Muss es der ING Master wirklich sein?

Gast #7296760
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Guten Abend miteinander,

ihr Fragt euch bestimmt wieso ich am ersten Weihnachtsfeiertag Abends 
nicht besseres zu tun habe als vorm PC zu sitzen.
Die Antwort ist leicht zu finden, es ist meine hoffentlich letzte 
Klausurenphase die demnächst wieder ansteht. Und wenn man wie heute 
wieder 8h an irgendwelchen Dreckaufgaben sitzt die man im Berufsleben 
niemals auch nur annähernd irgendwie anwenden, fragt man sich schon ob 
der Master sein muss.

Bin tatsächlich im Vergleich noch sehr jung, werde den Bachelor noch mit 
20 haben, kurz darauf bin ich 21, hab also vom Alter her zumindest 
keinen Druck. Daher die Frage, muss es als normaler Ingenieursstudent, 
in meinem Fall Bachelor Maschinenwesen TU München, wirklich der Master 
sein? Hab ehrlich gesagt wenig Lust noch 2 oder 3 Semester unnötige 
Theorie zu lernen die einem nichts bringt. Mit Blick in die jeweiligen 
Modulhandbücher wird eigentlich schnell klar dass man "Nichtlinearer 
Kontinuumsmechanik, Numerischer Strömungsmechanik, Höhere Technische 
Mechanik" etc in der Realität nichts anzufangen braucht sofern man nicht 
plant zu promovieren.


Macht es dann überhaupt Sinn sich noch hinzusetzen und sich noch 2 Jahre 
zu quälen? Und wegen dem Studentenleben oder der noch eher sorgenlosen 
Zeit kann man sich ja auch überlegen irgendeinen "viele Gerede nichts 
dahinter" Master a la Wirtschaftsingenieurwesen oder so zu machen. Da 
wird man sich sicher nicht überanstrengen und den Titel hat man dann ja 
auch noch.

Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die 
Industrie?
Gast #7296794
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An Weihnachten bitte nur in Maschinenbauforen trollen und nicht 
vergessen die Enten zu füttern, denen ist bestimmt gerade kalt.

Cyblord wird dir nachher noch was zu seinem Burger sagen. Das musst du 
dir - anders als den unnötigen Klausurkram - wirklich merken.
Gast #7296795
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Tri Tra Trollala schrieb:
> An Weihnachten bitte nur in Maschinenbauforen trollen und nicht
> vergessen die Enten zu füttern, denen ist bestimmt gerade kalt.
>
> Cyblord wird dir nachher noch was zu seinem Burger sagen. Das musst du
> dir - anders als den unnötigen Klausurkram - wirklich merken.

Joa ist zwar kein Troll und erst gemeint da ich mir echt nicht sicher 
bin ob ich den Master machen soll aber danke dir für den konstruktiven 
Beitrag
#7296796
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Strömi schrieb:
> es als normaler Ingenieursstudent, in meinem Fall Bachelor
> Maschinenwesen TU München, wirklich der Master sein?

Nein.

Die Wirtschaft braucht Gebrauchsingenieure.

Dafur ist der Bachelor erfunden worden.

Der kann zehntausendmal den Stand der Technik rechnen, hat aber nichts 
gelernt um Neues über den Stand der Technik hinausgehendes zu erfinden.

Dafur ist er billiger, kriegt weniger Gehalt und wird nicht in die hohen 
Posten befördert.

Wenn das dein Karriereziel ist, nur zu.
Gast #7296810
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Da hätteste auch ne Lehre machen können, wenn du mit 21 schon die 
Berufswelt unsicher machen willst...

Früher hieß das mal Studium Generale, weg von der Fachidiotisierung, 
heute gehts genau dahin. Bund/Zivi ist auch nicht mehr - also ab in die 
Wirtschaft und schön bis 70 Sozialversicherungsbeiträge einzahlen!

Ansonsten: musste selber wissen. Den angeblichen Fachkräftemangel gibts 
sowieso nicht, der ist hausgemacht. Egal wo du arbeitest biste erstmal 5 
Jahre keine Fachkraft, und wenn du eine bist, wirste in ein anderes 
Projekt geworfen oder wechselst die Firma.

Worauf ich hinaus will? Es ist vollkommen wurscht - du kannst mit 
Berufsausbildung top Arbeit leisten, als Bätschelor, als Master oder als 
Dipl-Ing/Inf.

Da kräht nach 10/15 Jahren im Beruf kein Hahn mehr danach.
Gast #7296857
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> Klausurenphasen

fand ich immer sehr inspirierend.

> irgendwelchen Dreckaufgaben sitzt die man im Berufsleben
> niemals auch nur annähernd irgendwie anwenden

Das kannst du kleiner Minderleister noch gar nicht beurteilen.
Und selbst wenn, diese kleinen "Drecksaufgaben" machen dich
als Ingenieur fit.

> Höhere Technische
> Mechanik" etc in der Realität nichts anzufangen braucht

Von einem deutschen Ingenieur erwartet alle Welt, dass er in der
Wueste eine Bruecke bauen kann.
Fachlich, organisatorisch und logistisch!
Und egal welche Fachrichtung er studiert hat.
Das ist der Wert der Berufsbezeichnung "Deutscher Ingenieur".
Wenn es jetzt "Master" heisst, dann eben den.
Den Begriff wird es wegen seinem rassistischen Narrativs
sowieso bald nicht mehr geben. Dann kommt das Diplom und der
Diplom-Ingenieur wieder.

Wenn du schon bei den Uebungsaufgaben "fersagst", wird das mit
einem erfuellenden Ingenieursleben sowieso nichts.


> Da blendet nix, es belustigt höchstens.
+++
Gast #7296860
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Hier mal eine Uebungsaufgabe von mir.
An der kannst du dich ja mal abarbeiten.
Um zu zeigen das du "jetzt" schon fit bist.

Ein Alu-Rundstab von 2 m Laegne und 1 cm Durchmesser steht senkrecht
auf einer ebenen Flaeche (auf der Erde aka Terra).
Ein (ganz) schwacher Windstoss stuerzt ihn um.
Berechnen Sie mit welcher Geschwindigkeit die Spitze des Stabes
auf dem Boden auftrifft.

Zugelassene Huelfsmittel: Formelsammlung (mehr nicht).
#7296890
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... schrieb:
> Von einem deutschen Ingenieur erwartet alle Welt, dass er in der
> Wueste eine Bruecke bauen kann.

Der Welt ist der deutsche Ingenieur herzlich egal. Wusstest du, dass der 
Begriff Ingenieur in Deutschland bis 1965 nicht mal geschützt war? Jede 
Flitzpiepe durfte sich bis dahin so nennen.

