Hallo, ich habe folgende schaltung als Test aufgebaut. Mit Bat2
simuliere ich eine ansteuerung vom AVR zwischen 0-5V. Der BD681 sollte
bei 5V voll durchschalten, was er aber nicht macht. Zwischen emiter und
masse komme ich auf max 5V. Woran könnte das liegen ???
Hallo Hubert,
wenn Du tatsächlich 6 Akkuzellen in der Emitterleitung hast, kann der
Transistor nicht durchschalten, da es auf die Spannung zwischen Basis
und Emitter ankommt.
Mit 5V-Ansteuerung des Transistors wird die Schaltung nicht
funktionieren. Du brauchst mindestens 2V mehr als die maximale
Akkuspannung (also bis zu ca. 11 V) damit der Transistor überhaupt
leitet.
Ciao, Yagan
Wenn zwischen Emitter und masse 5 V anliegen, dann sind 1.2 V davon von
der Zelle. Damit hast du ein Ube von 5 - 1.2 V. Der Transistor schaltet
daher nicht voll durch.
Robert
Hubert wrote:
> Zwischen emiter und> masse komme ich auf max 5V. Woran könnte das liegen ???
Du hast an der Basis nur max 5V, also kommst du am Emitter nur auf max
ca 4,3 V rauf, denn damit ein Transistor leitet, muss Strom über die
BE-Diode fließen.
Hubert wrote:
> Währe die neue Schaltung besser geeignet ?
Besser wofür? Auf die Weise ist der BD681immer irgendwie mehr oder
weniger durchgeschaltet. Wenn der BC547 sperrt, dann gibt es über den
1k-Widerstand entsprechend Basisstrom, wenn der BC547 leitet, hast Du
einen Basisspannungsteiler aus dem 1k- und dem 560 Ohm-Widerstand und
dementsprechend wahrscheinlich ein Problem...
"Wäre" schreibt man übrigens ohne "h"...
Danke für die verbesserung !!! Ich versuche lediglich einen Transistor
so mit 0-5V anzusteuern, das ich einen Ladestrom von 0-1A regeln kann.
Aber irgendwie beckomme ich das nicht so recht in den griff........
Hallo Hubert,
du schriebst:
Hallo, ich habe folgende schaltung als Test aufgebaut. Mit Bat2
simuliere ich eine ansteuerung vom AVR zwischen 0-5V. Der BD681 sollte
bei 5V voll durchschalten, was er aber nicht macht. Zwischen emiter und
masse komme ich auf max 5V. Woran könnte das liegen ???
"auf max 5V"
Du solltest erstmal sagen ob du am E vielleicht 12 V erwartest.
Deine Schaltung kann nicht mehr als 5V (abzüglich der beiden EB-Strecken
im Transistor [bei Last]) bringen.
Weisst du auch warum?
Kurt
"Das weiss ich leider nicht"
Das lässt sich ändern.
Versuch erstmal den Transistor zu verstehen, dann wirds klar.
Vielleicht das als kleine Stütze:
Der E folgt immer der Basisspannung jedoch mit einem Abfall von 0,7V
Wenn du an der Basis 1V anlegst dann sind am Emitter 0,3V
(Bezug der Messungen ist der Minuspol deiner Schaltung).
Anders ausgedrückt: am E kommen immer 0,7V wehniger raus als an der
Basis anliegen.
Somit können am E nicht mehr als 4,3 V anstehen wenn du 5V an die Basis
gibst.
(hier ist ein anderer als der von die verwendete Transistor
zugrundegelegt, deiner hat zwei Transistoren drin, ist also ein
Darlington.
Das bedeutet das du zwei BE-Schwellen hast, also nur noch 3,6V am E
rauskommen wenn du 5V an B anlegst.)
Kurt
>Ich versuche lediglich einen Transistor>so mit 0-5V anzusteuern, das ich einen Ladestrom von 0-1A regeln kann.
Das deckt sich aber nicht mit deinem Wunsch (welche Schaltung auch immer
verwendet wird), dass der Transistor "voll durchschaltet".
Würde er das tun, dann wäre dein Ladestrom (12V-1.2V)/2.5 Ohm, also etwa
4 Ampere.
Willst du wirklich 0...5V auf 0...1A abbilden, dann würde ich noch einen
Operationsverstärker vorschalten, am Widerstand R2 den Strom fühlen und
den Akku zwischen 12V und den Kollektor des T1 setzen. R2 mit 1 Ohm
wählen und damit den Strom mit dem OPA messen. Stichwort:
Konstantstromquelle.
