Toaster: das unlösbare Problem?

OP #4447260
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Hi,

ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert 
und dabei von ganz billig bis ganz teuer alles gekauft - nur um 
festzustellen, dass alle dein gleichen Mist bauen: ist der erste Toast 
noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles 
verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung" 
offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Dabei wäre es eigentlich nicht so schwer: selbst billige Atmel-CPUs 
haben ADC-Eingänge, an die man Temperatursensoren hängen könnte. Dann 
müsste die Toastersteuerung nur noch die Temperaturwerte von diesen 
Sensoren über die Zeit aufaddieren und abhängig von diesem Ergebnis den 
Toastvorgang abschalten (und nicht stupide nach Ablauf der Zeit).

Deswegen meine Frage: kennt jemand irgend einen Toaster irgend eines 
Herstellers, der sowas kann? Also ein Toaster, der irgendwie die 
tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um 
die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in 
gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Kann ja nicht sein, dass ich mir sowas jetzt auch noch komplett selber 
basteln muss...

Danke :-)
#4447322
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Karl K. schrieb:
> Hi,
>
> ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert
> und dabei von ganz billig bis ganz teuer alles gekauft - nur um
> festzustellen, dass alle dein gleichen Mist bauen: ist der erste Toast
> noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles
> verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung"
> offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und 
alle weiteren sind dann gut.

 Kurt
Gast #4447489
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Karl K. schrieb:
> Also ein Toaster, der irgendwie die
> tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um
> die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in
> gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Kleine Toastscheiben oder die großen Sandwich Toasts ?
Vollkorn oder Weiss ?
Frisch und feucht oder schon ein wenig trocken ?
Kühlschrank oder Raumtemperatur ?

Ohne Sensorik die den Bräunungsgrad misst wird das immer ungenau sein.
Das werden ganz große Kanonen die auf ganz kleine Spatzen schiessen.
#4447509
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Karl K. schrieb:
> die "Steuerung" offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Früher bestand sie aus einem Bimetall, und der speicherte ebenso die 
Restwärme. Richtig ausgelegt, passte der genau zum Verhalten des 
Toasters.

Heutige Toaster haben einen elektronischen Timer, meist CD4536, den man 
mit einem NTC durchaus eine Restwärmeberücksichtigung verpassen könnte.

Auch da eine Frage der richtigen Auslegung.
#4447520
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Karl K. schrieb:
> Also ein Toaster, der irgendwie die
> tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um
> die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in
> gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Gab es so etwas nicht von Braun? Liegt aber schon ein paar Jahre 
zurück...

Kurt B. schrieb:
> Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und
> alle weiteren sind dann gut.

So macht es die Hausfrau. Ist eines Studiums unwürdig :-)
#4447564
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Es GAB mal was von Braun mit Temperaturfühler. Das Ding war hier ca. 15 
Jahre lang im Einsatz - jeder Toast identisch gebräunt, einer wie der 
andere, wie bei Pallhuber und Söhne. Klasse. Wie der das gemacht hat, 
weiß ich leider nicht - damals habe ich noch nicht alles 
aufgeschraubt...

Und nachdem er in hohem Alter unter infernalischem Gestank und mit 
verformten Gehäuse den Geist aufgegeben hat, lohnte sich das 
Aufschrauben auch nicht mehr.

Welches der aktuellen Modelle noch einen "electrocic IR sensor" oder 
dergleichen hat, ist im Werbegeschwurbel kaum zu erkennen. Da steht 
immer was von "Röstgradkontrolle", aber wie die technisch gelöst ist, 
steht eher selten dabei.
#4447694
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Ja, der richtige Bräungungsgrad ist schwarze Magie :-)

Aber mnich nervt das auch, habe keine Lust immer wieder die Einstellung 
zu ändern zwischen dem ersten und den anderen Durchgängen. 
Komischerweise hat das bei den alten mechanischen Toastern immer perfekt 
geklappt ohne verstellen.
OP #4447733
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Justin C. schrieb:

> Kurt B. schrieb:
>> Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und
>> alle weiteren sind dann gut.
>
> So macht es die Hausfrau. Ist eines Studiums unwürdig :-)

In erster Linie ist das eine ziemliche Energieverschwendung. Im Winter 
wäre das ja egal, aber bei den heutigen Wintern mit +12 Grad brauche ich 
nicht noch eine zusätzliche elektrische Heizung.
#4447750
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Winfried J. schrieb:
> Oder mach einen Durchlauf mit Stufe 1.5 und den Nächsten mit Stufe 1,
> oder bist du nicht lernfähig?
>
> Ich weiß mitdenken ist lästig, aber diese "perfekte" Welt ist doch eh
> schon langweilig genug.
>
> Namaste

Bist du sicher, dass diese Antwort nicht eher in diesen Thread sollte:
Beitrag "Kritik am Zeitgeist durch Ablehnung."

Man braucht natürlich nicht unbedingt einen Toaster mit Röstgradsensor, 
man kann auch ohne den Sensor toasten. Ganaugenommen braucht man gar 
keinen Toaster, die Herdplatte tut's auch. Den Elektro- oder Gasherd 
braucht man auch nicht, der Holz- oder Kohleherd tut's auch. Oder die 
Feuerstelle unterm Rauchloch in der rindengedeckten Hütte. Oder das 
Feuer am Höhleneingang...

Aber nützlich sind all diese Weiterentwickungen schon, finde ich.
#4447976
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Jetzt bleibt mal ernsthaft :)

Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.

Das muss doch besser gehen.
Wenn ich eine frische Brotscheibe reinwerfe, gibt es nach
vorgewählter Zeit das richtige Toastbrot.

Die nächste Scheibe ist aber noch tiefgefroren ( frisch war leer),
Und nun? Drei mal rein und raus, bis der Bräunungsgrad stimmt.

Mich interessiert doch nur der Bräunungsgrad. Also sollte auch
dieser gemessen werden und den Toaster steuern.

Grüße Bernd
Gast #4447984
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Bernd F. schrieb:
> Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.

Das mit dem Bräunungsgrad ist aber so eine Sache.
Vollkorn Toastbrötchen oder Toastys haben ein vollkommen andere Struktur 
und Farbe als ein Weizentoast.

Ich bezweifel nicht das man sowas bauen kann, aber dann steht da ein 
Toaster für 750.- Euro im Regal weil der dann natürlich auch Wlan 
braucht und eine Smartphone App.
Das finden alle super und kaufen sich dann doch das 25.- Model.

Mit wäre das wichtiger das der den Wetterbericht ins Toast bräunt.
Sowas gabs auch mal aber wer will das wirklich bezahlen für einmal 
lustig ?
#4447992
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Michael K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.
>
> Das mit dem Bräunungsgrad ist aber so eine Sache.
> Vollkorn Toastbrötchen oder Toastys haben ein vollkommen andere Struktur
> und Farbe als ein Weizentoast.
>
> Ich bezweifel nicht das man sowas bauen kann, aber dann steht da ein
> Toaster für 750.- Euro im Regal weil der dann natürlich auch Wlan
> braucht und eine Smartphone App.
> Das finden alle super und kaufen sich dann doch das 25.- Model.
>
> Mit wäre das wichtiger das der den Wetterbericht ins Toast bräunt.
> Sowas gabs auch mal aber wer will das wirklich bezahlen für einmal
> lustig ?

So wahnsinnig kompliziert muss es nicht sein.