Über 8% der damaligen Ingenieure in Deutschland waren selbsternannt. 
Etwa 30% waren akademisch ausgebildete Ingenieure. Rund 62% kamen von 
den damaligen Ingenieurschulen, also Gebrauchsingenieure. Merke, der 
Gebrauchsingenieur war "in der guten alten Zeit" der Standard.

> Fachlich, organisatorisch und logistisch!
> Und egal welche Fachrichtung er studiert hat.

Is klar. Ein Papier- oder Textilingenieur soll in der Wüste eine Brücke 
bauen können? Ein Patentingenieur? Ein Chemieingenieur? Am besten noch 
ein Sanitärtechnikingenieur?

> Das ist der Wert der Berufsbezeichnung "Deutscher Ingenieur".

Nicht schon wieder dieses "um den die ganze Welt uns beneidet". Tut sie 
nicht.

> Dann kommt das Diplom und der
> Diplom-Ingenieur wieder.

Wieder so ein Ewig-Gestriger der nicht loslassen kann. Das Diplom ist 
Geschichte. Kannte übrigens außerhalb von Deutschland kaum eine Sau in 
der deutschen Bedeutung.

Das Diplom ist tot https://www.youtube.com/watch?v=vZw35VUBdzo Wir sind 
eine aussterbende Art. Sogar wenn es wieder kommen wird, dann wird das 
neue Diplom nichts mit dem alten Diplom gemeinsam haben.

Wenn du schon zurück auf klassische akademische Hierarchiestufen gehen 
willst, weil "damals war ja alles besser", dann bitte die aus dem 
Mittelalter, nicht so ein relativ neumodischer Diplom-Quatsch.

Bakkalaureus ("mit Lorbeeren gekrönt")
Lizenziat (von "licentia doctorandi" - Lehrbefugnis)
Magister (Meister, Lehrer)
Doktor

Merkste was? Mit Bachelor und Master sind wir Jahrhunderte zurück auf 
den Stand des Mittelalters gegangen. Das muss Ewig-Gestrige doch freuen. 
Trotzdem immer dieses Gejammer der Ewig-Gestrigen über Bachelor und 
Master. Verstehe ich nicht. Wir müssen nur den Lizenziat noch irgendwie 
reinstopfen.
Gast #7296910
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Strömi schrieb:
> Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die
> Industrie?

Du hast schon deine Zeit für den Bachelor verplempert, da kommt es auf 
irgendeinen Idiotenmaster auch nicht mehr an, den entgangenen 
Einkommensverlust holst du nie mehr auf.
Gast #7296922
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Strömi schrieb:
> Macht es dann überhaupt Sinn sich noch hinzusetzen und sich noch 2 Jahre
> zu quälen?

Strömi schrieb:
> Da
> wird man sich sicher nicht überanstrengen und den Titel hat man dann ja
> auch noch.

Naja, wenn man nur auf den Titel aus ist und kein Bedarf an Wissen / 
Verständnis hat - why not.

Und: Von innen betrachtet sieht ein Hamsterrad ja auch aus wie eine 
Karriereleiter...
Gast #7296941
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... schrieb:
> Ein Alu-Rundstab von 2 m Laegne und 1 cm Durchmesser steht senkrecht
> auf einer ebenen Flaeche (auf der Erde aka Terra).
> Ein (ganz) schwacher Windstoss stuerzt ihn um.
> Berechnen Sie mit welcher Geschwindigkeit die Spitze des Stabes
> auf dem Boden auftrifft.



Energieerhaltungsunssatz: Epot = Ekin

Da die Masse des Stabs nicht nur im obersten Punkt ist sondern 
gleichmäßig verteilt ist gilt Epot = m*g*h/2, der Betrag der Masse an 
sich ist aber irrelevant da er sich sowieso gleich rauskürzt.
Ekin ist hier die Rotationnsenergie Erot = 1/2 J * W^2
J ist bei einem dünnen Stab wie hier m*h^2 /3

Also gleichsetzen: m*g*h/2 = 1/2 * 1/3  m  h^2 * w^2
Nach W auflösen= Wurzel(3g/h)

Das ist dann die Winkelgeschwindigkeit am unteren Ende, das noch mit dem 
Radius, bzw hier der Höhe multiplizieren und man kommt auf
v = Wurzel (3g/h) * 2m = 7,67 m/s

Richtig? Dynamik ist bisschen her, aber sollte grob hinkommen
Gast #7296951
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Markus schrieb:
> Der Bachelor ist ausreichend. Ich verdiene schon mit 30 über 100k
> mit einem Bachelor FH.

Mit 100k kommt man heutzutage nicht mehr weit, da ist mit Glück noch 
eine Doppelhaushälfte in irgendeinem Kaff drin. Viel Spaß wenn dir die 
Frau ständig in den Ohren liegt wie viel toller und größer ihre ganzen 
Freundinnen hausen und wann du endlich mal deinen Master machst!
Gast #7296971
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> Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die
> Industrie?

Das kommt drauf an wie Karrieregeil zu bist.

Wenn du in einer grossen Firma den Rest deines Lebens damit zufrieden
bist an einem Computer zu sitzen und irgendwelche Sachen zu konstruieren
dann braucht es sicher nicht den Master. Vorausgesetzt die laden dich
ueberhaubt zu einem Vorstellungsgespraech ein. Denn:

> Macht es dann überhaupt Sinn sich noch hinzusetzen und sich
> noch 2 Jahre zu quälen?

...das hier wird gerne mal vorausgesetzt um zu sehen das du belastbar 
bist.

Wenn du hingegen irgendeine Form von Karriere machen willst, sagen wir 
mal Abteilungsleiter oder sowas, dann ist Master Voraussetzung. Du wirst 
da sogar viele Leute finden die promoviert haben.
Es geht dabei nicht darum ob das fuer die Aufgabe notwendig ist, deine 
Kollegen/Chefs wollen dann einfach Leute die genauso gelitten haben wie 
sie selber, dieselben Jurastudentinnen gevoegelt haben, dieselbe Sprache 
sprechen. :)

Frueher war es auch mal moeglich in einer Firma eine Lehre zu machen, 
wenn man dann gut war dann konnte man seinen Techniker/Meister machen, 
wenn man da auch gut war dann konnte man in der Entwicklung landen, wenn 
man da noch sehr gut war dann konnte man sogar an die Spitze einer Firma 
landen. Natuerlich nur 0.1% der Lehrlinge. Sowas gibt es heute nicht 
mehr.
Deshalb findet man im Management der Firmen auch heute bis zu 50% 
Schwachkoepfe weil die nie was fachliches wirklich gelernt/angewendet 
haben sondern immer mit Karriereplanung, mauscheln und Vitamin-B 
beschaeftigt waren. Das ist fuers Konto natuerlich gut, aber leider ein 
sehr trauriges Leben fuer Leute mit trauriger Persoenlichkeit.

