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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf An alle Mechatronik-Ingenieure: Wie sieht euer Job aus?


Autor: Paul H. (powl)
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Hi!

Ich wäge zur Zeit ab an einer BA ein Mechatronik Studium zu machen. Nun 
wollte ich alle Mechatronikingenieure mal fragen was sie denn in ihrem 
Beruf so für Tätigkeiten erledigen damit ich ein bisschen abwägen kann 
ob das für mich in Frage kommt.

lg PoWl

Autor: Mousse-T (Gast)
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Ich selbst habe Elektrotechnik studiert, aber mein Kollege Mechatronik.

Er macht was mit Antrieben. Dimensionieren, Software schreiben usw..

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
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Ein Bekannter ist Mechatronikingenieur und programmiert 
Signalverarbeitungsalgorithmen an DPSs.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Zur Elektronik kommen noch hinzu...


Pneumatik
Hydraulik
Antriebstechnik/Getriebetechnik
Mechanik und Festigskeitslehre
Metallugie und Vergütungstechnik (Härten)
allgem.Maschinenbau Spanen,fügen,schleifen,formen usw.
Feinmechanik (Fertigung und Bearbeitungstechniken)
Maschinbauorientierte Mathematik
etc.
etc.
im Prinzip 2 Berufe in einem damit sich der AG eine weitere Kraft
sparen kann.


Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Matrix (Gast)
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Ich hab ne Ausbildung als Mechatroniker gemacht und momentan ein Studium 
als Mechatroniker.

Die Aufgaben sind eigentlich im Studium so 30% Mechanik, 30% Elektronik 
und 40% Programmieren.


Also wenn du gerne Programmierst aber nicht nur am Rechner sitzen willst 
und auch den Rest etwas machen (also die Hardware zu deiner Software) 
dann ist Mechatronik genau das Richtige für dich ;)

Autor: Daniel (Gast)
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Vor 2,5 Jahren habe ich mein Studium Dipl.-Ing(FH)zum Mechatroniker 
abgeschlossen.
Kurze Zusammenfassung meiner Arbeit:
Entwicklung von Hard- und Software, sowie Gehäuse aus Kunststoffe.

Hardware: 20% Analogtechnik und 80% Digitaltechnik. Multilayertechnik 
mit bis zu 8 Lagen und Veredlung für Tastaturen. Eingesetzte Software 
Eagle.

Software: C/C++, Pascal, Delphi - für Mikrocontroller von Atmel sowie 
Schnittstellensteuerung am Windows-PC. Demnächst Linux.

Fazit Job: Mein Job macht mir persönlich spaß und über mein Lohn brauche 
ich mich auch nicht beschweren.

Fazit Studium: War fast unnötig, das ein oder andere ist hängen 
geblieben und wende ich heute noch an. Aber im ganzen könnte ich die 
heutige Arbeit auch ohne Studium erledigen. Dazu muss ich sagen, dass 
ich vor meinem Studium eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker 
Fachrichtung Informationstechnik bei dem grössten Konzern absolvieren 
durfte. Daher war der Bereich Elektronik im Studium etwas langweilig.

Autor: Paul H. (powl)
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Ich glaub ein Mechatronikstudium wär doch noch genau das richtige für 
mich. Die Arbeitstätigkeiten scheinen hier ja sehr unterschiedlich sein 
zu können.

Software und Hardware entwickeln mag ich gerne :-)
lg Paul H.

Autor: Oli (Gast)
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Ich erklär Mechatronik immer so: Ein bisschen was von allem - nur nix 
gscheits. ;)

Bin aber selber einer und sehr zufrieden mit der Wahl. Rein E-Technik 
oder Technische Informatik wär' mir zu einseitig gewesen. Bei mir (FH 
München) war auch ca. 15% Optik und Lasertechnik dabei, was dem kleinen 
Experimentalphysiker in mir schon gefallen hat. Ein Prof. meinte daher 
es müsste eigentlich eher Mechoptronik heißen...
Zu deiner Frage, ich mache im Moment Embedded System, also Controller 
Hardware und Software. Gehäusekonstruktion oder optische Messtechnik 
werden aber demnächst dazu kommen. Noch bin ich einfach noch nicht lange 
genug Absolvent. ;)

Das Mechatronik das richtige war, habe ich letzlich auch in meinen 
Bewerbungsgesprächen gemerkt. Firmen mit Kastendenken alla "Wollen Sie 
jetzt lieber Layouten oder Schaltungen entwerfen" sind mir zwar auch 
begegnet, aber Dank der recht breiten Mechatronik-Grundlage muss man 
sich da keine Sorgen machen und geht einfach weiter zum nächsten Laden. 
Große Konzerne muss man wohl eher meiden, wenn man am liebsten möglichst 
viel vom Mechatronik Studium als Entwickler im Beruf auch tatsächlich 
anwenden viel.

