanden ist, der es eh kann, deswegen hab ich ja auch schon 2 mal
gefragt, wie viel es ist...
Wenn es so viel Arbeit ist, dann mache ich das mit dem Abgreifen der
Potentiometer...
Irgendwann kann ich dann wenn ich das besser kann (2 Jahre oder so) das
auf die USB-Version erweitern...
MfG Pr0gm4n
Na ja USB auf AVR auf Software implementieren ist ne menge arbeit, ich
würde dir schon raten die Potis abzugreifen. Denn du müsstest ASM lernen
und das USB Protokoll verstehen und dann darauf HID aufbauen. Das ist
schon ein gewaltiger Brocken für einen Newbie.
Also solang du mich bitte nichmehr unbedingt als noob sondern lieber als
Anfänger bezeichnest (noob iss eher als Nichtskönner verwendet) bin ich
hier natürlich niemandem beleidigt, ihr könnt ja auch nichts dafür, dass
das so kompliziert ist...
Ich melde mich dann wieder mal, wenn ich dann dabei bin, den Stick
aufzuschrauben und den AVR anzuschliessen...
Vorab: welchen Controller würdet ihr mir da empfehlen?
folgender Joystick: http://www.ayoo.de/details.php?ART=G89Z105&PID=13009
dann baue ich das 2x und leite neben dem USB-Kabel noch irgendwo an den
Sticks meine eigene Buchse nach draussen.
DANKE nochmal für all eure Bemühungen und die echt verdammt schnellen
Antworten!!
MfG Pr0gm4n
Hi Leutz
vergesst bitte nicht dass WINDOOF kein echtzeitbetriebssystem ist, ich
würde bestenfalls erd- und wassergebundene funktionsmodelle damit
steuern wollen..
ohne WD wird der weg mit dem vinculum-host wohl am schmerzärmsten sein.
die teile reizen zur einarbeitung ;)
PS
wenn man ein funkmodul verwendet hat alles in einem joystick platz..
Also meine erste Frage dazu wäre: Was solls machen?
Meine Erfahrung sagt mir, dass wann immer eine komische Lösung verfolgt
wird (und diese hier ist extrem komisch) ist die Definition des
Projektes nicht korrekt.
Mit Sicherheit lässt sich das Problem lösen, nur der Lösungsweg ist
offensichtlich falsch und die notwendigen Kenntnisse sind nicht
vorhanden und das in einem Umfang, dass noch nicht mal bemerkt wird wie
komplex der vermeintliche Lösungsansatz ist.
Also, das Problem ist so:
man soll 2 USB-Joysticks (nicht mit PC) auswerten, die vom PC abgefragt
werden und die den Strom vom PC kriegen. die ausgewerteten
Joysticksignale sollen dann über Funk an einen Roboter gesendet werden.
Dafür nehme ich RC-Funk. Der Roboter muss dann nurnoch den Signalen
entsprechend programmiert werden...
Glaubst du immernoch, dass das der falsche Lösungsansatz war?
MfG Pr0gm4n
Ja, IMO ziemlich falsch. Wozu muss der PC sein? Stromversorgung? Geht
zur Not bis 100 mA per USB. Wenn sonst nichts ist, lass den PC weg und
greif die Joysticksignale direkt ab, also am Poti/Knopf/whatever. Wenn
du nicht am Joystick rumbasteln willst, schreib die eine Anwendung am
PC, die den Joystick abfragt und dann auf anderem Weg weiterschickt.
Wenn es dann immer noch USB sein muss, meinetwegen. Ohne eigenen Host
wird es doch einfacher.
Da hat der Karl wohl recht.
Das Problem fängt bei der Verwendung der Joysticks an. Warum sollen es
genau die sein und nicht solche, die viel besser µC kompatibel sind?
Ich glaube, du zäumst das Pferd von hinten auf.
