Forum: Offtopic Toaster: das unlösbare Problem?


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von Karl K. (karl_k69)


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Hi,

ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert 
und dabei von ganz billig bis ganz teuer alles gekauft - nur um 
festzustellen, dass alle dein gleichen Mist bauen: ist der erste Toast 
noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles 
verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung" 
offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Dabei wäre es eigentlich nicht so schwer: selbst billige Atmel-CPUs 
haben ADC-Eingänge, an die man Temperatursensoren hängen könnte. Dann 
müsste die Toastersteuerung nur noch die Temperaturwerte von diesen 
Sensoren über die Zeit aufaddieren und abhängig von diesem Ergebnis den 
Toastvorgang abschalten (und nicht stupide nach Ablauf der Zeit).

Deswegen meine Frage: kennt jemand irgend einen Toaster irgend eines 
Herstellers, der sowas kann? Also ein Toaster, der irgendwie die 
tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um 
die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in 
gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Kann ja nicht sein, dass ich mir sowas jetzt auch noch komplett selber 
basteln muss...

Danke :-)

von Kurt B. (kurt-b)


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Karl K. schrieb:
> Hi,
>
> ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert
> und dabei von ganz billig bis ganz teuer alles gekauft - nur um
> festzustellen, dass alle dein gleichen Mist bauen: ist der erste Toast
> noch OK, so wird beim zweiten Durchgang bei gleicher Toaststufe alles
> verbrannt, weil der Toaster noch Restwärme hat, und die "Steuerung"
> offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und 
alle weiteren sind dann gut.

 Kurt

von Michael K. (Gast)


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Karl K. schrieb:
> Also ein Toaster, der irgendwie die
> tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um
> die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in
> gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Kleine Toastscheiben oder die großen Sandwich Toasts ?
Vollkorn oder Weiss ?
Frisch und feucht oder schon ein wenig trocken ?
Kühlschrank oder Raumtemperatur ?

Ohne Sensorik die den Bräunungsgrad misst wird das immer ungenau sein.
Das werden ganz große Kanonen die auf ganz kleine Spatzen schiessen.

von Michael B. (laberkopp)


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Karl K. schrieb:
> die "Steuerung" offenbar nur aus einem simplen Timer besteht.

Früher bestand sie aus einem Bimetall, und der speicherte ebenso die 
Restwärme. Richtig ausgelegt, passte der genau zum Verhalten des 
Toasters.

Heutige Toaster haben einen elektronischen Timer, meist CD4536, den man 
mit einem NTC durchaus eine Restwärmeberücksichtigung verpassen könnte.

Auch da eine Frage der richtigen Auslegung.

von Justin C. (towika)


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Karl K. schrieb:
> Also ein Toaster, der irgendwie die
> tatsächlich auf den Toast einwirkende Energie/Temperatur verwendet, um
> die Toastdauer zu ermitteln, so dass diese auch bei noch heißem Gerät in
> gleichem Bräunungsgrad herauskommen?

Gab es so etwas nicht von Braun? Liegt aber schon ein paar Jahre 
zurück...

Kurt B. schrieb:
> Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und
> alle weiteren sind dann gut.

So macht es die Hausfrau. Ist eines Studiums unwürdig :-)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Oder mach einen Durchlauf mit Stufe 1.5 und den Nächsten mit Stufe 1,
oder bist du nicht lernfähig?

Ich weiß mitdenken ist lästig, aber diese "perfekte" Welt ist doch eh 
schon langweilig genug.

Namaste

von Matthias L. (limbachnet)


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Es GAB mal was von Braun mit Temperaturfühler. Das Ding war hier ca. 15 
Jahre lang im Einsatz - jeder Toast identisch gebräunt, einer wie der 
andere, wie bei Pallhuber und Söhne. Klasse. Wie der das gemacht hat, 
weiß ich leider nicht - damals habe ich noch nicht alles 
aufgeschraubt...

Und nachdem er in hohem Alter unter infernalischem Gestank und mit 
verformten Gehäuse den Geist aufgegeben hat, lohnte sich das 
Aufschrauben auch nicht mehr.

Welches der aktuellen Modelle noch einen "electrocic IR sensor" oder 
dergleichen hat, ist im Werbegeschwurbel kaum zu erkennen. Da steht 
immer was von "Röstgradkontrolle", aber wie die technisch gelöst ist, 
steht eher selten dabei.

von Paul B. (paul_baumann)


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Matthias L. schrieb:
> Es GAB mal was von Braun mit Temperaturfühler. Das Ding war hier ca. 15
> Jahre lang im Einsatz - jeder Toast identisch gebräunt, einer wie der
> andere, wie bei Pallhuber und Söhne. Klasse.

Laßt uns einen einen Toast auf den Entwickler von damals ausbringen:
"Er lebe hoch!"

MfG Paul

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Karl K. schrieb:
> ich habe in den letzten Jahren wirklich Unsummen in Toaster investiert

Echt? Nicht in der Lage einen Toaster zu bedienen und daher Unsummen 
investiert?