Oh und noch was. Frueher waren die Leute die was im Kopf hatten 
irgendwann in so einer Firma frustriert und haben sich dann selbstaendig 
gemacht. So sind viele Firmen entstanden. (HP, Zilog, Apple, usw) Das 
ist heute extrem viel weniger so, jedenfalls in Deutschland, weil kaum 
einer Bock auf den ganzen Buerokratiekram hat.

Olaf
Gast #7296982
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Ich würde den Bachelor abschließen und dann direkt einen Master 
dranhängen, vor allem in deinem jungen Alter. Es muss ja kein 
Maschinenbau-Master sein, sondern kann ruhig was mit BWL oder Management 
werden. Lässt sich im CV immer gut verkaufen.
So kannst du noch zwei Jahre das Studentenleben genießen, verreisen und 
Frauen klarmachen.

Die Alternative wäre, nach dem Bachelor in den Beruf einzusteigen und in 
ein paar Jahren berufsbegleitend einen Master zu machen. Das ist 
zumindest finanziell interessant, da du ja voll verdienst und die 
Studiengebühren von der Steuer absetzen kannst.
Gast #7297222
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Das ist der Weg schrieb:
>
> Die Alternative wäre, nach dem Bachelor in den Beruf einzusteigen und in
> ein paar Jahren berufsbegleitend einen Master zu machen.

Ich kenne viele, die das später berufsbegleitend auch wegen 
Familienverpflichtungen nicht mehr hinbekommen. Wenn man jung und frei 
ist, fällt einem das doch viel einfacher.
Gast #7297238
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> Richtig?

Leider nicht :).
Du demonstrierst aber zumindest ein ingenieurtechnisches Herangehen.
Und deine "Loesung" mag als grobe Naeherung praktisch ihren Zweck
erfuellen.

Der Fehler liegt hier: Epot = m*g*h/2

Ersetze gedanklich den gleichfoermigen Rundstab durch einen
willkuerlich geformten Koerper. Dann wird es klar, dass es
eben keine einfache lineare Abhaengigkeit des wirksamen
Massentraegheitsmomentes entlang der Laenge beim Sturz gibt.
Die gibt es aber schon beim Stab nicht.
Man muss jeden Punkt gewissermassen einzeln betrachten
und die Summe dieser Einzelbetrachtungen heranziehen.

Ein Tipp:
Die richtige Loesung fuehrt ueber ein Linienintegral...
Gast #7297459
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... schrieb:
> Der Fehler liegt hier: Epot = m*g*h/2

Die potentielle Energie stimmt in dem Falle, wenn man nicht die 
Berechnung über das

... schrieb:
> Die richtige Loesung fuehrt ueber ein Linienintegral...

macht. Es geht auch über den klassischen Weg mit der 
Abiturformelsammlung.

Am Ende machst Du dann den Fehler, weil Dir nicht richtig klar ist, was 
Winkelgeschwindigkeit wirklich bedeutet.
Gast #7297475
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Früher hat man einen Diplom-Chemiker, der keinen Doktor drauf setzte, 
beim Vorstellungsgespräch gefragt, wieso er sein Studium nicht vollendet 
hat.
Genauso ist es bei den Ingeneuren, die keinen Master-Abschluß machen.
Gast #7297481
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Dieter schrieb:
> ... schrieb:
>> Der Fehler liegt hier: Epot = m*g*h/2
>
> Die potentielle Energie stimmt in dem Falle, wenn man nicht die
> Berechnung über das
>
> ... schrieb:
>> Die richtige Loesung fuehrt ueber ein Linienintegral...
>
> macht. Es geht auch über den klassischen Weg mit der
> Abiturformelsammlung.
>
> Am Ende machst Du dann den Fehler, weil Dir nicht richtig klar ist, was
> Winkelgeschwindigkeit wirklich bedeutet.


Wie gehts denn deiner Meinung nach richtig? War gerade mit paar 
Studienkollegen unterwegs die allesamt die Lösung so bestätigen. Ein 
Master Physik Student war auch dabei, hat ebenfalls zugestimmt, nur der 
BWLer hat traurig geschaut weil er kein €€€ Zeichen in der Aufgabe 
gesehen hat
Gast #7297634
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Strömi schrieb:
> Wie gehts denn deiner Meinung nach richtig?
> War gerade mit paar Studienkollegen unterwegs die allesamt die Lösung so 
bestätigen.

Deine Lösung bringt nur für die Stablänge von einem Meter den richtigen 
Zahlenwert als Ergebnis heraus. Das sollte Dir und den Kommolitonen 
genügend weiter helfen.

Zweitens schlägt bei Deiner Lösung, wenn ein Kind wie ein Stab umfällt 
und auf dem Kopf fällt, dieser wesentlich härter auf den Boden. Demnach 
müßten alle kleinen Toddler bereits tot sein oder immer einen 
Motorradsturzhelm getragen haben. Das hätte fast jedem von Euch auf 
jeden Fall auffallen müssen.
Gast #7297672
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> Den Thread kann man ... löschen.

Fuer solche "Antraege" haettest du wenigstens das
korrekte Linienintegral angeben und auch auch aufloesen muessen.

Mein Respekt an den TO, der sich der Sache gestellt hat.


Ein frohes neues Jahr!

P.S.:
Mathehausaufgaben hab ich auch nie gemacht.
Das hat der Prof dann natuerlich irgendwann auch gemerkt.
Und mich dann, als gerade er mal das Seminar abgehalten hat,
mich eine davon hat an der Tafel vorrechnen lassen.
Es war "nur" ein Vierfachintergral...
Gast #7297721
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Klaus schrieb:
> Vielleicht liest du seine Lösung mal bis zum Ende?

Dann setze mal in die Lösungsformel am Ende mal als Länge die 0,6m des 
Toddlers ein, dann 1,8m eines Erwachsenen und dann eine Leiter von 10m, 
die umfällt.

Ansonsten, genießt den ersten Werktag in der Arbeit. Endlich sind die 
Feiertage vorbei, oder etwa nicht?
Beitrag #7297773 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7297784
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Ein Studium ist an sich ja schon eine dumme Sache.

Es dann aber auch noch bei einem Luschengrad abzubrechen ist ein reines 
Armutszeugnis außer man steigt damit sofort in einen IGM Konzern ein und 
nimmt die Erhöhungen mit.

Ansonsten sind die 3-4 Semester Peanuts.

Am Ende bist halt auch nur Akademiker, hättest dir zweimal überlegen 
sollen bevor du den Unfug angefangen hast.
#7298309
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Strömi schrieb:
> Hab ehrlich gesagt wenig Lust noch 2 oder 3 Semester unnötige
> Theorie zu lernen die einem nichts bringt.
Wenn es DIR nichts bringt. Dann lass es.

> Nichtlinearer Kontinuumsmechanik
Das brauchst du bei allem was sich verformt und bei er sich die 
Belastung ändert.

