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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Analogschalter mit Logikpegel-Shifter


Autor: Karl R. (Gast)
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Hi,


kann mir jemand vernünftige Analogschalter mit Logikpegel-Shifter 
empfehlen ?

Logik:  0/3.3V
Analog: 0-6V

Der Stromverbrauch sollte sich eher im unteren Bereich befinden.


Grüße,

Karl

Autor: Michael Schühle (Firma: Schühle & Traub GbR) (mos-87)
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mh ich weis nicht genau was du meinst aber vielleicht hilft das ja 
weiter.

Quelle: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Michael,


ich meine einen Schalter der durch digitale Steuerung analoge Signale 
unabhängig vom Analogpegel schalten kann. Solche Schalter werden oft 
durch Mosfets realisiert. Ich dachte die gibt es schon in einer 
integrierten Schaltung (IC).


Grüße,

Karl

Autor: Armin (Gast)
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Schau mal unter Maxim, Fairchild oder TI nach. Dort haben sie 
Analogswitches. Die kannst du mit Logikpegel ansteuern.

Autor: Karl R. (Gast)
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Hi Armin,


mein Problem sind die 2,7V über VCC. Ich habe bisher keinen analogen 
Schalter gefunden der über VCC+0.3V geht.


Grüße,

Karl

Autor: Dietmar M (Gast)
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Eventuell sowas?
mfg Dietmar

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Dietmar,


leider auch nicht. Ich habe eine stabile Spannung 3.3V. Auf diesem Level 
arbeitet auch die Logik zum ein-/ausschalten der analogen Spannung. Der 
analoge Spannungsbereich liegt bei 0V bis 6V. Der analoge Bereich ist 
also dynamisch und nicht fest.

Hier mal das Beispiel mit dem HEF4066B


ich habe also 0/3.3V und 0/0-6V. 0V ist bei mir GND auf beiden Seiten.

Die Spannung zwischen V- und V+ darf 44V nicht überschreiten. Bei 0-6V 
ist das kein Problem.
Die Spannung zwsichen VL und GND sieht erstmal auch ok aus: 0-3.3V.

So jetzt kommt das eigentlich Problem:

im Datenblatt steht:

VL: (GND - 0.3V) to (V+ + 0.3V)

VL darf also zwischen GND und V+ + 0.3V liegen. Wenn ich nun den 
analogen Teil durch seinen Bereich von 6V bis 0V fahre komme ich aus der 
Spezifikation raus. Beispiel:

VL: 3.3V
V+: 1.0V

VL max = V+ + 0.3V = 1.3V

VL liegt genau 2V über der Spezifikation.


Irgendwie stehe ich total auf dem Schlauch. Habe ich etwas übersehen ???



Grüße,

Karl

Autor: Peter X. (vielfrass)
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Schau dir mal das Datenblatt vom DG212 an.
An Pin 12 (V logik) kannst du auch 3,3V anlegen.
Der DG212 wird von verschiedenen Herstellern geliefert.
Bei einigen ist Pin 12 auch NC (Not connect)

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo  Peter X.,


hier ist das gleiche Problem vorhanden. Der logische Eingang Vin darf 
max. V+ haben also würde Vin bei 1V analog 2.3V über der Spezifikation 
liegen.



Grüße,

Karl

Autor: Dieter Stotz (bulova)
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Karl,

eine Möglichkeit wäre, Foto-MOS-Schalter einzusetzen, z. B. AQY2xx. Da 
bist Du potentialfrei. Nachteil ist der relativ hohe Steuerstrom von ein 
paar mA.

Gruß

Dieter

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Dieter,


mit geht es bei diesem Schalter um möglichst wenig Bauteile und geringen 
Stromverbrauch.

Bei den bisherigen Vorschlägen muss man sich wohl aus den +3.3V noch 
eine negative Spannung von -3.3V (für V-) erzeugen und wäre so immer in 
der Spezifikation der Hersteller.

Für die Erzeugung der negativen Spannung könnte man eine invertierende 
"Charge Pump" benutzen.


Grüße,

Karl

Autor: Peter X. (vielfrass)
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Karl R. wrote:
> Hallo  Peter X.,
>
>
> hier ist das gleiche Problem vorhanden. Der logische Eingang Vin darf
> max. V+ haben also würde Vin bei 1V analog 2.3V über der Spezifikation
> liegen.
>
>
>
> Grüße,
>
> Karl

Hallo Karl, ich verstehe deine Anforderung nicht ganz.
Der DG212 wird mit insgesamt 3 verschiedenen Spannungen versorgt:
An V+ (pin13) würde ich +6V anlegen.
An V- (pin4) Masse oder eine negative Spannung wenn du hast.
An VL (pin 12) 3,3V von deinem Mikrocontroller

Der Mikrocontroller kann jetzt mit IN1 bis IN4 (pin1, 8, 9, 16) mit 
Pegel 3,3V die Schalter steuern. Die Schalter selber können Analoge 
Spannungen im Bereich von V- bis V+ schalten.