Eine Einstellmöglichkeit für den Rohling.
Eine Einstellmöglichkeit für den persönlichen Bräunungsgrad.
Dann irgendwie abscannen.

Das sollte doch gehen.

Eventuell reicht es ja schon, die Oberflächentemperatur des Toasts
genau zu messen.

Grüße Bernd
#4448146
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Michael S. schrieb:
> Ein barometrischer Sensor muss dann natürlich auch mit dran, falls du
> mal im Auge eines Tornados oder auf dem Mt. Everest toasten willst, wo
> die Feuchtigkeit dann schon bei 70° verdampft...

Nicht ganz zu verachten - die Meinung.   ;-)

Ich bin eigentlich kein Toast-Fan, aber zB. in Litauen
ist mir das Brot das (grundsaetzlich) mit Kuemmel angeboten
wird auch irgendwann mal "ueber" gewesen.
Da haben Wir/Ich auch auf Toast "umgestellt".
Endeffekt war/ist, man muss neben dem Toaster stehen bleiben
und den Braeunungsgrad je nach gusto selbst optisch
kontrollieren.
Der Thermische Ausloeser funktionierte naemlich nicht
immer, da sich bei benutzung von ca. 10 Personen sich doch
so einige "Kruemel" darin sammeln koennen, und dann
die thermische Abschaltung eines 0815-Teiles auch nicht
mehr funktioniert.
Wenn der Bimetallmechanismus mal klemmte, kamen auch
mal sehr dunkelschwarze Toast´s raus. ;-)
Aber das "riecht" man dann schon, bevor die Bude abfackelt.

Das Billig-No_Name-Produkt fuer vergleichbare 20€
funtioniert heute noch (mit den bekannten Maengeln).

Gruss Asko
OP #4448852
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Timm R. schrieb:
> Du hast nicht gründlich recherchiert. Es gibt jede Menge Toaster mit
> Temperatursensor, die auch schon beim ersten Mal das selbe Ergebnis
> liefern, wie beim 2. oder 3. mal toasten.

Ah ja, und wie finde ich heraus, welche das sind? Liest man sich das 
Marketinggewäsch durch, das mit jedem Toaster daherkommt, dann können 
das alle. Der letzte - ein Tefal-Toaster für 70 Euro - hat das auch von 
sich behauptet. Der hat das dann aber nicht mal geschafft, die Scheiben 
in sich gleichmäßig zu toasten - die waren dann unten perfekt goldbraun 
und oben schon verkohlt.
Gast #4448945
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Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft 
garnicht wahrnehme.
Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei 
wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen 
ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren 
nicht drauf gekommen.

Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.
#4448995
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Michael K. schrieb:
> Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft
> garnicht wahrnehme.
> Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei
> wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen
> ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren
> nicht drauf gekommen.
>
> Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.

Zum Glück definierst du nicht, was für andere Menschen ein Problem ist 
oder nicht ist.
Gast #4449025
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Mark B. schrieb:
> Zum Glück definierst du nicht, was für andere Menschen ein Problem ist
> oder nicht ist.
Ja, ein großes Glück, auch für mich.
Die Verantwortung lehne ich auch dankend ab.

Da zeige ich ehrlich empfundene Begeisterung und dann das.
Gerade von Dir Mark wundert mich das so ein wenig, da Du doch sonst kein 
Blatt vor den Mund nimmst was andere alles besser machen müssten.

Nein, ich will niemanden davon abhalten den perfekten Toaster zu bauen.
Technisch gesehen finde ich das auch ganz nett, aber das bauen würde mir 
mehr Spaß machen als das benutzen.
OP #4450298
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Michael K. schrieb:
> Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft
> garnicht wahrnehme.
> Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei
> wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen
> ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren
> nicht drauf gekommen.
>
> Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.

Versuchst du, deiner Firma ein möglichst schlechtes Image zu verpassen 
oder warum trollst du hier ganz offiziell mit Firmennamen?
#4450450
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Hallo,

wir haben einen Braun 4104, der den Bräunungsgrad erkennt. Kann man auch 
testen, wenn man nur eine Scheibe toastet und sie nicht in den 
gekennzeichneten Schlitz für Einzelscheibentoasten steckt sondern in den 
anderen, dann kommt sie schwarz wieder raus.
Der Toaster ist aber schon Uralt und beschränkt sich auf ein 
Einstellrädchen, ne Stoptaste und den Hebel reindrücken der Toasts.
Der wenigen Beschriftung auf dem Gerät nach nennt sich die Technik 
"infrarot electronic sensor".
Wie gut das wirklich funktioniert, wenn man die Finger vom 
Einstellrädchen lässt kann ich leider nicht sagen, da immer dem einen 
das Brot zu dunkel, zu hell, zu braun, zu gelb oder zu brotig ist.
Und wie schon erwähnt hängt das Toastergebnis auch stark vom Brot ab, da 
hatten wir schon Brot, das traumhaft gleichmäßig geworden ist und das 
aus dem nächsten Pack von gleißmäßig überhaupt nichts wissen wollte.

Gruß Kai

PS: Die Technik scheint es von Braun nicht mehr zu geben, dafür aber 
lauter Schnickschnack, den vermutlich kein Mensch an nem Toaster 
braucht.
Persönliche Seite #4450659
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Bernd F. schrieb:
> Wenn ich eine frische Brotscheibe reinwerfe, gibt es nach
> vorgewählter Zeit das richtige Toastbrot.
> Die nächste Scheibe ist aber noch tiefgefroren ( frisch war leer),
> Und nun? Drei mal rein und raus, bis der Bräunungsgrad stimmt.

Aber wenn Du das ein paar mal gemacht hast, dann weisst Du beim
nächsten Mal bestimmt auch, wie die Einstellung für "gefrorenes
Brot nach heissr Scheibe" ist. Im Endeffekt gibt's dann nur vier 
Einstellungen, die man kennen muss.

1.) Kaltstart - Aufgetaute Brotscheibe
2.) Kaltstart - Gefrorene Brotscheibe
3.) Warmstart - Aufgetaute Brotscheibe
4.) Warmstart - Gefrorene Brotscheibe

Ich habe keinen Toaster, aber ich vermute, dass man sich diese
paar Einstellungen nach ein paar Tagen wohl merken kann. Zumindest
die Normalfaelle 1.) und 3.) wird man sich merken, die Sonderfälle
kann man sich mit Edding auf den Toaster markieren oder auf einem
Haftnotizklebezettel in der Nähe des Toasters aufschreiben.

Da der TS in den letzten Jahren ja "Unsummen" für Toastgeräte
ausgegeben hat, wird er auch einen entsprechenden Toastbrotverbrauch
gehabt haben, da muesste man dann schon davon ausgehen können, dass
er sich dann auch vier Einstellungen merken kann.

> Mich interessiert doch nur der Bräunungsgrad. Also sollte auch
> dieser gemessen werden und den Toaster steuern.

Wie gesagt, ich habe keinen Toaster und daher auch keine Erfahrung,
aber ist der Bräunungsgrad denn überhaupt ein verlässlicher Indikator
für die Qualitaet des Ergebnisses? Gerade beim Sonderfall "gefrorene
Scheibe" stelle ich mir das schwierig vor, ich könnte mir vorstellen,
dass bei einem zur "Normalscheibe" äquivalenten Braeunungsgrad etwas
herauskommt, das mehr an "aussen hart, innen Matsch" erinnert.