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von Markus M. (adrock)


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Ja, der richtige Bräungungsgrad ist schwarze Magie :-)

Aber mnich nervt das auch, habe keine Lust immer wieder die Einstellung 
zu ändern zwischen dem ersten und den anderen Durchgängen. 
Komischerweise hat das bei den alten mechanischen Toastern immer perfekt 
geklappt ohne verstellen.

von (prx) A. K. (prx)


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Markus M. schrieb:
> Ja, der richtige Bräungungsgrad ist schwarze Magie :-)

Wärs da nicht sinnvoller, ebendiesen Bräunungsgrad direkt zu messen? 
Also statt der Temperatur, die in Verbindung mit der Zeit um dem Typ des 
Brotes irgendwann zur Schwärzung führt.

von Paul B. (paul_baumann)


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Kann man denn nicht gleich Schwarzbrot verwenden?

MfG Paul

von Karl K. (karl_k69)


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Justin C. schrieb:

> Kurt B. schrieb:
>> Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und
>> alle weiteren sind dann gut.
>
> So macht es die Hausfrau. Ist eines Studiums unwürdig :-)

In erster Linie ist das eine ziemliche Energieverschwendung. Im Winter 
wäre das ja egal, aber bei den heutigen Wintern mit +12 Grad brauche ich 
nicht noch eine zusätzliche elektrische Heizung.

von Matthias L. (limbachnet)


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Winfried J. schrieb:
> Oder mach einen Durchlauf mit Stufe 1.5 und den Nächsten mit Stufe 1,
> oder bist du nicht lernfähig?
>
> Ich weiß mitdenken ist lästig, aber diese "perfekte" Welt ist doch eh
> schon langweilig genug.
>
> Namaste

Bist du sicher, dass diese Antwort nicht eher in diesen Thread sollte:
Beitrag "Kritik am Zeitgeist durch Ablehnung."

Man braucht natürlich nicht unbedingt einen Toaster mit Röstgradsensor, 
man kann auch ohne den Sensor toasten. Ganaugenommen braucht man gar 
keinen Toaster, die Herdplatte tut's auch. Den Elektro- oder Gasherd 
braucht man auch nicht, der Holz- oder Kohleherd tut's auch. Oder die 
Feuerstelle unterm Rauchloch in der rindengedeckten Hütte. Oder das 
Feuer am Höhleneingang...

Aber nützlich sind all diese Weiterentwickungen schon, finde ich.

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> Man braucht natürlich nicht unbedingt einen Toaster mit Röstgradsensor,

Nicht unbedingt. Ein Strichcodeleser am IoT-Toaster, für die Packung vom 
Toastbrot, würde sicherlich in der Lage sein, aus dem Herstellerwiki das 
richtige Röstprofil zu fischen.

: Bearbeitet durch User
von Kurt B. (kurt-b)


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Justin C. schrieb:

>
> Kurt B. schrieb:
>> Mach halt vor dem Toasten eine "Leerdurchlauf", dann ist dieser warm und
>> alle weiteren sind dann gut.
>
> So macht es die Hausfrau. Ist eines Studiums unwürdig :-)

Du hast meine Zustimmung, ich würde mich auch tagelang hinsetzen um da 
eine gute Lösung zu suchen/finden.

 Kurt

von Bernd F. (metallfunk)


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Jetzt bleibt mal ernsthaft :)

Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.

Das muss doch besser gehen.
Wenn ich eine frische Brotscheibe reinwerfe, gibt es nach
vorgewählter Zeit das richtige Toastbrot.

Die nächste Scheibe ist aber noch tiefgefroren ( frisch war leer),
Und nun? Drei mal rein und raus, bis der Bräunungsgrad stimmt.

Mich interessiert doch nur der Bräunungsgrad. Also sollte auch
dieser gemessen werden und den Toaster steuern.

Grüße Bernd

von Michael K. (Gast)


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Bernd F. schrieb:
> Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.

Das mit dem Bräunungsgrad ist aber so eine Sache.
Vollkorn Toastbrötchen oder Toastys haben ein vollkommen andere Struktur 
und Farbe als ein Weizentoast.

Ich bezweifel nicht das man sowas bauen kann, aber dann steht da ein 
Toaster für 750.- Euro im Regal weil der dann natürlich auch Wlan 
braucht und eine Smartphone App.
Das finden alle super und kaufen sich dann doch das 25.- Model.

Mit wäre das wichtiger das der den Wetterbericht ins Toast bräunt.
Sowas gabs auch mal aber wer will das wirklich bezahlen für einmal 
lustig ?

von Bernd F. (metallfunk)


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Michael K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Mich ärgert auch die Steinzeittechnik dieser Toaster.
>
> Das mit dem Bräunungsgrad ist aber so eine Sache.
> Vollkorn Toastbrötchen oder Toastys haben ein vollkommen andere Struktur
> und Farbe als ein Weizentoast.
>
> Ich bezweifel nicht das man sowas bauen kann, aber dann steht da ein
> Toaster für 750.- Euro im Regal weil der dann natürlich auch Wlan
> braucht und eine Smartphone App.
> Das finden alle super und kaufen sich dann doch das 25.- Model.
>
> Mit wäre das wichtiger das der den Wetterbericht ins Toast bräunt.
> Sowas gabs auch mal aber wer will das wirklich bezahlen für einmal
> lustig ?

So wahnsinnig kompliziert muss es nicht sein.

Eine Einstellmöglichkeit für den Rohling.
Eine Einstellmöglichkeit für den persönlichen Bräunungsgrad.
Dann irgendwie abscannen.

Das sollte doch gehen.