OK?

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Peter X,


du hast recht, ich habe mich verlesen. Der digitale Teil beim sollte 
DG212 unabhängig vom analogen Teil sein. Aus dem Datenblatt wird aber 
nicht ersichtlich ob Vl mit 3.3V läuft. Es wird auch nicht darauf 
eingegangen wie sich der DG212 verhällt wenn V+ unter Vl bzw. Vin fällt.


Grüße,

Karl

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Karl R. wrote:

> Es wird auch nicht darauf
> eingegangen wie sich der DG212 verhällt wenn V+ unter Vl fällt

Warum auch. Eigentlich ist es vorgesehen, dass du V+ auf eine feste 
Spannung oberhalb der maximalen zu schaltenden analogen Spannung (und 
auch oberhalb von Vl) hängst.

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Stefan,


also muß ich dann mindestens eine Spannungsdifferenz von 6V an V+ & V- 
haben, sprich +3.3V und -3.3V in diesem Fall.


Grüße,

Karl

Autor: Peter X. (vielfrass)
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Hallo Karl,

VL 3,3 V ist Ok.
Mach den Rest so wie ich dir geschrieben habe, wenn sonst alles ok ist, 
sollte es funktionieren. Du bist schließlich nicht der erste Mensch der 
ein paar analoge Spannungen auf der Welt schaltet!!!!!!!!!!!!

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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> also muß ich dann mindestens eine Spannungsdifferenz von 6V an V+ & V-
> haben, sprich +3.3V und -3.3V in diesem Fall.

Nein, wenn das analoge Signal max 6V hat (bezogen auf GND), dann muss 
auch V+ min 6V sein, und zwar bezogen auf GND, nicht auf V-.

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Stefan,


im Datenblatt steht auch:

Signals on SX, DX, or INX exceeding V+ or V– will be clamped by internal
diodes. Limit forward diode current to maximum current ratings.

Damit hat sich das dann auch erledigt.


Mein Problem ist die fehlende feste maximale Systemspannung. Ich habe 
nur 3.3V und will eine analoge Spannung im Bereich von 0-6V ohne große 
Verluste schalten. Ist das überhaupt möglich ???


Grüße,

Karl

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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> Mein Problem ist die fehlende feste maximale Systemspannung. Ich habe
> nur 3.3V und will eine analoge Spannung im Bereich von 0-6V ohne große
> Verluste schalten. Ist das überhaupt möglich ???

Wie wäre es z.B. mit einem ICL7660, um auf relativ einfache Weise aus 
den 3.3V ca. 6V zu machen.

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Stefan,


die 0-6V, von denen ich mehrere habe, sollen mit dem analogen Schalter 
wahlweise auf einen DC/DC aufgeschaltet werden (nicht gleichzeitig, 
Strom max. 1.5A eher viel weniger).
Wenn ich nun noch einen anderen DC/DC einbaue, um schalten zu können, 
wird das alles etwas sinnfrei. Ich dachte das geht etwas einfacher, aber 
das scheint bei den Spannungen ein größeres Problem zu sein.

Bekommt man das Problem evtl. mit einigen MOSFETs als Levelshifter und 
Schalter erschlagen ? Ich bin bei MOSFETs leider keine Leuchte.

Ich wollte es auf alle Fälle vermeiden durch die Umschalterei zuviel 
Strom zu verbraten. Die Stromrecourcen sind da etwas eingeschränkt.




Grüße,

Karl

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Das, was du schalten willst, sind bis zu 1,5A?
Dann vergessen wir die obigen Analogschalter mal ganz schnell wieder.
Ja, MOSFETs wären hier das richtige. Siehe dazu hier:
Beitrag "Wie Versorgungsspannung mit FET schalten?"

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Stefan,


ich habe den Beitrag eben auch gesehen und der Schalter sieht sehr 
vielversprechend aus.


Danke an alle !



Grüße,

Karl

Autor: Düsentrieb (Gast)
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statt ewigem blahblah und raten....
sag halt, was es tun soll !
spg  strom  frequenz / zweck

Autor: Karl R. (Gast)
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Hallo Düsentrieb,


das war auch mein eigenes Résumé aus diesem Thread.



Grüße,

Karl

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