Hallo zusammen,
eigenltich kann alles so bleiben, wie es in der ersten Schaltung ist.
Nur der Akku muss in den Kollektor.
.-----------------------------.
| |
| --- AKKU
| -
| |
| .-------. |
| | | |
| | | |
| | .-.1K |/
| | | |<--------| Darlington NPN
| | | | |>
| | '-' |
|12V | 5V | |
--- --- | |
- - | .-.
| | | | | 0.1R
| | | | |
| | | '-'
| | | |
'--------o-------o------------'
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Der Ladestrom ist dann 10x höher, wie die Spannung am 0.1R Widerstand.
Das funktioniert prinzipiell, allerdings ist eine hohe
Temperaturabhängigkeit zu erwarten!
Besser, Du misst die Spannung über dem 0.1R und regelst nach.
Gruß
Axelr.
@Axel
Bei deiner Lösung fließt natürlich erst Strom ab etwa 1.2 .. 1.4V an der
Basis. Und wenn er das Poti nach oben dreht (Ub=5V), dann könnten bis zu
30 .. 35 A fließen :-).
Deshalb nochmal ein anderer Vorschlag im Anhang.
Der Typ hat schon genau das gemacht was du willst. Und noch mehr ;)
http://home.c2i.net/proxxon/btestc.html
Brauchst ja nur die Strombegrenzung abguckst.
edit:
Hups. Ist ja zum Entladen gedacht. Vieleicht hilfts dir trotzdem.
Also wenn ich das richtig verstehe, in der Schaltung mit dem OPV. Ich
ersetzte den 1 ohm durch einen 5 ohm, und erhalte als maximalen Strom
I=Ue/R3=5V/5ohm=1A. Bei schwankungen regelt der OPV selber nach, ist das
richtig ?
I=Ue/R3
Wahrscheinlich nicht. Was meinst du mit Ue (gibts in dem Bild nicht)?
Imax = V2 * R2/(R2+R3)/R1.
Ich habe R1 = 1 Ohm verwendet und die Steuerspannung mit R3 und R2 auf
max. 1V geteilt. Somit spare ich Verlustleistung am Widerstand R1. (1
Ohm, 1A -> 1W).
Durch das Poti kann man 0V .. 1V am Eingang des OPA einstellen, das gibt
0V ... 1V am R1 und das wiederum ergibt 0A ... 1A durch den Widerstand
und damit auch durch den Transistor und Akku.
Alternativ kannst du den +Eingang des OPA auch zwischen R2 und R3
anschließen und erhältst bei 0 .. 5V für V2 den Strom 0A .. 1A durch R1.
Es gibt immer viele Möglichkeiten.
Du kannst R3 kurzschließen, R1 zu 5 Ohm wählen und hast wieder 0 .. 1A.
Dein R1 muss dann aber 5W abkönnen.
>Bei schwankungen regelt der OPV selber nach, ist das>richtig ?
Ja.
Der OPA hält die Spannung am R1 auf den Wert, der an seinem +Eingang
anliegt. Da können auch die 12V mal schwanken. Verändert sich durch die
Wärme der R1 allerdings, gibt das eine Stromänderung, die nicht
ausgeglichen wird.
So, habe die Schaltung mal aufgebaut, und die werte nur etwas geändert.
R2=10k, R3=39k und T1=MJE3055T. Läuft soweit super stabiel, vielen Dank
dafür. Lade gerade einen Akku mit 500mA und überwache den Strom und
Spannung am Akku.
Die Ladespannung beträgt gerade 1.648V.
Freut mich! Die Werteänderung von R2/R3 ist natürlich auch O.K.
Der MJE3055 ist aber kein Darlington und hat nur eine geringe
Stromverstärkung, speziell bei größeren Strömen. Das könnte für den OPA
schon eng werden.
Du kannst ihn aber leicht mit einem normalen Kleinleistungstransistor
zum Darlington erweitern.
Das hängt vom OPA ab. Ich weiß jetzt nicht, welchen du genommen hast.
Der Ausgang sollte noch auf ca. 3-4V kommen können (mit
Darlington-Transistor) und meistens ist da etwas Abstand zur
Versorgungsspannung (>2V) notwendig. Es würde also mit 6V gerade noch
reichen - zumindest mit dem LM324/358. Zur Not den OPA-Ausgang mit einem
Pull-Up etwas stützen.