Autor: Paul H. (powl)
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das klingt genau nach dem was ich hören wollte :-)
haha, mechoptronik :-D

die erfahrungswerte von euch machen ja mein geplantes praktium schon 
fast überflüssig..

lg Paul

Autor: Oli (Gast)
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Also ich kann dir nur raten soviel Praxis wie möglich parallel zum 
Studium mitzunehmen. Dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Ich habs 
immer geschafft einen Tag in der Woche als Werkstudent zu arbeiten und 
dann gabs ja auch die zwei Praxissemester noch.
So lange du nich nicht das Gefühl hast, du wirst da total ausgebeutet 
(spricht du bist billige Arbeitskraft, weil du was machst was denen Geld 
bringt aber gleichzeitig nur eintönige Arbeit ist), mach das Praktikum!
Oh, ich seh grad, du machst BA. Dann ist's ja vermutlich eh super mit 
der Praxis... Wär aber nicht mein Ding gewesen. Von dem was ich so 
gelesen habe, scheint ein BA Studium mitunter sehr anstrengend und recht 
geradlinig zu verlaufen. Also nicht das man an der FH viel Fächerauswahl 
hätte, aber wengistens meine Semesteranzahl (11 statt 8, wegen nebenbei 
Werkstudenterei und Privatbasteleien etc.) und das Diplomarbeitsthema 
konnte ich doch sehr angenehm selbst wählen. Geht das bei BA auch?
Ich fand halt cool, dass ich mir recht unverbindlich (als Werkstudent 
und Praxissemestler) sowohl Max-Planck-Institute von Innen ansehen 
konnte und andererseits eben auch typisch kleine und große 
Industriebetriebe. Also groben Kompass wo ich später (sprich jetzt) hin 
will, war mir diese freie Praktikums-Wahl enorm hilfreich.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bei mir ist das Ganze zwar schon 22 Jahre her und hieß 'Mess- und 
Regelmechaniker', das Berufsbild ist aber fast gleich. Alle mechanischen 
Fertigkeiten, Elektrik, Elektronik, Regelungstechnik, Pneumatik, 
Digitaltechnik usw. waren mit dabei. Allerdings als 3 1/2 Jahre Lehre. 
Dann Techniker Fachrichtung Datentechnik und SPS-Techniker gemacht.
Ich habe diesen Weg keine Minute bereut, auch im privaten Umfeld kann 
man sowas auch immer anwenden. Kann dir sowas nur empfehlen! ;)

Autor: Sanane Banane (sanane)
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Ich habe 2006 mit dem BA-Studium angefangen und bin eigentlich relativ 
zufrieden, obwohl die Umstellung auf Bachelor einiges durcheinander 
bringt und schwerer macht.

Also mit der Bezahlung während dem kompletten Studium kann man zufrieden 
sein, ist aber Firmenabhängig. Die Bezahlung erfolgt im ganzen Studium, 
während der Theorie- und Praxisphase (weiß nicht jeder).

Es ist nicht einfach, aber machbar.
Du hast keine Semesterferien, kannst nur während der Praxisphase Urlaub 
nehmen (wieder firmenabhängig, ich habe 30 Arbeitstage Urlaub im Jahr, 
andere zb nur 25).

Praktische Erfahrung mitzubringen, ist trotz der Praxisphase 
empfehlenswert, wenn man kein Bastler ist.
Ich bin kein Bastler und hatte deshalb Schwierigkeiten in der 
Praxisphase.

Die meisten Fächer sind interessant, es gibt natürlich auch weniger gute 
Fächer (eigentlich Module). Was glaube ich noch nicht aufgezählt wurde, 
wir haben noch CAD-Zeichnung, also Konstruktion gehabt.

In Mechatronik wirst du viele verschiedene Fächer haben, deshalb hat 
olli mit der Aussage recht: "Ein bisschen was von allem - nur nix
gscheits"

Für ein BA-Studium in Baden-Württemberg kannst du dich hier informieren. 
http://studium.ba-bw.de/index.php?id=1

Bewerben musst du dich ein Jahr vorher bei den Unternehmen, d.h. du 
könntest dich bis Oktober für ein BA-Studium in 2009 bewerben.

informier dich was sich alles durch den Bachelor geändert hat, zb. gibt 
es keine Assisstentenprüfung mehr. Naja das stimmt so nicht ganz, die 
Prüfung gibt es noch, bloß man hat damit nichts erreicht, kein 
Assisstententitel.

hmm.. mehr fällt mir grad zum Studium nicht ein.

Soner

Autor: Paul H. (powl)
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Ich hab mir gerade mal die Seite der BA-Mannheim angeschaut. Der 
Studiengang Mechatronik schreckt mich irgendwie ab. Der gleicht viel 
mehr einfach nur der Automatisierungstechnik.