> Grüße Bernd

Gruss zurück, MdB

OT-PS: Ich verstehe überhaupt nicht, warum Kurts Posting mit dem
Vorschlag eines "Leerdurchlaufs" so massiv downgevoted wurde. Das
ist doch genau der richtige Ansatz, um reproduzierbare Ergebnisse
zu erhalten, wenn man sich den Wert für "Kaltstart" nicht merken
kann und aufschreiben will. Hier wird wohl eher auf Animositäten
gegenüber Kurt begründet geurteilt, denn am Inhalt seines Beitrags.
Gast #4451016
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Karl K. schrieb:
> Versuchst du, deiner Firma ein möglichst schlechtes Image zu verpassen
> oder warum trollst du hier ganz offiziell mit Firmennamen?

Kein getrolle, das ist eine Mischung aus:

30%:
Hätt ich nicht gedacht das ein einheitlicher Bräunungsgrad als wichtig 
erachtet wird.

20%:
Jaja, nicht die Einflussgrößen des Prozesses benennen und bewerten 
können aber alle Toasterhersteller sind blöd.

10%:
Wenn es einen Markt für hochpreisige perfekte Toaster gibt, dann nicht 
jammern sondern anbeissen.

10%:
Unwilligkeit von Leuten angepöpelt zu werden die einen verstimmten 
Humorsensor haben und selber durch andauernde Klugscheisserei auffallen.

15% Humor

15% Sarkassmus

Aber danke das Du dir um die Reputation meiner Firma gedanken gemacht 
hast.
Humor ist ja immer etwas schwierig aber ganz ohne ist Zusammenarbeit 
auch nicht lustig.
Zum Glück kann man mit den meisten Kunden & Mitarbeitern schon mal einen 
robusten Scherz machen ohne das die gleich das Weinen oder Beissen 
anfangen.
Man ist auch geistig beweglicher wenn man das alles nicht so verkrampft 
ernst sieht.

Bernd F. schrieb:
> Es geht um die Technik, die Scheibe Toastbrot ist ein Nebenprodukt :)
Manchmal ist das so das eine an sich interessante Idee wirtschaftlich 
kaum konkurrenzfähig ist. Deswegen kann das ja immer noch Spaß machen 
das einfach zu bauen auch wenn es eigentlich in keinem sinnvollen 
Verhältniss steht.
#4451172
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Also, wie gesagt, ich hatte mal einen Toaster mit (vermutlich) 
Infrarotsensor, der offenbar die Oberflächentemperatur der Brotscheibe 
gemessen hat. Das Ding wurde vor über 15 Jahren hergestellt und war 
definitiv NICHT aus der 700,-€-Klasse. Gut, es war auch keiner für 10,-€ 
vom Grabbeltisch, aber garantiert aus der UHU-Klasse (Unter Hundert DM).

Und wenn man vor vielen Jahren sowas für einen bezahlbaren Preis 
herstellen konnte, dann ist es eben ein Rückschritt, wenn es das heute 
nicht mehr gibt.

Ich würde deswegen nun auch keine Unsummen für Toaster-Testkäufe 
ausgeben und kann auch mit meinem jetzigen sensorlosen Toaster toasten. 
Ich könnte das auch noch mit dem völlig Automatik-freien 
60er-Jahre-Modell (wenn's stinkt, war's zu lange) oder auch in der 
Studentenversion auf der Herdplatte, aber die technisch bessere Lösung 
würde ich natürlich vorziehen.
#6566315
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Hallo Karl K. - falls es dich hier noch gibt 😉
Leider ist dieses Problem auch 5 Jahre später noch nicht gelöst!
Oder hast du ein Modell gefunden das du empfehlen kannst?
Ich habe jetzt 2 Tage recherchiert um genau so einen Toaster zu finden 
wie du ihn auch haben wolltest.
Einen Toaster der mir z. B. Jeden Toast den ich reinstecken gleichmäßig 
und leicht gebräunt zurück gibt. Und das unabhängig davon ob der Toast 
frisch oder 5 Tage alt ist, Weizen oder Vollkorn, Normalgrösse oder 
Sandwichgrösse hat und evtl sogar eine Scheibe Brot oder Pita ist.
Man sollte doch meinen dass es so etwas heute gibt zumal es schon vor 50 
Jahren funktionierte - völlig ohne Elektronik! Siehe hier:
https://youtube.com/watch?v=1OfxlSG6q5Y&feature=share

Und an all die "mach doch vorher einen Leerdurchgang oder merk dir die 
Einstellung..."
Ihr lebt wohl alle nicht in einem 4 Personen Haushalt, habt immer den 
gleichen Toast und macht auch nicht mal 5 min Pause bis zur nächsten 
Runde (jetzt wieder Energie verschwenden oder geht's noch ohne?)
... Lasst stecken, ihr versteht es nicht!
#6566341
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Ma M. schrieb:

> Hallo Karl K. - falls es dich hier noch gibt 😉
> Leider ist dieses Problem auch 5 Jahre später noch nicht gelöst!

Bei meinen, bisher verwendeten nichtelektronischen Toastern hat
es ein solches Problem nie gegeben. Der erste Toast dauert zwar
länger, aber das passt auch zu der geringeren Innentemperatur
des Toasters. An der Toastfarbe kann ich da keine grösseren
Unterschiede erkennen. Unterschiedliche Einstellungen brauche
ich aber beim Toasten von Graubrot oder Brötchen.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6566412
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Harald W. schrieb:
> nichtelektronischen Toastern

Die simplen Toaster mit Bimetallschalter Taosten beim unmittelbaren 
zweiten mal kürzer, so dass der Effekt deutlich vermindert wird.

Einzige sinnvolle Verbesserung wäre noch den Wirkungsgrad zu verbessern. 
Das wäre auch nicht schwer zu realisieren, wenn da nicht der Brandschutz 
degegen stehen würde.
#6566512
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Erst gestern abend war wieder mal so n Dauerwerbesendung. Küchenkrams 
wie dieses Vorwerkdingens, nur noch mehr für Computeringenieure. 
Rezeptbuch mit Internetanschluss, ohne modernstes Handy gar nicht 
bedienbar, Waage ebenso, Toaster war glaub ich auch dabei und zuletzt 
ein Wasserkocher, da brauchte man ein Handy um das Teil auch nur 
einschalten zu können. Damit konnte man die Temperatur zwar gradgenau 
einstellen, einschalten musste man das Teil aber immer noch per Hand. 
Und gegen diese Alexa SpionageSW bin ich ohnehin allergisch.

 Denis G. (denis) 28.01.2021 12:40; Das mit den Reparaturen kann ich 
grade beim Toaster leider nur bestätigen. Ich hatte schon 2 Stück 
unreparabel. Die Dinger sind so irre kompliziert zusammengebaut, mit 
Kabeln die kürzer nicht sein könnten, dass man die, um sie zu reparieren 
zuerst mal vollständig zerstören müsste.
#6569344
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Wir haben seit über 12 Jahren einen günstigen Toaster von Braun.

https://www.hoeffner.de/artikel/616675

Den gibt es -wie man sieht- noch immer.
Der erste Toast wird dunkler als die folgenden, aber dramatisch finde 
ich das nicht.
Ich drehe halt am Anfang einfach die Temperatur um eine "Zahl" nach 
unten. Fertig.
Das Gerät lässt sich auch sehr besch... zerlegen, ist aber ansonsten 
nicht zu billig aufgebaut.
Der Toaster wird nahezu täglich benutzt (3 Personen Haushalt).
#6569369
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Den haben wir auch. Nachdem der Vorgänger MIT Bräunungs-Sensor 
Beitrag "Re: Toaster: das unlösbare Problem?" so super 
funktioniert hatte, haben wir wider zu einem Braun gegriffen.