Mit dem Vinculum als USB-Host habe ich selbst gearbeitet. Er ist aber
nicht ohne weiteres zu USB-Joysticks kompatibel, sondern nur zu einigen
wenigen anderen HID-Devices. Ohne langjährige Erfahrung im Umgang mit
µCs kann das daher leider nichts werden. USB ist so ziemlich das
Komplizierteste was einem an Schnittstelle unterkommen kann.
die alten Gamepads von der Playstation I waren sehr robust und die
konnte mit etwas basteln an einen Parallelport anschliessen, vielleicht
wären das geeignete Kandidaten. Aber nicht die billigen Nachbauten
nehmen, die halten nur von 12 bis mittag.
Ach ja, was ich vergessen habe:
für den PC schreibe ich noch ein Programm, das die Joysticks auswertet
und die Daten auch verwendet, also nicht nur Stromversorgung, ich hab
mir schon was dabei gedacht...
Und ich brauch deshalb auch USB-Joysticks...
Das mit den Potis abgreifen wurde übrigens schon gepostet und jetzt ja
auch durchgeführt...
Ich wollte nie einen Host bauen, sondern die vom PC abgefragten
Stellungen "mitlauschen" (post weiter oben)
und bevor du sowas nochmal reinschreibst, lies bitte den Thread zuerst
durch...
Es hat also alles schon so gepasst, was da als Lösung geschrieben wurde
MfG Pr0gm4n
Dazu kommt auch noch, dass ich allein um eine Funkverbindung zwischen PC
und µC zu machen bei 60 Euro bin, was 2x dem Bausatz RN-Funk
entspricht...
MfG Pr0gm4n
Oh Mann, diese arroganten Pissköpfe, die sich noch über die gegebenen
Lösungsansätze beschweren, nur weil sie zu der ursprünglich angedachten
Lösung nicht identisch sind, sind echt zum kotzen. Mach wie du willst,
aber müll dann nicht ein Forum zu.
Falls du mich meinst wollte ich nur dazu sagen, dass ich die
Lösungsansätze begrüsse, aber Guido Körber hat diese Diskussion
hervorgerufen, ohne davor den Thread durchzulesen...
Danke für die Blumen.
Warum verwendest Du nicht einen Sender der seinerseits als USB Device am
PC hängt und von Deiner Software die Joystickdaten bekommt?
Oder nimm Joysticks ohne Elektronik, bau Dir die Elektronik selber
inklusive Sender und USB Interface.
Es hat sich jetzt folgende Lösung rauskristallisiert:
-gebrauchten RC-Sender mit Empfänger kaufen
-aufschrauben (RC-Sender und Joysticks)
-Potis des Joysticks mit den Kabeln des Senders verbinden
-glücklich sein, weil es geht
ach ja, Knöpfen kann man alle auf einen Kanal legen, einfach andere
Widerstände dran und dann von nem µC am Empfänger auswerten lassen,
welcher Knopf gedrückt wird (der wichtigste erhält den niedrigsten
Widerstand, damit er auch erkannt wird, wenn 2 gleichzeitig gedrückt
werden)
MfG Pr0gm4n
Das liegt daran, dass ich den USB ja nicht auswerten kann und in der
RC-Funke ja eh nur Potis ausgelesen werden, die ja im Joystick drin sind
und somit wäre der Controller reine Verschwendung
Und das mit dem PC wäre mir zu aufwendig und ist teurer als meine
"Lösung"
In dem Fall lohnt es sich also nicht, das so zu machen, ausser:
Wie einfach ist es, mit einem µC die Potis direkt "auszulesen"?
dann könnte man mit dem Board RN-Funk eine direkte Funkverbindung
aufbauen und damit steuern
MfG Pr0gm4n
> Wie einfach ist es, mit einem µC die Potis direkt "auszulesen"?
Du kannst damit einen Spannungsteiler aufbauen und damit einen ADC des
µC ansteuern. Du musst natürlich auf geeignete Spannungspegel achten,
aber davon abgesehen ist das recht einfach.