Die Ladespannung ist von 1,799 auf 1,793 gefallen. Der Akku (1500mAh)
läd seit ca. 3,5 std. mit 500mA. Ist das der erwartete delta peak ? Wenn
ja, sollte man warten, bis er 10mV erreicht hat ?
>Laut Multisim geht es nicht
Ausprobieren. Du hast doch die Schaltung. Nimm ein Netzgerät und drehe
die Spannung soweit runter, bis es nicht mehr geht. Oder machst du eine
Serienfertigung für militärischen Temperaturbereich?
>Warum geht das nicht mehr richtig, wenn ich den Akku in den Emitter>setze ? Währe für den Entladeteil einfacher.
Weil die Spannung am Emitter auf die eingestellte Spannung am OPA
geregelt wird. Der Akku dazwischen bringt alles durcheinander.
Das wäre auch anders gegangen, nur hätte man dann für die Regelung einen
anderen Bezug wählen müssen.
Jetzt habe ich mit Mühe dir dazu verholfen, dass du den Akku wie
gewünscht laden kannst, jetzt willst du ihn entladen! ;-)
Entlade ihn doch nach dem Pluspol. Die einfachste Entladeschaltung für
eine Zelle ist eine Diode und ein 0,5 Ohm-Widerstand in Reihe. Dies
könntest du mit einem Transistor einfach zu- bzw. abschalten.
Man könnte jetzt aber noch beliebig, Schritt für Schritt, erweitern:
- Lademenge messen
- Ladestrom nach automatischer Erfassung der Akkudicke einstellen
- Ladestrom mit PWM verändern
- Entladestrom einstellbar
- Entlademenge messen
- Entladeschlußspannung messen
- Delta-U über AD-Wandler feststellen
usw. ;-)
Dann muss u.U. jedes Mal das bisherige Konzept über den Haufen geworfen
werden. Das Stichwort ist hier: Plichtenheft - von Anfang an.
kann mal jemand meinen oben geposteten vorschlag simulieren, ich bin mir
recht sicher, dass dieser abgesehen von einem linearem verhalten
funktionieren sollte. aber da kann man ja evtl. mit einer zenerdiode und
einem widerstand abhilfe schaffen
Kevin K. wrote:
> kann mal jemand meinen oben geposteten vorschlag simulieren, ich bin mir> recht sicher, dass dieser abgesehen von einem linearem verhalten> funktionieren sollte. aber da kann man ja evtl. mit einer zenerdiode und> einem widerstand abhilfe schaffen
Setz mal einen Link auf deinen Vorschlag, finde ihn grad nicht.
Axelr.
Hallo,
also ich würde den 2, Schaltungsvorschlag, den der Fragensteller Hubert
nachgeliefert hat (s. Anhang), verwenden. Allerdings muß R5 für eine
korrekte Funktion weggelassen, bzw. kurzgeschlossen werden.
Funktion der Schaltung:
- Wenn das Poti P1 0 V liefert, ist T2 voll gesperrt und deshalb T1 voll
aufgesteuert und liefert seinen Maximalstrom, den man allerdings durch
ein größeres R2 auf den zulässigen Maximalstrom der Akkuzelle begrenzen
sollte.
- Wenn das Poti P1 5 V liefert, ist T1 voll aufgesteuert und T2 damit
voll gesperrt. Es fließt kein Ladestrom.
Vorteil der Schaltung:
- Wegen des Positiven Temperaturkoeffizienten von T2 tendiert der Strom
dazu anzusteigen, wenn sich T2 erwärmt. Der Widerstand R2 fungiert
gleichzeitig auch als gegenkopplungswiderstand und reduziert die
BE-Spannung des Transistors, wodurch der Ladestrom (mehr oder weniger)
konstant gehalten wird.
- Wenn die Spannung der Akkuzelle mit zunehmender Ladung ansteigt, wird
ebenfalls die BE-Spannung von T2 reduziert, was den Ladestrom
zurückfahren würde - ein durchaus nützlicher Effekt.
- Wenn gewünscht, kann man die 12 V Versorgungsspannung bei
gleichzeitiger Anpassung von R2 drastisch reduzieren, was die
Verlustleistung in T2 erheblich reduzieren würde.
Grüße
@Hubert,
Du hast in Deinen Posts nichts geschrieben, ob Du eine
Konstantspannungs-, oder Konstantstromladung willst. Du hast diese
Schaltung als zweiten Vorschlag geliefert, weil Du wolltest, daß T2 den
vollen Strom und auch eine höhere Spannung als 5 V an der Akkuzelle
liefert. Ich habe Dir beschrieben, wie man sie funktionsfähig macht und
wie sie dann arbeiten würde. Nichts mehr und nichts weniger. Die
richtigen Schlüsse daraus ziehen müsst Du schon selbst.
