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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselspannungs Fragen :(


Autor: Hans (Gast)
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Hallo

Es ist schon fast peinlich solche Fragen zu stellen aber bis jetzt hab 
ich mich immer nur mit Gleichspannung beschäftigt und nur vor ein paar 
Jahren die theoretischen Grundlagen gehört zu Wechselspannung.

Ich möchte den Strom von der Netzspannung mit einem Widerstand auf 50mA 
begrenzen. Also hab ich den mit dem Spitzenwert R = (230 * 
Wurzel[2])/25mA ausgerechnet , wäre dann einer von der E12 Reihe 6k8 . 
Das nächste Problem ist die Leistung die er aushalten muss. Bei der 
Formel P=U² / R muss ich da für U den Effektivwert 230 V nehmen ?

mfG

Autor: Horst Winter (horst25)
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Mit deinen scheinbaren Kenntnissen kann ich dir nur raten die Finger von 
der Netzspannung zu lassen.

Autor: Hans (Gast)
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naja ich weiß, dass es ein üblicher Brauch hier ist das immer zu 
antworten wenn man eine Frage zur Netzspannung hat aber mir hat das 
jetzt net besonders geholfen, naja muss ich meine infos woanders finden

mfGe

Autor: Ralf W. (Gast)
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Hallo,
du solltest noch schreiben wozu du die Begrenzung brauchst.
Wenn du eine kleine Schaltung versorgen willst kann man den
Vorwiderstand auch mit einem Kondensator ausführen. Auch für
LED's usw. bietet sich das an.
Den mit dem Kondensator hat man keine so hohe Verlustleistung.
Schau mal auf: 
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter. Wenn nicht war es nur 
informativ.

gruß ralf

Autor: Hans (Gast)
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Hallo

Erstmal danke für die Antwort. Ich muss als Projekt einen Dimmer machen 
(für eine Glühbrine). Als ersten Schaltungsteil hab ich mir den Zero 
Crossing Detector vorgenommen den ich mit einem Optopkoppler machen will 
. Laut Datenblatt verträgt die LED 50mA und das will ich eben mit einem 
Widerstand begrenzen.

mfG

Autor: Martin #### (martin-)
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>Formel P=U² / R muss ich da für U den Effektivwert 230 V nehmen ?
Ja. Musst aber auch schauen ob zulässige maximal Spannung für 325V 
ausreicht.

Autor: Hans (Gast)
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aber was mich jetzt konkret Interessieren würde ist wie ich jetzt 
konkret die Leistung am Widerstand bei Wechselspannung ausrechnen kann 
??? wenn mir das einer sagt würde mir das sehr viel weiterhelfen. ich 
bin echt am verzweifeln weil ich mir nicht sicher bin

mfG

Autor: Karl-J. B. (Gast)
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Da solltest du einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand verwenden.

Schau dir mal die Page an: http://bwir.de/schaltungen/ledan230v

Da ist auch ein bisschen die Schaltung erklärt.


Gruß Karl

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Da solltest du einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand verwenden.

Das würde ich nicht tun, wenns um einen Nulldurchgangserkennung geht.

Wenn du willst, kann ich mal nen Schaltplan posten, von nem 2Kanal 
dimmer, den ich mal für jemanden gebaut habe.

Der geht mit 0..10V bzw mit RS232.

Autor: Hans (Gast)
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Ja wäre interessant , vielleicht finde ich dort weitere Anhaltspunkte.

Im Anhang hab ich die Schaltung im Datenbaltt vom MOC3023 gefunden.

Und ich verzweifle wirklich an den LEistungen, weil allein an der 
Überlegung wenn der Triac nicht zündet dann fließt ja ein großer Strom 
durch den 39Ohm Widerstand.

Irgendwo muss ich ein extremen Denkfehler haben und hab gehofft, dass 
ich beu euch die LÖsung finde.

mfG

Autor: HildeK (Gast)
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P = I² * R
P = U * I
P = U² / R

U = 230V
R = 6.8k
P = 7.8W

Da fließen dann aber 34mAeff und 47mAss.
Nach meiner Rechnung müsste der R 13k groß sein, um den Spitzenwert auf 
25mA zu begrenzen. Der muss dann "nur" 4W aushalten.

Wie du es machen solltest, haben andere schon gepostet. Ich will dir nur 
die Rechnung zeigen.

Autor: Ralf W. (Gast)
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Für die Leistungsberechnung würde ich den Effektivwert der Spannung
nehmen.
Um Widerstände mit geringerer Leistung zu nehmen kannst du diese
in Reihe schalten. Als reines Zahlenbeispiel, statt einem Widerstand
mit 6k 8W zwei mit 3k 4W.
Welchen Optokoppler nutzt du? Die 50mA erscheinen mir etwas hoch.
Nicht das die zu den Absolute Maximum Ratings aus dem Datenblatt
gehören. Man sollte deutlich unter dieser Grenze bleiben.

Hier mal ein Link zu einer solchen Schaltung: 
Beitrag "Nullpunkterkennung optokoppler 230 VAC -> 5VDC"

gruß ralf

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Und ich verzweifle wirklich an den LEistungen, weil allein an der
>Überlegung wenn der Triac nicht zündet dann fließt ja ein großer Strom
>durch den 39Ohm Widerstand.

Dein Denkfehler ist: Du vergisst den 10nF in Reihe!

Beide zusammen haben einen Scheinwiderstand von ~318kOhm.
Der effektive Strom bei 230Veff beträgt somit etwa 722µA.

Im Anhang mal die Schaltung des Dimmers. Ist allerdings ziemlich 
chaotisch gemalt.

Autor: Hans (Gast)
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Also als Optopkoppler für die ZC Schaltung verwende ich den 4N27 . Im 
Anhang ist das Datenblatt.

Ansonsten danke für die Posts ihr habt mir echt weitergeholfen !!!!!!

mfG

Autor: Martin #### (martin-)
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Durch den Zweig bestehend aus 470 Ohm Widerstand und 50nF Kondensator 
fliest höchstens 4mA (50nF bei 50Hz hat etwa 63kOhm). Durch den Zweig 
360 Ohm, Optotriac fließen nur kurze strom Impulse wenn Triac 
eingeschaltet wird.
Du kannst also alle Widerstände mit 1/4W wählen, es reicht.

Autor: Ralf W. (Gast)
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Den Strom durch die LED vom 4N27 würde ich 10 - 20mA nehmen.

gruß ralf

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Hallo, @Hans !

Mein ernst gemeinter Ratschlag:

BITTE UNBEDINGT die Finger von der Netzspannung lassen !

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