Dann bevorzuge ich wohl diese Version, denn ich will das Projekt später
auf mehrere Roboter ausweiten, die dann mit dem RN-Funk auch
untereinander kommunizieren sollen, dann müsste ich dann nur ein
zusätzliches RN-Funk kaufen
MfG Pr0gm4n
Hi nochmal,
ich wollte fragen, ob es eine art Anleitung dazu gibt, ich weis zwar,
was ein einfacher Spannungsteiler ist, aber nicht, wie ich den einlesen
kann.
Was kann der ADC einlesen? wie viel Spannung anliegt? (widerstand)
MfG Pr0gm4n
Ein ADC ist ein Analog-zu-Digitalwandler. Der wandelt i.d.R. einen
angelegten Spannungswert in einen digitalen (also numerischen) Wert um.
Die Wortbreite oder Auflösung des Wandlers gibt an, wieviele
unterschiedliche Spannungswerte der ADC auseinanderhalten kann. Ein
8-Bit-ADC kann 256 Spannungswerte unterscheiden, ein 10-Bit-ADC 1024
etc.
Der Spannungsbereich, in dem die zu messende Spannung liegen darf, liegt
zwischen 0V und der vom ADC verwendeten Referenzspannung - diese ist
niedriger oder zumindest nicht höher als die vom ADC verwendete
Betriebsspannung, bei einem in einen µC integrierten ADC also auch nicht
höher als dessen Versorgungsspannung.
Den numerischen Wert muss man also unter Berücksichtigung der
verwendeten Referenzspannung umrechnen, um auf einen Spannungswert in
Volt zu gelangen.
Für Deine Poti-Auswerteschaltung baust Du Dir einen Spannungsteiler aus
dem Poti und einem weiteren Widerstand, legst eine Spannung an die ganze
Chose an und misst mit dem ADC die über dem Poti abfallende Spannung ...
die steht in einem definierten Verhältnis zur Potistellung.
danke,
ich muss also hinter jedes Poti noch nen Widerstand schalten und das mit
der Versorgungsspannung von µC verbinden und nach dem Poti noch eine
Abzweigung zum ADC, richtig?
Kann man das für Taster auch so lösen?
Also wenn gedrückt mit I/O einlesen?
MfG Pr0gm4n
Servus,
um vieleicht mal auf das Ursprüngliche Thema zurückzukommen.
Unter http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=153 ist eine
Diplomarbeit zu finden, die sich damit beschäftigt hat einen USB Stack
auf einem µc zu implementieren.
Unter anderen soweit ich es überflogen hab auch auf einem AVR.
Ist auch auf Deutsch :)
Habe nun ein ähnliches Projekt gesehen, jedoch wurde ausdrücklich
empfohlen, die Joystick-Elektronik zu entfernen.
Gibt es eine Möglichkeit, die Joystickelektronik im Joystick zu lassen
und auch zu verwenden während man die Potis mit einem DC in einen AVR
einliest, ohne aber die Messwerte zu verfälschen?
MfG Pr0gm4n
Pr0gm4n schrieb:> Habe nun ein ähnliches Projekt gesehen, jedoch wurde ausdrücklich> empfohlen, die Joystick-Elektronik zu entfernen.>> Gibt es eine Möglichkeit, die Joystickelektronik im Joystick zu lassen> und auch zu verwenden während man die Potis mit einem DC in einen AVR> einliest, ohne aber die Messwerte zu verfälschen?>> MfG Pr0gm4n
Hallo, wollte mal fragen, was jetzt eigentlich aus Deinem schönen
Vorhaben geworden ist?
Ich beschäftige mich gerade mit ähnlichem Thema und bin neugierig,
welchen Weg Du nun eingeschlagen hast. Die
Joystick-aufschrauben-und-Signale-direkt-abgreifen-Methode ist natürlich
der schnellste und am softwaretechnisch wenigsten aufwendige Weg,
beschränkt allerdings auf die Modifikation vorhandener Hardware für den
Bau eines Prototypen.
Mittlerweile sind schon an die 2Jahre ins Land gegangen, und es gibt
beispielsweise die PIC32-OTG-fähigen Controller, die genau das anbieten,
was Du wohl die ganze Zeit wolltest?
Viele Grüße,
Hartwig