Realisierung einer Zeitverzögerung mithilfe eines LM339

Gast #830868
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Hallo an alle Menschen die sich auskennen,

habe folgendes Problem... ich soll eine schaltung realisieren, wo man am 
eingang ein impuls drauf gibt...und am ausgang dann dieser impuls 
ankommt und noch um 100us verlängert wird, bevor er wieder auf 0v 
zurückkehrt... zur hilfe soll ich auf jeden fall den LM339 verwenden.... 
könnt ihr mir bitte tips geben...wie ich das realisieren kann....

bin leider nicht so ne leuchte was das elektronikzeugs angeht....

grüße
Gast #830878
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Nur so ein Ansatz:

Minus Eingang des OPs auf U/2, Puls über eine Diode an den Plus Eingang. 
Parallel zum Plus Eingang einen kondensator und einen Widerstand. Kommt 
der Impuls schaltet der OP direkt und über die Verzögerung des 
Ausschaltens wird der Impuls verlängert. Der OP schaltet zurück, wenn 
der Kondensator über den Widerstand soweit entladen ist, bis der Plus 
Eingang U/2 unterschritten hat.

Nur etwas rechnen mit Tau (= R*C).

MW
Gast #830908
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wieder eine blöde frage... den puls gibt man wie genau ?? wenn ich so 
verschalte wie oben ??  ist das nur ein kurzes hochschalten einer 
spannung oder wie stellt man sich das vor ??

und zur rechnung mir tau... in wieweit hängt eds nochmal mit der 
pulsweite zusammen ??
Gast #830963
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Tau kommt vom Kondensator. Ein RC-Glied ist ja eine Serie von ohmschen 
Widerstand und Kondensator.

Ein RC-Glied verändert gegenüber der Zeit seinen Widerstand.

wenn entladen, dann steigt mit dem ladevorgang der Widerstand an.

wenn geladen, dann hat der C Energie gespeichert, ähnlich wie eine 
Battarie. Diese kann dann wieder abgegeben werden, auch wenn die 
ladespannung weg ist, dann kann sich der C entladen und bewirkt nen 
Stromfluss.

Tau ist ca 1/5 des Ladevorgangs
nach Tau sekunden hat der Kondensator 63% erreicht!(für das laden)

Tau = R * C
Gast #830967
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ich noch mal:

deine frage war ja, was RC bewirkt....

also, RC bewirkt, dass nach abschalten der spannung(pwm ist low) die 
spannung doch noch da ist. nur jetzt halt von einer anderen quelle. 
jedenfalls wird dafür gesorgt, dass ein pwm-high signal den c aufläd
wenn das pwm-signal low wird, entläd sich der C und bewirkt das gleiche, 
als würde das pwm etwas länger auf high bleiben.

verstanden?
Gast #831620
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vielen dank erstmal für die infos zum tau...

eine weitere frage ist jedoch noch....  wie ich mir diesen Impuls am 
eingang vorstellen kann? gibt's sowas wie nen impuls generator oder 
nimmt man da ne normale spannungsquelle oder wie oder was  :-)

viele grüße
Gast #832058
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Sazu braucht man eine "pwm"

Diese generiert dir ein Rechecksignal, was eine Bestimmte Frequenz und 
Duty-Cycle hat(Leistung)Rechtecksignal bedeutet ja, dass du zwischen den 
zwei Zuständen 0V und XV wechselst.
U
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dieses PWM-Signal kann von einem Mikrokontroller kommen. Oder du nimmst 
ein Komparator!

je länger die High-Flanke innerhalb einer periodendauer besteht, desto 
mehr Leistung wird dem Verbraucher gegeben. logisch oder?

zur pwm:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation#Leistungselektronik

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