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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR Studio - Fehlerinterpretation beim Fuses schreiben / lesen


Autor: John Schmitz (student)
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Hallo zusammen,

auf die Gefahr, dass man mich lyncht, möchte ich ein Folgeproblem aus 
einem anderen Thread nun noch einmal unter einer neuen, zielgerichteten 
Überschrift posten:

Ich habe einen neuen MEGA 128 (16MHz), den ich mit einen externen Quarz 
versehen habe, und dem ich nun die neuen Fuse Einstellungen über ISP 
mitgeteilt habe.

Es gibt hierzu 5 Screenshots zu den Fuse Einstellungen:

1. den Sollzustand (den ich erreichen möchte, anderer MEGA 128 als 
Vorbild)
2. den Auslieferungszustand
3. die neuen (gesetzten und wieder gelesenen) Fuse Einstellungen mit 
internenem Oszillator
4. das Ergebnis nach der versuchten Fuse Umstellung auf externen Quarz
5. und ein vergeblicher Download

Meine Frage: ScreenShot 4 zeigt wohl, dass dieser Schritt missglückt ist

Was kann ich aus dem Fuse READ ablesen ? Gar nichts ?
Mein Verdacht lautet, dass der externe Quarzschwingkreis nicht arbeitet. 
Bestätigt der Screenshot dies (in der Veränderung zu den vorherigen 
Screenshots) ?

Wie verhält sich AVRStudio in der Rückemldung, wenn der Prozessor nicht 
mehr getaktet wird? Meint AVRStudio, dass die Kommunikation noch funzt 
und bemerkt erst beim Lesen, dass was schief gelaufen ist, oder würde 
AVR sofort melden: Prozessor antwortet nicht ?

Was zeigt AVR an, wenn man sich über die Fuses ausgesperrt hat ?

Any help is appreciated ...!

Autor: John Schmitz (student)
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Sorry, ich nutze AVR Studio  4.14, Build 589

Autor: Thomas W. (thomasw)
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Moin!

Die Fuses sehen eigentlich gut aus. Kannst du evtl einen Schaltplan und/ 
oder ein Foto von dem Quarzaufbau liefern?

MfG

Autor: Fred S. (Gast)
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Hi Charly,

in "4" wird die Signatur nicht korrekt gelesen (FFFFFF); die übrigen 
angezeigten Werte sind also bedeutungslos! Möglicherweise ist der uC auf 
externen Takt gesetzt. Du kannst also einen Oszillator anschließen oder 
den Takt-Ausgang eines mit Quarz laufenden uCs. Bei einigen AVRs kannst 
Du auch die Oszillatorfrequenz über einen der Pins ausgeben und diesen 
Pin an den Takteingang des "zerschossenen" uCs legen. Ein simpler 
Quarzoszillator tut's auch. Die Frequenz ist nicht so wichtig; mit ca. 1 
MHz liegst Du bestimmt richtig -- aber "es darf auch etwas mehr sein"!

Gruß

Fred

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich habe gerade mal von meiner Steckbrett-Schaltung den Quarz gezupft.

Schon beim Starten der Programmer-Software (Dragon) kommt eine 
Fehlermeldung, das keine CPU erkannt wurde.

Schwingt auch ohne CKOPT stabil mit einem 15.360MHz Quarz aus der 
Kramkiste an.

AVRStudio 4.13 SP2.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

vergessen zu erwähnen, daß ein Mega8 dran hängt.

PS: komisch, das Forum bietet mir "Bearbeiten" noch an und teilt mir 
dann mit, daß ich nicht berechtigt bin, diese Seite aufzurufen?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Fred S. (Gast)
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Hallo Michael,

> PS: komisch, das Forum bietet mir "Bearbeiten" noch an und teilt mir
> dann mit, daß ich nicht berechtigt bin, diese Seite aufzurufen?
Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen. Es gibt wohl eine 
Zeitgrenze, nach der der Beitrag nicht mehr editierbar ist. Trotzdem 
bleibt die Option "Bearbeiten" bestehen. Wäre schön, wenn das korrigiert 
werden könnte.

Gruß

Fred

Autor: John Schmitz (student)
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Michael U. wrote:
> Hallo,
>
> ich habe gerade mal von meiner Steckbrett-Schaltung den Quarz gezupft.
>
> Schon beim Starten der Programmer-Software (Dragon) kommt eine
> Fehlermeldung, das keine CPU erkannt wurde.
>
> Schwingt auch ohne CKOPT stabil mit einem 15.360MHz Quarz aus der
> Kramkiste an.
>
> AVRStudio 4.13 SP2.
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

Hallo Michael,

danke für Deine Antwort - hatte gerade endlich Zeit, weiterzumachen:

So, es war ein Kondensator Problem. Habe neue Kondensatoren mit 10 pF 
eingelötet ... und siehe da, super Sinus Kurve auf dem Oskar.

Bedeutet anders herum: AVRStudio meldet nicht sauber, dass der üC gar 
nicht antwortet, sondern zeigt irgendwelche Phantasiedaten an. Da ist 
Dragon wohl besser programmiert.

Es war also so, dass natürlich mit dem internen Oszillator die Fuses 
sich (noch) schreiben liessen, aber danach der üC nicht mehr antworten 
konnte, weil ihm der (externe) Takt fehlte. Schade, dass man das in 
AVRStudio nicht mitbekommt.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

vielleicht sind 10pF auch etwas knapp für Deinen Quarz?
Ich nehme immer 22pF und bisher ging es damit immer.

Ungereimtheiten hatte ich auch mit dem Dragon schon, z.B. wenn die 
ISP-Frequenz versehentlich dicht an Takt/4 des AVR lag.

Gruß aus Berlin
Michael

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