Ja, der toastet einigermaßen gleichmäßig, aber

Stefan M. schrieb:
> Der erste Toast wird dunkler als die folgenden,

und das zeigt, dass er offenbar das selbe Grundproblem hat wie es der TE 
beschreibt. Nur nicht ganz so arg wie beim TE.

Ja, man kann damit leben. Aber es ginge besser...
#6569641
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Hallo Leute, vielen Dank für euren Input.
Es scheint wirklich keinen Toaster mehr zu geben der den "Bräunungsgrad" 
(per Infrarot-Reflexion oder wie auch immer) misst und damit das 
Toastergebnis steuert.
Wieder so ein Beispiel dass es besseres geben würde (für wenig Geld) 
aber wenn keiner danach frägt.... Schade!
Ich wünsche euch allen noch eine schöne Zeit,  - und falls jemand doch 
noch einen "tollen Toaster" findet schreibt es bitte hier rein.
bleibt gesund
Mamic
Gast #6569731
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Ma M. schrieb:
> und falls jemand doch
> noch einen "tollen Toaster" findet schreibt es bitte hier rein.
> bleibt gesund
> Mamic

Danke, du auch.

Ich hab jetzt extra bei meinem Toaster nachgesehen, denn er funktioniert 
perfekt, von der Ersten bis zur letzten Scheibe, auch im 
"Akkordbetrieb", wenn sich die ganze Familie zum Frühstück 
zusamenfindet. Also eigentlich nur Sonntags.

Alle Scheiben gleicher Bräunungsgrad, ok ab Stufe 4 verwandelt er alles 
toastbare in Kohle, daher dachten die Entwicker wohl... cool, lass uns 
bis Stufe 9 einstellbar machen ;)

Das Gerät hat leider keinen Namen, war eine Carrefour-Eigenmarke. Schon 
viele Jahre her, keine Ahnung ob man den noch bekommt. Wenn ich nochmal 
drüben in FR bin, schau ich mal.

Ach so, ne Krümelschublade gibt's auch (würd ich mir für die PC-Tastatur 
auch wünschen).

Ich meld mich, wenn ich mehr weiß,
Grüße, Serge
(Firma: Hobbytheoretiker) #6569785
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Ma M. schrieb:
> .. Und wo findet man so einen? Hast einen Tipp? So einen würde ich gerne
> kaufen.

Der NoName vorher war mit Bimetall. Der jetzige Siemens Series 300 vor 
ungefähr 3 Jahren als Restposten erworben hat auch eine kleine Platine 
drinnen. Aber die Zeit bleibt nicht konstant, da die Temperatur die Zeit 
mit beeinflußt. Wenn da zwischenzeitlich auch ein fester Widerstand drin 
sein sollte, hat es diese kleine Funktion nicht mehr. Die Verkürzung ist 
zwar auch nicht ausreichend, aber im Vergleich zu anderen Toastern war 
der zweite Toastvorgang so zwischen beiden Dunklungsgraden.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6569795
Lesenswert?

Stellung bei auf ca. 1,3. Erster Toastvorgang gemessen 1:25, zweiter 
Toastvorgang 1:01. Typ FD9208.

Mal geschaut. Den gibt es noch als Siemens series 300 TT3A0003,
https://www.euronics.de/xxl-zeven/haus-und-haushalt/kuechenkleingeraete/toast-und-grill/tt3a0003-toaster-schwarz-dunkelgrau-4051168556256
https://www.euronics.de/xxl-zeven/haus-und-haushalt/kuechenkleingeraete/toast-und-grill/tat3a001-langschlitz-toaster-weiss-hellgrau-4051168550841

Siehe den Hinweis bei den Features: "Elektronisch gesteuerte 
Röstgradkontrante für gleichbleibende Toastergebnisse"
#6570015
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@ Daniel: 🤔👍Yep, das ist das gleiche Video das ich in meinem ersten 
Posting schon verlinkt hatte!

Wenn man sich das ansieht kommt man doch wirklich zu dem Schluß dass es 
doch heute auch noch etwas geben sollte das zumindest so gut 
funktioniert wie ein Toaster der fast so alt ist wie ich! 😜
Oder war früher doch alles besser? 😂
#6570249
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Serge W. schrieb:

> Alle Scheiben gleicher Bräunungsgrad, ok ab Stufe 4 verwandelt er alles
> toastbare in Kohle, daher dachten die Entwicker wohl... cool, lass uns
> bis Stufe 9 einstellbar machen ;)

Für das Toasten von Graubrot, insbesondere wenn das aus dem Tiefkühler
kommt, braucht man typischerweise eine deutlich höhere Einstellung.

> Krümelschublade (würd ich mir für die PC-Tastatur auch wünschen).

Meine Tastatur wird nicht heiss genug, um damit zu toasten. :-)
#6575578
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Ma M. schrieb:
> Es scheint wirklich keinen Toaster mehr zu geben der den "Bräunungsgrad"
> (per Infrarot-Reflexion oder wie auch immer) misst und damit das
> Toastergebnis steuert.
> Wieder so ein Beispiel dass es besseres geben würde (für wenig Geld)
> aber wenn keiner danach frägt.... Schade!

Interessant! Ich toaste kaum, aber es wäre schon interessant, wenn das 
Gerät die Farbe erkennen könnte und je nach Zielbräunung abschaltet, 
nicht nur nach Zeit, Hitze oder eingebrachter Energiemenge.

Das Kamera-Auge müsste ja in der Gluthitze bestehen, und die 
Angewohnheit von normalen Brotscheiben, am Rand erst zu verbrennen ist 
auch ungünstig. Aber jeder Depp sieht und riecht es beim reinschauen. So 
weit her kann es mit der KI dann wohl doch noch nicht sein.. :-)
#6577029
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Matthias L. schrieb:
> Das lässt sich kombinieren: https://toasty.de/
>
> Brrr...

Sei mal offen für Neues! Ich würtz glatt mal probieren. Was allerdings 
stutzig macht, ist, dass der Hersteller in seiner Beschreibung die 
wichtigsten Zutaten in Gänsefüßchen setzt...

Percy N. schrieb:
> dann greife ich doch lieber zum Berner Würstel.

Hatte kürzlich Cabanossi mit Käse drin. War eklig.
#6577766
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Bähh
Würstl zum Frühstück...
Ich mache lieber Kartoffelpuffer mit Speck. Den Bräunungsgrad der Puffer 
kann man in der Pfanne ganz gut steuern. Und schön kross werden die 
unter Zugabe von etwas Emmentaler in die Rohmasse obendrein.
Da brauchts dann auch kein bappiges Toastbrot des hinten und vorne nix 
wird.
#6578149
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Zu Berner Würstl gehören Frankfurter o.ä.

Kann ich mir auch nicht in lecker vorstellen. Was ich aber mache: Wenns 
Strammen Max gibt (das ist Graubrot mit Schinken und Spiegelei oben 
druff) kommt zwischen Schinken und Ei eine Scheibe Käse. Auch gut: 
Kalbsleberwurst statt Schinken.