> Numerischer Strömungsmechanik
Na da wird die Strömungsmechanik für manchen doch erst spannend.

Also: Wenn du Flugzeugflügel-, Ventilatorschaufel- oder 
Pumpenschaufelformen bestimmen willst brauchst du beides.

Wenn du eine Grundfoss Magna gegen eine Wilo Stratos tauschen willst und 
das Kennliniendiagramm lesen können willst, brauchst du das nicht.

> Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die
> Industrie?
Airbus, EBM Papst, Wilo oder KSB brauchen sicher Leute die das obige 
studiert haben.

und noch ein Beispiel einer Strömungsmaschine:
Schiffspropeller der https://mecklenburger-metallguss.com
Wenn die Form 0,5 % mehr Effizienz bringt - Wie gross ist dann die 
Kraftstoffersparnis bei einer Fahrt eines 20.000 TEU von Dallan nach 
Rotterdam?
Gast #7298696
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Senf D. schrieb:
> Auch bekannt als "Fraueninformatik".

Habe ich gerade wieder in München erlebt. Da wurde die Busabfahrtsstelle 
auf die andere Seite vom Bahnhof verlegt seit Anfang November. Die 
Fraueninformatikpower in der IT-Abteilung hat es bis vor Weihnachten 
nicht geschafft die geänderte Abfahrtslagekarte in die Fahrplanauskunft 
aufzunehmen. Die einzige Hilfe war von Nachbarn ein angebrachter Zettel 
mit dem Text, wenn Sie hier wie viele vor Ihnen seit dem November 22 
vergeblich auf den 222er Bus warten, dieser fährt auf der anderen Seite 
ab. Bis ich auf der anderen Seite war, war der Bus natürlich weg.
Gast #7298705
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Peter Cobra schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Da Baby schrieb:
>>> Wirtschaftsinformatik
>>
>> Auch bekannt als "Fraueninformatik".
>
> Ach Senf, du hast doch noch nie ne Frau nackig gesehen.
>
> 
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/qanon-und-afd-was-sie-mit-sexueller-frustration-und-videospielen-zu-tun-haben-kolumne-a-4ecb7d38-7d47-420e-aae0-b47cbafb3d84

Doch doch, seine Mami kennt er gut.
Gast #7299476
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Senf D. schrieb:
> Da Baby schrieb:
>> Wirtschaftsinformatik
>
> Auch bekannt als "Fraueninformatik".

Das ist ja immerhin noch ein hartes Fach. Ein Bekannter von mir hat in 
den USA einen Master in „Interdisciplinary Studies: Social Justice, 
Diversity and Inclusion“ gemacht. Mit der geeigneten Partei wäre das 
hier in Deutschland das Richtige für eine Politikerkarriere.
Gast #7299517
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... schrieb:
>> Politikerkarriere
>
> Unter "Karriere" stelle ich mir irgendwie einen Aufstieg oder
> eine Verbesserung (oder ...) vor. :)

Ah, Oui, Im Französischen bedeutet es auch Steinbruch. Wenn das mal 
keine Verbesserung ist. Duck und weg ;-)
Beitrag #7306554 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7306560
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Cyblord -. schrieb:

Tri Tra Trollala schrieb:

Cyblord wird dir nachher noch was zu seinem Burger sagen. Das musst du dir - anders als den unnötigen Klausurkram - wirklich merken.

Der TE muss noch großes Glück haben um es überhaupt zu den Pommes zu schaffen.

Jeder will zu den Pommes. Wirklich jeder. Das ist der beste Job im Burgerladen, und es duftet so herrlich nach altem Frittenfett.

Gast #7306563
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... schrieb:

Unter "Karriere" stelle ich mir irgendwie einen Aufstieg oder eine Verbesserung (oder ...) vor. :)

Karriere bedeutet einfach nur "Berufsweg". Und wenn man älter als 35 Jahre wird, kann es schon mal mit der Leistungsfähigkeit nicht unbegrenzt bergauf gehen. Schon dehaln bedeutet Karriere auch "Altersteilzeit", also kontrolliertes runterfahren der eigenen Leistung.

Angehängte Dateien:
Gast #7306674
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Strömi schrieb:

Und wenn man wie heute wieder 8h an irgendwelchen Dreckaufgaben sitzt die man im Berufsleben niemals auch nur annähernd irgendwie anwenden, fragt man sich schon ob der Master sein muss.

Hervorragende Vorbereitung auf die sinnlosen Dreckaufgaben, die man in einem 0815-Berufsleben erledigen soll.

Strömi schrieb:

Macht es dann überhaupt Sinn sich noch hinzusetzen und sich noch 2 Jahre zu quälen?

Klar, es sei denn du weißt es besser als alle anderen: In diesem Fall solltest du sofort abbrechen und eine Firma gründen.

Strömi schrieb:

Bin tatsächlich im Vergleich noch sehr jung, werde den Bachelor noch mit 20 haben, kurz darauf bin ich 21, hab also vom Alter her zumindest keinen Druck.

Eigentlich ist das das Alter, in dem man vor Druck permanent wund sein sollte...

Klaus schrieb:

Master wäre Vorteil beim öD ab E13 einsteigen, oder Ausbildung höhere Beamtenlaufbahn, ähnlich Studienrat.

Stimmt absolut. Allerdings wird bereits daran gearbeitet die Laufbahngrenzen aus politischen Gründen allmählich aufzuweichen, also mehr Nicht-Akademiker in Akademiker-Positionen zu hiefen. Die Bundestagspräsidentin hat schließlich auch nur Hauptschulabschluss. Ob dies zu einer schleichenden Verdummung führen wird, ist noch völlig unklar.

#7306684
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Jimmy schrieb:

Hervorragende Vorbereitung auf die sinnlosen Dreckaufgaben, die man in einem 0815-Berufsleben erledigen soll.

Ja z.B. wird er sicher noch mit anderen sinnlosen Szenarien konfrontiert sein. Es könnte sein ein Kunde will Pommes mit Süß-Sauer-Soße. Unglaublich sinnlos. Klar. Aber es muss gemacht werden. Also muss er da später mal durch. Da kann er nicht her gehen und einfach Mayo rausgeben. Aber ja, für ihn wird das noch ein weiter Weg.

Gast #7306899
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Strömi schrieb:

Und wenn man wie heute wieder 8h an irgendwelchen Dreckaufgaben sitzt

Wo bzw. was möchtest du denn später eigentlich arbeiten? Mit so einer Einstellung fallen Dinge wie Entwicklung (egal ob Software oder Hardware) oder Projektleitung schon mal flach. Ich betreue seit einigen Jahren Werkstudenten. Interessant ist zu beobachten, dass die Studenten, welche am meisten über das Studium schimpfen (Prüfungen zu schwer, zu viele Prüfungen, usw) dann auch die sind, die als erstes bei den Aufgaben kapitulieren. Und dabei handelt es sich gewiss nicht um unlösbare Themen. Sondern z.B. um kleinere Programmieraufgaben mit einem Mikrocontroller. Oft läuft der Code bei den Werkstudenten dann irgendwie, aber die Ursache für aufgetretene Fehler werden nicht gefunden und sie betteln nach anderen Aufgaben.