Der Satz "Der Bedarf der an der BA Mannheim beteiligten Unternehmen 
liegt weniger im Instrumenten- und Kleinkomponentenbau, sondern in dem 
Bereich der mechatronischen Systeme und Anlagen, sowie deren 
Automatisierung." rundet das ganze noch ab. Das ist genau das, was ich 
nicht möchte. Ich bevorzuge ja gerade so kleinkram. Riesige 
Schaltschränke und große Anlagen möchte ich nicht unbedingt bauen.

Der Studiengang Elektrotechnik sieht da für mich schon verlockender aus. 
Allerdings scheint da wohl der Umgang mit irgendwelchen Mechanischen 
Komponenten so gut wie nicht vorhanden zu sein, wodurch es mir da wieder 
an etwas fehlt.

Es wird wohl nicht das Optimum für mich geben, hm?

lg PoWl

Autor: andi (Gast)
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der Studiengang Mechatronik unterscheidet sich unter den FHs bzw. BAs . 
Ich habe z.B. an der HS-Esslingen Mechatronik studiert. Da gabs/gibts 4 
Richtungen: Automatisierungstechnik, Elektronik, Feinwerktechnik und 
Mikrosystemtechnik. Ich bin also Mechatroniker, Fertiefungsrichtung 
Elektronik(mit dem Schwerpunkt Aufbau und 
Verbindungstechnik/IC-Entwurf). Beruflich mache ich 
Analog/Digital-Technik, Layouts, µC-Programmierung

Autor: Sanane Banane (sanane)
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Die einzige Vertiefungsrichtung, die es an der BA gibt, zumindest an 
unserer in Mosbach, ist das man sich KFZ-Elektronik spezialisieren kann, 
da einige Unternehmen mit Automobilunternehmen zu tun hab oder selber 
welche sind zb Audi.

>"Der Bedarf der an der BA Mannheim beteiligten Unternehmen
>liegt weniger im Instrumenten- und Kleinkomponentenbau, sondern in dem
>Bereich der mechatronischen Systeme und Anlagen, sowie deren
>Automatisierung."

ich glaube, dass man das nicht allgemein für alle Unternehmen sagen 
kann, hängt davon ab was das Unternehmen eigentlich macht.
Aber was die Fächer angeht, du kriegst wie gesagt überall was mit, 
brauchst aber in der Praxisphase nicht unbedingt alles.

Autor: Johannes G (Gast)
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Ich mache derzeit eine Ausbildung zum Mechatroniker.

Nachher würde ich gerne weitermachen im Form von Studium, nur würde ich 
gerne eigentlich weiterarbeiten des Geldes wegen.

Hat jemand schon Erfahrungen mit Fernstudium und so weiter, und wie 
läuft das ganze dann ab, auch in Bezug auf Fachhochschulreife.

mfg

johannes

Autor: Tobi S. (Gast)
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@ Daniel, dein Jobinhalt hört sich genauso an wie meiner.

Das ist mir doch mal ein MOEP wert !

Autor: MasterMax (Gast)
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Wie werden eigentlich Spesen im Ausland bezahlt? Sind die Firmen 
diesbezüglich grosszügig? Wie siehts mit den Überstunden aus?

Autor: MasterMax (Gast)
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oops, sorry falscher thread!

Autor: uns (Gast)
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Hallo alle, derzeit bin ich im zweiten semester Elektrotechnik, Ba 
studium, und bin ich sehr faziuniert auf Mechatronik Studium, deshalb 
werde ich nächste semester ne antrag auf wechsel studiengang machen, und 
die gemeinsamme fächer werde ich mal anerkennen lassen

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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uns: bleib bei ET, was du später im Beruf machst, hat nix damit zu tun, 
ob du ET oder MEC studiert hast, sondern bei welcher Firma du beim 
Vorstellungsgespräch erfolgreich bist.

Autor: Marx W. (Gast)
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uns schrieb:
> Hallo alle, derzeit bin ich im zweiten semester Elektrotechnik, Ba
>
> studium, und bin ich sehr faziuniert auf Mechatronik Studium, deshalb
>
> werde ich nächste semester ne antrag auf wechsel studiengang machen, und
>
> die gemeinsamme fächer werde ich mal anerkennen lassen

Und  mach mal alle CAD-Tools durch, die wirste brauchen!
Den aktuell landen die Mech.-Ing beim Dienstleister und machen in CAD.
Den Thread den du "wiederbelebt" hast ist glatt 3 Jahre alt.
Für die "Eierwollevollmilchsau" die die Mecha-Ing. immer ausgegeben 
wurden, hat man  schon lange stattdessen erkannt, dass sie:
1. Faule Eier liefern
2. Nur Kunstpelz haben
3. Mehr Milch saugen als sie liefern
4. Nix Sau mit Speck, sondern halbverhungertes sahelzonen Rind sind

Also mach ET weiter und werd ein anständiger E-Ing. den man zu was 
gebrauchen kann!

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