Zum Thema: wir haben einen 0815-Toaster, bei dem die Scheiben auch 
unterschiedlich braun werden. Stört uns nicht die Bohne.
(Firma: mechapro GmbH) Persönliche Seite #6578565
Lesenswert?

Hallo,

Ma M. schrieb:
> @ Daniel: 🤔👍Yep, das ist das gleiche Video das ich in meinem ersten
> Posting schon verlinkt hatte!
>
> Wenn man sich das ansieht kommt man doch wirklich zu dem Schluß dass es
> doch heute auch noch etwas geben sollte das zumindest so gut
> funktioniert wie ein Toaster der fast so alt ist wie ich! 😜
> Oder war früher doch alles besser? 😂

Dafür gibt es doch jetzt Tony Toaster von "The Shop". Der erste Toaster 
mit eingebauter starker KI [1]. ;)

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

[1] Lesetipp: Marc-Uwe Kling: QualityLand 2.0. Bitte nicht bei "The 
Shop" bestellen, sondern im lokalen Buchhandel.
#6587275
Lesenswert?

Angeregt durch diesen Thread hab ich mich bei Kleinanzeigen mal auf die 
Suche nach diesem legendären Toaster von Braun gemacht. Für nur 10EUR 
bin ich dann auch bald fündig geworden. Er sah aus wie neu, allerdings 
mit einem Defekt. Er ließ sich einschalten, aber der Hebel blieb nicht 
unten. Der Defekt erwies sich dann bei einem ersten Test als eine nicht 
ganz fest sitzende Krümelschublade :)

Ich war natürlich extrem neugierig und habe das Teil komplett zerlegt, 
u.a. auch um dem Toaster einer Grundreinigung zu unterziehen. Anbei ein 
paar Bilder der wichtigsten Komponenten.

Der Infrarotsensor hat leider keinen Aufdruck oder dieser ist auf der 
eingelöteten Unterseite. Zum IC TSC918C0A auf der Sensorplatine habe ich 
leider kein Datenblatt gefunden und auch die Steuerplatine ist recht 
simpel aufgebaut. Ein OPV LM339 der das Signal vom Sensor verstärkt und 
ein 14bit Counter CD4060BCM. Allerdings ist mir etwas unklar, wie der 
analoge Potiwert den Counter beeinflußt bzw. hier irgend ein Vergeich 
statt findet.

Interessant finde ich die Stromversorgung für die Platine. Hier wird 
einfach die letzte Wicklung des Heizdrahts angezapft, da dürften so 
10-15V abfallen. Man spart sich den Trafo mit allem drum und dran, finde 
ich Genial.

Viel hatte ich den Toaster nun noch nicht in Gebrauch, aber es scheint 
soweit ganz gut zu funktionieren. Das erste, zweite und dritte Toast 
sind ziemlich gleich gebräunt.

Gruß, Steffen
Angehängte Dateien:
#7520588
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Ich verfolge seit einiger Zeit als früherer Braun Besitzer diese Diskussion. Heute habe ich selber nochmal gegoogelt und in der Tat einen Toaster mit Sensor gefunden: Tineco TOASTY ONE

  • mit viel zu viel Spielereien
  • teuer, ausser Prime days
  • zu verbessernder Menüführung (Warnungen)

Also, es bewegt sich etwas. Hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Ding?

#7520681
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Interessant finde ich die Stromversorgung für die Platine. Hier wird einfach die letzte Wicklung des Heizdrahts angezapft, da dürften so 10-15V abfallen. Man spart sich den Trafo mit allem drum und dran, finde ich Genial.

Das "Patent" hatten aber wohl die Hersteller von Haarföns. Solche hatten schon von vor gefühlt 30 Jahren ihren Puster entsprechend betrieben (Mabuchi-DC-Motor, ebenfalls nach Diode). Und die "vollelektronische" Steuerung (=Diode für Netzspannung) zwecks Leistungshalbierung der Heizung war auch schon erfunden...

Gast #7520833
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Karl K. schrieb:

ist der erste Toast noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung" offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Vielleicht gibst du zu viel Geld für Schnickschnack aus. In meinem Leben haben Toaster stets unter 30€ gekostet und tadellos funktioniert. Keiner hatte das geschilderte Problem auch nur im Ansatz.

#7520883
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Jochen schrieb:

Heute habe ich selber nochmal gegoogelt und in der Tat einen Toaster mit Sensor gefunden: Tineco TOASTY ONE

Ach, Sensoren in Toastern sind nichts neues. Ich habe einen ca. 20 Jahre alten Langschlitztoaster von Philips, der auch einen Sensor haben soll. Steht jedenfalls "Toastsensor" drauf.

Und der funktioniert, jedenfalls sind zwei nacheinander getoastete Scheiben ausreichend ähnlich getoastet. Funktioniert aber nicht, wenn eine aus dem Kühlschrank und die andere aus der Tiefkühle kommt, das bekommt der Sensor nicht mit. Aber zwei Scheiben gleicher Ausgangstemperatur? Kein Thema.

Auf dem Typenschild steht HD4803, aber das hilft nicht viel, Philips hat das Gerät mehr oder weniger vergessen.

#7520988
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Karl K. schrieb:

ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert und dabei von ganz billig bis ganz teuer alles gekauft - nur um festzustellen, dass alle dein gleichen Mist bauen: ist der erste Toast noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung" offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Dabei wäre es eigentlich nicht so schwer: selbst billige Atmel-CPUs haben ADC-Eingänge, an die man Temperatursensoren hängen könnte. Dann müsste die Toastersteuerung nur noch die Temperaturwerte von diesen Sensoren über die Zeit aufaddieren und abhängig von diesem Ergebnis den Toastvorgang abschalten (und nicht stupide nach Ablauf der Zeit).

Deswegen meine Frage: kennt jemand irgend einen Toaster irgend eines Herstellers, der sowas kann? Also ein Toaster, der irgendwie die tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Kannst du kochen ?
Kannst du Grillen ? Lerne Kochen und gewisse Grundzusammenhänge, das wird dir mehr helfen beim erkennen des Problems wie bekomme ich meinen Toast zum gewünschten Bräunungsgrades ... Beachte dabei aber andere Toastsorte und das Spiel beginnt von vorne. Und nicht zu vergessen oft stellen die Hersteller die Mischung / Vorproduktion um .... Dann darfst du wieder ändern.

Auch wenn der Beitrag schon alt ist. Ihr Jungen solltet mal Lernen anfangen...

(Firma: Hobbytheoretiker) #7521059
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Kein Problem hatten die alten Toaster mit Bimetallschalter.

Wenn die naechste Ladung getoastet wurde, war dieser noch teilerwaermt und loeste frueher aus.

Das eigentliche Problen ist, das es frueher ein Drehknopf war, wo man ganz einfach es im Gefuehl haben konnte diesen passend zu verstellen. Duennere oder trockene Scheibe etwas zurueckgestellt, dicke Scheibe oder festeres Brot hoeher gestellt. Mit dem Knoepfendurcheinander heutzutage geht das nicht mehr.

#7521134
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Udo S. schrieb:

Toaster mit einfachem Drehregler gibt es zum Glück immer noch:

Der von mir erwähnte Philips-Toaster hat natürlich einen Drehknopf, mit dem man den gewünschten Schwärzungsgrad einstellen kann.