Gast #7307539
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Es kommt darauf an, wo und was Du später arbeiten willst ...

In Deutschland hat die Leistung im Betrieb immer noch einen hohen Stellenwert. Trotzdem - gerade bei Einstellungen von aussen aber auch bei Wechseln in der Firma ist die fachliche Qualifikation wichtig, gerade bei größeren Unternehmen. Warum? Weil diese nachgewiesene Qualifikation das Risiko eines Fehlgriffes reduzieren helfen soll. Fehlbesetzungen sind ein echtes Problem, Vorgesetzte die Fehlbesetzungen vorgenommen haben bekommen echte Probleme, deshalb sind dokumentierte Leistungsnachweise gerne gesehen. In großen Firmen gerade im Entwicklungsbereich wird es schwieriger sein, ohne Dr. auf höhere Leitungspositionen zu kommen als mit Dr. In der Fertigungsausführung ist das weniger kritisch, im Vertrieb oft auch weniger kritisch.

Kleinere Unternehmen sind da bei internen Beförderungen in Bezug auf die formelle Qualifikation weniger anspruchsvoll, da geht es beim Aufstieg eher um das schon im Betrieb bewiesene Leistungspotenzial.

Fazit: Wer bei großen Firmen weit nach oben will, ist gut beraten, sich in der Ausbildung möglichst hoch zu qualifizieren (und dann in der Praxis natürlich zusätzlich durch Leistung zu überzeugen). Wer das nicht möchte, kann sich bei kleineren Firmen auch mit niedrigerer Qualifikation hocharbeiten.

Letzter Punkt: Heiko Mell hat einige lesenwerte Bücher zum Thema Berufsleben geschrieben, wo auch solche Fragen behandelt werden.

Gast #7307552
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Ernst schrieb:

Fazit: Wer bei großen Firmen weit nach oben will, ist gut beraten, sich in der Ausbildung möglichst hoch zu qualifizieren (und dann in der Praxis natürlich zusätzlich durch Leistung zu überzeugen).

So wie Joe Kaeser?

Ernst schrieb:

Letzter Punkt: Heiko Mell hat einige lesenwerte Bücher zum Thema Berufsleben geschrieben, wo auch solche Fragen behandelt werden.

Gratulation zu dem Tipp! Heiko Mell hat, speziell hier im Forum ja einen ausgezeichneten Ruf!

Seine Bücher lassen sich recht gut in einem Appell zusammenfassen: BÜCK DICH!

Gast #7307695
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Ingo schrieb:

Jimmy schrieb:

Die Bundestagspräsidentin hat schließlich auch nur Hauptschulabschluss.

Das stimmt so nicht.

Nach http://campus-compass.eu/de/story/63/mitglied-des-bundestags-Baerbel-Bas :

Was hast du studiert und wie kam es zu deiner Studienwahl?

Ich habe zwei berufsbegleitende Studiengänge absolviert. Das erste Studium war von 2000 bis 2002 eine berufsbegleitende Fortbildung zur Krankenkassenbetriebswirtin (BKK Akademie in Rotenburg a. d. Fulda), danach habe ich von 2005 bis 2007 ein Abendstudium zur Personalmanagementökonomin an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA Essen) gemacht.

Ich war also nicht die "klassische Studentin", die direkt nach der Schule ein Vollzeit-Studium absolviert. Stattdessen hatte ich gleichzeitig noch einen Vollzeitjob zu meistern und musste nach Feierabend für die Prüfungen lernen. Das waren anstrengende Jahre, aber ich hatte den Wunsch, mich noch weiter zu bilden und so beruflich weiter zu kommen.

Auch Honecker war nicht (nur) der Dachdecker, für den er sich gerne ausgab.

#7307765
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MBA Troll schrieb:

Tja, in der Wikipedia steht nichts von Studium, sondern nur von Fortbildungen:

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rbel_Bas

Ich lese da nur Hauptschulabschluss und ein paar "Fortbildungen".

Wikipedia ist wie häufig keine gute Referenz, wenn es um Details geht. Natürlich kann man ein berufsbegleitendes Studium zur Personalmanagement-Ökonomin (VWA) auch irgendwie als Fortbildung ansehen, das sind letztendlich Feinheiten der deutschen Sprache. Hier ist der detaillierte Lebenslauf von Bärbel Bas einzusehen:

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/bas_baerbel-857120

Gast #7307771
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Senf D. schrieb:

Wikipedia ist wie häufig keine gute Referenz, wenn es um Details geht.

Vermutlich weil es ein "Studium" war und kein echtes Studium. In der Wiki wird besonders bei linken Politikern Schönfärberei betrieben, wo es nur geht, aber das ging offensichtlich zu weit.

Gast #7307774
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Hier bitte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungs-_und_Wirtschaftsakademie

Der entscheidende Punkt: "Die Absolventen sind je nach Ausrichtung des Bildungsganges berechtigt, die Abschlussbezeichnung Wirtschaftsdiplom mit der jeweiligen Berufsbezeichnung und dem Zusatz (VWA) zu führen. Bei diesen Abschlüssen handelt es sich um Weiterbildungsabschlüsse und nicht um akademische Grade im Sinne der Hochschulgesetze, wie der Begriff „Diplom“ suggeriert. "

#7307779
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MBA Troll schrieb:

Senf D. schrieb:

Wikipedia ist wie häufig keine gute Referenz, wenn es um Details geht.

Vermutlich weil es ein "Studium" war und kein echtes Studium. In der Wiki wird besonders bei linken Politikern Schönfärberei betrieben, wo es nur geht, aber das ging offensichtlich zu weit.

Was soll die Haarspalterei von wegen echtem und unechtem Studium? Frau Bas hat sich nachgewiesenermaßen ständig weitergebildet und dadurch auch beruflich hochgearbeitet, das verdient Respekt. Gerade Politikern wird doch häufig vorgeworfen, sie wären abgehoben und nicht nah genug dran am Volk, das sie vertreten sollen. Das ist bei Frau Bas auf jeden Fall nicht so, was man von den vielen "Dr. jur."-Politikern im deutschen Bundestag nicht behaupten kann.

Gast #7307807
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Ernst schrieb:

Vorgesetzte die Fehlbesetzungen vorgenommen haben bekommen echte Probleme

Na dann zähl mal auf!