Eventuell reicht es ja schon, die Oberflächentemperatur des Toasts
genau zu messen.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Michael S. (mikel_x)


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Ein barometrischer Sensor muss dann natürlich auch mit dran, falls du 
mal im Auge eines Tornados oder auf dem Mt. Everest toasten willst, wo 
die Feuchtigkeit dann schon bei 70° verdampft...

von Asko B. (dg2brs)


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Michael S. schrieb:
> Ein barometrischer Sensor muss dann natürlich auch mit dran, falls du
> mal im Auge eines Tornados oder auf dem Mt. Everest toasten willst, wo
> die Feuchtigkeit dann schon bei 70° verdampft...

Nicht ganz zu verachten - die Meinung.   ;-)

Ich bin eigentlich kein Toast-Fan, aber zB. in Litauen
ist mir das Brot das (grundsaetzlich) mit Kuemmel angeboten
wird auch irgendwann mal "ueber" gewesen.
Da haben Wir/Ich auch auf Toast "umgestellt".
Endeffekt war/ist, man muss neben dem Toaster stehen bleiben
und den Braeunungsgrad je nach gusto selbst optisch
kontrollieren.
Der Thermische Ausloeser funktionierte naemlich nicht
immer, da sich bei benutzung von ca. 10 Personen sich doch
so einige "Kruemel" darin sammeln koennen, und dann
die thermische Abschaltung eines 0815-Teiles auch nicht
mehr funktioniert.
Wenn der Bimetallmechanismus mal klemmte, kamen auch
mal sehr dunkelschwarze Toast´s raus. ;-)
Aber das "riecht" man dann schon, bevor die Bude abfackelt.

Das Billig-No_Name-Produkt fuer vergleichbare 20€
funtioniert heute noch (mit den bekannten Maengeln).

Gruss Asko

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo,

Du hast nicht gründlich recherchiert. Es gibt jede Menge Toaster mit 
Temperatursensor, die auch schon beim ersten Mal das selbe Ergebnis 
liefern, wie beim 2. oder 3. mal toasten.

Zb von Siemens oder Bosch.

vlg
 Timm

von Karl K. (karl_k69)


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Timm R. schrieb:
> Du hast nicht gründlich recherchiert. Es gibt jede Menge Toaster mit
> Temperatursensor, die auch schon beim ersten Mal das selbe Ergebnis
> liefern, wie beim 2. oder 3. mal toasten.

Ah ja, und wie finde ich heraus, welche das sind? Liest man sich das 
Marketinggewäsch durch, das mit jedem Toaster daherkommt, dann können 
das alle. Der letzte - ein Tefal-Toaster für 70 Euro - hat das auch von 
sich behauptet. Der hat das dann aber nicht mal geschafft, die Scheiben 
in sich gleichmäßig zu toasten - die waren dann unten perfekt goldbraun 
und oben schon verkohlt.

von Michael K. (Gast)


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Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft 
garnicht wahrnehme.
Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei 
wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen 
ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren 
nicht drauf gekommen.

Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.

von Mark B. (markbrandis)


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Michael K. schrieb:
> Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft
> garnicht wahrnehme.
> Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei
> wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen
> ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren
> nicht drauf gekommen.
>
> Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.

Zum Glück definierst du nicht, was für andere Menschen ein Problem ist 
oder nicht ist.

von Michael K. (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Zum Glück definierst du nicht, was für andere Menschen ein Problem ist
> oder nicht ist.
Ja, ein großes Glück, auch für mich.
Die Verantwortung lehne ich auch dankend ab.

Da zeige ich ehrlich empfundene Begeisterung und dann das.
Gerade von Dir Mark wundert mich das so ein wenig, da Du doch sonst kein 
Blatt vor den Mund nimmst was andere alles besser machen müssten.

Nein, ich will niemanden davon abhalten den perfekten Toaster zu bauen.
Technisch gesehen finde ich das auch ganz nett, aber das bauen würde mir 
mehr Spaß machen als das benutzen.

von Mark B. (markbrandis)


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Michael K. schrieb:
> Da zeige ich ehrlich empfundene Begeisterung

Nein.

von Mani W. (e-doc)


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Man sollte die Rot-Braun Verschiebung des Lichtspektrums
beachten, K.B. hat sicher die passende Erklärung dazu...

von Karl K. (karl_k69)


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Michael K. schrieb:
> Ich merke immer wieder das ich die drängensten Probleme unserer Zeit oft
> garnicht wahrnehme.
> Das der gleichmäßige Bräunungsgrad mit hoher Wiederholgenauigkeit bei
> wechselnden Prozessparametern ein Problem an deutschen Frühstückstischen
> ist war mir vorher nie bewusst und ich wäre da von alleine in 100 Jahren
> nicht drauf gekommen.
>
> Ich verneige mich vor dem Forum das diese Mißstände aufgedeckt hat.