Oh, und er hat auch eine "Frost"-Taste; würde ich häufiger eingefrorenes Toastbrot verwenden, könnte ich prüfen, ob die den glamourösen Toastsensor dazu bringt, mit "frischen" und gefroreren Toastscheiben die gleichen Ergebnisse zu liefern.

Ich sehe nur für mich nicht den "use-case".

Gast #7521387
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(Firma: ...) #7521402
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Thomas U. schrieb:

Weshalb? Weil heutzutage das mit der 'allseitig gebildeten....' immer weniger zutrifft und eine Warn-Ähp dafür fehlt? ;-))

Glas ist offenbar doch zulässig:

https://www.galeria.de/produkt/wmf-glas-toaster-lono-broetchenaufsatz-4211129132817?utm_source=connexity_css&utm_medium=psm&src=184L600009&utm_term=195567629_connexityUUI&utm_content=0d124837d10510b2a2eb2d01753118eb&msclkid=0d124837d10510b2a2eb2d01753118eb

Irgend jemmand behauptet etwas ohne jeglichen Beleg und sofort findet sich dann einer, der diese Falschbehauptung sofort "intelligent" in sein schlichtes Weltbild einarbeitet, gelle.

#7521432
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Ich wollte heute mal den Drehregler am Toaster ausprobieren. Musste dann feststellen, dass ich schon nach dem 1. Durchgang gar kein Hunger mehr hatte. Wenn man mit dem Thema überfordert ist (bzw. mit Aufwärmen generell), könnte man zu Spiegeleiern und Speck wechseln (schmeckt auch recht gut zum Kaffee) - müsste dann aber aufpassen, dass nicht wieder ein Mikrocontroller zur Automatisierung des Spiegeleiablaufs missbraucht wird. Temperatursensoren nutze ich eher zum Joghurt (öder ähnliches) selber machen.

#7521438
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Rbx schrieb:

Ich wollte heute mal den Drehregler am Toaster ausprobieren. Musste dann feststellen, dass ich schon nach dem 1. Durchgang gar kein Hunger mehr hatte. Wenn man mit dem Thema überfordert ist (bzw. mit Aufwärmen generell), könnte man zu Spiegeleiern und Speck wechseln

Wenn ich mir ein Spiegelei im Toaster machen würde, hätte ich auch nach dem ersten Durchgang keinen Hunger mehr. ;-)

#7521530
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Also mein Braun HT 450 von 2007 ist (trotz fast täglichem Gebrauch) noch immer in Ordnung. Ausserdem verhält er sich genau andersherum wie der des TO. Der erste Toast neigt dazu etwas zu dunkel zu werden. Die folgenden sind dann schneller fertig und etwas heller. Alles aber im grünen Bereich, also weder verbrannt noch zu hell... Das Teil hat mal ca. 30 Euronen bei Lidl oder Aldi gekostet. Wenn man also "Unsummen" für Toaster ausgibt, sind die Anforderungen an die "Präzision" wohl etwas überzogen... Das nenne ich mal ein Luxusproblem allererster Kajüte.

#7521556
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Udo S. schrieb:

Toaster mit einfachem Drehregler gibt es zum Glück immer noch: Beispiel: https://www.mediamarkt.de/de/product/_wmf-04-1401-0012-stelio-1644135.html

Überteuerter Markenname mit überflüssigen Tasten in idiotischer Anordnung.

Stefan M. schrieb:

Also mein Braun HT 450 von 2007 ist (trotz fast täglichem Gebrauch) noch immer in Ordnung.

Erstaunlich, dass ein Braun-Produkt mal die Garantiezeit überlebt hat.

Das Teil hat mal ca. 30 Euronen bei Lidl oder Aldi gekostet.

Luxusgut, mein Toaster müsste mal in der Gegend 20 DM gekostet haben und lebt noch immer.

Das nenne ich mal ein Luxusproblem allererster Kajüte.

Wohl wahr, meiner hat ein Drehpoti und eine simple Zeitsteuerung. Wenn die Scheibe mal zu hell oder zu dunkel ist, ich kann damit leben.

Wahren Luxus gibt es da: https://shop.bvb.de/fanartikel/zu-hause/kueche/4296/bvb-soundtoaster "Bräunt die Buchstaben BVB auf den Toast"

#7521652
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Manfred P. schrieb:

Erstaunlich, dass ein Braun-Produkt mal die Garantiezeit überlebt hat.

Mein Pürierstab dürfte jetzt auf die 35 zugehen. Allmählich beginnt der Kunststoff am Suppenende sich leicht zu verfärben, irgendwas muss ja sein.

Dieter D. schrieb:

Was machst Du hungrig, wenn Du Eier, Brot und Toaster hast, aber sonst nichts zum heiß machen?

Auf jeden Fall nicht den Toaster versauen.

In welcher merkwürdigen Lebenssituation aber muss man sich befinden, wenn man nur einen Toaster hat?

#7522557
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Dieter D. schrieb:

Auf einer entlegenen Baustelle und im Schlafwohnwagen faellt die Kochplatte gaenzlich aus.

Nicht unbedingt, und wenn, fiele auch der Toaster flach. Tatsächlich sind da eher Thermoskanne und Fertigzeugs (Brotstulle oder was neumodernes wie Eintopf im Glas) gängig. Selbstgemachtes Müsli (mitgebracht) ginge auch, und so Körnerzeug hat ja auch den Vorteil der guten Sättigungslänge. Bananenshake könnte man notfalls auch im Mörser machen, allerdings auf der Baustelle eher nicht, wegen dem Schmutz da. Gekochte Eier mitnehmen geht natürlich auch. Für was warmes war oft der nächste greifbare Imbiss gängig (wenn weiter weg, Sammelbestellung, einer fährt holen) und bei Reisenden früher war Tarhana beliebt. Die hatten höchstwahrscheinlich aber auch Feuer gemacht. Eine einfache Feuerstelle hat auch ihren Reiz.

Hamburgerbrötchen werden üblicherweise im Backofen warmgemacht. Aber warum nicht im Toaster? Muss ich nächstes mal überprüfen ;) (bei denen sollte man auch nicht die billigsten kaufen, wenn man Pech hat, zerfallen die zu Feinstaub. Die Brotqualität beim Weißbrot steht eigentlich auch in Frage.)

#7522585
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Das Problem war bereits 1948 gelöst, rein mechanisch. Ein Bimetallelement, das den tatsächlichen Wärmeeintrag auf das Brot recht gut nachbildet und dementsprechend präzise abschaltet.

https://www.youtube.com/watch?v=1OfxlSG6q5Y

Ich löse das Problem dadurch, daß ich den Toaster ein Weilchen leer vorheize und stoppe. Dadurch verbrennt nicht nur das zweite Brot, sondern auch schon das erste. :) Kleiner Scherz, dadurch kann ich ihn so schwach einstellen, daß der zweite Wurf nicht verkohlt.

#7522642
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Schön daß mal wieder jemand das Video hochholt und damit auf den ursprünglichen thread zurückkommt. Irgendwie sind diese Tipps wie man auf entlegenen Baustellen zu warmem Essen kommt ja lustig aber es ging hier eigentlich darum dass es Technik gibt die vor 60 Jahren schon besser auf die Bedürfnisse der Kunden einging als viele Geräte heutzutage. Heute wird oft mehr auf Design und Schlagworte (z.B. KI, mehr Pixel sind besser...) oder Gimmiks wie bunte Knöpfe oder kleine Bildschirme geachtet als auf wirklich nützliche Eigenschaften. Nur meine Meinung, Grüße Mamic

#7522652
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Ma M. schrieb:

aber es ging hier eigentlich darum dass es Technik gibt die vor 60 Jahren schon besser auf die Bedürfnisse der Kunden einging als viele Geräte heutzutage.