MBA Troll schrieb:

Ernst schrieb:

Letzter Punkt: Heiko Mell hat einige lesenwerte Bücher zum Thema Berufsleben geschrieben, wo auch solche Fragen behandelt werden.

Gratulation zu dem Tipp! Heiko Mell hat, speziell hier im Forum ja einen ausgezeichneten Ruf! Seine Bücher lassen sich recht gut in einem Appell zusammenfassen: BÜCK DICH!

Trivialliteratur eines Nutzlosen, der sich in einer Zitze der Wirtschaft häuslich eingerichtet hat, um daraus zu predigen, wie man sich besser bückt und erfolgreicher lutscht.

Gast #7307808
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Senf D. schrieb:

MBA Troll schrieb:

Senf D. schrieb:

Wikipedia ist wie häufig keine gute Referenz, wenn es um Details geht.

Vermutlich weil es ein "Studium" war und kein echtes Studium. In der Wiki wird besonders bei linken Politikern Schönfärberei betrieben, wo es nur geht, aber das ging offensichtlich zu weit.

Was soll die Haarspalterei von wegen echtem und unechtem Studium?

Spar dir das Gelaber, ich hab doch schon dargelegt, dass es sich um kein echtes Studium handelt.

Wie soll das auch gehen mit einem Hauptschulabschluss?

Gast #7307838
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Neulanderklärer schrieb:

Ingo schrieb:

Jimmy schrieb:

Die Bundestagspräsidentin hat schließlich auch nur Hauptschulabschluss.

Das stimmt so nicht.

Senf D. schrieb:

Was soll die Haarspalterei von wegen echtem und unechtem Studium?

Leute, jetzt hackt nicht so auf der Bärbel rum! Vielleicht ist die ja ganz dufte?! Hab mir halt irgendeinen Namen aus dem Arsch gezogen, der mir hinsichtlich der eingangs aufgeworfenen Frage des Sinns eines MINT-Masterstudiums geeignet genug erschien. Hätte auch irgendwelche Betitelten nennen können, die nicht minder kontrovers wären, (z.B. Heiko Mell, "Dr.-Ing. e.h.").

Gast #7307849
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Michael B. schrieb:

Die Wirtschaft braucht Gebrauchsingenieure.

Dafur ist der Bachelor erfunden worden.

"Wegwerfingenieur" könnte man auch sagen.

Mein ehemaliger AG ist so einer, junge mit 2 Jahren BE rein, wenig Gehalt, buckeln und dann nach einigen Jahren ausgetauscht, weil es keine Gehaltssteigerung gibt und der aus diesem Grund Kündigende dann durch einen neuen Anfänger ersetzt wird.

#7307857
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Senf D. schrieb:

Gerade Politikern wird doch häufig vorgeworfen, sie wären abgehoben und nicht nah genug dran am Volk, das sie vertreten sollen.

MBA Troll schrieb:

Spar dir das Gelaber, ich hab doch schon dargelegt, dass es sich um kein echtes Studium handelt.

Eigentlich soll in einer indirekten Demokratie das Parlament das Volk abbilden. Tut es aber nicht, u.a. weil dem Volk in der Regel im Wahlkreis nur wenige Kandidaten zur Verfügung stehen. Und weil es in Art. 23 GG heißt: "Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit". Und die setzen Kandidaten ein, welche sich durchgesetzt haben und nicht das Volk abbilden.

Somit sind mir Personen wie Fr. Bas schon sympathisch.

Nicht zu vergessen: In den ersten Bundestagen nach WK2 saßen fast nur Männer...

#7307903
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Senf D. schrieb:

MBA Troll schrieb:

Damals musste man ja auch ein zerbombtes Land wieder aufbauen

Das hätten Frauen als Politikerinnen aber genauso gut gekonnt (vgl. sogenannte Trümmerfrauen), man hat es ihnen nur nicht zugetraut. Damals galten für Frauen noch die drei K: Kinder, Küche, Kirche.

Bingo. Ich denke ja nach dem Nicknamen "MBA Troll", dass er seinen Beitrag ironisch gemeint hat.

Gast #7307985
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Wow. Da fragt jemand, ob er mastern soll oder lieber Bachelor bleiben soll. Und Ihr macht daraus ein Thema über Gleichberechtigung und linke Politiker? Das muß man auch ersteinmal hinbekommen ...

Da wir in Deutschland eine Marktwirtschaft haben, sind sowohl Selbständige als auch abhängig Beschäftigte darauf angewiesen, für Ihre Kunden / Vorgesetzten eine aus deren Sicht einigermaßen zufriedenstellende Leistung zu erbringen. Dafür kann der Selbständige / abhängig Beschäftigte dann aber auch den Arbeitgeber wechseln / Kunden ablehnen, wenn man das möchte. Die Freiheit hat ja jeder. Ist halt ein Markt. Kann man mögen oder auch nicht.

Gast #7308391
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Das Berufsleben ist ein Langstreckenlauf ... dauert so um die 40 Jahre. Ob man da als Erster started ist nicht ganz so wichtig. Mit welcher Vorbereitung man an den Start geht ist aber durchaus relevant. Klar - einzusteigen wenn Personal gesucht wird ist leichter als einzusteigen wenn niemand einstellen will.

Mal von einer anderen Seite: Bachelor schon mit 21? Da gäbe es auch die Möglichkeit, etwas langsamer zu mastern und parallel als Bachelor teilzeit zu arbeiten. Der aktuelle Arbeitsmarkt würde einen teilzeit Bachelor wahrscheinlich durchaus aufnehmen und den langsameren Master kann man immer damit begründen, dass man ja das Geld für das Masterstudium parallel verdienen musste (ob das nun stimmt oder nicht wird wahrscheinlich niemand nachprüfen). Wenn der Master dann fertig ist - hat man auch schon ein paar Jahre Berufserfahrung, hat die Spielregeln in der Praxis kennengelernt und das ist tatsächlich ein zusätzlicher Bonuspunkt. Das könnte hier passen.

Letztlich aber - kann das alles jeder selber entscheiden. Wenn man in einem Großkonzern Führungsaufgaben übernehmen will - dann sind die höheren Akademischen Weihen durchaus hilfreich. Andersherum - wenn man die nicht hat, kann es in den 30'ern frustrierend werden, wenn man ehrgeizig ist aber nicht weiterkommt.

Gast #7308424
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Rainer Z. schrieb:

Eigentlich soll in einer indirekten Demokratie das Parlament das Volk abbilden.

Nein. Da wird gewählt wer das Volk am besten vertreten solle...und diese hätten dann eigentlich das ganze Volk zu vertreten, nicht jeder einzelne Abgeordnete irgendeine abgegrenzte Minderheit. Eine 20-jährige Hupfdohle hätte sich um die Interessen 15-jähriger Mädchen und der von weißen Männern in Rente gleichermaßen zu kümmern.