Versuchst du, deiner Firma ein möglichst schlechtes Image zu verpassen 
oder warum trollst du hier ganz offiziell mit Firmennamen?

von Kai S. (kai1986)


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Hallo,

wir haben einen Braun 4104, der den Bräunungsgrad erkennt. Kann man auch 
testen, wenn man nur eine Scheibe toastet und sie nicht in den 
gekennzeichneten Schlitz für Einzelscheibentoasten steckt sondern in den 
anderen, dann kommt sie schwarz wieder raus.
Der Toaster ist aber schon Uralt und beschränkt sich auf ein 
Einstellrädchen, ne Stoptaste und den Hebel reindrücken der Toasts.
Der wenigen Beschriftung auf dem Gerät nach nennt sich die Technik 
"infrarot electronic sensor".
Wie gut das wirklich funktioniert, wenn man die Finger vom 
Einstellrädchen lässt kann ich leider nicht sagen, da immer dem einen 
das Brot zu dunkel, zu hell, zu braun, zu gelb oder zu brotig ist.
Und wie schon erwähnt hängt das Toastergebnis auch stark vom Brot ab, da 
hatten wir schon Brot, das traumhaft gleichmäßig geworden ist und das 
aus dem nächsten Pack von gleißmäßig überhaupt nichts wissen wollte.

Gruß Kai

PS: Die Technik scheint es von Braun nicht mehr zu geben, dafür aber 
lauter Schnickschnack, den vermutlich kein Mensch an nem Toaster 
braucht.

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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Michael K. schrieb:

> Nein, ich will niemanden davon abhalten den perfekten Toaster zu bauen.
> Technisch gesehen finde ich das auch ganz nett, aber das bauen würde mir
> mehr Spaß machen als das benutzen.

Das ist der richtige Ansatz.
Es geht um die Technik, die Scheibe Toastbrot ist ein Nebenprodukt :)

Grüße Bernd

von M. S. (martin_der_bastler) Benutzerseite


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Bernd F. schrieb:
> Wenn ich eine frische Brotscheibe reinwerfe, gibt es nach
> vorgewählter Zeit das richtige Toastbrot.
> Die nächste Scheibe ist aber noch tiefgefroren ( frisch war leer),
> Und nun? Drei mal rein und raus, bis der Bräunungsgrad stimmt.

Aber wenn Du das ein paar mal gemacht hast, dann weisst Du beim
nächsten Mal bestimmt auch, wie die Einstellung für "gefrorenes
Brot nach heissr Scheibe" ist. Im Endeffekt gibt's dann nur vier 
Einstellungen, die man kennen muss.

1.) Kaltstart - Aufgetaute Brotscheibe
2.) Kaltstart - Gefrorene Brotscheibe
3.) Warmstart - Aufgetaute Brotscheibe
4.) Warmstart - Gefrorene Brotscheibe

Ich habe keinen Toaster, aber ich vermute, dass man sich diese
paar Einstellungen nach ein paar Tagen wohl merken kann. Zumindest
die Normalfaelle 1.) und 3.) wird man sich merken, die Sonderfälle
kann man sich mit Edding auf den Toaster markieren oder auf einem
Haftnotizklebezettel in der Nähe des Toasters aufschreiben.

Da der TS in den letzten Jahren ja "Unsummen" für Toastgeräte
ausgegeben hat, wird er auch einen entsprechenden Toastbrotverbrauch
gehabt haben, da muesste man dann schon davon ausgehen können, dass
er sich dann auch vier Einstellungen merken kann.

> Mich interessiert doch nur der Bräunungsgrad. Also sollte auch
> dieser gemessen werden und den Toaster steuern.

Wie gesagt, ich habe keinen Toaster und daher auch keine Erfahrung,
aber ist der Bräunungsgrad denn überhaupt ein verlässlicher Indikator
für die Qualitaet des Ergebnisses? Gerade beim Sonderfall "gefrorene
Scheibe" stelle ich mir das schwierig vor, ich könnte mir vorstellen,
dass bei einem zur "Normalscheibe" äquivalenten Braeunungsgrad etwas
herauskommt, das mehr an "aussen hart, innen Matsch" erinnert.

> Grüße Bernd

Gruss zurück, MdB

OT-PS: Ich verstehe überhaupt nicht, warum Kurts Posting mit dem
Vorschlag eines "Leerdurchlaufs" so massiv downgevoted wurde. Das
ist doch genau der richtige Ansatz, um reproduzierbare Ergebnisse
zu erhalten, wenn man sich den Wert für "Kaltstart" nicht merken
kann und aufschreiben will. Hier wird wohl eher auf Animositäten
gegenüber Kurt begründet geurteilt, denn am Inhalt seines Beitrags.

von Michael K. (Gast)


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Karl K. schrieb:
> Versuchst du, deiner Firma ein möglichst schlechtes Image zu verpassen
> oder warum trollst du hier ganz offiziell mit Firmennamen?

Kein getrolle, das ist eine Mischung aus:

30%:
Hätt ich nicht gedacht das ein einheitlicher Bräunungsgrad als wichtig 
erachtet wird.

20%:
Jaja, nicht die Einflussgrößen des Prozesses benennen und bewerten 
können aber alle Toasterhersteller sind blöd.

10%:
Wenn es einen Markt für hochpreisige perfekte Toaster gibt, dann nicht 
jammern sondern anbeissen.

10%:
Unwilligkeit von Leuten angepöpelt zu werden die einen verstimmten 
Humorsensor haben und selber durch andauernde Klugscheisserei auffallen.

15% Humor

15% Sarkassmus

Aber danke das Du dir um die Reputation meiner Firma gedanken gemacht 
hast.
Humor ist ja immer etwas schwierig aber ganz ohne ist Zusammenarbeit 
auch nicht lustig.
Zum Glück kann man mit den meisten Kunden & Mitarbeitern schon mal einen 
robusten Scherz machen ohne das die gleich das Weinen oder Beissen 
anfangen.
Man ist auch geistig beweglicher wenn man das alles nicht so verkrampft 
ernst sieht.