Haste mal ein paar Beispiele?

Nirgendwo wird dargelegt dass das eingangs beschriebene Toasterproblem nicht auch schon vor 60 Jahren bestanden hat. Auch heute arbeiten die meisten Toaster mit Bimetall wie vor 60 Jahren. Keine grundlegende Verbesserung. Aber auch keine Verschlechterung. Aber dafür viel billiger und erschwinglicher für die Masse.

Daher würde mich schon interessieren welche Produkte hier vor 60 Jahren so wie besser auf die Kundenbedürfnisse eingingen als heutige.

#7522678
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@cyblord -welcher Toaster vor 60 Jahren besser war als die meisten die es heute gibt - schau dir das Video an das ein paar posts weiter oben verlinkt ist -heute arbeiten die meisten Toaster eben nicht mit einem Bimetall sondern mit einer Zeitsteuerung wie oben schon des öfteren angeführt würde. Egal, ich will hier nicht streiten sondern hab nur meine persönliche Meinung abgegeben. Nicht alles was mehr Knöpfe hat, mehr Watt (Beispiel Föhn) oder "KI" im Namen ist besser!

#7522697
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Ma M. schrieb:

Irgendwie sind diese Tipps wie man auf entlegenen Baustellen zu warmem Essen kommt ja lustig aber es ging hier eigentlich darum dass es Technik gibt die vor 60 Jahren schon besser auf die Bedürfnisse der Kunden einging als viele Geräte heutzutage.

Ich könnte dir was von meinem Minimoog erzählen, oder von Hörspielen mit Kassettenrekordern oder von Kohle-, Holz- und Steinöfen. Schon mal Pfannkuchen selber gemacht? Da muss man die Hitze öfter umschalten, sonst verbrennen die, oder sind nicht richtig durch. Haferflockenbratlinge mit Ei und viel Gemüse sind auch interessant. Da sind ein paar Sekunden ausschlaggebend dafür, ob das Ding braun ist oder schwarz.

#7522724
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Heinrich K. schrieb:

Rbx schrieb:

Schon mal Pfannkuchen selber gemacht?

Neeeeiiiiiiiiiiin!! Jetzt geht DAS wieder los: Alte Männer, die Kochrezepte tauschen!

(In einem Elektronik-Forum)

Und dann noch nicht mal richtiges Essen sondern:

Haferflockenbratlinge mit Ei und viel Gemüse

Da bekomm ich schon vom dran denken sofort Milcheinschuss und meine Tage.

Bekommt ihr kein Testosteron auf Rezept?

#7522842
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Ma M. schrieb:

Schön daß mal wieder jemand das Video hochholt und damit auf den ursprünglichen thread zurückkommt. Irgendwie sind diese Tipps wie man

Ich dachte das kommt von Big Clive, aber es ist ja von dem Typ im Anzug vor dem nachrichtensprechermäßigen Regal mit Geräten. :)

auf entlegenen Baustellen zu warmem Essen kommt ja lustig aber es ging hier eigentlich darum dass es Technik gibt die vor 60 Jahren schon besser auf die Bedürfnisse der Kunden einging als viele Geräte heutzutage.

Friß oder stirb. Heute gibt es ja sehr viele Geräte, bei denen frech im Kleingedruckten steht, daß sie für den Zweck, für den man sie gekauft hat, auf gar keinen Fall eingesetzt werden dürfen. Zum Beispiel darf man Einwegfeuerzeuge nicht in Gesichtsnähe zünden. Bei Elektrogeräten gibt es auch viele Einschränkungen, die sie praktisch unbenutzbar machen, wenn man die Theorie einhält. Ein zündendes Beispiel habe ich gerade nicht, aber meistens darf man sie nicht unbeaufsichtig betreiben, muß trotz nicht aktiver Warnanzeigen jederzeit mit gefährlichen Fehlfunktionen rechnen etc.

Heute wird oft mehr auf Design und Schlagworte (z.B. KI, mehr Pixel sind besser...) oder Gimmiks wie bunte Knöpfe oder kleine Bildschirme geachtet als auf wirklich nützliche Eigenschaften. Nur meine Meinung, Grüße Mamic

Das ist mir spätestens dann aufgefallen, als mir ein Kumpel seinen DVD-Spieler schenkte (er hatte ein neueres Super-Duper-Modell gekauft) und dieser an der Front um die Schublade herum eine zwei, drei Zentimeter herausstehende Verdickung hatte, die aussah als wäre er zu nahe an einem offenen Feuer gestanden und geschmolzen.

Irgendwer in der Entwurfsabteilung hat da im CAD-Modell einfach diese Wulst rausgezogen, damit die sonst ebene Front cooler aussah. Dafür war die ausgefahrene Schublade ein paar Zentimeter länger, und statt dem dünnen "Deckel" den alle CD-Laufwerke seit ihrer Erfindung nach vorne haben, war da ein breiter Plastikwulst mit ringsherum scharfen Ecken und Kanten, an denen man mit der DVD oder dem Handgelenk hängenbleiben konnte.

Genauso unsinnig wie die Trittbretter, die z.B. Mercedes vorne an seine Stoßstangen anbaut, damit Fußgänger mitfahren können (wenn man auch passende Haltegriffe auf die Motorhaube montiert.) Die Heckflossen der 50er waren da vergleichsweise harmlos.

#7522848
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| Der alte Toaster ist aber eher mechanisch aufgebaut. Nix digital (in einem Elektronik-Forum)

Echt jetzt? Dieser Toaster in dem Video sollte als Beispiel dienen was vor 60 Jahren (mechanisch) möglich war. Da sollte man doch meinen daß heute zumindest etwas gleichwertiges mit unserer ganzen Elektronik möglich wäre! Sicher ist es auch so, aber da kaum jemand nach so etwas fragt werden eben lieber bunte Knöpfe verbaut und statt vernünftigen 800 Watt wird mit 1800 W geworben.

Alles klar?

#7522900
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Klaus schrieb:

Erstaunlich, dass ein Braun-Produkt mal die Garantiezeit überlebt hat.

Sag das nicht meinem Braun Haarfön, der ist von ca. 1990 und funktioniert wie am ersten Tag.

Harald K. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Erstaunlich, dass ein Braun-Produkt mal die Garantiezeit überlebt hat.

Mein Pürierstab dürfte jetzt auf die 35 zugehen.

Meine ersten zwei Rasierapparate haben gelebt, bis es keine Scherblätter mehr gab.

Zwei neuere haben jeweils ihre Garantiezeit knapp überlebt, seitdem will ich nichts mehr von Braun "designed in Germany".

Wollvieh W. schrieb:

Das Problem war bereits 1948 gelöst, rein mechanisch. Ein Bimetallelement, das den tatsächlichen Wärmeeintrag auf das Brot recht gut nachbildet und dementsprechend präzise abschaltet.

Standard scheint eine simple Zeitsteuerung zu sein. Die Rowenta 60er/70er hatten dafür einen zweifachen Schnappmechanismus: Bimetall wird warm, die Mechanik schaltet um, aber wirft den Toast erst aus, wenn es wieder abgekühlt ist.

Heute wursteln die wohl mit NE555 und Drehpoti oder ähnlich.