Grüße
Axel Rühl wrote:
> Kevin K. wrote:>> kann mal jemand meinen oben geposteten vorschlag simulieren, ich bin mir>> recht sicher, dass dieser abgesehen von einem linearem verhalten>> funktionieren sollte. aber da kann man ja evtl. mit einer zenerdiode und>> einem widerstand abhilfe schaffen>> Setz mal einen Link auf deinen Vorschlag, finde ihn grad nicht.>> Axelr.
oh, sorry, war da scheinbar nicht angemeldet:
Beitrag "Re: Bekomme Transistor nicht zum durchschalten"
Der BD681 sollte bei 5V voll durchschalten, was er aber nicht macht.
Ich glaube du solltest mal die TransistorGrundschaltungen anschauen
/verstehen.
..Kollektorschaltung - Spannungsfolger
..Emitterschaltung - Schalter
( Basisschaltung - eher bei HF ueblich )
....durchschalten....was er nicht macht...: weil er nicht darf / kann
;-)
@HildeK, es soll, wenn es mal fertig ist, tatsächlich ein
AVR-gesteuertes Ladegerät werden. Laden möchte ich AA Akkus mit einem
konstanten Strom, den ich wie in der Ladeschaltung bis max 1A einstellen
kann. Die 5V Batterie wird durch ein geglättetes PWR-Signal ersetzt. Den
Trimmer stelle ich dabei so ein, das bei 5V-PWM die besagten 1V an den
OPV gelangen. Die Ladespannung am Akku wird ständig überwacht, um bei´m
Delta-Peak auf Erhaltungsladung mit 50mA umzu schalten. Es soll auch
eine Option geben, um den Akku vorher zu entladen, und dabei die
Kapazität zu errechnen. Wenn nun der Akku hinter dem Emitter wäre,
könnte ich mit einem zweiten Transistor über den vorhandenen 1ohm Wdst
gegen Masse entladen.
@ schudi (Gast)
Doch, Hubert hat ja am 12.05.2008 20:43 schon berichtet, dass er meinen
Vorschlag mit einstellbarem Konstantstrom zum Funktionieren gebracht
hat. Er hatte anfangs einen nicht ganz richtigen Ansatz, deshalb möchte
ich mal zusammenfasse, wie ich es verstanden habe (Hubert sollte
bestätigen oder dementieren):
- Laden einzelliger Akkus mit einstellbarem Konstantstrom zwischen 0 und
1A
- die Einstellung des Strom soll über eine AVR PWM erfolgen, die 5V als
Steuerspannung sollen den High-Pegel eines AVRs darstellen. Eine PWM
wird hier später zwischen 0 und 5V Spannung anliefern.
- die Akkuspannung messen (mit dem AVR?) um Delta-Peak-Abschaltung
vorzunehmen
- eine Entladeschaltung, um den Akku zu leeren
- ev. Entladestrom messen, um die Kapazität zu bestimmen
- die Ladeschaltung mit (ungeregelten) 12V oder weniger zu versorgen
- Entladestrom ev. auch über PWM einstellen? (Ist bisher noch nicht
genannt worden ...)
Aus diesen Gründen wäre es nützlich, wenn der Akku nicht auf der
Kollektorseite des Leistungstransistors säße (war ja auch mein
Vorschlag).
Vermutlich gibt es bereits etliche Vorschläge zur Akkuladung und
Entladung in den Weiten des Netzes - ich habe nicht weiter gesucht
(Hubert, hast du schon ausreichend gesucht?), sondern nochmals eine neue
Idee im Anhang skizziert. Allerdings: weder schon mal aufgebaut, noch
simuliert.
Der Akku hängt zwar nicht einseitig an Masse, aber er ist mit seinen
beiden Polen soweit unten, dass ein mit 5V betriebene AD-Wandler kein
Problem hat. Die Akkuspannung muss aus einer Differenz bestimmt werden,
falls nur gegen GND gemessen werden kann. Oder: den Ladestrom zum Messen
ausschalten - der 1-Ohm-Widerstand ist halt dann noch zusätzlich im
Messzweig.
Der Meßwiderstand sollte an Masse hängen, weil der AVR seine Signale
auch darauf bezieht und so die Einstellung linear zur PWM ist.