Bernd F. schrieb:
> Es geht um die Technik, die Scheibe Toastbrot ist ein Nebenprodukt :)
Manchmal ist das so das eine an sich interessante Idee wirtschaftlich 
kaum konkurrenzfähig ist. Deswegen kann das ja immer noch Spaß machen 
das einfach zu bauen auch wenn es eigentlich in keinem sinnvollen 
Verhältniss steht.

von Matthias L. (limbachnet)


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Also, wie gesagt, ich hatte mal einen Toaster mit (vermutlich) 
Infrarotsensor, der offenbar die Oberflächentemperatur der Brotscheibe 
gemessen hat. Das Ding wurde vor über 15 Jahren hergestellt und war 
definitiv NICHT aus der 700,-€-Klasse. Gut, es war auch keiner für 10,-€ 
vom Grabbeltisch, aber garantiert aus der UHU-Klasse (Unter Hundert DM).

Und wenn man vor vielen Jahren sowas für einen bezahlbaren Preis 
herstellen konnte, dann ist es eben ein Rückschritt, wenn es das heute 
nicht mehr gibt.

Ich würde deswegen nun auch keine Unsummen für Toaster-Testkäufe 
ausgeben und kann auch mit meinem jetzigen sensorlosen Toaster toasten. 
Ich könnte das auch noch mit dem völlig Automatik-freien 
60er-Jahre-Modell (wenn's stinkt, war's zu lange) oder auch in der 
Studentenversion auf der Herdplatte, aber die technisch bessere Lösung 
würde ich natürlich vorziehen.

von Ma M. (ma_m815)


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Hallo Karl K. - falls es dich hier noch gibt 😉
Leider ist dieses Problem auch 5 Jahre später noch nicht gelöst!
Oder hast du ein Modell gefunden das du empfehlen kannst?
Ich habe jetzt 2 Tage recherchiert um genau so einen Toaster zu finden 
wie du ihn auch haben wolltest.
Einen Toaster der mir z. B. Jeden Toast den ich reinstecken gleichmäßig 
und leicht gebräunt zurück gibt. Und das unabhängig davon ob der Toast 
frisch oder 5 Tage alt ist, Weizen oder Vollkorn, Normalgrösse oder 
Sandwichgrösse hat und evtl sogar eine Scheibe Brot oder Pita ist.
Man sollte doch meinen dass es so etwas heute gibt zumal es schon vor 50 
Jahren funktionierte - völlig ohne Elektronik! Siehe hier:
https://youtube.com/watch?v=1OfxlSG6q5Y&feature=share

Und an all die "mach doch vorher einen Leerdurchgang oder merk dir die 
Einstellung..."
Ihr lebt wohl alle nicht in einem 4 Personen Haushalt, habt immer den 
gleichen Toast und macht auch nicht mal 5 min Pause bis zur nächsten 
Runde (jetzt wieder Energie verschwenden oder geht's noch ohne?)
... Lasst stecken, ihr versteht es nicht!

von Denis G. (denis)


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kann leider nicht helfen,

aber das meiste Küchengerätezeugs ist nur noch Müll,
Kunststoff zerbröselt nach 2 Jahren, kein Ein/Aus-Schalter, 
Einschaltdauer ein Witz, undurchdachte Funktionen/Design, Reparaturen 
fast unmöglich.

von Harald W. (wilhelms)


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Ma M. schrieb:

> Hallo Karl K. - falls es dich hier noch gibt 😉
> Leider ist dieses Problem auch 5 Jahre später noch nicht gelöst!

Bei meinen, bisher verwendeten nichtelektronischen Toastern hat
es ein solches Problem nie gegeben. Der erste Toast dauert zwar
länger, aber das passt auch zu der geringeren Innentemperatur
des Toasters. An der Toastfarbe kann ich da keine grösseren
Unterschiede erkennen. Unterschiedliche Einstellungen brauche
ich aber beim Toasten von Graubrot oder Brötchen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald W. schrieb:
> nichtelektronischen Toastern

Die simplen Toaster mit Bimetallschalter Taosten beim unmittelbaren 
zweiten mal kürzer, so dass der Effekt deutlich vermindert wird.

Einzige sinnvolle Verbesserung wäre noch den Wirkungsgrad zu verbessern. 
Das wäre auch nicht schwer zu realisieren, wenn da nicht der Brandschutz 
degegen stehen würde.

von Uli S. (uli12us)


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Erst gestern abend war wieder mal so n Dauerwerbesendung. Küchenkrams 
wie dieses Vorwerkdingens, nur noch mehr für Computeringenieure. 
Rezeptbuch mit Internetanschluss, ohne modernstes Handy gar nicht 
bedienbar, Waage ebenso, Toaster war glaub ich auch dabei und zuletzt 
ein Wasserkocher, da brauchte man ein Handy um das Teil auch nur 
einschalten zu können. Damit konnte man die Temperatur zwar gradgenau 
einstellen, einschalten musste man das Teil aber immer noch per Hand. 
Und gegen diese Alexa SpionageSW bin ich ohnehin allergisch.