MBA Troll schrieb:

Senf D. schrieb:

MBA Troll schrieb:

Damals musste man ja auch ein zerbombtes Land wieder aufbauen

Das hätten Frauen als Politikerinnen aber genauso gut gekonnt...

Mit Energiewende, Selbstbestimmungsgesetz, Quote und Gendern wäre es nichts mit dem Wirtschaftswunder geworden. Aber immerhin wäre uns die Flüchtlingskrise erspart geblieben.

Die Frauen damals wären sicher nicht auf solchen Schwachsinn gekommen. Genausowenig, wie die Männer heute die Nafris Sylvester 2016 einfach so hätten machen lassen. Das ist moderne Wohlstandsverwahrlosung.

Gast #7308468
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Wühlhase schrieb:

Die Frauen damals wären sicher nicht auf solchen Schwachsinn gekommen. Genausowenig, wie die Männer heute die Nafris Sylvester 2016 einfach so hätten machen lassen. Das ist moderne Wohlstandsverwahrlosung.

Na, dann werden ja sehr bald wieder moralisch bessere Zeiten kommen.

Gast #7308478
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Pleitegeier schrieb:

Wühlhase schrieb:

Die Frauen damals wären sicher nicht auf solchen Schwachsinn gekommen. Genausowenig, wie die Männer heute die Nafris Sylvester 2016 einfach so hätten machen lassen. Das ist moderne Wohlstandsverwahrlosung.

Na, dann werden ja sehr bald wieder moralisch bessere Zeiten kommen.

Industrie und Wohlstand waren/sind die größten Grundübel der BRD. Zum Glück stutzte Merkel diese schon radikal, und die Grünen-SPD rasieren jetzt noch die letzten Sprossen ab und pflügen dann zu CO2-geheiligtem Ödland um.

Gast #7322573
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Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die Industrie?

  1. Ja, denn du wirst vermutlich mit ca. 70 in Rente gehen. Eine möglichst gute Ausbildung macht sich sehr bezahlt.

  2. Du kannst ja erstmal was arbeiten und in 2 Jahren evtl. den Master machen. Ist ja kein Problem.

Gast #7322719
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Dampfnudel schrieb:

Pleitegeier schrieb:

Wühlhase schrieb:

Die Frauen damals wären sicher nicht auf solchen Schwachsinn gekommen. Genausowenig, wie die Männer heute die Nafris Sylvester 2016 einfach so hätten machen lassen. Das ist moderne Wohlstandsverwahrlosung.

Na, dann werden ja sehr bald wieder moralisch bessere Zeiten kommen.

Industrie und Wohlstand waren/sind die größten Grundübel der BRD. Zum Glück stutzte Merkel diese schon radikal, und die Grünen-SPD rasieren jetzt noch die letzten Sprossen ab und pflügen dann zu CO2-geheiligtem Ödland um.

Man muss halt manchmal erst zerstören, bevor man es neu aufbaut.

Ich freue mich auf die Zukunft!

Erst wird es schlechter, dann aber für die nä. Jahrzehnte besser als je zuvor! Bis der nä. Zyklus übernimmt.

Hier laufen leider zu viele angstgestörte User rum.

Habt ihr so wenig Vetrauensressourcen?

Gast #7323137
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Es ist verständlich, dass Sie sich Gedanken darüber machen, ob es sich lohnt, einen Master-Abschluss zu erlangen, insbesondere wenn Sie das Gefühl haben, dass einige der Kurse, die Sie belegen müssen, für Ihre beruflichen Ziele nicht von Nutzen sein werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Master-Abschluss nicht nur eine formale Qualifikation darstellt, sondern auch die Möglichkeit bietet, tiefergehendes Fachwissen zu erwerben und sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. Ein Master-Abschluss kann auch Ihre Karrierechancen verbessern, insbesondere wenn Sie in einer Branche arbeiten, in der ein höherer akademischer Grad erwartet wird.

Es ist jedoch wichtig, realistisch zu sein und sich bewusst zu sein, dass ein Master-Abschluss nicht automatisch eine Garantie für eine Karriere ist. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Master-Abschluss Ihnen einen Job in Ihrer Wunschbranche oder eine bessere Position in Ihrem aktuellen Unternehmen bringt.

Es gibt jedoch auch andere Gründe, warum es sich lohnen kann, einen Master-Abschluss zu erlangen, wie z.B die Möglichkeit sich weiterzubilden, eine höhere berufliche Mobilität, höhere Verdienstmöglichkeiten, und die Möglichkeit sich für höhere Positionen zu qualifizieren.

Es ist wichtig, dass Sie sich Ihre Ziele und Ihre Erwartungen klar machen, bevor Sie sich entscheiden, ob ein Master-Abschluss das Richtige für Sie ist. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie auch mit Karriereberatern oder Branchenkontakten sprechen, um mehr über die Vorteile und Nachteile eines Master-Abschlusses in Ihrer Branche zu erfahren.

Gast #7323229
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Strömi schrieb:

Was meint ihr, lohnt sich der REINE ING Master wirklich für die Industrie?

Die Frage wird jedes Jahr von geschätzt 100k+ Studenten mit "Ja" beantwortet.

Wie Du dich entscheidest, ist deine Sache, die Entscheidung nimmt dir keiner ab, schliesslich biste erwachsen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/165267/umfrage/hochschulabschluss-bachelor-und-master-seit-2000/

Beitrag #7323637 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7324978
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Wenn Dich technische geprägte Master nicht interessieren, bzw Du nicht die Motivation für diese hast: Dann nimm doch einen anderen? Inzwischen gibt es reichlich Auswahl. Kannst z.B. einen mehr wirtschaftlich/ökonomisch geprägten nehmen, etwas mit Design, mit ... unzähliges Zeug.

Schau zu, dass Du Dir ne gute Masterthesis raussuchst. Gut umfasst nicht nur das Thema, sondern auch die Firma. Damit Du da dann auch den Einstieg findest und Dir die Berufserfahrung aneignest. Hinterher interessiert sich kaum jemand mehr für die Inhalte oder Namen des Masterstudiums. Hauptsache der Titel/das Papierchen ist da. Das wesentliche lernst Du im Beruf und durch eigenes Interesse. Niemals "ausruhen", sondern am Ball bleiben und mit dem Fortschritt mitgehen.

Guten Wochenstart!

Gast #7325332
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Master = 2 Jahre verschenkte Jahresgehälter und Zeit um das Gehalt durch Wechsel hochzutreiben, dazu noch entgangene Rentenpunkte.

Was dümmeres kann man gar nicht machen, ach doch halt, eine Promotion.

Beitrag #7325356 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7325873
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Beraterleben schrieb:

Lass mich raten, Du hast weder Master noch Dr.

Wie du das nur rausgefunden hast.

und daher Komplexe. Nein, mehr Geld.