Die Entladeschaltung ist ebenfalls angedeutet, die zusätzliche Si-Diode
verhindert ein Tiefentladen. Der Entladestrom wäre so maximal bei 700mA.
Muss der Akku unbedingt an Masse hängen, geht das zwar auch. Aber dann
wirds schon deutlich aufwendiger.
@HildeK, so wollte ich es realisieren. Der Entladestrom soll einstellbar
werden. Im WWW habe ich gesucht, aber keine passenden Schaltung
gefunden. Es wurden meist nur Akkupack´s geladen, oder mehre in reihe
geschaltet.
So wie du es in deiner Zeichnung hast, hatte ich es weiter oben
beschrieben. Nur das regeln des Strom´s funktioniert ab 800mA nicht
richtig. Das heisst, ich stelle 1A ein, und er bricht auf 880mA ein. Bis
880mA regelt alles super........
Wenn du den 3055 verwendet hast, könnte es einfach nur sein, dass der
mehr Basisstrom braucht als der OPA liefern kann (hatte ich schon mal
bemerkt ...).
Nimm einfach einen BCxxx (npn) und mach aus den beiden einen Darlington.
Schaue da: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0411221.htm
Bitte - gerne!
Aber zu deinem Problem - jetzt müsste ich mal selber messen ...
Die 12V-Versorgung hast du noch?
Oder deutlicher: mir fällt gerade auch nichts mehr ein ...
Mir ist doch noch was eingefallen:
- wie genau ist dein Widerstand? Messe mal da die Spannung (oder am
-Eingang des OPA) bei vollem Strom. Wird der R warm und verändert sich
dadurch?
- wie groß ist die Spannung am +Eingang des OPA. Erreichst du 1V?
- Schwingt irgendwas? Ev. einige hundert Ohm in die Basis des
Transistors legen. Hast du ein Skope zur Verfügung?
Wie gesagt, ich müsste jetzt mal messen können ...
Ich versuche gerade den Entladestrom mit einem OPV zu regeln, so wie es
bei´m Laden gemacht ist. Also das der AVR eine Spannung entsprechend
einem Entladestrom vorgibt............
>Wenn ich von 12V auf 15V erhöhe, passt die regelung im oberen bereich>wider.
Das hat halt den Nachteil, dass du ne ganze Menge am Transistor
verheizen musst. Ev. den OPA mit einer höheren Spannung versorgen, den
Leistungstransistor aber so knapp wie möglich.
Trotzdem ein seltsames Verhalten. Sieht so aus, als ob der OPA nicht
genügend Strom liefern kann. Bei einer Darlington-Schaltung kann das
aber nicht sein.
Probier mal einen PullUp von 500...1000 Ohm am OPA-Ausgang nach +12V.
Vielleicht kannst du auch mal alles aufzeichnen - mit Dimensionierung!
Mein versuch der entladung sieht wie im Anhang aus. Die Schaltung will
aber nicht so recht. Egal was ich an der 5V seite einstelle (als
vorgabe), der Laststrom bleibt immer bei 0.565 V. Auch wenn die
Akkuspannung sinkt....
Vielleicht solltest du noch einen Treiber für den 2N3055 spendieren.
BC 337 oder Ä.
100 Ohm an +12V
Kollektor an 100 Ohm
Emitter an Basis vom 3055
Basis an OP (über den R)
Kurt
Das problem ist nur, das ich beide schaltungen kombinieren muß. Also
Laden/Entladen. Also muß ich von der Ladeschaltung ausgehen, und die
entladeschaltung "anbauen".
Hallo,
ich hatte mal ähnliches geplant und dabei kam die (ungetestete)
Schaltung im Anhang raus. Die obere Stromquelle bitte vorsichtshalber
nochmal nachrechnen. Evtl. brauchen die Stromquellen noch ein paar Cs+Rs
gegen Schwingen.
Habe mal meine Schaltung angehangen. Das Laden ist ok, blos das Entladen
haut noch nicht richtig hin. Ich komme auf einen max entladestrom von
ca. 380mA, und ich habe das gefühl, als ob der Ladeteil strom
nachschiebt........
So müsste es schon hinkommen.
Was sein muss sind Begrenzerwiderstände in den Kollektoren von T2 und
T4.
30 ... 100 Ohm sollten da ausreichen.
Zu bedenken ist noch das am R9 sowohl der Entladestrom als auch der
Steuerstrom des T3 rübergehen.