 Denis G. (denis) 28.01.2021 12:40; Das mit den Reparaturen kann ich 
grade beim Toaster leider nur bestätigen. Ich hatte schon 2 Stück 
unreparabel. Die Dinger sind so irre kompliziert zusammengebaut, mit 
Kabeln die kürzer nicht sein könnten, dass man die, um sie zu reparieren 
zuerst mal vollständig zerstören müsste.

von Ma M. (ma_m815)


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Dieter D. schrieb:
> Die simplen Toaster mit Bimetallschalter

.. Und wo findet man so einen? Hast einen Tipp? So einen würde ich gerne 
kaufen.
Alles was es heute zu kaufen gibt "steuert" die Bräunungsstufen nur über 
die Zeit

von Harald W. (wilhelms)


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Ma M. schrieb:

>> Die simplen Toaster mit Bimetallschalter
> .. Und wo findet man so einen? Hast einen Tipp? So einen würde ich gerne
> kaufen.

Da mein Toaster schon über 10 Jahre problemlos funktioniert,
weiss ich das auch nicht.

von Frank S. (_frank_s_)


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Seit ich vor Jahren einen Exido 12140040
https://www.real.de/product/310185660/
in Dänemark gekauft habe, brauche ich keinen anderen Toaster mehr.

MfG von der Spree
Frank

von Percy N. (vox_bovi)


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Frank S. schrieb:
> Seit ich vor Jahren einen Exido 12140040
> https://www.real.de/product/310185660/ in Dänemark gekauft habe,

Sieht nett aus; gleichwohl sind Wendetoaster auch nicht zu verachten. 
Automatik haben die aber auch nicht; also beide eher nichts für Leute, 
die es schon als Zumutung empfinden, selber kauen und schlucken zu 
müssen.

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Sieht nett aus; gleichwohl sind Wendetoaster auch nicht zu verachten.

Einen solchen mit Bügeleisenstecker habe ich auch noch
im Keller stehen. Der funktioniert sogar noch. Ich suche
noch wen, der sowas als Deko braucht.

von Ma M. (ma_m815)


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Percy N. schrieb:
> Exido 12140040

Nope, einen Tisch grill hab ich schon 😜
Ernsthaft, kennt jemand einen Toaster mit Bimetall?

von Axel R. (axlr)


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Matthias L. schrieb:
> Es GAB mal was von Braun mit Temperaturfühler. Das Ding war hier ca. 15
> Jahre lang im Einsatz - jeder Toast identisch gebräunt, einer wie der
> andere, wie bei Pallhuber und Söhne.

Yes! Hatten "wir" auch. Fiel Krümelbrand zum Opfer. Super Gerät, (war 
aber auch nicht ganz billig;.)

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Deko

Dann aber auch mit textiler Anschlussleitung und Keramik-Stecker!
Da werden Erinnerungen wach.

von Stefan M. (derwisch)


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Wir haben seit über 12 Jahren einen günstigen Toaster von Braun.

https://www.hoeffner.de/artikel/616675

Den gibt es -wie man sieht- noch immer.
Der erste Toast wird dunkler als die folgenden, aber dramatisch finde 
ich das nicht.
Ich drehe halt am Anfang einfach die Temperatur um eine "Zahl" nach 
unten. Fertig.
Das Gerät lässt sich auch sehr besch... zerlegen, ist aber ansonsten 
nicht zu billig aufgebaut.
Der Toaster wird nahezu täglich benutzt (3 Personen Haushalt).

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von Matthias L. (limbachnet)


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Den haben wir auch. Nachdem der Vorgänger MIT Bräunungs-Sensor 
Beitrag "Re: Toaster: das unlösbare Problem?" so super 
funktioniert hatte, haben wir wider zu einem Braun gegriffen.

Ja, der toastet einigermaßen gleichmäßig, aber

Stefan M. schrieb:
> Der erste Toast wird dunkler als die folgenden,

und das zeigt, dass er offenbar das selbe Grundproblem hat wie es der TE 
beschreibt. Nur nicht ganz so arg wie beim TE.

Ja, man kann damit leben. Aber es ginge besser...

: Bearbeitet durch User
von Ma M. (ma_m815)


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Hallo Leute, vielen Dank für euren Input.
Es scheint wirklich keinen Toaster mehr zu geben der den "Bräunungsgrad" 
(per Infrarot-Reflexion oder wie auch immer) misst und damit das 
Toastergebnis steuert.
Wieder so ein Beispiel dass es besseres geben würde (für wenig Geld) 
aber wenn keiner danach frägt.... Schade!
Ich wünsche euch allen noch eine schöne Zeit,  - und falls jemand doch 
noch einen "tollen Toaster" findet schreibt es bitte hier rein.
bleibt gesund
Mamic

von Serge W. (musikfreund)


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Ma M. schrieb:
> und falls jemand doch
> noch einen "tollen Toaster" findet schreibt es bitte hier rein.
> bleibt gesund
> Mamic

Danke, du auch.

Ich hab jetzt extra bei meinem Toaster nachgesehen, denn er funktioniert 
perfekt, von der Ersten bis zur letzten Scheibe, auch im 
"Akkordbetrieb", wenn sich die ganze Familie zum Frühstück 
zusamenfindet. Also eigentlich nur Sonntags.

Alle Scheiben gleicher Bräunungsgrad, ok ab Stufe 4 verwandelt er alles 
toastbare in Kohle, daher dachten die Entwicker wohl... cool, lass uns 
bis Stufe 9 einstellbar machen ;)

Das Gerät hat leider keinen Namen, war eine Carrefour-Eigenmarke. Schon 
viele Jahre her, keine Ahnung ob man den noch bekommt. Wenn ich nochmal 
drüben in FR bin, schau ich mal.