#7524728
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Mein Rowenta Toaster mit "Photo Sensor" funktioniert nach 30 Jahren Gebrauch nicht nur wie am ersten Tag - er funktioniert sogar besser als alle neuen Toaster, die man heutzutage kaufen kann, denn er belichtet die Brotscheiben während des Toastens mit weißem (Blitz-)Licht, und ein "Photo-Sensor" prüft den tatsächlichen aktuellen Bräunungsgrad. Anders als bei heutigen Toastern, die bestenfalls die Temperatur messen, kommt dadurch tatsächlich immer der gleiche eingestellte Bräunungsgrad heraus - egal ob gefrorenes, frisches oder schon trockenes Toastbrot eingelegt wird.

Ich hatte mir das Gerät 1990 für meine erste eigene Küche gekauft, und seitdem ist es in regelmäßigem Gebrauch.

Leider sind sämtliche Toaster Modelle mit "Photo Sensor" in den frühen 2000ern dauerhaft vom Markt verschwunden.

Seit dem wurden aber etliche Modelle auf den Markt geworfen, die mit obskuren Werbe-Lügen suggerieren wollen, der Bräunungsgrad der Toasts würde tatsächlich gemessen, auch wenn das nicht wirklich der Fall ist.

In den Schlitz des Rowenta Toasters passen zwei Scheiben Toastbrot, der Photo-Sensor befindet sich aber nur in der linken Hälfte, man sollte einzelne Toasts daher links einlegen, und er kann nicht zwei Toastscheiben unterschiedlich lang bräunen.

Das (rein mechanische) Zentrierungsfeature des Toast-Schlitzes ist nützlich, auf das "sanfte" elektrische hoch/runter-fahren des Toasts könnte ich verzichten.

Angehängte Dateien:
#7524731
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Jochen schrieb:

Ich verfolge seit einiger Zeit als früherer Braun Besitzer diese Diskussion. Heute habe ich selber nochmal gegoogelt und in der Tat einen Toaster mit Sensor gefunden: Tineco TOASTY ONE

  • mit viel zu viel Spielereien
  • teuer, ausser Prime days
  • zu verbessernder Menüführung (Warnungen)

Also, es bewegt sich etwas. Hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Ding?

Es gab einen Test dieses Toasters in der c't: https://www.heise.de/select/ct/2022/24/2226512363629147635

Eigentlich braucht man aber nur den letzten Absatz dieses Tests zu lesen, um zu wissen, dass das Teil unbrauchbar ist - denn offenbar liefert auch "Toasty One" keine konsistente Bräunung, insbesondere nicht beim ersten Toastvorgang nach Abkühlung.

Gast #7524977
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Thomas U. schrieb:

Du bist also offensichtlich der Meinung, der Toast wird mittels weißem Blitzlicht bereitet?

Ich bin keiner Meinung, sondern ich habe eine Frage gestellt. Weil es mich interessiert, weil ich solche Toaster nicht kenne.

Ich kenne andere Produkte die mit Blitzlicht arbeiten, und die bearbeiten eben nur die Oberfläche.

#7524996
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Tim 🔆 schrieb:

Diese Braun Toaster (aus den 1990ern) sollten erkennen, ob das Brot gefroren oder aufgetaut ist: https://www.youtube.com/watch?v=cA1OPMq6Om8

Das funktionierte bei meinem auch recht gut, aber nur bei gleichem Brot. Andere Brotsorte, andere Einstellung.

So einen hatten wir auch, und ja, das hat prima funktioniert. Warum das Prinzip vom Merkt verschwunden ist, frage ich mich heute noch.

Oliver

#7525098
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Harald K. schrieb:

Vermutlich, weil es billiger ist, etwas ähnliches mit anderer Technik nachzuahmen. Wozu perfekte Funktion, wenn was, was vage ausreicht, von den meisten Kunden klaglos hingenommen wird?

Kann es sein, dass der Toast-Hype nachgelassen hat? Ich verbinde mit Toastern die 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. War offenbar wie Vieles eine Modewelle, die aus den USA hierher geschwappt ist. Danach hat jedenfalls mein Interesse für Toast nachgelassen.

#7525157
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Stefan F. schrieb:

Mein 16 jähriger Sohn isst ausschließlich getoastetes Brot.

Und woher hat er das? Was würde er essen, wenn kein Toastbrot im Haus wäre? Verlangt der tatsächlich, daß eigens für ihn Toastbrot angeschafft wird?

Der Gipfel der Dekadenz (in Deutschland glücklicherweise nur selten im Supermarkt zu finden): Toastbrot /ohne Rand/. Kommt als "Tramezzini" aus Italien.

(Die italienische Küche hat uns vieles wunderbares beschert, aber es gibt dort auch ... merkwürdiges. Und bedenkliches. Die Firma Ferrero hat dort ihre Heimat. Immer im Hinterkopf behalten, wenn man wieder jemand über die ach so gesunde mediterrante Esskultur herzieht, die können da auch ganz anders)

#7525844
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Cyblord -. schrieb:

Lehrer: 90% von euch können nicht Prozentrechnen. Manfred P.: Aber so viele sind wir doch gar nicht.

Das hatten wir auch im Studium, dass Prozentrechnung schlechter verstanden wird. Untersuchungen dazu gibt es. Empfohlen wird, lieber 9 von 10 zu sagen, das wird leichter verstanden. (man sollte (..) auch auf doppelte Verneinungen achten, die brauchen typischerweise viel mehr Berechnungszeit) (und ach ja, hatte neulich eine Nachrichtensprecherin der Öffies "kritisch hinterfragen" gesagt - aber wer sowas sagt, weiß normalerweise überhaupt nicht, was mit Hinterfragen gemeint ist)

Das mit dem Photo-Sensor war auch mal ein Issue mit einem berühmten Effektgerät, ich glaube von Urei (irgendwas im Limiter-/Kompressor-/Filterbereich)..an das Tageslicht kam der Hintergrund, weil wohl versucht wurde, eine Software-Imitation hinzubekommen. Interessanter Ansatz damals war auch die Idee der Bauteilsimulation. Das wäre dann so Bottom-Up. Minimoog-Simulatoren sind ja eher Top-Down - man kommt damit aber schon ziemlich weit, wenn man sich nur Mühe gibt. Beispielsweise klingt ein Ton, wenn man den mit der Taste anschlägt, jedesmal anders. Man hat gewissermaßen die "Artikulation" schon eingebaut. Das war einer der Hintergründe, warum Samples schnell als langweilig empfunden wurden.

Das könnte man auch auf Toasts anwenden: immer das gleiche Brot, immer der gleiche Bräunungsgrad ist doch irgendwie..

#7526011
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Harald K. schrieb:

Du hast gerade eine Geschäftsidee ungenutzt verstreichen lassen.

Ich kann dir sogar noch ein weiteres Geheimnis verraten. Ungetostetes, also frisches Brot (z.B. Sauerteig-Basis) kann auch super schmecken. (https://www.1prospekte.de/i/edeka/zwiebelbrot-608274)

Der Toaster ist gut, wenn das Brot schon anfängt zu schimmeln. Statt komisch fade, mies zu schmecken (man sieht den Schimmel noch nicht, aber man schmeckt ihn schon ein wenig), schmeckt das getoastete (Rest-)Brot dann eher nach dem üblichen leicht gerösteten.

Supertoaster Schimmelschreck. Macht den Schimmelschmeck weg.

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