Es wäre vielleicht sinnvoll hier FETS zu verwenden (Matt), diese
haben/brauchen keinen Steuerstrom.
Den Steuerstrom durch T3 kannst du als Spannung am R3 erkennen
(voraussetzung ist das T1 sperrt).
Der max Entladestrom hängt vom Spannungsabfall am R9, der Restspannung
vom T3 und der Spannung des Accus ab.
Sobald einer der dreien an seine -Grenze- kommt ist der Ladestrom nicht
mehr erhöhbar.
Falls der Entladestrom zu gering ist hilft nur ein niedrigerer R9.
Es sind ja keine 5 V vorhanden um z.B. 5 A durchzukriegen.
Kurt
Gast wrote:
> So 500mA sollten schon dabei rumkommen...........
Habs erst jetzt gemerkt/geschnallt das der Beitrag verschoben wurde.
Also bei 1/2 A hast du ja nur 1/2 V Spannungsabfall am R
Das dürfte vielleicht noch machbar sein.
Welcher FET da gut ist, naja ich weiss es nicht, aber ein FET ist
vielleicht grundsätzlich von Vorteil.
Er stellt den -klareren- Widerstand dar.
Er sollte schon bei rel. kleiner Steuerspannung angehen damit du nicht
zu sehr an die 12V ran musst.
Kurt
Gast wrote:
> Ich habe mal einen IRFZ44N eingesetzt, ohne die Schaltung zu verändern.> Worin besteht der vorteil ?
Spontan: erstmal darin das kein Steuerstrom notwendig ist und du den
Treiber weglassen kansst.
Der Spannungsabfall am R nur durch den Entladestron verursacht wird.
DER FET sich -eher- wie ein Widerstand verhält.
Kurt
So, ich habe mal umgebaut.Läuft soweit ganz gut, laden bis max 1.2A
entladen bis max 650mA. Jetzt habe ich ein neues problem, und zwar mit
dem messen der Akku spannung mit dem AVR. Ich wollte die interne
referenzspannung nehmen, um die genauigkeit zu erhöhen zur delta peak
erkennung. Da ich aber immer den Spannungsabfall an den 1 ohm Wdst. mit
messe, komme ich im maximalfall auf etwas über 3V. Sollte man das über
einen Spannungsteiler regeln ?
Ein LM358 kommt am Ausgang bis Vcc-2V. Beim IRFZ44 tut sich unterhalb
einer Gatespannung von 4V nicht allzu viel. Dann gehen beim
Strommesswiderstand nochmal 1,2A*1Ohm=1,2V weg. Damit ist die maximal
erzielbare Ladespannung 12V-2V-4V-1,2V=4,8V. Bischen schwach für 6
Zellen.
Es ist nur eine 1.2V zelle. Das Programm hat kein anderes symbol. Die
schaltung läuft mit einem 1.2V Akku eigendlich sehr gut. Mein problem
ist das messen der reinen Akkuspannung.
Spannungsteiler wäre naheliegend.
Du kannst allerdings auch VCC als Referenz verwenden, wenn die
Genauigkeit davon ausreicht. Wenn dem nicht so ist: So arg genau ist die
interne Referenz ja auch nicht (schau mal ins Datasheet rein). Sie ist
zwar recht stabil über Temperatur und Versorgungsspannung, aber die
Herstellungstoleranz ist erheblich.
Und du kannst eine externe Referenz an AREF hängen.
Und du kannst den Differenz-Modus vom AVR verwenden, wenn das
betreffende Modell einen hat.
Gast wrote:
> Ich wollte das ganze in Bascom programmieren. Wie Stelle ich das da ein> ?
Da hilft nur ein gutes Buch oder Onlinebeschreibungen.
Allein auf Hinweise zu setzen ist nicht gut.
Ein Ziel hast du dir ja schon gesetzt, der Rest ist -transpiration-.
Ich hab den "Klaus Kühnel", der hilft in solchen Dingen meisst weiter.
Such mal nach AVR und interner/externer Analogreferenz.
Kurt
Zwischenstand, das Buch habe ich inzwischen auch. Dier Steuerteil ist
inzwischen fertig, fehlt noch der Leistungsteil. Das Layout steht aber
schon........
Hubert wrote:
> Zwischenstand, das Buch habe ich inzwischen auch. Dier Steuerteil ist> inzwischen fertig, fehlt noch der Leistungsteil. Das Layout steht aber> schon........
Hast du auch die Kühlung des Ladetransistors bedacht?
Immerhin fallen an ihm ca. 10V ab.
Kurt