Ach so, ne Krümelschublade gibt's auch (würd ich mir für die PC-Tastatur 
auch wünschen).

Ich meld mich, wenn ich mehr weiß,
Grüße, Serge

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ma M. schrieb:
> .. Und wo findet man so einen? Hast einen Tipp? So einen würde ich gerne
> kaufen.

Der NoName vorher war mit Bimetall. Der jetzige Siemens Series 300 vor 
ungefähr 3 Jahren als Restposten erworben hat auch eine kleine Platine 
drinnen. Aber die Zeit bleibt nicht konstant, da die Temperatur die Zeit 
mit beeinflußt. Wenn da zwischenzeitlich auch ein fester Widerstand drin 
sein sollte, hat es diese kleine Funktion nicht mehr. Die Verkürzung ist 
zwar auch nicht ausreichend, aber im Vergleich zu anderen Toastern war 
der zweite Toastvorgang so zwischen beiden Dunklungsgraden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Stellung bei auf ca. 1,3. Erster Toastvorgang gemessen 1:25, zweiter 
Toastvorgang 1:01. Typ FD9208.

Mal geschaut. Den gibt es noch als Siemens series 300 TT3A0003,
https://www.euronics.de/xxl-zeven/haus-und-haushalt/kuechenkleingeraete/toast-und-grill/tt3a0003-toaster-schwarz-dunkelgrau-4051168556256
https://www.euronics.de/xxl-zeven/haus-und-haushalt/kuechenkleingeraete/toast-und-grill/tat3a001-langschlitz-toaster-weiss-hellgrau-4051168550841

Siehe den Hinweis bei den Features: "Elektronisch gesteuerte 
Röstgradkontrante für gleichbleibende Toastergebnisse"

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Habt ihr schon vom Classic Sunbeam Radiant Control Toaster gehört?
Ich habe gehört, der solle der beste Toaster ever gewesen sein!

https://www.youtube.com/watch?v=1OfxlSG6q5Y
http://automaticbeyondbelief.org/

von Ma M. (ma_m815)


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@ Daniel: 🤔👍Yep, das ist das gleiche Video das ich in meinem ersten 
Posting schon verlinkt hatte!

Wenn man sich das ansieht kommt man doch wirklich zu dem Schluß dass es 
doch heute auch noch etwas geben sollte das zumindest so gut 
funktioniert wie ein Toaster der fast so alt ist wie ich! 😜
Oder war früher doch alles besser? 😂

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Dann aber auch mit textiler Anschlussleitung und Keramik-Stecker!
> Da werden Erinnerungen wach.

Mein letztes "Bügeleisenkabel" gebe ich nicht her. Wer weiss,
wozu man das vielleicht noch braucht. :-)

von Harald W. (wilhelms)


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Serge W. schrieb:

> Alle Scheiben gleicher Bräunungsgrad, ok ab Stufe 4 verwandelt er alles
> toastbare in Kohle, daher dachten die Entwicker wohl... cool, lass uns
> bis Stufe 9 einstellbar machen ;)

Für das Toasten von Graubrot, insbesondere wenn das aus dem Tiefkühler
kommt, braucht man typischerweise eine deutlich höhere Einstellung.

> Krümelschublade (würd ich mir für die PC-Tastatur auch wünschen).

Meine Tastatur wird nicht heiss genug, um damit zu toasten. :-)

von Rainer U. (r-u)


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Ma M. schrieb:
> Es scheint wirklich keinen Toaster mehr zu geben der den "Bräunungsgrad"
> (per Infrarot-Reflexion oder wie auch immer) misst und damit das
> Toastergebnis steuert.
> Wieder so ein Beispiel dass es besseres geben würde (für wenig Geld)
> aber wenn keiner danach frägt.... Schade!

Interessant! Ich toaste kaum, aber es wäre schon interessant, wenn das 
Gerät die Farbe erkennen könnte und je nach Zielbräunung abschaltet, 
nicht nur nach Zeit, Hitze oder eingebrachter Energiemenge.

Das Kamera-Auge müsste ja in der Gluthitze bestehen, und die 
Angewohnheit von normalen Brotscheiben, am Rand erst zu verbrennen ist 
auch ungünstig. Aber jeder Depp sieht und riecht es beim reinschauen. So 
weit her kann es mit der KI dann wohl doch noch nicht sein.. :-)

von Gustl B. (gustl_b)


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Wenn das Problem gelöst ist, dann bitte gleich bei der Panierstraße 
weitermachen. Das zweite Schnitzel und Folgende werden bei mir deutlich 
dunkler und knuspriger. Will man das nicht wird aber das erste Schnitzel 
zu wenig durch.

von Matthias L. (limbachnet)


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Das lässt sich kombinieren: https://toasty.de/

Brrr...

von Rainer U. (r-u)


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Gustl B. schrieb:
> bei der Panierstraße
> weitermachen.

Wie brätst Du Deine Schnitzel - nicht in der Pfanne?

Matthias L. schrieb:
> Brrr...

Zustimmung! Würde ich aber interessehalber probieren, wenn 
ausschließlich verarbeitete Mehlwürmer als Protein drin wären - 
insbesondere ob man es geschmacklich unterscheiden kann.

von Percy N. (vox_bovi)


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Matthias L. schrieb:
> Brrr...