Was glaubst Du, was man sich 2045 für "Rentenpunkte" kaufen kann?

So argumentieren immer Anhänger der brotlosen Künste und Faulenzer. Hinterher jammern sie dann rum, weil sie nix auf der hohen Kante haben und neiden anderen jeden Cent.

Beitrag #7326053 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7326155
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Gas Gerd schrieb:

Noch besser wäre es demnach, nur nach der Schule direkt zu arbeiten. So verschwendet man fürs Studium gar keine Zeit und verschenkt keine Jahresgehälter.

Und vor allem kann man immer schön im Dienste der Wirtschaft stehen. Weil man im Leben einfach viel zu wenig arbeitet und so eine Studiumszeit keine andere Freiheiten offeriert.

#7326288
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State Elektrician schrieb:

Master = 2 Jahre verschenkte Jahresgehälter und Zeit um das Gehalt durch dazu noch entgangene Rentenpunkte.

Soo, wieviel sollen das den sein? Zumal ein Studium zu den Anrechnungszeiten zählt, also Rentenpunkte für lau.

Das ist falsch. Für Anrechnungszeiten gibt es keinerlei Rentenpunkte; dabei geht es nur um die sogenannte Wartezeit, also wie lange man offiziell rentenversichert war, um Rente zu beziehen.

Ein um 2 Jahre längeres Studium kann schon knapp über 4 Rentenpunkte Unterschied ausmachen (bei Gehalt an oder über der Beitragsbemessungsgrenze).

Gast #7326681
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Zwecks Anrechnung der Studienzeiten und möglicher Rentenpunkte aufgrund Mini-/Midi-Jobs, der unterschiedlichen Arten von Praktikta und Werkstudententätigkeit --> Die Webseite der Rentenversicherung hat das alles übersichtlich dargestellt:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Azubis-Studierende-und-Berufseinsteiger/Studierende/studierende_detailseite.html

Aber Achtung! Das meiste muss man selbst melden, wie z.B. die Zeiten des Studiums oder auch der Oberstufe.

Gast #7326690
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Senf D. schrieb:

Das ist falsch. Für Anrechnungszeiten gibt es keinerlei Rentenpunkte; dabei geht es nur um die sogenannte Wartezeit, also wie lange man offiziell rentenversichert war, um Rente zu beziehen.

Doch auch dafür gibt es Rentenpunkte, ca. 0,75 pro Jahr. Betrachtet man das hinsichtlich der ungefähren Kappungsgrenze von 2 RP/ Jahr ist das nicht wenig, zumal nichts eingezahlt.

Allerdings ändern sich die regelungen diesbezüglich immer mal wieder, gut möglich, das manche Jahrgänge zu den Studenten mit Rentenpunkten gehören, andere Jahrgänge nicht: https://sozialversicherung-kompetent.de/rentenversicherung/leistungsrecht/1005-rentenberechnung-entgeltpunkte-schul-ausbildungszeiten.html#bewertung-hochschulausbildung

Und natürlich gibt es eine Altersgrenze, Bummelstudenten werden nicht (mehr) durchgefüttert.

#7327369
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State Elektrician schrieb:

Doch auch dafür gibt es Rentenpunkte, ca. 0,75 pro Jahr. Betrachtet man das hinsichtlich der ungefähren Kappungsgrenze von 2 RP/ Jahr ist das nicht wenig, zumal nichts eingezahlt. Allerdings ändern sich die regelungen diesbezüglich immer mal wieder, gut möglich, das manche Jahrgänge zu den Studenten mit Rentenpunkten gehören, andere Jahrgänge nicht

Das ist längst Vergangenheit. Für die erwähnten 0,75 Rentenpunkte pro Jahr für Zeiten von Schule/Studium hättest du schon vor dem Jahr 2009 in Rente gehen müssen.

https://www.bestealtersvorsorge.com/rentenzeit-fuer-ausbildung-und-studium/

Gast #7448725
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Dr. A. Fissur schrieb:

Es gibt jedoch auch andere Gründe, warum es sich lohnen kann, einen Master-Abschluss zu erlangen, wie z.B die Möglichkeit sich weiterzubilden, eine höhere berufliche Mobilität, höhere Verdienstmöglichkeiten, und die Möglichkeit sich für höhere Positionen zu qualifizieren.

Muss man aber auch drauf haben. Und man muss sich von anderen abheben, weil einfach nur bachelor und ein bissl was zusätzlich noch nicht wirklich qualifiziert, sondern einfach auch nur Zeit kostet:

Beitrag "Bachelor nach 8 Jahren und 3,3 Schnitt"

Sonst versackt man in der großen Meute und all die investierte Extrazeit is für die Katz!

Hinzu kommt dass viele Firmen eben (leider) auf Eigengewächse setzen und sich die Mitarbeiter selber ausbilden. Heraus kommen dann engstirnige Fachidioten, die schon von vorn herein betriebsblind sind. Beitrag "Re: Erfahrungen mit dualem Studium und den bachelorn"

Man sollte breit ausgebildet sein und möglichst bei unterschiedlichen Firmen gelernt haben, um sich eine Meinung bilden zu können.

Gast #7450284
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Sophie T. schrieb:

Man Heiko, seit gestern lässt du dich über alle Absolventen und duale Studenten aus. Okay, wir habens verstanden. Du kannst alles und der Rest ist scheiße.

Nein, ich differenziere und begründe. Meine Haltung ist, das Deutschland einst eine sehr gute Ingenieurausbildung hatte, die 2 Folgen hatte:

  1. Wir hatten top-Produkte
  2. Die Leute waren auch im Ausland gefragt.

Inzwischen haben wir unser Bildungsniveau runtergefahren auf Bolgogna - sprich - wir haben keinen Vorteil mehr. Man hat sich auf die Forderungen der Industrie eingelassen, einfacher gestrickte MINT-Fachkräfte auszubilden und den Schwerpunkt auf die Halbgebildeten zu verlagern.

Gleichzeitig haben andere aufgeholt. Interessanterweise sind nun aber ausgerechnet die Länder vorn, die das ehemalige deutsche Bildungssystem kopiert haben und sich um Bologna nicht scheren, weil sie keine EU sind.

Die bilden zunehmend besser und tiefer aus! U.a. hat sich die ehemals mittelmäßige Ausbildung in den USA in den letzten 10 Jahren stark verbessert. Hier geht es schwerpunktmäßig rückwärts.

"Schnell fertig" ist die Devise! Dabei wird verkannt, dass andere Nationen - eben auch in der EU - das ebenso können und die schnell fertigen billiger liefern. Du bekommst heute günstige Entwickler aus Bulgarien und Rumänien - die sogar schon gut Deutsch können, da sie es an der Hochschule gelernt haben.

Da ist kein Vorteil mehr für deutsche Studenten.

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