In der Tat. Wenn ich schon eine Kreuzung aus Würstchen und Scheibletten 
verzehren will, dann greife ich doch lieber zum Berner Würstel.

von Harald W. (wilhelms)


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Rainer U. schrieb:

>> bei der Panierstraße
>> weitermachen.
>
> Wie brätst Du Deine Schnitzel - nicht in der Pfanne?

Vermutlich im Toaster...

von Achim B. (bobdylan)


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Matthias L. schrieb:
> Das lässt sich kombinieren: https://toasty.de/
>
> Brrr...

Sei mal offen für Neues! Ich würtz glatt mal probieren. Was allerdings 
stutzig macht, ist, dass der Hersteller in seiner Beschreibung die 
wichtigsten Zutaten in Gänsefüßchen setzt...

Percy N. schrieb:
> dann greife ich doch lieber zum Berner Würstel.

Hatte kürzlich Cabanossi mit Käse drin. War eklig.

von Richard H. (richard_h27)


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Achim B. schrieb:
> Hatte kürzlich Cabanossi mit Käse drin. War eklig.

Eine Eitrige?

von Percy N. (vox_bovi)


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Achim B. schrieb:
> Hatte kürzlich Cabanossi mit Käse drin. War eklig.

Das glaube ich. Cabanossi sind viel zu kräftig dafür. Zu Berner Würstl 
gehören Frankfurter o.ä.

von Armin X. (werweiswas)


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Bähh
Würstl zum Frühstück...
Ich mache lieber Kartoffelpuffer mit Speck. Den Bräunungsgrad der Puffer 
kann man in der Pfanne ganz gut steuern. Und schön kross werden die 
unter Zugabe von etwas Emmentaler in die Rohmasse obendrein.
Da brauchts dann auch kein bappiges Toastbrot des hinten und vorne nix 
wird.

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> Zu Berner Würstl gehören Frankfurter o.ä.

Kann ich mir auch nicht in lecker vorstellen. Was ich aber mache: Wenns 
Strammen Max gibt (das ist Graubrot mit Schinken und Spiegelei oben 
druff) kommt zwischen Schinken und Ei eine Scheibe Käse. Auch gut: 
Kalbsleberwurst statt Schinken.

Zum Thema: wir haben einen 0815-Toaster, bei dem die Scheiben auch 
unterschiedlich braun werden. Stört uns nicht die Bohne.

von Achim B. (bobdylan)


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Richard H. schrieb:
> Eine Eitrige?

Nee, ich glaube, als "Eitrige" bezeichnet man die Käsekrainer. Die hat 
mir mal ein Ö-Streicher vorgesetzt; war auch eklig.

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Hallo,

Ma M. schrieb:
> @ Daniel: 🤔👍Yep, das ist das gleiche Video das ich in meinem ersten
> Posting schon verlinkt hatte!
>
> Wenn man sich das ansieht kommt man doch wirklich zu dem Schluß dass es
> doch heute auch noch etwas geben sollte das zumindest so gut
> funktioniert wie ein Toaster der fast so alt ist wie ich! 😜
> Oder war früher doch alles besser? 😂

Dafür gibt es doch jetzt Tony Toaster von "The Shop". Der erste Toaster 
mit eingebauter starker KI [1]. ;)

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

[1] Lesetipp: Marc-Uwe Kling: QualityLand 2.0. Bitte nicht bei "The 
Shop" bestellen, sondern im lokalen Buchhandel.

von Ste N. (steno)


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Angeregt durch diesen Thread hab ich mich bei Kleinanzeigen mal auf die 
Suche nach diesem legendären Toaster von Braun gemacht. Für nur 10EUR 
bin ich dann auch bald fündig geworden. Er sah aus wie neu, allerdings 
mit einem Defekt. Er ließ sich einschalten, aber der Hebel blieb nicht 
unten. Der Defekt erwies sich dann bei einem ersten Test als eine nicht 
ganz fest sitzende Krümelschublade :)

Ich war natürlich extrem neugierig und habe das Teil komplett zerlegt, 
u.a. auch um dem Toaster einer Grundreinigung zu unterziehen. Anbei ein 
paar Bilder der wichtigsten Komponenten.

Der Infrarotsensor hat leider keinen Aufdruck oder dieser ist auf der 
eingelöteten Unterseite. Zum IC TSC918C0A auf der Sensorplatine habe ich 
leider kein Datenblatt gefunden und auch die Steuerplatine ist recht 
simpel aufgebaut. Ein OPV LM339 der das Signal vom Sensor verstärkt und 
ein 14bit Counter CD4060BCM. Allerdings ist mir etwas unklar, wie der 
analoge Potiwert den Counter beeinflußt bzw. hier irgend ein Vergeich 
statt findet.

Interessant finde ich die Stromversorgung für die Platine. Hier wird 
einfach die letzte Wicklung des Heizdrahts angezapft, da dürften so 
10-15V abfallen. Man spart sich den Trafo mit allem drum und dran, finde 
ich Genial.

Viel hatte ich den Toaster nun noch nicht in Gebrauch, aber es scheint 
soweit ganz gut zu funktionieren. Das erste, zweite und dritte Toast 
sind ziemlich gleich gebräunt.

Gruß, Steffen

: Bearbeitet durch User
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